LiFePO4 Ladegerät überlädt die Zellen

#8075705
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Ich habe ein LiFePO4 Ladegerät mit 20A, das dummerweise effektiv 14.8 V raushaut. Das heißt, dass das interne BMS meiner Akkus immer abschaltet, sobald eine der Zellen 4.65 V erreicht. Danach oszilliert es zwischen Abschaltung und 14.8 V. Der Hersteller meint, wäre nicht so schlimm, notfalls Blei-Modus verwenden. Das geht zwar, aber da bei 20 A selbst mit dicken Kabeln ein gewisser Spannungsabfall entsteht, detektiert das Gerät korrekterweise 14.6 V (statt dem eingestellten 14.4, also auch hier 200 mV zu viel) und geht dann auf 13.5 Float. Durch den Spannungsabfall ist bei 14.4 im Gerät natürlich nicht 14.4 am Akku, so dass die Teile dann nur 85 % voll werden und nicht balancen. Jetzt die große Frage: habe ich eine Chance um einen Neukauf rumzukommen (ich habe das Problem erst nach mehreren Jahren bemerkt da ein Akku defekt war). Die Frage wäre, wie bekomme ich ca. 400 mV Spannungsabfall konstant, oder zumindest bei nahezu null Strom (dann wird die CV Phase etwas länger wenn es mehr als 400 mV während des Ladens abfallen und weniger mit fallendem Strom). Was mir halt nix nützt ist irgendwas, was zwar die Spannung begrenzt solange da ein paar A fließen, aber bei Vollladung nicht mehr und die Spannung dann doch durchschlägt. Ich dachte an Dioden, aber 20 A sind kein Spaß, 700 mV drop sind zu viel. Blieben noch Schottkys, aber haben die im Null-Strom immer noch ihre 200-300 mV drop? Hat jemand Ideen?

(Firma: matzetronics) #8075716
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Jemin K. schrieb:

Hat jemand Ideen?

Aufschrauben und korrekt einstellen. Schön, das du den Typ des Ladegerätes nicht nennst.

Jemin K. schrieb:

sobald eine der Zellen 4.65 V erreicht

Dann ist das Top-Balancing des BMS nicht funktionsfähig. Mit 4,65V zerstörst du die Zelle. Oder ist das ein Tippfehler? 3,65V wäre so gerade noch im Limit.

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#8075723
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Matthias S. schrieb:

Oder ist das ein Tippfehler?

Ich tippe auf Tippfehler. Er hat sicherlich 4 Stück LiFePO4 Zellen in Reihe geschaltet und nicht nur 3 Stück!

Die maximale Ladeendspannung für eine LiFePO4 Zelle beträgt 3,6 Volt!

Du könntest also eine Diode und einen Shuntwiderstand in Serie schalten, wobei die Diode beim Laden von einem Relaiskontakt ständig überbrückt wird. Sobald der Strom (Spannungsfall am Shuntwiderstand) unter einen gewissen Wert fällt, öffnet das Relais seinen Kontakt und die Diode wird voll wirksam.

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#8075726
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Jemin K. schrieb:

Ich dachte an Dioden, aber 20 A sind kein Spaß, 700 mV drop sind zu viel. Blieben noch Schottkys, aber haben die im Null-Strom immer noch ihre 200-300 mV drop?

Einfach mal das passende Datenblatt ansehen. Ich hatte letztens mal nen kleinen Stapel der 30SQ050 für paar ct/Stück vom Ali geholt und getestet. Da blieben die ~280 mV auch real noch im µA-Bereich stehen.

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#8075795
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Ich will den Hersteller jetzt nicht in die Pfanne hauen, es spielt doch keine Rolle. Es gibt intern auf einem kleinen Daughter-Board einen KA7500B und einen unmarkierten Chip. Dazu drei verklebte Trimmer, aber leider ohne Hinweis auf dem silkscreen, welcher was ist. Ich würde da ja Mal dran drehen, blöderweise braucht das Ding eine Batterie um Spannung auszugeben, und die schaltet ja ab sobald es so hoch geht. Da muss ich mir erst was überlegen. Aber der Hinweis zu Schottkys ist interessant. Ich werde Mal ein paar testen, evtl. kann ich ja einen Parallelwiderstand zum Akku schalten, so dass immer ein Reststrom fließt. Ich lasse dir Akkus eh nur begrenzt am Ladegerät.

#8075799
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Jemin K. schrieb:

Ich habe ein LiFePO4 Ladegerät mit 20A, das dummerweise effektiv 14.8 V raushaut.

Das ist vermutlich nicht als LiFePO4 Ladegerät spezifiziert.

Das heißt, dass das interne BMS meiner Akkus immer abschaltet, sobald eine der Zellen 4.65 V erreicht.

Da würden dir sogar Lithium-Ionen-Akkus um die Ohren fliegen.

Hat jemand Ideen?

Ja, kaufe dir ein richtiges LiFePO4 Ladegerät. Und beschäftige dich mal mit den verschiedenen Akkutypen.

#8075804
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Jemin K. schrieb:

aber da bei 20 A selbst mit dicken Kabeln ein gewisser Spannungsabfall entsteht, detektiert das Gerät korrekterweise 14.6 V (statt dem eingestellten 14.4, also auch hier 200 mV zu viel) und geht dann auf 13.5 Float. Durch den Spannungsabfall ist bei 14.4 im Gerät natürlich nicht 14.4 am Akku

Also das kapier ich nicht. Das Gerät detektiert (was auch immer das bedeuten soll) 14.6v statt eingestellter 14.4V. Aber es sind nur 14.4V im Ladegerät und damit keine 14.4V im Akku.

Wie soll es 14.6V "detektieren", wenn es nur 14.4V im Gerät sind? Und normalerweise sinkt der Strom am Ladeende, so dass der Spannungsabfall über den Leitungen nicht mehr relevant ist.

Mindestens deine Beschreibung finde ich fragwürdig.

(Firma: matzetronics) #8075823
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Jemin K. schrieb:

Ich will den Hersteller jetzt nicht in die Pfanne hauen, es spielt doch keine Rolle.

Das ist doch Unsinn. Wenn ein Hersteller falsche Spannungen einstellt, dann kann man ihn auch nennen.

Jemin K. schrieb:

KA7500B

Bestens dokumentierter Chip: https://www.onsemi.com/download/data-sheet/pdf/ka7500b-d.pdf

Das Level an Pin 15 bzw. Pin 2 wird mit VRef verglichen und danach der Ausgang geregelt. Also einfach schauen, welcher Trimmer dahin geht. Der andere Messeingang wird vermutlich zur Strommessung/-begrenzung verwendet. Da kann man mal ein Foto der derzeitigen Position machen und dann mit Voltmeter am Ausgang vorsichtig am Trimmer drehen.

Jemin K. schrieb:

blöderweise braucht das Ding eine Batterie um Spannung auszugeben, und die schaltet ja ab sobald es so hoch geht.

Dann schalte einfach eine Glühlampe oder Betonwiderstand in Reihe zur Batterie.

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#8075826
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Jemin K. schrieb:

Ich habe ein LiFePO4 Ladegerät mit 20A, das dummerweise effektiv 14.8 V raushaut.

Das ist so weit korrekt.

Auch dein Akkuschrauberlader liefert 14.8V.

Diese hohe Spannung ist nötig damit der LFP balancieren kann.

Jemin K. schrieb:

Das heißt, dass das interne BMS meiner Akkus immer abschaltet, sobald eine der Zellen 4.65 V erreicht.

Ja, so ist das bei Akkus mit integriertem Schutz von dem das Ladegerät nichts weiss.

Je besser der Akku gebalanct ist, um so später schaltet er ab.

Jemin K. schrieb:

habe ich eine Chance um einen Neukauf rumzukommen

Ja, du musst halt mit dem ein/ausschalten leben. Dem Akku und seiner Schutzschaltung und dem Ladegerät tut das nichts wenn es mit 1Hz oder selterer passiert, es ist nicht der Grund dass irgendwann was kaputt geht. Die Verbindung zum Akku muss so niederohmig sein, dass die 20A nicht mehr Spannungsabfall bringen als die Hysterese zwischen ein- und ausschalten beträgt.

Eine richtige Lösung gäbe es nur mit Akkus dessen Balancer die 20A aushält (ist so unsinnig dass keiner das so baut) oder mit einem Ladegerät das jede einzelne Zellenspannung kennt, also den üblichen Modellbauladern mit Balancerkabeln.

Jemin K. schrieb:

natürlich nicht 14.4 am Akku, so dass die Teile dann nur 85 % voll werden und nicht balancen.

Eben. Daher nicht die Ladespannung reduzieren.

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#8075863
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Naja, das Ladegerät ist speziell eines für LiFePO4, völlig doof bin ich nicht, mit 4,65 meinte ich 3,65 V, Tippfehler auf dem Handy. Es behauptet, dass es 14.6 V rausgibt, also sind 14.8 definitiv zu viel. Ich sehe in den Zellen auch kein großes Balancing, auf den letzten Minuten bis voll driften die 80 mV auseinander und dann bleibt's auch so. Allerdings war der Tipp mit dem Trimmer tatsächlich erfolgversprechend. Habe einen gefunden der die Ladeschlussspannung regelt. Habe es auf 14.4 V gestellt, das sind 3.6 V pro Zelle, wenn der Balancer da nix tut kann ich ihm auch nicht helfen.

#8075870
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Jemin K. schrieb:

Ich sehe in den Zellen auch kein großes Balancing, auf den letzten Minuten bis voll driften die 80 mV auseinander und dann bleibt's auch so.

Auch Balancer haben ihre Vorgaben. Da ist es nicht nur die Spannung, sondern auch der der Strom, ggf. in Bezug zur anliegenden Spannung. Und u.U. kommt dazu auch noch ein Zeitfaktor. Und Zelltemperatur?

Um sich da ein Urteil zu bilden, müsstest Du verdammt tief einsteigen.

Für ein einzelnes Pack wäre es sehr nützlich zu wissen, welche Zelle bei welcher Leistungsabgabe den Ausstieg bewirkt. Noch besser, der Verlauf aller Zellen bis dahin.

#8075875
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Jemin K. schrieb:

wenn der Balancer da nix tut kann ich ihm auch nicht helfen.

Was steht denn im Datenblatt zur Batterie? Es gibt welche, deren BMS allenfalls passiv bei der Ladeschlussspannung ausgleicht, und die kommen mit 3,6V pro Zelle unter Umständen nicht aus, wenn sie auf 3,65V Ladeschlussspannung (entgegen einer obenstehenden Aussage ein häufig in den Datenblättern zu findender regulärer Wert) ausgelegt sind. Letztlich muss der Kram zusammenpassen. Und es gibt ja auch LiFePO₄-Akkus, die als Drop-In-Replacement für Bleiakkus dienen sollen; daher ist der Vorschlag des ungenannten Ladegeräteherstellers, es ggf. mit dem Programm für Bleiakkus zu probieren, nicht völlig absurd – deswegen ins Datenblatt des Akkus schauen, was da die Vorgabe ist, und das Ladegerät darauf einstellen.

#8075881
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Jörg R. schrieb:

Jemin K. schrieb:

Naja, das Ladegerät ist speziell eines für LiFePO4, völlig doof bin ich nicht, mit 4,65 meinte ich 3,65 V, Tippfehler auf dem Handy.

Das hat Matthias S. direkt im allerersten Kommentar vermutet, worauf du nicht eingegangen bist.

Wie viele andere Leser selbstverständlich auch, viele waren sich sogar sicher, man muss nicht jeden Brei weiter zertreten. Reicht es jetzt?

#8075882
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Jemin K. schrieb:

Ich habe ein LiFePO4 Ladegerät mit 20A, das dummerweise effektiv 14.8 V raushaut. Das heißt, dass das interne BMS meiner Akkus immer abschaltet, sobald eine der Zellen 4.65 V erreicht. Danach oszilliert es zwischen Abschaltung und 14.8 V. Der Hersteller meint, wäre nicht so schlimm, notfalls Blei-Modus verwenden. Das geht zwar, aber da bei 20 A selbst mit dicken Kabeln ein gewisser Spannungsabfall entsteht, detektiert das Gerät korrekterweise 14.6 V (statt dem eingestellten 14.4, also auch hier 200 mV zu viel) und geht dann auf 13.5 Float.

Dein Ladegerät wird im „Blei“ Modus vermutlich nach einer gewissen Zeit nach erreichen der Ladeendspannung auf Erhaltungsladung umschalten, also ca. 13,5V. Den Modus gibt es bei LiFePO4 nicht.

Hat das unbekannte Ladegerät einen LiFePO4 Lademodus?

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#8075883
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Ralf X. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Jemin K. schrieb:

Naja, das Ladegerät ist speziell eines für LiFePO4, völlig doof bin ich nicht, mit 4,65 meinte ich 3,65 V, Tippfehler auf dem Handy.

Das hat Matthias S. direkt im allerersten Kommentar vermutet, worauf du nicht eingegangen bist.

Wie viele andere Leser selbstverständlich auch, viele waren sich sogar sicher, man muss nicht jeden Brei weiter zertreten.

Eigentlich trittst du es gerade unnötig weiter breit. Ich finde es zudem legitim einen TO auf solche Sachverhalte hinzuweisen.

Reicht es jetzt?

Frag dich das doch bitte selbst.

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#8076222
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So, ich habe die eine Batterie Mal auf 50% SOC entladen und dann wieder mit dem Gerät aufgeladen. Am Anfang sieht es ganz gut aus, aber am Ende schießt eine Zelle hoch, so dass das BMS schon bei 14.2 Schluss macht. Könnte es sein, dass der Balancer nie so richtig Zeit hat die Zellen anzugleichen? Von der Kapazität her ist in dem Ding auf jeden Fall schon Mal mehr drin als drauf steht, ca. 52 Ah die man entnehmen kann...

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(Firma: matzetronics) #8076246
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Bei vielen BMS kann man einstellen, ab welcher Spannung das Balancing startet. Es wird so gut wie immer Top-Balancing gemacht, active Balancing wird in diesen Blöcken so gut wie nie benutzt, weils Geld kostet. Für mich sieht das schon nach schlechter Zelle aus, aber du kannst ihr noch eine Chance geben, indem du die Abschaltspannung mal ein wenig unterschreitest (mit dem Poti im Ladegerät auf 14,15V) und das mal ne Weile wirken lässt.
Das Top Balancing sollte dann wirken und die Differenz der Zellen verringern.

#8076250
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Ich versuche es gerade mit 100 mA Ladestrom vom einstellbaren Ladegerät (leider minimal 3.6 V pro Zelle nur einstellbar). Sieht aber so aus als würde trotzdem die eine Zelle weglaufen... Das mit dem auf sicherem Level köcheln lassen dachte ich mir auch. Balanciert das Ding eigentlich auch wenn das Ladegerät ab ist? Ne, oder?

#8076254
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Jemin K. schrieb:

Am Anfang sieht es ganz gut aus, aber am Ende schießt eine Zelle hoch, so dass das BMS schon bei 14.2 Schluss macht

Das ist völlig normal.

Eine Zelle ist halt zuerst voll.

Der Balancer passt die Kapazität nur in der Zeit an in der die Zelle uber 3.5V hat und nur mit 1/1000 des Ladestroms. Er sorgt nur dafür dass über tausende Ladezyklen die Zellen nicht zu weit auseinanderdriften.

Wenn eine Zelle beim Laden zuerst voll und beim Entladen zuerst leer ist, dann muss gar nicht gebalanct werden, denn die Akkukapazität wird durch diese eine (schwächste) Zelle bestimmt.

Jemin K. schrieb:

Balanciert das Ding eigentlich auch wenn das Ladegerät ab ist

Ja, es entlädt die vollste Zelle bis 3.5V.

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(Firma: matzetronics) #8076338
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Jemin K. schrieb:

So richtig nach Balancing sieht mir das nicht aus, oder?

Das tut es wirklich nicht, vor allem, weil 3,6V ja schon eine Menge für eine LFP Zelle ist. Von meinen Fahrbatterien (20 x EVE 314Ah) kenne ich eher, das bei spätestens 3,35V das Balancing einsetzt und bei etwa 3,4V die Zellen nur noch wenige mV auseinanderliegen. Allerdings lässt sich dieses BMS (ANT) auch konfigurieren und das habe ich gemacht. Ich lade meist sowieso nur bis 3,45V, die Kapazität reicht mir und das Balancing ist dann auch erfolgreich beendet. Wie bei dir gibt es aber immer eine Zelle (hier meist #18) die schneller voll ist als alle anderen, sich beim Entladen aber normal verhält und nicht etwa schneller leer ist.

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(Firma: Funkenflug Industries) #8076357
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Da sind die Zellen ordentlich auseinandergedriftet. Welches BMS verwendest Du da? Vielleicht mal wegschmeißen und eines verbauen, was das Balancing besser beherrscht. Oder wie alt ist der ganze Aufbau, kann es sein, daß die Zellen selbst einfach mal nicht besser sind?

#8076450
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Das bms ist wahrscheinlich ein EcoWorthy eigenes bzw. eine Auftragsentwicklung. Was gibt es denn an günstigen LiFePO4s am Markt, die vernünftige Qualität haben und auch BMS mit Bluetooth verbaut? Hat jemand Tipps? Ich habe die Batterie jetzt Mal an ein Labornetzgerät mit 20 mA und 14.0 V gehängt. Noch sind wir nicht bei 3.5 V pro Zelle, aber selbst bei diesem Winzstrom driften die Zellen auseinander. 🤔 Wenn es bis heute Abend nicht besser wird, werde ich das Ding nochmal bis runter an die Grenze entladen und schauen was diese Zelle mit der hohen Spannung da macht - zuerst oder zuletzt die Entladeschlussspannung erreichen...

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#8076453
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Matthias S. schrieb:

Doch, das sind sie. Über 100mV Diff. bei normaler Ladung ist nicht normal.

Doch.

LFap hat fast konstante Spannung von 10-90%, von 3.2-3.4, und die Spannung steigt nur wenn sie voll wird rapide an.

Eine wird zuerst voll.

Es ist physikalisch gar nicht möglich, einen mehrzelligen Akku so zu balancen dass alle Zellen gleichzeitig voll und gleichzeitig leer werden, denn sie haben nocht dieselbe Kapazität.

Es reicht, so gebalanct zu haben, dass nicht eine zuerst voll und eine andere zuerst leer wird. Alles andere bringt keine Mehrkapazität.

(Firma: Funkenflug Industries) #8076481
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Also was ich da sehe, im Abschaltmoment ist eine Zelle nach ziemlich rapidem Anstieg auf 3,65V randvoll, während zwei andere nach eher gemäßigtem Anstieg noch bei unter 3,45V herumdümpeln.

Vor allem fallen alle Zellspannungen nach Ladeende mit so ziemlich der gleichen logarithmischen Funktion wieder ab, ich sehe da keine erhöhte Entladung der beiden sehr vollen Zellen, wie sie ein (passives) BMS zum Balancing durchführen müsste. Das ist entweder eine schlechte Balancing-Strategie, die nicht zum Aufbau oder zur Betriebsweise des Akkusatzes passt oder es wird gar kein Balancing durchgeführt, zumindest nicht am oberen Ende des Ladezustands.

Man müsste sich mal anschauen, wie das bei Entladeschluss aussieht, also am unteren Ende des Ladezustands. Wenn dann wieder die gleichen Zellen mit Extremwerten glänzen (also früher leer sind als die anderen), haben die einfach nur eine messbar schlechtere Kapazität und dagegen lässt sich nicht viel machen (außer Austausch aller Zellen gegen neue).

#8076496
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Oliver S. schrieb:

Völlig egal, welche Zelle da zuerst voll wird. 14,8V sind 4,7V

Eher 3.7

per Zelle, und da wird das BMS immer vorher die Bremse reinhauen, selbst bei ideal gebalancten Zellen.

Und auch bei perfekten 14V aka theoretischen 3.5V/Zelle wird eine zuerst voll mit 3.65V, das BMS schaltet ab, und die anderen haben noch 3.45V.

Es ist bei mehreren Zellen in Reihe halt nicht zu vermeiden. Unterschiedliche Selbstentladung, unterschiedlicher Ladewirkungsgrad, unterschiedlicher Innenwiderstand, unterschiedlicher Kontaktierungswiderstand, unterschiedliche Zellentemperatur, unterschiedliche Kapazität.

(Firma: matzetronics) #8076514
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Michael B. schrieb:

Es ist physikalisch gar nicht möglich, einen mehrzelligen Akku so zu balancen dass alle Zellen gleichzeitig voll und gleichzeitig leer werden, denn sie haben nocht dieselbe Kapazität.

Was heisst hier 'physikalisch nicht möglich'? Das ist der grundlegende Job eines BMS, das es in der Nähe der Schlussspannung das Balancing macht. Wie o.a. passiert genau das bei meinem Setup mit 20 Zellen und dem ANT BMS. Während des Ladevorgangs kann es schon mal sein, das eine Zelle um 40-50mV abweicht, aber gegen Ende der Ladung sind es nur noch 4-10mV. Und so unterschiedlich können die Zellen in einem solchen Block nicht sein, da sie sicher aus der gleichen Charge kommen. Auf YT gibt es ein paar wenige Videos, wo EcoWorthy auseinander genommen werden. Beim 100Ah Block war es wohl ein BMS von JK. Mit dem ANT in meinem Auto bin ich recht zufrieden, wenn man sich erstmal mit der Unmenge von Parametern auseinandergesetzt hat. Hat Bluetooth, UART und kann bis zu 550A. Übrigens habe ich einen EcoWorthy 30Ah Block als 12V Batterie in diesem Auto, der seit 3 Jahren völlig unaufällig arbeitet. Geladen wird er von einem auf 14,2V eingestellten DC/DC Wandler aus den Fahrbatterien.

#8076534
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Matthias S. schrieb:

Hat Bluetooth,

Lustigerweise ist das in Indien zu einem Volkssport geworden, auf der Straße die Bluetooth-BMS von vorbeifahrenden E-Rikschas zu deaktivieren (und dann z.T. Lösegeld zu fordern, dass die weiterfahren dürfen).

Folge: Apple und Google mussten die Apps für diese BMS aus dem Appstore nehmen... Die BMS Hersteller müssen aber nichts anpassen, die dürfen weiter ohne Auth fernsteuerbar sein.

https://www.thehindu.com/sci-tech/technology/e-rickshaw-battery-hacks-and-bluetooth-bms-vulnerabilities-explained/article71188599.ece

#8076544
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Matthias S. schrieb:

Michael B. schrieb:

Es ist physikalisch gar nicht möglich, einen mehrzelligen Akku so zu balancen dass alle Zellen gleichzeitig voll und gleichzeitig leer werden, denn sie haben nocht dieselbe Kapazität.

Was heisst hier 'physikalisch nicht möglich'? Das ist der grundlegende Job eines BMS, das es in der Nähe der Schlussspannung das Balancing macht.

Was nichts daran ändern kann, dass die Zellen bei unterschiedlicher Kapazität niemals alle gleichzeitig voll und gleichzeitig leer werden.

Oliver

#8076550
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Oliver S. schrieb:

Was nichts daran ändern kann, dass die Zellen bei unterschiedlicher Kapazität niemals alle gleichzeitig voll und gleichzeitig leer werden.

Wenn sie aber alle bei Ladeende alle gleich voll waren, dann bestimmt das Entladeende die schwächste Zelle. Die ist irgendwann leer, und die Zellen mit einer höheren Kapazitat haben entsprechend noch eine Restladung. Beim nächsten Laden sollten dann alle gleichzeitig voll werden. Denn ich habe beim Entladen ja jeder die gleiche Ladungemenge entnommen und beim Laden jeder die gleiche Ladungemenge gegeben.

#8076565
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Im Prinzip wäre es ja fast egal wenn es eine kleine Kapazitätsabweichung gäbe, denn die Batterie wird nie bis ganz unten entladen. Was mir vor allem komisch vorkommt, ist, dass da scheinbar gar nichts an balancing passiert. Evtl. gibt's ja einen Mindestladestrom oder so den das Ding zusätzlich zu hoher Spannung in einer Zelle erkennen muss? Vermutlich fällt das alles den "normalen"Kunden nicht auf, denn ob das Ladegerät die Endspannung erreicht hat oder das BMS abgeschaltet, sieht man ja nicht! Nur eines meiner Ladegerät gibt dann einen extrem nervigen Alarm, was die ganze Fehlersuche erst gestartet hat. Die App zum auslesen der Zellen ist auch selbstgebastelt, in der App vom Hersteller sieht man den Zeitverlauf nicht, und den BMS Fehler auch nur während er noch besteht und wenn man gezielt schaut. Dort steht auch "Unterschiede bis 0.3V sind normal" und zeigt die Spannungsdifferent daher als "normal" an...

(Firma: matzetronics) #8076653
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Εrnst B. schrieb:

Matthias S. schrieb:

Hat Bluetooth,

Lustigerweise ist das in Indien zu einem Volkssport geworden, auf der Straße die Bluetooth-BMS von vorbeifahrenden E-Rikschas zu deaktivieren

Kann beim ANT nicht passieren, da du erstens die richtige BT Pin brauchst und zweitens ein Passwort, um an den Parametern rumzufummeln. Ohne Passwort darfste gucken, aber nichts verstellen. Sowohl Pin als auch Passwort kann man selber wählen.

Michael B. schrieb:

Klar, mit 20mA Balancerstrom bei 20A Ladestrom.

Wie kommst du auf 20mA? Meist sind das mindestens 100mA. Und hier ist nicht mal ansatzweise ein Balancing zu sehen. Der TE hat ja auch mit niedrigem Strom experimentiert. Ich würde aber gerne mal wissen, was die originale APP ainstellen kann.

#8076666
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Also die originale App kann gar nichts groß einstellen. Nur den Namen. Es gibt einen "advanced mode" wenn man 10x auf den Namen tippt, da kann man die Temperaturgrenzen und die Einheiten umstellen. Ich habe mir Mal das Protokoll angeschaut und es scheint kein JBD BMS zu sein, was wohl in älteren Ecoworthy-Modellen verbaut wurde, sondern wirklich was eigenes. Die Funkbrücke fürs BLE ist jedenfalls von nRF. Meine Vermutung, basierend darauf, dass es Berichte über ähnliche Probleme bei verschiedenen anderen Batterien gibt:

Die JBD BMS balancen wohl mit nur 20 mA und meistens ist die Option "only balance when charging" aktiviert. Sind die Unterschiede zwischen den Zellen hoch, oder das Laden schnell, reichen die 20 mA nicht, irgendwas auszurichten. Die Batterie braucht aber mindestens 500 mA Ladestrom um überhaupt zu erkennen, dass sie geladen wird. Tja: das wird auch von selbst nie was werden. Die Leute haben bei den Modellen mit JBD und ähnlichen BMS ein top balancing erreichen können, wenn sie die Option ausgeschaltet haben, sprich, wenn das Ding immer balanced when Delta U größer X und Zellspannung größer Y ist. Dauert aber gern Mal über Nacht. Da bei dem Teil aber keine Möglichkeit besteht, die balancing option zu verstellen, habe ich hier vermutlich einfach Mal die Arschkarte. Während des Ladens zu balancen ist für den Eimer, und dazwischen balanced er nicht. 😡

#8076672
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Jemin K. schrieb:

Sind die Unterschiede zwischen den Zellen hoch, oder das Laden schnell, reichen die 20 mA nicht, irgendwas auszurichten.

Ein Balancer muss nur die unterschiedliche Selbstentladung und Ladewirkungsgrad der Akkus ausgleichen, wenn der Balancer in 1000 Ladezyklen 1C umladen kann, reicht das locker.

Er muss NICHT bei jedem Laden alle Akkus aufs Millivolt gleich ziehen.

#8076689
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Udo S. schrieb:

Oliver S. schrieb:

Was nichts daran ändern kann, dass die Zellen bei unterschiedlicher Kapazität niemals alle gleichzeitig voll und gleichzeitig leer werden.

Wenn sie aber alle bei Ladeende alle gleich voll waren, dann bestimmt das Entladeende die schwächste Zelle. Die ist irgendwann leer, und die Zellen mit einer höheren Kapazitat haben entsprechend noch eine Restladung. Beim nächsten Laden sollten dann alle gleichzeitig voll werden. Denn ich habe beim Entladen ja jeder die gleiche Ladungemenge entnommen und beim Laden jeder die gleiche Ladungemenge gegeben.

Leider nicht. Hat diese Zelle einen erhöhten Innenwiderstand, sinkt der Wirkungsgrad, also verballert so eine Zelle immer mehr Energie in Wärme. Schon rein rechnerisch mehr beim Laden, als beim Entladen. Entsprechend driften die Spannungen dann immer wieder auseinander und rufen nach wiederholtem Balancing.

#8076763
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Michael B. schrieb:

Ein Balancer muss nur die unterschiedliche Selbstentladung und Ladewirkungsgrad der Akkus ausgleichen […] Er muss NICHT bei jedem Laden alle Akkus aufs Millivolt gleich ziehen.

Ein Balancer soll dafür sorgen, dass die Zellen möglichst nicht auseinanderdriften. Das Auseinanderdriften geschieht in der Regel weniger durch unterschiedliche Selbstentladung (die bei Li-Akkus, die tatsächlich genutzt werden, sowieso vernachlässigbar ist), sondern durch mit der Zeit auseinanderlaufende Innenwiderstände, sodass die Zellen am Ende der Entladung unterschiedliche Spannungsniveaus aufweisen – die werden beim Laden idealerweise wieder auf gleiche Spannung gebracht, denn ohne Balancer würde die Ladung beendet, wenn die erste Zelle voll ist – mit absehbaren Folgen für die nutzbare Energie des Akkus und die Restlebensdauer der sowieso schon schwächeren Zellen.

Also doch: Ein Balancer sorgt idealerweise dafür, dass die Zellen beim Ladeschluss nur wenige mV voneinander abweichen.

#8076778
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Jack V. schrieb:

Das Auseinanderdriften geschieht in der Regel weniger durch unterschiedliche Selbstentladung (die bei Li-Akkus, die tatsächlich genutzt werden, sowieso vernachlässigbar ist), sondern durch mit der Zeit auseinanderlaufende Innenwiderstände, sodass die Zellen am Ende der Entladung unterschiedliche Spannungsniveaus aufweisen

Der Begriff Ladewirkungsgrad sagt dir nichts ?

#8076792
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Michael B. schrieb:

Der Begriff Ladewirkungsgrad sagt dir nichts ?

Wie kommst du darauf? Ich bin darauf nicht eingegangen, weil der zum großen Teil mit Ri korreliert.

Es ging letztlich darum, dass du meinstest, ein Balancer hätte nicht die Aufgabe, die Zellen beim Laden spannungsseitig möglichst gleichzuziehen, während genau das jedoch bei den üblichen Implementierungen seine Arbeitsweise und Aufgabe ist. Warum das so ist, habe ich zu erläutern versucht.

#8076863
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Michael B. schrieb:

Weil du ewiges Geschwätz absonderst und doch nur dasselbe meinst, aber mit 'idealerweise' davon ablenst dass es doch letztlich nie klappt.

Entschuldige, könntest du das bitte ausführen? Gerne auch via PN – ich hab nämlich gerade große Probleme, das auf den Verlauf abzubilden.

Zur Erinnerung, und sehr verkürzt: Du schriebst, dass Balancer nicht dafür sorgen müssten, dass die Zellen beim Laden die gleiche Spannung haben. Ich schrieb, dass es sehr wohl das Prinzip der üblichen Balancer ist. Du störst dich an der Erklärung? Ja – dann überleg mal selbst, wie deine Reaktion bei einem einfachen „Nein“ ohne Ausführung gewesen wäre. Also: Was willst du hier von mir?

: Bearbeitet durch User
(Firma: Funkenflug Industries) #8077159
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Okay, das spricht für mich dann wirklich für schlecht ausbalanciert.

Wenn Du magst könntest Du das Pack auftrennen, ein manuelles Balancing (Top-Balancing) aller Zellen durchführen und danach schauen, ob sich was verbessert hat.

100%ige Gleichheit wirst Du aber nie erreichen, so fair muss man sein. Keine Zellen sind exakt gleich, kann sein, daß es so wie es ist bereits optimal ist.

#8077402
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Ben B. schrieb:

Okay, das spricht für mich dann wirklich für schlecht ausbalanciert.

Normal.

Cell 4 könnte mehr aufgeladen werden, Cell 2 bestimmt dann die Kapazität des Packs.

Jemin K. schrieb:

aber ich finde es putzig, dass das ja heißt das jeder Ladevorgang am Ende vom BMS beendet wird.

Wenn du nur die Summenspannung und nicht die Einzelspannungen kennst, kannst du nur aufladen bis das BMS mal den Stecker zieht.

Daher sollten Ladegeräte die Einzelspannungen kennen, oder vom BMS gesteuert und abgeregelt werden.

#8077407
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Jemin K. schrieb:

So sieht es mit 100 mA Ladestrom und dann abstecken aus, wenn die erste Zelle bei 3.6 V ist. So richtig nach Balancing sieht mir das nicht aus, oder?

Wenn diese Messungen ok sind (davon gehe ich aus), ist das eine schlechte Batterie. lasse das Ladegerät doch mal dran hängen, bei 100mA. Es versucht ja immer weiter zu laden. Vielleicht kommt die Batterie noch und dann auch das Ballancing auch wieder. Du schriebst ja, dass die länger nicht richtig geladen wurden. Wenn der Unterschied zu groß ist, dauert das sicher länger. Allerdings habe ich mit diesen Batterien keine Erfahrungen. Bei Blei kommt die Ladetechnik (gute Ladegeräte) auch nicht mehr mit zu großen Unterschieden klar. Also, wenn das Ladegerät auch völlig abschaltet, dann mach es nach etwas Standzeit wieder an. Ich bin sicher die Daten und das Laden wird besser.

#8077450
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Der Händler meinte 5x cyclen und dann ersetzen sie die möglicherweise. Mal schauen was dabei rauskommt... Blöd dass sie verschweißt ist, ich kann also keinen zusätzlichen Balancer einbauen oder die Zellen einmal balancen. Alles was ich habe sind die zwei terminal und eine reine readout BLE Verbindung...

: Bearbeitet durch User
(Firma: Funkenflug Industries) #8077644
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Irgendwas wie ein Balancer-Kabel muss da dran sein, sonst könnte das Ding die einzelnen Zellspannungen nicht messen. Darüber könnte man alle Zellen nacheinander mit geringem Strom einmal komplett voll laden. Es ist aber möglich, daß man da ein wenig mit spielen muss, falls das Ding doch sowas wie einen Balancer hat, wird dieser dem Laden einer einzelnen Zelle entgegenwirken.

Und bitte Vorsicht beim Anschluss an ein Labornetzgerät oder so, die Masse davon liegt dann nicht auf Akkusatz-Masse, sondern je nach dem welche Zelle man laden möchte, einiges darüber. Das kann zu unerwarteter Funkenbildung führen wenn man nicht aufpasst und der Akku noch irgendwo Masse-Verbindungen über die Erdung oder weiß ich nicht hat.

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