Ein derart hoher Ausgangsstrom führt zu einer zusätzlichen Erwärmung der Referenzspannungsquelle, welche insbesondere auf dem Chip auch noch inhomogen verteilt ist. Damit zerstört man doch jegliche Präzision.
Aus gutem Grund trennt man daher die Referenzspannungsquelle von einem nachgeschalteten, externen Treiber, z.b: in Form eines besonders offsetarmen bzw. offsetdriftarmen OP. Einige Referenzspannungsquelle besitzen einen separaten Gegenkopplungseingang auf, so dass der externe Treiber nicht einmal besonders gut sein muss.
Mit 0,025% initiale Genauigkeit und 2 ppm/K Drift gäbe es z.B. die LTC6655, auch in einer 4,096 V-Ausführung. Je nach Gehäuseausführung hat sie einen Sense-Eingang oder auch nicht; dieser darf auch explizit dafür verwendet werden, um mit einem externen Leistungstreiber zu arbeiten, siehe Kapitel "Application Information".