Frage an Maschinen- Kundige:
Eine Maschine hat ein Stahlband 16 mm breit, 0,45 mm dick, 1250 mm lang, welches über 2 große 100 mm- Rollen eine Führung bewegt, dazu hat die Führung Elektromagneten, die das Stahlband klemmen, wenn nötig.
Das Stahlband ist eine Endlosschleife, es wurde etwa 12 mm länger gemacht, und mit Hohlnieten verbunden, die Stelle wohl verlötet und geschliffen. Sehr sauber sieht das nicht aus.
Leider ist diese Verbindungsstelle dicker, und macht gelegentlich Probleme, weil eine Abschneidkante an die Kanten der E- Magneten anschlägt. Kurzes Antippen, und geht weiter. Ist aber suboptimal, weil die Maschine eigentlich geschlossen ist.
Da die Schleife beim Weg über die Rollen immer Walkarbeit an der Verbindungsstelle leistet, ist Zinnauftrag mittels Weichlöten keine Lösung.
Ich vermute, daß der Hersteller die Maschine mit einer perfekten Endlosschleife bestückte, daß das jetzt vorhandene Stahlband mangels Original- Ersatz ein nachgefertigtes Teil ist.
Geeignetes Stahlband zu bekommen, ist kein Problem.
Aber: Wie kriegt man eine Endlosschleife hin, die keine störende Verdickung hat, und wenn man Enden mitenander verbindet, die Verbindung die ständige Walkarbeit hinnimmt ?
Gibt es eine Firma, die sowas ausführt ?
Bandsägenbänderbandschweißgerät!
Die machen das. Und nix steht über. Evtl. findest du jemanden, der das hat (Schreinerei, Zimmerei) und dir das auch macht. Ansonsten vorsichtig beim Bandsägenbänderfachhändler fragen.
Bandsägeblatt- Schweißen wird es wohl sein.. Danke für den Hinweis !
Auch wenn das Endlosband nur extrem langsam dreht, die Verdickung stört die Maschine, das Band MUß immer die gleichen Dicke haben, also wäre die Verbindung "auf Stoß" nötig, vielleicht mit winziger Überlappung der etwas dünnergeschliffenen Enden.
Betreffs Reißen ist die Walkarbeit infolge der Rollen mit geringem Durchmessers der Killfaktor, die Verbindungsstelle darf also nur sehr klein sein.
Ich werde nach einem Unternehmen suchen, welches solche Arbeit ausführt, dann kann ich mir ja einige Schleifen als Ersatz hinlegen.
Ich werde nach einem Unternehmen suchen, welches solche Arbeit ausführt,
dann kann ich mir ja einige Schleifen als Ersatz hinlegen.
Ich kenne das noch von der (Vertikal-) Metallbandsäge in dem Maschinenbaubetrieb in dem ich vor unendlich vielen Monden meine Ausbildung zum Maschinenschlosser genossen habe. Man brauchte da etwas Übung zu und einen Vorrat an qualifizierten Flüchen wenn das Band wieder gerissen (bzw. gebrochen) war.
Die Schweißvorrichtung war an der Säge montiert. Bei den Kleinanzeigen kann man noch solche Schweißgeräte erwerben, zumeist aber nicht ganz billig.
Es hängt natürlich auch vom Material ab ob das hält.
Eventuell kann auch ein begnadeter WIG Schweißer helfen.
Bei den Kleinanzeigen kann man noch solche Schweißgeräte erwerben,
zumeist aber nicht ganz billig.
Ja, die Anschaffung von Equipment zum Schweißen lohnt nicht, das wäre ja mehrfach teurer als die Maschine, in welcher das Stahlband drin ist (wobei deren Wert aufgrund des Alters ja schon äußerst gering ist).
1 oder 2 Endlosbänder als Ersatz dürften das Mittel der Wahl sein.
Wenn, dann was in der Nähe, nicht auf der anderen Seite des Planeten.
Eine Schlosserei, die Sägebänder reparieren kann, wird sich wohl finden, aber erst wieder nächste Woche.
Einfach ein paar Gedanken:
beim schweißen von derart dünnen Materialien verändert sich u.U. die Härte des Materials.
Also muss man ggf neu anlassen und härten oder alles weich glühen.
Statt stumpf schweißen könnte man auch zwei keilförmige Enden erzeugen, diese verschweißen und plan schleifen.
Einfach ein paar Gedanken:
beim schweißen von derart dünnen Materialien verändert sich u.U. die
Härte des Materials.
Also muss man ggf neu anlassen und härten oder alles weich glühen.
Wird bei dem Verfahren für Bandsägeblätter auch so gemacht.
Sonst bricht das Blatt an der Schweißstelle bald wieder.
So eine Schweißeinrichtung war bei unserer Bandsäge (Ex-Firma) auch mit dran.
Einwandfrei bedienen konnte das aber nur ein Mitarbeiter.
Zugeschaut habe ich aber einige Male.
Das Stahlband des TO kommt mir allerdings sehr dünn vor (Materialstärke).
Ein Sägeblatt ist dicker.
Ich weiß nicht, ob eine Sägeblatt-Schweißeinrichtung damit zurecht kommt.
Das Stahlband des TO kommt mir allerdings sehr dünn vor
(Materialstärke).
Ein Sägeblatt ist dicker.
Ich weiß nicht, ob eine Sägeblatt-Schweißeinrichtung damit zurecht
kommt.
Bandsägeblätter gibts auch in ziemlich dünn, mindestens runter bis 0,36mm.
Das mit der unterschiedlichen Härte EINER Stelle auf dem Band ist ja der Killfaktor, wegen der Walkarbeit. Oder die Stelle ist äußerst kurz, das könnte auch ein Reißen an der Stelle verhindern.
Das Stahlband ist glücklicherweise kein Sägeband, und bewegt sich sehr langsam, mit 1- stelligen Millimetern pro Sekunde, es hat keine merkliche Last zu tragen, es bewegt nur eine Art Werkzeug- Support auf Rollen. Die Belastung ist bis auf die Spannung der beiden Rollen, über die es läuft, äußerst gering.
Ich habe eine Firma gefunden, die etliche Schweißtechnik Verfahren ausführen kann, Punkt-, Laser-, Stumpfschweißen u. v. a. Ich werde die kontaktieren, dann wohl dahinfahren, ist nicht so weit weg.
1 neues, orendliches Band und 1 Ersatzband sollte reichen, das Ende dieser Teile werde ich wohl nicht mehr erleben.
Ich habe das Band einfach umgedreht, und es läuft nach etlichen Tests störungsfrei, da ich aber Teile anfertigen will, die hochwertiges Material verwenden, wäre es schon ratsam, ein ordentliches Band zu haben, und nicht während der Bearbeitung die Maschine "hakt".
Oder die Stelle ist äußerst kurz, das könnte auch ein Reißen an der
Stelle verhindern.
Bandsägenschweißgeräte schweißen nicht nur, sondern schleifen auch den Grat ab. Danach wird die Schweißstelle (WEZ = Wärme-Einfluss-Zone oder HAZ = Heat Affected Zone) weichgeglüht. Und zwar in und mit der Maschine.
Sägebänder bestehen aus zwei Materialien. Der Bandkörper und die Schneiden. Der Bereich für die Schneiden ist Werkzeugstahl. Der Bandkörper ist ... irgendwas, das sich zwar irgendwie und nicht sonderlich härten lässt, aber auch keinesfalls hart sein soll, weil es sonst bricht.
Und genau das macht das Weichglühen.
Alle anderslautenden "Tips" hier sind Geschwurble. Die Bänder gibts seit mindestens 100 Jahren. Und seitdem es Strom gibt, gibt es auch die Schweißgeräte dazu. Früher waren die oft optional mit an der Bandsäge. Geschätzt bis in die 70er. Bei modernen Bandsägen (Sägeautomaten) aber nicht mehr. Unsere Bandsäge (CNC) in der Arbeit hat das nicht. Die ist nagelneu. Der Vorgänger (Kasto) hatte das auch nicht. Und die war schon geschätzt 30 (der Elektronik nach) Jahre alt. In einer Schlosserei hab ich noch nie eine Bandsäge mit Schweißgerät gesehen, in Schreinereien/Zimmereien schon. Die haben auch oft "altes Zeug".
Natürlich lassen sich auch so dünne Bänder schweißen. Dünne Bänder gibt es auf Montagebandsägen oder handgeführten SBandsägen.
Ich habe eine Firma gefunden, die etliche Schweißtechnik Verfahren
ausführen kann, Punkt-, Laser-, Stumpfschweißen u. v. a.
Geht nicht zum Schmiedl, sondern zum Schmied. Es gibt genug Firmen in Deutschland, die Bandsägebänder nach Maß herstellen. Die machen nix anderes als Bänder zusammenschweißen, weil die das von der Rolle machen. Das Material musst in dem Fall du stellen.
Es gibt übrigens auch Bandmesser, die werden genauso gemacht.
Ich habe eine Firma gefunden, die etliche Schweißtechnik Verfahren
ausführen kann, Punkt-, Laser-, Stumpfschweißen u. v. a.
Geht nicht zum Schmiedl, sondern zum Schmied.
Ich denke, ich werde was finden- der Tip mit Sägebändern war ja schon die Lösung.
Und ich denke, eine Firma, die sich ausschließlich mit mehreren Schweißtechnik- Verfahren befaßt, wird das ja wohl hinbekommen.
Ist nur die Frage, ob die mal für 2 Stück Stahlband eine Ausnahme machen, und wie teuer das ist.
Ansonsten gibt es auch eine Firma, die Schärfen und Schweißen von Sägeblättern anbietet, da muß man das Zeug einschicken.