Kaffemühle W 130 Macinacaffé defekt

OP #8040748
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In meiner ca. 30 Jahre alten Kaffemühle ist der Motor stark mit dem Abrieb der Kohlen verschmutzt. Beim Zerlegen habe ich festgestellt, dass der Kommutator sehr stark eingeschliffen ist. Außerdem habe ich festgestellt, dass der Anker gefedert gelagert ist und somit eine achsiale Bewegung von 5 mm möglich ist. Im Betrieb bewegt sich die Achse auch um ein paar mm achsial. Das ergibt sich aus der auf die Achse diagonal eingefräßte Zahnung. Bei den stark eingeschliffenen Kohlen gibt es dann ein ungutes Geräusch.

Fragen: -Welchen Sinn hat diese gefederte Lagerung und die diagonale Zahnung? -Soll ich die Feder verstärken? -Bezugsquelle für den Motor? IME Cod 10 100452 H30 D76

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#8040762
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Schrägverzahnung: Ruhigerer Lauf des Getriebes Gefederte Lagerung: Normalerweise um eine angestellte Lagerung spielfrei zu halten. Die Lagerung ist deshalb angestellt, weil durch die Schrägverzahnung axiale Kräfte entstehen.

Der Kommutator ist wirklich ordentlich eingelaufen. Wenn er noch genügend "Fleisch" hat abdrehen lassen und die Zwischenräume ausputzen, damit keine Kurzschlüsse da sind. Ansonsten neuen Läufer kaufen.

OP #8040902
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Udo S. schrieb:

Schrägverzahnung: Ruhigerer Lauf des Getriebes Gefederte Lagerung: Normalerweise um eine angestellte Lagerung spielfrei zu halten. Die Lagerung ist deshalb angestellt, weil durch die Schrägverzahnung axiale Kräfte entstehen.

Danke für die Info.

Okay, dann werde ich eine stärkere Feder einbauen.

Der Kommutator ist wirklich ordentlich eingelaufen. Wenn er noch genügend "Fleisch" hat abdrehen lassen und die Zwischenräume ausputzen, damit keine Kurzschlüsse da sind. Ansonsten neuen Läufer kaufen.

Einen Ersatzmotor bzw. den Läufer habe ich nicht gefunden. Ist doch schon zu alt. Den Versuch mit dem abdrehen werde ich mal angehen. Bei der alten Mühle ist eine totale Zerstörung ertragbar.

Kohlen werden natürlich auch erneuert.

OP #8040904
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Papa P. schrieb:

Mini R. schrieb:

diagonale Zahnung

Schrägverzahnung ist der Fachbegriff

siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung

Wenn der Anker im betrieb Funken schlägt, liegt ein Ankerkurzschluss vor.

Kommt recht häufig bei Handbohrmaschinen vor, die mit Netzspannung betrieben werden, und wäre nach 30 Jahren keine unübliche Fehlerquelle.

Danke für den Link. Wiede was gelernt. Das Logo von Citroen stammt von der V-förmigen Verzahnung.

OP #8041990
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Udo S. schrieb:

Schrägverzahnung: Ruhigerer Lauf des Getriebes Gefederte Lagerung: Normalerweise um eine angestellte Lagerung spielfrei zu halten. Die Lagerung ist deshalb angestellt, weil durch die Schrägverzahnung axiale Kräfte entstehen.

Der Kommutator ist wirklich ordentlich eingelaufen. Wenn er noch genügend "Fleisch" hat abdrehen lassen und die Zwischenräume ausputzen, damit keine Kurzschlüsse da sind. Ansonsten neuen Läufer kaufen.

Der Versuch den Kommutator abzudrehen ist leider gescheitert. Der Kommutator steckt als extra Bauteil auf der Achse und wird nur durch die Drähte der Wicklung gehalten. Beim Abdrehen sind alle Drähte gerissen.

Ein Versuch war es wert.

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