RGMII über mehrere Verbinder

OP #8068214
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Guten Morgen an Alle,

ich würde mich mal kurz über eine Zweitmeinung freuen.

Ich habe ein Projekt vor mir - primär für interne Erprobungszwecke -> das Design muss also nicht 100% Niet- und Nagelfest sein.

Trotzdem muss ich ein 125 MHz DDR RGMII Ethernet-Interface über 2-3 PCB-Verbinder führen.

Es gibt quasi ein SOM, welches auf einer Art Interposer-Board sitzt und dieses wiederum wird auf eine Basis-Platine gesteckt. An einer anderen Position der Basis-Platine wird wieder ein Board aufgesteckt, worauf dann der PHY sitzt.

Der komplette Signalweg wäre also:

SoM <-> Interposer-Board <-> Basis-PCB <-> Phy-Board

Natürlich wären alle PCB's entsprechend Impedanz-Kontrolliert. Alle RGMII-Signale auf allen Boards Längen-Ausgeglichen. Der Connector den wir nutzen würden wäre ein spezieller High-Speed Verbinder (Samtec ERF8)... Signale über den Connector immer abwechselnd Signal/GND/Signal/GND etc...

Eigentlich denke ich, dass das funktionieren sollte. Ein bisschen ungutes Bauchgefühl habe ich aber trotzdem bei der ganzen Sache.

Über Ideen / Anregungen von eurer Seite wäre ich sehr dankbar.

Danke und Grüße

#8068247
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Moin,

Markus W. schrieb:

Ein bisschen ungutes Bauchgefühl habe ich aber trotzdem bei der ganzen Sache.

Jepp. Das haette ich auch. Aber: Hilft ja nix. Wenn von der beschriebenen Platinenstapelei ums Verrecken nicht abgewichen werden kann, naja - dann halt ausprobieren und alles auf den einzelnen Boards und Verbindungen nach bestem Wissen und Gewissen auslegen. Oder halt mit entsprechender Software simulieren, aber da werden wahrscheinlich ein paar Probeaufbauten guenstiger kommen, als so ne Software.

Gruss WK

#8068318
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Das RGMII-Signal ist viel empfindlicher als das Gigabit-Ethernet-Signal.

Kannst Du daher nicht den PHY statt dessen auf den Interposer oder Basis-PCB setzen und so Verbinder einsparen? Der Übertrager darf durchaus etwas vom PHY entfernt sitzen, kann also z.B. auf das PHY-Board oder gleich einen in die Buchse integrierten verwenden.

OP #8068324
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Gerd E. schrieb:

Das RGMII-Signal ist viel empfindlicher als das Gigabit-Ethernet-Signal.

Kannst Du daher nicht den PHY statt dessen auf den Interposer oder Basis-PCB setzen und so Verbinder einsparen? Der Übertrager darf durchaus etwas vom PHY entfernt sitzen, kann also z.B. auf das PHY-Board oder gleich einen in die Buchse integrierten verwenden.

Geht leider nicht, weil wir für verschiedene Applikationen unterschiedliche PHYs brauchen und wir diese "austauschbar" haben wollen.

#8068410
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Moin,

Was mir noch eingefallen ist: Vielleicht erst moeglichst hurtig von RGMII auf SGMII gehen, dann mit den 2 seriellen Leitungspaaren ueber die restlichen Steckverbinder und Boards huepfen und aufm Ziel-PCB dann wieder auf den gewuenschten Verbindungstyp wandeln. Sind dann weniger und symmetrischere Hi-Speed Verbindungen als RGMII durchzuziehen. Wird dann auch Dank LVDS weniger abstrahlen.

Gruss WK

OP #8068453
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Dergute W. schrieb:

Moin,

Was mir noch eingefallen ist: Vielleicht erst moeglichst hurtig von RGMII auf SGMII gehen, dann mit den 2 seriellen Leitungspaaren ueber die restlichen Steckverbinder und Boards huepfen und aufm Ziel-PCB dann wieder auf den gewuenschten Verbindungstyp wandeln. Sind dann weniger und symmetrischere Hi-Speed Verbindungen als RGMII durchzuziehen. Wird dann auch Dank LVDS weniger abstrahlen.

Gruss WK

Danke dir - Das ist ein guter Punkt den wir überlegen könnten. Wir haben ohnehin einen Xilinx ZYNQ Ultrascale auf dem SOM. Damit wären die zwei Diff-Pairs für den SGMII als Spare mal noch mit drinnen...

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