wie ist derzeit die aktuelle Empfehlung für einen zweipoliger Spannungsprüfer?
Use case Hausinstallation (Unterverteilung, Steckdosen, etc.)
Benning Duspol im Zweifel hab ich aus den anderen Threads zum Thema mitgenommen, was ich an dem nict so prickelnd find ist
kann wohl immer noch nicht für Einhandmessung zusammengesteckt werden (hat da jemand schonmal ne 3D halterung gdruckt um das zu kompensieren?)
soll etwas träge sein
klobig, spitzen nicht abschraubbar, im vollen schaltschrank wohl potentiell etwas nervig laut aussagen?
Wichtig wäre mir Lastzuschaltung (nicht nur, aber auch RCD), Drehfeldrichtung.
Taktiles feedback und display wär schon nice, sonst fällt mir grad eigentlich nix an zus. features ein die ich bräuchte.
Voltcraft, Peaktech und Co. sind jetzt nicht so viel günstiger dass sich das preislich lohnte, irgendwas besser davon bzw. hat dann nicht die o.g. mankos?
Was ist mit Uni-T? Hab noch zwei DMMs von denen und bin Preis-Leistungdmäßig eigentlich recht angetan von denen. Sind halt das einzige was preislich wirklich noch nen nenneswerten Unterschied macht, aber auch da keine Welten...
"Einhandmessungen", bei denen die beiden Pole zusammengesteckt werden,
ergeben doch nur bei einem Normabstand Sinn (Steckdosen?).
Das alleine ist es nicht!
Diese Benning sind so dermaßen klobig klumpig und dann lässt sich noch nicht mal die Verbindungsleitung passend zum Gerät zusammenrollen.
Kauf dir einen Weidmüller. Der ist schön schlank und kann zum Aufräumen platzsparend mit den Magneten "zusammengeklipst" werden.
Wir mussten die Benning Klumpen zwangsweise mitführen weil unsere VEFK so einen Bohei wegen CATIV 1000V gemacht hat. Die Weidmüller waren nicht erlaubt bzw mussten entsorgt werden weil ein Fizzelchen Silikon an der Leitungseinführung dran war.
Du kannst Dir auch mal noch den Brymen BT-73EU oder BT-75EU anschauen.
Schön handlich, Messspitzen können auf Steckdosenbreite fixiert werden oder eine freihand genutzt werden. Die eine Messspitze wird über ne Sicherheits-Bananenbuchse unten am Gerät angesteckt und man kann daher bei Bedarf auch ganz leicht eine andere Spitze anstecken, z.B. wenn man den einen Pol irgendwo festklemmen will, eine längere Leitung braucht oder ähnliches.
Sensitive E-Feld-Messfunktion, zeigt mehrere Stufen an. Funktioniert meiner Meinung nach besser zur Erkennung der Phase als bei anderen Spannungsprüfern.
Einziger Nachteil: die Lastzuschaltung ist nur für RCD-Auslösung nutzbar, in dem Moment geht keine Messung. Also keine LoZ-Funktion.
habe den Uni-T UT18C. Absichtlich den genommen, damit die roten LEDs sofort aufleuchten, sobald Spannung drauf ist, auch ohne Batterie....denkste!
Denkste_1:
Gerade noch mal probiert, an L vorbeigewischt/angetippt. Es hat definitiv eine Berühung des Leiters stattgefunden, ich höre das mechanische "Tick". aber es geht so gerade die 12V-LED an, machmal noch nicht mal die, geschweige denn, dass der Warnton kommt. Zugegeben, die Tauchspule vom Duspol ist dann auch auch in den Anfängen der Zuckung. ABER: Ohne Tastendruck kommt die Glimmlampe vom Duspol "sofort".
Denkste_2:
Wenn ich mich recht entsinne leuchet ohne Batterie nur eine Warn-LED für "gefährliche Spannung". Die LED-Kette macht nichts, die geht also komplett über Batterie und Elektronik, daher wohl auch nicht instantan.
Ansonsten:
"Raumgreifend".
Einhand geht.
Durchgangspieps kommt schneller als bei einem meiner Schnarch-Multimeter, aber mir immer noch viel zu langsam.
Die schraubbaren 4mm Spitzen sitzen gut fest (wenn man sie gut fest dreht).
Bei Lastzuschaltung wird nur noch halbwegs gemessen: Es finde die Messung im LCD und auf der LED-Kette statt, die angezeigte(!) Spannung bricht aber zusammen (gerade: 234V -> 141V)
Kein Ein/Ausschalter, da piepst und leuchtet der Durchgangsprüfer schon mal im chaotischen Koffer. Mag ein Sicherheitsfeature sein, damit man nicht ausgeschaltet an die Spannungsfreiheit glaubt. Wobei man das durchaus hätte entkoppeln können.
Meine Kollegen und ich haben in den letzten Jahren mit den Geräten von Beha-Amprobe gute Erfahrungen gemacht.
Mit dem 2100 Beta dürften alle Deine wesentlichen Anwendungen abgedeckt sein. Taktiles Feedback haben die Geräte allerdings nicht.
habe den Uni-T UT18C. Absichtlich den genommen, damit die roten LEDs
sofort aufleuchten, sobald Spannung drauf ist, auch ohne
Batterie....denkste!
Denkste_1:
Gerade noch mal probiert, an L vorbeigewischt/angetippt. Es hat
definitiv eine Berühung des Leiters stattgefunden, ich höre das
mechanische "Tick". aber es geht so gerade die 12V-LED an, machmal noch
nicht mal die, geschweige denn, dass der Warnton kommt. ...
Da ich meinen "Zweipol" eher selten brauche, stammt meiner aus
dem Norma. Die LED-Kette für +12 V/-12 V, ≈50 V, ≈100 V, ≈230 V und
≈400 V, reagiert verzögerungsfrei. Ein Relais mit abgebrannten
Kontakten, wird richtig in ein "Flackern" übersetzt.
Eine Batterie braucht er dazu nicht, ein Einschalter fehlt folglich.
Der LEDs wegen, sind wohl alle Prüfungen Lo-Z. Der fliessende Strom
soll dabei <= 3,5 mA sein. Ein Prüfzeichen "EN 61243-3" trägt er auch.
Nachteil, da Saisonware, kann man den nicht empfehlen.
Ich würde ihn aber wieder kaufen. Kostenpunkt ca. 10 Euro.
Bei Durchgangsprüfern wäre ich da wählerischer. Ein Durchgangsprüfer
der nicht zwischen 0(,0x) Ω und 1 Ω unterscheiden kann, wäre für
mich nicht wirklich brauchbar. Ein Übergangswiderstand von 1 Ω,
würde bei 2 kW @ 230 V etwa 9 W verheizen. Wenn der Übergang als
"gut" angezeigt wird, unakzeptabel viel.
Ich vermisse einen so schlechten Durchgangsprüfer bei meinem "Zweipol"
also nicht.
Auch wenn es jetzt Schläge gibt, ich bin mit dem Fluke T150 zufrieden.
Der Beha liegt nicht so gut in der Hand und die Benning sind immernoch
klobig.
Ich kann Oliver nur zustimmen! Man kann den T150 (und auch die kleineren Modelle) zusammenstecken, dann passt er in die Steckdose, und die Spitzen sind abschraubbar. Wenn man die Widerstandsmessung nicht benötigt, kann man auch den T130 nehmen. Mir würde sogar der T110 reichen; bei dem fehlt das LCD.
Danke schonmal für die Vorschläge, leider nicht weitgehend einstimmig, wie schade ;)
Schau ich mir alle mal an.
Hab nix gegen Fluke, haben wir auch einiges von, ist für meinen use case aber schlicht unnötig teuer. Ja, ich weiß, kauft man (hoffentlich) nur einmal, irgendwie trotzdem... :)
Kauf dir einen Weidmüller. Der ist schön schlank und kann zum Aufräumen
platzsparend mit den Magneten "zusammengeklipst" werden.
Welchen habt ihr da?
Den Weidmüller VT COMBI PRO kriegt man grad für knappe 56€. Klingt für mich im Moment nach dem besten Deal für meinen Bedarf. Lastzuschaltung sollte echt sein wenn ich das Datenblatt richtig lese, hat halt kein Display oder taktil, aber wenn ichs genauer brauch kann ich falls es jemals den Bedarf gibt auch das DMM rausholen...
Wobei, apropos 1kV, sollte ich doch da auf was größeres gehen wegen eventuell PV bald mal? Wo liegen die meisten Inverter mit ihren Strangspannungen? Das ist ja eventuell n Punkt für die Benning, die gehen bis 1.2kV DC.
Bei mir liegt ein Testo 750-2 im Werkzeugkoffer.
Die rundum-Anzeige ist genial wenn man auf der Leiter steht und in Abzweigdosen herum sucht, das war mir den Aufpreis wert. Ansonsten tut das Ding total unauffällig seinen Dienst.
Ich habe den Fluke T150 und den Benning Duspol digital. Den Duspol habe ich erst seit ca. einem Jahr. Vor Jahren hatte ich schon mal einen Duspol. Ich meine das bei dem Neuen das Kabel nicht mehr so starr ist. Es ist aber dicker als z.B. beim Fluke.
Das beim Duspol keine Einhandbedienung (zusammensteckbar) möglich ist finde ich einen extremen Nachteil. Das er keine zusätzlichen aufschraubbaren Hülsen hat finde ich ebenfalls sehr von Nachteil. Es erschwert den Duspol in Steckdosen mit Kindersicherung einzusetzen, das geht beim T150 mit den aufgeschraubten Hülsen deutlich leichter. Zudem ist die Kontaktierung und der Halt besser.
Das Kabel zwischen den beiden Einheiten ist ca. 56cm kürzer als beim Fluke, das ist schon ordentlich.
Das Display gefällt mir beim Duspol besser.
Er kostet allerdings nur ca. die Hälfte vom T150. Trotz der Nachteile würde ich ihn wieder kaufen.
@TO
Vielleicht hilft dir das Youtube Video bei der Entscheidungsfindung: