ich habe ein Problem mit einer älteren Sirius SLTR75 Dunstabzugshaube mit motorisch ausfahrbarer Glasplatte. Das Gerät lief rund 7 Jahre völlig problemlos, deshalb würde ich es ungern wegen dieses Fehlers komplett ersetzen.
Das Fehlerbild: Sobald ich eine Lüfterstufe auswähle, fährt das Glas kurz nach oben, bricht dann ab und fährt sofort wieder zurück nach unten. Die vorgesehenen Zwischenstufen werden nicht erreicht.
Folgendes habe ich bereits geprüft:
Das Bedienteil mit Dreh-/Drückknopf wurde bereits getauscht → exakt dasselbe Verhalten.
Ein reines Kraft-/Lastproblem halte ich für unwahrscheinlich: Ich habe das schwere Glas komplett demontiert, trotzdem bleibt der Fehler identisch.
Es gibt zwei mechanische Endschalter, einen ganz unten und einen ganz oben. Beide funktionieren. Wenn der Mechanismus den jeweiligen Schalter betätigt, stoppt der Motor korrekt.
Wenn ich beim Hochfahren kräftig mit der Hand unterstütze, kann ich die Haube stufenweise weiter nach oben bringen. So komme ich bis ganz nach oben; sobald dort der obere Endschalter mechanisch ausgelöst wird, bleibt sie oben.
Die Zwischenpositionen werden aber nicht korrekt erreicht bzw. erkannt.
Mit dem Multimeter habe ich einen Großteil der zugänglichen Kabel und Steckverbindungen auf Durchgang/Kabelbruch geprüft. Unter anderem das Flachbandkabel der Bedienung und verschiedene Leitungen im Motor-/Steuerungsbereich. Dabei habe ich bislang keine offensichtliche Unterbrechung oder einen Kabelbruch gefunden.
Die Hauptplatine sieht optisch unauffällig aus: keine sichtbaren Leiterbahnrisse, auffälligen Lötstellen oder aufgeblähten Kondensatoren.
Den vom Hersteller empfohlenen Reset habe ich durchgeführt: Drehknopf ca. 6 Sekunden halten, danach blinken alle vier Stufen-LEDs. Am Fehler ändert das nichts.
Interessant ist auch die Vorgeschichte: Die Haube funktionierte etwa 8–9 Monate nicht richtig, dann plötzlich wieder 2–3 Wochen völlig normal, ohne dass etwas repariert wurde. Danach kam exakt derselbe Fehler zurück.
Meine Vermutung geht inzwischen Richtung Positions-/Wegerkennung zwischen den Endlagen oder Motoransteuerung/Hauptplatine.
Hat jemand so ein Fehlerbild schon einmal gehabt oder weiß, wie bei diesen Sirius-Hauben die Zwischenpositionen erkannt werden?
Der offizielle Reparaturweg ist leider wenig attraktiv: In Österreich habe ich nur einen entsprechenden Betrieb in der Steiermark gefunden, und dort wäre ich laut Auskunft bei rund 1.000 € oder eventuell noch mehr.
Fotos von Mechanik, Endschaltern, Motor und Platinen kann ich gerne ergänzen.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!
Liebe Grüße Hadi
Die BSH Gruppe bietet auch so etwas an - da sind die Mikroschalter
sehr oft ein Problem.
Gibt es dann noch Ersatzteile für das Ding ?
"Sirius" sagt mir erst einmal gar nichts (Made in Italy ?).
Kein Wunder dass es da mit Ersatzteilen und Service schwierig werden könnte.
Ersatzteile bekommt man teilweise noch über den damaligen Lieferanten. Von dort habe ich auch schon das Bedienteil mit Dreh-/Drückknopf bekommen und testweise getauscht – ohne Änderung.
Die beiden Mikroschalter für unten und oben scheinen grundsätzlich zu funktionieren, da der Motor an beiden Endpositionen sauber stoppt.
Eventuell noch relevant: Direkt am Glas, dort wo der Schlitten eingehängt wird, sitzt ein magnetischer Annäherungssensor von STEM. Dieser befindet sich konstruktionsbedingt nicht auf gleicher Höhe wie der Magnet am Schlitten.
Halte ich einen Magneten an den Sensor, fährt der Schlitten ohne das ich etwas mache von selbst bis ganz nach oben. Ich habe den Sensor testweise auch dauerhaft am Magneten fixiert – am eigentlichen Fehlerbild ändert das jedoch nichts. Denke, dass es eher eine Schutzvorrichtung ist.
Bin für jeden Tipp dankbar, falls jmd. eine Idee hat was ich weiter testen könnte.
Klingt nach einer Überstromerkennung für den Motor.
Entweder ist der Motor schwergängig geworden, oder der Mess-Shunt hat seinen Wert verloren ( mal nachlöten und / oder mit dünnem Draht temporär brücken).
Wieviel Anschlüsse / Leitungen hat der Motor und mit welcher Spannung ?
Eventuell ein Foto vom Motor selbst incl. Anschlussleitung.
So wie es scheint, ist es ein Linearantrieb (DC) - bei drei Leitungen
sind zwei für den Motor selbst und der dritte wird u.U. ein integrierter
Endschalter sein der ein Impuls zur Steuerung gibt (eventuell ist hier der Fehler).
Ein Bild von der nackten Platine ohne irgendwelche Kabel wäre auch schön.
Wieviel Anschlüsse / Leitungen hat der Motor und mit welcher
Spannung ?
Eventuell ein Foto vom Motor selbst incl. Anschlussleitung.
Es wäre gut möglich dass die Richtungsumkehr über Relais gemacht wird.
Bitte daher auf die Platine die Ansteuerung des Motors nach verfolgen.
Und ein Bild von der nackten Platine ohne irgendwelche Kabel wäre auch
schön.
Komme leider erst am Di. wieder dazu, danke schon mal für die Hilfe!
Dann versuche mal zu überprüfen ob der Motor zerlegt werden kann um den eventuell vorhandener Mikroschalter zu überprüfen oder zu ersetzen
(wenn vorhanden).
Bitte auch ein Bild vom Typenschild des Motors.
Dann versuche mal zu überprüfen ob der Motor zerlegt werden kann
um den eventuell vorhandener Mikroschalter zu überprüfen oder zu
ersetzen.
Bitte auch ein Bild vom Typenschild des Motors.
Danke, werde ich machen und berichten. (Jetzt verstehe ich welchen Mikroschalter du im ersten Posting meintest)
Bild anbei vom Typenschild. (Wobei ich es dann am Di. öffnen werde für Details)
Dann scheint der Motor nur zwei Anschlüsse (+ und -) zu haben.
Der Endschalter ist dann intern und begrenzt den Verfahrweg
um das Getriebe zu schützen.
Wenn Du den Motor offen hast, mach mal ein Foto - dass interessiert
mich auch.
Was macht der Motor wenn Du ihn mit 24V ansteuerst (umpolen
nicht vergessen ) ?
Das ist doch ein Linearmotor mit unbegrenztem Fahrweg? Der wird nur von den beiden Endschaltern gestoppt sowie von einer Überstromerkennung. Die Überstromerkennung schützt auch vor Personenschäden bei ungewollter Blockierung und ist entsprechend empfindlich.
Manchmal kann die Mechanik im Laufe der Zeit schwergängig werden und triggert dann die Blockiererkennung. Deshalb zuerst alles gründlich reinigen und reichlich mit dem richtigen Fett schmieren.
Dann versuche mal zu überprüfen ob der Motor zerlegt werden kann
um den eventuell vorhandener Mikroschalter zu überprüfen oder zu
ersetzen
(wenn vorhanden).
Bitte auch ein Bild vom Typenschild des Motors.
Ist es noch notwendig den Motor komplett zu öffnen? Ich bin mir nicht sicher ob das problemlos geht.
Dann scheint der Motor nur zwei Anschlüsse (+ und -) zu haben.
Der Endschalter ist dann intern und begrenzt den Verfahrweg
um das Getriebe zu schützen.
Wenn Du den Motor offen hast, mach mal ein Foto - dass interessiert
mich auch.
Was macht der Motor wenn Du ihn mit 24V ansteuerst (umpolen
nicht vergessen ) ?
In den Motor gehen insgesamt 5 Kabel. 3 vom Steuerrad (Steuerplatine, die ich ja bereits getauscht habe) und 2 für den Strom.
Das ist doch ein Linearmotor mit unbegrenztem Fahrweg? Der wird
nur von den beiden Endschaltern gestoppt sowie von einer
Überstromerkennung. Die Überstromerkennung schützt auch vor
Personenschäden bei ungewollter Blockierung und ist entsprechend
empfindlich.
Manchmal kann die Mechanik im Laufe der Zeit schwergängig werden und
triggert dann die Blockiererkennung. Deshalb zuerst alles gründlich
reinigen und reichlich mit dem richtigen Fett schmieren.
Das mit dem Linearmotor mit unbegrenzten Fahrweg würde ich nach meinem Test auch bestätigen. Aus dem schwarzen Gehäuse ausgebaut und da er jetzt den Endschalter nicht betätigt läuft er dauerhaft in eine Richtung weiter. (Vorher aber natürlich wieder das verhalten, dass er kurz in die eine Richtung läuft)
Der TE hat die mechanische Last verringert, die schwere Glasscheibe
enfernt.
Das macht Schwergängigkeit zumindest weniger plausibel als Ursache.
Hadi schrieb:
Halte ich einen Magneten an den Sensor, fährt der Schlitten ohne das ich
etwas mache von selbst bis ganz nach oben.
welcher Sensor ist das genau?
kannst du den messen?
bitte Bilder der Sensor / Magnetanordnung
was passiert, wenn mit der Hand den Magneten vor dem Sensor bewegst?
Ist ein magnetischer Abstandssensor von STEM. (Siehe Bild) - Kann ich leider nicht messen.
Wenn ich einen Magneten sehr Nahe an den Sensor bringe, dann läuft der Motor dauerhaft in eine Richtung (also würde praktisch das Glas öffnen). ABER er ist so montiert, dass er beim Hochfahren des Glases nicht auf der selben Höhe ist wie der Magnet vom Schlitten(Schraube).
Weiß jetzt nicht ob ich das gut genug erklärt habe. Kann sonst die Tage das Ganze wieder montieren und versuchen ein Video zu machen.
Oder der Filter ist voll und faehrt wieder runter.
Lief ja 7 Jahre lang. Alle 30 Betriebsstunden haben die Leds geleuchtet und ich konnte es nach dem Reinigen einfach wieder resetten. Kann ich somit ausschließen.
Wo kommen die 24Volt DC für den Motor denn her? Die
Netzteilplatine ist lediglich für die 12Volt der Steuerung.....
Gute Frage, das weiß ich leider nicht. Die kleine Netzteilplatine scheint nur 12 V für die Steuerung zu liefern.
Die Motorkabel gehen auf die Hauptplatine zu „OUT_MOTORID“. Woher dort die 24–30 V kommen, kann ich technisch leider nicht nachvollziehen.
Es sind noch zwei Trafos verbaut, die aber für die LED Beleuchtung sind, soweit ich sehe.
Falls ihr mir sagt, wo ich schauen oder was ich fotografieren soll, mache ich das gerne.
Der Motor selbst HAT nur zwei Anschlüsse (für 24Volt DC) wofür immer die drei anderen sein sollen. Ich würde aber vermuten daß da irgendwo ein Hall Sensor verbaut ist, würde zu drei Anschlüssen passen. Damit würden die Wellen/Motorumdrehungen abgetastet um die gewünschten Positionen anfahren zu können. Der Motor selbst wird von der H-Brücke angesteuert die auf der Platine deutlich zu sehen ist. Und 2,5A MÜSSEN von einem separaten Netzteil kommen! Nicht daß das ein Schaltnetzteil ist das nach Jahren bei Belastung in die Knie geht....
KÖNNTE der Hall Sensor defekt sein? Kommt beim Loslaufen kein Signal vom Hall Sensor würde ich das so programmiert haben daß das Ding wieder zufährt weil ja keine Positionen angefahren werden können....
Der Motor selbst HAT nur zwei Anschlüsse (für 24Volt DC) wofür immer die
drei anderen sein sollen. Ich würde aber vermuten daß da irgendwo ein
Hall Sensor verbaut ist, würde zu drei Anschlüssen passen. Damit würden
die Wellen/Motorumdrehungen abgetastet um die gewünschten Positionen
anfahren zu können. Der Motor selbst wird von der H-Brücke angesteuert
die auf der Platine deutlich zu sehen ist. Und 2,5A MÜSSEN von einem
separaten Netzteil kommen! Nicht daß das ein Schaltnetzteil ist das nach
Jahren bei Belastung in die Knie geht....
KÖNNTE der Hall Sensor defekt sein? Kommt beim Loslaufen kein Signal vom
Hall Sensor würde ich das so programmiert haben daß das Ding wieder
zufährt weil ja keine Positionen angefahren werden können....
Die 3 Kabel gehen in das Drehrad/Steuerteil (Siehe Fotos)
Ich hab wie gesagt nur noch diese 2 Trafos (Der Dunstabzug hat aber einen Led Streifen)
Hall Sensor prüfe ich bzw. muss ich die Tage schauen ob ich den Motor leicht aufbekomme.
Danke für den Tipp auf jedenfall!
Das Bedienteil mit Dreh-/Drückknopf wurde bereits getauscht
War das neu oder stammt das aus einem funktionierendem Gerät?
Oder könnte die Platine aus einen auch nicht funktionierendem Gerät ausgebaut worden sein?
Ersetze mal diesen Stem Sensor durch einen einfachen Kippschalter (vorausgesetzt es ist ein einfacher Reed Schalter). Dann kannst du das Feedback ja selber manuell geben und vorgaukeln, wo der nackte Schlitten sein sollte.
Wo wird der Sensor angeschlossen, welches Pinout hat der?
Der Magnet auf dem Schlitten, der ist aber noch in Ordnung, oder? Vielleicht einen stärkeren dahin als Test?
Steht doch groß auf der Platine mit dem Drehgeber drauf: ENCODER MOTOR
Das ist definitiv der Anschluß für einen Hall Sensor (oder ähnlich) IM Motor.
Der eine Trafo ist für 12Volt Halogenleuchten gedacht weil offensichtlich ein Eisenschwein "Vossloh" mit maximal 50Watt Ausgangsleistung. Der andere kann für alles mögliche sein, die Aufschrift LED muß nichts heißen; und der hat nur maximal 20/25 Watt Ausgangsleistung.
Aber beide sind nur für 12Volt, es muß einen weiteren Trafo für die 24Volt Versorgung des Antriebsmotors geben.....
Ist ein magnetischer Abstandssensor von STEM. (Siehe Bild) - Kann ich
leider nicht messen.
Wenn ich einen Magneten sehr Nahe an den Sensor bringe, dann läuft der
Motor dauerhaft in eine Richtung (also würde praktisch das Glas öffnen).
ABER er ist so montiert, dass er beim Hochfahren des Glases nicht auf
der selben Höhe ist wie der Magnet vom Schlitten(Schraube).
Für mich ist das eigentlich schon die Erklärung.
Vielleicht verhindert eine Verschmutzung das Fahren in die Endposition?
Auch wenn man den Schlitten mechanisch an den Endanschlag bringen kann, muss das unter Strom nicht unbedingt sein.
Ich hatte mal ein Schütz das nicht ganz anzog.
Mechanisch konnte ich es bis zur Federkraft drücken. Elektrisch ging das nicht und war auch erst nicht sichtbar. Ein ziemlich breiter, aber flacher Span stellt sich auf, wenn die Spule vom Schütz magnetisch wurde und konnte nur gesehen werden, aus einer Position, aus der man eigentlich nie schauen würde.
Es kann natürlich auch sein, dass die Position von dem Sensor schon vorher nicht optimal war und sich mit der Zeit etwas verstellt hat.
War das neu oder stammt das aus einem funktionierendem Gerät?
Oder könnte die Platine aus einen auch nicht funktionierendem Gerät
ausgebaut worden sein?
Komplett neu und vom Lieferanten direkt beim Hersteller bestellt. Das Foto zeigt die alte Platine, da ich die neue nicht extra wieder ausbauen wollte. Mit dem Multimeter geprüft – soweit ich als Laie feststellen konnte, alles in Ordnung.
Ersetze mal diesen Stem Sensor durch einen einfachen Kippschalter
(vorausgesetzt es ist ein einfacher Reed Schalter). Dann kannst du das
Feedback ja selber manuell geben und vorgaukeln, wo der nackte Schlitten
sein sollte.
Wo wird der Sensor angeschlossen, welches Pinout hat der?
Der Magnet auf dem Schlitten, der ist aber noch in Ordnung, oder?
Vielleicht einen stärkeren dahin als Test?
Den STEM-Sensor konnte ich inzwischen komplett verfolgen. Es handelt sich um einen STEM E541 Hall-Näherungssensor (https://www.stemsrl.it/products/proximity-magnetic-sensor-e541-2/). Er geht mit gelb/grau (Nur 2 Kabel) über den Kabelbaum direkt auf CN113 der Hauptplatine. Stromlos getestet schaltet er mit einem Magneten sauber zwischen offen und geschlossen.
Wie auf den Fotos zu sehen, sind Sensor und Magnet konstruktionsbedingt etwas versetzt. (Pfeil zeigt die Richtung bei dem das Glas hoch geht an) Ich habe die Befestigung geprüft: Die Schrauben waren sehr fest und anhand der Montagespuren ist nicht erkennbar, dass sich die Position irgendwann verschoben hat.
Mit einem stärkeren Magneten direkt am Sensor reagiert die Steuerung ebenfalls – der Schlitten fährt dann selbstständig bis ganz nach oben.
Steht doch groß auf der Platine mit dem Drehgeber drauf: ENCODER MOTOR
Das ist definitiv der Anschluß für einen Hall Sensor (oder ähnlich) IM
Motor.
Der eine Trafo ist für 12Volt Halogenleuchten gedacht weil
offensichtlich ein Eisenschwein "Vossloh" mit maximal 50Watt
Ausgangsleistung. Der andere kann für alles mögliche sein, die
Aufschrift LED muß nichts heißen; und der hat nur maximal 20/25 Watt
Ausgangsleistung.
Aber beide sind nur für 12Volt, es muß einen weiteren Trafo für die
24Volt Versorgung des Antriebsmotors geben.....
Einen weiteren Trafo bzw. ein separates 24-V-Netzteil gibt es definitiv nicht. Ich habe die Haube inzwischen komplett offen und es sind nur diese beiden 12-V-Trafos vorhanden. Der CIAR LM25_N hängt über seine kleine Motorplatine letztlich am Anschluss OUT_MOTORID der Hauptplatine. Wo dort die 24–30 V DC für den Antrieb erzeugt werden, kann ich als Laie leider nicht nachvollziehen.(Hab auch nochmal ein Foto von der Dunstabzugshaube gemacht wo man sieht, dass da nichts mehr ist.)
Sehe ich auch so, wo kommen die 24V her?
Was steht an diesem Anschluss? IN_? Ist das zufällig der 24V Eingang? Wo
geht der hin?
Da steht IN_12V_Down.
Die Stromleitung vom Motor geht bei der Platine in CN103 - OUTxMOTORID rein.
1x Trafo geht in OUT_LAMP (CN109) -> LED
1x Trafo geht 1x in OUT_230xTRF (CN101) und 1x IN_12_DOWN (CN102)
Ansonsten ist da bis auf die zwei Platinen leider nichts mehr.
Wie könnte ich bei der Hilfe suchen? Leiterbahnen verfolgen und dann sagen wo was endet?
Für mich ist das eigentlich schon die Erklärung.
Vielleicht verhindert eine Verschmutzung das Fahren in die Endposition?
Auch wenn man den Schlitten mechanisch an den Endanschlag bringen kann,
muss das unter Strom nicht unbedingt sein.
Ich hatte mal ein Schütz das nicht ganz anzog.
Mechanisch konnte ich es bis zur Federkraft drücken. Elektrisch ging das
nicht und war auch erst nicht sichtbar. Ein ziemlich breiter, aber
flacher Span stellt sich auf, wenn die Spule vom Schütz magnetisch wurde
und konnte nur gesehen werden, aus einer Position, aus der man
eigentlich nie schauen würde.
Es kann natürlich auch sein, dass die Position von dem Sensor schon
vorher nicht optimal war und sich mit der Zeit etwas verstellt hat.
Genau das irritiert mich bei dem STEM-Sensor auch: Der Magnet am Schlitten kommt während der normalen Fahrt konstruktiv gar nicht auf die Höhe des Sensors. Die Positionen können darüber eigentlich nicht erfasst werden.
Den Sensor habe ich inzwischen auch gemessen: ohne Magnet offen, mit Magnet geschlossen. Er funktioniert also grundsätzlich. Halte ich extern einen Magneten daran, fährt der Schlitten selbstständig bis ganz nach oben.
Daher frage ich mich, ob der STEM nicht eher eine Sicherheits-/Freigabefunktion hat und die eigentliche Positionserfassung über den ENCODER_MOTOR erfolgt.(Was Thomas erwähnt hatte)
Ich werde als morgen/übermorgen mal versuchen den Motor zu öffnen und dann den Hall Sensor testen, soweit ich kann.
An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an alle, die sich die Zeit nehmen und versuchen, mir bei der Fehlersuche zu helfen!
Der Magnetsensor ist ja nur binär. Er wird denke ich überprüfen, ob der Schlitten überhaupt fährt. Heißt er ist so eingestellt von der Position, Empfindlichkeit und Stärke des Magneten, dass er registriert sobald sich der Schlitten auch nur etwas von seiner Nullposition entfernt.
Wenn du den Sensor mit einem Magneten überbrückt hast, funktionieren dann auch die Zwischenstufen?
Der Motor wird halt nur mit 12V laufen.
Entweder liegt es am Sensor, der nicht richtig ausgelöst wird, oder der Encoder des Motors ist defekt.
Ich würde den Encoderausgang mal bemessen, und schauen, wie der sich verhält während der Fahrt.