ich besitze ein paar 12V Akkus von Bosch (Professional). Da die Maschine dazu nicht mehr existiert, die Akkus aber noch gut sind, möchte ich diese gerne als Powerbank weiter nutzen. Hierfür habe ich mir einen Adapter gekauft und kann über zwei Leitungen die Spannungen bequem abgreifen. Ich weiß, dass es fertige USB-Artikel aus China gibt, aber diese erfüllen meine Anforderungen nicht, bzw. traue ich deren Sicherheit nicht.
Die Fragen, die sich mir stellen:
Verfügen die Akkus über eine vollständige, integrierte Schutzschaltung (Übertemperatur / Tiefentladen / Kurzschluss / Überstrom /...)?
Dürfen diese Akkus bei 12.6V "dauergeladen" werden? Früher gab es oft einen Angabe in den Datenblättern verschiedenster Zellen, dass diese mit Konstantspannung und max. Ladestrom geladen werden dürfen, aber unbedingt abgeschalten werden müssen, sobald der Strom nur noch x-mA beträgt. Soweit ich das verstehe geht das "nur" auf die Lebensdauer, nicht auf Kosten der Sicherheit, oder?
Wie hoch darf der max. Ladestrom, bzw. max. Entladestrom sein?
Für was ist der dritte Kontakt beim Akku? Datenpin? Kommunination? Gibt es hier eine Dokumentationsquelle.
Ich freue mich, falls jemand hier Expertenwissen beisteuern kann.
Bist du sicher? Ich meine es gibt nur ihr 10.8/12V System.
Ich habe in erst diesem Jahr (2026) einen Bosch Professional
Akkuschrauber gekauft. In der ungeöffneten Originalverpackung
befanden sich zwei unterschiedliche Akkus, d.h. mit
abweichenden Kapazitäten bei gleicher Nennspannung (18 V). Also
bietet Bosch definitiv mehrere verschiedene Akkus (2 Ah, 4 Ah) an.
abweichenden Kapazitäten bei gleicher Nennspannung (18 V). Also bietet
Bosch definitiv mehrere verschiedene Akkus (2 Ah, 4 Ah) an.
Haeh? Das Bosch neben dem 12V System auch 18V anbietet steht doch ausser Frage und ist was ganz anderes. Das sie in einem System auch Akkus mit unterschiedlicher Kapazitaet anbieten duerfte auch selbstverstaendlich sein.
Was sie darueber hinaus auch machen, sie haben Akkus mit unterschiedlichem Innenwiderstand. Dafuer muessen sie sich aber alle moeglichen Phantasienamen ausdenken weil man sowas dem durchschnittlichen Endverbraucher nicht so klar machen kann.
12V Akkus von Bosch gibt es aber wohl nur in der Ausfuehrung "Professional/blau" und "Normal/gruen". Ich vermute mal das die sich nur mechanisch und vielleicht teilweise auch vom Innenwiderstand unterscheiden.
Eigentlich ueberraschend das sie kein Balancing anbieten/machen. Da platzt doch sonst jedem Modellbau-Opa die Hutschnur. :-D
Aber grundsaetzlich schon ein interessantes Thema da auch mir schonmal der Gedanke gekommen ist die Akkus fuer eigene Projekte zu verwenden. ICh hab mir auch schon mal eine "Huelle" designt wo man die Akkus dann reinstecken kann.
Verfügen die Akkus über eine vollständige, integrierte Schutzschaltung
Nein
Wie Andrew schrieb ist der Temperaturfühler, ein 10kNTC sowie die Zwischen abgriffe der Zellen für das Ladegerät herausgeführt. Aus dem Stehgreif mit C1 und C2 beschriftet. Daran kannst Du gegen Minus die Zellenspannung von Zelle 1 sowie zwischen C1 und C2 die Spannung der Zelle2 messen.
Aus dem Stehgreif mit C1 und C2 beschriftet. Daran kannst Du gegen Minus
die Zellenspannung von Zelle 1 sowie zwischen C1 und C2 die Spannung der
Zelle2 messen.
Das wuerde dann ja auch das Balancing erlauben. Aber es scheint nicht zu stimmen.
Ich habe gerade mal kurz gemessen. Weder zu den beiden Hauptanschluessen noch zwischen C1 und C2 kann ich eine nennenswerte Spannung messen. (Original Bosch, 6Ah)
Dann nehme ich für mich mit, dass ich mich selbst um jegliche
Schutzschaltung kümmern muss.
Nur, wenn Du auf die entsprechenden Marken oder auch Nonames reinfällst.
Ich hätte echt gedacht, Bosch liefert bei dem Preis mehr, als nur Zellen
im Plastikgehäuse...
Richtig, was früher mal Marke war, ist es oft nicht mehr.
Immer öfters geben leichtgläubige Kunden ihr Geld für minderwertige Produkte aus, die ausschliesslich aufgrund ihrer Werbeausgaben schon so teuer sein müssen.
Die Systeme der halbwegs anerkannten Inverkehrsbringer verfolgen unterschiedliche Wege.
Aber meist findet zumindest eine "gewisse" Interaktion zwischen Wechselakku und Verbraucher statt.
Meist sollen die Wechselakkus die unterschiedlichsten Geräte ihrer Inverkehrsbringer versorgen können.
Mal egal, ob 12, 20, 24 oder 36 Volt Liga, auch wenn hier Nennspannungen teilweise verfälscht sind:
Der Akku weiss nicht, ob gerade ein 3 Watt Radio betrieben wird, oder ein 0,5 kW-Teil.
Also gibt es auch unterschiedliche Ansichten, wo die Schaltung zur Zwangstrennung sitzen soll.
Auch wenn ich da unterschiedliche Ansichten verstehe, die Einzelzellen-/Paarungüberwachung gehören für mich in den Wechselakkupack.
Und wenn ich dann die Preise sehe, für die Lidl teilweise seine 12 V Packs mit BMS und integriertem Balancer raushaut, sollte man Bosch seine reine 12 V Verpackung zum zigfachen Preis um die Ohren hauen.
Oder einfach links liegen lassen.
Richtig, was früher mal Marke war, ist es oft nicht mehr. Immer
öfters geben leichtgläubige Kunden ihr Geld für minderwertige
Produkte aus, die ausschliesslich aufgrund ihrer Werbeausgaben
schon so teuer sein müssen.
Das mag es geben, eine Verallgemeinerung um damit jedes "Problem" zu erklaeren scheint mir unzulaessig.
Ja, es wundert mich auch das in so einem Akku nicht ein Mindestmass an Intelligenz drin sein soll, entspricht irgendwie nicht dem Zeitgeist. :) Aber denkbar ist das ja schon. Die Akkus sind ja vom Hersteller nur fuer seine Geraete gedacht und wenn er sich entschieden hat einen Schutz gegen Tief und Ueberladung in den Geraten vorzusehen scheint mir das statthaft. Wundern tut mich halt nur keine Anschluesse fuer ein Blancing gefunden zu haben. Immerhin sind ja drei Zellen in Serie drin. Aber vielleicht ist meiner ja gefaelscht, sieht zwar aus wie echt, aber wer weiss. Ich muss mal nachher an ein paar weiteren messen...