Hallo Mikrocontroller Leser / Helfer, ich habe ein Li Ionen Ladegerät, der Hersteller heißt Chargery. Es ist der Typ 5006B, ein Ladegerät, das dafür konzipiert wurde Li Ionen Akkus im Bereich Modellbau zu laden. Das Ladegerät hat einen Eingang für die Spannungsversorgung 10-28V AC, einen Ladeausgang +- 4mm Buchsen, einen Balancer Port mit 7 Pins (für bis zu 6S konfigurierte Akkupacks), einen NTC Temperatur Fühler Port sowie ein USB Interface Port an Micro USB sowie einen Diagnose Port mit 3 PINS. Zudem ein Display und 4 Taster mit dem das Ladegerät eingestellt werden kann auf den verwendeten Akku. Nun zu meinem Problem, ich habe einen selbst gebauten 5S 2P Akkupack aus 21700er Akkuzellen (10 Stck) mit Balancer Stecker und BMS, ein aktiver Balancer ist ebenfalls im Akkupack verbaut.
Bis letzte Woche konnte ich meinen Akkupack damit wunderbar laden, bis zu einer einstellbaren Ladeschlussspannung von 4.16V pro (doppel) Zelle. Aber seit dem Wochenende spinnt der Lader und zeigt unsinnige Werte der Einzelpannungen der Zellen des Akkupacks an.
Solange der Lader funktioniert hat, wurden keine Spannungswerte an den Balancer Anschlüssen angezeigt, wenn das Balancer Kabel nicht angeschlossen war. Seit dem letzen Ladevorgang, der bei ca. 3.9 V Einzelspannung abgebrochen wurde, spinnt der Lader und zeigt auch im Ruhezustand auf allen 6 Balancer Anschlüssen die Kalibrierwerte des Laders an.
Es kommt auch vor, dass z.B. Zellspannung 2, ohne dass überhaupt ein Balancer Kabel angeschlossen ist, Werte zwischen 2V und 4V anzeigt, die Werte springen dann hin und her. Bei einem Versuch am nächsten Tag zeigte dann Zelleingang 4 auf einmal 36,381V an, ebenfalls ohne dass ein Balancer Kabel angeschlossen war.
Beim Versuch den Lader in den Zustand CC Laden zu bringen, passiert entweder gar nichts (wenn zumindest die richtige Zellzahl erkannt wird) oder der Lader meldet sich mit einer Fehlermeldung "wrong cell count".
Ich habe den Lader mal aufgebaut und die Bauteile auf der Platine angesehen, mir ist nicht verbranntes aufgefallen, die Widerstände und Transistoren, Kondensatoren MOSFETS Dioden usw sehen alle tadellos aus. Verwendet habe ich den Lader nur mit einem Strom bis 2A an 21V, was deutlich unter dem ist was das Gerät eigentlich kann (bis 500W angeblich möglich). Es wurde keinerlei Erwärmung Rauchentwicklung oder sonstige Auffälligkeiten festgestellt. Lediglich der Ladevorgang wurde abgebrochen.
Alle Kabel habe ich durchgemessen auf Kabelbruch getestet usw, keine Auffälligkeiten.
Jetzt bin ich mir unsicher ob es sich überhaupt lohnt nach der Fehlerursache zu suchen, oder ob es gescheiter ist das Teil der Ablage rund zuzuführen und einen neuen Lader zu kaufen. Was denkt das Forum, was kann als einfachstes gemessen werden? Multimeter und Lötkolben wären vorhanden ;-9
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind im Ladegerät ein (aktiver) Balancer UND im Battery-Pack auch einer?
Da hätte ich nicht beim Ladevorgang das Balancer-Kabel des Akkus in den Balancerport gesteckt. Jeder Balancer hat seine eigene Test-, Bypass- und Meßstrategie, da könnte es zu Fehlfunktionen kommen.
Wieviel Bypass-Strom können denn die beiden Balancer?
Ein ISDT 608PD für ~40€ plus ein USB-C-Netzteil mit 65W (Ikea Sjöss für 13€ wenn man keins rumliegen hat) sollte das Problem lösen und dich in's 21. Jahrhundert bringen. Kann auch andere DC-Quellen vertragen, aber C-Lader hat man heutzutage eigentlich schon.
Du hast irgendwie die AD-Wandler für den Balancerteil zerfrickelt, evtl. beim Stecker stecken und mit/ohne/teilweisem Akkuanschluss, da wäre viel Testerei, Tauscherei und Kalibriererei angesagt.
Ob sich das noch lohnt?
Guter Hinweis, ja. Der aktive Balancer am Akku kann angeblich 0,5-0,7A Ausgleichstrom, ja größer der Zellenunterschied desto größer der Strom. Nachgemessen habe ich es nicht.
Während des Lade Vorgangs ist der aktive Balancer abgesteckt, ich habe ähnliche Gedanken gehabt und habe auf den aktiven Balancer des Akkupacks verzichtet während des Ladevorgangs.
Der Balancer des Laders kann 1,3A pro Port. Das ist, zumindest laut Produktbeschreibung, der Wert den ich finden konnte, ebenfalls nicht getestet.
Du hast einen 5S Akkupack aber 7 Leitungen zum Balancer-Anschluss ? Seltsam.
Ach so, du hast den Stecker vom internen Balancer Board abgezogen und an das Adapterkabel vom Ladegerät gesteckt und einen Pin unbenutz gelassen. Jetzt sehe ich es.
Das Kabel vom Ladegerät hat 7 Leitungen, der Balancer Stecker hat 6 Leitungen.
Ist etwas schwer zu sehen.
Warum zeigt das Ladegerät überhaupt 6 Zellen an ?
Mußt du das nicht manuell auf 5S stellen ?
Stimmt die Verdrahtung des Balancer-Kabels so für 5S ? Handbuch ?
Müßte stimmen wenn ich das Handbuch richtig verstanden hab.
Ja genau, richtig erkannt, die 7. Leitung des Balancer Kabels ist ungenutzt. Diese Kabel gibt es als Standard für 6 S Akkupacks.
Jetzt das Auffällige: Seit dem der Lader kaputt ist werden, auch wenn kein Balancer Kabel angeschlossen ist, die Werte aus der "Battery Voltage Calibrate0" Werte angezeigt.
Als noch alles in Ordnung war, zeigte der Lader keine Spannungswerte wenn kein Balancer Kabel angeschlossen war. Jetzt schon.
Der Lader ist auf 5S eingestellt.
Nochmal zum Verständnis, der Lader hat bereits mehrere male den Akkupack einwandfrei geladen, ich gehe nicht davon aus dass irgendwas mit der Verkabelung nicht stimmt oder es zu einem Kabelbruch gekommen ist. Meine Annahme geht eher in Richtung die Jens M. (schuchkleisser) geäußert hat.
Irgendwas hat den AD Wandler des Balancer Ports zerlegt, aber jetzt weiß ich nicht ob ich noch was machen kann oder ob das Teil in den Müll wandert, wäre eigentlich sehr schade drum :-(
Jetzt das Auffällige: Seit dem der Lader kaputt ist werden, auch wenn
kein Balancer Kabel angeschlossen ist, die Werte aus der "Battery
Voltage Calibrate0" Werte angezeigt.
Ohne die Taste "ENTER/START" für 3 Sekunden zu drücken ? Da dürfte der Microcontroller was abbekommen haben. Sonst kommt man ja nur mit bestimmten Tastendrücken in das Kalibriermenü. Die Werte kann man schon anzeigen lassen, nur nicht 'von alleine'.
im Endeffekt ist nur R166 "auffällig", das habe ich bereits selbst gesehen und diesen Widerstand und den R145 (auf dem Board der Unterste Widerstand, rechts, meines Erachtens nach ungenutzt, da nur verwendet wenn der Lader als 10S Lader verwendet wird) gegeneinander getauscht. Trotzdem zeigt der Widerstand R166 im eingebauten Zustand andere Werte als R168, R173, R175, R177 und R118.
Kann das sein oder handelt es sich um eine Fehlmessung?
Ohne die Taste "ENTER/START" für 3 Sekunden zu drücken ? Da dürfte der
Microcontroller was abbekommen haben. Sonst kommt man ja nur mit
bestimmten Tastendrücken in das Kalibriermenü. Die Werte kann man schon
anzeigen lassen, nur nicht 'von alleine'.
Jein, nochmal anders erklärt: es wird beim Start des Laders nicht das Battery Voltage Calibrate0 Menü angezeigt, sondern die Werte aus dem Kalibriermenü werden als Werte, die angeblich am Balancer Port anliegen, angezeigt.
Und dieses Verhalten war, solange der Lader i.O. war, anders, da wurde, solange kein Balancer Kabel angeschlossen war, auch kein Wert angezeigt. Daher stimme ich der Vermutung zu, der µController könnte einen Schaden haben. Welcher Baustein könnte das sein?
Ich würde mal rechts am "Balancer"-Stecker die Widerstände checken. Evtl
ist da einer hochohmig.
Hallo, folgende Widerstandswerte habe ich gemessen:
R165 22,2kOhm; R166 67,2kOhm
Was steht denn drauf auf dem R166 ? "683" ?
--> auf den Widerständen steht 360, ich habe versucht mit Handy und Lupe ein Bild aufzunehmen, es ist leidlich gelungen aber leicht verschwommen. Man erkennt auch gut, dass ich diesen Widerstand bereits getauscht habe, aber jetzt im eingebauten Zustand zeigt er wieder den, von den anderen Widerständen abweichenden, Wert an.
Q15-17 Sind Transistoren (evtl Mosfets) zum (vermutlich) Schalten der
Eingänge an die Meß-Weiterverarbeitung.
--> gut zu wissen, kann ich die mit "Hausmitteln" auch irgendwie auf Defekt prüfen? Wenn ja, wie?
Du hast Mist gemessen weil eingebaut.
360 wären 36 Ohm, 09E 1M21.
Aber da du schon getauscht hast ist relativ sicher, das die Schaltung a) die Messung beeinflusst und b) die Widerstände ok sind und c) vmtl. zumindest an einem Kanal die Schaltung defekt ist, wobei Kanal 1 evtl. auch anders beschaltet sein kann, weil der ja noch an Masse anliegt. Kann also völlig normal sein was du da misst.
Das mit deinem Balancerkabel versteh ich nicht.
5S hat 6 Strippen belegt am Balancerstecker, die restlichen Kontakte müssen frei bleiben, sonst spinnen die meisten Modellbaulader.
Wenn dein interner aktiver Balancer mehr Leitungen hat/braucht, musst du ein passendes Adapterkabel frickeln das nur 6 Kontakte durchleitet.
Und deine Messung dazu sieht gut aus, den fehlerhaften Wert am letzten werweißwie beschalteten Kanal kannst du ignorieren wenn der interne Balancer oder das BMS ansonsten normal funktionieren. Ist vielleicht ein Temperatursensor oder so, für den Lader nicht interessant.
Wie es aussieht, ist der Balancer im Ladegerät "gestorben". Der wird aber zum Laden Deines selbst gebauten 5S2P-Akkupacks (mit aktiven Balancer) ohnehin nie gebraucht, er darf auch nie mit den Balanceranschlüssen des Akkupacks verbunden werden. Sonst arbeiten beide eventuell gegeneinander, weil nur einer einstellbare Grenzwerte hat (der im Ladegerät).
Wenn der Lader während des Ladens (ohne angestecktes Balancerkabel vom Akkupack) gestorben ist, so liegt das sehr wahrscheinlich nicht am Akku.
Welchen Lademodus hattest Du denn in dieser Betriebsart für diesen Akku eingestellt?
36D ist 232kOhm EIA-96
Ist vermutlich also in Ordnung der Widerstand, nur was anderes parallel, was den Wert runterzieht. Evtl der kaputte Analog-Eingang am Microcontroller ?
Du Kannst ja mal schauen, wo der Mittelpunkt des Spannungsteilers R165, R166 (10:1) hingeht. Evtl an einen Baustein der defekt ist ?
Hallo zusammen, ich glaube es sind tatsächlich 09E Widerstände, da habe ich wohl verkehrt herum geschaut ....
Anbei noch zwei Bilder die den Aufbau des Akkupacks besser zeigen. Zur Erklärung:
Es ist ein BMS Modul verbaut, die einzel-Zell Spannungen sind fest verkabelt (Z1+ grün; Z2+ orange; Z3+ weiß; Z4+ gelb, Z5+ braun) um tiefentladung und überladung stets sicher erkennen zu können. BMS Lade-Eingang und Leistungs-Ausgang sind mit getrennten Kabeln ausgestattet.
Es ist ein aktiver Balancer verbaut, der die gleiche Farbkombination am Anschlusskabel verwendet wie das BMS, aber zusätzlich ein blaues Kabel als Batterie - Pol.
In der Mitte vom Akkupack ist ein Modul erkennbar, das die Zellspannung an den Empfänger meines Modells überträgt. Dieses Modul hat eine 7polige Buchse (orange) in den ein 6 poliger Stecker (5x schwarz, einmal rot) eingeht. Also ein Balancer Kabel für einen 5S Akkupack mit in Summe 6 Kabeln.
Das 6 adrige Balancer Kabel in der Mitte vom Bild (5xschwarz, einmal rot) ist an einem 7 poligen 6S Balancer Kabel (Standard Kabel) angeschlossen, man erkennt gut, dass rot aus dem 6 poligen Kabel, an ein weißes Kabel im 7poligen Balancer Kabel angeschlossen ist. die 7. Leitung bleibt unbelegt, so dass der Balancer Anschluss im Ladegerät hier keine Spannung messen kann und automatisch einen 5S Akkupack erkennt (hat bisher auch super funktioniert, bis der Lader kaputt gegangen ist).
Das klingt alles kompliziert ist es aber nicht, wichtig ist, dass alle Kabel als Minus das erste Kabel nutzen, danach kommen in der richtigen Reihenfolge die Plus Pole des Akkupacks. Für einen 5S Akku also -Pol und dann 5 + Pole (6 Leitungen), Für einen 6S Akku -Pol und 6+Pole (7 Leitungen).
Das zweite Bild zeigt den Lader mit angeschlossenem Balancer Kabel und angeschlossenem +-Pol. Die Akkuspannung beträgt 19,652 V, die Balancer Zellwerte sind Quatsch, erstens weil es keine Zelle 6 gibt, zweitens weil Zelle 4 angeblich 35,271V betragen soll. genau das ist das Problem warum der Lader nicht startet.
@black-bird, der Lader wurde im balance Charge Modus verwendet, mit, wie du richtig verstanden hast, abgestecktem (internen) Akku Balancer Kabel, so wie es auf dem Bild gezeigt ist.
Wenn das Balancer Kabel vom Ladegerät abgesteckt ist messe ich selbstredend zwischen Pol 6 und 7 logischerweise 0 V, ist er an das Ladegerät angesteckt messe ich zwischen Pol 6 und 7 seltsamer weise die angesprochenen -12,74V und zwischen - (Pin1) und Pin7 6,87V (was ich mir nicht recht erklären kann.
Das dritte Bild zeigt das Display des Laders im balance Charge modus, als noch alles funktioniert hat. Es wird mit 0,99A geladen, alle Einzelspannungen der Zellen 1-5 werden korrekt angezeigt.
Mir ist es wirklich ein Rätsel wie es dazu kam dass der Balancer Anschluss des Laders den Geist aufgegeben hat :-( Macht mich traurig muss ich schon sagen....
--> habe nachgesehen, das stimmt wohl, 36D steht für 232 kOhm was den gemessenen 0,23MOhm entspricht. Danke hierfür.
Und der Pin geht evtl zu dem R166 ?
--> eher nicht, ich kann Leitungen erkennen, die zwischen den 22 kOhm und 232 kOhm Widerständen ausgeleitet werden, durch die Platine auf die oberseite gehen und dann in zwei ICs eingehen. Auf dem Bild anbei habe ich die beiden ICs H1 und H2 fotographiert.
Es steht CD4052BM drauf und der Baustein ist zweimal verbaut.
wenn ich an den Eingängen der ICs was messen soll, ist dann als Minus Pol immer der Balancer - Anschluss zu verwenden? mit oder ohne angeschlossenem Akku?
Ich würde beide 4052 tauschen.
Oder du misst Widerstand an den Eingängen des Multiplexers gegen Masse,
ich vermute da ist einer defekt.
Sag Bescheid wenn du Hilfe mit dem löten brauchst, kann ich dir auch
machen.
Sehr liebes Angebot mit dem löten, danke. Darauf komme ich ggfs zurück, wenn es das wirklich sein sollte:-) Ich messe erst mal die Widerstände gegen Masse (also am -Pol des Laders?! odewr ist gegen GRD des ICs gemeint?) gegen die Pins der ICs und melde mich mit dem Ergebnis. Bei der Gelegenheit kann ich ja auch checken, welcher der 4052 Pins mit den Balancer Anschlüssen verbunden ist, es müssten ja dort 232 kOhm zu messen sein wenn ich es richtig verstehe.
Hallo, anbei ein Bild mit den gemessenen Widerständen der Balancer Ports gegen die 16 poligen 4052IC PIns.
Die rot hinterlegten Werte entsprechen den 1:10 Spannungsteiler Mittelausgangswerten der Widerstände der Pins am Balancer Port (232kOhm).
Zudem habe ich die beiden 4052 ICs von Pin 8, welcher Masse sein sollte, gegen die einzel Pins des jeweiligen ICs gemessen. Die Werte verhalten sich analog.
Ich finde für Pin 1 und 2 keine plausiblen Widerstandswerte die den Werten von Balancer Port Pin 3+4+5 und 6 entsprechen. Ich glaube da stimmt was nicht. Aber ich bin kein Experte die Daten zu interpretieren, das seid ihr :-)
Wenn ich die IC Beschreibung richtig verstehe können pro IC nur 4 Kanäle verarbeitet werden, das würde also für den Lader als 6S und als 8S mit 2 ICs funktionieren, aber als 10S nicht (es gibt dieses Ladegerät als 5006, 5008 und als 5010 Typ, wobei die letzen Ziffern für die Anzahl der Balancer Ports steht). So wie ich es verstehe müsste also bei der 10S Variante ein 3tes IC verbaut sein, dafür kann ich aber kein Layout auf der Platine erkennen, da ist eine Schraube im Weg.
Nun ja, vielleicht kann mir jemand mit den gemessen Werten eine Einschätzung geben ob ein Tausch der ICs was bringen könnte oder ob es doch eher ein Projekt für die Tonne ist.....
Da ist nichts rauszulesen, die Werte sind unauffällig und lassen erstmal nicht erkennen dass z.b. ein Eingang des Multiplexers irgendwie kurzgeschlossen ist.
Bzw es sieht bei beiden Bausteinen gleich aus, und keine Unterschiede.
Ich hätte aber höhere Widerstände von Pin 1,2,4,5,11,12,14,15 gegen 8 erwartet.
Du hast vergessen in der Tabelle abzugeben dass es kOhm sind.
Das würde jetzt vermutlich noch sehr weit ins Rabbit Hole hinunter gehen.
Einen Versuch war es wert.
Ich hab gerade einen 4051 durchgemessen, da ist gegen Pin 8 alles hochohmig.
Vermutlich sehr schwer da was zu erkennen in der Schaltung mit der Beschaltung herum.
Ich hab gerade einen 4051 durchgemessen, da ist gegen Pin 8 alles
hochohmig.
Vermutlich sehr schwer da was zu erkennen in der Schaltung mit der
Beschaltung herum.
Guten Morgen, ja du hast recht, es sind kOhm bei der Messung gegen Pin 8. Die aktualisierte Tabelle anbei.
Also ist ohne Ausbau der ICs keine weitere Aussage möglich?
Zumindest sehe ich hier nicht was Offensichtliches.
z.B. alle sind hochohmig, nur der eine zu R166 hat plötzlich geringeren Widerstand, das wäre dann auffällig gewesen.
Mit Heißluft ist das ja schnell gemacht den Chip raus, kurz durchklingeln (Widerstand/Diodenmodus). Aber mußt du selbst wissen, wieviel Aufwand du noch reinstecken möchtest.
Am Ende ist es dann doch ein anderes Bauteil was defekt ist und den Fehler verusrsacht, im worst case der Mikroprozessor, dann ist sowieso nichts zu machen, weil die Software nicht zu bekommen ist und selbst wenn der Aufwand zum Programmieren auch nicht wenig ist.
ich habe weder Heißluft Lötstation noch passende Wechsel ICs. Ich habe sowas immer mit einer feinen Lötspitze und Entlöt Litze erledigt, ggfs einen Draht drunter um die Beinchen los zu kriegen.
Auf der anderen Seite nutzt mir der Lader in diesem Zustand rein gar nichts.
So irgendwas tut sich wieder. Ich kann es leider mangels Akkupack nicht voll testen (und fehlender Kühlung).
Ich hab zwei Zellen mit minimalem Strom geladen.
Vermutlich war bis auf den Widerstand nichts kaputt. Lediglich die Software hat sich in irgendeiner Weise 'aufgehängt'. Durch Schreiben der Kalibrierwerte hat sich alles normalisiert.
Ich hoffe ich habe nicht mehr kaputt gemacht durch meine Löterei.
Den R104 hab ich 'experimentell' durch einen 1Ohm ersetzt. Was da wirklich rein gehört ist unbekannt.
Ohne den Widerstand scheint der Ladevorgang nicht zu starten.
Da es so nicht richtig repariert ist, ist es leider nicht wirklich benutzbar.
Jene Truppen, die sich hinter dem intelligenten Namen "chargery" verstecken, haben das Klassenziel erreicht: Der Kunde hat sich an ihr - naja - Produkt gewöhnt und wird nachkaufen.
Ihre Idee, im Prozessor von 999 aus runterzählen zu lassen, bis was knallt, war erfolgreich, aber eben so neu nun auch wieder nicht.
Ich hätte hier noch eine 3R12 ...
Duckunwech.
Jene Truppen, die sich hinter dem intelligenten Namen "chargery"
verstecken, haben das Klassenziel erreicht: Der Kunde hat sich an ihr -
naja - Produkt gewöhnt und wird nachkaufen.
Ihre Idee, im Prozessor von 999 aus runterzählen zu lassen, bis was
knallt, war erfolgreich, aber eben so neu nun auch wieder nicht.
Ich hätte hier noch eine 3R12 ...
Duckunwech.
Hallo, das ist ein interessanter Beitrag wie ich finde - ich darf berichten, dass durchaus noch Bewegung in der Sache ist - Antwort kommt bei Feststellung der Sachlage.
Zum rückwärts zählenden Counter, der bei erreichen der "0" einen internen Defekt in der Elektronik des Laders auslöst, wäre es mir persönlich sehr recht, wenn diese Aussage untermauert werden könnte durch Messungen oder statistische Auswertungen.
Eine kategorische Aussage in Form von, ich drücke es jetzt salopp in meinen Worten aus, "nach 999 Ladevorgängen muss das Gerät kaputt gehen um aus Herstellersicht sicherstellen zu können, genügend Produkte verkaufen zu können, um Gewinn zu erwirtschaften", halte ich als pauschal Aussage für schwierig.
Damit will ich keinesfalls sagen, dass ich es für ausgeschlossen halte, dass es solche Vorgehen gibt. Auf breiter Front, reihenweise Dienst versagende Produkte aus Fernost (und auch die, auf denen ein europäisches Hersteller Etikett drauf geklebt ist) gibt es zuhauf, um nicht zu sagen, sind der Standard seit vielen Jahren.
Auf der anderen Seite, wenn es tatsächlich gelänge vorsätzliche "Sollbruchstellen" in Elektronik Komponenten zu identifizieren, um die Lebensdauer der Selben künstlich zu begrenzen, dann wäre es in meinen Augen schon so was wie eine fragwürdige Geschäftspraxis...... und das pauschal zu unterstellen, da wäre ich aus meiner Sicht vorsichtig - weil geschäftsschädigend.
Ich habe keinerlei Absichten einem Hersteller solche Praktiken zu unterstellen - auch wenn es Beispiele zu Hauf gibt. Der Beweis dafür ist aber, eine andere Seite der Medaille.
Ich bin mir durchaus dem Zusammenhang zwischen "für die Ewigkeit gemachten Produkten" und "consumer Pruducts" bewusst, aber ohne einen Nachweis in der Hand zu haben wäre mir zumindest unwohl dabei, das laut zu sagen.
Da das MKontroller Forum hier kein Platz ist, um Produkt Zyklen oder marketing Strategien zu besprechen, schlage ich als thread opener vor, keine weiteren Beobachtungen oder Vermutungen zu dieser Antwort zu diskutieren.
Sicherlich gerne aber findet sich ein Platz "off topic" im Forum hier, um "selbstzerstörungs Mechanismen/Logiken" zu identifizieren (und im Idealfall was man als Nutzer dagegen unternehmen kann - die EU Richtlinie zum Recht auf Reparatur lässt grüßen).
P.S.: was meinst du mit einer "3R12" ? Eine Stromquelle in Form einer bastel Projekt Batterie? Das jedenfalls war das Ergebnis meiner Suche im Netz ?!
3R12 ist die gute alte Flachbatterie aus den Zeiten des Glühlämpchens. Man holte sich eine neue aus der Drogerie und hatte damit eine Weile Ruhe. Als Empfehlung taugt das natürlich nicht, nur Sarkasmus.
goaty hat den Fehler gefunden, der R104 mit unbekanntem Wert war defekt und wurde durch einen 1 Ohm Widerstand ersetzt. Ich habe den Hersteller angeschrieben um Informationen bzgl. des gesuchten Widerstandes zu bekommen, mal sehen ob eine Antwort zu bekommen ist. Warum dieser Widerstand kaputt gegangen ist kann ich beileibe nicht begründen.
Ich möchte einen ganz herzlichen Dank und meine große Anerkennung aussprechen bzgl. goaty, er ist fürwahr ein Mann vom Fach, reich an Erfahrung und einfach gut in allem was er hier leistet. Hut ab und Chapeau!
Sollte ich noch Infos bzgl. R104 bekommen melde ich mich wieder.