Für eine kleine Operationsverstärkerschaltung im Messtechnikumfeld suche ich nach einer einfachen Möglichkeit, eine symmetrische Spannungsquelle zu realisieren (ca. 500mW Maxleistung der Op-Schaltung). Trafo mit Mittelabgriff scheint mir hier überdimensioniert. Gibt es dafür nicht fertige ICs oder günstige Module.
Ausgangsspannung sollte aber stabil sein bei Lastschwankungen (ca. 1KOhm Lastschwankungen erwartet)
Wäre schön, wenn sich die +/-15V DC über eine 5V USB Spannung erzeugen könnte, aber kein Muss.
Der MAX232 scheint unbrauchbar, da er augenscheinlich nur ca. +/- 8V am Ausgang liefert.
Wie macht ihr das elegant und kostengünstig bei kleineren bzw. leistungsschwachen Schaltungen, die eine symmetrische Versorgung (hier für OP) benötigen?
Ich hab mal den MT3608 (Boost) mit dem TC1044 (Inverter) genutzt und das hat zumindest für digitale Schaltungen sehr gut funktionier.
Der TC1044 mag allerdings max. 12V.
Wie macht ihr das elegant und kostengünstig bei kleineren bzw.
leistungsschwachen Schaltungen, die eine symmetrische Versorgung (hier
für OP) benötigen?
Wie macht ihr das elegant und kostengünstig bei kleineren bzw.
leistungsschwachen Schaltungen, die eine symmetrische Versorgung (hier
für OP) benötigen?
Noch einmal über die Schaltung nachdenken.
Vielleicht verrätst du einmal, was es werden soll.
+/-15V hört sich ein bisschen nach 1980er-Jahre an.
Falls es nicht stört wenn die Masse der Gesamtschaltung auf der negativen Versorgungsspannung liegt, kann man sich mit einem OPV auch eine Hilfs-Masse in der Mitte der vorhandenen Betriebsspannung erzeugen. Dadurch bekommt man eine symmetrische Betriebsspannung mit jeweils der Hälfte der Eingangsspannung. Wenn diese ausreicht, sehr einfache Lösung.
Für eine kleine Operationsverstärkerschaltung im Messtechnikumfeld suche
Wenn du nicht mehr im Mittelalter leben willst dann solltest du eher so im Bereich +3.3V und -0.7V bleiben. Dann kannst du auch moderne OPV nehmen.
Auch wenn es gelegentlich mal ausnahmen geben mag.
Auch wenn moderne OPs einen gute PSRR haben, kommt da trotzdem kein billig DCDC aus dem Internet in Betracht. Schliesslich weisst du ja heute nicht was du uebermorgen brauchen koenntest. .-)
Ich wuerde da z.B zwei Schaltregler mit moeglichst hoher Frequenz nehmen (z.B 2Mhz), danach dann einen LC Filter und dann jeweils ein LDO mit wenig Rauschen. Dabei auf Schaltregler mit einstellbaren Softstart achten und den so auslegen das beide Spannungen gleich schnell hoch kommen.
Danke Matthias, das passt, genau, das was ich gesucht aber nicht
gefunden habe!
Da wäre ich mir nicht sicher, ob diese rauscharme Spannungen liefern. LC-Filter solltest Du wohl mit einplanen.
Vielleicht beschreibst Du mal Deine Anwendung und warum Du glaubst, unbedingt +/- 15 V zu benötigen. Schaltungen aus den 70ern brauchten immer diese hohen Spannungen ;-) Heutzutage ist die negative Spannung eigentlich nur noch eine Hilfsspannung mit minimaler Stromaufnahme.
Ich habe mir einen RIAA-Phono Verstärker gebaut und der wird mit einem LTC3265 versorgt. Die Ausgangsspannung ist sehr sauber (bei +-6V zumindest) so dass kein Rauschen zu hören ist.
Den versorge ich jetzt mit einem Smartphone-Ladegerät.
Da wäre ich mir nicht sicher, ob diese rauscharme Spannungen liefern.
Davon war initial auch gar nicht die Rede.
Man muß auch das lesen, was nicht geschrieben wurde ;-)
In den o.g. Datenblättern steht sogar ein Hinweis auf LC-Filter.
Eine OPV-Schaltung mit den genannten +/- 15 V und dann noch mit 500 mW Leistungsaufnahme deutet darauf hin, daß der TO keinerlei Erfahrung für sein Vorhaben hat. Andernfalls würde er sich hier nicht gemeldet haben.
Das ist ja nicht schlimm, nur vermute ich, daß der Lösungsansatz vom TO ungeschickt ist.
Ausgangsspannungen von Schaltreglern sind für analoge Signalverarbeitung mindestens grenzwertig, wenn nicht sogar ungeeignet.
Ausgangsspannungen von Schaltreglern sind für analoge Signalverarbeitung
mindestens grenzwertig, wenn nicht sogar ungeeignet.
Hatte ich auch gedacht als ich die Schaltung zum Phonoverstärker (siehe oben) gesehen hatte und wir der versucht wird. Ich habe ihn dann doch gebaut. Er rauscht nicht. Zumindest nicht hörbar. Und das ist bei einer Phonostufe schon beeindruckend finde ich.
Es sind allerdings 2x 10uF und 2x 1uF alle parallel nochmal zum "Filtern" nachgeschaltet.
Rauschen/Filterung und dergleichen sollte keine Rolle spielen, sonst hätte ich es erwähnt. Der OP ist Bestandteil eines alten Anlogmessgerätes, der nach meiner Einsicht in dem Gerät einen einfachen PI Regler umsetzen soll. Es funktioniert in dem Gerät noch alles bis auf die Spannungsversorgung, und die -15V werden nur wegen dem OP Teil benötigt. Das defekte altertümliche Schaltnetzteil soll raus. Matthias Ansatz sollte alle Bedingungen erfüllen.
Nicht "so hat man", sondern "haben Bastelpfuscher" ..
Das wurde oft so gemacht, weil der ICL und auch TCL/TSC eben keine 15V konnte und aus Kostengründen:
• Wide Operating Voltage Range
ICL7660 . . 1.5V to 10.0V
ICL7660A . . 1.5V to 12.0V
Als die OPV besser wurden, also die Ausgänge näher an die Vesorgungsspannungen ausgesteuert werden konnten, brauchte man nicht mehr so viel Versorgungsspannung. Die mittlerweile auch günstiger gewordenen DCDC-Wandler wurden immer mehr verwendet.
Es braucht dafür halt eine kleine Induktivität, dafür ist nur ein stinknormaler Buck-IC für wenige ct nötig. Er braucht aber einen begrenzten DC oder wenigstens OCP für die Startphase.
Ebenso ist für Feedback und EN etc. die erzeugte negative Rail der GND-bezugspunkt des IC.
Ladungspumpen an einem Positiven buck oder boost waren für mich nicht so erfolgreich.
Auf die 30V (+/-15V) gerechnet sind das gerade mal 16-17mA.
Eben, deswegen die Frage nach der erforderlichen Bandbreite. Oder vielleicht besitzt die Schaltung als Ausgang eine Stromschnittstelle, die so viel Leistung braucht. Wer weiß das schon.