Danke für die Aufnahme im Forum.
Ich habe hier einen Tacho aus einem T4 Bus,die Hintergrundbeleuchtung des MFA Displays ist defekt.
Die Übeltäter sind auch ausgemacht,siehe Bild,der 1. Bezeichnung 104K 1075 Maße 3,2mm lang 2,7mm breit,der 2. Bezeichnung 103K 0514 Maße 3,2mm lang, 2,7mm breit,und der 3. Bezeichnung 476A M52ZY Maße 7,1mm lang, 4,4mm breit.
Habe die gleichen Teile aus einem funktionierenden Tacho getestet,da geht alles wieder,passiert wohl bei den Tacho öfters nach den Jahren.
Kann mir da jemand die richtigen verlinken,ich finde keinen Ersatz 🥺
Ist es sicher, dass die Spulen durchgebrannt sind? Das lässt sich leicht mit einem Ohmmeter im eingebauten Zustand messen.
Die 10µH muss <2,1R, die 100µH <12R in beide Richtungen haben.
Der 103K hat 0,0 und der 104K hat 0,7 und beide haben Durchgang,der 476A hat 122,8 ohm und keinen Durchgang,hier ist ein Widerstand von 739 wenn ich das richtig gemessen habe.
Der 103K hat 0,0 und der 104K hat 0,7 und beide haben
Durchgang,der 476A
hat 122,8 ohm und keinen Durchgang,hier ist ein Widerstand von 739 wenn
ich das richtig gemessen habe.
Der 103K hat 0,0 und der 104K hat 0,7 und beide haben
Durchgang,der 476A
hat 122,8 ohm und keinen Durchgang,hier ist ein Widerstand von 739 wenn
ich das richtig gemessen habe.
Der 103K hat 0,0 und der 104K hat 0,7 und beide haben Durchgang,der 476A
hat 122,8 ohm und keinen Durchgang,hier ist ein Widerstand von 739 wenn
ich das richtig gemessen habe.
Dann sind beide Spulen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit völlig in Ordnung.
Der Elko (476A) kann durch die äußere Beschaltung durchaus auch die 122 Ohm anzeigen, sowas kann man fast nur im ausgebauten Zustand wirklich messen. Doch wenn der Tacho keine Beleuchtung hat (sicher mit LEDs) würde ich den Elko als Letztes in Verdacht haben.
Der 103K hat 0,0 und der 104K hat 0,7 und beide haben Durchgang,der 476A
hat 122,8 ohm und keinen Durchgang,hier ist ein Widerstand von 739 wenn
ich das richtig gemessen habe.
Dann sind beide Spulen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit völlig in
Ordnung.
Der Elko (476A) kann durch die äußere Beschaltung durchaus auch die 122
Ohm anzeigen, sowas kann man fast nur im ausgebauten Zustand wirklich
messen. Doch wenn der Tacho keine Beleuchtung hat (sicher mit LEDs)
würde ich den Elko als Letztes in Verdacht haben.
Old-Papa
Die Beleuchtung sind SMD und sie haben ganz fein noch Rot geblinkt,sah aus,als wenn die Spannung zusammen bricht,immer und immer wieder.
Da der Tacho jetzt wieder geht,denke ja,ob es jetzt alle 3 sind,weiß ich nicht.
Aber ich habe noch 2 weitere Tachos vom gleichen Typ hier,da ist jeweils der 104k defekt und bei dem anderen der 103K.
Richtig,das hab ich allerdings nur bei den anderen beiden probiert,bei dem jetzt hier noch nicht, da hab ich alle 3 Proforma getauscht,die vermeintlich defekten einzeln wieder einzulöten,dazu bin ich gestern nicht mehr gekommen.
Aber ich habe noch 2 weitere Tachos vom gleichen Typ hier,da ist jeweils
der 104k defekt und bei dem anderen der 103K.
Hmm, dass diese Induktivitäten derart reihenweise kaputtgehen finde ich ungewöhnlich. Natürlich kann so ne Induktivität mit der Zeit mal kaputt gehen, vor allem in thermisch fordernder Umgebung, aber dass das so oft passieren soll wundert mich dann doch.
Wenn da mit denen wirklich was faul sein sollte: könnte es vielleicht die Lötstelle sein die mit der Zeit schlecht wird? Dann würde es helfen die einfach einmal nachzulöten (oder aus und wieder ein, z.B. zum Durchmessen der Induktivität) damit sie wieder funktionieren.
Bei den Tantalkondensatoren ist es dagegen völlig zu erwarten dass die nach einigen Jahren Betrieb eine sehr deutlich erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit haben.
Defekte Elkos haben üblicherweise wegen Austrocknung ihre Kapazität verloren.
Tropfenförmige Tantalkondensatoren haben bei alten Tektronixgeräten oft Kurzschluss.
Weiß jemand, ob es bei SMD-Tantalkondensatoren einen typischen Ausfallgrund gibt? Immer noch Kurzschluss? Austrocknen können die ja nicht.
Die Induktivitäten werden gerne als Filter seriell in den Stromkreis geschaltet. Die Kondensatoren werden parallel in den Stromkreis geschaltet, als Filter oder Puffer.
Größere (nasse) Elkos sterben gerne still, sie verlieren ihre Wirkung. Kleine Elkos sterben aber auch gerne mal als Kurzschluss oder niedriger Widerstand. Tantals sterben meist als Kurzschluss.
Das Verhalten der kleinen Elkos und der Tantals führt zu einer Überlastung des Stromkreis. Die Induktivitäten arbeiten dann gerne als Sicherungen und brennen durch, bzw je nach langsam steigender Belastung glühen sie aus und werden langsam hochohmig.
Die gelben SMD Tantal haben kein Elektrolyt. Flüssige Tantals werden nur in der Medizin oder Raumfahrt eingesetzt. Nasse Tantals sind auch fast ausschließlich in Becherform bedrahtet zu finden, nicht als kleine gelbe SMD Klötzchen.
Die Spulen können aber auch sterben weil ein keramischer multilayer Kondensator aufgegeben hat. Diese bestehen aus vielen Schichten und wenn sie brechen (PKW gerüttel) dann können sie Kurzschließen. Es schadet also nicht, sich die in der Umgebung befindlichen braunen Kondensatoren anzusehen und auf Kurzschluss zu prüfen.
Ich wollte mich ganz herzlich bei allen bedanken,vorallen bei hhinz,die Teile kamen Freitag an.
Hab dann nochmal einzeln getauscht und der Schuldige war der 103k.
Super Forum hier.💪🏻
Die Spulen können aber auch sterben weil ein keramischer multilayer
Kondensator aufgegeben hat. Diese bestehen aus vielen Schichten und wenn
sie brechen (PKW gerüttel) dann können sie Kurzschließen.
Die 10µH Drossel.
Die stirbt eher nicht ohne Grund:
Ulrich schrieb:
Die Spulen können aber auch sterben weil ein keramischer multilayer
Kondensator aufgegeben hat. Diese bestehen aus vielen Schichten und wenn
sie brechen (PKW gerüttel) dann können sie Kurzschließen.
Und das kann auch sporadisch auftreten.
Das heisst,was könnte das hervor gerufen haben,ein defektes Display,oder noch ein anderes Bauteil?
Das heisst,was könnte das hervor gerufen haben,ein defektes Display,oder
noch ein anderes Bauteil?
Eben so ein erwähnter Keramikkondensator.
Der Verdächtige wäre der im Bild markierte.
Sollte sich also die Drossel wieder verabschieden, dann den auch
austauschen.
Ich hab den markierten jetzt mal gemessen mit 2K Ohm,der eine markierte von dir hat OL,der andere links neben den 103K hat 122,3 Ohm,sollte der auch OL anzeigen,dürften doch die gleichen sein.
Bei einem anderen Tacho der in Ordnung ist,sind beide OL.
Ich hab den markierten jetzt mal gemessen mit 2K Ohm,der eine markierte
von dir hat OL,der andere links neben den 103K hat 122,3 Ohm,sollte der
auch OL anzeigen,dürften doch die gleichen sein.
In der Schaltung misst man meist Murks. Und gleiche Größe/Aussehen muss nichts bedeuten.
Bei einem anderen Tacho der in Ordnung ist,sind beide OL.
Ich habe die beiden in einen anderen Baugleichen eingelötet,da fängt der Ausfall genauso wieder an,dann einzeln zurück gelötet,sind beide defekt,Maße messe ich morgen.
Das Ki ist von 2001
Normalerweise würde ich die Boards an eine Versorgung hängen und die Spannungen auf Plausibilität prüfen. Wenn vor der Induktivität 5V sind und dahinter 2V, dann ist was faul. Überlastete Spulen und kurzgeschlossene Kondensatoren findet man dann auch mit Aufsprühen von IPA, es verdunstet dort am schnellsten, wo es am wärmsten ist. Wenn Du diese Module öfter reparierst, dann leiste Dir eine kleine Wärmebildkamera. Gibt es mit völlig ausreichender Auflösung auch zum Aufstecken aufs Handy.