Wenn eine PV Anlage pro Phase 1500W produziert und ich auf Phase 1 einen Verbraucher von 3000W habe - werden dann abrechnungstechnisch 1500W eingespeist und vergütet (nach 1h: Speisung plus 1.5kWh), oder werden 3000W eingespeist und gleichzeitig 1500W bezogen (nach 1h: Bezug +1.5kW und Speisung +3kWh)? Letzteres wäre ja finanziell ungüstig...
Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und
den ausgehenden Strom auf der Nummer 280.
Falls die von den Sonnenzellen her kommenden Drähte mit denen von der Restinstallation im Hause hinter dem Zähler (d.h. verbraucherseitig)
zusammen verklemmt sind, MUSS der Zähler saldieren...
Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den
ausgehenden Strom auf der Nummer 280.
Unscharfe Formulierungen führen zu unscharfem Denken. Oder umgekehrt.
Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler zählen (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.
Ein saldierender Zähler saldiert aber nicht über die Energiemengen (kWh, also das, was bezahlt wird), sondern über die Momentanleistungen (Watt) der drei Phasen. Siehe auch den Betreff, der über deinem Posting steht.
Ein saldierender Zähler saldiert aber nicht über die Energiemengen (kWh,
also das, was bezahlt wird), sondern über die Momentanleistungen (Watt)
der drei Phasen.
Das ist so m.W. nicht ganz korrekt. Sie saldieren den Energieverbrauch über einen gewissen (kurzen) Zeitraum. Wobei es meist nicht ganz klar ist (und auch geräteabhängig) über welches zeitliche Intervall saldiert wird. Eventuell saldieren sie bis zum Erreichen einer gewisse Energiemenge, z.B. 10Wh.
Ein saldierender Zähler saldiert aber nicht über die Energiemengen (kWh,
also das, was bezahlt wird), sondern über die Momentanleistungen (Watt)
der drei Phasen.
Das ist so m.W. nicht ganz korrekt. Sie saldieren den Energieverbrauch
über einen gewissen (kurzen) Zeitraum.
Die Werte an den 3 Phasen werden natürlich separat gemessen. Messen kann man aber nur Spannung und Strom, also Leistung. Die drei Leistungswerte saldiert (= addiert) man dann. Ob man sie vorher oder nachher mit der Zeitintervall-Länge multipliziert, ist nur eine Frage des internen Rechenverfahrens und ändert am Prinzip nichts. Man kann intern auch einen beliebigen Faktor drinhaben, wenn das für den Mikroprozessor günstiger ist.
Die drei Leistungswerte
saldiert (= addiert) man dann.
Saldierend ist nicht nur eine Addition von 3 Leistungswerten!
Ein saldierender Zähler verrechnet den Bezug mit Lieferung und erzeugt somit ein Saldo. Wenn Bezug und Lieferung gleich sind, sollte der Zähler Null Verbrauch registrieren. Dieses ist bei meinem Zähler aber nicht gegeben, also saldiert er nicht.
Ist wie mit eurem Bankkonto, Ein- und Ausgang wird saldiert.
Ein saldierender Zähler verrechnet den Bezug mit Lieferung und erzeugt
somit ein Saldo
Bitte, wenn man keine Ahnung hat, einfach die Klappe halten, oder sich informieren.
"Dabei wird berücksichtigt, wie viel Strom in das Netz eingespeist und wie viel aus dem Netz bezogen wird – und das über alle Phasen hinweg. Ohne Saldierung wird jede Phase separat betrachtet"
Wenn Bezug und Lieferung gleich sind, sollte der Zähler
Null Verbrauch registrieren. Dieses ist bei meinem Zähler aber nicht
gegeben, also saldiert er nicht.
Wie macht das dein Zähler? Malt deine PV "ihre" Elektronen grün an und die aus dem Netz sind schwarz? Und dein Zähler zählt dann die grünen und schwarzen getrennt?
Im Ernst, schalte doch mal dein Hirn an. Wenn deine PV so viel Strom erzeugt wie du gerade selber verbrauchst, dann fließt kein Strom über den Zähler.
Außer deine PV hat einen eigenen Zähler und ist nicht mit deiner Hausinstallation verbunden.
Blöd bist zunächst mal du.
Der Schreiber des Beitrags, den du da zitiert hast, ist offensichtlich ein Schwurbelkopf, kein professioneller Autor. Das Elaborat ist ein unscharfes Gesabbel, kein brauchbarer Sachtext. Ist Marketing-Blabla von einem Unternehmen, das Verkaufen, nicht Bürger-klüger-machen als Geschäftsziel hat.
Muss man als Leser natürlich erkennen können - Stichwort Medienkompetenz.
Trotzdem hier ein Satz aus dem Text, der halbwegs ok ist:
"Ein saldierender Zähler gleicht diese Unterschiede aus, indem er die Ströme aller Phasen zusammenführt. Wird auf einer Phase Strom eingespeist und auf einer anderen gleichzeitig verbraucht, wird dies direkt verrechnet"
Beachte die Wörter "gleichzeitig" und "direkt".
Wenn du auf Phase 1 1000 Watt für den Küchenherd verbrauchst und zugleich auf Phase 2 aus der PV 800 Watt einspeist, dann saldiert der Zähler das intern zu 200 Watt Verbrauch.
Wenn du am Montag insgesamt 1 kWh verbrauchst und nichts einspeist und am Dienstag insgesamt 800 Wh einspeist und nichts verbrauchst, dann wird das NICHT von einer normalen zählerinternen Saldierung erfasst, weil das eine völlig andere Sache ist. Ein Zweirichtungszähler wie deiner zeigt das dann separat in 180/280 an. Wieviel dir dein Stromlieferant dafür in Rechnung stellt, ist eine völlig andere Frage.
Blöd bist zunächst mal du.
Der Schreiber des Beitrags, den du da zitiert hast, ist offensichtlich ein Schwurbelkopf, kein professioneller Autor. Das Elaborat ist ein unscharfes Gesabbel, kein brauchbarer Sachtext. Ist Marketing-Blabla von einem Unternehmen, das Verkaufen, nicht Bürger-klüger-machen als Geschäftsziel hat.
Muss man als Leser natürlich erkennen können - Stichwort Medienkompetenz.
Trotzdem hier ein Satz aus dem Text, der halbwegs ok ist:
"Ein saldierender Zähler gleicht diese Unterschiede aus, indem er die Ströme aller Phasen zusammenführt. Wird auf einer Phase Strom eingespeist und auf einer anderen gleichzeitig verbraucht, wird dies direkt verrechnet"
Beachte die Wörter "gleichzeitig" und "direkt".
Wenn du auf Phase 1 1000 Watt für den Küchenherd verbrauchst und zugleich auf Phase 2 aus der PV 800 Watt einspeist, dann saldiert der Zähler das intern zu 200 Watt Verbrauch.
Wenn du am Montag insgesamt 1 kWh verbrauchst und nichts einspeist und am Dienstag insgesamt 800 Wh einspeist und nichts verbrauchst, dann wird das NICHT von einer normalen zählerinternen Saldierung erfasst, weil das eine völlig andere Sache ist. Ein Zweirichtungszähler wie deiner zeigt das dann separat in 180/280 an. Wieviel dir dein Stromlieferant dafür in Rechnung stellt bzw. wieviel Einspeisevergütung du bekommst, ist aber eine völlig andere Frage.
Im Ernst, schalte doch mal dein Hirn an. Wenn deine PV so viel Strom
erzeugt wie du gerade selber verbrauchst, dann fließt kein Strom über
den Zähler.
Doch, in den allermeisten Fällen schon, und genau da kommt ja erst das Thema „Saldierend“ ins Spiel. Gar kein Strom fliest nur dann nicht über den Zähler, wenn Verbrauch und Erzeugung auf jeder einzelnen Phase gleich groß sind.
Das ist aber so gut wie nie der Fall.
Der saldierende Zähler verrechnet die Leistungen über alle drei Phasen, und zählt dann nur die Differenz.
Danke erstmal für die (abzüglich der gegenseitigen Beleidigungen) interessanten Infos - wie werden solche Zweirichtungszähler realisiert? Ich stelle mir das so vor, dass da in Intervallen Spannung/Strom gemessen wird (pro Phase) und die Leistung berechnet wird, das saldiert wird und dann je nach Richtung auf die 180/280 "gebucht" wird?
Danke erstmal für die (abzüglich der gegenseitigen Beleidigungen)
interessanten Infos - wie werden solche Zweirichtungszähler realisiert?
Ich stelle mir das so vor, dass da in Intervallen Spannung/Strom
gemessen wird (pro Phase) und die Leistung berechnet wird, das saldiert
wird und dann je nach Richtung auf die 180/280 "gebucht" wird?
Ich stelle mir das so vor, dass da in Intervallen Spannung/Strom
gemessen wird (pro Phase) und die Leistung berechnet wird, das saldiert
wird und dann je nach Richtung auf die 180/280 "gebucht" wird?
Wobei die Messungen x-mal pro 50-Hz-Schwingung erfolgen müssen: Man braucht ja die Wirkleistung.
Und vor dem Buchen auf 180/280 muss man die Leistung auf Energie umrechnen.
Die Spannung ist bei allen Phasen fast gleich, vielleicht genügt es, nur eine davon zu messen. Eine Frage von Aufwand vs. geforderter Genauigkeit.
Bei einem Bekannten fordert der Netzbetreiber für die neue PV-Anlage eine Nulleinspeisung da das Dorfnetz überlastet ist
Ich habe mit dem Netzbetreiber gesprochen, auch wegen saldierenden Zähler usw - man kann jetzt also auf einer Phase 4000W einspeisen - auf den beiden anderen je 2000W ziehen, wirklich Netzdienlich ist das so nicht?
Ja, das ist ihnen bewusst, aber egal, wichtig ist nur das bei 2.8.0 am Jahresende nichts steht
Für jede Phase wird Strom UND Spannung gemessen. Die 3 Produkte davon über die Zeit integriert und
zusammengezählt, ergeben die
bezogene bzw. eingespeiste Energie.
Der Ferraris-Zähler macht das
mechanisch, der digitale muss das
natürlich "stückeln".
Weiss jemand, mit welcher Taktrate
da gearbeitet wird?
Wie erkennt man beim Wechselstrom, wenn man in einem Leitungsabschnitt nur Spannung und Strom messen kann, auf welcher Seite der Generator und auf welcher Seite der Leitung der Verbraucher angeschlossen ist? Über Spannungsvergleich an einem dazwischen geschalteten shunt?
Wie erkennt man beim Wechselstrom, wenn man in einem Leitungsabschnitt
nur Spannung und Strom messen kann, auf welcher Seite der Generator und
auf welcher Seite der Leitung der Verbraucher angeschlossen ist?
Aus der Phasenlage zwischen Spannung und Strom.
Über
Spannungsvergleich an einem dazwischen geschalteten shunt?
Wer sich für die Details der Messung interessiert kann sich z.B. das User Manual des RN8302B von Renergy anschauen ("Three-phase Anti-tampering Multifuction Electircal Energy Meter IC"):
Selbiger zählt den eingehenden Strom (für die Erbsenzähler Leistung) und
zählt auf einem zweiten Zählwerk den ausgehenden Strom. Eine Verrechnung
findet nicht statt.
ja, aber nur wenn das 3phasig gleichzeitig passiert
Das wovon Du redest wäre "von 9-12 Uhr 2000Wh rein" - "von 12 bis 15 Uhr 2000Wh raus" - also muss da am Ende die Null stehen
Das wovon Du redest wäre "von 9-12 Uhr 2000Wh rein" - "von 12 bis 15 Uhr
2000Wh raus" - also muss da am Ende die Null stehen
Wie kommst du auf dieses schmale Brett?
Davon war nie die Rede.
Nochmal: Saldierend bedeutet den Momentanwert zu verrechnen, nicht zeitversetzt.
Das Wesentliche dreht sich aber nicht um diesen Sachverhalt, sondern darum, dass es Zähler gibt, die per se saldieren und welche die es eben nicht tun.
Wer also seinen Ertrag mit dem Bezug verrechnet haben will, braucht
einen saldierenden Zähler und selbiger ist nicht obligatorisch, wie
anfangs dieses Threads postuliert wurde.
Und die Gegenbehauptungen, dass das nicht stimme, in einigen Punkten widerlegen würde.
Aber Geräte mit PFC, die eine sinusförmige Stromaufnahme haben, werden richtig gemessen. D.h. desto mehr solche Geräte im Netz als Verbraucher hängen, desto geringer werden die Abweichungen. Denke mal damit dürfte klar sein, wie die Fehler so hingebogen werden können, wie man es haben möchte.
Ich rede jetzt von meinem Zähler, einem Zweirichtungszähler:
Selbiger zählt den eingehenden Strom (für die Erbsenzähler Leistung) und
zählt auf einem zweiten Zählwerk den ausgehenden Strom. Eine Verrechnung
findet nicht statt.
Ein saldierender Zähler verrechnet den ausgehenden Strom mit dem
eingehenden und man kann entweder auf einem eigenen Display, oder über
Menüführung das Saldo aufrufen.
Das Saldo ist der Betrag der in Rechnung gestellt wird.
Wer also seinen Ertrag mit dem Bezug verrechnet haben will, braucht
einen saldierenden Zähler und selbiger ist nicht obligatorisch, wie
anfangs dieses Threads postuliert wurde.
Jetzt ist mir dieser undisqualifizierte Thread, respektive die
undisqualifizierten User, aber zu blöd und ich steige aus.
Du hast es halt immer noch nicht verstanden…
Ein saldierender Zähler verrechnet nicht jeden eingespeisten Strom gegen den bezogenen. Der verrechnet nur die momentanen Leistungen auf den drei Phasen. Ist das Ergebnis positiv, wird’s als Einspeisung unter 280 aufsummiert, ist es negativ, als Bezug unter 180.
Das Durcheinander kommt hier von Seiten der Holländer:
In den Niederlanden ist ein saldierender Zähler (Zwei-Wege-Zähler) der Standard für Haushalte mit Photovoltaik, da er phasenübergreifend Stromverbrauch und -einspeisung saldiert. Er verrechnet über alle drei Phasen hinweg, sodass Einspeisung auf einer Phase den Verbrauch auf einer anderen ausgleicht. Dank der Salderingsregeling wird eingespeister Strom oft eins-zu-eins vom Verbrauch abgezogen.
Richtig saldierend sind nur Ferraris Zähler ohne Rücklaufsperre.
Ein saldierender Zähler zeigt oft ein Symbol mit zwei entgegengesetzten Pfeilen.
Ein saldierender Ferraris-Zähler verrechnet den Stromverbrauch und die Einspeisung über alle drei Phasen (L1, L2, L3) hinweg in Echtzeit, bevor der Zählerstand (die rotierende Scheibe) beeinflusst wird.
Ein Ferrariszähler mit Rücklaufsperre ist beschränkt (oder einrichtungs-) saldierend oder phasenübergreifend saldierend.
Framing bezeichnet die bewusste Gestaltung von Nachrichten, um Wahrnehmungen durch Wortwahl oder Kontext zu lenken (z. B. "Rundfunkbeitrag" statt "Gebühr"). Es ist die Einbettung von Inhalten in einen bestimmten Deutungsrahmen, um positive oder negative Assoziationen zu wecken.
Aus dem Grunde des positiven Framings: phasenübergreifend saldierend
Wenn eine PV Anlage pro Phase 1500W produziert und ich auf Phase 1 einen
Verbraucher von 3000W habe - werden dann abrechnungstechnisch 1500W
eingespeist und vergütet (nach 1h: Speisung plus 1.5kWh),
Also jeweils eine Stunden lang:
3x1500W kommt aus der Solaranlage und 1x3000W verbraucht,
ergibt 1500W Differenz, also 1,5kWh Einspeisevergütung
3x1000W kommt aus der Solaranlage und 1x3000W verbraucht,
ergibt 0W, also 0kWh Einspeisevergütung
3x500W kommt aus der Solaranlage und 1x3000W verbraucht,
ergibt -1500W, also 1,5kWh Stromverbrauchskosten
Vorausgesetzt Du hast einen phasenübergreifenden saldierenden Dreiphasenstromzähler mit Rücklaufsperre, der beide Stromrichtungen getrennt erfasst, also auch den Strom durch die Rücklaufsperre zählt und als zweiten Wert ausgibt.
Bei einem Bekannten fordert der Netzbetreiber für die neue PV-Anlage
eine Nulleinspeisung da das Dorfnetz überlastet ist
Dein Netzbetreiber sagt das wenigstens sehr schnell, meiner erst nach Monaten da er auf Erdanschluss umstellen wollte habe ich aber abgelehnt da der weitere Umbau nicht Möglich ist wegen Teilunterkellerung.
Wenn das Netz überlastet ist wie bei mir kannst du versuchen einzuspeisen was du willst, die Leitung an der du hängst lässt nichts mehr zu und mein WR kann nur 200W einspeisen denn der Stärkere und zum Trafo nähergelegene gewinnt.
Stell dir die Leitung wie eine Wasserleitung vor ... dann wirds klarer.
Stromtrassen sind auch nur für eine gewisse Leistung ausgelegt, also ist der dezentrale Ausgleich die einzige Lösung und nicht Stromautobahnen ....
Bei einem Bekannten fordert der Netzbetreiber für die neue PV-Anlage
eine Nulleinspeisung da das Dorfnetz überlastet ist
Dein Netzbetreiber sagt das wenigstens sehr schnell, meiner erst nach
Monaten da er auf Erdanschluss umstellen wollte habe ich aber abgelehnt
da der weitere Umbau nicht Möglich ist wegen Teilunterkellerung.
Tja, wer seinem Versorger den passenden Anschluss verweigert, muss mit den Konsequenzen leben.
Wenn das Netz überlastet ist wie bei mir kannst du versuchen
einzuspeisen was du willst, die Leitung an der du hängst lässt nichts
mehr zu und mein WR kann nur 200W einspeisen denn der Stärkere und zum
Trafo nähergelegene gewinnt.
Bist Du Dir eigentlich im Klaren, welchen Stuss Du gerade vom Stapel lässt?
Stell dir die Leitung wie eine Wasserleitung vor ... dann wirds klarer.
Stromtrassen sind auch nur für eine gewisse Leistung ausgelegt, also ist
der dezentrale Ausgleich die einzige Lösung und nicht Stromautobahnen
....
Wie schon gesagt sollte bei PV Anlagen ein Saldiereder Zähler vom Messtellenbetreiber verbaut sein. Das ist leider nicht immer der Fall, im Zweifel im Datenblatt des Zählers nachlesen. Viele Infos dazu gibt es in PV Foren.
Wie schon gesagt sollte bei PV Anlagen ein Saldiereder Zähler vom
Messtellenbetreiber verbaut sein. Das ist leider nicht immer der Fall,
Da seit ziemlich langer Zeit nur noch saldierende Zähler verbaut werden, gibts nur noch im Altbestand nicht saldierende Zähler. Da die aber in nur den allerseltensten Fällen Zweirichtungszähler sind, gibts da beim Einbau einer PV eh einen neuen Zähler.
Wenn das Netz überlastet ist wie bei mir kannst du versuchen
einzuspeisen was du willst, die Leitung an der du hängst lässt nichts
mehr zu und mein WR kann nur 200W einspeisen denn der Stärkere und zum
Trafo nähergelegene gewinnt.
er kann sicher nicht nur 200W einspeisen, das Stromnetz ist eben keine Wasserleitung
Entweder er speist ein was er will oder gar nichts - weil die Netzspannung zu hoch ist und er abschaltet
Ein Trick wäre hierbei nebenbei einen Transformator vorzuschalten
also ist
der dezentrale Ausgleich die einzige Lösung
so einfach ist das leider auch nicht - ein Trafo funktioniert eigentlich nur in eine Richtung
Bei einem Windungsverhältnis von 10:1 werden aus 230V nicht 23V - sondern 22,irgendwas - Windungsverhältnis ist deshalb 10:1,01xxxxx
Um den PV-Überschuss überregional einspeisen zu können bräuchte es in dem Beispiel ein Verhältnis von 10:0,99xxxx
Man bräuchte also tags ein anderes Verhältnis als nachts
er kann sicher nicht nur 200W einspeisen, das Stromnetz ist eben keine
Wasserleitung
Wieviele Elektronen können in der Freileitung bewegt werden und über den Trafo transformiert werden ?
Entweder anders anbinden größerer Trafo und stärkere Leitungen.
Hab Stromwandler nach dem Zähler, export limit steht aktuell auf 600 W aber mehr wie 200 W gehen nicht ins Netz.
Entweder er speist ein was er will oder gar nichts - weil die
Netzspannung zu hoch ist und er abschaltet
Ja könnte an der weiteren Parametern noch cheaten das will ich aber nicht.
Aber an der Spannung liegts aktuell noch nicht (~240V). An meiner Leitung sind vor mir ca. 50 kWp die voll Einspeisen.
Ob das cheaten bei Europäischen Wechselrichtern Möglich ist ?
Hab noch nen alten Ferraris und versuch grad das Limit zu finden damit er noch nicht zurückläuft.
Ein Trick wäre hierbei nebenbei einen Transformator vorzuschalten
Warum Trafoverluste in Kauf nehmen wenn Spannung.... usw konfiguriert werden kann wann er abschaltet?
Aber ich kann dir versichern der erste gewinnt.
2 Landwirte auf der gleichen Freileitung zum gleichen Trafo je 30kWp im den ersten Jahren, dann rüstete der näher zum Trafo gelegene um weitere 30 kWp auf, und der hintere konnte nichts mehr einspeisen. Rief den Versorger an und innerhalb eines halben Jahres wurde der Trafo getauscht. Seine garantierte Einspeisevergütung bekam er trotzdem.
Und Überschusseinspeisung mit Umbau ..... würde mich zu viel Kosten.
2 Fußboden aufreisen mit Fußbodenheizung , neuer boden ..... nur um in den schon vollen Keller (Haus Teilunterkellert) zu kommen (leider auf der Straße abgewandten Seite). Kosten wären bei ca. zusätzlich 4-5k die mir mein Versorger nicht übernimmt. Aktueller ROI liegt bei 0 Einspeisung bei 3 Jahren mit dem Umbau bei 7-8 Jahren. Lieber investiere ich in einen Speicher und werd weiter unabhängig.
PS: Meine Sole/Wasser Wärmepumpe schafft mein WR ohne Probleme. => muss noch den passenden Zeitpunkt finden um das WW zu triggern bevor zu wenig Energie vorhanden ist.
Jahr ~ 3400 kWh eingespart obwohl meine Frau erst mich ...xxx. war se nach der Rechnung vom Stromversorger wieder glücklich.
Und bevor ich im Haus so viel Umbau da ich erst 2005 generalsaniert habe werde ich eher auf anderen Gebäuden einspeisen. ;-)
Hab Stromwandler nach dem Zähler, export limit steht aktuell auf 600 W
aber mehr wie 200 W gehen nicht ins Netz.
…
Aber an der Spannung liegts aktuell noch nicht (~240V). An meiner
Leitung sind vor mir ca. 50 kWp die voll Einspeisen.
Ob das cheaten bei Europäischen Wechselrichtern Möglich ist ?
Es gibt überhaupt nur drei Möglichkeiten, warum ein Wechselrichter seine Einspeisung begrenzt. 1. Spannung im Netz ist zu hoch (>252V), 2. die Netzfrequenz ist zu hoch(>52Hz), und 3. derjenige, der den parametriert hat, weiß nicht, was er tut.
Wenn’s 1.) und 2.) nicht sind, bleibt nur 3.
Es gäbe noch 4.: die PV liefert gar nie mehr als 200W, aber das zähle ich zu 3.
Alles nur eine Frage der Perspektive. Der eine meint Gesamtsaldierend,
der andere gibt sich nur mit phasenuebergreifend saldierend schon
zufrieden.
Nein, es ist eine Frage der Beherrschung der Fachsprache. In unserem Kontext bedeutet "saldierend" in der Fachsprache eben "phasensaldierend hinsichtlich der Momentanleistung".
Und nebenbei: Schon im Eingangsposting steht im Betreff "Phasensaldierung" - wer also kommentiert und das über seinem eigenen Posting immer noch stehen hat, dem mangelt es unter anderem an Medienkompetenz.
Die Gruene Forderung ist aber Gesamtsaldierend, wie in Niederlande.
Klingt auf den ersten Blick gut unbd "gerecht", ist aber nur kurzdenkerischer Populismus. Es bedeutet ja, dass man die Preise nicht je nach den momentanen Umständen für Bezug und Einspeisung unterschiedlich festlegen kann.
Wollen nicht auch die Grünen, dass man das Netz und die Energie-Ressourcen bestmöglich ausnutzt? Wenn man das will, muss man Anreize über die Preise geben - auf anderes reagiert der Michel praktisch nicht. "Momentan ist sehr viel Strom verfügbar. also speichere bitte deinen PV-Strom nicht ein, sondern lade damit dein E-Auto auf. Damit du das auch wirklich tust, zahlen wir dir momentan nur sehr wenig fürs Einspeisen. Morgen bekommst du wieder mehr."
Und nebenbei: Schon im Eingangsposting steht im Betreff
"Phasensaldierung"
Das ging vom TO aus, denn er hat von "Phasensaldierung" geschrieben.
Schorsch dagegen hat die Bedeutung des Gesamtsaldierend und allgemeine Wortbedeutung angeführt. Genau damit ergibt sich so häufig eine Vermischung und Verwechslung der Bedeutung. D.h. durchaus nicht falsch das auf die Tapete zu bringen.
und der hintere konnte nichts mehr einspeisen. (...)
Seine garantierte Einspeisevergütung bekam er trotzdem.
Was genau war da garantiert? Wenn er nichts eingespeist hat, hat auch
kein Zähler etwas Eingespeistes registriert.
Man hat da tatsächlich ein Anrecht darauf, daß einem die entgangene Einspeisevergütung erstattet wird, wenn eine Einspeisung nicht möglich ist. Wie man den Wert ermittelt, muß man halt mit dem Netzbetreiber abstimmen.
Strom steht hier unzweifelhaft für elektrische Energie.
Das mag so sein, wenn es so in der B**d-Zeitung stünde... hier sind wir allerdings in einem Fachforum, da darf man schon die Verwendung der richtigen Größen erwarten.
Weiss jemand, mit welcher Taktrate
da gearbeitet wird?
1/50 bis 1/4 Sekunde, je nach Implementation.
Die ICs für solche Zähler tasten mit bis zu zweistelligen kHz die Werte ab und verarbeiten die auch so schnell.
Die trickst man auch mit PWM nicht mehr aus.
Solche gibt es natürlich. Aber es muss möglichst billig sein. Wenn das in den Datenblättern des Zählers explizit nicht drin steht, dann ist dem nicht so. Die Zähler messen dann nur genauer, weil der Lastenmix bei der Meßvorschrift entsprechend angepaßt wurde.
Solche gibt es natürlich. Aber es muss möglichst billig sein. Wenn das
in den Datenblättern des Zählers explizit nicht drin steht, dann ist dem
nicht so. Die Zähler messen dann nur genauer, weil der Lastenmix bei der
Meßvorschrift entsprechend angepaßt wurde.
Was glaubst denn du Schwurbelkopf, was der Preisunterschied der ICs ist, für eines das mit 20Hz abtastet oder eines dass mit 32kHz abtastet?
Lese die Datenblätter und mach mal welche auf.
Vorher sind alles nur Meinungsäußerungen ohne Substanz.
Fakt ist, dass man zum Messen der Wirkleistung grundsätzlich x-mal pro Periode abtasten muss: Das ist einfach eine Frage der Physik/Mathematik.
Das hat aber nichts damit, in welchem Rhythmus der Zähler sein Energieregister (den ablesbaren Zählerstand) weiterschaltet, das tut er natürlich wesentlich langsamer.
Fakt ist, dass man zum Messen der Wirkleistung grundsätzlich x-mal pro
Periode abtasten muss: Das ist einfach eine Frage der Physik/Mathematik.
Ja, nicht jeder hat in der Schule aufgepasst.
Auch du nicht.
Unterabtastung ist moglich und statistisch ausreichend.
Übrigens geht es gar nicht um die Erfassung des Blindstroms und CosPhi, sondern um die Frage in welchen Zeitintervallen die gemessene Leistung gemittelt wird. 1/100 Sekunde wäre das Minimum, man nutzt aber 1/50. Das Maximum liegt gei ca. 0.25s.
Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den
ausgehenden Strom auf der Nummer 280.
Unscharfe Formulierungen führen zu unscharfem Denken. Oder umgekehrt.
Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler
zählen (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.
Kein Zähler misst Energie, wie soll das auch funktionieren. Die messen entweder Strom per Messwandler/Hallsensor, und dazu die Spannung, oder einmal Spannungabfall über einen Shunt, dazu die Spannung.
intsaldoInWattSekunden=Summe(milliWattSekunden)/1000;// oder / 250
14
milliWattSekunden={0,0,0};
15
if(saldoInWattSekunden>=0)
16
wattSekunden180+=saldoInWattSekunden;
17
else
18
wattSekunden280-=saldoInWattSekunden;
19
}
"Phasensaldierend" ist in DE für Privatanschlüsse verpflichtend, wenn du deine Blindleistung nicht zahlst. Kondensator zwischen L1 und L2 hinter dem Zähler erzeugt Entnahme auf einer Phase und Einspeisung auf der anderen, ganz ohne Solaranlage. Die Wirkleistungs-Summenwerte 1.8.0 und 2.8.0 bleiben aber unverändert.
(bis auf Leitungsverluste und ESR des Kondensators...)
...
Unterabtastung ist moglich und statistisch ausreichend.
...
Nein. Denn die Zähler die das (anfangs) gemacht hatten, fielen mit extremen Abweichungen nach oben bei Kleinverbrauchern auf und mussten damals aufwendig getauscht werden.
Übrigens geht es gar nicht um die Erfassung des Blindstroms und CosPhi,
sondern um die Frage in welchen Zeitintervallen die gemessene Leistung
gemittelt wird. 1/100 Sekunde wäre das Minimum, man nutzt aber 1/50. Das
Maximum liegt gei ca. 0.25s.
Das ist bei den Chips konfigurierbar. Vom einzelnen Messwert (aller Phasen) bis über konfigurierbare Takt/Zeitscheiben. Wimre gibt es keine Vorgaben, wann der Chip die gemessene Leistung in die Ausgangsregister summieren muss.
Wir haben mit den Dingern schon lustige Sachen gemacht, was die Erkennung von Verbrauchern hinter einem Schaltnetzeil anging. Weit jenseits dessen, was Orwell sich vorstellen konnte.
Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler
zählen (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.
Kein Zähler misst Energie, wie soll das auch funktionieren. Die messen
entweder Strom per Messwandler/Hallsensor, und dazu die Spannung, oder
einmal Spannungabfall über einen Shunt, dazu die Spannung.
Die Zähler, von denen wir hier reden, messen die Energie(menge), die während eines bestimmten Zeitraums
"geflossen" ist.
Unterabtastung ist moglich und statistisch ausreichend.
Unterabtastung liefert nur dann brauchbare Ergebnisse, wenn das Spektrum des Signals bestimmte Bedingungen erfüllt. Da man beliebige Verbraucher anschließen kann, kann das Spektrum keine besonderen Bedingungen erfüllen.
Übrigens geht es gar nicht um die Erfassung des Blindstroms und CosPhi,
sondern um die Frage in welchen Zeitintervallen die gemessene Leistung
gemittelt wird.
Es geht um das Messen der WIRKleistung. Nur die kann man sinnvollerweise übe bestimmte Intervalle mitteln - das hatte ich bereits gesagt.
Von Blindstrom hatte ich nichts gesagt.
Denn die Zähler die das (anfangs) gemacht hatten,...
Das hat jeder Betreiber unterschiedlich gehalten. Es gibt noch Zähler zu kaufen, die das machen. Wenn es der Betreiber weiß, dann bräuchte er nur andere kaufen. Einige haben diese Zähler einfach nur umgesetzt und generell nicht bei solchen Verbrauchern mehr eingebaut, sondern bei anderen. Irgendwann ist die Eichgültigkeit mit Verlängerung vorbei, dann sollten die Meisten auch weg sein.