Ich habe gerade eine Idee "erfasst" in meiner Firma von meinem dezeigien Job (Elektrotechniker, Testen und Hardware entwickeln) in die Lehrwerkstatt als Mechatronikausbilder zu wechseln. Mechanisch bin ich gut vorbelastet da Modellbau ein Hobby von mir ist und meine Lehre in der Industrie absolviert habe, mit allen mechanischen Gewerken, die ein Mechatroniker drauf haben soll. Erfahrung mit meinen Kindern(3) habe ich bereits gesammelt. Ü50 bin ich auch noch. Der ADA Schein müsste dann nachgeholt werden.
Dir werden die Haare zu Berge stehen wie wenig die Jugend heutzutage noch kann
Aktuell bei unseren Azubis: was sind 70% von 30.000€ - keine Ahnung
überleg Dir sehr gut ob Du Dir das antun willst, Du kannst in 3 Jahren nicht richten was die 15 Jahre davor versagt wurde
Vor kurzem sollte einer unserer Azubis alte Schaltungen auseinander nehmen, es sortiert hinlegen - wir entscheiden was weggeworfen wird, was behalten wir
Es lagen dann tatsächlich 10 teure Meanwell Netzteile in einer Reihe, in und out jeweils nach 3mm abgeschnitten....
Die ersten drei Zeilen stimmen allerdings. Die anderen zwei sind von findigen Spitzbuben dazugedichtet worden. Es ist allerdings aus dem Zusammenhang gerissen. Mit dem Bildschirm waren die Tablets gemeint, weil:
a) So jedes Kind immer alle Bücher dabei haben kann ohne sich zu Tode am Schulranzen zu schleppen,
b) die zukünftigen kleineren Wohnungen zu wenig Platz bieten für eine "übliche Anzahl an Büchern" (tiny houses),
c) die digitale Form auf den aktuellen poilitischen korrekten Inhalt gehalten werden könne.
Als Ausbilder muss man nicht nur praktisch etwas können, sondern sollte auch die Theorie beherrschen und vermitteln können.
Wie sieht es da bei dir aus?
Dagegen: berufliche Sackgasse, Du hast nur noch mit absoluten Einsteigern zu tun, Deine bisherigen, erworbenen Fähigkeiten veralten dann völlig. Weil Du immer nur den geschlossenen Stromkreis erklärst, kommst Du nie mehr in Deine bisherige Tätigkeit zurück, falls Du das irgendwann mal möchtest. Abgehängt...
Ist der Ausbilder zu Unfähig oder die Lehrlinge zu blöd? - Ja da kann man wiederbar den Schwarzen Peter im Kreis schieben.
Als Ausbilder stehste halt mit einem Bein im Knast, zumindest hat man das früher so gesagt.
Der Ausbilder trägt die Verantwortung, das sich keiner mit dem Werkzeug ernsthaft verletzt, sich aber trotzdem nicht vor der Arbeit mit den Werkzeugen drücken kann.
Und es sind auch schon Ausbilder von durchgeknallten Lehrlingen weggeballert wurden - nicht aus Versehen.
wir kennen dich nicht und wie deine Frusttoleranz ist kannst du es aushalten und durchhalten schlechte Noten zu vergeben oder gibts du bei Druck nur noch Bestnoten? Bist du in der Lage Stoff interessant aufzubereiten so daß keiner mehr auf Handy schaut sondern dir nur noch folgt?
Alleine das du hier fragst zeigt mir das du selber Zweifel hast sonst wäre deine Entscheidung ja klar.
Du begibst dich in eine Sackgasse. Kommt drauf an wie alt du bist. Mit 40 für mich eine dumme Idee, mit 55 möglicherweise nicht. Aber nur dann, wenn Du schon aufgegeben hast.
Kann natürlich sein, dass du dich dazu berufen fühlst Pupertierende in die Schranken zu weisen. Evtl. solltest du dir aber vorher die Statistiken von Lehrern anschauen wie viele in Frührente gehen, wie viele einfach nicht mehr können.
Ich kannte mal einen Gymnasialprofessor (so nannte sich das damals) für Mathematik. Der hat regelmässig sein Leid geklagt über seine Schüler. Und hat mir Aufgaben aus der 10. Klasse gezeigt und mich gefragt, wieso die nicht in der Lage waren die Aufgaben zu lösen. Die waren lösbar!
Das ganze ist schon 30 Jahre her.
Ich persönlich würde daran verzweifeln und den Krempel bald hinwerfen.
Vergiss nicht, dass Lehrlinge im Sortierungsprozess ziemlich am Anfang stehen. Du wirst also das ganze Spektrum erleben. Die vermeintlich intelligenteren machen sowieso einen auf Bankkaufmann oder studieren BWL oder irgendwas mit Medien.
Als Ausbilder muss man nicht nur praktisch etwas können, sondern sollte
auch die Theorie beherrschen und vermitteln können.
Muss oder eher sollte? Neben der Lehrwerkstatt gab es ja etliche Wochen im Betrieb und ich hatte mehr als einen. Was zu denken geben sollte, war einer dieser: "Bei euch war es anstrengend, aber im Gegensatz zu unseren Ausbildern könnt ihr alles, was ihr von uns gefordert habt, auch tatsächlich selbst". Das bezog sich auf die Praxis!
Ist der Ausbilder zu Unfähig oder die Lehrlinge zu blöd? - Ja da kann
man wiederbar den Schwarzen Peter im Kreis schieben.
Genau diese Frage habe ich mehr als einmal gestellt und nicht eindeutig dem Lehrling zugewiesen.
Aber manche Ausbilder stehen sogar mit Beiden beinen im Knast und sind
obendrein verbeamtet:
Ich hatte viele Jahre mit dem Elektromeister einer Jugendstrafanstalt zu tun und diesen auch einige Tage zur Technikunterweisung bei uns im Werk. Das war ein interessanter Typ Mensch, der für den Job passte - was ich nicht jedem zutrauen würde. Im Kollegenkreis seiner JVA soll er umstritten gewesen sein, geradeaus unterwegs und so, dass wir uns auf Anhieb gut verstanden.
Muss oder eher sollte? Neben der Lehrwerkstatt gab es ja etliche Wochen
im Betrieb und ich hatte mehr als einen. Was zu denken geben sollte, war
einer dieser: "Bei euch war es anstrengend, aber im Gegensatz zu unseren
Ausbildern könnt ihr alles, was ihr von uns gefordert habt, auch
tatsächlich selbst". Das bezog sich auf die Praxis!
Tatsächlich ist das auch ein Thema das mich beschäftigt, wer von euch beherrscht all das was er in der Lehrzeit / Berufsschule noch berechnen musste? In der Praxis denke ich mal kann mir jemand nur noch wenig vormachen, bin aber offen für Aktualisierungen.
wir kennen dich nicht und wie deine Frusttoleranz ist kannst du es
aushalten und durchhalten schlechte Noten zu vergeben oder gibts du bei
Druck nur noch Bestnoten? Bist du in der Lage Stoff interessant
aufzubereiten so daß keiner mehr auf Handy schaut sondern dir nur noch
folgt?
Die Frusttoleranz geht gegen unendlich habe drei Prupertiere, wobei eins nicht akut befallen ist, sondern nur erwachsen wird.
Lügen kann ich nicht!
Handy hat im Unterricht nichts zu suchen, eine unserer Schulen hat erfolgreich ein Nutzungsverbot auf dem Schulgelände ausgesprochen. Das würde ich dann auch zumindest im Unterricht einführen.
Aber manche Ausbilder stehen sogar mit Beiden beinen im Knast und sind
obendrein verbeamtet:
Ich hatte viele Jahre mit dem Elektromeister einer Jugendstrafanstalt zu
tun und diesen auch einige Tage zur Technikunterweisung bei uns im Werk.
Das war ein interessanter Typ Mensch, der für den Job passte - was ich
nicht jedem zutrauen würde. Im Kollegenkreis seiner JVA soll er
umstritten gewesen sein, geradeaus unterwegs und so, dass wir uns auf
Anhieb gut verstanden.
Halt wie in der Schule, die "strengen" und "fordernden" Lehrer wurden zwar nicht gemocht, aber von denen lernte man noch am meisten.
Und es ist wichtig, das man sich auf den Lehrling "einstellen" kann, was nicht heisst, das man ihm in den Arsch kriecht. Auf den Lehrling einstellen heisst, es im so zu erklären, das er es versteht und kann, aber nicht, das dem Lehrling die Erklärung gefällt.
Tatsächlich ist das auch ein Thema das mich beschäftigt, wer von euch
beherrscht all das was er in der Lehrzeit / Berufsschule noch berechnen
musste? In der Praxis denke ich mal kann mir jemand nur noch wenig
vormachen, bin aber offen für Aktualisierungen.
Aber genau das sollst du den Schülern vermitteln.
Und zwar möglichst so, dass sie es verstehen und es nicht so schnell vergessen.
Erfahrung mit meinen Kindern(3) habe ich bereits gesammelt.
Was nach meiner Erfahrung nicht jedem klar ist: Teenager verhalten sich in privater Umgebung oft ziemlich anders als "draußen in der Freiheit". Wenn bei dir Klassenkameraden deiner Kinder zu Geburtagsbesuch sind, dann kennen sie das Wörtchen "Entschuldigung", wenn ihnen ein Kuchenkrümel runterfällt. In der Schulpause werfen sie ihren Essensreste einfach auf die Straße vor dem Schulhof. Auf Ansprache eines Lehrers gibt es dann den Stinkefinger oder eine Beschimpfung in Fäkalsprache.
Ist eben eine andere Umgebung.
Ansonsten: Geh einfach mal in eine Berufsschulklasse 2 oder 3 Stunden hospitieren. Dabei erfährst mehr über die Klientel als ein durchschnittlicher Vater zu wissen glaubt.
wer von euch beherrscht all das was er in der Lehrzeit / Berufsschule noch
berechnen musste
Kaum jemand, weil er es im Alltag nicht anwendet/braucht. Aber wer Lehrer sein will, muss den Stoff vorwärts und rückwärts beherrschen, sonst ist er ein schlechter Lehrer. Die Umkehrung gilt natürlich nicht: Wissen alleine macht noch keine guten Lehrer.
Wir hatten zum Teil Lehrer, die uns im Lehrbuch immer nur zwei Seiten voraus waren. Die hatten halt an einem oder zwei Tagen vorher fleißig den Stoff blind auswendig gelernt, der gerade dran war. Klar, die konnten/wussten in Wirklichkeit wenig und waren deswegen wenig geachtet, höchstens gefürchtet.
Die Antwort ist einfach: Auf keinen Fall.
Mich wollten Sie unbedingt und ich war der Einzige, den sie eingeladen hstten, die anderen mussten sich selbst einladen.
Bin nach einer Stunde wieder zu meiner Arbeit gefahren.
Auf der einen Seite mehr Geld, was sie dir hintenrum gleich wieder genommen haben.
Wie immer, große Sprüche und am Ende bist du der Idiot.
Geh einfach mal in eine Berufsschulklasse 2 oder 3 Stunden
hospitieren. Dabei erfährst mehr über die Klientel als ein
durchschnittlicher Vater zu wissen glaubt.
Hospitieren auf jeden Fall! Aber wozu in der Berufsschule, wenn es doch um die Lehrwerkstatt seiner Firma geht?
(ist schon bisschen anders, auch wenn unter Umständen die Berufsschulklasse genau aus einem Ausbildungsjahrgang einer Firma besteht)
In die Lehrwerkstatt wechseln? Was hast du angestellt dass du diese Strafe bekommst?
Ich habe normalerweise nicht mit Auszubildenden sondern mit Studenten gearbeitet und das bis vor ein paar Jahren gerne gemacht. Die waren intrinsisch motiviert. Bis dem nicht mehr so war.
Daher dürfen jetzt andere den Zirkus machen. Ich habe mich aus allem was damit zu tun hatte raus gezogen. Ich würde nicht im Traum daran denken nochmal was in der Richtung zu machen. Mit Auszubildenden, die noch jünger, noch weniger motiviert und noch schlechtere Schulbildung als Studenten haben, schon gar nicht.
Kaum jemand, weil er es im Alltag nicht anwendet/braucht. Aber wer
Lehrer sein will, muss den Stoff vorwärts und rückwärts beherrschen,
sonst ist er ein schlechter Lehrer.
Hospitieren auf jeden Fall! Aber wozu in der Berufsschule, wenn es doch
um die Lehrwerkstatt seiner Firma geht?
Ok, auch in der Lehrwerkstatt. Aber in der Schule lernt man IMO die Klientel bzw. deren Charaktere besser kennen: Jeder (Lehrer, Schüler, Hospitant) hört und sieht alles.
einem Vegetarier drängt man auch kein Mett-Brötchen
auf.
Doch doch. Heute gibt's veganes Mett.
Sonst fühlt der sich ausgegrenzt und gemobbt. "Und das tun sie nur weil ich eine Regenbogenflagge als Piercing trage!"
Aber nur, wenn es dafür noch keine App gibt? Wenn ich an unser Kind denke, dann gibt es doch Sachen im Leben, die man nicht mit der App erledigen konnte. Der beim Abi benutzte Schulrechner nutzte auch wenig beim Studium! Für manche Sachen braucht man den Kopf und etwas Begeisterung.
Wenn ein Ausbilder keine Begeisterung erzeugen kann, nützt ihm auch das beste Fachwissen weniger. Es hört einfach keiner hin.
Hattest du während deiner Werkstatttätigkeit mal mit Azubis zu tun?
Vielleicht auch regelmäßig?
Dann solltest du die Frage entweder selber beantworten können.
Tja, da muss man vielleicht dafür veranlagt sein. Ich muss leider bestätigen, dass man als Ausbilder mit dem Niedergang des deutschen Schulsystems voll konfrontiert wird. Die Abiturienten sind genauso wenig studierfähig (hi@ Mathevorkurse) wie die Schüler ausbildungsfähig.
Das kann alles sehr erfüllend sein, wenn man den Azubis gerade etwas beibringt das sie zufällig interessiert. Wenn man aber viele Iterationen braucht, bis das Berichtsheft aus halbwegs grammatikalisch korrekten deutschen Sätzen besteht, ist Frust vorprogrammiert (ohne Migrationshintergrund!). Vor allem, wenn das ganze auch noch mit Selbstüberschätzung und leichter Tendenz zur Überheblichkeit kombiniert ist.
Von den Grundlagen der Mathematik will ich gar nicht erst anfangen... (Dreisatz, Prozentrechnung, ...)
Natürlich gibt es auch heute super Azubis. Es hilft auch, wenn man in einer großen/angesehenen Firma/Konzern noch die Möglichkeit hat eine gewisse Vorselektion durchzuführen.
Lernt man Begeisterung erzeugen wenn man diesen ADA Schein macht?
nein aber man lernt etwas über die Psyche von Heranwachsenen und kann sich besser einstellen. Ich hatte im Studium zwar den AEVO schein gemacht bin aber froh den nie bekommen, geschweige denn gebraucht, zu haben.
Ja, es gibt die Trantüten und Unwilligen - die gab es aber immer.
Auch in der Menge?
Ja.
Meiner Wahrnehmung nach ist es sogar etwas besser geworden: Seitdem die Azubis sich wieder aussuchen können welche Ausbildung sie machen wollen habe ich hier nicht mehr die "ich wollte Gärtner werden, habe aber keine Lehrstelle gefunden und jetzt lerne ich Elektriker obwohl es mich eigentlich nicht interessiert".
Lernt man Begeisterung erzeugen wenn man diesen ADA Schein macht?
nein aber man lernt etwas über die Psyche von Heranwachsenen und kann
sich besser einstellen. Ich hatte im Studium zwar den AEVO schein
gemacht bin aber froh den nie bekommen, geschweige denn gebraucht, zu
haben.
Wobei ich den AEVO-Schein nicht überbewerten würde. Kann man in zwei Wochen Bildungsurlaub machen. In dieser Zeit werden gerade mal die wichtigsten formalen Dinge behandelt.
Ausbilden lernt man da natürlich noch nicht.
Wobei ich den AEVO-Schein nicht überbewerten würde.
keine Sorge ich bewerte den nicht über, hatte nur viele Extrastunden im Studium gekostet die ich mir hätte sparen können, es war eine Verar*che denn ich legte die AEVO Prüfung in der Hochschule vor IHK Prüfer ab, als ich den bei der IHK einlösen wollte hieß es keine Praxis als Ing. obwohl ich als Geselle schon 9 Jahre Praxis hatte, als die 3 Jahre Ing. Praxis umwaren wollten sie mir ohne kostenpflichtige Zusatzkurse den Schein nicht aushändigen, für mich ein Abzockmodell.
ja nur wie soll man klagen, die Ablehnung kam ja erst Jahre später und über mögliche "Spenden" der IHK an die Hochschule kenne ich nicht und was da im Hintergrund gelaufen ist, das war schon gesschickt aufgebaut, am Anfang des Studiums Werbung mit Bonus AEVO Schein, am Ende des Studiums Forderung nach Praxis, als die Praxiszeit um war neue kostenpflichtige Kurse angeboten.
Erinnert mich an M$ und Dealer, erst kostenlose Angebote bis man an der Nadel hängt.
Dir werden die Haare zu Berge stehen wie wenig die Jugend heutzutage
noch kann
Aktuell bei unseren Azubis: was sind 70% von 30.000€ - keine Ahnung
So schlimm würde ich das nicht bewerten. in der Firma, in der ich arbeitete, kamen aus jedem Lehrlingsabschluss viele erfolgreiche Fachkräfte hervor. Die meisten Azubis waren gut motiviert, was an den gut ausgesuchten Ausbildern lag, die das richtige Verhältnis zwischen Kumpelhaft und dennoch Vorgesetzte beherrschten. Mein Lehrmeister war etwas strenger, da er noch vom alten Schlag war, aber immer fair. Da ich Lehrzeitverkürzung wählte, also drei Jahre, statt dreieinhalb, ermöglichte er mir, dass ich vor der Abschlussprüfung in die Lehrlingsausbildung zu Voith gehen durfte, um den letzten Schliff zu bekommen. Habe dann nach drei Jahren die Ausbildung zum Energieelektroniker Betriebstechnik erfolgreich abgeschlossen.
Das Gymnasium ist doch eigentlich für die besonders guten Schüler, die wahrscheinlich das Zeug für ein Studium haben, oder? Ich frage, weil ich gerade gelesen habe, daß zur Zeit knapp über 50% der Düsseldorfer Grundschüler solche Blitzbirnen sind. Zu meiner Zeit in den 80er Jahren war das noch (gefühlt) anders. Da waren die Gymnasiasten noch eine kleine Elite.
Das Gymnasium ist doch eigentlich für die besonders guten Schüler, die
wahrscheinlich das Zeug für ein Studium haben, oder?
In den 80ern war die Entscheidung Abitur zu machen auch davon beeinflusst ob die Eltern sich eine 4 Jahre längere Schulzeit der Kinder leisten konnten und wollten.
Ich frage, weil ich
gerade gelesen habe, daß zur Zeit knapp über 50% der Düsseldorfer
Grundschüler solche Blitzbirnen sind.
Da stellt sich die Frage ab wann man Blitzbirne ist: Wenn man sich in oberen Hälfte des Notenbereiches bewegt?
Die Entscheidung sein Kind heute zum Gymnasium zu schicken ist oft auch dadurch motiviert ihm den Unterricht in der Oberschule (so heißt in Niedersachsen die Haupt- und Realschule) zu ersparen.
Die Bewertung "Blitzbirne ja/nein" erfolgt ja schon in der Mite des vierten Schuljahres . die Orientierungsstufe hat man abgeschafft.
Gute Grundschulnoten bekommt man meist auch nicht für "Blitzbirnizität" sondern ehr für Fleiß und Sauberkeit.
Die Blitzbirnen haben es in der Grundschule sogar oft schwer.
Aktuell bei unseren Azubis: was sind 70% von 30.000€ - keine Ahnung
Das ist doch super. Das erinnert mich an eine Treffen der Berufsschule mit den Ausbildungsbetrieben. Da fragte doch glatt ein Ausbildungsbetrieb, ob es nicht möglich wäre Fachrechnen so zu unterrichten, dass die Schüler die technischen Aufgaben rechnen können, aber nicht ihr Gehalt nachrechnen oder vergleichen können bei Bier und Leberkäsebrotzeit.
Ich verbringe zwar nur einen kleinen Teil meiner Arbeitszeit mit
Ausbildung aber es ist eine tolle Arbeit.
Dann weißt Du auch, dass diese sehr anstrengend sein kann, wenn man hoch motivierte Lehrlinge hat. Wüdest Du das als Dauerbelastung ertragen können oder wollen?
In den 80ern war die Entscheidung Abitur zu machen auch davon
beeinflusst ob die Eltern sich eine 4 Jahre längere Schulzeit der Kinder
leisten konnten und wollten.
Also je nach Himmelsrichtung (wobei die 4 Jahre wohl für W stehen sollen ?!) gab/gibt es auch die Möglichkeit Lehrabschluss und Hochschulreife gleichzeitig zu machen: Beruf mit Abi (BmA), FOS (?), ...
Darunter auch Einrichtungen mit Wohnheim, da ist das Kind ausser Haus und lernt noch was fürs Leben.
OK, wenn die Eltern nicht wollen, kann ein Minderjähriger halt schwer dagegen halten.