Ich habe ihn ausgebaut und fotographiert - siehe Bild.
Nun bin ich etwas unsicher bei der Ersatzbeschaffung: Der Kompressor saugt kurzfristig sicherlich sehr viel Strom (darf auch nur 5 min laufen, muss dann abkühlen) und ich überlege, ob der abgebildete Akku den Anforderungen entsprach oder ob ich lieber einen anderen hochwertigeren (hochstromfähigen) Akku nehmen sollte.
Was meint Ihr?
Wenn ja: welchen Akku würdet Ihr empfehlen (optimalerweise mit genau den Anschlüssen)?
Ich habe ihn ausgebaut und fotographiert - siehe Bild.
Nun bin ich etwas unsicher bei der Ersatzbeschaffung: Der Kompressor
saugt kurzfristig sicherlich sehr viel Strom (darf auch nur 5 min
laufen, muss dann abkühlen) und ich überlege, ob der abgebildete Akku
den Anforderungen entsprach oder ob ich lieber einen anderen
hochwertigeren (hochstromfähigen) Akku nehmen sollte.
Was meint Ihr?
Wenn ja: welchen Akku würdet Ihr empfehlen (optimalerweise mit genau den
Anschlüssen)?
Ich würde wieder denselben Akkutyp nehmen. Der abgebildete hat doch 8 Jahre durchgehalten. Man erkennt nicht ob der Akku eine eingebaute Schutzschaltung hat, ich gehe davon aus dass er keine hat.
So wie der Akku mit den Anschlüssen abgebildet ist wüßte ich nicht woher du ihn so konfektionierst bekommst.
Ich würde ihn erst einmal vorsichtig vom Schrumpfschlauch befreien, dann kannst du nach Ersatz suchen.
Prinzipiell ist schon erkennbar, welche Größe der Akku hat. Aber trotzdem wäre es gut mit einem Lineal die Länge und den Durchmesser (Dicke) mit einem Lineal Deines Vertrauens nachzumessen.
Meine Empfehlung eine Schiebelehre zu nehmen, ging hier schon mal kräftig in die Hose. Die war beim TO aus Metall. Die Dickenmessung war nicht so das Problem, aber die Messung der Länge.
Prinzipiell ist schon erkennbar, welche Größe der Akku hat. Aber
trotzdem wäre es gut mit einem Lineal die Länge und den Durchmesser
(Dicke) mit einem Lineal Deines Vertrauens nachzumessen.
Meine Empfehlung eine Schiebelehre zu nehmen, ging hier schon mal
kräftig in die Hose. Die war beim TO aus Metall. Die Dickenmessung war
nicht so das Problem, aber die Messung der Länge.
Das sind 2 Stück 18650, das steht sogar drauf. Schon mal was von dem Typ gehört oder gelesen? Der ist jetzt nicht so selten. 18mm Durchmesser, 65mm Länge, mit Schutzelektronik wenige mm mehr.
Wenn ja: welchen Akku würdet Ihr empfehlen (optimalerweise mit genau den
Anschlüssen)?
Ich würde wieder denselben Akkutyp nehmen. Der abgebildete hat doch 8
Jahre durchgehalten.
Was wäre denn "derselbe"? Das sind 18650, die man von mehreren Herstellern bekommt. Die müssen viel Strom können, wie z.B. Sony US18650VTC5A oder LG INR18650MG1.
Es ist kein Fehler, Zellen mit geringerer Kapazität und dafür höherem zulässigen Entladestrom zu suchen.
Ich würde ihn erst einmal vorsichtig vom Schrumpfschlauch befreien, dann
kannst du nach Ersatz suchen.
Ein Foto von der Rückseite der Platine mit der USB-Buchse.
Bitteschön - s. Bilder im Anhang
Der Akku hing mit seinen dicken Kabeln an B+ und B- auf der Platine vom 4. Bild.
Außerdem hing er mit seinem 2-poligen JST Stecker in der Buchse auf der Platine des 1. Bildes.
Öffne an der Stelle, wo die Kabel herauskommen die Folie um zu
schauen, ob sich noch eine ganz kleine Platine befindet.
Kann das Akkupack wegen Planänderung noch nicht zerstören:
Ich lade gerade den Akku in meinem Graupner Ultramat 16 Ladegerät, um festzustellen, ob er vielleicht doch noch tut und ggf. nur die Elektronik im Kompressor ihn falsch geladen hat.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß der blaue Schrumpfschlauch das teuerste am ganzen Akkupack ist.
Praktisch alle Geräte, die wegen sowas verendet sind, hatten darin die übelsten Rotzzellen ohne jede Kennzeichnung. Teils schon mit Rostspuren an den Kontakten, weil irgendwas raussabberte.
Ich schneide den Schlumpfschlauch weg, trenne die Zellen, indem ich die aufgepunkteten Bänder ablöse, und löte dann irgendwas ein, das gerade rumliegt. Na gut, meist achte ich noch darauf ob die Spezifikation passen könnte, aber typischerweise ist selbst eine alte Laptopzelle hochstromfähiger als das namenlose Gewächs was vorher drinwar.
Wenns eine Batterieverwaltung drin hat, ist die praktisch immer dumm, also keine Probleme mit Stromunterbrechung, anlernen etc.
Wenn man zur Reparatur echte Markenzellen kauft, sind die meistens teurer als das ganze Gerät.
Der Ladevorgang läuft zwar noch, aber nach 650mAh Ladung bin ich bereits in der Konstantspannungs-Ladephase und der Ladestrom ist schon von 0,5A auf 0,2A gefallen.
Ich denke, das Akkupack kann damit als defekt abgeschrieben werden.
Der Ladevorgang läuft zwar noch, aber nach 650mAh Ladung bin ich
bereits in der Konstantspannungs-Ladephase und der Ladestrom ist
schon von 0,5A auf 0,2A gefallen.
Ich denke, das Akkupack kann damit als defekt abgeschrieben werden.
Der Ladevorgang läuft zwar noch, aber nach 650mAh Ladung bin ich bereits
in der Konstantspannungs-Ladephase und der Ladestrom ist schon von 0,5A
auf 0,2A gefallen.
Dann kannst Du aufhören.
Ich denke, das Akkupack kann damit als defekt abgeschrieben werden.
Jou. Aber ob das wirklich ein Grund sein kann, sich garnicht mehr zu rühren? Also zumindest versuchen, anzulaufen?
Watt nu?
Akkus aus der Restekiste dran und gucken, ob sich 'was rührt.
Okay - das ahnte ich schon.
Könnt Ihr aus den Bildern samt Eurer Erfahrung ableiten, was dieses BMS alles kann?
Schaltet so ein BMS bei Überladung ab?
Schaltet so ein BMS rechtzeitig vor Tiefentladung ab?
Könnte ich mir jetzt einfach 2 neue Akkus kaufen und dann daran das vorhandene (oben abgebildete BMS) drandengeln?
Müssten diese 2 neuen Akkus dann genau dieselbe Kapazität haben wie die Original-Akkus (2200mAh), oder könnte ich z.B. vorhandene (gute) Akkus aus irgendwelchen alten Laptop-Akkupacks dafür nehmen?
Ich hoffe, Ihr könnt mir hierzu ein paar Antworten geben.
Relais und Dual-Mosfet deuten darauf, dass < 10 A eingeplant sind.
Manche Laptopzellen machen das problemlos, andere nicht.
IdR. weisen solche Zellen aber auch Markenzellen mit Bezeichnung auf, deren Datenblätter man einsehen kann.
edit: Meist werden die Laptopakkus erst entsorgt/recyclet, wenn sie ihre beste Zeit längst hinter sich haben.
Sprich: hochohmiger geworden, daher für Hochstromanwendungen weniger geeignet, Kapazitätsverlust sowieso.
Die Gesamtkapazität ist der kleinen Schutzschaltung egal.
Schaltet so ein BMS rechtzeitig vor Tiefentladung ab?
Der 8205A scheint ein Doppel-MOSFET zu sein, die beim Laden die Zelle mit der höheren Spannung überbrückt.
https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/1152898/KIA/8205A.html
BMS haben eher selten die Schutzeigenschaften. Die sorgen für eine gleichmäßige Ladung seriellverschalteter Zellen.
Für einen Schutzmechanismus ist auf der Platine zu wenig Zeug drauf.
Das könnte vielleicht noch bei den anderen Platinen dabei sein.
Könnte ich mir jetzt einfach 2 neue Akkus kaufen und dann daran das
vorhandene (oben abgebildete BMS) drandengeln?
Müssten diese 2 neuen Akkus dann genau dieselbe Kapazität haben wie die
Original-Akkus (2200mAh), oder könnte ich z.B. vorhandene (gute) Akkus
aus irgendwelchen alten Laptop-Akkupacks dafür nehmen?
Nö. Das BMS interessiert sich nur für die Zellspannung.
Je größer, umso länger dauert der Ladevorgang.
Schaltet so ein BMS rechtzeitig vor Tiefentladung ab?
Der 8205A scheint ein Doppel-MOSFET zu sein, die beim Laden die Zelle
mit der höheren Spannung überbrückt.
https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/1152898/KIA/8205A.html
BMS haben eher selten die Schutzeigenschaften. Die sorgen für eine
gleichmäßige Ladung seriellverschalteter Zellen.
Für einen Schutzmechanismus ist auf der Platine zu wenig Zeug drauf.
Das könnte vielleicht noch bei den anderen Platinen dabei sein.
Nö, mehr braucht es nicht. Das ist eins der üblichen "Battery Protection" Boards, wie es sie auch bei Ali gibt. Der 6-pin Baustein könnte z.B. ein HY2120 sein, und dann benötigt man nur noch den MOSFET und etwas Hühnerfutter. Sollte vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss schützen.
Nö, mehr braucht es nicht. Das ist eins der üblichen "Battery
Protection" Boards, wie es sie auch bei Ali gibt. Der 6-pin Baustein
könnte z.B. ein HY2120 sein, und dann benötigt man nur noch den MOSFET
und etwas Hühnerfutter. Sollte vor Überladung, Tiefentladung und
Kurzschluss schützen.
Deshalb habe ich ja auch "z.B." geschrieben. Solche Schutz-ICs gibt es sicherlich von diversen Herstellern. Aus den Bildern ist aber ersichtlich, dass die Pinbelegung des 6-Pinners der Belegung des HY2120 entspricht, und die übliche Beschaltung wird im HY2120 Datenblatt gezeigt.
Ich habe auch so nen Mini Kompressor (anderes Modell, gabs mal bei Reichelt). Im Laufe der Zeit wurde die Betriebsdauer immer kürzer, aber auch das Laden dauerte nicht lange. Ich dachte auch an einen kaputten Akku. Also das Teil aufgemacht (war ganz schön fummelig) und den Akku rausgemacht. Sind bei meinem zwei 18650 Zellen in Serie (als langer Stab angeordnet). Spannung hatte aber noch so in etwa gepasst, also hab ich den Schrumpfschlauch aufgeschnitten und die beiden Zellen direkt gemessen. Und siehe da: Eine Zelle bei etwa 4V, die andere bei 2V. Also eine voll, die andere leer. Auf Arbeit haben wir nen Akkutester, dort hab ich dann beide Zellen einzeln getestet. Beide waren völlig in Ordnung, hatten auch noch die Nennkapazität.
Das Problem war das BMS. Es wurde einfach nur die Spannung der einzelnen Zellen überwacht. Sobald eine die Spannung über- oder unterschreitet wurde abgeschaltet. Da Zellen immer minimale Unterschiede haben wurde die Zelle mit der geringeren Kapazität nie ganz geladen. Die mit der höheren Kapazität hingegen nie ganz entladen. Die Unterschiede im Ladezustand werden dann mit jedem Ladezyklus größer.
Ich habe dann das vorhandene BMS durch ein neues mit Balancing Funktion ersetzt. Das ist natürlich deutlich größer und war schwierig dafür Platz zu finden, aber es ging. Seitdem funktioniert der wieder einwandfrei mit den originalen Zellen.
Tolle Infos, die Ihr hier beisteuert - danke dafür ganz herzlich in die Runde!
@Wolfgang(tomate82):
Dein Hinweis ist gut! Vielleicht habe ich ja dasselbe Problem!?
Ich werde die Akkus einmal separat laden (habe das Pack ja jetzt eh schon zerschnibbelt) und schauen, ob es bei mir dasselbe Phänomen gibt.
Und hmmm - beim Studium des von hhinz herausgesuchten IC's finde ich tatsächlich keine Stelle im Datenblatt, wo das Wort "balancing" auftaucht. Kann es dann tatsächlich passieren, dass mit diesem "BMS" meine 2 Akkus so heftig auseinander laufen?
@hhinz:
Zwar bin ich inzwischen von Dir ja schon Wunder gewohnt, aber bitte gib mir trotzdem einmal einen Tipp: wie konntest Du so treffsicher das IC bestimmen?
Was ich im Datenblatt lese und von der Verschaltung auf der Platine so grob sehe, scheint der S-8252AAG-M6T1U ja durchaus plausibel.
@Loco M.:
Danke auch für den ersten Hinweis auf das BMS ...
@Rahul D.:
Danke für das Bestimmen des Doppel-MOSFET-IC's sowie den super wertvollen Hinweis auf die Kennzeichnungen der Akkus - das kannte ich noch nicht. Dann sollte ich vmtl. darauf achten, als Ersatz wieder ein ICR Akkupack zu nehmen.
@All Others:
Ich weiß, dass ich mich jetzt nicht namentlich bei allen bedankt habe, die hier mithelfen, aber ich schätze natürlich Eure Unterstützung genauso!
Bevor ich die Zellen auseinandergelötet habe, hatte ich das Pack noch per 56 Ohm Zementwiderstand über Nacht entladen (damit es nicht gar so dolle knallt, wenn ich beim Entlöten einen Kurzen baue).
Kurz vor Prüfung in den Morgenstunden scheint das BMS dann auch tatsächlich abgeschaltet zu haben, denn der Widerstand war noch leicht warm und die Spannung war fast Null.
Nach Wolfgangs Hinweis auf mögliche ungleiche Ladung/Entladung habe ich die Zellen jetzt einmal einzeln vermessen (hätte ich definitiv auch eher drauf kommen können ...):
Zelle: 1,6V
Zelle: 3,8V
Komisch - hätte das BMS da nicht schon viel eher einschreiten müssen?
Es überwacht doch die Einzelspannungen?!
Gehe ich recht in der Annahme, dass die 2. Zelle totalschrott ist?
Oder ist die noch zu retten, wenn ich sie vorsichtig mit 0,2A bis 4,2V auflade? Oder ist das gar gefährlich?
(bin nicht so ein LiIo-Experte, weil ich bislang immer zu viel Respekt vor den Dingern hatte - aber jetzt ist offensichtlich der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich mit LiIo-Akkus tiefer beschäftigen sollte ...)
Vielleicht gibt es auch in Deinem einem einen
Selbstzertörungsmechnaismus wie in
Beitrag "Akku-Kompressor = = Lidl lohnt nich"
Nein, gibt es nicht, aber meiner odt ähnlich ohrenbetäubend laut -
jedenfalls die ca. 15 Sekunden, die er mit einem frisch geladenen Akku
läuft.
Ah ja, also nicht tot, sondern läuft noch kurz. Dann müsste er ja mit einem Labornetzgerät parallel zum Akku weiterlaufen, was eine Sperrschaltung wie in meiner Beschreibung sicher ausschließt.
Der Akku ist inzwischen bereits bei 3V angekommen.
Kann ich da ruhig ins Bett gehen oder wache ich morgen "flambiert" auf?
Nein, Li-Akkus lade ich nur in meiner Nähe, also quasi unter Aufsicht.
Ja, mache ich auch soweit möglich. Die alten und vermutlich defekten Akkus vom TO würde ich auf jeden Fall nicht ohne Aufsicht laden. Den mit 1,6V würde ich gar nicht mehr laden.
Nein, Li-Akkus lade ich nur in meiner Nähe, also quasi unter Aufsicht.
Und Du glaubst wirklich daran, dass Du dann noch was retten kannst wenn der Akku beginnt flammen auszustoßen?
Den Videos zufolge, die ich in letzter Zeit sah, würden mich eher dazu veranlassen den Akkus fern zu bleiben und den Raum zu verlassen.
Mit welchem Werkzeug das sicherlich genau dann wenns losgeht nicht bereitliegt, willst Du den Akku greifen und nach draußen befördern?
Oder hast Du immer einen Eimer Sand bereitstehen?
Kann es dann tatsächlich passieren, dass mit diesem "BMS"
meine 2 Akkus so heftig auseinander laufen?
Das kann nicht nur, das wird mit so einem BMS immer passieren. Je nach Kapazitätsunterschied eben früher oder später. Und deine Messung bestätigt das ja auch.
Und wegen dem Laden: Ich hab auf Arbeit schon viele Akkus getestet. Waren auch schon defekte LiIon dabei. Abgefackelt ist bisher (zum Glück?) noch nix. Aber wir haben auch in jedem Bereich, wo mit LiIon gearbeitet wird ne mit Sand gefüllte verschließbare Metallkiste rumstehen.
Wir hatten auch mal nen Versuch gemacht mit nem nackten LiIon Pack ohne irgendein BMS dran (nachdem unserem Zulieferer die Lagerhalle abgefackelt ist). Voll aufgeladen und dann nach Draußen wo immer das Sonnwendfeuer abgefackelt wird. Mein Kollege hatte die ehrenvolle Aufgabe den Pack dann kurzzuschließen, ich durfte das Ganze aus einigen Metern Entfernung filmen :D
Tja, erstmal hat schön die Isolation der Laborleitung gequalmt und nach ner halben Minute war das Kabel durchgeschmolzen. Das hat der Kollege dann wieder zusammengezwirbelt und wieder angesteckt. Dann hat es gehalten und irgendwann fing der Schrumpfschlauch um die Zellen an zu brennen. Etwas danach hat ne Zelle den Überdruck abgelassen, das Gas hat sich an der Flamme vom Schrumpflschlauch entzündet. War ne schöne 3cm lange Stichflamme. Danach ist nicht mehr wirklich was passiert. Haben den Bereich abgesperrt und einige Tage später den Pack dann entsorgt.
Aber wenn ich sehe was für Tests gemacht werden müssen (z.B. nen Nagel durchschlagen) bevor die Zellen verkauft werden, sollten die doch schon recht sicher sein.
Danke für Eure schnelle Reaktion - ich hatte den Ladevorgang gemäß Eurem Rat nicht unbeaufsichtigt über Nacht laufen lassen und lebe daher noch :-)
Nun suche ich nach der richtigen Kombination von Hochstrom-Ersatzakkus plus Ersatz-BMS (diesmal mit Balancing) zu einem halbwegs vernünftigen Preis. Bin etwas lost in der Vielzahl der Möglichkeiten.
Optimalerweise schon als 2-er Pack vorkonfektioniert - den zusätzlichen JST-Stecker bekomme ich dann selbst irgendwie drangelötet.
Der Akku-Vorschlag von Jörg war zwar preislich interessant, wg. der sehr breiten U-Lötfahnen aber eher nicht so gut geeignet, denn ich muss ja die Lötfahnen in Richtung BMS verbiegen - und das muss platztechnisch vmtl. wieder genauso flach auf den Akkus liegen wie im Original - da sind 90% versetzte Lötfahnen vmtl. besser geeignet.
Der Akku-Vorschlag von Jörg war zwar preislich interessant, wg. der sehr
breiten U-Lötfahnen aber eher nicht so gut geeignet, denn ich muss ja
die Lötfahnen in Richtung BMS verbiegen - und das muss platztechnisch
vmtl. wieder genauso flach auf den Akkus liegen wie im Original - da
sind 90% versetzte Lötfahnen vmtl. besser geeignet.
Akkus gibt es auch mit versetzten (Z) Anschlüssen.
Danke Jörg - die Zellen machen einen guten und preiswerten Eindruck.
Kann mir gut vorstellen, dass ich wieder einmal Deiner Empfehlung folge (hast mir ja seinerzeit schon einmal für meinen Waschtrockner viele wertvolle Tipps gegeben).
Dabei fiel mir gestern ein, dass ich im letzten oder vorletzten Jahr 2 Dyson-Akkus von einem Bastler hier aus dem Forum gekauft habe - eigentlich für unseren Dyson-Sauger, der etwas aus der Puste ist - passten dann aber nicht genau.
Da sollten eigentlich auch super Hochstrom-Akkus drin sein. Schaue ich mir morgen einmal an und entscheide dann, ob ich die auseinanderreißen möchte oder doch lieber zusammengesteckt lasse, um sie in unseren Dyson zu migrieren. Schau'n wir mal.
Was meint Ihr? Wären die okay für meinen Einsatzzweck, oder werden die super heiß, wenn ich den Kompressor 5 Minuten laufen lasse? (habe leider den Motorsstrom noch immer nicht gemessen - muss ich heute noch nachholen: ich würde <10A schätzen)
Die gute zuerst: Ich habe in den fraglichen Akku noch wieder 1600mAh einladen können und beide Akkus zusammen können prima den Motor antreiben.
Der braucht auch "nur" 4A - sollte also problemlos auch mit den nicht mehr ganz fitten Akkus betrieben werden können. Direkte Tests verliefen positiv.
Jetzt kommt die wirklich schlechte Nachricht: ich bin beim Auslöten des Akkuanschlusses vorgestern mit der Plus-Leitung irgendwo minimal auf die Relaisplatine gekommen. Hatte gedacht "wird schon nichts passiert sein", war aber ein Irrtum: die Kiste tut nicht mehr:
Schalter steuert das Relais nicht mehr an -> Motor bleibt aus
LCD-Display ist tot
Gerät zieht 50mA, obwohl nichts eingeschaltet ist
Kurzum: ich denke, der herumdengelnde Pluspol muss per Rückwirkung von der Relaisplatine (dort ist er irgendwo aufgeschlagen) auf die Steuerplatine gewirkt haben und dort etwas zerstört haben.
Ich könnte zwar das Teil jetzt noch so umbauen, dass ich zumindest den Motor an- und ausschalten kann, aber die automatische Abschaltung bei Erreichen des eingestellten Drucks ... die habe ich wohl gekillt und das ist nun mal der Clou an dem ganzen Gerät.
Das ist wirklich dumm gelaufen - jetzt, wo ich mit Eurer Hilfe den Fehler erkannt und das BMS für 4-5€ hätte tauschen können und damit den Produkt-Designfehler gefixt hätte, kille ich es durch eine saudumme Unaufmerksamkeit.
Ich schlafe nochmals eine Nacht darüber - aber ich denke, das war's ...
Die gute zuerst: Ich habe in den fraglichen Akku noch wieder 1600mAh
einladen können und beide Akkus zusammen können prima den Motor
antreiben.
Ich würde mit einem tiefentladenem Lithium-Akku keine Experimente machen, deiner ist zudem 8 Jahre alt.
Bei Akkupacks nehme ich nur Akkus des selben Typs, gleiche Kapazität, gleiches Alter. Bei deiner Konstellation kann es sein dass das BMS den Angleich nicht schafft und ein Akku überladen wird.
Der braucht auch "nur" 4A - sollte also problemlos auch mit den nicht
mehr ganz fitten Akkus betrieben werden können. Direkte Tests verliefen
positiv.
Der Strom wird bei neuen Akkus höher sein. Deine Akkus haben vermutlich einen erhöhten Innenwiderstand gegenüber neuen Akkus.
Jetzt kommt die wirklich schlechte Nachricht: ich bin beim Auslöten des
Akkuanschlusses vorgestern mit der Plus-Leitung irgendwo minimal auf die
Relaisplatine gekommen. Hatte gedacht "wird schon nichts passiert
sein", war aber ein Irrtum: die Kiste tut nicht mehr:
Mit Ablöten zuerst am Akkuende wäre das nicht passiert. Sei froh daß das nicht bei der Starthilfe am Auto war, wo man auch eine Reihenfolge zur Risikominimierung einhalten muß, sondern nur hier zur Übung.
Ein einfacher Tausch mit zwei Laptopzellen hätte für die 4A vollauf genügt.
Jetzt kommt die wirklich schlechte Nachricht: ich bin beim Auslöten des
Akkuanschlusses vorgestern mit der Plus-Leitung irgendwo minimal auf die
Relaisplatine gekommen. Hatte gedacht "wird schon nichts passiert
sein", war aber ein Irrtum: die Kiste tut nicht mehr:
Zeig doch mal zwei gute Bilder der Platine. Vorder- und Rückseite. Bitte nur umklappen Richtung egal, nicht auch noch verdrehen.
Bei Akkupacks nehme ich nur Akkus des selben Typs, gleiche Kapazität,
gleiches Alter. Bei deiner Konstellation kann es sein dass das BMS den
Angleich nicht schafft und ein Akku überladen wird.
Das macht aber nur Sinn wenn Du eine enzelne Zelle tauschen (können) willst. Bei einem 8 Jahre alten 2S-Pack stellt sich jedoch die Frage gar nicht erst. Zwei Hochstromfähige Zellen besorgen, am Besten mit Lötfahnen dran. Auf diesen kann man prima löten ohne die Zellen zu schädigen.
Ich hätte einige US18650VTC6 Zellen hier die ich aus einem Fein Werkzeugakku ausgeschlachtet habe dessen BMS gestorben war. Davon könnte ich zwei Stück günstig entbehren.
Bei Akkupacks nehme ich nur Akkus des selben Typs, gleiche Kapazität,
gleiches Alter. Bei deiner Konstellation kann es sein dass das BMS den
Angleich nicht schafft und ein Akku überladen wird.
Das macht aber nur Sinn wenn Du eine enzelne Zelle tauschen (können)
willst. Bei einem 8 Jahre alten 2S-Pack stellt sich jedoch die Frage gar
nicht erst.
Natürlich stellt sich die Frage nicht, schrieb ich auch nicht.
Zwei Hochstromfähige Zellen besorgen, am Besten mit
Lötfahnen dran. Auf diesen kann man prima löten ohne die Zellen zu
schädigen.
So - habe inzwischen ein paar Sachen durchgemessen und das Kurzfazit lautet: Patient tot.
Hier noch die Langversion:
Die Situation ist diejenige, dass mein Schalter (derjenige mit dem Rot-Schwarzen Kabel auf dem 1. Bild im letzten Posting) das Relais (das blaue Teil direkt über dem Schalter) nicht mehr durchschaltet. Das kann aber nur dann passieren, wenn der NPN-Transistor auf der Relaiskarte nicht mehr korrekt angesteuert wird, denn er schaltet letztendlich das Relais.
Also habe ich genau die Basis des NPN-Transitors zurückverfolgt: sie geht - mit ein bisschen Widerstand und Schutzdiode über das 3er-Flachbandkabel auf die Hauptplatine und dort direkt an den Mikrocontroller.
Und wenn ich annehme, dass ich mit dem Batterie-Pluspol an genau diese Leitung vom 3er-Flachbandkabel gekommen bin, so hätte der MC auf der Hauptplatine einen direkten Schlag abbekommen. Und genau so schaut's aus: der MC kann genau dieses Beinchen nicht mehr heben/schalten - das jedenfalls sagen meine Testmessungen mit abgeklemmtem Relais-Board: das Beinchen ändert sein Potential nicht mehr - auch wenn ich den Schalter noch so liebevoll drücke.
Fazit: es scheint, ich habe den MC sauber durch das herumdengelnde Kabel gekillt und eine Reparatur ist somit vergebene Liebesmüh.
Das war's in diesem Thread.
Danke an alle, die mir geholfen und mit Rat & Tat zur Seite standen.
Es hat diesmal nicht sollen sein.
Viele Grüße und guten Start Euch in die kommende Woche