Elektronik für Anfänger

#8076177
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Peter S. schrieb:

Hallo, wo kann mann in Netz Elektronik lernen zb. wie Yootube wo gibt es guten kostenlose Seiten?

Wenn du die nicht selbst zu finden im Stande bist, solltest du mit so etwas kompliziertem wie Elektronik erst gar nicht anfangen. Es ist, nebenbei angemerkt, auch nicht verboten ein Grundlagen-Buch zu lesen. Die gibt's in Papierform, erkennbar am fehlenden Ein/Aus Schalter, aber auch für den Wischfernsprecher oder das Elektrobuch.

(Firma: Starfleet) #8076187
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Hallo, wo kann mann in Netz Elektronik lernen zb. wie Yootube wo gibt es guten kostenlose Seiten?

Elektronik ist zu einem nicht geringen Anteil "Handwerk" und da "Internet" nur über den Kopf geht, kann man "Elektronik" schlicht nicht über "Seiten" lernen. Seiten können unterstützen, neben den genannten könnte man dort: https://50ohm.de/ reinschauen, wobei sich letzteres auf einen Teil der Elektronik (Funktechnik, Grundlagen) selbstbeschränkt.

Ansonsten halt "Experimentierkästen" und die Seiten der Experimentierkastenmacher:

: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8076275
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Frag doch anders: worauf willst du hinaus? Prinzipiell kannst du schon mit Wertetabellen und Binärrechnung und Hexadezimalzahlen anfangen.

Binär und Hex zählt man IMHO nicht unbedingt zur Elektronik sondern zur Informatik, Computertechnik.

" Die Elektronik ist ein Teilgebiet der Elektrotechnik. Sie ist die Wissenschaft und Technik von der Steuerung des elektrischen Stromes durch elektronische Schaltungen – das sind Schaltungen, in denen mindestens ein aktives Bauelement (zum Beispiel eine Vakuumröhre oder ein Halbleiter-Bauelement) arbeitet. " (aus wikipedia)

In dem Bereich "Elektronik mit RasPi" kommt die elektronik auch "nur" als elementare Schaltungstechnik vor, kann aber genau das sein, was der TO sucht. Dazu gibt es etliche Seiten und Bücher, bspw.:

Ja, da muss der TO sich mal genauer ausdrücken, was er von Elektronik erwartet, Radioreparatur ? Heimautomatisierung ? Motherboard flicken ?

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#8076331
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#8076346
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Michael B. schrieb:

YT ist natürlich Teletubbieunsinn für Leute die nicht selber umblättern können,

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.

Jack V. schrieb:

Das sind reguläre Vorlesungen dann ja auch, oder? Wie sie beispielsweise auch auf YT zu finden sind, denn „Teletubbieunsinn“ kann sich ja nicht sinnvoll auf die Plattform beziehen?

Auf DIE Antwort wäre ich auch gespannt.

#8076391
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Da der überwiegende Teil von YT Elektronik-Videos ausgesprochener Mist ist (Idioten die von Idioten ohne Verstand kopieren, Werbung oder neuerdings sogar KI), kann ich schon verstehen warum man das Elektroniklernen mit YT als Teletubbieunsinn bezeichnet. Da ändern die wenigen Perlen auch nichts, und die Perlen zielen normalerweise nicht auf Anfänger ab.

Anfängervideos versucht meist sich das Unwissen der Zielgruppe zunutze zu machen. Es kommt nicht so genau drauf an wenn die Zielgruppe es sowieso nicht merkt. Es muss sich nur gut anfühlen. Dazu wird dem Zuschauer erzählt wie toll er ist nur weil er das Video sieht und dass das ausreicht ab sofort als Elektronikspezialist zu gelten.

#8076397
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J. T. schrieb:

Auf DIE Antwort wäre ich auch gespannt.

Im Prinzip ist das so. Eine Vorlesung im wörtlichen Sinn, wo ein Skript vorgelesen wird, ist Unsinn.

Ich hab mir früher das Skript genommen und die Vorlesung geschwänzt.

Wenn es allerdings kein Skript gab, war ich da und habe den Skript erstellt. Blöd, wenn im nächsten Jahr die Inhalte leicht verschieden waren.

Aber es gibt einen Grund fur Vorlesungen: das mitschreiben festigt angeblich das transportierte Wissen besser als einfach nur lesen. Wenn man also beim lesen des Skriptes meint, nicht alles verstanden zu haben, ist es klug in die Vorlesung zu gehen und mitzuschreiben. Sagt der Professor. Ich find die Übungen dann besser.

Im grossen und ganzen kommt man schneller durch die Uni wenn man Skripte liest als Vorlesungen zu besuchen.

#8076408
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This! Bei mir war es auch so, dass ich in Fächern, die zwar von der Thematik schwerer waren, aber wo der Stoff an der Tafel erarbeitet wurde, mehr Interesse und somit auch eine bessere Prüfungsleistung hatte, als bei Fächern, die zwar als "leicht" angesehen wurden, es aber nur eine Powerpoint-Diashow hab.

#8076415
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Michael B. schrieb:

Im Prinzip ist das so. Eine Vorlesung im wörtlichen Sinn, wo ein Skript vorgelesen wird, ist Unsinn.

Wenn jetzt aber in der Vorlesung nicht nur stumpf das Skript vorgelesen wird, sondern es noch eine Erklärung obendrauf gibt, dann wird der Unsinn massiv abgemildert.

Und genau solche Videos gibt es auf Youtube. Im Elektronikbereich wäre Ben Eater ein nennenswerter Kandidat auf Youtube.

Und im großen und ganzen bin ich sogar bei dir, es gibt wirklich nahezu unendlich viel hanebüchenen Unsinn auf Youtube, mehr als es fundiertes gibt. Aber deshalb dem fundierten Krams die Existenz absprechen zu wollen, ist auch nicht die feine englische....

Hinzu kommt noch, dass es Leute gibt, die Informationen auch aus Videos so entnehmen können, dass sie daraus lernen, so wie es Leute gibt, die gelesenes besser aufnehmen können.

Oftmals kann auch eine gute Animation mehr erklären, ala tausend Worte es könnten.

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#8076418
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Michael B. schrieb:

Aber es gibt einen Grund fur Vorlesungen: das mitschreiben festigt angeblich das transportierte Wissen besser als einfach nur lesen. Wenn man also beim lesen des Skriptes meint, nicht alles verstanden zu haben, ist es klug in die Vorlesung zu gehen und mitzuschreiben. Sagt der Professor. Ich find die Übungen dann besser.

Du hast einfach nicht den Sinn einer Vorlesung (an der Uni) verstanden. Eine Vorlesung im ursprünglichen Sinne soll eine Richtung vorgeben in der man sich sein Wissen aneignet/vervollständigt und zwar durch Selbststudium (eigenständiges Durcharbeiten entsprechender Quellen z.B. Literatur). Die Mitschrift einer Vorlesung sollte sich auf Stichpunkte und ein paar Skizzen beschränken. Mitschreiben wie bei einem Dikttat ist da eher kontraproduktiv, weil dann den Ausführungen des Dozenten/Professors nicht mehr richtig folgen kann. Die eigentliche Arbeit beginnt nach der Vorlesung mit dem Durcharbeiten der passenden Lektüre im Studierstübchen oder der Bibliothek und dem Besuch der Seminare.

Michael B. schrieb:

Ich hab mir früher das Skript genommen und die Vorlesung geschwänzt.

Michael B. schrieb:

Im grossen und ganzen kommt man schneller durch die Uni wenn man Skripte liest als Vorlesungen zu besuchen.

Was dabei heraus gekommen ist sieht man ja. Das Durchlesen eines Scriptes ersetzt eben kein Studium im Sinne des Wortes.

#8076426
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J. T. schrieb:

Oftmals kann auch eine gute Animation mehr erklären, ala tausend Worte es könnten.

Naja, ist wohl so’n Generationen- oder auch Ego-Ding: „Wir hatten das früher nicht, und ICH hab mir das alles noch selbst gesucht, und wer sich den Kram nun einfacher draufschaffen kann, der muss geistig minderbemittelt sein, denn sonst würde er ja schließlich keine Methode verwenden, die mittels audiovisueller Darbietung der Informationen einen deutlich besseren und schnelleren Lerneffekt ermöglichen kann.“ – oder irgendwie so.

Ich selbst hab aus so manchen Videos deutlich mehr praktisch relevante Kenntnisse und Fertigkeiten gezogen, als aus Büchern alleine. Praktische Vorführung incl. nebenläufiger Erläuterungen, warum so und was passieren würde, wenn man es anders macht, enthalten halt andere, aber nicht minder relevante Informationen – gerade für Autodidakten. Insbesondere wenn für’s Verständnis aufwendige Versuche mit Equipment gezeigt werden, das man als handelsüblicher Bastler nicht in der Ecke stehen hat, kann der Gewinn schon sehr groß sein.

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#8076431
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Marek N. schrieb:

... die zwar als "leicht" angesehen wurden, es aber nur eine Powerpoint-Diashow hab.

Zu meinen Studienzeiten gab es das noch nicht, da hat der Dozent die Bildchen noch selbst an die Tafel gemalt und erläutert. Eine gut gemachte Vorlesung kann schon beim Zuhören Spaß machen, selbst dann wenn der Stoff normalerweise sehr trocken ist. Es kommt halt auf der Dozenten an, ob die Vorlesung interessant gestaltet wird oder nicht. Wer's kann der bereitet auch trocken Stoff so auf, daß das Zuhören Spaß macht. Ich erinnere mich z.B. immer sehr gerne an meine Experimentalphysikvorlesungen zurück. Der Dozent hat immer tolle Experimente in die Vorlesung eingebaut. 1/3 waren Experimente die restlichen 2/3 mit sehr viel Mathematik die Erklärung Selbiger.

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#8076566
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Klaus R. schrieb:

Wo bleibt eigentlich Peter?

Der ist schon gleich vom ersten Antwortpost abgeschreckt. Norbert schrieb im Beitrag #8076177:

Wenn du die nicht selbst zu finden im Stande bist, solltest du mit so etwas kompliziertem wie Elektronik erst gar nicht anfangen.

Karl B. schrieb:

Die anderen modular aufgebauten Tutorials laufen bei mir (Win11) nicht mehr.

Dann hast Du vermutlich einen Spezialrechner. Bei mir funktionieren die auf Win11 und auch auf einem aktuellen Mac.

#8076573
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Hans schrieb:

Karl B. schrieb:

Die anderen modular aufgebauten Tutorials laufen bei mir (Win11) nicht mehr.

Dann hast Du vermutlich einen Spezialrechner. Bei mir funktionieren die auf Win11 und auch auf einem aktuellen Mac.

Ich meinte so spezielle Lern-Tools. Die liefen mit DOS oder Turbo-Pascal. Oder ... Keine Chance für modernere Rechner.

ciao gustav

Angehängte Dateien:
#8076593
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Karl B. schrieb:

Hans schrieb:

Karl B. schrieb:

Die anderen modular aufgebauten Tutorials laufen bei mir (Win11) nicht mehr.

Dann hast Du vermutlich einen Spezialrechner. Bei mir funktionieren die auf Win11 und auch auf einem aktuellen Mac.

Ich meinte so spezielle Lern-Tools. Die liefen mit DOS oder Turbo-Pascal. Oder ... Keine Chance für modernere Rechner.

ciao gustav

Die .scr Dateien haben aber so gar nichts mit DOS zu tun. Das sind Screensaver unter Windows. Allerdings werden diese als potentiell gefährlich eingestuft und vermutlich deshalb vom Defender geblockt. Man kann die meist in *.exe umbenennen, dann sollten sie wieder funktionieren. Evtl muß trotzdem eine Ausnahme definiert werden. Auch die guten alten Turbopascalprogramme laufen unter Window11. Allerdings braucht es dazu ein Hilfsprogramm z.B. DosBox.

#8076603
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Hans schrieb:

Der ist schon gleich vom ersten Antwortpost abgeschreckt.

Oder auf den richtigen Weg gebracht. Vielleicht in Form einer plötzlich aufblitzenden Erkenntnis, dass man ja sein Brauser-Orakel befragen kann. Ungefähr in dieser Art:

»Elektronik Grundlagen auf Juuutjuuub«

oder auch für die sprachlich Fortgelaufenen^H^H^Hschrittenen:

»Basic Electronic tutorials«

#8077706
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Man kann sich auch hier einlesen, und dann je nach dem weiterorientieren:

https://www.mikrocontroller.net/articles/Elektronik_Allgemein https://www.mikrocontroller.net/articles/Absolute_Beginner https://www.mikrocontroller.net/articles/Kategorie:Grundlagen https://www.mikrocontroller.net/articles/Buchtipps

Extra: Referenzbücher für C++ (zum Nachschlagen)

  1. https://www.stroustrup.com/ (The C++ Programming Language)

(A Tour of C++)

(Accelerated C++: Practical Programming by Example (C++ In-Depth Series; Koenig, Moe))

(Der C++-Programmierer; Breymann)

Naja, und sonst gibt es bei einigen Unis auch sehr gute Einführungen, z.B. https://osnadocs.ub.uni-osnabrueck.de/bitstream/urn:nbn:de:gbv:700-2017080716049/6/elektronik-master.pdf KI-Empfehlung: http://prof-gossner.eu/pdf/Gesamttext8.pdf

#8077726
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Hans W. schrieb:

Für mich waren anfangs Relais und einfache Bauteile wie Dioden und Kondensatoren spannend, weil ich eine Menge davon geschenkt bekam.

Womit willst du denn anfangen, Peter?

Eben! Damals fand ich das erst doof, dass meine damalige Frau mir so einen "Spielzeugkasten" mit Transistoren, Dioden und Widerständen geschenkt hatte. Ich war ja schließlich schon Service Techniker. Aber das war sehr nützlich. Man muss nicht so ein Kasten haben, aber Steckbrett, einige Kabel und dann NPN, PNP, Leuchtdioden, Widerständesortiment und tatsächlich die Elektronik-Fibel, von der Seite des Elektronik-Kompendium. Später dann die beiden Bücher: "Art of Electronics" (finde ich besonders gut) und halt die 'Bibel', "Halbleiter-Schaltungstechnik" oder kurz "Tietze und Schenk". Und falls der TO jetzt denkt, das sind aber teure Bücher, dann weiß er noch nicht was die Messgeräte, Lötstation, Bauteile und alles was man so braucht kostet.

#8077730
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Frank O. schrieb:

Tietze und Schenk

Lieber nicht. Damit könnte man einen Einsteiger ganz kräftig abschrecken. Das ist Fachliteratur für die Ausbildungsberufe.

Würde eher etwas wesentlich mehr Praxisorientiertes vorschlagen.

Die Hofacker-Bastelbücher sind nurmehr antiquarisch zu bekommen, fand ich aber recht gut, weil alle Experimente bis auf die Vertauschung von LED-Anzeige mit gemeinsamer Katode und Anode geklappt hatten. Zum Beispiel: Titel Elektronik-Schaltungen - zum Experimentieren und Basteln ISBN 3921682339 (ISBN-13: 9783921682333)

ciao gustav

#8077736
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Klar, später für Dich. Aber der TO ist noch nicht soweit. Man sollte ihn nicht gleich mit schwerer Kost zufüttern. Er wird es im Laufe der Zeit selber merken, dass die entsprechende weiterführende Fachliteratur nötig ist.

Ich fand den Peter Zastrow (mit Lösungsheft) für die Rechnerei hervorragend. Aber wie gesagt, der TO will, soweit ich den Eingangspost verstanden hatte, erst einmal reinschnuppern. Die Tipps hatte ich oben schon erwähnt.

ciao gustav

#8077737
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Hi Peter Elektronik lernen, genau so gut könntest du fragen, wie lerne ich Autos bauen. Das Wort "kostenlos" solltest du dir verkneifen. Elektronik fängt nun mal bei elektrischen Grundlagen an. Z.B. Stromkreis. Gut, wenn du die Grundlagen so einigermaßen kennst, dann kommen wir langsam zu Dioden, Transistoren und ganz am Ende steht dann vielleicht ein µC. Solange wie du Lektüre lesen willst, geht das noch mit "kostenlos" aber spätestens bei Experimenten kommt dein Taschengeld zum Einsatz. Daher stell dir die Frage, wofür will ich mit Elektronik arbeiten. Um mitzureden und Eindruck bei Freunden schinden. Dann lass die Finger davon, kostet nur Zeit und Geld und bleibt bereits im Ansatz stecken. Willst du Elektronik lernen, weil du dir etwas bauen willst, was nicht zu Kaufen oder sehr teuer ist, dann hast du Vorgaben, nach denen du gezielt Informationen suchen kannst. So gibt es viele Modellbauer, die sich eigene Elektronik basteln, um ihre Modelle aufzuwerten. Die haben auch nicht immer eine Elektrikerlehr oder ein Studium. Vieles, was früher mit vielen Bauteilen zusammen gestrickt wurde, erledigt heute ein µC. Dazu braucht es gar nicht soviel Elektronikbastelei, sondern vielmehr das Wissen um die Programmiersprachen. Ich hab mal ein Buch veröffentlicht, welches trotz der rd. tausend Seiten, relativ einfach das Entstehen von Programmen beschreibt und einige Experimente mit µC erklärt. Wenn du Glück hast, findest du es unter dem Link https://www.makerconnect.de/media/user/oldmax/PC%20und%20Mikrocontroller%20Teil%201%20und%202%20Stand%2026.07.2019.pdf Ist schon ein paar Jahre her und ist nicht ganz "up to date", aber sollte ein wenig beim Einstieg helfen. Gruß oldmax

#8077767
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Ich habe alle Grundschaltungen von Transistoren aufgebaut und alles gemessen. Man könnte dann auch gleich dazu mit LtSpice noch zusätzlich simmulieren. Das hatte ich damals nicht getan. Dann, nach den Transitoren die ganzen Operationsverstärkerschaltungen. Der Unterschied mit +/- Spannung am OP war dann auch nochmal echt interessant. Danach habe ich mir einfache Schaltungen angeschaut und versucht die ICs zu verstehen und so gleich gelernt, dass viele der Bauteile drum rum (Widerstände, Spulen und Dioden) oft nur der Beschaltung dieses ICs dienen. Danach habe ich angefangen mit allen Wandlern und später mit Schaltnetzteilen.

Das soll natürlich keine Vorgabe sein und muss auch nicht richtig sein, aber veilleicht hilft es den Faden zum ersten Knoten zu finden. Natürlich habe ich immer zum jeweiligen Thema auch viel gelesen.

Insbesondere das Messen hat mir viel Verständnis gebracht. Allerdings habe ich bei den Schaltnetzteilen auch mit "langen Fingern" angefangen zu messen.

#8077799
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Hans W. schrieb:

Für mich waren anfangs Relais und einfache Bauteile wie Dioden und Kondensatoren spannend, weil ich eine Menge davon geschenkt bekam.

Womit willst du denn anfangen, Peter?

Hallo Hans, Ich habe ein bisschen Grundbasis. Ich kenne die Bauteile und was die machen...

Mesen mit Multimeter ist auch kein Problem..

Ich will Anfangen bsp. Platine Reparatur:

Wo fange ich Ob 230V Reinkommt ..

Und Optisch Aufgeblässte Elkos..

Mehr weis ich nicht..

Wie gehe ich weiter vor...

Vg. Peter

#8077808
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Aushilfen hatten bei uns die Aufgabe, damals PCs lagerbeständemäßig auf UEFI umzurüsten. Die hatten Null Ahnung von Elektronik. Die Arbeitsanleitung war allgemeinverständlich formuliert (nach ISO 9000). Schritt für Schritt. Sowas in der Art nennt man wohl "Anlernen". Der TO möchte das wohl auch, wie ich ihn verstanden hatte. Für etwas Spezielles, dafür Reparatur in zielführender Weise durchführen zu können.

ciao gustav

(Firma: Starfleet) #8077829
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Schritt für Schritt. Sowas in der Art nennt man wohl "Anlernen". Der TO möchte das wohl auch, wie ich ihn verstanden hatte. Für etwas Spezielles, dafür Reparatur in zielführender Weise durchführen zu können.

"Elektronik Basteln für dummies" (ja mei das heisst halt so) vielleicht: ISBN: 978-3-527-71656-2

Angehängte Dateien:
: Bearbeitet durch User
#8077848
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Norbert schrieb:

Ohne die geringste Ahnung?

Kommt eben darauf an, wie gut die Anleitung und Arbeitsvorbereitung ist. Den Workaround for das Upgraden des "BIOS" musste natürlich der Hersteller auch erst rausrücken. Und genau so, wie es die Spezis des Herstellers meinten, wurde es dann auch umgesetzt.

Jedenfalls 500 Stück PCs innerhalb einer knappen Zeitvorgabe zu "UEFI"-en, ging eben nicht mit "über"-qualifiziertem Personal. Da musste auch der Pförtner mit ran. Und es klappte tatsächlich.

Wie gesagt, der TO sucht wohl nach so einem "Kochbuch" für seinen Spezialfall.

ciao gustav

#8078589
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Hi Peter Peter S. schrieb im Beitrag #8077799:

Hallo Hans, Ich habe ein bisschen Grundbasis. Ich kenne die Bauteile und was die machen...

Sicher?

Mesen mit Multimeter ist auch kein Problem..

Ich will Anfangen bsp. Platine Reparatur:

Wie viele kaputte Platinen hast du denn, das sich explizit "Elektronik lernen" lohnt? Nicht selten sind da Bauteile verbaut, da braucht es Uhrmacherfähigkeiten, diese zu tauschen.

Wo fange ich Ob 230V Reinkommt ..

Nimm einen Finger. Die stelle merkst du dir ein Leben lang!

Und Optisch Aufgeblässte Elkos..

Ähh, du weißt aber auch, das ausgetrocknete Kondensatoren nicht aufgebläht sind. Aufblähen tun die sich, wenn sie an einer falschen Spannung angeklemmt sind.

Mehr weis ich nicht..

Dann vergiss alles, was wir bereits geschrieben haben, geh zu deinen Kumpels und erzähl denen bei einem Glas Bier, das du in einem Mikrocontrollerforum die Jungs ganz schön beschäftigt hast.

Wie gehe ich weiter vor...

Aber sollte ich mich irren, ok, dann gebe ich dir folgenden Rat: Google: "Elektronische Basteleien" oder "wie funktioniert ein Transistor" aber auch elektronische Schaltungen zum Nachbauen" und dann hast du erst einmal viel Zeitbedarf, das angebotene zu verstehen. Gruß oldmax

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