Fake Geräteverkauf

Beitrag #8094024 wurde vom Autor gelöscht.
(Firma: Starfleet) #8094036
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Günter nicht, aber sein Rufzeichen wurde danach neu vergeben.

Es gibt eine Mindest-Sperrfrist für die Neuvergabe von lediglich einem Jahr:

Jetzt steht ein Krüger aus Bielefeld in der aktuellen (Stand 26.08.2026) Rufzeichenliste als DK8DX.

https://data.bundesnetzagentur.de/Bundesnetzagentur/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Amateurfunk/Rufzeichenliste/rufzeichenliste_afu.pdf

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OP #8094060
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Habe inzwischen Rücksprache genommen und der echte Daniel verkauft kein Alinco HG. Kleinanzeigen ist bereits der Umstand gemeldet. Komisch, der Verkäufer nannte sich auch Daniel, womit er wohl Kenntnis über den Rufzeichenkatalog hat. Wäre ja auch zu schön gewesen: Kleinanzeigen ID: 3507772923

Kann natürlich sein, das er tatsächlich so ein Gerät hat, nicht lizensiert ist und einfach so irgendein Rufzeichen zwecks Se­ri­o­si­tät genannt hat. Ich versuche mal ein Abholtermin auszumachen ;-)

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#8094082
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Vermutlich hat er den Anzeigen-Text mittlerweile geändert.

kleinanzeigen.de verkommt echt immer mehr zu einem Haufen von Betrugsmaschen.

Wenn man regelmäßig nach der selben Produktkategorie schaut, sieht man immer wieder exakt die selben Fotos, von ganz unterschiedlichen Nutzern, mit für den Experten klar erkennbar nicht dazupassendem Text und Preisen etwas unter marktüblich auftauchen. Nach ein paar Tagen verschwinden die dann wieder. Wenn man sich darauf meldet, erzählen die "Verkäufer" einem Wunder was, wollen aber unbedingt Bezahlung per Paypal-Freunde und auf keinen Fall über das Zahlsystem mit Käuferschutz von kleinanzeigen.de - da ist ziemlich klar was da läuft.

Ich frage mich warum kleinanzeigen.de da nicht mehr gegen tut, das ruiniert echt deren Ruf. Damals unterm Dach von ebay gab es natürlich auch einiges an Betrug, aber ich hatte nicht das Gefühl dass es dieses Ausmaß hatte.

Beitrag #8094094 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8094095
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Gerd E. schrieb:

Ich frage mich warum kleinanzeigen.de da nicht mehr gegen tut, das ruiniert echt deren Ruf. Damals unterm Dach von ebay gab es natürlich auch einiges an Betrug, aber ich hatte nicht das Gefühl dass es dieses Ausmaß hatte.

ebay selber hat immer wieder aufgerüstet, wenn Kohle ausgezahlt werden soll, sind die Anforderungen permanent gestiegen.
Kleinanzeigen blendet fast in jeder Annonce die Aufforderung zur Umfrage ein, warum man einen Anbieter für vertrauenswürdig hält, alle naslang wird eine Annonce auch durch Warnung vor Betrug überlagert.

Ebay und Kleinanzeigen werden vom gleichen Finanzkonsortium betrieben, Kleinanzeigen bewusst für den regionalen Gebrauch extrem einfach gehalten.

#8094098
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Ralf X. schrieb:

Kleinanzeigen blendet fast in jeder Annonce die Aufforderung zur Umfrage ein, warum man einen Anbieter für vertrauenswürdig hält, alle naslang wird eine Annonce auch durch Warnung vor Betrug überlagert.

na eine Umfrage hilft doch nix gegen betrügerische Angebote.

Viele der Betrugsanzeigen die ich gesehen habe wurden von Konten geschaltet, die es schon mehrere Jahre gab und die teilweise auch gute Bewertungen hatten. Ich glaube kaum dass die Betrüger sich die Mühe machen Konten anzulegen und dann 2 oder 3 Jahre zu warten bis sie mit ihrem Betrug beginnen.

Das werden also Konten sein die ein Betrüger vom eigentlichen Nutzer übernommen hat. An der Stelle könnten die auf jeden Fall mit technischen Maßnahmen mehr tun wenn sie wollten.

Sie könnten z.B. auch zusätzlich anzeigen wann sich die Kontaktdaten, wie z.B. Email-Adresse oder Handynummer, mit denen das Konto genutzt wird das letzte Mal geändert haben. Ein Betrüger wird die nämlich vermutlich als erstes ändern um den eigentlichen Kontoinhaber auszusperren und dafür zu sorgen dass der nichts von dem Treiben mitbekommt.

#8094102
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Ralf X. schrieb:

Ebay und Kleinanzeigen werden vom gleichen Finanzkonsortium betrieben, Kleinanzeigen bewusst für den regionalen Gebrauch extrem einfach gehalten.

Stimmt nicht.

Kleinanzeigen gehört zu 100% zum Adevinta Konsortium (Blackstone und Permira). EBay Inc. war 2021 Großaktionär von Adevinta und hat dann vertragsbedingt im Jahr 2023 alle seine Adevinta Anteile verkauft. Zum gleichen Stichtag ist auch das Namensrecht (EBay Kleinanzeigen) sowie die Nutzung des EBay Logos ausgelaufen.

Somit gehört seit 2023 kein einzigster Anteil von Kleinanzeigen.de zu EBay Inc. - auch gehört selbstverständlich EBay inc. zu keinem Gesellschafter der auch im Adevinta Konsortium Anteile hält.

#8094106
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Gerd E. schrieb:

Ralf X. schrieb:

Kleinanzeigen blendet fast in jeder Annonce die Aufforderung zur Umfrage ein, warum man einen Anbieter für vertrauenswürdig hält, alle naslang wird eine Annonce auch durch Warnung vor Betrug überlagert.

na eine Umfrage hilft doch nix gegen betrügerische Angebote.

Klar, bei blinden Menschen hilft auch kein Schild mit der Warnung vor Wildwechsel.

Viele der Betrugsanzeigen die ich gesehen habe wurden von Konten geschaltet, die es schon mehrere Jahre gab und die teilweise auch gute Bewertungen hatten. Ich glaube kaum dass die Betrüger sich die Mühe machen Konten anzulegen und dann 2 oder 3 Jahre zu warten bis sie mit ihrem Betrug beginnen. Das werden also Konten sein die ein Betrüger vom eigentlichen Nutzer übernommen hat. An der Stelle könnten die auf jeden Fall mit technischen Maßnahmen mehr tun wenn sie wollten.

Man kann immer "Mehr" tun.
"Mehr" kostet aber auch.
Nicht nur Geld, sondern ggf. auch Kunden auf Ver-/Käuferseite.

Sie könnten z.B. auch zusätzlich anzeigen wann sich die Kontaktdaten, wie z.B. Email-Adresse oder Handynummer, mit denen das Konto genutzt wird das letzte Mal geändert haben. Ein Betrüger wird die nämlich vermutlich als erstes ändern um den eigentlichen Kontoinhaber auszusperren und dafür zu sorgen dass der nichts von dem Treiben mitbekommt.

Weder Email-Adresse oder Handynummer kann man bei Kleinanzeigen aktiv mal eben selber ändern.

#8094119
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Gerd E. schrieb:

Ich frage mich warum kleinanzeigen.de da nicht mehr gegen tut,

Sie tun.

Ich bin eher erstaunt wie schnell sie reagieren.

Aber letztlich ist es der Käufer, der sich betrügen lässt.

Und bei all den Direktkauf und Abholungsmöglichkeiten muss er schon vorsätzlich fahrlässig handeln.

Etwas tricky ist der Verkauf auf eine PayPal-Waren-Überweisung.

Du stellst einen Artikel bei Kleinanzeigen rein, ein Käufer fragt dich nach deiner PayPal Adresse, sagt aber dass die Uberweisung etwas dauern kann. Das Geld kommt nach 2 Tagen inklusive Porto und du schickst den Artikel per versicherten Versand und hast die tracking-Nummer. Zugestellt.

1 Woche später kommt PayPal und fragt warum der Artikel noch nicht da sei und holt das Geld zurück.

Du hast kein Geld und der Artikel ist auch weg.

Wie ?

Weil der Käufer nach dem Kauf bei dir auch einen Artikel bei KA anbietet zu genau dem Preis, und dem Kaufer deine paypal-Adresse gibt.

Jener Kaufer überweist, bekommt aber nie den Artikel vom Betrüger.

Stattdessen wandert dein Artikel zum Betrüger.

Tricky.

Aber bisher hatte ich bei 1000 eBay und 100 KA Verkäufen nur 1 Betrüger um 10€.

OP #8094125
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nunja, habe mir vor geraumer Zeit das Kleinanzeigen Firmengeflecht mal genauer angeschaut, und wie sie die privaten Daten handhaben. Fazit, nie wieder. Aber die Idee des Portals an sich ist ja doch zu begrüßen. Ich kaufe auch nur noch, wenn es sich irgendwie rechnet dorthin zur persönlichen Übergabe zu fahren. Das klappte bis jetzt ganz gut. Vor etwa 2 Jahren hatte ich für ungefähr 150 Euro ein Alinco Tribander DJ-G7 (mit 23cm) dort erstanden und auch tatsächlich erhalten. Schiele aber noch nach einem 2, daher hätte das nun gut gepasst. Aber zur Not greif ich zum Transverter.

Habe nun eine Zeit mit dem Typen abgemacht, aber wohin ich kommen soll, darauf hat er sich bis jetzt noch nicht gemeldet. Wahrscheinlich sucht er noch eine geeignete Bahnunterführung ;-)
Das Rufzeichen hatte er mir in den Nachrichten genannt, als ich ihn sicherheitshalber danach fragte. Der günstige Preis kam mir natürlich komisch vor. Der Vorname stimmte ja auch, nur der Nachname nicht, aber manche Paare haben ja gemeinsam ein Konto usw. usw.

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#8094128
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Hallo Om,

wie bietet und verkauft man nun "korrekt" und zuverlässig seine AFU Komponenten? Ich würde als OM noch einen Yaesu FT 857D funktionierend anbieten wollen. Wenn ich aber so lese, dass man dem OM oder Verkäufer nicht vertraut, bleibt wohl nur das Angebot lokal in den F DOKs zu unterbreiten?

73

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#8094132
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Michael B. schrieb:

du schickst den Artikel per versicherten Versand und hast die tracking-Nummer.

Bei PayPalzahlungen für Waren und Dienstleistungen wird dem Verkäufer die hinterlegte Adresse des Bezahlers mitgeteilt. Nur bei Versand an diese greift der Verkäuferschutz.

Wenn der Dreiecksbetrüger über Kleinanzeigen eine andere Versandadresse nennt, muss man halt über die von PayPal genannte Bezahler‑Emailadresse nachfragen. Dann fliegt der Dreiecksbetrug vor dem Versand auf.

#8094145
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Wolf17 schrieb:

Wenn der Dreiecksbetrüger über Kleinanzeigen eine andere Versandadresse nennt, muss man halt über die von PayPal genannte Bezahler‑Emailadresse nachfragen.

Die wird tatsächlich herausgegeben? Kann ich mir kaum vorstellen. Zumal wenn das nicht automatisiert funktioniert, dann hätte Paypal einen großen Aufwand damit.

Beitrag #8094168 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8094373
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Wolf17 schrieb:

Bei PayPalzahlungen für Waren und Dienstleistungen wird dem Verkäufer die hinterlegte Adresse des Bezahlers mitgeteilt. Nur bei Versand an diese greift der Verkäuferschutz. Wenn der Dreiecksbetrüger über Kleinanzeigen eine andere Versandadresse nennt, muss man halt über die von PayPal genannte Bezahler‑Emailadresse nachfragen. Dann fliegt der Dreiecksbetrug vor dem Versand auf.

Da geht es aber eher wenn man verkauft. Und nicht wenn man selbst etwas kauft. Also quasi in diesem Fall quark.

Und, sollte dies tatsächlich mal passieren - was einem als Verkäufer selbstverständlich passieren kann - hat man ja natürlich als Paket mit Tracking Nummer verkauft und somit eine richtbare Adresse an der Hand - Fazit: Anzeige bei der Polizei und zivilrechtliche Klage... genauso wie man das dann bei einer normalen Überweisung handhaben würde. ;-)

Ralf X. schrieb:

Weder Email-Adresse oder Handynummer kann man bei Kleinanzeigen aktiv mal eben selber ändern.

Selbstverständlich kann man die ohne jegliche Probleme ändern. Sofort, ohne Timeouts. Du brauchst nicht mal Zugriff auf die alte Nummer oder den alten EMail Account.

Noch viel besser: Ich habe bei Kleinanzeigen einen Business Account, ich kann mehrere Benutzer anlegen, welche völlig autark ohne mit der Firma in Verbindung zu stehen, auf mein komplettes Portfolio oder Teilen daraus zuzugreifen - diese Konten kann ich auf "Privat" schalten. Somit sehen andere Benutzer / Käufer die gleiche Anzeige bei "Firma QWERTZ" und auch bei "Privatmann ASDFG" - ohne das bei "Privatmann ASDFG" überhaupt eine Verbindung zu "Firma QWERTZ" sichtbar ist - außer die exakt gleiche Anzeige.

900ss schrieb:

Die wird tatsächlich herausgegeben? Kann ich mir kaum vorstellen.

Doch, die bei PayPal hinterlegte Versandadresse wird automatisch bei Bezahlung via Dienstleistung an den Verkäufer / Geldempfänger herausgegeben.

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#8094380
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Rene K. schrieb:

Da geht es aber eher wenn man verkauft. Und nicht wenn man selbst etwas kauft. Also quasi in diesem Fall quark.

Der Käufer bekommt von PayPal sein Geld zurück, da der Verkäufer nicht an die von PayPal genannte Adresse geliefert hat.

Und, sollte dies tatsächlich mal passieren - was einem als Verkäufer selbstverständlich passieren kann - hat man ja natürlich als Paket mit Tracking Nummer verkauft und somit eine richtbare Adresse an der Hand - Fazit: Anzeige bei der Polizei und zivilrechtliche Klage...

Ein Dreiecksbetrüger wird nicht so blöd sein, an seine eigene Adresse schicken zu lassen. Die Ermittlungen laufen dann ins Leere und werden eingestellt.

Beitrag #8094381 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8094384
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Wolf17 schrieb:

Der Käufer bekommt von PayPal sein Geld zurück, da der Verkäufer nicht an die von PayPal genannte Adresse geliefert hat.

Richtig, aber im obigen Fall will jemand was KAUFEN und nicht VERKAUFEN!

Wolf17 schrieb:

Ein Dreiecksbetrüger wird nicht so blöd sein, an seine eigene Adresse schicken zu lassen. Die Ermittlungen laufen dann ins Leere und werden eingestellt.

Spielt absolut keine Rolle, die Post übergibt das Paket entweder an die Haustür an der genannte Adresse - diese ist Richtbar. Sollte jemand VOR der Haustür das Paket entgegen nehmen wollen, besteht Ausweispflich. Sollte an der Lieferadresse niemand erreichbar sein wird es an den nächsten Paketshop geliefert wo es dann eine Ausweispflicht gibt. Die Post hat schon lange dazugelernt. Ermittlungen laufen nie ins Leere, sollte die Post nicht nachweisen können WER das Paket erhalten hat - dann ist die Post dafür haftbar zu machen.

Die Zeiten als jemand vor der Haustür auf das Paket wartete oder an eine nicht bewohnte Adresse geliefert wurde - gibt es schon lange Zeit nicht mehr.

Dieter D. schrieb:

Da gibt es auch noch weitere Spielarten. Das Geld könnte auch auf einem Konto landen, das unter besonderer Beoabachtung steht.

Was?! Von was redest du?

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Beitrag #8094386 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #8094392
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Rene K. schrieb:

Was?! Von was redest du?

Naja, man könnte Dir einen Raspi verkaufen und läßt Dich das Geld auf ein Konto von Indymedia überweisen.

Seit dem allerdings der Empfängername auf Übereinstimmung mit der IBAN geprüft werden muss, ist das schwieriger geworden. Aber es finden sich noch genügend, die naiv genug sind für solche Spielchen.

#8094426
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Wolf17 schrieb:

Bei PayPalzahlungen für Waren und Dienstleistungen wird dem Verkäufer die hinterlegte Adresse des Bezahlers mitgeteilt. Nur bei Versand an diese greift der Verkäuferschutz.

Das ist so nicht richtig, ich kann über Paypal festlegen als Käufer wohin ich die Ware geliefert haben will, und wenn es ein Bekannter oder Geschäftspartner ist, sogar in ein anderes Land. In der Transaktion steht dann die spez. andere Lieferadresse drin, so geht das jedenfalls nicht nur bei oder über ebay. Und ein Betrüger will ja die Ware haben oder das Geld, also muß er entweder seine PP-Kennung angeben für das Geld, oder eine Adresse die zustellfähig ist, sonst bekommt er nie die Ware. Der Käuferschutz hat ganz andere Probleme als diese, denn der ist auch nicht komplett idioten- oder ausfallsicher.

Wenn der Dreiecksbetrüger über Kleinanzeigen eine andere Versandadresse nennt, muss man halt über die von PayPal genannte Bezahler‑Emailadresse nachfragen. Dann fliegt der Dreiecksbetrug vor dem Versand auf.

Warum soll das so sein, wen interessiert denn die Versandadresse, PP jedenfalls nicht, den Käufer auch nicht, den interessiert nur die Adresse des Verkäufers, wegen der eventuellen Haftung. Es soll auch Leute geben, die einen Bekannten haben der die Ware hat, oder eine abgesetzte Filiale, für den die die Auktion machen, und dann wäre das ja nicht möglich.
Und PP gibt keine Daten an die Beteiligten heraus, denn die stehen ja in der Transaktion, max. an die Strafverfolgung. Bei einem Kauf aus China über Ali hat man auch nur die PlattformKontakte u. nicht den dortigen Verkäufer, den bekommt man erst über einen Fall u. die dazu gehörige Rücksendeadresse. Ob ein Dreiecksbetrug unmöglich ist, wäre ja mal ein Ding was man testen müsste, ob das nach normalem Ablauf möglich ist. Weil 3-Ecks-Verkäufe sind oder waren möglich, damit sich der Verkäufer Zeit und Kosten spart, nur ob das bei PP nun untersagt ist, kann man dort nicht nachlesen. Es gibt nur die Vorgaben für KS-Fälle, und die sind rel. einfach gehalten, da geht es nicht um Identitäten, Standorte oder andere Versandadressen. Vermittlergeschäfte wären damit gar nicht möglich, sind es aber schon lange. Oder habe ich da was an deiner ganzen Story falsch verstanden?

#8094431
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Rene K. schrieb:

Doch, die bei PayPal hinterlegte Versandadresse wird automatisch bei Bezahlung via Dienstleistung an den Verkäufer / Geldempfänger herausgegeben.

Nur dass der Verkäufer ja seine eigene Adresse selber kennen sollte, weil er ja dafür das Geld bekommt, also wieder nur Käse geschrieben! Oder was soll die Versandadresse bitte sein, doch nicht die Empfangsadresse.

#8094446
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Nevs schrieb:

Oder was soll die Versandadresse bitte sein, doch nicht die Empfangsadresse

-- Käse?
"Eine Versandadresse (auch Lieferadresse) ist der Ort, an dem Sie ein bestelltes Paket oder eine Ware empfangen möchten."

Nevs schrieb:

Das ist so nicht richtig

spitzfindig - gemeint war: "wird dem Verkäufer die vom Bezahler hinterlegte Liefer-Adresse mitgeteilt"

Angehängte Dateien:
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#8094449
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Silvio K. schrieb:

Rene K. schrieb:

Nun, fünf Sekunden ChatGPT mit dem Prompt "Entferne bitte das Wasserzeichen und Handynummer" und man sieht da rein garnichts mehr von.

Das muss ich ausprobieren, ob man wirklich gar nichts mehr sieht. Frag mal die ki, wie man Missbrauch verhindern kann ! Ich bin noch kein ki-Nutzer..

Googlenutzer sind idR. automatisch auch KI-Nutzer. Je besser der Fäker/Entferner oder verwendete KI, desto schwieriger wird es für den Entlarver oder seine KI, dieses zu erkennen. Um das logisch zu erfassen, kommt man aber auch ohne KI zurecht.

#8094450
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Nevs schrieb:

Rene K. schrieb:

Doch, die bei PayPal hinterlegte Versandadresse wird automatisch bei Bezahlung via Dienstleistung an den Verkäufer / Geldempfänger herausgegeben.

Nur dass der Verkäufer ja seine eigene Adresse selber kennen sollte, weil er ja dafür das Geld bekommt, also wieder nur Käse geschrieben! Oder was soll die Versandadresse bitte sein, doch nicht die Empfangsadresse.

Hä? Was hat die Versandadresse mit der Adresse des Verkäufers zu tun? Die Versandadresse ist die Lieferadresse die dem Verkäufer zur Verfügung gestellt wird. Also was laberst du?

Der Kunde kauft bei mir einen Artikel. Er übermittelt mir über PP das Geld sowie seine Versandadresse. Ich schicke die Ware dann an eben diese Versandadresse.

Also was hat das mit der Adresse des Verkäufers zu tun?

Solltest du dich ansich über das Wort "Versandadresse" wundern, dann bitte schlag in einem Duden deines geringsten Misstrauens nach. Dann kannst du gleich mal dessen Synonyme Lieferadresse, Empfangsadresse, Lieferanschrift, Postadresse, etc... nachschlagen. Ich gebe dir da aber direkt einen Tipp: es bedeutet alles das gleiche.

Silvio K. schrieb:

Das muss ich ausprobieren, ob man wirklich gar nichts mehr sieht.

Solltest du, du wirst überrascht sein. Und wenn du gleich den Hintergrund des Tisches auf dem dein Verkaufsgegenstand steht mit änderst, eine andere Tischdecke hinzufügst - dann läuft selbst eine Google-Lens-Suche ins leere.

Nevs schrieb:

ich kann über Paypal festlegen als Käufer wohin ich die Ware geliefert haben will

Das ist korrekt, das musst du aber dann direkt bei Bezahlung via PP machen.

Silvio K. schrieb:

Frag mal die ki, wie man Missbrauch verhindern kann !

Eine Erkennung ist mittlerweile kaum noch möglich. Das ist ein fundamentales Problem. Wie gesagt, es ist sehr leicht möglich ein Bild so zu verändern, das es selbst bei der Google Bildersuche nach einer Indexierung nicht mehr als "ähnlich" in den Suchergebnissen auftaucht.

Silvio K. schrieb:

Ich bin noch kein ki-Nutzer..

Befasse dich ein wenig damit, nutze das kostenfreie ChatGPT - da kann man selbst da schon sehen was möglich ist. Mit einem bezahlten Account von ChatGPT und damit den anderen LLMs ist dann auch noch DEUTLICH mehr machbar. Probiere es einfach mal aus... beißt nicht.

#8094452
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Peter K. schrieb:

Nevs schrieb:

Oder was soll die Versandadresse bitte sein, doch nicht die Empfangsadresse

-- Käse? "Eine Versandadresse (auch Lieferadresse) ist der Ort, an dem Sie ein bestelltes Paket oder eine Ware empfangen möchten." Nevs schrieb:

Das ist so nicht richtig

spitzfindig - gemeint war: "wird dem Verkäufer die vom Bezahler hinterlegte Liefer-Adresse mitgeteilt"

Klappt aber nur, wenn der VK nicht auf Zahlung an F&F besteht.
Ich z.B. lasse mich bei Verkäufen und Zahlung über PP nicht auf deren "Gerichtsbarkeit" ein.

#8094453
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Ralf X. schrieb:

Peter K. schrieb:

Nevs schrieb:

Oder was soll die Versandadresse bitte sein, doch nicht die Empfangsadresse

-- Käse? "Eine Versandadresse (auch Lieferadresse) ist der Ort, an dem Sie ein bestelltes Paket oder eine Ware empfangen möchten." Nevs schrieb:

Das ist so nicht richtig

spitzfindig - gemeint war: "wird dem Verkäufer die vom Bezahler hinterlegte Liefer-Adresse mitgeteilt"

Klappt aber nur, wenn der VK nicht auf Zahlung an F&F besteht. Ich z.B. lasse mich bei Verkäufen und Zahlung über PP nicht auf deren "Gerichtsbarkeit" ein.

Nun, bei F&F hast du ja auch nichts online bei Fremden gekauft, dessen Lieferadresse du nicht kennst. ;-)

F&F bietet ja mal überhaupt keinerlei Schutz, für beide Seiten nicht.

#8094454
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Peter K. schrieb:

"Eine Versandadresse (auch Lieferadresse) ist der Ort, an dem Sie ein bestelltes Paket oder eine Ware empfangen möchten."

Ja und, mehr kannst du wieder nicht beitragen, so wie halt immer. Ist ja wohl logisch dass die Liefer- oder Zustelladresse dem Verkäufer mitgeteilt wird, wo soll er sonst auch hinschicken, da brauchste auch keinen Screenshot beilegen, das ist Kinderkram. Aber zu mehr reicht es ja wieder nicht. Genau wie im Thread vom Dieter, nur kleine unbedeutende Einwürfe, die nichts bringen.

Beitrag #8094458 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8094459
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Ralf X. schrieb:

Ich z.B. lasse mich bei Verkäufen und Zahlung über PP nicht auf deren "Gerichtsbarkeit" ein.

Ach nein, auf was denn dann?

Ralf X. schrieb:

Eben.. :-) Betrüger suchen sich ihre Opfer aber auch passend aus, wenn sie nicht völlig auf den Kopf gefallen sind.

Sprichst du da wohl aus Erfahrung, oder wo hast du das her? Seit wann können denn Betrüger Hellsehen, die nehmen was kommt und sich ergibt, aber wenn man euer Geplänkel so liest weiß man was ihr könnt.

#8094461
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Rene K. schrieb:

Nevs schrieb:

ich kann über Paypal festlegen als Käufer wohin ich die Ware geliefert haben will

Das ist korrekt, das musst du aber dann direkt bei Bezahlung via PP machen.

Nö, bei den Händlern, die eine vernünftige Plattform haben, gebe ich das dort ein und nicht bei PP, und die übertragen das dann zu PP über deren API. Anderenfalls schicke ich denen per Email vorher alles was ich da auf deren Zahlungsanforderung haben will, weil die nämlich auch meist zu faul dafür sind u. aus ihrem komischen Programm irgendwas zusammenschreiben wo dann das Wichtigste meist fehlt, weil es ja bei denen auf der Webseite steht, nur nicht auf den Transaktionsdetails bei PP, wo relativ viel Platz ist.

#8094462
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Nevs schrieb:

Ralf X. schrieb:

Ich z.B. lasse mich bei Verkäufen und Zahlung über PP nicht auf deren "Gerichtsbarkeit" ein.

Ach nein, auf was denn dann?

Auf den deutschen Rechtsweg.
Ist daran etwas auszusetzen?

Ralf X. schrieb:

Eben.. :-) Betrüger suchen sich ihre Opfer aber auch passend aus, wenn sie nicht völlig auf den Kopf gefallen sind.

Sprichst du da wohl aus Erfahrung, oder wo hast du das her?

Über 40 Jahre Einzel-, Gross- und internationaler Handel/Import/Export waren ein verdammt umfangreiches, interessantes und lehrreiches Studium..

Seit wann können denn Betrüger Hellsehen, die nehmen was kommt und sich ergibt,

Natürlich können Betrüger nicht hellsehen.
Aber dumme Betrüger üben ihren Job idR. nicht besonders lange aus, bevor sie erwischt werden.

aber wenn man euer Geplänkel so liest weiß man was ihr könnt.

Mehr als der Fehlschluss der Generalisierung fällt Dir nicht ein?

Beitrag #8094468 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #8094516
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Moin, DK8DX hat auch nochmal dorthin geschrieben und noch ein anderes Rufzeichen genannt bekommen. Auf die Frage nach der Adresse für Abholung, genau wie bei mir noch keine Antwort erhalten. Inzwischen wird noch ein 4K Beamer in der über 1000 Euro Klasse für 300 Euro angeboten. Trotz Meldung von Daniel und mir bei Kleinanzeigen, ist die Anzeige immer noch online.

#8094540
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Klaus B. schrieb:

Moin, DK8DX hat auch nochmal dorthin geschrieben und noch ein anderes Rufzeichen genannt bekommen. Auf die Frage nach der Adresse für Abholung, genau wie bei mir noch keine Antwort erhalten. Inzwischen wird noch ein 4K Beamer in der über 1000 Euro Klasse für 300 Euro angeboten. Trotz Meldung von Daniel und mir bei Kleinanzeigen, ist die Anzeige immer noch online.

Auf welcher Grundlage soll die Anzeige denn abgeschaltet werden? Weil er in privaten Chats falsche Rufzeichen nennt? Welche Belege hast du dass es sich um einen Betrüger handelt?

Vielleicht hast du auch übersehen dass er gute Bewertungen hat. z.B. "Zuverlässig" und "TOP Zufriedenheit".

D.h. er muss einige gute Bewertungen erhalten haben.

Meine Theorie: Er denkt um Amateurfunkgeräte zu besitzen muss man ein Rufzeichen haben.

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#8094604
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Nevs schrieb:

Nö, bei den Händlern, die eine vernünftige Plattform haben, gebe ich das dort ein und nicht bei PP, und die übertragen das dann zu PP über deren API.

Joar, das ist ja auch richtig so. Das WIE die Versandadresse zu PayPal kommt ist völlig irrelevant. Ob nun über einen Webshop oder direkt bei EBay.

Da es aber eben bei Kleinanzeigen KEINE API zu PayPal gibt, musst du / solltest du die Versandadresse händig beim bezahlen eingeben. Es ist ja nun nicht so, das PayPal da dann bei V&D Verkauf nicht explizit nachfragen würde. ;-)

Spielt aber auch alles keine allzugroße Rolle. Wenn du mit versicherten Versand per DHL verschickst bist du als Verkäufer immer raus. Die Post hat eine Nachweispflicht die sie nachkommen muss. Einfach mal in §69 PostG nachschlagen. Sollte das Paket "verschwunden" sein. Den üblichen Weg, wie auch bei Überweisungszahlungen: Anzeige gegen unbekannt und Artikelkosten durch die Post zurückfordern. Funktioniert problemlos. Was man natürlich nicht machen sollte: Päckchen, Groß/Maxibrief, Warensendung

Die letzten zwölf Monate habe ich in meiner PP History genau 7142 eingehende Zahlungen und Bestellungen gehabt - davon sind rund ~10% über Kleinanzeigen, der Rest über Webshop. Und ich mach das nun schon seit ~6 Jahren. Und ich sag mal so: Es gibt so gut wie keine Probleme mit PP und der Post die nicht wirklich echte Probleme sind! Klar, auch bei der Post kommt mal was weg - ohne Frage. Klar fordert ein Kunde auch mal sein Geld zurück weil es ihm nicht gefällt oder das Produkt tatsächlich fehlerbehaftet ist. Das kommt alles vor, aber weder PP noch die Post lässt einen da hängen oder stellt sich in irgendeiner Weise queer und schon gar nicht wird Geld unterschlagen oder einbehalten. Auch bin ich an noch keinen einzigen Kauf-Betrüger geraten.

Klaus B. schrieb:

Trotz Meldung von Daniel und mir bei Kleinanzeigen, ist die Anzeige immer noch online.

Warum sollte Kleinanzeigen da auch aktiv werden? Wo liegt der Betrug? Weil er etwas günstig anbietet? Es hat halt noch keinerlei Betrug stattgefunden!

#8094618
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Es gibt die Variante einen Account zu kaufen inkl. guter Bewertungen. Die Tricks von Online Betrügern sind vielfältig. Wenn abholen verweigert wird , dann sollte man sich Gedanken machen. Ja, auf Kleinanzeigen wird betrogen. Der häufigste Grund nicht über die Plattform abrechnen zu wollen liegen am Finanzamt. Geld überweise ich nur auf deutsche Bankkonten. Über den Iban kann man die Bank und den Ort rausfinden. Passt der zur Lieferadresse ? Man hat mir mal defekte Mp3 Player geliefert. Habe ich gemeldet. Sonst habe ich von Kleinanzeigen nur profitiert. Sehr gute Ware zum sehr guten Preis!

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8094619 wurde von einem Moderator gelöscht.
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