Noob A. schrieb:
Ich hab hier ein altes Projekt von jemand anders indem ein Photodioden
Signal verstärkt wird.
Es ist ein digitaler Lock-In Verstärker der mit sehr niedrigen
Frequenzen (~5Hz) arbeitet.
Was ich nicht kapiere ist, wieso man die Diode im photoconductive mode
betreibt?!? Also mit der Anode an GND und Kathode am - vom OPV.
Weil das der Standardansatz ist und die besten Ergebnisse liefert.
Bei allem was ich bisher gelesen habe, ist das eher für schnelle Signale
geeignet.
Nicht nur. Auch das Thema Dunkelstrom und Rauschen.
Hat die Schaltung noch andere Vorteile die hier zum Tragen kommen
könnten?
Photovoltaic Mode machen Solarzellen, und eine Photodiode ist ja auch eine.
Letztendlich speist eine Konstantstromquelle (die PN-Sperrschicht) eine SI-Diode und deren Spannung wertet man dann aus. Das klingt toll, weil man damit den Strom logarithmiert und theoretisch mehrere Dekaden an Strom leicht habdhaben kann. Praktisch spuckt einem da aber die Temperaturabhängigkeit der Diodenkennlinie mächtig in die Suppe.
Linearität ist eigentlich auch kein Thema da jedes System individuell
kalibriert wird...
Ist nicht das zentrale Problem.
P S genaugenommen arbeiten Solarzellen auch nahe dem photoconductive Mode, denn der Laderegler mit MPPT belastet die Solarzellen so stark, daß die interne PN-Diode NICHT nennenswert mit Strom durchflossen wird. OK, echter Kurzschluß mit 0V ist es auch nicht, dann wäre die Energiebilanz eher schlecht ;-)