Manchmal gibt es neue Probleme, wenn an einer Solaranlage ein Bleiakku durch LiFePO4 ersetzt wird.
Verwendet wird der Anderson Input (small) 12–24 volts DC, 4.2 A.
Der Akku hat jedoch ein Problem beim Laden mit der Solarzelle. Wenn zum Beginn des Tages oder während des Tages die Leistung absinkt (Unterspannung), alos flattert, schaltet der Akku den Ladevorgang ab und nimmt diesen nicht mehr wieder auf. Wieder geladen wird erst, wenn die Zuleitung zum Ladeeingang kurzzeitig unterbrochen wird.
Es gibt jedoch durch parasitäre Induktivitäten beim Ein- und Ausschalten einen Überschwinger. Aus diesem Grunde musste der DK-C-01 verworfen werden mit 10-15V Betriebsspannung. Der XY-J02 geht von ca. 6V bis 30V und werkelt nun dort.
Jetzt funktionert es, aber das Modul bootet, stürzt gleich wieder ab und rebootet im Grenzbereich von 6V und zu wenigen mA, die die Solarzelle liefert.
Eigentlich müßte jetzt noch eine Schaltung ergänzt werden, die die Solarzelle bis 50mA belastet und dabei die Spannung unter 5V hält. Wenn mehr als die 50mA kommen seinen Verbrauch herunterdrosselt.
Wenn du dir einen sparsamen Timer (z.B. mit CD4060 und MOSFET) baust, kann dieser direkt vom Akku versorgt werden. Dann hast du die geschilderten Probleme mit der Versorgungsspannung nicht.
Auffallend ist noch, dass die Suchmaschine entweder Links ausgibt zu anderen Problemen oder auf Seiten, die registrieren verlangt.
Die KI-Ausgabe kennt aber das Problem:
"Das Problem entsteht meist durch den eingebauten Laderegler oder das BMS (Battery Management System). Wenn die Solarleistung schwankt (z. B. beiziehende Wolken), fällt die Spannung unter die Mindestladeschwelle des Reglers. Das System registriert dies fälschlicherweise als Verbindungsverlust oder Unterspannung und bricht den Ladevorgang ab, anstatt ihn zu pausieren."
Gibt auch so 12V-LFP-Akku-Kisten, wo eine Anderson-Buchse mit "DC
Charger only, NO SOLAR" dran ist.
In dem Falle ist das nicht so und der Hersteller empfiehlt sogar eines seiner Produkte, das übrigens auch nur in die Kategorie der Solarpanele ohne weitere Elektronik fällt.
"Anschluss per integriertem Kabel mit Anderson-Stecker direkt an Laderegler."
Jetzt hat der Dieter mal eine ernsthafte Frage, und ihr verteilt ausschließlich Minuspunkte. Findet ihr das in Ordnung? Für mich sieht das nach kollektivem Mobbing aus.
Dieter, ich habe dir gerade auf jeden Beitrag ein +1 gegeben, damit du dich besser fühlen kannst.
Ich finde es auch gut, dass Dieter mal was ernstgemeintes postet und nicht nur Albernheiten. Trotzdem finde ich den Beitrag so konfus, dass er mich an Beitrag "bin neu hier, atmega8." erinnert. Ohne Ernsts Aufklärungsarbeit hätte ich immernoch nicht kapiert, worum es wirklich geht. Rumalbern ist halt einfacher...
Ansonsten ist klar: zum Laden mit einem Solarmodul muss es ein Solareingang mit MPPT dahinter sein, sonsonst klappt nur zufällig, wenn die Strahlungsintenität gerade so passt, was selbstverständlich unwahrscheinlich ist.
Das ist nur notwendig, wenn Wirkungsgrad gefordert ist. Bei diesen Geräten ist ein simpler Wandler verbaut um Solarzellen anzuschließen, die im Leerlauf unter 24V liegen und für 12V Akkus mit simplen PWM-Solarladegerät ausgelegt sind.
Bei diesen Geräten ist ein simpler Wandler verbaut um Solarzellen
anzuschließen, die im Leerlauf unter 24V liegen und für 12V Akkus mit
simplen PWM-Solarladegerät ausgelegt sind.
Ok, dann ist wenigstens ein "PWM-Laderegler" drin. So einer war für Pb Akkus durchaus ausreichend. Wie der sich aber mit LFP auf die Dauer verträgt weiss ich nicht. Das hängt auch von der eingestellten Ladenschlussspannung ab und ob der Regler sowas wie "soak" macht, das braucht ein LFP nicht und nimmt es ev übel.
Der Akku hat jedoch ein Problem beim Laden mit der Solarzelle. Wenn zum
Beginn des Tages oder während des Tages die Leistung absinkt
(Unterspannung), alos flattert, schaltet der Akku den Ladevorgang ab und
nimmt diesen nicht mehr wieder auf. Wieder geladen wird erst, wenn die
Zuleitung zum Ladeeingang kurzzeitig unterbrochen wird.
Ähm, nein.
LiFePO4 Akkus mit Schutzschaltung trennen zwar bei Tiefentladung den Anschluss, nehmen aber das Laden wieder auf wenn die Spannung über die Akkuspannung steigt
(und umgekehrt: trennen bei Überladung, nehmen aber die Entladung wieder auf sobald die Klemmenspannung unter die Akkuspannung sinkt).
Wenn bei dir Flattereffekte auftreten, liegt das an zusätzlichen parasitären Verbrauchern, die dazugeschaltet werden aber gleich die Quelle uberlasten. Da fällt mir doch gleich dein Zeitrelais ein.
Es ist keine Lösung, die Quelle (Solarzelle) noch stärker zu belasten.
Eine Losung wäre, den Verbraucher viel früher abzuschalten als der Tiefentladeschutz des Akkus greift, z.B. schon bei 3V statt 2.5V per Spannungsüberwachungsschaltung. Dann reicht die Restladung um deinen Zeitschalter weiterzubetreiben. Obwohl du da ein Modell mit extrem hoher Stromaufnahme ausgesucht hast.
Der Anschluss ist eigentlich so ausgelegt, dass solche Zellen direkt
angeschlossen werden können:
Würde das dann bedeuten, dass diese Powerstation nur mit diesem einen Solarmodul betrieben werden kann, weil es die passenden elekrischen Eigenschaften hat?
Das genannte Modul hat 40W. Mit einem einfachen PWM Laderegler würde es selbst bei einem Strahlungsangebot wie jetzt mehrere Tage dauern, bis es den 60Ah LFP vollbekommt. Wenn jetzt noch Verbraucher mitversorgt werden müssen, wird es knapp oder das Laden geht nicht.
Ein 100W (sogenanntes 12V) Modul wäre da besser geeignet. Z.B. das SPR 110_Compact oder jedes andere mit gleichen Spannungen.