Hallo, ich arbeite seit ein paar Jahren mit Kicad auf WIN 10/PRO/64 Bit
Allerdings nur sehr selten. So 1 bis 3 x im Jahr für Miniplatinchen. Bisher zuletzt mit einer 9er Version. Das klappte so weit. Jetzt habe ich für ein neues Projekt auf die 10.0 upgedatet. Das war wohl ein Fehler. Seither dauert der Start eine Ewigkeit mit oft bis zu 10 Versuchen bis endlich mal die Bibliotheken geladen werden. Das bleibt fast immer mit 0% im Ladebalken komplett hängen. Also gar kein Grün zu sehen. Ich habe schon 3 mal komplett neu installiert. D.H. auch alle Verweise und Einträge zu Kicad in der Registry gelöscht. Und sämtliche dazugehörigen Verzeichne und Daten.
Ich habe keine eigenen Sachen eingebunden. Einfach nur die Standardinstallation.
Dann klappt es 1 Mal. Beim nächsten Aufruf das gleiche Ladetheater. Ich brauche oft 1/2 Stunde bis ich es endlich ohne Problem zum Laufen bekomme.
Das wüsste ich auch gerne. Ich bin seit Release von KiCAD 4 dabei und ich hatte noch nie so oft Abstürze wie mit KiCAD 10. Meist beim Speichern stürzt KiCAD 10 einfach kommentarlos ab; keine Fehlermeldung, nichts.
Gespeichert wirds auch tadellos; bisher hatte ich keinen Datenverlust, ist aber nervig.
Das kann ich Dir zwar leider nicht sagen, aber ich würde zunächst einmal Kicad von der Kommandozeile (unter Windows AFAIK "Eingabeaufforderung") starten, und dann die Ausgaben studieren. Außerdem wäre es IMHO ganz spannend, einfach beim Starten mal eine halbe Stunde zu warten, ob das Programm möglicherweise Sachen einbindet, übersetzt oder optimiert. Wegen solcher Sachen kann der erste Start durchaus auch mal länger dauern. Wenn das alles nichts hilft, dann solltest Du vielleicht einmal in den Kicad-Foren nachfragen.
Den Ratschlag, bei der alten Version zu bleiben, halte ich für unklug. Sowas verschiebt die Probleme nur, löst sie aber nicht.
(21.06.2026) Version 10.0.4 release notes:
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Fix crash on exit. #23373
Fix infinite wait on 2-thread CPUs when loading footprints and symbols in background. #24420
Fix crash checking writability of failed library.
Du scheinst von Deinen Dateien keine (versionierte) Sicherung gemacht zu
haben, bevor Du von 9.x zu 10.x umgestiegen bist.
Von dem Begriff "versionierte Sicherung" habe ich noch nirgends irgendetwas gehört. Bei keinem Programm.
Ich sichere alle meine Daten aller Programme mit einem speziellen Programm 1:1 auf externem Server und externem NAS.
Was hätte mir auch eine "versionierte" Sicherung meiner 9er Dateien gebracht, wenn ich schon mit der 10er gearbeitet habe und die alte 9er Version des Programmes diese neuen 10er Dateien nicht mehr lesen kann?
Aber egal, die neueste Version scheint den Fehler nicht mehr zu haben.
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Ich sichere alle meine Daten aller Programme mit einem speziellen
Programm 1:1 auf externem Server und externem NAS.
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Schon mal nicht shlecht.
Was hätte mir auch eine "versionierte" Sicherung meiner 9er Dateien
gebracht, wenn ich schon mit der 10er gearbeitet habe und die alte 9er
Version des Programmes diese neuen 10er Dateien nicht mehr lesen kann?
Mache dich doch mal schlau, was Versionierung ist.
Das kann dir unabhängig von irgend welchen Programmproblemen viel Ärger ersparen.
Du scheinst von Deinen Dateien keine (versionierte) Sicherung gemacht zu
haben, bevor Du von 9.x zu 10.x umgestiegen bist.
Die hilft auch nur für den alten Kram. Bei allem was er in Version 10 neu gemacht oder geändert hat, hilft die leider nicht.
Abspeichern in einem älteren Format geht bei KiCad nicht.
Von dem Begriff "versionierte Sicherung" habe ich noch nirgends
irgendetwas gehört. Bei keinem Programm.
Ganz ganz selten gibt es Programme, die sind in der Lage, Dateien in älteren Formaten zu speichern, um auch Leuten, die nicht die aktuellste Version besitzen, die Arbeit daran zu ermöglichen.
Bei OpenSource aber eher ungewöhnlich, da meistens nicht nötig. Man kann sich ja im allgemeinen eine aktuelle Version installieren, und ältere Versionen können von neueren gelesen werden.
Leider gibt es trozdem Situationen, wo es für manche Anwender problematisch ist, auf aktuellere Versionen umzuwechseln. z.B. haben manche Admins haben ein Problem damit, wenn man sich an seinem Arbeitspaltzrechner nicht selber die Software installieren darf.
Zum einen weil das für die mehr Arbeit bedeutet (die müssen halt freigeben) und zum anderen weil sie die Philosophie dahinter nicht verstehen.
Was hätte mir auch eine "versionierte" Sicherung meiner 9er Dateien
gebracht, wenn ich schon mit der 10er gearbeitet habe und die alte 9er
Version des Programmes diese neuen 10er Dateien nicht mehr lesen kann?
Eben.
Aber egal, die neueste Version scheint den Fehler nicht mehr zu haben.
Bei der KiCad 10.0.1 unter Debian ist mir aufgefallen, daß die Version ungewöhnlich lange zum Starten brauchte, und manchmal, aber nicht reproduzierbar, beim Öffnen eines Projektes abstürzte. Seit 10.0.3 ist das Problem aber behoben.
Die hilft auch nur für den alten Kram. Bei allem was er in Version 10
neu gemacht oder geändert hat, hilft die leider nicht.
Abspeichern in einem älteren Format geht bei KiCad nicht.
Richtig. Aber es wurde ja darauf hingewiesen, daß KiCad nur dreimal im Jahr oder so überhaupt verwendet wird - und daß KiCad 10 massiven Ärger macht, daher ist stark davon auszugehen, daß da noch nicht sonderlich viele Änderungen angefallen sein werden.
Ich hab' den Begriff "versionierte Sicherung" ins Spiel gebracht, weil das mehr ist als ein simples Backup.
Beim herkömmlichen Backup hat man den Stand zum Zeit des Backups gesichert, einen älteren Stand gibt es dann nicht mehr.
Ein inkrementelles Backup ist in der Lage, diverse Sicherungsstände aufzuheben, so daß man, wenn man das Backup nur oft genug laufen lässt, auch Sicherungsstände wiederherstellen kann, nach denen schon mehrere Backupläufe durchgeführt wurden.
Ein anderer Ansatz, der sich gerade bei KiCad mit seinen textbasierten Dateien gut eignet, ist der Einsatz eines Versionskontrollsystems wie /git/. Im einfachsten Fall läuft das nur lokal, und man ruft nach jeder Änderung "git commit" auf.
Bei allem was er in Version 10 neu gemacht oder geändert hat, hilft die
leider nicht.
U. U. (je nach Inhalt der Datei) kann es genügen, wenn man einfach die Version im Header der Datei zurückdreht.
Allerdings würde ich auch eher den Weg nach vorn wählen, nachdem anhand der gezeigten Auszüge aus den Release notes offenbar einige Absturzursachen beseitigt worden sind in der letzten Version.
Der langsame Start bei 10.0.1 fiel mir auch schon auf, ich werde wohl auch mal upgraden müssen. ;-)
Bei allem was er in Version 10 neu gemacht oder geändert hat, hilft die
leider nicht.
U. U. (je nach Inhalt der Datei) kann es genügen, wenn man einfach die
Version im Header der Datei zurückdreht.
Richtig. Habe ich auch schon so gemacht.
Und dann geniesse ich es, wenn bei Stellen der Datei, die problematisch sind, eine Fehlermeldung mit Zeilennummer kommt, statt dass das Programm einfach abstürzt.
Dann habe ich eine Chance, das manuell zu löschen bzw. zu ändern.
Der langsame Start bei 10.0.1 fiel mir auch schon auf, ich werde wohl
auch mal upgraden müssen. ;-)
Kann bei mir aber auch daran gelegen haben, dass ich der Einfachheit halber eine Flatpack-Version verwendet habe.
Und dann geniesse ich es, wenn bei Stellen der Datei, die problematisch
sind, eine Fehlermeldung mit Zeilennummer kommt, statt dass das Programm
einfach abstürzt.
Dann habe ich eine Chance, das manuell zu löschen bzw. zu ändern.
Die hättest Du, wenn Du git verwendest, noch viel eher, denn das kann Dir ein "diff" anzeigen zwischen der letzten mit 9.x gesicherten Version und der aktuellen.
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Die hättest Du, wenn Du git verwendest, noch viel eher, denn das kann
Dir ein "diff" anzeigen zwischen der letzten mit 9.x gesicherten Version
und der aktuellen.
Wobei git auf einem System, welches nativ SVN mitbringt schon an frevel grenzt. Und nicht nur weil M$ seine Finger drin hat.
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Die hättest Du, wenn Du git verwendest, noch viel eher, denn das kann
Dir ein "diff" anzeigen zwischen der letzten mit 9.x gesicherten Version
und der aktuellen.
Wobei git auf einem System, welches nativ SVN mitbringt schon an frevel
grenzt. Und nicht nur weil M$ seine Finger drin hat.
Bei Git at MS keine Finger drin, habe ich etwas verpaßt oder verwechselst Du Git womöglich mit github.com?
Die hättest Du, wenn Du git verwendest, noch viel eher, denn das kann
Dir ein "diff" anzeigen zwischen der letzten mit 9.x gesicherten Version
und der aktuellen.
Da siehst du, wenn du in Schaltplan oder Layout noch was geändert hast, ganz schnell mal mehrere 100 Zeilen Diff. Hilft dir rein gar nichts, wenn du auch gern deine letzten Änderungen noch haben möchtest und nicht nur den Vorkriegs-Stand.
Von dem Begriff "versionierte Sicherung" habe ich noch nirgends
irgendetwas gehört. Bei keinem Programm.
Cvs, Subversion, Mercurial, Git
Diese Werkzeuge dienen allerdings der Versionsverwaltung von Textdateien, sind für Binärdateien nicht besonders gut geeignet und müssen manuell oder -- nicht so schön -- per Skript angestoßen werden.
Da würde ich eher Werkzeuge wie rsnapshot, BorgBackup, Restic, Duplicacy oder Bacula, die für Backups gemacht und gedacht sind, und komplett automatisch zu definierten Zeitpunkten laufen.
Diese Werkzeuge dienen allerdings der Versionsverwaltung von
Textdateien, sind für Binärdateien nicht besonders gut geeignet und
müssen manuell oder -- nicht so schön -- per Skript angestoßen werden.
KiCad verwendet Textdateien. Und kommt mit einer Git-Integration (siehe Link weite oben).
Diese Werkzeuge dienen allerdings der Versionsverwaltung von
Textdateien, sind für Binärdateien nicht besonders gut geeignet und
müssen manuell oder -- nicht so schön -- per Skript angestoßen werden.
KiCad verwendet Textdateien. Und kommt mit einer Git-Integration (siehe
Link weite oben).
Dennoch fehlen dort einige jener Eigenschaften, die eine Versionsverwaltung ausmachen. Außerdem war der Kern meiner Aussage, daß die Versionsverwaltung kein Backup ist, und unser TO deswegen dringend davon absehen sollte, seine vorhandene Backuplösung durch eine Versionsverwaltung zu ersetzen. Aber Du hast insofern Recht, als ich das deutlicher hätte machen sollen.
Außerdem war der Kern meiner Aussage, daß
die Versionsverwaltung kein Backup ist, und unser TO deswegen dringend
davon absehen sollte, seine vorhandene Backuplösung durch eine
Versionsverwaltung zu ersetzen
Ein Backup, das nur den jeweils aktuellen Stand aufhebt, ist an dieser Stelle unbrauchbar.
Deswegen brachte ich den Begriff "versionierendes Backup" auf - und das hat man in simpler Form mit git (wenn es nur im lokalen Dateisystem arbeitet), und in besserer Form, wenn man die Commits auch noch auf einen irgendwo stehenden Git-Server pusht. Den kann man z.B. auf seinem NAS laufen lassen, dafür muss man nicht seinen Kram Microsoft (github) schenken.