Hallo Forum,
bin in Brasilien und will hier für Hobbyzwecke aus einer alten Waschmaschine den Elektromotor ausbauen. 110 v Wechselstrom, die Maschine dreht im Betrieb alle paar Sekunden mal links- und dann rechtsrum.
Ich bin nun "nur" Hobbyelektriker und habe bevor ich was falsch mache eine Frage:
Es gehen 4 Kabel zum Motor. 1 zum Gehäuse als Schutzleiter, 1 müsste die Neutralphase sein (in meinem Fall ein graues Kabel). Dann kommen 2 Kabel in gelb und rot von dem Umschalter zum Motor.
Da ich nur in einer Richtung drehen will müsste ich den Neutralleiter und eines der Kabel für die Phase anschließen, dann müsste der Motor drehen.
Das andere Kabel bleibt frei. Wenn ich in die andere Richtung drehen will, muss ich stattdessen die andere Phase anschließen. Kann das stimmen?
Bin für jeden Tipp dankbar!
Meine Schlaumeiersuchmaschine meint.
Brasilien:
Die Netzspannung variiert je nach Region und Stadt zwischen 127 Volt und 220 Volt
Und 60 Hz statt 50 Hz.
Frequenzangabe ist vielleicht für die Steinmetzschaltung beim Schleudergang oder generell für Dimensionierung des Motorkondensators von Bedeutung.
Dann kommen 2
Kabel in gelb und rot von dem Umschalter zum Motor.
Wenn man schon nicht den genauen Typ des Motors benennen möchte, könnte man VOR dem Ausbau aus der Maschine mal den einen oder anderen Draht von diesem Umschalter abklemmen und untersuchen, was dann passiert. Eine in Reihe geschaltete Glühbirne leistet oft gute Dienste.
Außerdem könnte man bei stromlos geschalteter Maschine mittels Duchgangsprüfer die Verbindungen vom Stecker bis zum Motor "durchpiepsen", um somit gleich zu wissen, wie in der funktionierenden Maschine der Strom an den Motor geleitet wurde.
Dann bräuchte man sich hier gar nicht mehr mit dem Motortyp beschäftigen.
Wenn dicke Kondensatoren dabei sind, müssen diese natrülich mit übernommen werden beim Ausbau. Und ungefählich sind diese ebenfalls nicht.
Danke für Eure Tipps.
Die Waschmaschine befindet sich im selben Haus wo sie immer gelaufen ist, also am selben Stromnetz. Da ich den Motor nicht mit zum Schrott geben will, will ich mal was ausprobieren.
Also mal ganz einfach: Ich nehme das rote Kabel und das graue (Neutralleiter), schließe das an einen Stecker an, und stecke das in die Steckdose. Wenns dann knallt dann wars das.
Außer einem Phasenprüfer (dieses Teil wie ein Minischraubendreher mit 'ner kleinen Lampe drin die leuchtet wenn man den in die Steckdose steckt) habe ich nichts hier zum Messen.
Also mal ganz einfach: Ich nehme das rote Kabel und das graue
(Neutralleiter), schließe das an einen Stecker an, und stecke das in die
Steckdose. Wenns dann knallt dann wars das.
So machen Trottel das.
Außer einem Phasenprüfer (dieses Teil wie ein Minischraubendreher mit
'ner kleinen Lampe drin die leuchtet wenn man den in die Steckdose
steckt) habe ich nichts hier zum Messen.
Ich nehme das rote Kabel und das graue
(Neutralleiter), schließe das an einen Stecker an, und stecke das in die
Steckdose. Wenns dann knallt dann wars das.
Außer einem Phasenprüfer (dieses Teil wie ein Minischraubendreher mit
'ner kleinen Lampe drin die leuchtet wenn man den in die Steckdose
steckt) habe ich nichts hier zum Messen.
Man könnte ja bei solchen Sachen z.B. mal eine 100 W Birne vorschalten...
Ein Photo schicke ich noch mal nach.
Du weisst, wie teuer digitale Bilder geworden sind?
Ich bin gespannt auf das Foto vom drehenden Motor mit aufgemalter Spirale auf dem Rad vorn, damit man anhand der Verwischung die Bewegung erkennen kann.
Ist es ein Kommutatormotor? Dann hat er zwei
Wicklungen, den Läufer und die Erregerwicklung.
Wenn man eine davon umpolt, dreht er sich andersrum.
Ist es ein Kondensatormotor? Hat er auch zwei Wicklungen,
eine muß man dann auch umpolen wenn er sich andersrum
drehen soll. Oder ist es ein Drehstrommotor?
Oder ist ein Motor mit Dauermagnet? Dann braucht er
Gleichspannung. Also was ist es für ein Motor?
zu den Photos im Anhang: Typenschild des Motors nicht gefunden.
Ist das graue Elektronik Bauteil ein Kondensator?
Zu diesem Bauteil führt ein rotes Kabel, das von der Elektronik in der Nähe des Anschlußkabels kommt. Die gelben Kabel und das rote führen zum Motor.
Genauere Angaben, wenn überhaupt, kan ich erst später machen.
Bin für jeden Hinweis dankbar. Kaputtmachen kann ich eh nichts mehr, die Maschine kommt sowieso auf den Schrott.
Viele Grüße
Danke für Eure Antworten. Wenn ich als Hobbyelektriker den Motor jetzt zum Laufen bringen will, dann geht das wohl nur mit dem KOndensator.
Jetzt mal ganz einfach, ich habe hier in Brasilien Steckdosen und einen Stecker mit 3 Pins. Ich nehme also das Kabel mit dem Stecker, schließe von den 3 Kabeln die Phase, die Strom hat an den Kondensator wo das rote Kabel angeschlossen war, die neutrale Phase direkt an den Motor (ist ein graues Kabel und ist schon dran), das "Massekabel" direkt an das Gehäuse. Das gelbe Kabel vom Kondensator ist auch schon am Motor. Allerdings ist ein rotes Kabel auch am Motor. Nehme ich das vorsichtshalber ab?
Das das rote UND das gelbe Kabel am Motor angeschlossen sind, ist wohl wegen der Drehrichtungsumkehr und diese kriegen von der Elektronik abwechselnd Strom?
In das Elektroforum komm ich leider nicht rein, kein Zutritt für neue Mitglieder.
Habe gegoogelt, am Kondensatormotor werden inkl. Schuzleiter (am Gehäuse) 4 Kabel angeschlossen. Ist das richtig?
Bin für eine Antwort sehr dankbar!
In das Elektroforum komm ich leider nicht rein, kein Zutritt für neue
Mitglieder.
Habe gegoogelt, am Kondensatormotor werden inkl. Schuzleiter (am
Gehäuse) 4 Kabel angeschlossen. Ist das richtig?
Bin für eine Antwort sehr dankbar!
Der Schutzleiter bleibt bei schaltungstechnischen Überlegungen aussen vor!
Soll ein Kondensatormotor nur in eine Drehrichtung betrieben werden, können die beiden Wicklungen /einpolig/ unzugänglich intern verbunden sein, also kommen dann nur drei Leitungen nach aussen.
Soll ein Drehrichtungswechsel möglich sein, müssen alle vier Wicklungsanschlüsse zugänglich sein.
Weder für das Bild, noch um den dazugehörigen Thread zu lesen, bedarf es einer Anmeldung.
Die Richtungsumkehr brauche ich nicht. Habe den Motor ausgebaut und die Pumpe. Mal sehen was ich damit anstelle.
Die "Kipphebelmechanik" ist nur zum Festhalten damit sich nichts mitdreht
beim Drehen der Trommel.
Der "Rest" der Maschin geht morgen zum Schrott.
Danke für Eur Unterstützung, Gruß aus Brasilien.