Hallo Forum,
ich habe ein Problem mit meiner Fritz!Box 7510. Ja ich weiss, sie ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber sie machte (bislang) alles was ich wollte und vor allem recht sparsam im Verbrauch. Deshalb würde ich sie gerne behalten, aber nun zum Problem:
Seit dem Update auf 8.xx kommt es zu Aussetzern des Ethernet-Teils. Zuerst ca. 1 Woche nach dem Update, dann selten und jetzt zunehmend häufiger, alle paar Tage mal.
Folgendes Fehlerbild: WLAN funktioniert weiterhin ohne Einschränkungen, sowohl interne als auch Verbindungen nach außen.
Bestehende aktive Verbindungen von Netzwerkgeräten funktionieren weiterhin. Neue Verbindungen (über Netzwerk) sind nur sporadisch möglich, Ping-Zeiten sind sehr langsam und häufig gestört. DNS geht meistens nicht mehr, manchmal schon. Verbindungen von WLAN an interne Geräte sind nicht mehr möglich.
Per W-Lan kann man die Oberfläche der Box erreichen, dort sieht alles normal aus, keine Fehler, keine Probleme erkennbar.
LEDs am Gerät zeigen nichts ungewöhnliches.
Nach Power-On-Reset läuft alles wieder wie gewohnt.
So ein Ausfall passiert häufig bei hoher Last, aber das kann mich auch täuschen, da sich der Ausfall nicht gleich zeigt.
Durch die gefühlte Häufung, tippe ich auf irgendein Bauteil das altert. Aber von der Fehlbestückung ist die 7510 scheinbar nicht betroffen.
Hat hier jemand damit Erfahrung? Ich hoffe ja mal es ist einfach nur alter Kondensator.
Fritzbox auch gerne mal an einem neueren Stecker kompatiblen Netzteil ausprobieren. Die alten Steckernetzteile sterben langsam und fangen auch gerne mal an ordentlich Ripple auf die Versorgung zu bringen. Was dann zuerst aussteigt ist rein zufällig.
Wie gesagt, irgend ein anderes NT mit gleicher Spannung, gleicher Stecker-Polung und mind. gleicher Leistung suchen und ausprobieren. Wenn es hilft ein neues kompatibles kaufen.
Meine FB7410 hat damals auch mit seltsamen Zicken angefangen und ein neues NT hat das erfolgreich abgestellt.
Da war grad neulich eine Heise-Meldung bzgl. Problemen mit Version 8.20, falls Du auf dieser Firmwareversion bist, die ein bisschen (aber nicht ganz) nach Deinen Problemen klingen:
https://www.heise.de/news/Fritz-raeumt-Fritzbox-Problem-unter-bestimmten-Bedingungen-ein-11173525.html
Wäre was, das man mal probieren könnte - den dort genannten Workaround mit der "Paketbeschleunigung", Hardwarebeschleunigung deaktivieren.
Auch das kann ich ausschließen. Ich habe mir ein kleines Kästchen gebastelt, als USV. Darin 3 Akkus a 4V (wenn voll). Da kommen ganz glatte 12V raus. Das habe ich gemessen. Die Akkus sind auch balanciert.
Zudem habe ich die Box natürlich auch ohne die USV laufen lassen. Auch hier tritt der gleiche Fehler auf.
Noch eine Beobachtung: am Switch blinkt die Netzwerklampe wie gewohnt, also je nach Traffic, als ob die Box irgendwas tuen würde.
Sorry, dass ich dieses Thema nochmal aufwärme.
Ich habe das Problem wie oben geschildert immer noch. Leider werden die Ausfälle häufiger und nerviger. Das Fehlerbild ist jetzt völlig divers, von W-Lan ausfällen über Verbindungsabbrüche und DSL-Ausfällen usw.
Erst letztens gab ein Softwareupdate von Fritz, aber das brachte auch keine Änderung.
Ja, ich müsste eigentlich eine neue Box besorgen, aber mein Netzbetreiber hat angekündigt vsl im nächsten Jahr bei uns Glasfaser zu installieren. Ich hätte gerne, dass die aktuelle Box 7510 noch solange durchhält.
Ich vermute, dass das Problem irgendwie an der Stromversorgung hängt, da es scheinbar schlimmer wird je mehr Zeit vergeht.
Die 12V-Eingangsspannung ist völlig sauber, alle Elkos sind okay, soweit ich es messen konnte. Wegen fehlender Thermals lassen die sich nicht auslöten.
Auf der Leiterplatte sind recht viele Schaltregler, die diverse Baugruppen versorgen. Die habe ich mir alle angeschaut und ausgemessen. Bei 2 davon war ein Ripple von ca. 20 mV messbar. Ich hab Ausgangsseitig einfach mal 4.7µF || 100n zu den existierenden Kapazitäten aufgelötet. Hat leider auch nicht geholfen.
Jetzt zur Bitte um Hilfe:
Könnte mir jemand von einer funktionieren Box die Spannungen der einzelnen Regler messen und mir durchgeben? Jeweils neben den Wandlern ist sehr schön ein Testpunkt zum Messen. Bei mir gibt es Spannungen von 1V bis 2.0V und 3.3V. Die 5V für USB und die 36V für Analog lass ich mal weg, die haben keinen Einfluss.
Oder gibt es irgendwo eine Spec wo welche Spannung anliegen muss?
z.B. Pollin verramscht aufbereitete 7490 für 20 EUR, Reichelt 7430 für 15 EUR.
Wäre es nicht sinnvoll, sich für die nächsten Monate so eine zu holen? (Wenn du dann trotzdem basteln willst, kannst du es wenigstens in Ruhe tun ohne Internetausfall-Gefahr.)
Nur geht es immer noch um eine 7510, nicht 7410, auch wenn der Thread-Titel das anders sieht. Die 74xx können kein Supervectoring, sind also möglicherweise technisch nicht einsetzbar. Und funktioniert ein Config-Import rückwärts?
Die 74xx können kein Supervectoring, sind also möglicherweise technisch
nicht einsetzbar.
oje, stimmt... also, mein Tipp taugt nur, wenn die DSL-Leitung kompatibel ist.
Unter "Internet", "DSL-Informationen" sollte der "Verbindungstyp" stehen. Aber kenne mich nicht gut genug aus, um sagen zu können, was konkret dort stehen muss. Bei mir z.B. "VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5)", was, wenn ich es richtig verstehe, kein Supervectoring ist und auch mit älteren 74xx gehen sollte.
"VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5)", was, wenn ich es richtig verstehe,
kein Supervectoring ist
Korrekt, die Telekom nutzt primär 17a (Vectoring, max. 100/40Mbps) und 35b (Supervectoring, max. 250/40Mbps). Manchmal gibt es auch noch 8b (kein Vectoring, max. 50/10Mbps).
Eigentlich fehlt hier doch unser Fritzbox HW-Experte Peter K. (chips) ?
Schreib ihn doch mal an ob ihm etwas dazu einfällt?
Was hast du eigentlich für einen VDSL-Anschluss, weil der ja auch rumzickt, wie man so liest bei dir? Auf der Netzbetreiberseite, bei welchem eigentlich, ist alles i.O., also xDSL-technisch, oder läuft da der Fehlerzähler vllt. hoch?
Die FB hängt aber schon senkrecht und hat keinen Wärmestau intern oder dass in der Umgebung EMV-Probleme sind?
Seit dem Update auf 8.xx kommt es zu Aussetzern des Ethernet-Teils
ich würde zum Test per recovery zurückgehen auf die FW 7.59;
an ein Problem mit den Spannungen glaub ich nicht, da geht ja alles über den SOC und würde normalerweise gleich zum Reboot führen
kannst aber gerne mal nachmessen, zufällig hab ich ein Bild dazu...
Genau so Bild hatte ich gesucht. Da kann ich heute Abend mal nachmessen. Vielen Dank.
Das mit dem Reboot macht die Box auch, manchmal. Wie z.B. vorgestern früh: Da hab ich gegen 3 Uhr mitbekommen, das die Verbindung immer wieder weg war. Aber ich war einfach zu müde und mir wars auch egal. Aber frühs konnte ich sehen, das die Box um 4:21 Uhr einen Reset gemacht hatte.
Ich frage, weil ich bei einer 7590 ein ähnliches Phänomen hatte.
Nach ein paar Tagen funktionierte das Netzwerk nicht mehr wirklich stabil. Ein Neustart der Box hat kurzzeitig immer geholfen.
Selbst die Funktion "Nicht aktive Geräte löschen" hat die Geräte überhaupt nicht gelöscht. Also irgendwas ist da intern vollgelaufen. AVM wollte sich dem nichts annehmen.
Nachdem die FritzBox durch ein Gateway von TP-Link ausgetauscht wurde, war Ruhe bzw. Netzwerk läuft jetzt seit einem Jahr stabil.
Okay hier war der Wechsel unproblematisch, da die FB eigentlich nur Router gespielt hat. Kein DECT, kein WLAN-Management etc.
Vielleicht ist es bei Dir auch nicht Hardware sondern einfach nur die vollgestopfte Firmware.
Vielleicht ist es bei Dir auch nicht Hardware sondern einfach nur die
vollgestopfte Firmware.
Aber dann wären mehr Leute mit ähnlichen Problemen unterwegs. Die Last und Menge an Geräten ist doch eher durchschnittlich und kommt bestimmt häufig vor.
Ich hatte hier auch gerade eine 1&1 7590 deren W-Lan langsam den Geist aufgegeben hat. Seit etwa einem halben Jahr war der 2,4 GHz Bereich tot, der Selbsttest brachte aber keinen Fehler. Mit den entsprechenden Apps sah man aber mit dem Handy, dass da auf 2,4 GHz nichts gesendet wurde.
Jetzt fiel der 5 GHz Bereich auch aus, erst sporadisch, dann dauerhaft. Da Mietgerät, wurde mir eine neue 7690 zugeschickt, die alte liegt noch hier herum. ist ca. 5 Jahre alt. Lan und Dect funktioniert einwandfrei.
Seit etwa einem halben Jahr war der 2,4 GHz Bereich tot, der Selbsttest
brachte aber keinen Fehler. Mit den entsprechenden Apps sah man aber mit
dem Handy, dass da auf 2,4 GHz nichts gesendet wurde.
Das sind sterbende Schaltregler. Bekanntes Problem. Hat aber nix mit LAN zu tun.