Energieuebertragung Handy / Vorveroeffentlichung

OP #8087779
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Moin Leute,

Ich moechte hier eine Idee zur Diskussion stellen damit sichergestellt ist das die nicht mehr patentierbar ist. Also diskutiert ordentlich drueber. :-D

Jeder weiss das man Handys drahtlos aufladen kann. Viele wissen auch das man bei NFC eine geringe Menge an Energie sendet damit sich der Empfaenger daraus versorgt.

Meine Idee ist nun, man baut in jedes Handy einen staerkeren Sender ein, vergleichbar der Ladestation zum drahtlosen Handyaufladen. Damit wuerde dann ein Handy fremde Gegenstaende fuer kurze Zeit versorgen.

Eine denkbare Anwendungen waeren Schloesser aller Art, Haustuer, Fahrradschloss, Umkleidekabine Sauna/Schwimmbad, Autotueren. Die Gegenstellen braeuchten dann keine Batterie mehr! Sie koennten viel kleiner gebaut werden, wuerden laenger halten, weniger wartungskosten, koennten wasserdicht sein.

Auch im Bereich industrieller Messtechnik waere das interessant wo es viele Geraete gibt die nur mit wenig Energie (Batterie, 4-20mA) auskommen muessen, aber dann mit einem Handy kurz in einem Wartungsmodus versetzt werden wo sie die groessere Energiemenge Aufgaben nutzen kann sonst nicht machbar waeren. (z.B Wartungsprotokolle kurz mit Wlan ans Handy verschicken)

Ausserdem koennte man dann auch Geraete bauen die sich nur aus einem internen Akku oder Kondensator versorgen und die dann vom Handy kurz aufgeladen werden um danach Monatelang mit der uebertragenen Energie funktionieren. (z.B die Kleinen Thermometer oder Hygremeter die man in der Bude rumstehen hat, aber auch Fieberthermometer)

Falls euch noch andere Idee einfallen erzaehlt mal davon. :-D

Vanye

(Firma: Starfleet) #8087784
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Naja Energy Harvesting, da braucht es keine Handies, das konnte Edison schon mit seiner Gartentür:

Das Ganze mit dem Handy als Spender zur drahtlosen aufladung erinnert an ein Attack-szenarion aus dem CRA. Einen Gerät sinnlos Einergie entziehen damit dessen Batterie schneller schlapp macht - nicht gut bei Insulinpumpen bspw..

#8087789
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Vanye R. schrieb:

Meine Idee ist nun, man baut in jedes Handy einen staerkeren Sender ein, vergleichbar der Ladestation zum drahtlosen Handyaufladen. Damit wuerde dann ein Handy fremde Gegenstaende fuer kurze Zeit versorgen.

Was Du beschreibst, scheint mir Wireless PowerShare von Samsung zu sein. Das wurde irgendwann um 2019/2020 in den S-Modellen eingeführt und funktioniert gar nicht mal so schlecht.

Michael

#8087790
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Bei meinem Pixel heißt das "Akku teilen". Kann ich mit dem Handy Akku meine Kopfhörer oder ein anderes Handy mit laden. Würde also vermutlich auch mit jedem anderen Gerät gehen das es unterstützt.

Bradward B. schrieb:

Einen Gerät sinnlos Einergie entziehen damit dessen Batterie schneller schlapp macht

Beim Handy kann ich eine Schwelle einstellen bei der die Funktion deaktiviert wird.

OP #8087801
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Batterielose NFC-Schlösser sind Stand der Technik. Basis war u.a. der IC NAC1080.

Ah, wusste noch gar nicht das NFC fuer sowas genug Energie uebertragen kann!

Ich finde die Sache an sich auch gar nicht so besonders. Nur hier von einigen vorgebrachte Hinweise auf Inselloesungen einzelner Firmen sind Unsinn. Sinnvoll ist sowas erst wenn es ein durchgesetzter Standard ist der in jedem Handy einfach so drin ist, wie z.B BLE oder NFC.

Und es ist wichtig das eine Firma wie z.B Apple das nicht patentieren kann und so dafuer sorgt das es erstmal 20 Jahre nur mit ihren Geraeten funktioniert. Denkt z.B mal an X10 das 1975 erfunden wurde um Heimautomatisierung zu erlauben und selbst 50 Jahre spaeter kaempft man immer noch mit firmenuebergreifenden Standards die manchmal schlecht sind weil Firmen unbedingt immer eigene Suppen kochen wollen.

Dann bin ich mal gespannt ob ich bald den Spind in meiner Sauna mit dem Handy oeffnen kann. :-D

Vanye

(Firma: 10.08.1985) #8089073
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Das Beispiel mit Apple finde ich immer wieder gelungen.

Früher gab es den Lightning-Anschluss. Wenn sich Schmutz in der Buchse gesammelt hat, konnte man ihn mit einer Büroklammer oder einem Zahnstocher meist problemlos entfernen, und alles funktionierte wieder.

Heute ist USB-C Pflicht. Technisch sicherlich sinnvoll, aber die Buchse ist deutlich filigraner. Wenn sich dort Dreck festsetzt, bekommt man ihn nicht mehr so einfach heraus, weil sich in der Mitte ein empfindlicher Steg befindet. Apple dürfte sich freuen, denn seitdem scheinen Reparaturen am Ladeanschluss deutlich häufiger geworden zu sein. Die Frage ist also: Wer hat hier eigentlich gewonnen? 🙂

Ein weiteres Beispiel ist der magnetische MagSafe-Ladeanschluss der MacBooks. Blieb man am Ladekabel hängen, löste sich der Stecker einfach vom Gerät und das sündhaft teure MacBook blieb sicher auf dem Tisch stehen.

Heute wird auch dort überwiegend USB-C genutzt. Bleibt man am Kabel hängen, bewegt sich nicht mehr nur der Stecker. Die Frage stellt sich erneut: Wer hat am Ende wirklich gewonnen? 😉

#8089085
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David G. schrieb:

Heute ist USB-C Pflicht. Technisch sicherlich sinnvoll, aber die Buchse ist deutlich filigraner. Wenn sich dort Dreck festsetzt, bekommt man ihn nicht mehr so einfach heraus, weil sich in der Mitte ein empfindlicher Steg befindet. Apple dürfte sich freuen, denn seitdem scheinen Reparaturen am Ladeanschluss deutlich häufiger geworden zu sein. Die Frage ist also: Wer hat hier eigentlich gewonnen?

Da bin ich ganz bei dir! Aus dem Grund habe ich für mein Handy eine solche "magnetic USB connector" gekauft, der bleibt dauerhaft da drin. Verbinden mit Netzteil oder PC ist damit super leicht. Und bei Bedarf ist der Verbinder für ein paar € schnell erneuert. Ähnlich diesem: https://www.ebay.de/itm/267516152565

#8090902
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David G. schrieb:

Wenn sich dort Dreck festsetzt, bekommt man ihn nicht mehr so einfach heraus

Man prokelt ja auch nicht mit Büroklammern etc. in irgendwelchen Buchsen rum. Erst recht nicht mit Gegenständen, die aus Metall sind.

USB-C Buchse reinigen geht mit einem Pinsel mit festen Borsten. Sowas wie man für die Reinigung von E-Rasieren braucht. Druckluft aus der Dose geht auch gut. Bei vernünftigen Geräten ist die Buchse nach innen Staubdicht abgeschlossen. Man braucht also keine Angst zu habe, dass die Druckluft den Staub ins Gerät pustet.

#8090924
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Vanye R. schrieb:

Nur hier von einigen vorgebrachte Hinweise auf Inselloesungen einzelner Firmen sind Unsinn.

Nein, Unsinn ist die Intention Deines Threads:

Vanye R. schrieb:

Ich moechte hier eine Idee zur Diskussion stellen damit sichergestellt ist das die nicht mehr patentierbar ist.

Damit bist Du nämlich ziemlich spät dran. Zum einen ist es für die Patentierbarkeit egal, ob etwas bereits als proprietäre "Insellösung" (bei Qi eine ziemlich grosse Insel) oder als freie Lösung existiert, es ist in beiden Fällen Stand der Technik. Zum anderen gibt es längst Patente dazu.

Qi-Empfänger bis 5W darfst Du übrigens ohne Lizenzkosten bauen:

https://www.wirelesspowerconsortium.com/knowledge-base/patents-and-trademarks/patent-licenses/

OP #8091004
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freie Lösung existiert, es ist in beiden Fällen Stand der Technik. Zum anderen gibt es längst Patente dazu.

Wieviel Patente haelst du? Ich habe selbst ein paar und kaempfe oefters damit um Patente der Konkurenz herum zu entwickeln. Es ist oftmals banaler billiger Unsinn der aber trotzdem patentierbar ist wenn er in bestimmten Bereichen eine neue Loesung darstellt. Und selbst wenn es eine Fehleinschaetzung meinerseits in diesem Bereich sein sollte, es ist trotzdem positiv es zu versuchen um den Gierigen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

BTW: Falls du dich etwas ueber den auschweifenden, aufzaehlenden Ton meinen Ausgangspostings wunderst, der hat nicht nur durch Zufall Aehnlichkeit mit dem was man seinem Patentanwalt schickt bevor er daraus ein Geschwurbel macht das man selbst als Erfinder kaum noch versteht. .-)

Vanye

: Bearbeitet durch User
OP #8091190
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Und das Handy nimmst du dann mit in die Sauna? :-)

In meiner Sauna gibt es noch ein extra Handy+Geldboerse Schliessfach. Irgendwie muessen die Leute doch ihre Kohle im ueberteurten Restaurant lassen. Und da gibt es interessanterweise noch den guten alten Schluessel. Wohl die normative Kraft des faktischen. :-D

Vanye

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