Habe hier aus Erfahrung schon manchen Musiker kennengelernt.
Es werden hier die Musiker in einen techn. Forum angesprochen.
In einen Musikerdforum Treiben sich gefühlt zu viel Experten rum.
Hier sind die Musiker mit techn. Verständnis oder Techniker mit musikalischen Verständnis angesprochen.
Für reine Musikalische Diskussion ist das Forum nicht geeignet.
Es ist die Kombination.
Wer hat hier von den Techn. Usern schon aktiv Professionell oder eben Amateurhaft wie ich , der Musikleidenschaft gefrönt.
Wie konntet ihr Musik, Technik und Privates in die Reihe bekommen.
MfG
ein 81 Jähriger techn. Interessierter Ex- Musiker
Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber es fehlt die Zeit… und die Motivation
Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut, nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will.
Ich habe mal einen Wersi Synthesizer MK1 als Bausatz zusammengebaut. Der funktioniert immer noch und gelegentlich klimpere ich drauf herum.
Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal gestimmt werden.
Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber
es fehlt die Zeit… und die Motivation
Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut,
nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will.
Das finde ich gut!
Ich habe zwar >20 Jahre Amateurmusik (Tanzmusik) gemacht,
als Trommler(Schlagzeuger), war eben so.
Keine Spitzenleistung.
Jetzt bin ich bissel besser, mache es aber nicht wegen der Musik
sondern aus Spass und Körperlichen Ertüchtigung.
Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich
hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf
der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich
niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal
gestimmt werden.
Gitarre und Klavierakkorde habe ich zum besseren Musikverständnis auch geübt.
Wenn ich früher in der Kneipe "Trink Brüderlein trink" spielte wurde fleisig mitgesungen.
Sonst konnte ich nur bissel Grundtakt...
Walzer ist immer gut angekommen , so 23 Uhr 30
Naja, Musik. Oft braucht man andere dazu, z.B. zum Zusammenüben - sowas geht bei uns aber allenfalls im (Spielmannzug-) Verein.
Mir geht es im Moment so, dass ich eigentlich Musik machen sollte - bzw. wollte auch ein wenig - weil mein musikalisches Verständnis viel besser ist als früher.
Beispielsweise kennt man ja Lautmalerei - welche mir vorher in der Musik gar nicht so aufgefallen war.
(https://www.youtube.com/watch?v=KVQJjZKoNf0)
weil mein musikalisches Verständnis viel besser
ist als früher.
So geht es auch mir.
Muss mit meinen Sohn wieder ein wenig mit zwei Schlagzeugen Trainieren.
Leider sind im Umfeld so 96% der Alten Musiker verstorben.
Und das Musikverständnis bei 20 bis 50 Jahre Jüngeren geht nicht immer Konform.
Bei "Offener Bühne" bin ich immer der Älteste, gehe aber noch mit 60 Durch.
und da geht es manchmal bis 4 Uhr früh...
MfG
ein Alter
P.S.
Mein Sohn ist aber ein gestandener Drummer,
habe mit ihm angefangen als er 4 Jahre alt war.
Meine Tochter interessierte es nicht, aber der Sohnemann hat mich schon seit Jahrzehnten überflügelt.
Mit den Meisten dieser nachwachsenden Generation Drummer,
kann ich mithalten.
Nur die Schnelligkeit lässt nach, aber die Technik kennen die wenigsten.
Das ist aber nicht ausschlaggebend.
als ich 16 war hatten wir in der Clique die Idee, eine Band zu gründen. Dixieland war damals angesagt. Jedem wurde ein Instrumenet zugeteilt, ich wurde zum Drummer auserkoren. Aus der Band wurde nie was, lediglich 2 Kumpels und ich ich fingen an, ein Instrument zu lernen.
Als Lehrling kaufte ich mir auf Raten ein Schlagzeug "the New Beat" von Sonor, und nahm bei einem Profidrummer Unterricht.
Dann hatte ich das Glück in einer bereits bestehenden Jazzband - die ständige Hausband in einem der Jazzkeller in Stuttgart war - unter zu kommen. So war ich von Anfang an gefordert, vor Publikum zu spielen. Das war die beste Übung.
Heute bin ich 84, nach jahrzehntelanger Tanzmusik (damals gab es in jeder Stadt die Tanzcafes) und unzähligen Gigs bei den "Amis" spiele immer noch in diversen Bands, aber auch Walzer und Tango im Seniorenorchester.
Die nächste jazzige Jamsession ist dann am kommenden Faschings-Dienstag.
Neben Schlagzeug habe ich mich laienhaft an Tasteninstrumenten versucht.
Akkordeon, Orgel, Keyboard.
Zum Thema Orgel: meine erste war eine Thomas. Modell weiss ich nicht mehr.
Danach habe ich mehrere WERSI-Bausätze zusammengelötet. Bin mehrmals in den Hunsrück zu den Franz-Brüdern gefahren, als die noch aus der Waschküche lieferten.
W248 als Heimorgel und eine transportable für unseren Orgler, der vorher mit der Hohner Elektavox gespielt hat.
Dann eine HELIOS für mich und im Auftrag eines Bekannten eine SATURN.
Alles noch mit einem normalen 25 Watt Weller Lötkolben, keine Lötstation.
Dann kamen die Keyboards auf. Ich hatte zuerst ein Solton MS-50, dann ein Ketron X-1. Wobei Solton und Ketron dieselbe Firmierung waren.
Heute trommle ich aber nur noch, allerdings ziemlich regelmässig. Ich hätte auch nie behauptet, dass ich Orgel oder Keyboard spielen kann. Das war nur für den Heimgebrauch und im Falle WERSI der Spass am Basteln.
Noch kurz angefügt: ich habe Fernmeldemonteur gelernt, löte seit meinem 12. Lebensjahr an Röhrenradios herum, bastle heute dann mit Arduino und Modellbahn.
Hallo,
leider habe ich keinen Schlagzeuglehrer gehabt.
Aber Anfang der 60er in der Lehre war auch die Einstellung zum Instrument recht einfach.Auftritte und auf der Bühne stehen war schon wichtig.
Wir waren die einzige Lehrlings-band in Wernigerode, ELMO.
Na da haste ja auch viel erlebt.
Leider ging bei uns in der Wendezeit alles in die Brüche.
Seit 25 Jahren ist "Trommeln" der wichtigste Gesundheitsfaktor um Alt zu werden.
Jamsession, mache ich wenn es möglich ist.
Leider ist bei uns in der Provinz nicht viel los.
Und viele mir bekannte Musiker sind schon verstorben.
Aber bei diesen Musikerkreisen ist der Älteste ca. 35 bis max 40 Jahre.
Hier noch ein Bild 25 Jahre her und jetzt.
Ich spiele Gitarre, in der Jugendzeit in einer Ska / Punk Band. In meinen "zwanzigern" dann in einer Deathmetal Band.
Gesundheitlich war dies in der Zeit zwischen 14 und 30 eigentlich so absolut gar nicht gut. Alkohol und Drogen waren an der Tagesordnung - viele Krankenhausaufenthalte wegen Schlägereien und ich habe absolut keinen blassen Schimmer wieviel kleine "Renés" da draußen nun rumlaufen. So mit 29 habe ich dann meine erste feste Freundin kennen gelernt die mich da raus holte und ich in ein "normales" Leben fand. War aber dennoch ne geile Zeit! :-D Gehörte halt mit zum Leben. Mein Bruder hat den Absprung leider nicht geschafft, er verstarb mit 32 Jahren an einer Überdosis, er spielte Bass bei uns.
Ich habe in jungen Jahren mal leidlich Gitarre gespielt. Ein Buch von Peter Bursch und los ging es. Heute steht noch ein Yamaha Keyboard in der Ecke, welches meine Tochter bespielen wollte und wird nun von mir ab und an gequält (über Kopfhörer). Meine Tochter spielt Geige. Blockflöte konnte ich mal ganz gut und der Hit in meiner Jugend auf einer Ferienfreizeit war Kammblasen. Noten kann ich keine lesen.
Egal für welches Instrument man sich Interessiert, man sollte für sich daran Spass haben und wenn es nur für einen selber im stillen Kämmerlein ist.
In den 80ern Jazzrock als Bassist, immer mit selbstgebauter Anlage, weil du als Basser Leistung brauchst, die ich mir nicht leisten konnte.
Und dann in diesem Jahrhundert Deutschrock und wieder eine selbstgemachte Poweranlage diesmal mit DSP und viel, viel Leistung.
Seit etwa 10 Jahren inaktiv - Anlage habe ich aber noch.
Wer hat hier von den Techn. Usern schon aktiv Professionell oder eben
Amateurhaft wie ich , der Musikleidenschaft gefrönt.
Ich bin seit etwa 1.5 Jahren Musiker. Habe erst mit UDIO Musik gespielt und aktuell mit SUNO.
Zeitlich geht das gut; man muss sich die Zeit halt sinnvoll einteilen.
Ich bin seit etwa 1.5 Jahren Musiker. Habe erst mit UDIO Musik gespielt
und aktuell mit SUNO.
Spielst du ein Instrument oder singst du? Wenn nicht, dann bist du auch kein Musiker. So, wie jemand, der Bilder von Modellen erstellen lässt, kein Maler oder Grafiker ist.
Tatsächlich kommt da kaum mal was raus, das tatsächlich künstlerischen Ansprüchen genügen würde, gerade bei den Musik-Modellen. Ich hab alle Mühe, dieses Zeugs beim von mir genutzten Musikstreaminganbieter aus den dynamischen Playlisten zu kegeln, um damit nicht noch mehr zugeschmissen zu werden.
Nennt euch doch einfach „Prompt Artists“, oder so – dann lässt es sich einfacher ausfiltern …
On-Topic: Ich spiele von Zeit zu Zeit auf/mit verschiedenen Instrumenten und bekomme das insbesondere auf der E-Gitarre schon nicht schlecht hin, wie mir mal gesagt wurde, würde mich aber auch nicht als „Musiker“ bezeichen.
Ja, das Instrument ist wie gesagt Udio bzw. heutzutage Suno.
Zu den Kritikern; einer der einen Synthesizer spielt kann sich ja auch Musiker nennen und nicht nur einer, welcher ein Xylophon spielt. Die KI ist hier nur die logische Weiterentwicklung dieser Instrumente und auch damals gab es kritische Stimmen, dass Elektronische Klangerzeuger keine richtigen Instrumente seien.
Servus AI.K., ich bin kein Musiker und war es noch nicht. Aber ich stelle mal offtopic die Behauptung auf, dass Mitglieder, die Musiker sind eine hohe Wahrscheinlichkeit in dem Forum aufweisen, sachliche Antworten und Beiträge zu geben mit sozialer und emotionaler Intelligenz, was jetzt nicht unbedingt über die Qualität der Antwort eine Aussage geben soll aber über die soziale und emotionale Fähigkeit. Dich schätze ich nachdem was ich hier so gelesen habe auch so sein. Habe mir sagen lassen, dass dieser Counter rechts , bezeichnet als "Lesenswert" ein Sympathiecounter ist. Dieser würde dann bei dir nicht passen, schade eigentlich, denn deine Antworten, die ich in den letzten Tagen gelesen haben, waren alle sachlich, sympathisch und respektvoll.
Das war als rethorische Frage gedacht. Ich hätte erwartet, dass das aus der Weiterführung des Posts deutlich ersichtlich würde, dass mir diese Information durchaus bekannt ist – werd’s das nächste Mal dranschreiben.
Ja, das Instrument ist wie gesagt Udio bzw. heutzutage Suno.
Nein, ganz sicher sind das keine Instrumente. Es sei denn, du kannst es live spielen – kannst du?
Sorry, aber deiner Definition nach wäre Musiker, wer jemanden bittet, ihm ein Lied zu singen, ihm dann einige Male sagt, was er ändern soll und das Ergebnis als sein Stück hochlädt.
Ja, das Instrument ist wie gesagt Udio bzw. heutzutage Suno.
Nein, ganz sicher sind das keine Instrumente.
Gemäss der Definition in Wikipedia aber schon:
Ein Musikinstrument (von lateinisch instrumentum, „Werkzeug“; gleichbedeutend: griechisch ὄργανον organon) ist ein Gegenstand, der mit dem Ziel angefertigt wurde oder der verwendet wird, um Musik zu erzeugen. Im Prinzip kann jeder Gegenstand, der Töne oder Geräusche hervorbringen kann, als Musikinstrument dienen, jedoch wird der Begriff in der Regel nur für solche Gegenstände verwendet, die ausschließlich zu diesem Zweck hergestellt wurden. Die Abgrenzung ist manchmal schwierig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Musikinstrument
Udio und Suno dienen nur dem Zweck, Musik zu machen und halten demnach der Definition stand, ein Instrument zu sein. Explizit führt Wikipedia auch auf: "Computer mit rein digitaler Klangerzeugung".
Wenn dem so wäre, dann wären z.B. die meisten Keyboardspieler auch keine Musiker, weil sie das synthetisierte Originalinstrument meist auch nicht spielen könnten.
Das träfe auch auf Musiker zu welche z.B. mit "Cubase" Musik machen.
Hallo Dieter,
mit der Gitarre sollte man nicht mehr spielen wollen.
Habe das Teil Ende der 60er erstanden.
Hat glaube ich etwa 80M gekostet.
Ist noch fast unbespielt in DDR Zustand, sogar die Original Plastesaiten
sind noch aufgezogen.
Das ist DDR Nostalie und ein nettes dekoratives Andenken, was in so eine Trainingsecker passt.
MfG
ein 81 Jähriger Trommler
Die "Flachtrommel" an der Wand ist von meinen Amati das letzte Teil.
Explizit führt Wikipedia
auch auf: "Computer mit rein digitaler Klangerzeugung".
Deiner Definition von „Musiker“ genügt es also, wenn jemand mit vier Mausklicks einen 4/4-Takt in etwa hydrogen erstellt bekommt? Ja dann nehme ich meine Aussage, mich mit meinen Fertigkeiten nicht als Musiker bezeichnen zu wollen, freilich zurück; dann bezeichne ich mich fortan ausdrücklich und voller Stolz als Weltklasse-Musiker.
/Ironie
Mal im Ernst: Ich find’s ziemlich anmaßend (tatsächlich wollte ich es anders ausdrücken, aber das hätte man als beleidigend werten können), sich als Nutznießer von Musikraub in unvorsellbarem Maßstab auch noch selbst als „Musiker“ zu bezeichnen. Egal, wie du’s dir nun schönreden willst. Man muss nicht viel können, um damit was hinzubekommen – rumprobieren genügt.
Wenn dem so wäre, dann wären z.B. die meisten Keyboardspieler auch keine
Musiker, weil sie das synthetisierte Originalinstrument meist auch nicht
spielen könnten.
Dude, nun wird’s langsam absurd. Es ist nicht die Art der Klangerzeugung, die bestimmt, ob etwas ein Instrument ist. Es ist die Art, wie man diese Klangerzeugung auslöst.
„Mach mir mal ’nen Track in Musikrichtung X, soll klingen, wie $band_hier_einfügen, $song_hier_einfügen und folgenden Text haben: […]“ ist /leicht/ etwas Anderes, als mit bis zu zehn Fingern bis zu zehn Tasten zur exakten Zeit mit der richtigen Geschwindigkeit zu treffen und zu halten. Letzteres ist der Keyboardspieler.
... als mit bis zu zehn Fingern bis zu zehn
Tasten zur exakten Zeit mit der richtigen Geschwindigkeit zu treffen und
zu halten. Letzteres ist der Keyboardspieler.
Und die chromatischen Rückungen erst!
Echte Keyboarder haben auch noch Füsse, und ein Basspedal.
Ich glaube Johnny verwechselt da vollkommen etwas. Ein Instrument spielst du aktiv, wenn du aktiv ein Instrument spielst (Ja, auch die Stimme ist ein Instrument!) - dann bist du Musiker!
Auch ein Synthesizer ist ein aktives Instrument, welches du aktiv bedienen musst um zum Zeitpunkt der Betätigung eine Klangänderung herbeizuführen.
Das was du machst, was du in deinem "Programm" erstellst - dabei ist es völlig egal ob es ein AI Prompt ist, oder Cubase Editor oder ein 8-Spur Band schneidest - das sind Produzenten. Du Produzierst Musik, das macht ein Produktionstool (AI, Cubase, Spur-Band, etc...) nicht zu einem Instrument sondern zu einem Produktionstool, dich macht das nicht zu einem Musiker sondern zu einem Produzenten.
Wenn du zu deinen erzeugten Titeln dann singst, oder ein Instrument spielst - dann bist du Musiker.
p.s.: Ein Piano ist ein Instrument, welches synthetische Töne aktiv per Tastendruck zu der aktuellen Zeitlinie ausgibt. Das ist ein Instrument.
ich habe mich mal mit einer Gruppe von Drehorgelspielern unterhalten. Die Orgeln hatten alle Computer eingebaut, eine Menge Musikstücke digital abgespeichert und auf Knopfdruck abspielbar anstatt der in "richtigen" Drehorgeln vorhandenen Lochstreifen. Die Pfeifen wurden dann über Relais angesteuert.
Die ca. 10 Orgeln waren über Kabel miteinander verbunden und konnten synchron miteinander spielen.
Die Leute, die die Kurbeln für den Blasebalg drehten nannten sich Musiker. Ergo ist jemand, der eine Schallplatte abspielt oder eine CD einlegt, ein Musiker.
Oder jemand der in seinem Wohnzimmer die Heizung aufdreht, nennt sich Heizungsinstallateur.
Mit meinem Keyboard kann ich selbst spielen oder mittels MIDI-Files so tun als ob.
Und ein Synthesizer ist nochmal was ganz anderes als eine KI, die seelenlose "Musikstücke" kreiert.
Deshalb nenne ich das auch Trainingsecke.
Boxhandschuhe, Boxsack,Kraftklammern,Handeln, Sprungseil, den Fahrradtrainer sieht man nicht.
Trommeln ist auch körperliches Training, es gehört aber das Musikalische noch dazu wenn man die Kopfhörer aufsetzt.
Wenn dem so wäre, dann wären z.B. die meisten Keyboardspieler
auch keine Musiker, weil sie das synthetisierte Originalinstrument
meist auch nicht spielen könnten.
Quatsch. Völlig irrelevant.
Der Keyboarder kann (hoffentlich) KEYBOARD spielen. Die
Elektronik macht nur eine (bijektive?) Abbildung auf die
Klänge des synthetisierten Originalinstumentes.
Der Knackpunkt ist: Der Keyboarder bedient das Keyboard
in ECHTZEIT. (Wenn er das nicht kann, ist er ein Betrüger.)
Das träfe auch auf Musiker zu welche z.B. mit "Cubase"
Musik machen.
Wenn der Computer in Echtzeit bedient wird, ist der Bediener
ein Musiker.
Nein, ganz sicher sind das keine Instrumente. Es sei denn, du kannst es
live spielen – kannst du?
Uff, ne Menge Musiker spielen Instrumente die nicht live nutzbar sind. Seit langer Zeit ist das Tonstudio für den Klang zuständig. Heute halt der Computer.
Aber AI Musikerzeugung ist sicher kein Instrument, auch wenn ich AI Bildergenerierung für einen leistungsfähigeren Pinsel ansehe.
Ich würde jemanden, der am Sequenzer mit ’nem Synthi-Backend Stücke erstellt, oder vielleicht in ’nem Editor wie Rosegarden komponiert, nun schon als Musiker bezeichnen. Nicht Instrumentalist, aber Musiker. Der Unterschied zum Prompt-Artist oder Vibe-Musiker oder wie auch immer man den Selbstbetrug nun nennen will, ist halt, dass er sich zumindest grundlegend mit Musik auskennen muss, damit da überhaupt etwas Sinnvolles rauskommt, und je mehr er sich auskennt, desto besser wird’s Ergebnis.
Das ist bei den einschlägigen Modellen halt grundsätzlich anders, und genau das ist auch deren Selling-Point: „Jeder kann …“. Und das stimmt ja im Grunde auch: Jeder kann da irgendwas rausbekommen, das irgendwie gut klingt (solange man nicht zu genau hinhört, jedenfalls). Tatsächlich ist’s eher schwer, da was Anderes rauszubekommen. Ich meine: Es würde sich ja auch keiner Schachspieler nennen, weil er unter Verwendung von Stockfish die Figuren gesetzt bekommt. Oder Rennfahrer, weil er sich von ’nem Waymo-Dings im Kreis rumfahren lassen kann. Warum also Musiker, wenn er sich von ’ner Software was vorsingen lässt?
Nein – wer seine „Musik“ ausschließlich von ’nem Modell zusammenwürfeln lassen kann, ist in meinen Augen kein Musiker. Betonung auf „ausschließlich“: Man /kann/ die Dinger auch nehmen, um sich ’nen Backingtrack oder Begleitung erstellen zu lassen, und dazu selbst spielen oder singen – wenn man denn kann.
Allerdings sollte man in meinen Augen auch dann davon absehen, das Ergebnis als „hab ich selbst gemacht“ verbreiten zu wollen.
Jeder kann da irgendwas rausbekommen, das irgendwie
gut klingt
Obs am Ende gut klingt ist ja rein subjektiv und kein Kriterium dafür, ob ein Stück als Musik eingeordnet werden kann oder nur als Lärm.
Nach Deiner Definition wäre jemand der sowas hier kreiert wohl auch kein Musiker, weil viele es nicht als Musik empfinden.
Tatsächlich nicht. Kulturell bedingt gibt es einige Sachen, die von nahezu Jedem in diesem Kulturkreis als „eher angenehm klingend“ empfunden werden. Das ist eine der Kernkomponenten dieser Modelle, und deswegen kommt da auch musikalisch im Grunde nur leicht variierter Einheitsbrei raus.
Gut, letztlich ist das, was da rauskommt, sowieso nur ein Mix aus enorm vielen Werken von richtigen Musikern.
und kein Kriterium dafür,
ob ein Stück als Musik eingeordnet werden kann oder nur als Lärm.
Obacht: Es ging nicht darum, was als Musik eingeordnet werden könne, sondern was einen Musiker ausmachen würde. Bei den Modellen erzeugt das Modell die Musik nach deinen Vorgaben, sodass, wenn man den Begriff „Musiker“ auf Biegen und Brechen anwenden will, man diesen auf das Modell anzuwenden hätte.
Nach Deiner Definition wäre jemand der sowas hier kreiert wohl auch kein
Musiker, weil viele es nicht als Musik empfinden
Ob das, was aus den Lautsprechern kommt, gefällt oder nicht, ist hingegen kein Kriterium. Die Frage ist, wie es entstanden ist. Ich finde das Verlinkte gerade ziemlich genial, btw. – danke dafür :)
Ich konnte damut so ziemlich alle Weihnachslieder quietschen.
Hattest du denn auch mal objektiv geschaut, ob du Tonhöhen und Intervalle getroffen hast?
Soweit ich das verstehe, zeichnet sich dieses Instrument ja dadurch aus, dass es keine abgestuften Töne gibt. Das würd’s auf die Stufe einer Violine mit einer Saite stellen, und die könnten schon die Wenigsten so bedienen, dass auch nur „Alle meine Entchen“ sauber(!) rauskommt.
Das würd’s auf die Stufe einer Violine mit einer Saite stellen, und die
könnten schon die Wenigsten so bedienen, dass auch nur „Alle meine
Entchen“ sauber(!) rauskommt.
Der Vergleich passt. Violine finde ich auch einfach, dafür habe ich wohl ein Talent. Allerdings nur auf eine Saite beschränkt. Das reicht freilich nicht, um irgendwen zu beeindrucken.
Als Partygag macht sich ein Bündel Otamatones immer gut. Leider sind sie teuer, obwohl da maximal 5€ Materialkosten drin stecken.
Hier sind die Musiker mit techn. Verständnis oder Techniker mit
musikalischen Verständnis angesprochen.
Ich bin Techniker. Mein musikalisches Verständnis ist rein auf den Konsum beschränkt. Ich höre, wenn sich irgendwas grundsätzlich Scheiße anhört.
Allerdings muss man wohl sagen, dass dieses reine "Musikempfinden" wohl stark von der Umgebung geprägt ist, in der man aufgewachsen ist. Für europäische Ohren hört sich viele "klassische" südostasiatische Musik einfach mal grundsätzlich Scheiße an.
Moderne Musik aus dieser Gegend klingt oft schon sehr viel weniger schräg. Das liegt aber vermutlich vor allem daran, dass die dortige Jugend seit Jahrzehnten mit einem starken Einfluß durch westliche Musik aufgewachsen ist und so ihrereseits westlich geprägte Musik produziert.
Für
europäische Ohren hört sich viele "klassische" südostasiatische Musik
einfach mal grundsätzlich Scheiße an.
Man gewöhnt sich daran wenn man es ein halbes Jahr ständig hört.
Habe Mitte der 60er in Bulgarien es mir anhören müssen.
War in der Zeit viel Türkisch geprägt.
Ich habe mir den Gesang übersetzen lassen damit ich dafür ein besseres Gefühl bekam,und es stimmt.
Das Verständnis wird besser wenn man den Inhalt kennt, auch über was die Musik sonst noch Einfluss hatte.
Gut, letztlich ist das, was da rauskommt, sowieso nur ein Mix aus enorm
vielen Werken von richtigen Musikern.
Trotzdem war und bin ich der Meinung , wenn Jemand ein,nennen wir es, Instrument/Tonerzeugunginstrument zu bedienen lernt, opfert er viel Freizeit
welche Andere auf der Straße oder in der Kneipe mit Unfug oder Schlimmeres verbringen.
Und einige wenige erreichen durch Ständiges Üben einen Bekanntheitsgrad.
Für mich steht nicht mehr die Musik im Vordergrund(mangels Gelegenheit), sondern Bewegungstraining.
Wir haben früher viel chinesische Kung-Fu-Filme gesehen, darüberhinaus gibt es ja auch sehr gute "JRPGS" mit netter Musik, und früher als Kinder bzw. Jugendliche hatten wir entsetzlich viel griechische Musik in einer griechischen Kneipe anhören müssen ;)
Und wenn man etwas Übung mit Weltempfängern hat kann "HiFi" durchaus eine alternative Bedeutung sein ;)
Übrigens, was man teilweise aus Rudolstadt für Töne hören kann, da kann man auch nur staunen, wenn man gewissermaßen zum "offenen Geist" auch "offene Ohren" hat.
Für europäische Ohren hört sich viele "klassische"
südostasiatische Musik einfach mal grundsätzlich Scheiße an.
Das empfinde ich auch so. Allerdings habe ich mir vor ein paar Monaten mal ein historisches Drama von Palast des Kaisers mit Untertiteln angetan, wo die Musik ganz anders (nämlich passend) wirkte.
Ich spiele zwar Streich-Instrumente, aber da es hier ein Forum für Elektronik im weitesten Sinne ist, ist ein Theremin, was gewisse Ähnlichkeiten beim Spielen mit Streich-Instrumenten hat, dann wohl die bessere Wahl. Hat mir mal vor langer Zeit unser Sohn als Weihnachtsgeschenk aus schon damals alten Röhrenradio-Teilen (ECH81, EBF80, ECL82 Röhren, MW-Spulensatz, ZF-Filter und Ausgangstrafo usw.) nach einer Idee von mir (Heptode der ECH81 als selbstschwingende Mischstufe und festfrequenz Pitch-Oszillator sowie Triode als variabler, mit der Handkapazität gesteuerter Pitch-Oszillator, Pentode der EBF80 als Volume-Oszillator und eine Diode als Amplituden-Detektor, der dann die Triode der ECL82, die das Mischprodukt aus fester und variabler Pitchfrequenz als NF vorwärtsgeregelt verstärkt und Pentode dann als NF-Endstufe). Das klangliche Ergebnis dann im Anhang, so gut ich das damals als Anfänger erzeugen konnte. Zwischenzeitlich hab ich da mal viel geübt und auch gespielt, aber das ist auch schon wieder Jahre her.
Ist eigentlich valides mp3 – stimmt was mit deinem Setup nicht?
Ich hab’s mir angehört und finde: Als Soloinstrument taugt es so eher nicht, aber im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten kann ich mir das durchaus vorstellen. Allerdings dürfte es da sehr schwer werden, die Intonation so zu treffen, dass es zusammen klingt. Wer das schafft, hat dann aber auch höchsten Respekt verdient – das ist nochmal eine Größenordnung anspruchsvoller als etwa der bundlose Hals einer Geige oder dieses Otamatone, weil man halt im Raum spielt und keinen Bezug für die Haltung hat, sondern sich auf das Muskelgedächtnis verlassen muss.
Die Ton Qualität ist natürlich wesentlich besser wie das Teil welches
vor 50 Jahren gebastelt wurde.Weis nicht mehr wie das genannt wurde.
Prinzip,
zwei HF Oszillatoren wurden Gemischt, wobei einer per Antenne mit der Hand verändert wurde.
Die Differenzfrequenz war dann im hörbaren Bereich.
Wer es genauer wissen möchte ,Tante Gockel findet es bestimmt!
ich war Backgroundsänger und Gitarrist in den Cover Band "Straights". War eine coole Zeit. Ist vor 10 Jahren aber im Sand verlaufen, seitdem spiele ich nur noch gelegentlich auf Stadtfesten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin
1920 erfunden
Ich wusste noch das es von Hitchcock eingesetzt wurde.
Da steht noch, in "Good Vibrations" der Beach Boys wurde eine Variante benutzt.
Das Waterphone ist auch ein sehr schönes Instrument. Ist halt nicht so breit einsetzbar wie Suno, aber durchaus sehr interessant um eine schaurige Atmosphäre zu schaffen.
https://youtu.be/foSJstDFDfg?si=qG4hG852pNEmrP8w
Ich hab damit kein Problem, weil so alt bin ich nicht. Meine Idee dazu hatte ich vor fast genau 25 Jahren und mit viel Freude hat das dann unser Sohn 2002 funktionsfähig zusammen gebastelt. Nach anfänglicher Begeisterung und vielem Üben mit dem Theremin steht das jetzt so ca. seit 10 Jahren irgendwo ganz weit hinten im Keller.
Gestern bei einem Museumsfest urigen Dixie gespielt. So Richtung Chris Barber, DutchSwingCollegeBand, Papa Bue und wie die alle hiessen.
Gestern wie also zusammengewürfelte Band, sechs Musiker. Begeistertes Publikum, alle ohne Tattoos.
Jetzt in 2 Stunden dann mit dem SeniorenOrchster ein öffentliches Frühkonzert. Dort sind wir 24 Musiker (auch weibliche), spielen alte Schlager, Operetten- und Musicaltitel.
Zu mir: habe vor 67 Jahren mit den Kumpels eine Dixieband gegründet. Damals war der Dixie halt "in". Seitdem trommle ich ohne Unterbrechung in Jazz- und Tanzmusikbands. Heute bin ich 84 und es swingt immer noch.
Recht lesenswerter Link. Danke. Mir fällt dazu gleich
https://www.youtube.com/watch?v=BLj6x4_gPlo
ein - aber die richtig sauguten Countrysongs aus der phantastischen Radio- Sendung "Lonesome Cowboy" wurden zusammengestellt von den Radiomodaratoren aus Bayern.
Im Onkel Pö spielt ne Rentnerband seit 20 Jahren Dixieland
....mit dem Unterschied, dass ich seit 67 Jahren Dixieland spiele....
wie bereits geschrieben, zuletzt vor 2 Tagen am Samstag.
Ich bin zwar Schwabe, war aber jahrelang im Aussendienst für eine Hamburger Firma tätig. Wenn wir Meetings in Hamburg hatten, war natürlich ein Besuch bei Onkel Pö Pflicht.
1961 während meiner Lehrzeit lebte ich in Berlin, dort waren damals Eierschale, Riverboat u.a. angesagt.
....mit dem Unterschied, dass ich seit 67 Jahren Dixieland spiele....
wie bereits geschrieben, zuletzt vor 2 Tagen am Samstag.
Wenn du das Glück hast solange aktiv zu sein,kann man viele Wünsche zurückstellen.
Ich lebe eigendlich in der Provinz, Es gibt hier sehr wenig Möglichkeiten als Trommler.Fast alle mir im Umfeld Bekannten Musiker sind nicht mehr am Leben.
Die letzten 10 Jahre hatte ich versucht Musiker zu finden, hat nicht geklappt.
Ich hatte ein Musikzimmer, mit allen eingerichtet, Ohne Störende Nachbarn.
;--)
Ab und zu wurde Musiziert, da ging es schon mal bis 4-5 Uhr in der Früh.
Jetzt mache ich nur noch E-Drum.
Hat eben nicht die Anschlagtcharakteristik wie ein NATUR.
für Dixie gibt es heutzutage allgemein wenig Gigs. Letztes Jahr hatte ich etwa 7 Auftritte mit Dixiebands. Meist "Telefonbands", also zusammengewürfelte Haufen, aber Spass macht es trotzdem.
Deshalb trommle ich jetzt halt auch im Seniorenorchester, da haben wir einigernmassen regelmässige Auftritte. So kommt man nicht aus der Übung und "unter die Leute".
Allerdings gibt´s da keine Gage für die einzelnen Musiker. Und das Publikum besteht aus lauter untätowierten Zuhörern.
der Enkel meiner Partnerin hat so ein Ding. Grausam - vor allem die Plastikbecken. Aber für den sturen Stampfrythmus der heute "in" ist, ist dieser synthetische Klang gut genug.
2 Vorteile haben diese Dinger jedoch: weniger Schlepperei und üben über Kopfhörer. Im Vergleich zu einem klassischen Set auch wesentlich billiger. Allerdings braucht´s dann wieder eine PA
ja, mein Keyboard hat auch einen Begleitautomaten. Der klingt aber wesentlich natürlicher als so ein synthetisches E-Drum Set mit schlagzeugähnlichen Sounds und hat einen richtig guten swingenden Drive.
Auch die Latins sind recht ordentlich.
Das sind allerdings keine Rythmen aus einem programmierten Chip, sondern von Profis eingespielte samples.
der Enkel meiner Partnerin hat so ein Ding. Grausam - vor allem die
Plastikbecken.
Das hängt vermutlich ein wenig von der Preisklasse ab. Ich hab mir mal irgendwo ein billiges Set im zweistelligen Bereich beschafft, dessen Spielgefühl so gar nichts mit „richtigen“ Drums zu tun hat (aber für meine Zwecke reicht: dynamischer Anschlag und Ausgabe via MIDI, worüber dann recht realitätsgetreu gesampeltes Schlagzeug getriggert wird), aber ein Set im mittleren vierstelligen Bereich fühlt sich da wohl schon näher am Original an, insbesondere bei den Teilen mit Fellen. Klar wird sich Kunststoff anders anfühlen, als Messing – aber das ist vermutlich auch nur eine Frage der Gewöhnung.
der Enkel meiner Partnerin hat so ein Ding. Grausam - vor allem die
Plastikbecken. Aber für den sturen Stampfrythmus der heute "in" ist, ist
dieser synthetische Klang gut genug.
Das hat aber nicht in geringsten mit einen Roland E-Drum gemein.
Das Teil hat alles gesampelte KLänge.
Und die Trommeln haben "Felle" welche ich auch spannen kann.
Es ist einen Naturschlagzeug gut nachenfunden.
Da Teil hatte mal vor >20Jahren 4,5 Tausend Euro gekostet.
Jetzt kosten die Dinger in dieser Qualität etwas mehr...
Leider kann ich 90% nicht mehr nutzen da die Displayanzeige blind ist.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/689979/Trainingsecke.jpeg
MfG
Ein 81 Jähriger Ex Trommler
P.S.
Werde irgendwann in der nächsten Zeit einen Reparaturversuch starten,
bis dahin nutze ich die verbleibenden Qualitäten.