ich habe eine Frage zu nachfolgend eingeblendeten Artikel (siehe auch Bild im Anhang):
5V/1A Spannungsregler (Ersetzt TO-220 LM7805 7805) 5V Positive Step Down DC-DC Konverter Eingang 5,5-32V zu 5V/1A Buck Modul
Laut der Beschreibung soll dieser DC-DC-Konverter einen LM7805 ersetzten. Muss dieser DC-DC-Konverter dann auch mit 330nF (keramisch) am Eingang und 100nF (keramisch) am Ausgang beschaltet werden, wie es das Datenblatt vom LM7805 verlangt?
Muss dieser DC-DC-Konverter dann auch mit 330nF (keramisch)
am Eingang und 100nF (keramisch) am Ausgang beschaltet werden, wie es
das Datenblatt vom LM7805 verlangt?
Wohl nicht, aber das Datenblatt des Chips würde näheres ergeben.
Muss dieser DC-DC-Konverter dann auch mit 330nF (keramisch) am Eingang
und 100nF (keramisch) am Ausgang beschaltet werden
Wenn man genau hinschaut, sieht man schon 2 Kondensatoren auf der Schaltreglerplatine. Das sind die nötigen Eingangs- und Ausgangskondensatoren.
Allerdings kann es sein, dass zum Erreichen eines bestimmten Störpegels noch zusätzliche Kondensatoren bzw. Filternetzwerke nötig sind. Mehr dazu sagt dann das Datenblatt dieses Schaltreglers.
Wenn es kein Datenblatt dazu gibt (z.B. weil günstig in China gekauft), hilft nur: Einbauen und Messen.
Was steht denn auf dem Chip darauf? Wie Hinz schon sagte, in die AppNote des ICs gucken. Nur um suchen zu können, müssen wir wissen, was draufsteht. Mach mal ein gescheites Foto davon.
Was steht denn auf dem Chip darauf? Wie Hinz schon sagte, in die AppNote
des ICs gucken. Nur um suchen zu können, müssen wir wissen, was
draufsteht. Mach mal ein gescheites Foto davon.
Hallo,
das Bundle ist auf dem Weg zu mir.
Meine Frage ging diesbezüglich um die äußere Beschaltung damit ich das Layout auf der Platine planen kann.
Wenn die Teile eingetroffen sind, dann kann ich ein besseres Foto anhängen.
Meine Frage ging diesbezüglich um die äußere Beschaltung damit ich das
Layout auf der Platine planen kann.
Dann mach halt für einen stehenden Elko 3,5mm THT einen Platzhalter ins Layout, oder 1210 einen KerKo. Weglassen kannste die immernoch, wenn es ohne geht. Sowas wird sogar von Profis so gehandhabt, wenn man feststellt, das das Layout gut genug ist und man dadurch einen Cent p. Stück sparen kann.
wie versprochen ein detailliertes Foto, siehe Anhang, vom verbauten Chip auf dem DC-DC Konverter. Verbaut ist ein CSC5613C, was immer das für einer ist.
Ein ziemlicher Exot, ein richtiges Datenblatt nicht zu finden.
Aber wohl ein schlechtes Design. Ich kenne jetzt keinen
Schaltregler wo man nicht an ein und Ausgang jeweils einen
Kondensator braucht. Nur einer erscheint mir etwas wenig
zu sein.
ich schreibe hier gleich eine ernüchternde Rückmeldung über die Tests mit dem DC-DC-Konverter. Im Vorab ... Hände weg von dem Teil, das ist echt nur Schrott.
Zum Detail:
Als Last für die am Ausgang des DC-DC-Konverters geregelten 5VDC diente eine mit 20mA betriebene normale LED mit Vorwiderstand. Die Eingangsspannung betrug 24VDC aus einem längsgeregelten Labornetzteil, Strombegrenzung auf 100mA gestellt. 24VDC wäre auch die finale reale Umgebung meiner Applikation gewesen, für die ich diesen DC-DC-Konverter ausgewählt hatte.
Geordert hatte ich 10Stk. der DC-DC-Konverter, u.a. um die Versandkosten zu sparen, gebraucht hätte ich nur real 4Stk. Von den 10Stk. waren 3Stk. von vornherein mit einem Kurzschluss behaftet, gleich aussortiert. Die restlichen 7Stk. lieferten im ersten Stepp im Range 4,8VDC ... 4,95VDC. Oberhalb der angegebenen Eingangsspannung von 32VDC regelten diese die Ausgangsspannung runter, mehr als 32VDC Eingangsspannung geht nicht.
Das fatale was zum Ausfall aller restlichen 7Stk. führte war, wenn die Eingangsspannung kurz ausgeschaltet und anschließend wieder zugeschaltet wird, stirbt der DC-DC-Konverter. Nicht nur einer, alle 7Stk. Keine Ahnung warum. Evtl. liegt das an dem dort verbauten Kondensator (Elko?) von 100/16V. Am Strom für die mit 20mA betriebenen LED lags definitiv nicht.
Jetzt werde ich mal den Händler incl. Aliexpress kontaktieren und denen paar Zeilen schreiben.
Aber wohl ein schlechtes Design. Ich kenne jetzt keinen
Schaltregler wo man nicht an ein und Ausgang jeweils einen
Kondensator braucht. Nur einer erscheint mir etwas wenig
zu sein.
Ich sehe einen Elko und einen Kerko. Aber ja, es hat den Anschein, dass einer fehlt denn das Datenblatt hat in der Beispielschaltung 3 Kondensatoren.
Ja, aber der Elko (Tantal) koennte je nach Frequenz ausreichend sein. Mein Problem war da eher das ich nur noch Kerkos als Kondensator wahrnehme weil ich eigentlich nur noch Schaltregler in der >1Mhz Version sehe. Da hat mein Gehirn den Elko einfach weggefiltert. :-D
Das fatale was zum Ausfall aller restlichen 7Stk. führte war, wenn die
Eingangsspannung kurz ausgeschaltet und anschließend wieder zugeschaltet
wird, stirbt der DC-DC-Konverter. Nicht nur einer, alle 7Stk. Keine
Ahnung warum.
Auf genau solch eines Problems musste ich im letzten Jahr einen Produktrückruf durchführen. :-/ Allerdings wurden die Spannungsspitzen primär durch die Induktivität des am Eingang befindlichen LC-Filters verursacht. Direkt am Eingang der Baugruppe hatte ich nämlich von vornherein eine passenden TSV-Diode.
Einfach von außen einen fast beliebigen Elko parallel zum Eingang und
das Problem ist beseitigt.
Ja, in meinem Fall hatte ich den Kondensator (konkret 82 µF) primär nach mechanischen Gesichtspunkten ausgewählt, um das zurückgerufene Fertigungslos noch retten zu können, ohne dass die Qualität darunter leidet. Der recht dicke, aber kurze Kondensator konnte liegend neben einem der Keramikkondensatoren auf der Leiterplatte platziert und verlötet werden. Anschließend wurde er mit einem Tropfen dickflüssigen Lacks fixiert. Bei einer Baugruppe führte ich nach längerer Trocknung eine mechanische Prüfung durch und schaffte es nicht, den Kondensatoren mit der Hand abzureißen. Zur Sicherheit wurde aber auch noch eine weitere TVS-Diode auf einen der anderen Keramikkondensaoren gelötet.
Beim nächsten Fertigungslos war das ganze natürlich direkt auf der Leiterplatten implementiert.
da der erste Versuch eher sehr deprimierend den Abschluss gefunden hat, wenigstens wurde zeitnah der Kaufpreis rückerstattet, habe ich mich nach äquivalentem Ersatz umgesehen.
Geordert habe ich wieder 10Stk. eines ähnlichem Artikels (siehe Abb. im Anhang) und kann ich nur positives berichten.
Nach Kontrolle der korrekten Funktion habe alle 10Stk. ihren Test bestanden. Die Ausgangsspannung liegt im Range von +5,08VDC bis +5,17VDC. Die Eingangsspannung betrug +24VDC. Belastet habe ich mit 0,5A, reine ohmsche Last. Die Regelung Richtung Ausgangsspannung ist sehr stabil.
Der Spannungsregler-IC ist mit "1HY" beschriftet, folgend rechts daneben mit einem ähnliche aussehendem Diodensymbol senkrecht stehend.
Kaufempfehlung: gut.