Mit dem ESP32-S31 lancierte Espressif einen sehr leistungsstarken Rechenkern, der auch ein Funkmodul mitbrachte – nun gilt, dass seine Verfügbarkeit beginnt. FreeCAD verliert einen wichtigen Maintainer, während sich die Eclipse Foundation im Bezug auf RISC/V für ThreadX äußert. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier.
Espressif: Massenverkauf des ESP32-S31 beginnt
Boards mit der „neuesten“ Variante von Espressifs Wireless-Kombinationsprozessor tauchten in der Vergangenheit immer wieder auf AliExpress auf. Von Seiten Espressifs selbst gab es diesbezüglich bisher allerdings keine wirklichen, belastbaren Aussagen. Unter https://www.espressif.com/en/news/ESP32_S31_Mass_Production vermeldet man, dass der Chip nun – endlich – die „Massenreife“ erreicht hat:
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Als „offiziellen Vertriebsweg“ für die Entwicklerkits schlägt man dabei den hauseigenen Store vor, der sich zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/store/1102014060
Interessant ist, dass die „allgemeine“ Verfügbarkeit bei Distributoren derzeit eher langsam anläuft. Eine OEMSecrets-Suche ergibt derzeit zwar schon verschiedenste SKUs, der einzige listende Distributor ist derzeit allerdings Mouser.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ESP32-S31
MERICRON MCN-1 – amerikanische ESP32-Variante in Entwicklung
An einem „reichhaltigen“ Topf bleibt man erfahrungsgemäß nicht sonderlich lange allein – das Eintreffen weiterer Futterkonkurrenten ist nur eine Frage der Zeit. Im Fall von Espressif steht mit dem MERICRON MCN-1 nun eine „Made in America“-Variante in Planung, deren „wichtigste“ Spezifikationen sich wie gezeigt präsentieren.
Bildquelle: https://www.mericron.com/mcn-1
Sowohl in den diversen Ankündigungen auf X als auch in den Spezifikationstabellen verbergen sich dabei diverse kleine Hiebe gegen Espressif. Ein Beispiel ist in der folgenden Abbildung gezeigt.
Bildquelle: MERICRON.
In der Diskussion auf X wird besonders hervorgehoben, dass die hauseigene Wireless-Firmware – zumindest teilweise – offen sein soll. Als primäres Hindernis sieht man in diesem Bereich die „Zertifikation“ des Chips an. Schade ist, dass sich auf der offiziellen Homepage hierzu nur vergleichsweise wenige Informationen finden.
Bildquelle: MERICRON.
CircuitPython 10.3.0-alpha.4 verfügbar
Im Hause Limor Fried arbeitet man permanent an der Verbesserung des hauseigenen MicroPython-Derivats. Nun ist eine neue Alpha-Version verfügbar geworden. Unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.3.0-alpha.4 vermeldet man die folgenden „Neuerungen“:
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Zu beachten ist, dass die neue Version mit „Änderungen“ im Bereich der Ermittlung der SPI-Taktrate einhergeht. Von Vorgängerversionen umsteigende Nutzer sind gut beraten, die folgenden Kompatibilitätswarnungen zumindest im Hinterkopf zu behalten:
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IEEE: Versuch zur „Verhinderung“ von Seitenkanal-Angriffen
Seitenkanal-Angriffe – man denke beispielsweise an Clock Glitching oder das Herumspielen mit der Spannungsversorgung – dürften zu den „häufigsten“ Einfallstoren gehören, über die p. t. Hacker Zugang zu Krypto-Halbleitern bekommen. In einem IEEE-Journal wurde nun eine neue Methode zur Mitigierung derartiger Attacken veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung.
Bildquelle: https://x.com/MehdiHacks/status/2081486468627738690
Eclipse Foundation: RISC-V ist First-Class Citizen für ThreadX
Microsoft kaufte ThreadX einst, um FreeRTOS ein Produkt entgegenzusetzen – da sich die Division auf die „Gesamtfinanzzahlen“ nicht sonderlich gut auswirkte, warf man das Betriebssystem später in Richtung der Eclipse Foundation weiter. Bisherige Zielplattformen von ThreadX waren Arm- und sonstige MCUs. Unter https://newsroom.eclipse.org/eclipse-newsletter/2026/july/beyond-basics-elevating-eclipse-threadx-first-class-rtos-risc-v findet sich nun eine durchaus umfangreiche Meldung, die nach folgendem Schema darauf hinweist, dass RISC-V-MCUs in Zukunft ebenfalls „erstklassige“ Teilnehmer des Ökosystems sein werden:
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ROHM – oder: vom Versuch, einen Halbleiterhersteller zu verkaufen
Dass DENSO vor einiger Zeit versuchte, ROHM zu kaufen, hatten wir auf Mikrocontroller.net mehrfach erwähnt. Aufgrund der „Nähe“ von ROHM Semiconductor zu anderen Automobilherstellern erwies sich dies allerdings als sehr „suboptimale“ Kombination. Seither wandert das Unternehmen wie ein Sauerbierverkäufer durch das Gebirge – der in Sachen GaN und SiC im Allgemeinen gut informierte Ralf Higgelke berichtet unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-july-23-2026-ralf-higgelke-05z3c/ umfangreich (und lesenswert) über die Wirrungen und Abenteuer:
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FreeCAD: Maintainer tritt zurück
Dass die „Wartung“ von quelloffener Software ein durchaus interessantes Problem ist, dürften Leser von Mikrocontroller.net im Allgemeinen wissen. Im Hause FreeCAD – das Projekt entwickelt eine quelloffene Alternative zu AutoCAD – gibt es nun den Abgang eines Core-Maintainers zu vermelden. Spezifischerweise findet sich unter https://forum.freecad.org/viewtopic.php?t=106653 eine längere Meldung zum Thema. Die „wichtigste“ Passage ist unten:
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EtherCAT: Big in Japan
Im Hause EtherCAT dürfte man Asien wieder ins Herz geschlossen haben – nach dem Erfolg mit dem letzten Plug Fest versendete man eine weitere Pressemeldung, die auf ein asiatisches Event zum Thema des Feldbusses einging. Besonders interessant empfand der Newsautor die folgende Passage, die auf die „geographische Verteilung“ der Implementierer eingeht:
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Budapest: Kunst am Print
Wer morgen Abend nichts zu tun hat und sich für die Recyclage von übriggebliebenen Platinen in Kunstwerke erwärmen kann, sollte zur in der Abbildung gezeigten Vernissage von Robin Grant Sperling kommen. So der Newsautor den morgen bevorstehenden Eingriff gut übersteht, steht einem Treffen vor Ort nichts im Wege.
Bildquelle: https://www.instagram.com/art_teleportation/p/DbGn-M0oRge/






