mein etwas älteres Multimeter Uni-T UT61D zeigt seit einiger Zeit einen deutlich zu kleinen Wert im Bereich Gleichspannung an.
Lässt sich das mit einer der vielen Trimmer nachjustieren? Die Genauigkeit ist mir dabei egal: wenn mein Labornetzteil 9,0 Volt anzeigt und mein anderes Multimeter auch 9,0 Volt anzeigt, dann reicht es mir aus wenn das UT61D auch 9,0 Volt anzeigt (aktuell zeigt es z. B. 8,1 an).
Ich finde auf der Platine Trimmer mit den Bezeichnungen VR1 bis VR8 (kein VR3) und CC1, CC2 und CC3
Würde mich freuen, wenn das schonmal jemand gemacht hat und mir den richtigen Trimmer sagt.
...die Frage ist ja eher wie es sich spontan und nur bei DC (?) um 10%
verstellen sollte?
China "Schrott".
Meins hat auch nach gut 10 Jahren, angefangen sich schrittweise zu verabschieden.
Erst wars der Autorang, der nicht mehr zuverlässig tun wollte. Dann wurden die negative Spannungen nur noch ausgewürfelt. Wechselstrom eben so...
Und das alles schrittweise! -> Tonne, kauf neu.
Heads up people with a UT61D the voltage DC is adjusted
with VR4 :-+ ...Corrected on 5 nov typo I wrongly entered
VR2, :palm: it is VR4 :-+
Ohne Gewähr, auf eigene Gefahr, etc.
Schaltplan für ein 61D habe ich nicht gefunden. Nur für das 61E. Keine Ahnung wie ähnlich die Modelle sind. Vielleicht lohnt es sich mal einen Blick auf den Schaltplan des 61E zu werfen und zum Vergleich die entsprechenden Stellen des 61D zu analysieren.
Danke, hannes, dann schraube ich an VR4 rum. Egal, wenn ich es im
schlimmsten Fall noch mehr verstelle.....
Eine Kamera hast Du ja, und zusätzlich kannst Du die Potis in beide Richtungen ausmessen. Die absoluten Ergebnisse sind falsch, weil ja die restliche Schaltung dranhängt, aber es reicht aus um die alte Position sicher wiederzufinden. Wichtig sind natürlich gleichbleibende Messbedingungen, also gleiches Multimeter, gleicher Messbereich, gleiche Polarität der Messpitzen.
Im EEVblog Forum gibt es einen Bericht eines UT61D Nutzers bei dem plötzlich auch zu niedrige Spannungen angezeigt wurden. Ursache war einer der vier 2,5 Megaohm Widerstände R24A- R24D, die zusammen einen spannungsfesten 10M Widerstand am TENM Anschluss des FS9922-DMM4 bilden, der hochohmiger geworden war. Er hat diesen durch vier parallele 10M Widerstände ersetzt.
Im EEVblog Forum gibt es einen Bericht eines UT61D Nutzers bei dem
plötzlich auch zu niedrige Spannungen angezeigt wurden. Ursache war
einer der vier 2,5 Megaohm Widerstände R24A- R24D, die zusammen einen
spannungsfesten 10M Widerstand am TENM Anschluss des FS9922-DMM4 bilden,
der hochohmiger geworden war. Er hat diesen durch vier parallele 10M
Widerstände ersetzt.
Das hört sich sehr interessant an, vielen Dank, das messe ich nach.
Durch Nachstellen von VR4 erreiche ich nämlich nicht mal im Ansatz den Wert, der angezeigt werden sollte. Ich hatte eben mit einer 3,0 Volt Spannungsquelle VR4 gedreht und komme auf eine Anzeige von höchstens 2,4irgendwas.
Durch Nachstellen von VR4 erreiche ich nämlich nicht mal im Ansatz den
Wert, der angezeigt werden sollte. Ich hatte eben mit einer 3,0 Volt
Spannungsquelle VR4 gedreht und komme auf eine Anzeige von höchstens
2,4irgendwas.
Du hast bei der großen Toleranz kein Abweichproblem. Da liegt ein Defekt vor.
Durch drehen an den Potis, ohne zu Wissen wofür sie sind, verstellst du ggf. nur andere Messbereiche.
Im EEVblog Forum gibt es einen Bericht eines UT61D Nutzers bei dem
plötzlich auch zu niedrige Spannungen angezeigt wurden. Ursache war
einer der vier 2,5 Megaohm Widerstände R24A- R24D, die zusammen einen
spannungsfesten 10M Widerstand am TENM Anschluss des FS9922-DMM4 bilden,
der hochohmiger geworden war. Er hat diesen durch vier parallele 10M
Widerstände ersetzt.
Bei mir war also nun R24A hochohmig geworden. Ich habe ihn getauscht, mit VR4 nachjustiert und schon funktioniert wieder alles wie es soll. Vielen Dank an stefan und hannes für die zielführenden Beiträge.