die Heizung geht in teils sehr langfristigen unregelmäßigen Abständen auf Störung und ich würde gern die einzelnen 230V Signale mitloggen um den Mist endlich mal vernünftig debuggen zu können.
Dazu würde ich idealerweise die 4Kanäle des ADC1115 eines eh schon bestehenden ESP verwenden wollen, also 3V3 oder 5V DC.
Das ganze muss nicht besonders genau sein, aber vielleicht etwas besser als einfach ne LED/Glühlampe und ne Fotodiode wäre schon schön. Zur Not nehm ich aber erstmal auch das.
Kennt da eventuell jemand irgendwo was bei dem man sich nicht groß Gedanken um Netzsicherheit und Versicherungen machen muss? Also galvanische Trennung, Gehäuse, eben was fertiges? Würde gern einfach nur zu einem Ergebnis kommen.
Für mich würde schon was komplett triviales reichen, also z.B. galvanisch getrennten kleinen Trafo auf 3V3 eben unstabilisiert mit nem Brückengleichrichter und ggf. irgendwas zum überspannungsableiten.
Mein Ansatz bei solchen Themen ist: Controller liegt mit Masse auf Schutzkontakt. Spannungsteiler direkt auf Netzspannung. Dessen Längswiderstand aufteilen wegen der Spannungsfestigkeit, z.B. 5 Stück 1 MOhm. AD-Wandler auf halbe Versorgung Vorspannen, und Teiler so auslegen, dass bis plus und minus 400V keine Begrenzung stattfindet.
Relaissockel ala Weidmüller DRIKIT 230VAC 1CO LD oder Finder 95.65.M oder sowas auf Hutschiene in nem kleinen Kleinverteiler-Gehäuse wäre vermutlich zumindest regulatorisch das sauberste. Bin mir aber nicht sicher ob ich ein Relais in dem Primärkreis haben will. Da brauch ich doch sicherlich noch irgendwas an Schutzbeschaltung damit ich nicht Gefahr laufe dass mir die Induktivitäten da irgendwo reinspucken?
Du musst dich schon entscheiden, ob du messen oder nur erkennen willst.
Wie ich schrieb, messen wäre mir am liebsten wenn mit wenig Aufwand verbunden bzw. (fast)fertig lösungen vorhanden. N PCB zu machen mit vier kleinen Printtrafos hab ich auch schon überlegt. Aber auch da muss die entsprechende Schutzbeschaltung her, ist dann ungeprüft, und an ner Heizung möchte ich einfach nicht viel Gebastel haben für den Fall der Fälle. Zudem ist meine Zeit sehr limitiert derzeit, da from scratch richtig reinzugehen damit das sauber und sicher wird krieg ich glaub ich nicht hin derzeit.
in meinen ersten Projekten damit verwendete ich einfach einen kleinen Printtrafo, teilte die Sekundärspannung herunter und koppelte sie auf Ub/2, auf den ADC eines STM32. Im jetzigen Projekt brauche ich Spannung und Strom etwas genauer und verwende einen Allegro ACS 37800.
Bei den kleinen Printtrafos (1/3 W etc. ) im Leerlauf geht der Kern in Sättigung, sodass der Sinus ganz starke Oberwellen kriegt.
Wenn man das nicht haben möchte, stark ohmsch belasten. Schade um die Energieverschwendung, aber so meine Erfahrung. Oder 2 in Reihe primärseitig und parallel sekundär.
Bei den kleinen Printtrafos (1/3 W etc. ) im Leerlauf geht der Kern in
Sättigung, sodass der Sinus ganz starke Oberwellen kriegt.
Wenn man das nicht haben möchte, stark ohmsch belasten. Schade um die
Energieverschwendung, aber so meine Erfahrung. Oder 2 in Reihe
primärseitig und parallel sekundär.
Aber wenn du keine Zeit hast, eigentlich auch kein Gebastel möchtest, dir sorgen um die Versicherung machst und schnell zu einem Ergebnis kommen möchtest - dann ist vielleicht der Heizungsfachmann dein Freund. Dann nimmt man Geld in die Hand, tauscht einfach viele Teile aus und hofft dass es dann wieder läuft.
Alle anderen die hier Probleme mit Ihren Geräten haben, wollen eigentlich suchen, basteln, ausprobieren, Tage und Wochenlang messen, wahllos Teile austauschen und nachbestellen ...
dann ist vielleicht der Heizungsfachmann dein Freund.
Dann nimmt man Geld in die Hand, tauscht einfach viele Teile aus und
hofft dass es dann wieder läuft.
Wäre eigentlich gut, aber das sind halt nur Signalleitungen. Ich gehe nicht davon aus dass da großartig was an Strom fließt und daher potentiell nicht sinnvoll zu erkennen.
schickt über einen 230k Widerstand 1mA (rms) durch diesen 1:1 Strom Trafo und trennt damit galvanisch, die Restschaltung wandelt 1mA am Ausgang auf eine U/2 Spannung um.
Es ist, trotz des current transformers eine Spannungsmessung, ohne hohen Leistungsverbrauch (0.23W) und mit guter Genauigkeit (1%).
Aber wenn du keine Zeit hast, eigentlich auch kein Gebastel möchtest,
dir sorgen um die Versicherung machst und schnell zu einem Ergebnis
kommen möchtest - dann ist vielleicht der Heizungsfachmann dein Freund.
Dann nimmt man Geld in die Hand, tauscht einfach viele Teile aus und
hofft dass es dann wieder läuft.
Wenn es hier kompetente Fachleute gäbe die mir nicht direkt ohne Angabe von Gründen oder einer nachvollziehbaren Diagnose einen neuen Brenner verticken wollen würden, wäre der Fachmann der mir das Problem schnell und unkompliziert löst meine erste Wahl. Solche Leute sind aber leider, zumindest derzeit, nicht zu finden. Hast du aktuell mal versucht überhaupt irgend jemanden zu finden der neue Kunden aufnimmt? Und dann noch jemand der sich auskennt oder Mühe gibt?
Alle anderen die hier Probleme mit Ihren Geräten haben, wollen
eigentlich suchen, basteln, ausprobieren, Tage und Wochenlang messen,
wahllos Teile austauschen und nachbestellen ...
Keine Ahnung wer das sein soll. Ich bin jedenfalls nicht alle anderen.
Wenn es hier kompetente Fachleute gäbe die mir nicht direkt ohne Angabe
von Gründen oder einer nachvollziehbaren Diagnose einen neuen Brenner
verticken wollen würden, wäre der Fachmann der mir das Problem schnell
und unkompliziert löst meine erste Wahl. Solche Leute sind aber leider,
zumindest derzeit, nicht zu finden. Hast du aktuell mal versucht
überhaupt irgend jemanden zu finden der neue Kunden aufnimmt? Und dann
noch jemand der sich auskennt oder Mühe gibt?
Ich glaube Du solltest mal das Forum verlassen.
HolgerR
Das ist ein Ölbrenner ?
Wir sind alle von einer Gas-Heizung ausgegangen.
Ölbrenner sind heutzutage nicht mehr reparabel.
Las Dir vom Heizungbauer einen neuen einbauen.
HolgerR
Wir sind alle von einem halbswegsmoderern Gasbrenner ausgegangen und jetzt kommst Du mit einem uralten schrottigen Ölbrenner. Hässtest gleich im ersten Post sagen sollen.
Die alten Ölbrenner sind schon digital, an oder aus. Was willst Du da mit Strom messen.
Da klemmt die Pumpe oder die Düse ist zu.
HolgerR
Wir sind alle von einem halbswegsmoderern Gasbrenner ausgegangen und
jetzt kommst Du mit einem uralten schrottigen Ölbrenner. Hässtest gleich
im ersten Post sagen sollen.
Die alten Ölbrenner sind schon digital, an oder aus. Was willst Du da
mit Strom messen.
Da klemmt die Pumpe oder die Düse ist zu.
HolgerR
Komm lass gut sein.
Auf Nachfragen zu deinen Behauptungen antwortest du ja nicht mal sachlich sondern springst woanders hin und haust irgend welche diffamierenden Hypothesen raus. Du kennst weder Alter noch Zustand. Die Pumpe ist ziemlich neu und die Düse wurde auch erst kürzlich getauscht. Das passt doch auch hinten und vorne nicht zum Fehlerbild.
Die Dinger haben eine Sicherheitskette und ich wollte mir einfach nur mal die Signale rauslegen um zu sehen was da im Fehlerfall passiert. Das ist alles.
Sprich, die eigentliche Frage ging ja noch nichtmal darum was da fürn Gerät hinter steht. Auch nicht um Strommessung wie du schreibst. Die ursprüngliche Frage war wie man am einfachsten 230V Spannung für eine Auswertung an nem uC o.ä. wandeln/bereitstellen kann.
Weiß nicht warum du hier so abgehst. Aber es kamen ja einige nette Hinweise in dem Thread. Ich danke den Schreibern dieser Beiträge.
In einer Hinsicht hast du somit zumindest einen Punkt. Dann lassen wir es lieber gut sein hier...
das alte Zeug ist eigentlich Grundsolide, häufige Fehler sind verbrannte oder verschweißt Relaiskontakte wegen Umbau auf Hocheffizienspumpen inzwischen haben die meisten einen Strombegrenzung um den Zwischenkreiselko zu laden oder es gibt Stecker mit integrierten ICL/NTC zum Nachrüsten.
Klemmende Aktoren und sehr gerne die Siebelkos nach dem Gleichrichtern. Deswegen würde ich da mal mit dem kleinen Oszi dran gehen um das auszuschließen. Aber auch bei Schaltnetzteilen sind häufig die Elkos, da weniger die 400V Elkos sondern eher die kleineren die beim Anschwingen unterstützen oder auf der Sekundärseite.
Gerade wenn du von kurzen Ausfällen spricht, kann das im zusammenspiel mit gealterten Elkos auftreten.
Hört sich nach Viessmann Vitodens 200 an.
Ist Standart-Fehler.
Der Heizungsinstallateur wird die Standart doch, wie vom Hersteller vorgegeben, umgesetzt haben.
Normalerweise hängt das Ding an der Wand und steht nicht. Das ist kein Fehler, sondern wäre für eine Gastherme völlig normal.
scnr
p s.
Inzwischen wissen wir ja, dass es wohl ein Ölbrenner ist. Und auch der steht nicht, sondern hängt normalerweise am Kessel.
Die ursprüngliche Frage war wie man am einfachsten 230V Spannung für
eine Auswertung an nem uC o.ä. wandeln/bereitstellen kann.
Hat der uC auch einen Namen?
Bei einem ATmega reichen bspw. zwei Widerstände, wegen Spannungsfestigkeit und Sicherheit vorzugsweise aufgeteilt in eine Serienschaltung von jeweils zwei.
Bei den kleinen Printtrafos (1/3 W etc. ) im Leerlauf geht der Kern in
Sättigung, sodass der Sinus ganz starke Oberwellen kriegt.
Davon habe ich nichts bemerkt. Zunächst war das ein kleines Mess-Käschtl für Netzspannung und Strom, um den Oszi nicht zu gefährden. Davon erwartete ich keine besondere Genauigkeit, halt eher eine qualitative Beurteilung von Kurvenform und Phase.
schickt über einen 230k Widerstand 1mA (rms) durch diesen 1:1 Strom
Trafo und trennt damit galvanisch, die Restschaltung wandelt 1mA am
Ausgang auf eine U/2 Spannung um.
Es ist, trotz des current transformers eine Spannungsmessung, ohne
hohen Leistungsverbrauch (0.23W) und mit guter Genauigkeit (1%).
Dass sowas besser geht, als meine erste Bastellösung war mir immer bewußt. Als nächstes bin ich gespannt auf den ACS 37800.
Wo ich noch in den letzten Projekten vom Controller die Nulldurchgänge gesucht und RMS berechnet habe, kriege ich das jetzt alles frei Haus von dem Chip und jetzt mit eher 14bit (enob) als der Controller-ADC mit seinen vielleicht 9bit.
(Öl)-Blaubrenner mit neuer Pumpe und Düse geht sporadisch auf Störung.
Fehlercode: keine Flammbildung.
Dieses Fehlerbild passt nicht zu einem defekten Brennerrelais in der Steuerung.
Ist das der Allgemeincode, oder gibt es einen digitalen Feuerungsautomaten, der den genauen Grund für die Allgemeinmeldung gespeichert hat?
(z.B. Flammwächter Kabel- oder Dunkelfehler, Vorheizzeit überschritten...)
Aufgrund des Wunsches nach Protokollierung von irgendwelchen Spannungen, vermute ich eher Ahnungslosigkeit über den Startvorgang.
Der vom Feuerungsautomat überwachte Startvorgang läuft meist so:
230V EIN, Vorheizung startet.
Wenn der Ölthermostat schaltet, startet das Gebläse mit Ölpumpe.
Nach der vom Feuerungsautomaten gesteuerten Vorspülzeit startet die Hochspannungszündung. Kurz darauf öffnet das Magnetventil die Hochdruckölzerstäubung.
Jetzt muss innerhalb der Sicherheitszeit die Flammbildung mittels Sensor erkannt werden. Dann stoppt nach der Nachzündzeit der Zündfunke und die Flamme brennt.
Wird später ein Flammabriss erkannt, wird die Zündung erneut eingeschaltet und die Sicherheitszeit beginnt erneut.
Wird innerhalb der Sicherheitszeit keine Flammbildung erkannt, geht der Feuerungsautomat auf Störung.
Stimmt das Verhältnis Luft/Öl nicht genau, erfolgt die Flammbildung nicht zuverlässig oder reißt wieder ab. Ursache kann sein:
ein falscher Pumpendruck (Filter, Verschleiß, Verstopfung...) Druck bei der neuen Pumpe gemessen und korrekt eingestellt?
Klemmendes Magnetventil
Verstellte Luftregulierung
Verbogene Luftführung am Brennerkopf
Fremdkörper, Maus: https://www.instagram.com/reel/DTIw3SQjcjd/
Verstopfte Kesselzüge oder Abgasweg
Verstellte Zündelektroden, Leckstron wegen Schmutz
Zu optimistisch eingestellter Brenner
Falsche, verschlissene oder verstopfte Düse (ist die neue vom gleichen Hersteller und die richtige?)
...
Ohne Brennerverkleidung hat man eine Chance, die Startablaufphasen zu hören.
Dann erkennt man im Fehlerfall auch ohne digitalen Feuerungsautomaten wo es hakt. Notfalls akustisch aufzeichnen.
Ich hatte vor vielen Jahren auch mal so ein Problem: Öl-Brenner sind ohne ausreichende Wartezeit nicht wiederstartfähig. Bei mir kam es immer wieder vor, dass nach einer Heizphase direkt nach dem Abschalten des Brenners eine Warmwasseranforderung kam - dann ging der Brenner auf Störung. Ich hatte dann einfach ein Zeitrelais eingebaut, das den Wiederstart verzögert hatte.
die Heizung geht in teils sehr langfristigen unregelmäßigen Abständen
auf Störung und ich würde gern die einzelnen 230V Signale mitloggen um
den Mist endlich mal vernünftig debuggen zu können.
Kennt da eventuell jemand irgendwo was bei dem man sich nicht groß
Gedanken um Netzsicherheit und Versicherungen machen muss? Also
galvanische Trennung, Gehäuse, eben was fertiges? Würde gern einfach nur
zu einem Ergebnis kommen.
Hallo Alec,
anbei eine einfache, sichere Schlaltung für einen 230 V Netzdetektor.'*mfg Klaus