habe mir zu dem CMS54 noch den CMS42Y zugelegt.
Am 42Y ist an der Rückseite eine VSWR-Buchse. s.Foto.
Was für einen Stecker brauche ich dafür?
Die Buchse sieht "halb geteilt" aus. Die obere Hälfte steht estwas weiter vor, die untere ist nach hinten versetzt. Ich schau morgen nochmal genau hin und mach bessere Fotos.
Es ist deshalb auch nicht genau zu erkennen, ob die Buchse 6- oder 8-polig ist.
Für das 42 gibts leider keine pdf,...außer für 200,- gibts das Handbuch :-(
Gruß, Steve
Da ich das B49-Modul verbaut habe, wollte ich gerne das Gerät ein wenig ausbauen, und die integrierte SWR Software-Funktion des CMS42Y auch nutzen.
Vielen Dank, ja richtig, halb geteilt, habe nochmal eben neue Fotos gemacht.
Habe gecheckt, ist nur eine optische Täuschung ! Konnte ganz leicht eine Nähnadel ca. 1cm weit reinstecken.
Gruß
EDIT:
es gibt diese Stecker, nur mit einer anderen Bezeichnung auch bei Aliexpress, so die Aussage der Google-KI. :-)
weil 120,-€ für einen Stecker gebe ich nicht aus...
Haben die da den NAS Kopf mit einem LEMO Stecker für die CMS42Y verkauft? Mich wundert dann aber, dass da +15V / -15V liegen, denn obwohl es zum NAS nie ein Service-Manual gab, kann ich mich nicht erinnern in dem Gerät so hohe Spannungen gemessen zu haben.
Für den CMS5x gibt es das Adapterkabel CMS-Z31, damit kann man die NAS-Z Köpfe anschließen, wenn man die Option B5 oder B39 verbaut hat. Aber diese liefern auch nur +5V und +/-10V an den 25-Pol Sub-D Stecker. Erstaunlicherweise hat der Stecker der B5 oder B39 nur einen Analogeingang. In dem Z31 Kabel ist aber im DB25 Stecker noch eine kleine Platine untergebracht, die wird da was mit zu tun haben, dass das alles so nicht 100% passt.
Ich habe leider keine Details zur Platine im CMS-Z31, sonst wäre sicher manches klarer. Der CMS42Y hat eine andere Version der B39 daher ist es natürlich möglich, das er einen mit einem anderen Stecker versehenen NAS-Z* Kopf direkt ansprechen kann. Ich wundere mich nur über die Spannungen.
Soweit ich weiß, haben doch alle CMS42Y diese VSWR-Buchse...
Die CMS 52, 54 haben die nicht.
Ulrich schrieb
Haben die da den NAS Kopf mit einem LEMO Stecker für die CMS42Y
verkauft?
Ja nun, das weiß ich nicht, aber ich habe inzwischen viele 42Y angeschaut, und ALLE hatten diese VSWR-Buchse.
Mir persönlich geht es nur darum, hobbymäßig das integrierte Softwaremenü zu nutzen, welches durch kontaktieren/kurzschließen von PIN 3 und PIN 6 am Stecker aktiviert wird. Ohne dem, kann ich sonst dieses VSWR-Menü garnicht öffnen, da ich kein orig. NAS habe.
Man muss es nicht haben.... aber es schadet ja nicht, wenn man hat, was man nicht braucht...
Ich sag mir immer, man lebt nur einmal, also nimm es mit :-)
Gruß
Und übrigens, wegen der Spannungen, weil du sagtest... so hoch, da gibt es z.B. für die Grafikaufbereitung das VEE an PIN-7 vom 9-pol. Flachbandkabel zur Display-Unit, die die Kontrastspannung zwischen –17 V bis –25 V bereitstellt.
Das Hauptnetzteil erzeugt eine negative, unregulierte Spannung von –27 V bis –66 V.
Diese rohe Spannung geht auf die Baugruppe "Impulsgeber" und wird dort stabilisiert.
Und das "Kontrast"-Poti an der Frontplatte regelt diese negative Spannung exakt im Bereich von –17 V bis –25 V herunter. Ein richtiger "Kontrastregler" ist es ja nicht. Diese negative Spannung wird direkt an das Optrex-Display Pin 7, VEE weitergegeben, um den Flüssigkristallen ihren Arbeitspunkt zuzuweisen.
Ich brauche das für mein Projekt "RGBToHDMI 3-bit / 12-bit Extended HAT", weil ich mir einen externen HDMI-Monitor anschließen möchte. So, genug gelabert...
Guats Nächtle.
Edit:
Und für mein SWR-Projekt braucht man nichts weiter als ein "altes" analoges, nicht mehr benötigtes SWR-Meter, egal ob KW, VHF oder UHF, je nachdem was man messen möchte, und dann noch den Spezialstecker.
Schon gut ;P Den CMS kenne ich ziemlich gut bis auf die letzte Lötstelle.
Die unregulierte Spannung vom Netzteil liegt sehr unglücklich neben den Pins vom Encoder und killt bei, unglücklichem Kontakt, entweder einen unwiederbringlichen CPLD oder den unwiederbringlichen CPLD und einen Hallgeber. Letztere kann man ersetzen durch neue verfügbare Typen, aber der CPLD wird schon viele Jahre nicht mehr hergestellt, geschweige denn, dass wir seinen Inhalt hätten.
In den ersten CMS wurde auch die Spannung für die CCFL Röhren durch einen Inverter im Modul Digitalteil erzeugt, das ist den Entwicklern dann wohl zu oft um die Ohren geflogen, aber bis auf die aller letzte Revision des Digitalteil ist der Platz dafür immer vorhanden geblieben.
Wie gesagt, die CMS5x können, mit vorhandener Option B5 oder B39, ebenfalls einen SWR Messkopf ansteuern. Dazu benötigen sie das Kabel CMS-Z31.
Bei den CMS42Y, für Bundeswehr, Hafendienste, UK Forces und Canadian Forces u.v.m. wurden viele Optionen integriert und Stecksysteme speziell auf die Aufgaben optimiert. Für die Fliegerei war es offensichtlich keine gute Idee, wenn man einen Messkopf an einen Adapter stecken sollte, der dann wieder auf das Gerät gesteckt wurde. Also musste da der Lemo zwischen die Interkom Buchsen. Die Interkom Buchsen gehen dann auf das kleine Steuerkästchen für vorne ins Cockpit.
Es gibt auch CMS42 Varianten, die haben vorne keine MOD / DEMOD / AF Buchse sondern einen vielpoligen LEMO Stecker. Für die gab es dann Kabelsätze, die direkt in die zu messenden Funkgeräte verbunden haben. Dazu gab es dann fertig Messprotokolle auf SRAM Karte. Der Bediener hat dann Funkgerät an Stromversorgung, Kabel and Funkgerät, Kabel an CMS. Einschalten, am CMS START im Autorun-Menü drücken. Und dann kam OK / NOT OK raus. Bei letzterem Prüfling eintüten und an Hersteller senden zur Reparatur.
Zurück zum Thema:
Die Spannung an dem Analog-Eingang zum Control Interface B9 / B39 geht von -5V bis +5V. Am Control Interface und aus dem Netzteil kommen Da die meisten SWR Messköpfe von R&S aus der Zeit mit +/-10V gearbeitet haben und auch die B9 / B39 dort am Stecker +/- 10V ausgeben, wundere ich mich einfach nur über die +/- 15V auf deinem Foto. Aber die Option "Control Interface" der 42Y ist auch komplett anders als B5 oder B39, das muss ich mir mal getrennt ansehen.
Ah, da ist es ja!
Das Datenblatt zur CMS-B42 "Mobile Ergänzung". Sie besteht aus:
Tragetasche CMS-Z44
Antennenfuß CMS-Z35 (Auch Transportschutz für Front)
VSWR-Durchgangskopf NAS-Z5
Verbindungskabel für NAS-Z5
Fernsteuereinheit CMS-Z34
Damit ist klar, da wurde einfach ein NAS-Z5 (70... 1000 MHz, 100W, Messbereich 1,1:1 bis 10:1) an den CMS42Y angeschlossen.
Na prima... da hab ich ja gleich den richtigen Mann an der Hand wenn mal was ist.
Ich hätte ja auch gerne den NAS-Z5 und Z3 gekauft, aber das ist ja unbezahlbar.
Naja, dann eben do it yourself. Hat doch auch was, wenn der Rentenbeutel weiterhin klingelt... :-)
Achso, wenn ich schonmal hier bin, Frage:
welches Display kam später auf den Markt (von der DMF50161N-Serie). Das mit den CCFL-Röhren oder mit den Elektrolumineszenz-Folien? Die Folie finde ich zwar einfacher und praktischer, aber für den Umbau auf LED-Strips ist das Leuchtröhrengedöns besser.
Eins hab ich schon umgebaut.
Es gab drei Displays, das grüne, ich meine mit Folie, war zuerst. Dann gab es zwei mit Röhren, ein eher warmweißes und dann eines eher grau/blau, also kalt weißes.
Man kann sie beim Umbau leider sehr leicht töten, denn in der Folienverbindung für die horizontalen Linien, die beidseitig auf laminiert ist, gewinnt meist der Kohelnstoff gegenüber dem Weichmacher. Da reicht es gerne einmal das Glas aufzuklappen und wieder zu schließen und man hat ein LCD voller Linien.
Sonst ist der Umbau auf LED ein Kinderspiel, die passenden Leisten gibt es beim Chinamann inklusive der Wandler. Man könnte auch das Poti umbelegen für die Helligkeit. Aber kann trotzdem sehr leicht mit einem schwarzen LCD enden.
Beim CMS haben eigentlich nur die ganz alten CMS30/32/33 das grüne LCD und große Probleme mit dem Kontrast. Bei dem warm weißen gibt es manchmal den Grünspan im Kupfer-Layer des Glases, das kann man aber durch Acryl tauschen und schon ist es wieder besser. Also die gleiche Operation wie beim SME, SMIQ, CMD. Bei den kalt weißen LCD habe ich persönlich noch nie einen mit Grünem Glas gesehen. Mag aber sein, dass die jünger sind, besser behandelt wurden, weniger aktiv im Dienst waren oder was auch immer. Mein Eindruck ist, dass die CMS viel länger als alle anderen Geräte mit dem gleichen LCD gefertigt wurden.
wie ich inzwischen erfahren habe, gab es die Folien zeitlich sogar vor den CCFL-Röhren.
Wohl wegen der Qualität und minderwertigen Haltbarkeit der Folien Umrüstung. Naja, die Technik war damals noch nicht soweit.
Aber mit dem Umbau des "Kontrastreglers" bei Geräten mit den Röhren ist das nicht so einfach. Da kannst nicht hergehen und den Poti einfach so abklemmen/umbauen, dann bleibt das Display dunkel! Der Kontrastregler am CMS54 hat nichts mit der Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung zu tun, sondern steuert rein die optische Dichte (also den Unterschied zwischen hellen und dunklen Pixeln) des LCD-Panels, die dann die Signale dafür über ein 9-poliges Flachbandkabel an die Displayeinheit weitergibt.
Nochmal: der Poti, hat also absolut garnichts mit Helligkeit/Kontrast bei der Regelung der CCFL-Röhren zu tun. Die Röhren werden mit einer negativ-Konstantspannung von knapp 10V versorgt. Die gehen in den AC-Inverter, der eine Leerlauf-Hochspannung von 1500 Volt AC erzeugt (ohne angeschlossene Röhren). Mit Röhren dran fällt die Spannung auf ca. 900 Volt, habe selber nachgemessen.
Wenn man sich vom Netzteil keine Spannung für den LED-Umbau holen möchte, kann man auch die "alte CCFL-Versorgung", also die Negativspannung von 10 V dafür nehmen. So hab ich es auch gemacht.
Aber aufpassen, es ist ein braunes und rotes Kabel, und da es eine Negativspannung ist, ist das braune Kabel in diesem Fall das PLUS. Ich habe die 10V in einen Step-UP Regler, den Spindelpoti vom Regler ausgelötet, statt dessen ein digitales Potentiometer (X9C103S) mit Zusatzwiderstand angeschlossen, welches geregelt wird über ein ESP8266 D1 mini. Das wird connectet über einen WLAN-AP mit programmiertem Web-Interface, welches einen Schieberegler und Plus/Minus Tasten hat. Beim Einschalten des CMS54 startet die Helligkeitsregelung auf genau 50%, und kann mit Handy/Tablet via WebIF eingestellt werden. Bei 50% fließen bei 28,5V ca. 40 mA bei etwa 1,1 Watt Verbrauch in die 2x 10 Stck LED-Leisten. Das ist selbst dann schon ein vielfaches heller als die Röhren, und der Stromverbrauch ist wesentlich niedriger, und die LEDs sind aber kalt, erzeugen dann noch keine Wärme.
Der Aufbau insgesammt hört sich alles sehr kompliziert an, ist es aber nicht. Die Kosten halten sich mit knapp 10-15€ in Grenzen. Wer den Programmiercode für Arduino-IDE für den ESP8266 oder ESP32 haben möchte, Bescheid geben, dann stelle ich ihn zum Download zur Verfügung.
Wichtig ist: der komplette LED-Umbau mit Elektronik dazu, MUSS galvanisch getrennt sein ! Die beiden LED-Leisten mit je 10 LEDs habe ich mit Silikon-Wärmeleitkleber in den Alu-Rahmen verklebt, wo vorher die beiden Röhren waren. Am besten, ich poste mal paar Fotos...
@ Ulrich:
Ich bräuchte bitte nochmal deine Hilfe, da du scheinbar alle Manuals hast.
China-Stecker ist ja nun da, habe ihn mal "leer" angesteckt, und paar Messungen gemacht, (bevor ich Kabel anlöte). Ich brauche ja nur 4 PINs für mein analoges Gerät, GND, ID, FOR und REV.
Könntest du mal bitte in deine Bücher schauen und vergleichen, denn die Belegung die ich von der Google-KI bekommen habe, stimmt hinten und vorne nicht, damit hätte ich mir das Gerät geschossen bzw. das B-49 Modul kaputt gemacht.
Hier mal vorab meine ersten Messungen:
8 PINs, gemessen NUR gegen Gehäuse-Masse = PIN-4, bei ausgeschaltetem Gerät !
PIN-1 = 65 kOhm, ein anderes Multimeter misst 270 kOhm...
PIN-2 = + 1,5 V (Diodenspannung, mit autom. Multimeter gemessen)
PIN-3 = ansteigende Ohmzahl (bedingt durch Diodenmessspannung), wahrscheinlich ELKO in Line
8 PINs, gemessen NUR gegen Gehäuse-Masse = PIN-4, bei eingeschaltetem Gerät !
PIN-1 = 10 kOhm
PIN-2 = 375 kOhm
PIN-3 = + 5 Volt
PIN-4 = Masse/GND
PIN-5 = nichts messbar
PIN-6 = nichts messbar
PIN-7 = nichts messbar
PIN-8 = 20 kOhm
+/- 12V bzw. 15V ist nicht messbar, wird wohl erst bei Geräteanschluss aufgeschaltet.
PIN-3 = +5 Volt: Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Sensor-ID (Erkennung) oder eine digitale Versorgungsspannung.
Ich vermute mal, dass wenn es die Sensor-ID ist, handelt es sich um einen klassischen Pull-Up-Widerstand im Gerät.
PIN-1 (10 kOhm) & PIN-8 (20 kOhm):
Diese relativ niederohmigen Werte (für einen Messeingang) deuten stark auf interne Spannungsteiler oder Abschlusswiderstände hin.
Das könnten die beiden Messeingänge U_fwd und U_rev sein, die R&S intern mit Schutz- oder Teilerwiderständen beschaltet hat.
Da PIN-8 mit 20 kOhm der höher-ohmige ist, tippe ich mal auf U_FWD, und PIN-1 U_REV. Ist nur meine Vermutung.
Und hier noch ein Foto von meinem Stecker mit der "wahren PIN-Nummerierung".
Die Kerbe am Stecker ist oben, wie auch bei der VSWR-Buchse im Gerät.
Diese Steckerbelegung stammt von der Google-KI und ist definitiv falsch!
Wenn man bei Google eingibt: "CMS42Y VSWR" kommt als erstes diese falsche Information mit Verweis auf diese Webseite. Ich glaube das macht sich echt nicht gut, zumal diese Info niemandem nützt, im Gegenteil.
Danke, Gruß
P.S. Nur gut, dass ich zu dem Zeitpunkt meinen Stecker noch nicht hatte, sonst hätte es bestimmt wieder geraucht.