Gerhard H. schrieb:
Ich habe noch einen HP17600 (oder 16700?) Logic Analyzer,
HP16700.
Man kann ihn übers LAN / X11 fernbedienen wenn man viel
Zeit hat. Unbegreiflich, das das mal den Anspruch hatte,
schnell zu sein.
Mit Hummingbird Exceed oder einem Linux-PC ließ sich das Teil doch ganz passabel fernbedienen. Der interne Bildschirm des HP16700 war ein bisschen klein, aber mit einem direkt angeschlossenen Zusatzbildschirm fühlte er sich an wie eine übliche UNIX-Workstation aus der damaligen Zeit. Bloß viiiel lauter.
Wer eine wirklich lahme Workstation erleben wollte, musste sich mal eine Apollo DN3000 mit normalem UNIX statt des mittelmäßig erträglichen Aegis bzw. Domain/OS antun. Da dauerte die lokale Anmeldung schon ca. 20 Minuten, d.h. vom Eingeben von Username/Password bis zum erstern xterm. Wohlgemerkt ohne NIS/YP oder NFS-Heimatverzeichnis, sondern rein lokal.
Apollo Computer wurde übrigens 1989 von HP gekauft, womit wir wieder (fast) beim Thema wären. Wikipedia schreibt, dass die "neuen" HP-UX-Workstations direkte Nachfolgeprodukte der alten Apollo-Kisten gewesen sein sollen und dass die Apollo-PRISM-CPU Pate gestanden haben soll für die PA-RISC von HP.
Bis vor ein paar Minuten dachte ich, dass Apollo einfach nur "irgendein Zukauf" mit einer separaten Produktpalette für HP gewesen war.