Ich habe in meinem WE-Haus eine Rollladen-Steuerung (6x Rorhmotore, per Relais gesteuert), selbst entwickelt. Läuft schon seit einigen Jahren, allerdings auch mit einer kleinen Macke, die mich immer wieder ärgert, wenn sie mal auftritt:
Der ESP8266 hängt am hauseigenen WLAN und wartet auf einen HTTP-Request, der dann eine Bit-Sequenz in ein Schieberegister schiebt, welches wiederum die je zwei Relais (auf/ab/stop) für die Rohrmotore treibt.
Manchmal, geschätzt bei so jeder ca. 30. ... 50. Schaltung (insbesondere nach längeren Pausen), kann die zugehörige App (Handy oder Macbook), die Steuerung einfach nicht erreichen und - logisch - passiert auch nichts.
Was dann aber immer hilft, ist es, wenn ich auf dem Macbook einen IP-Scanner starte. Der verwendet primär einen Ping und wenn der durchgeht, prüft er noch einige von mir voreingestellte Ports. Als ob man damit die Leitung "durchblasen" könnte, reagiert die Steuerung dann sofort auf die dazu parallel laufende App auf dem Handy.
Ein von mir händisch per Terminal gesendeter Ping auf die zugehörige IP-Adresse (statisch!) bewirkt dieses Wunder merkwürdigerweise nicht - nur der Angry IP Scanner.
Auf dem ESP8266 ist auch überhaupt nichts "Besonderes" programmiert, einfach nur die Standard-WLAN-Lib und ebeso ein simpler Webserver. Die App sendet in ihrem HTTP-Request eine simple Folge von 0 und 1 als Text ...
Router ist eine Fritrzbox 7490 und im Haus sind zwei Powerline-Accesspoints verbaut. Keiner der Adapter ist in irgend einen Energiespar-Modus programmiert.
Das passiert nicht so oft, dass es ein echtes Ärgernis wäre, wundern tut mich das aber schon. Wie könnte man den Effekt erklären?