Hi
Womit befreit man am Besten Elektronik die in Isolieröl gelagert war, von den Ölresten?
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Elektronik entölen?Hi Womit befreit man am Besten Elektronik die in Isolieröl gelagert war, von den Ölresten? Isopropanol hilft oft. Bremsenreiniger ist aggressiver, hilft aber auch (ggfs. probieren ob es Kunststoffe anlöst.) Warmes Wasser mit Spülmittel mit Einsatz einer Geschirbürste genügt oft. Am besten die Platine mal zeigen. Randbemerkung: Gelegentlich wird Elektronik absichtlich in Öl getaucht, bspw. Tauchtechnik (Druck) oder Grosstransformatoren (Kühlung). Und es soll Gamer geben, denen Nichts zu blöde ist: https://youtu.be/Ya-Xt3Y16Lw?t=1307 :
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In diesem Fall war das Öl wohl zur Kühlung und zur Hochspannungsisolierung. Übrigens Vorsicht. Altes Trafoöl ist oft giftig und Sondermüll.
Und für den Löter ist die Brand-/ und Exxplosionsgefahr der man sich bei Erhitzen des Öls während des Lötens aussetzt, nicht zu unterschätzen. Vielleicht will ja der TO gerade in Vorbereitung von Lötarbeiten das Öl restlos von der Elektronik haben. Wenn das wirklich altes PCB-haltiges Isolieröl ist, will man zwei Dinge nicht:
Wie alt ist die Elektronik denn? PCB-haltige Isolieröle sind in einer Baugruppe aus diesem Jahrtausend nicht zu erwarten
Statt Geschirrbürste kann auch ein Ultraschallreiniger funktionieren, ist möglicherweise sanfter zu den Bauteilen.
Kontrolle ist besser. Stichwort Beilsteinprobe.
Gute Frage. Steuerplatine (war nicht im Öl) ist gänzlich ohne SMD. Darauf steht: -3 94V-0 0552 Mit dem Chargencode auf den ICs kann ich nichts anfangen. Ich würde diese Platine Anfang 80er ansiedeln. Das Isolieröl ist gelb flureszierend und riecht wie eine schmorende Leuchtstofflampen-Drossel.
Außer zu Quarzen - die zerstört so ein Ultraschallreiniger schnell. Daher wäre ich damit vorsichtig. Und Aluminiumteile ihre Maßhaltigkeit (Vakuumdichtigkeit), BTDT. So, für die Neugierigen: Kaskade (davon 2 Stück) und Röhre lagen im Öl. Preisfrage: Was stellt das dar? Drehanodenröntgenröhre.
Die Anode hat eine schräge Oberfläche auf der die Elektronen auftreffen. Bei Drehung würden die im Kreis abstrahlen. :
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Nö, das ist eine kleine Festanodenröhre. Wird (wurde?) z.B. für kleine Zahnarztröntgengeräte benutzt. Die Dinger habe ich in meinem Praktikum bei Siemens Dental (Heute Sirona) gesehen. Habe sogar noch eine hier irgendwo. Eine Drehanonde sieht so aus: https://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Spezialroehren/Roentgen/Philips-CT/Philips-CT.htm
https://www.mikrocontroller.net/attachment/704025/Steuerplatine.JPG Dem was man von den Markings erkennen kann nach ist die Platine jünger als 30 Jahre.
Also kurz vor 2000. Da habe ich so schöne Platinen aber schon lange nicht mehr gesehen... Kommen wir nochmal zur Röhre: Hat das "Bierflaschenglas" (ist übrigens ziemlich dick) einen besonderen Grund? Findet man irgendwo Daten darüber? Insbesondere Heizspannung/-Strom wäre intressant. Die Röhre könnte man als Dekolampe verwenden, aber ich will den Glühfaden nicht überlasten. Auf dem Röhrenhalter steht handschriftlich: SXR-130-20-05 (oder 5XR-130-20-05) 5-7-14 SL81331
Ja, das soll das Vakuum in der Röhre halten :-) SCNR Dick ist es, damit die Röhre wenig Luft zieht und lange lebt.
Heizspannung soweit erhöhen, bis die Heizung kurz vor der Weissglut ist. Röntgenröhren haben i.A. keine Bariumheizfäden sondern sind eher Glühlampen. Beachte, das die Röhre nur für Kurzzeitbetrieb gemacht ist: Heizung an, Hochspannung druff, Foto belichtet, Röhre aus. :
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Nö, das ist nur der mechanischen Stabilität geschuldet. Das Glas einer Verstärkerröhre ist ja erheblich dünner und hält dennoch das Vakuum über viele Jahrzehnte.
Die Röhre ähnelt sehr einer Hochspannungsgleichrichterröhre aus Röhren-Farb-TVs (DY519?). Bei denen ist das Glas auch wesentlich dünner...
Ich kann mich nicht entsinnen, dass es in Farb-FS eine Gleichrichterröhre gab. In der Hochspannung gab es aber die Ballasttriode PD500. Vor deren Röntgenstrahlung wurde gewarnt und gelehrt, das Gerät nicht mit offenem Hochspannungskäfig zu betreiben.
PY waren die Flybackdioden.
Doch, die gab es. Anfang der 1970er waren z.B. die ITT Schaub Lorenz „Weltspiegel“ T52x in der Horizontal-Endstufe noch komplett röhrenbestückt.
Als die in den 80ern ins kritische Alter kamen, habe ich einiges davon repariert. Waren mir lieber als die zeitgleich verbauten, tückischen Tyristor-Endstufen.
och die nahmen sich beide nichts waren bei Grundig gesockelt und genauso leicht zu tauschen wie die gesockelten Röhren. Die klassische Hochspannungsbestückung bei BW-Röhren-TVs war PL509, PY509 und DY509 (Heizung mit wenigen Windungen direkt um den Zeilentrafo, Anode direkt an die HV der Bildröhre). Bei Farb-Röhren-TVs waren diese Röhren dann eine Nummer größer (PL519, PY519 und DY519). Nein, da verwechselst du was. Die von dir genannten Röhren waren das letzte "Update" der typischen Farbfernseh-Bestückung. Schwarz-Weiß war meist wie folgt bestückt:
Wobei Anfang der 70er bei S/W schon etwas früher die Transistorisierung einsetzte, wie BU108 etc. Noch ein paar Daten zur Röntgenröhre: Heizung ca. 0,5 Ohm. Bei 3A/1,6V leuchtet sie wie eine Kerze, bei 4A/2,6V leuchtet sie wie eine Taschenlampenbirne, mehr habe ich mich noch nicht getraut. Gewicht: 355g Länge: 128,7mm größter Durchmesser: 58,5mm Stiftdurchmesser: 1,45mm Stiftkreis: ca.18mm Die Röhre hat 5 Pins, angeordnet in einem unvollständigen Achteck. Jetzt die Frage: Welche Fassung paßt dazu? Der alte, an Röhren angelötete 8-pol-Sockel würde zwar vom Stiftkreis passen, aber die Stifte sind viel zu dick.
Vor vielen Monden bei einem Hersteller von Lasernetzteilen HV-Kaskaden in Aquarien mit durchsichtigem Silikonöl gesehen. Hab ein gutdotiertes Angebot abgelehnt, da mir zu "schmierig". Braucht Spezialreiniger und ist nicht abbaubar, aka ewiges Zeug auf der Müllhalde.
Loktal käme hin, nur ist da nirgends der Pindurchmesser angegeben.
Frag halt bei BTB an. Für die diversen Steckverbinder gibt es Crimpkontakte einzeln. Versuche, ob davon was passt, bei einem Distri deiner wahl. Falls du mit dem Gedanken spielt, die Platine ihrem eigentlichen Verwendungszweck wieder zuzuführen... Obacht! Das Öl muß absolut blasenfrei die Elektronik umschließen. Ansonsten kann es zu Überschlägen kommen, da in der Luftblase die Feldstärke höher ist. Darum wird sowas meist unter Vacuum befüllt, bzw. entgast Wenn auf dem Gehäuse steht: "Röntgenstrahlung tritt allseitig aus", werde ich bestimmt nicht versuchen, das Ding wieder in Betrieb zu nehmen. Vielleicht kann ich mit den Kaskaden (sind übrigens antisymmetrisch) irgendwas spannendes basteln. Aus der Röhre werde ich eine Dekolampe bauen. Dazu wäre ein passender Sockel zur Befestigung praktisch. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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