Marcel V. schrieb:
Das wäre mechanisch die Idealkonstruktion.
Genaugenommen eine Schwachsinnskonstruktion. Es gibt nur ein gültiges Argument dafür: Die Kettenlänge ändert sich nicht beim Ein/Ausfedern. Aber das übernimmt der Kettenspanner der Schaltung. Also beim Fahrrad fürn Popo.
Rotax hat mal so einen Verbrenner-Motor gebaut und ist damit gescheitert. Der Motor wurde dann in eine BMW eingebaut und die sind damit konsequenterweise auch gescheitert. Die Ursache war aber verbrennerspezifisch und hat nix mit dem Fahrrad zu tun.
Die KI-verwirrten BWL-Innovationsfuzzis verkaufen die Art der Lagerung mit weniger Momentänderung beim Federn. Vergessen aber, dass das größere Drehmoment durch den Kettenzug entsteht. Und das Moment kann man fast eliminieren, indem das Schwingenlager in Höhe des Zugtrums der Kette liegt. Dann geht das aber nicht mehr mit dem Hype Schwingenlager == Ausgangswelle.
Also auch für Popo.
Bei der gezeigten Lagerung der Schwinge hat man das wieder mal falsch gemacht. Das Lager muss weiter rauf. Aber nur, falls man mit dem Moment auf die Hinterradschwinge argumentieren will. Im echten Leben ist das einigermassen egal.