Nordic Semiconductor erweitert seine nRF54-Platinenserie um ein an AirTag und Co erinnerndes Produkt. Fraunhofer und STMicroelectronics stellen neue Techniken in den Dienst der Computersicherheit, während mit OCCAM ein lötfreier Prozess zur Platinen”bestückung” ante Portas steht.
OrangePi 6 – “kleinere” Version des OrangePi 6 Pro
Der unter https://www.mikrocontroller.net/news/orangepi-4-pro-orangepi-6-plus-einplatinencomputer-im-zeichen-der-leistung und https://www.youtube.com/watch?v=RyxSWJNOACw im Detail beschriebene OrangePi 6 Pro bekam nun einen kleineren Bruder an die Seite gestellt.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DaAhXWcm1R1/?hl=de&img_index=1
Die neue Variante gibt es mit weniger Arbeitsspeicher, außerdem sind die Ethernet-Anschlüsse “nur” 2.5Gbps schnell. Dafür ist die Platine etwas kleiner und leichter – als Hauptprozessor kommt wieder ein Cix P1 zum Einsatz.
Nordic Semiconductor nRF54L15 Tag – AirTag-artiges Entwicklungsboard für nRF54L15
Nordic Semiconductor möchte den nRF54 im Bereich Matter-Smarthomes platzieren. Mit dem Tag steht ein vom Format her an den Apple AirTag erinnerndes Entwicklungsboard ante Portas, das Batteriebetrieb (CR2032-Knopfzelle) und verschiedene Sensoren mitbringt.

Textuell beschreibt man das neue Produkt folgendermaßen:
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Freigelassene Länder für serielle EEPROMs und einen Knopf ermöglichen die Erweiterung der Hardware – zu beachten ist, dass man wohl im Interesse der Reduktion des Energieverbrauchs darauf verzichtet, einen Debugger auf die (quelloffene) Platine zu packen, Zur Programmierung ist also ein externes Board erforderlich. Immerhin gilt, dass die Platine ab Sofort bei verschiedenen Distributoren erhältlich ist – die folgende Grafik informiert über die aktuellen Preise und Lagermengen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NRF54L15-TAG?ccy=EUR&ctry=DE
UTFS: einfaches Flashspeicherdateisystem unter MIT-Lizenz
Wer in einem Embeddedsystem Dateien unterschiedlicher Größe remanent speichern muss, freut sich über ein vorgefertigtes Dateisystem. Mit UTFS steht nun ein unter der MIT-Lizenz stehendes System zur Verfügung, das für grundlegende Aufgaben ideal geeignet ist.

Bildquelle: https://github.com/clisystems/utfs/
Weitere Informationen finden sich unter https://clisystems.com/article-UTFS-intro/ und https://clisystems.com/article-UTFS-examples/.
Raspberry Pi PLC: wir helfen mit der CRA
Die CRA wird in vergleichsweise kurzer Zeit wirksam, weshalb EU-Recht unterliegende Unternehmen ihre Produkte (oder ihre rechtliche Struktur) anpassen müssen. Unter der URL https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-and-the-eu-cyber-resilience-act/ findet sich nun eine längere Analyse, die die CRA-Kompatibilität der hauseigenen Hardware hervorhebt und auf die diversen Hilfsangebote der Uptoniten eingeht:
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AAEON UP WCL – Raspberry Pi-artiges Board mit x86-CPU
Raspberry Pi-artige Systeme sind nicht nur für hardwarelastige Aufgaben geeignet: der Gutteil der Einsätze dürfte die Maschinen als reines “Compute Element” verwenden und den GPIO-Transciever links liegen lassen. Für das dritte Quartal plant AAEON nun die Einführung des in der Abbildung gezeigten Systems, das seine Rechenleistung aus einem Wildcat Lake-IoT-Prozessor aus dem Hause Intel bezieht. Es bringt keine GPIO-Schnittstelle mit, soll aber mit bis zu 24GB RAM angeboten werden.

Bildquelle: https://www.aaeon.com/en/product/detail/up-boards-up-wcl
SIGLENT: neue Vektorsignalanalysesoftware, Differentialsonde mit 8GHz Grenzbandbreite
Insbesondere bei komplexen Kommunikationsprotokollen gilt, dass die Erfassung von IQ-Daten nur die halbe Miete ist – wirklich nützlich werden die gesammelten Informationen erst durch eine Decodierungssoftware. Siglent begegnet diesem Problem seit einiger Zeit durch SigVSA, und hat das Programm nun aktualisiert.

Bildquelle: https://www.siglenteu.com/news-article/siglent-releases-sigvsa-vector-signal-analysis-software/
Spezifischerweise wird die neue Softwaregeneration, für die übrigens eine Special Promotion beim Gerätekauf zur Verfügung steht, folgendermaßen beschrieben:
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Außerdem steht eine neue Oszilloskopsonde zur Verfügung, die man folgendermaßen beschreibt:
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SpacemiT K3 Pico-ITX Chassis Kit – RISC/V-Mini-PC im Stresstest
Das sechzehnkernige RISC/V-SoC von SpacemiT wird nicht nur auf Entwicklungsboards, sondern auch in “kundenfertiger” Hardware angeboten. CNX bekam ein derartiges Board vor einiger Zeit in die Hand, und führte eine durchaus detaillierte Analyse des Systems, auch aus Endkundensicht, durch.

Der zusammenfassende Gesamteindruck ist dann durchaus positiv:
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QuecTel FCM365X – ESP32-artiges Modul auf Basis von NXP RW612
Wer ein Funkmodul auf Basis von NXP-Technologie sucht, wird von QuecTel bedient. Derzeit ist allerdings noch nicht bekannt, wann die allgemeine Verfügbarkeit des Chips beginnt.

Bildquelle: https://www.quectel.com/product/wi-fi-bluetooth-fcm365x/
Fraunhofer Institut: Zufallsgenerator auf Basis von Quanteneffekten
Die Erzeugung von Zufallszahlen ist im Big Data-Bereich ein durchaus wichtiges Thema. Das Fraunhofer Institut lanciert nun ein neues System, das diese Aufgabe unter Verwendung von Quanteneffekten zu bewerkstelligen sucht:
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Bildquelle: Fraunhofer Institut
Interessant ist außerdem, dass Fraunhofer sowohl Standalone-Hardware als auch die generierten Zufallszahlen verkaufen möchte:
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ST ST54m – quantensicherer Crypto-Coprozessor für Mobilgeräte
ST’s Crypto- und eSIM-Chips finden sich in überraschend vielen Mobiltelefonen. Nun kündigen die Franko-Italiener einen neuen Chip an, der ausschließlich mit quantencomputersicheren Algorithmen arbeitet:
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OCCAM: lötfreier Prozess zur Platinenfertigung
Dass das Aufwärmen der Bauteile bei empfindlichen Komponenten zu Problemen führt, ist nicht unbekannt. Mit OCCAM steht nun ein neuer Prozess zur Verfügung, der ohne große Aufwärmung auskommt. Im Prinzip werden die Komponenten dabei in einem Polymerträger verklebt, danach erfolgt die Errichtung einer Verbindungsstruktur durch additive Fertigung.

Wichtigster Nachteil des Verfahrens ist, dass Rework ausgeschlossen sein dürfte – weitere Informationen finden sich in der als Bildquelle angegebenen URL.
RP2350B bells&whistles board – RP2350 mit RP2040 und HDMI-Ausgang
Ein mit PicoProbe-Firmware ausgestatteter RP2040 ist der beste Debugger für den RP2350. Nun gibt es eine Platine, die diese Kombination schlüsselfertig bereitstellt und außerdem – wie in der Abbildung gezeigt – einen HDMI-Anschluss mitbringt.

Bildquelle: https://www.tindie.com/products/riktwi/rp2350b-bellswhistles-board/
ESA und NanoXplore arbeiten an europäischem Weltraum-FPGA
Die ESA nimmt das Stichwort der Technologiesouveränität durchaus ernst – im Hause NanoXplore freut man sich, wie im folgenden vermeldet, über einen neuen Auftrag:
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Lesestoff: Drohnenflug mit Computer Vision
Die meisten Drohnen interagieren mit ihrer Umgebung unter Nutzung von mehr oder weniger komplexen Sensor Fusion-Systemen. An der Universität zu Zhejiang hat man nun ein neues System entwickelt, das die Navigation unter Nutzung von Computer Vision zu bewerkstelligen sucht.

Bildquelle: https://www.hackster.io/news/drones-are-learning-to-fly-by-sight-a0b736638621, via https://www.science.org/doi/10.1126/scirobotics.aeb0180
Unter Nutzung eines NVIDIA Jetson Orin NX gelangen durchaus beeindruckende Flugleistungen – weitere Informationen finden sich unter den angeführten URLs.
Lesestoff: vom idealen Opamp als ADC-Vorverstärker
ADCs benötigen oftmals einen Vorverstärker, um Signale effizient verarbeiten zu können. Unter https://www.ti.com/design-development/analog-design-journal.html findet sich nun ein Artikel, der Auswahlkriterien für den idealen IC bereitstellt.











