Tach zusammen.
In den Google News lese ich gerade immer häufiger über Stromausfälle überall in Deutschland. Scheinbar ohne Zusammenhang. Offenbar öfters mal Brände von Trafostationen.
Woran liegt das?
Einfach selection Bias bei den News, bzw der Algorithmus?
Oder die Hitze? PV? Veraltete Infrastruktur? Oder ist das normal und es wird nur aktuell eher berichtet?
In den Google News lese ich gerade immer häufiger über Stromausfälle
überall in Deutschland.
Und warum liest Du "Google News"? Wie wäre es mit einer seriösen
Nachrichtenquelle statt einem reklameverseuchten Aufmerksamkeitsslop?
Ist ein Beispiel für aggregierte News. Ich bin mir sicher zu jedem Topic gibt's wieder etliche Beiträge von den regionalen Nachrichtenportalen. Hast du eine andere/bessere Quelle für aggregierte Nachrichtensuche? GroundNews ist mir zu Teuer...
BTW, ich nutze die ReVanced App, mit der Brave Engine zum Rendern. Daher ganz ohne Reklame und mit minimalem Tracking.
Macht aber alles zum Thema nicht aus. Die erfinden die Stromausfälle ja nicht.
Ich denke es genügt um die Botschaft rüber zu bringen,
oder?
Die Botschaft, unsinnige Bilder hochzuladen? Prinzipiell wäre ein Bildschirmfoto einer Statistikseite hinsichtlich der Ausgangsfrage sinnvoller gewesen.
Und was soll das bringen? Ist das dieses "recherchier doch selbst", von dem die ... äh, "besorgten Bürger" immer reden?
Im Internet findest Du alles, Du bekommst dort jede gewünschte Weltanschauung bestätigt. Wie auch in der Bibel, wenn man die nur richtig liest und interpretiert, da steht auch alles nötige drin, um alles zu rechtfertigen.
Prinzipiell wäre ein Bildschirmfoto einer Statistikseite hinsichtlich
der Ausgangsfrage sinnvoller gewesen.
Die Statistik legt ein solches Phänomen aber nicht nahe. Die Zahlen sinken im Zeitraum 2006-2024 eher kontinuierlich. Daher frage ich ja, ob AKUT derzeit was besonderes passiert? Denn das ist in den aktuellen Statistiken ja noch nicht drin.
Screenshots von Statistia poste ich jetzt nicht, das wäre wieder JPEG :-P
Die Beobachtungsdichte ist sehr abhängig von der Anzahl der beobachteten Haushalte/Verbrauchsorte.
Wenn man die beobachteten Haushalte erweitert und dabei das Attribut "Stromausfall" als Auswahlkriterium hinzufügt, dann sind die Ausfälle absurd gestiegen.
Letztes Jahr hatten wir 4 Ausfälle in der Arbeit. Seitdem daraufhin das BHKW für Inselbetrieb ertüchtigt wurde, gab es heuer keine Ausfälle mehr.
Es ist also genug, einen Generator vorrätig zu haben (so meine Beobachtung). Das verhindert sogar Ausfälle in meinem Dorf (9 km Luftlinie).
Der letzte signifikante Stromausfall im Unternehmen ergab sich beim Test des falsch betriebenen und dadurch defekten Notstromaggregates. Der davor war die Folge einer bei Arbeiten am häuslichen Stromnetz durchgebrannten Gross-USV.
Manchmal ist also jene Technik, die gegen Stromausfälle absichert, ein grösseres Risiko als das Stromnetz.
Da kann auch das zentrale Kälteaggregat kaputt gegangen sein.
Zum einen, berichtet wurde es bereits das es ein Stromausfall war, zwar von privat aber normalerweise labern meine leute keinen scheiß.
Und zum zweiten, sind das dort Einzeltheken, ich hab oft genug den Ausfall einzelner Theken in dem Laden beobachten können, jede mit eigenem Kreislauf. Das alle gleichzeitig defekt sind ist eher unwahrscheinlich.
Es betraf sowohl Kühlwaren als auch gefrorene Lebensmittel. Da war alles hinüber.
Zwischen ausverkauft und unterbrochener Kühlkette liegen Welten!
Das ist kein Stromausfall, der Strom ist nur ausverkauft.
Richtiger: Es besteht ein Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage.
Das führt dann zu negativen Preisen. Ich versuch das mal im Supermarkt bei Eis im Winter.
ABER: Stromausfälle wie in Berlin dürften überhaupt nicht passieren, denn wir zahlen einen erklecklichen Anteil an unserer Stromrechnung an Netzbetreiber fur Aufbau und Erhaltung eines NETZEs und ein Netz ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Knoten mehrere Verbindungen zu anderen Knoten hat, eine einzelne Unterbrechung führt also nicht zum Ausfall.
Wenn, wie in Berlin, der Strom ausfällt bei Beschädigung nur 1 Brücke, was auch durch Brückeneinsturz, Schiffskollision oder Bagger oder einfach Defekt hätte passieren können, dann wurde offenbar kein Netz sondern nur 1 Verbindung gebaut, obwohl wir für ein Netz bezahlt haben.
Die Netzbetreiber kassieren also für ein Netz und liefern nur eine Leine und unterschlagen den Rest des Geldes. Daher kommt es zu Stromausfällen. Diese Korruption fand wohl vor allem im wilden Osten statt. Es gibt Schuldige, schuldig der kriminellen Bereicherung.
Wenn dein Strommarkt wie Eis im Winter läuft, erklärt das warum deine
Argumente so geschmolzen sind, ...
Ach, du meinst also, dass es die Eisproduzenten kapiert haben die Produktion im Winter runter zu fahren, die Stromproduzenten aber komplett am Markt vorbei produzieren. Man (also du) kann das nicht mal an den Strompreisen ablesen.
https://www.energy-charts.info/charts/price_spot_market/chart.htm?c=DE
schau mal bei Outdoor Chiemgau von Stefan Spiegelsberger, der
beschäftigt sich ausführlich damit.
Der will dich vor allem zum Prepper machen, und daran feste verdienen.
Also ich habe von ihm einige Videos gesehen in denen er z.B. Stromausfälle in Spanien analysiert hat, oder die Gasspeicherstände, da war überhaupt kein Wort das er irgend ein Produkt verkaufen wollte. Er scheint aber auch andere Kanäle zu haben (Camping) da habe ich mir aber nichts angesehen, keine Ahnung ob er da Produkte bewirbt die er verkaufen möchte. Ich halte ihn für einen Freak in der Hinsicht, das er extrem viele Daten, Aussagen verschiedenster Akteure sammelt und ich denke gute Schlüsse daraus zieht.
Mal sehen wie oder ob die Gasfüllstande sich so erholen wie in den Sommern zuvor.
Ich halte ihn für einen Freak in der Hinsicht, das er
extrem viele Daten, Aussagen verschiedenster Akteure sammelt und ich
denke gute Schlüsse daraus zieht.
Also ich habe von ihm einige Videos gesehen in denen er z.B.
Stromausfälle in Spanien analysiert hat,
Inhaltlich können sie ihn halt nicht angreifen. Dann halt mit seinem Prepperzeug (das ich einfach nicht kauf weil ich es nicht brauch) oder mit seinem Dialekt, der mir sympatisch ist da ich viel Zeit meiner Jugend im Chiemgau verbracht habe und Münchner bin.
Also so ein gefrorener Broiler hat auf jeden Fall ein paar Stunden zum Auftauen. Wenn so ein Spinatquader nur in der Pappe ist, ist der (bei den aktuellen Temperaturen) natürlich gleich matsch und die Pappe klitschnass. Hängt halt auch von der Betrachtung ab, was am Ende noch brauchbar ist. ;)
In den Google News lese ich gerade immer häufiger über Stromausfälle
überall in Deutschland. Scheinbar ohne Zusammenhang. Offenbar öfters mal
Brände von Trafostationen.
Woran liegt das?
Einfach selection Bias bei den News, bzw der Algorithmus?
Tritt bestimmt auch auf, aber es gibt auch offizielle Medien, die das berichten.
Oder die Hitze? PV? Veraltete Infrastruktur?
Die Hitze ist ein Grund. Man hat ja viel Erfahrung mit der technik und konnte sie bisher gefahrlos so auslegen, dass sie bei warmen Wetter an der Grenze war.
Nun ist es noch wärmer geworden. Pech gehabt.
Oder ist das normal und es
wird nur aktuell eher berichtet?
Eher über Hitzschläge und Nervenzusammenbrüche. Und die Bahn, die genauso auf Kippe ausgelegt wurde. In NRW haben etliche Regionalzüge vorübergehend den Betrieb eingestellt, wegen der Hitze und versagenden Klimaanlagen.
Photovoltaik ist eher nicht der Grund, wegen der Klimaanlagen ist der Strombedarf aktuell sehr hoch, und die Photovoltaik liefert....
Allerdings könnten die Netze auf die geänderten Energieflüsse noch nicht angepasst sein.
Nachtrag: Wegen der Hitze ist bei mir ein Plastikgeodreieck weich und labberig geworden. Gleiches gilt für eine Kunststoff (PE?) Tüte für Obst. Als ich nach Transport durch die Sonne die Tüte aus der Tasche hob, war der Boden der Tüte so weich, dass er aufriss und die Äpfel zurück in die Tasche fielen.
Aber mir gehts gut. Ich habe im Stahlwerk gelernt, wie man mit (trockener) Hitze klarkommt. Viel Wasser trinken, damit man zur Verdunstungskühlung gut Schwitzen kann und es muss genug Wasser für die Nieren übrigbleiben. Und gelegentlich mal einen gesalzenen schwarzen Tee gegen Elektrolytverlust.
Ist wahrscheinlich eine Kombination. Selection Bias wird die größte Rolle spielen, wenn der Google News Algorithmus merkt, dass du solche Nachrichten anklickst, wird er dir auch mehr davon liefern. Aber die Hitze steigert schon auch das Risiko für Probleme bei den Trafostationen, also kann gut sein, dass der Grund für ein paar der Ausfälle war.
Leider nicht lesbar wegen Pflichwerbung. Will der mir etwa auch nur
Prepperzeug verkaufen?
Ach moment, warst du nicht der neulich mit der Russenpropaganda?
Da passt Outdoor Chiemgau natürlich wie Arsch auf Eimer. Das volle Lacksortiment gesoffen.
Schönen Abend dann noch.
Ach moment, warst du nicht der neulich mit der Russenpropaganda?
Hmm, ich hab auf deep state map verlinkt. Die sind Ukrainer und werden vom Ukrainischen Militär kontrolliert.
Also "Ukrainska Pravda, the beacon of democracy". Wenn du die Anspielung verstehst, bekommt du ein Hauchbildchen.
Den Zusammenhang mit dem Threadtitel musst du bitte selbst herstellen,
Da passt Outdoor Chiemgau natürlich wie Arsch auf Eimer. Das volle
Lacksortiment gesoffen.
Bekanntes Verhaltensmuster. Danke für die Bestätigung.
Es geht aber auch nicht um Outdoor-Toiletten noch um Lacke aller Art.
Die Hitze ist ein Grund. Man hat ja viel Erfahrung mit der technik und
konnte sie bisher gefahrlos so auslegen, dass sie bei warmen Wetter an
der Grenze war.
Nun ist es noch wärmer geworden. Pech gehabt.
Nein Stopp!
So darfst du nicht argumentieren, denn für die besorgten Bürger und alternativen Denker findet der Klimawandel gar nicht statt, sondern ist als "Klimalüge" ein wesentlicher Bestandteil der globalen Verschwörung.
Also "Drill Baby drill". Oder für Deutschland: "Frack, Michel Frack"
denn für die besorgten Bürger und
alternativen Denker findet der
Klimawandel gar nicht statt,
Das ist schon mal falsch. Fuer diese gab es immer schon Klimawandel seit der Erdentstehung. Also mehrere Kalt- und Warmzeiten.
Diese lehnen nur ab, dass der Klimawandel nur menschengemacht waere. Akzeptiert werden die wachsenden Inselhitzeeffekte als menschengemacht.
sondern ist als "Klimalüge" ein
wesentlicher Bestandteil der
globalen Verschwörung.
Klimaluege ist fuer diese daher, dass ein Klimawandel rein menschengemacht waere.
Das ist schon mal falsch. Fuer diese gab es immer schon Klimawandel seit
der Erdentstehung. Also mehrere Kalt- und Warmzeiten.
Diese lehnen nur ab, dass der Klimawandel nur menschengemacht waere.
Danke für die Korrektur, da hast du recht, ich hätte schreiben sollen "der derzeitige Klimawandel".
Bei uns war ein Netto heut auch kurz davor alles auszuräumen. Die sonst offenen Regale waren alle mit den Nachtrollos zugezogen. Ich habe gefragt ob es einen Stromausfall gab, als Antwort habe ich nur bekommen die Temperatur wäre zu hoch. Außentemperatur 23 °C
Die Hitze ist ein Grund. Man hat ja viel Erfahrung mit der technik und
konnte sie bisher gefahrlos so auslegen, dass sie bei warmen Wetter an
der Grenze war.
Nun ist es noch wärmer geworden. Pech gehabt.
Nein Stopp!
So darfst du nicht argumentieren, denn für die besorgten Bürger und
alternativen Denker findet der Klimawandel gar nicht statt, sondern ist
als "Klimalüge" ein wesentlicher Bestandteil der globalen Verschwörung.
Ach, die sollen sich mal nicht so haben. Die aktuellen warmen Werte liegen deutlich über den erwarteten Mittelwerten der Erwärmung. D.h. die aktuelen Extremwerte werden irgendwann in mittelfristiger Zukunft durch entsprechende Extremwerte in die andere Richtung nicht ganz Ausgeglichen werden.
Zur Abwechslung mal -40 Grad und Schneesturm oder so etwas wie das Magdalenenhochwasser von 1342. Damit der Mittelwert nicht deutlich über dem berechneten Anstieg bleibt.
Würde auch den Rechenmodellen entsprechen. Moderater Anstieg der Durchschnitswerte mit deutlich mehr Extremwertfällen die sich dann rausmitteln.
Alternative: Man ist bei den bisherigen Berechnungen von zu harmlosen Interpretationen ausgegangen. Ich war schon immer der Meinung, das "positiv Denken" saugefährlich ist. Und eigentlich eine Manipulationstechnik. ;O)
Ausnahmen bilden z.b. die Händler von Schliessanlagen und Sperrtechnik, die von Armeen finsterer Einbrechervölker bzw. Einbrechergenerationen erzählen. Die müssen mit "negativ Denken" manipulieren. ;O)
Vorläufig wird also das Wetter nicht langweilig. Das ist doch schon mal was. ;O)
Langfristig, 50-150 Jahre, wenn dadurch der Golfstrom (AMOC) zusammenbricht,
müssten wir mit dauerhaft trockenem und kaltem Wetter rechnen. Tundra halt.
Das ist dann schon etwas langweiliger. ;O)
Menschen, die darauf fixiert sind, zu Glauben einen freien Willen zu haben, sehen sich sofort in der Schuld, wenn etwas unangenehmes passiert, was sie theoretisch hätten ändern können. Zur Abwehr dieses Schuldgedankens werden dann schnell irgendwelche anderen Gründe angegeben...darum sind die so gegen die Idee des menschengemachten Klimawandels.
Dabei gibt es mittlerweile genug Untersuchungen, die zeigen, das nachhaltiges Wirtschaften sich nicht mit Wachstum und Wohlstand vereinbaren lässt. D.h., der Klimawandel kann sehr wohl menschengemacht sein, aber die Menschen haben halt keinen freien Willen und müssen wie die instinktgetriebenen Tiere, die sie leztenendlich doch sind, halt immer weitermachen, weil sonst ihre Wirtschaft zusammenbricht. Schuld haben sie dann nicht, genauso wenig wie eine Katze, die das Mäusefangen nicht lassen kann.
Mittlerweile sind uns die Optionen, etwas gegen die selbstgemachte Erderwärmung zu machen, sowieso ausgegangen. Zuviel CO2 dessen C Anteil eigentlich tief in der Erde schlummern sollte, ist in die Atmosphäre freigesetzt, und wird dort auch erst einmal verbleiben. Es hat hunderte von Millionen Jahre gedauert, bis sich die Lagerstätten an Kohle, Erdöl und Erdgas, die den Kohlenstoff gebunden haben, gebildet hatten. Das rückgängig machen ohne noch mehr Energie aufzuwenden als vorher bei der Verbrennung freigesetzt wurde ist kaum möglich. Die Zahnpasta zurück in die Tube zu bekommen ist einfach dagegen.
Die Energiewende ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung. Aber leider ist das von der Wirkung ähnlich wie die Notbremse ziehen in einem Zug, der schon entgleist ist.
Dabei gibt es mittlerweile genug Untersuchungen, die zeigen, das
nachhaltiges Wirtschaften sich nicht mit Wachstum und Wohlstand
vereinbaren lässt.
Dazu gab es ein interessantes Interview mit Prof. Haber. Interessant ist die Stelle, wo der Moderator sagt, dass zu seiner Geburt es 2 Mrd Menschen gab und nun fast 10 Mrd. Er sagte, dass mit einer solchen Bevölkerunganzahl, wie heute, und dem Ziel einem gewissen Wohlstand für alle, ein nachhaltiges Wirtschaften nicht realisierbar wäre.
Bei uns war ein Netto heut auch kurz davor alles auszuräumen.
Nein.
Die sonst
offenen Regale waren alle mit den Nachtrollos zugezogen.
Ja.
War übrigens bei mir beim NP genauso.
Ich habe
gefragt ob es einen Stromausfall gab, als Antwort habe ich nur bekommen
die Temperatur wäre zu hoch.
Und das war die exakt richtige Antwort.
Es geht dabei um drei Sachen:
Die Kühlkette für die Ware nicht zu brechen, also Abschreibungskosten zu sparen.
Energiekosten zu sparen.
Personalkosten zu sparen.
Der Rest des Vorgehens ergibt sich aus einem simplen Gleichungssystem zur linearen Optimierung. Resultiert aus der Effizienz der lokalen Kühlsysteme der Regale, der Effizienz der Klimaanlage des Verkaufsraums, der Isolierung des Verkaufsraums, den Energiekosten, den Personalkosten und dem Warenwert.
Energiemagel oder gar -ausfall ist kein Teil dieses Gleichungssystems...
Mein Gott, du bist so doof, ich traue dir glatt zu, dass du AfD wählst...
Die aktuellen warmen Werte
liegen deutlich über den erwarteten Mittelwerten der Erwärmung. D.h. die
aktuelen Extremwerte werden irgendwann in mittelfristiger Zukunft durch
entsprechende Extremwerte in die andere Richtung nicht ganz Ausgeglichen
werden.
Gehörst du auch zu den Leuten die glauben, weil sie jetzt sechs mal ne Sechs gewürfelt haben, muss doch jetzt mal ne Eins kommen?
Die aktuellen warmen Werte
liegen deutlich über den erwarteten Mittelwerten der Erwärmung. D.h. die
aktuelen Extremwerte werden irgendwann in mittelfristiger Zukunft durch
entsprechende Extremwerte in die andere Richtung nicht ganz Ausgeglichen
werden.
Gehörst du auch zu den Leuten die glauben, weil sie jetzt sechs mal ne
Sechs gewürfelt haben, muss doch jetzt mal ne Eins kommen?
Guter Einwand aber trotzdem vorbei. Ich behaupte nicht, dass wenn ich sechsmal eine Sechs gewürfelt habe eine Eins kommen muss oder überhaupt deren Wahrscheinlichkeit erhöht ist. Die Wahrscheinlichkeit für jede Zahl ist immer 1/6. Aber über eine große Zahl von Würfen müssen alle Zahlen gleichmäßig verteilt Vorkommen. Das heißt aber auch, das irgendwann eine Eins kommen muss, unabhängig davon, was ich vorher gewürfelt habe. Die einzelnen Würfe sind unabhängig. Der Wurf einer Sechs oder einer anderen Zahl sind nicht kausal mit dem Werfen einer anderen Zahl verbunden.
Zum Wetter : Da sind die einzelnen Ergebnisse zwar auch statistisch erfassbar, aber nicht so komplett unabhängig, weil miteinander kausal verbunden. Ob das im Detail mehr und stärker Mit- oder Gegenkopplungseffekte sind, hängt am Einzelfall.
Wenn wegen großer Hitze irgendwo viel Wasser verdunstet, heißt dass, dass viel Wasserdampf in der Atmosphäre ist. Der wird irgendwie auch wieder Abregnen. d.h.
es gibt insgesammt auch mehr Regen, bis auf die Differenz, die bleibt, weil eine aufgeheiztere Atmosphäre mehr Wasserdampf insgesammt speichern kann. Das Abregnen muss nicht zu extremen Regenfällen führen, weil sich das über große Gebiete verteilen kann, aber eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür ist vorhanden. Außerdem kann die "Extreme" unterschiedliches bedeuten. Leichter Regen über einen langen Zeitraum > kühler, nasser Sommer, miese Getreideernte. Starker Regen über einen Kurzen Zeitraum > Die Scheune wird weggeschwemmt.....Es muss auch nicht Regen sein, es kann auch in anderen Gegenden Schnee bedeuten.
Das mit einem Würfelspiel zu vergleichen ist sehr oberflächlich. Allerdings, bis zu einem gewissen Grade hat es für Versicherungsmathematik mal funktioniert. Aber auch die sind heutzutage weiter.
Dabei gibt es mittlerweile genug Untersuchungen, die zeigen, das
nachhaltiges Wirtschaften sich nicht mit Wachstum und Wohlstand
vereinbaren lässt.
Dazu gab es ein interessantes Interview mit Prof. Haber. Interessant ist
die Stelle, wo der Moderator sagt, dass zu seiner Geburt es 2 Mrd
Menschen gab und nun fast 10 Mrd. Er sagte, dass mit einer solchen
Bevölkerunganzahl, wie heute, und dem Ziel einem gewissen Wohlstand für
alle, ein nachhaltiges Wirtschaften nicht realisierbar wäre.
Andersherum wird übrigens auch ein Schuh draus: Wenn Du die Bevölkerungszahl auf der Erde senken willst, läufst Du in das Problem, dass dann eine geringere Anzahl von jüngeren die Rente für eine größere Anzahl von Alten aufbringen muss.
Und das gilt für alle Formen von Rente, nicht nur für Umlagefinanzierte. Wenn Du es z.B. über Aktien finanzierst, treibt der Bedarf der Alten die Preise hoch, auch für die jüngeren. D.h. für die wird das Leben teurer, und über den Umweg zahlen die Jüngeren dann doch.
Hier wird das Problem lokal gelöst, indem man Jüngere aus anderen Weltgegenden importiert. Auch eine Form des Kolonialismus.
Und das gilt für alle Formen von Rente, nicht nur für Umlagefinanzierte.
Ansparfinanziert.
Ist halt (inzwischen nachweislich) blöd, wenn man umlageorientiert finanziert und dabei die Geburtenrate ignoriert. Und gleichzeitig aus dem Rententopf klaut, weil der doch so voll ist.
Überraschung! Keine Kinder, Topf leer!
Der Wechsel von umlageorientiert auf ansparorientiert ist aber unerträglich schmerzhaft.
Das wäre auch aus den Messwerten vom Hohenpeissenberg möglich abzuleiten. Je nach Windrichtung kommt dort auch ein Einfluss von der Hitzeglocke über München an. Deren Stärke wächst mit der Verbauung und Wachstum der Stadt. Wenn dieser Einfluss im Diagramm eingetragen würde, wäre der Temperaturanstieg auf den Kurven bereits merklich geringer.
Weil wenn Du die z.B. Altenpfege brauchst, wird die auch sonst vermehrt aus Deiner Altersgruppe nachgefragt. Da Du aber nicht beliebig viele Altenpfleger hast, aus demografischen Gründen, ziehen die Preise an.
D.h. Dein Angespartes wird schon dadurch weniger wert.
Du kommst an dem Problem, das zu wenige Junge zu viele Alte versorgen müssen, einfach nicht vorbei.
Das äußert sich je nach System anders, aber das grundsätzliche Problem bleibt.
Der Wechsel von umlageorientiert auf ansparorientiert ist aber
unerträglich schmerzhaft.
Unter anderem auch, weil die Babyboomer so viele waren und ihre eigenen Vorgänger problemlos mit 50 in einen komfortablen Vorruhestand schieben konnten.
Für sie selber funktioniert das jetzt nicht.
Das äußert sich je nach System anders, aber das grundsätzliche Problem
bleibt.
Das ist aber ein personelles Problem und hat weder was mit den Finanzen und woher die kommen, zu tun.
Erst recht nichts mit dem Theme des threads noch des kompletten Forums.