Was könnte das für ein Bauteil sein aus einem Voltcraft DOV704 (OWON ADS800). Größe 3mm auf etwa 1,6mm ohne Beine. Beschriftung ST3SK.
Zu wenig Anhaltspunkte. Zeig mal etwas mehr vom Umfeld.
Das ist ein LMH6702, ein Opamp, der aufgrund eines Designfehlers für Ripple im genannten Oszilloskop führt.
https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/msg6296726/#msg6296726
evt. SGMOP17C von SG Micro
-- Ich denke, Hinz hat wie üblich recht, und ich etwas zu schnell etwas aus diesem ellenlangen eevblog-thread herausgelesen
Das von mir verlinkte Posting im Thread zeigt aber mit einiger Sicherheit die vom Threadstarter gezeigte Stelle.
Das von mir verlinkte Posting im Thread zeigt aber mit einiger Sicherheit die vom Threadstarter gezeigte Stelle.
Wegen der Bezeichnung des TP66 denke ich an einen 5V Spannungsregler.
Wegen der Bezeichnung des TP66 denke ich an einen 5V Spannungsregler.
Nur warum dessen Entfernung dann eine Verbesserung der Signalform bringt ist nicht so direkt ersichtlich.
https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/?action=dlattach;attach=2830462;image
Das ist die Platine rund um den Baustein, zumindest was den Testpunkt selbst betrifft, dürfte Hinz richtig liegen, denn da gibt es auch einen TP65, neben dem V3.3A steht und einen TP63 mit V7.5A ...
Hier gibts de Stelle in noch etwas größer, mit lesbaren Beschriftungen:
https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/?action=dlattach;attach=2841820;image
Ist vielleicht der zehnpolige TI-Baustein U623 "1CFP TI F 415E" der Spannungsregler? - ja, das ist ein TPS7A92, ein low-Noise-LDO.
Und hier wird über das (andere) Bauteil diskutiert:
https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/msg6288624/#msg6288624
Hier werden zwei Modellversionen miteinander verglichen, Unterschied: In der neueren ist das Bauteil nicht bestückt
https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/msg6290426/#msg6290426
Ich muss mal schauen, der Baustein ist mehrfach auf dem Board drauf. Mache ich mal vernünftige Fotos von.
Ich hab' jetzt noch etwas Zeit mit diesem eevblog-Thread verbracht.
/Vermutlich/ ist das Bauteil ST3SK ein "Buffer" o.ä., der eine Referenzspannungsquelle von 2.5 V entkoppelt; daran angeschlossen sind vier Opamps, die wiederum in den Eingangsstufen siten (die sind LMH6702 mit Marking A83A, was dem Datenblatt entspricht).
Die Referenz kann man auf dem von mir verlinkten Bild https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/?action=dlattach;attach=2841820;image sehen, die ist der Sechsbeiner rechts oberhalb von "ST3SK" mit dem Marking 19ED - das passt zum Datenblatt von REF3425 (TI).
--
"Lustig", das ist jetzt so oft diskutiert worden, daß sogar die sogenannte "KI" von Google beginnt, das als "Erkenntnis" auszuwerfen.
Um was für ein Bauteil es sich bei ST3SK handelt, weiß die großartige "KI" natürlich nicht.
Hier noch ein gleiches Bauteil in jedem Frontend der vier Kanäle.
Ich nehme stark an, daß mit dem nächsten Beitrag Hinz das Datenblatt verlinkt ...
Pin 1 und 4 sind verbunden. Pin 2 ist Gnd. Pin 5 vermutlich BCC. Sieht nach OpAmp als Buffer aus.
zumindest von der Beschaltung her würde SGMOP17C passen
Ich nehme stark an, daß mit dem nächsten Beitrag Hinz das Datenblatt verlinkt ...
Daneben.
evt. SGMOP17C von SG Micro
Der wird es sein, laut verlinktem Datenblatt. SGMicro hat noch einen 2.8MHz Dual Typen davon, der ist es nicht.
Der SGMOP17C von SG Micro hat laut Datenblatt aber "PACKAGE MARKING GE3XX" mit XX als Date Code, Dass das Marking nicht passt hatte Hinz schon angemerkt.
Der SGMOP17C von SG Micro hat laut Datenblatt aber "PACKAGE MARKING GE3XX" mit XX als Date Code, Dass das Marking nicht passt hatte Hinz schon angemerkt.
Peter hat extra das Datenblatt beigelegt, ST3xx
Ok, in der alten Revision A des Datenblattes steht tatsächlich ST3XX. Ich hatte nur in die neuere Rev. B direkt von SGMICRO geguckt, die ist auch schon fast 7 Jahre alt. Da müssen irgendwo große Mengen vor der Umstellung eingelagert worden sein oder ein anderer Hesteller hat das alte Marking genutzt.
Ganz toll, vielen Dank an alle Beteiligten. Exzellente Arbeit wie immer.
Da müssen irgendwo große Mengen vor der Umstellung eingelagert worden sein
Nicht plausibel.
oder ein anderer Hesteller hat das alte Marking genutzt.
Denkbar.
Da müssen irgendwo große Mengen vor der Umstellung eingelagert worden sein
Da die letzten zwei Stellen des Markings der Datecode sind, und "S" für das Jahr steht (A ist 2010 bzw. Januar), wären die Bausteine im November 2029 hergestellt worden ... Gut, ein paar Buchstaben dürften sie auslassen, weil nicht unterscheidbar (I, J und vielleicht Q).
Was für ein Mist.
Beeindruckend ist auch die Wandlung des Bausteines - waren im alten Datenblatt (laut pdf-Metadaten aus dem März 2016) noch 1.5 MHz, stehen im neueren Datenblatt (pdf-Metadaten April 2022, Fu0zeile September 2019) plötzlich 2.8 MHz drin.
Das ist ja ein professioneller Hersteller.
Und im Rev.B Datenblatt wird erstmals "unity gain stable" erwähnt...
Da die letzten zwei Stellen des Markings der Datecode sind, und "S" für das Jahr steht (A ist 2010 bzw. Januar), wären die Bausteine im November 2029 hergestellt worden ...
Wurmloch im Einsatz!
Gut, ein paar Buchstaben dürften sie auslassen, weil nicht unterscheidbar (I, J und vielleicht Q).
Ist nicht so.
Ist nicht so.
Gut, aber was für ein Baustein ist das nun?
Ist die von den Leuten im eevblog beschriebene Variante (Verstärker für die 2.5V-Referenz) eine sinnvolle Lesart? Und wie erklärt sich, daß durch das Weglassen dieses ominösen Bausteins (an dieser Stelle) sich der "Ripple" auf den Eingängen reduziert?
Was hat Owon da angestellt?
Ich müßte mal ein paar dünne Drähte anlöten zum messen, weil das Ganze unter einem großen Kühlkörper-Blech verdeckt ist.
Gut, aber was für ein Baustein ist das nun?
Ist die von den Leuten im eevblog beschriebene Variante (Verstärker für die 2.5V-Referenz) eine sinnvolle Lesart?
Durchaus.
https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/?action=dlattach;attach=2851854;image
Aber da braucht es kein R2R und auch nicht Supply bis 36V. Lediglich geringe Offsetspannung ist wohl nötig.
Und wie erklärt sich, daß durch das Weglassen dieses ominösen Bausteins (an dieser Stelle) sich der "Ripple" auf den Eingängen reduziert?
Was hat Owon da angestellt?
Keine Idee.
Da die letzten zwei Stellen des Markings der Datecode sind, und "S" für das Jahr steht (A ist 2010 bzw. Januar), wären die Bausteine im November 2029 hergestellt worden ... Gut, ein paar Buchstaben dürften sie auslassen, weil nicht unterscheidbar (I, J und vielleicht Q)
der yearcode ist Standard - S steht für 2024 http://bedienungsanleitung.elektronotdienst-nuernberg.de/din-en-60062.html
der yearcode ist Standard
Nein, der wäre hier von SGmicro.
Aber von denen ist der Chip ja eh nicht, also auch die Bedeutung der einzelnen Zeichen unklar.
btw. auch die KI ist auf HHinz schon aufmerksam geworden
Noch ein ST3??
SG Micro ist eine an Konsistenz und Strukturiertheit der Dokumentation und Bauteilbezeichnungen kaum zu überbietender Hersteller.
Wir sollten ihn zu unserem "Hersteller des Jahres" machen - das ist noch mal 'ne ganz andere Größenordnung als das, was TI z.B. mit dem NE5532 veranstaltet hat (deutlich geänderte Spezifikationen, keine geänderte Bauteilebezeichnung).
Lustig ist, daß es zwischen den beiden Bausteinen keinen großen Unterschied zu geben scheint, bis auf die "input offset voltage Vos", die beim vom Laberkopp gefundenen Teil nur ein Sechstel beträgt.
Um Herrn Landa zu zitieren: Wir haben ein Bingo.
Noch ein ST3??
Faszinierend!
Aber ich zweifle noch immer, wegen des Datecodes.
Aber ich zweifle noch immer, wegen des Datecodes.
Da im Datenblatt nur noch drinsteht, daß die zwei Stellen der Datecode sein sollen, nicht aber, wie er funktioniert (das haben sie nur beim alten Datenblatt angegeben), kann man da also beliebig raten. Wenn "A" für 2010 steht, und einige Buchstaben weggelassen werden (wegen Verwechslungsmöglichkeit), dann kann der Datecode durchaus auch für 2025 stehen.
Daß eine Firma, die so extrem strukturiert und sachlich agiert, sich /ausgeechnet/ an eine DIN-EN hält, ist doch auch nicht wirklich wahrscheinlich.
Im eev-Thread hat jetzt jemand herausgefunden, wie man den OpAmp anders beschalten kann, so daß er nicht entfernt werden muss, die Störung aber verschwindet.
Dann braucht nur noch der Testsignalgenerator einen Abblockkondensator, und das Oszilloskop ist im wesentlichen brauchbar.
Der Abblockkondensator wurde schon vor einiger Zeit beschrieben: https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/msg6278178/#msg6278178
... man kann aber auch einen SMD-Kondensator verwenden.
Daß eine Firma, die so extrem strukturiert und sachlich agiert, sich ausgeechnet an eine DIN-EN hält, ist doch auch nicht wirklich wahrscheinlich.
Ist auch in in IEC 62 genormt.
Aber einen Monat "K" gibts nicht.
vielleicht machen die das wie MPS? https://media.monolithicpower.com/mps_cms_document/t/o/top_marking_format_decoding_rule.pdf
vielleicht machen die das wie MPS? https://media.monolithicpower.com/mps_cms_document/t/o/top_marking_format_decoding_rule.pdf
Möglich.
Aber einen Monat "K" gibts nicht.
Im von Peter verlinkten Datenblatt steht, daß Jahre ab 2010 mit "A" und Monate ab Januar mit "A" gezählt würden, was nichts mit IEC62 zu tun hat.
https://en.wikipedia.org/wiki/RKM_code#Production_date_codes
Um nochmal meinen Senf zum Voltcraft/Owon-Oszilloskop zu geben, im eevblog-Thread ist jetzt eine neue Firmware verlinkt worden, die wohl einige Lästigkeiten beseitigt.
Mit den beiden Löteingriffen (einerseits Abblockkondensator für Testsignalgenerator und andererseits geänderte Beschaltung des Referenzspannungsvertärkers, um den es hier im Thread geht) und der neuen Firmware scheint das Gerät /definitiv/ seine 180 Euro wertzusein.
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