Hallo zusammen
Heute in einer Ausstellung die angehängten Bilder gemacht. Weiss jemand von euch mehr über den technischen Aufbau solcher Peilsender?
Der eine sieht verdächtig nach Quarz und Transistor aus und sonst nichts.
Danke schonmal
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Vogelpeilsender wie geht das?Hallo zusammen Heute in einer Ausstellung die angehängten Bilder gemacht. Weiss jemand von euch mehr über den technischen Aufbau solcher Peilsender? Der eine sieht verdächtig nach Quarz und Transistor aus und sonst nichts. Danke schonmal Zumindest bei dem mit der 8er Schleife tät ich sagen ein Oszillator (nicht Quarz) der direkt an die Antenne liefert, und ein SOT23, der den Oszillator pulst, quasi ein fertiger Blinkerbaustein. Schon gibts Sputnikmäßiges Träger-ein-aus auf der Quarzfrequenz, und die kann man ja passend machen lassen. Das sind dann aber sehr alte Geräte, die neuen haben Solar + GPS. Sind solche Sender legal? Auf dem einen scheint es nach 50.030 auszusehen.
Das wäre im 6m-Band der Hobbyfunker.
Solche reinen Peilsender sind extrem leicht (< 0.5g) und werden immer noch verwendet, typischerweise auf VHF, für sehr kleine Tiere - teilweise sogar für Insekten! Es könnte so einer sein: https://www.holohil.com/transmitters/lb-2n/ GPS-basierte Geräte gehen ab ca. 3g los. Solarzellen funktionieren auch nur bei tagaktiven Tieren. GPS funktioniert im dichten Wald oder Höhlen nicht, und man braucht eine Möglichkeit die Daten zu übermitteln - Mobilfunk gibt's auch nicht überall. Ein Tier das sich in einem unterirdischen Bau oder Unterholz versteckt ist selbst mit einer aktuellen GPS-Position kaum auffindbar; Peilsender funktionieren da einfach überall zuverlässig. Selbst GPS-basierte Tracker haben teilweise als Fallback Peilsender integriert.
Es gibt extra dafür zugewiesene Frequenzbänder, die Hersteller sollten da wohl die entsprechenden Lizenzen haben.
Bei den neueren ist es dann aber ein anderes Prinzip, nicht die klassische Peilung (Triangulation), bei der man per Richtantenne wie bei der Fuchsjagd "peilt" in welcher Richtung das Federvieh gerade ist. Um mit handlichen Antennen wie bei der Fuchsjagd arbeiten zu können, braucht es halt einen höherfrequenten Träger. In der Wikipedia steht einiges ohne Beschränkung auf Federzeugs unter Wildtiertelemetrie: https://de.wikipedia.org/wiki/Wildtier-Telemetrie Ach ja, die hier angesprochenen "Fuchsjagd" hat wenig mit der (bleihaltigen) Jagd der Weidmänner zu tun. :
Bearbeitet durch User
Es gibt eine Allgemeinzuteilung bei 150MHz.
Wenn es keine Allgemeinzuteilung gibt, dann muss man die als Anwender bei der Bundesnetzagentur beantragen.
m.W. benutzen fast alle Peilsender das VHF-Band. Höhere Frequenzen ermöglichen zwar kürzere Antennen, aber offenbar ist die Peilung auf kurze Distanz damit schwieriger/ungenauer aufgrund von Reflexionen o.ä. Außerdem sind keine (guten) Scanner für UHF mehr erhältlich, nur noch VHF. Auf UHF kann man dafür aber auch gut digitale Daten übertragen (SRD). So was gibt es auch für (größere) Insekten: https://plecotus-solutions.de/telemetriesender-fuer-fledermaeuse-voegel-und-insekten/g13h5r-vb/ Es gibt eine Allgemeinzuteilung für sowas bei 150.15 MHz mit höchstens 2 mW. "Radiomarkierung von Tieren" - was für ein Amts-Deutsch Die dritte Harmonische von 50.03 MHz wäre dann auf 150.09 MHz. So sieht übrigens ein Empfänger für VHF-Peilung aus: https://wildlifematerials.com/wp-content/uploads/datasheet_trx1000wr.pdf
Vermutlich steht dann wohl auf dem quarz 50.05 und nicht 03. dann würde wq quch passen mit 150.15 als dritte Harmonische. Bei diesem plättchen gibts nicht viel Möglichkeiten für win Bandpassfilter. Somit wird wohl alles andere auch rausgelassen?
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Der größte Teil des Filters ist außen dran und hinterläßt auf der Platine keinen Fußabdruck, da verbleibt nur ein winziger Kondensator als einzige Spur... Du meinst die Länge der Antenne und somit die Resonanzfrequenz alleine genügen?
Darf ja eh nur mit 2mW senden. Kennt jemand eine Quelle für Schaltpläne dafür?
Das ist auch im Interesse der Tiere, damit sie nicht eine meterlange Antenne hinter sich her schleppen müssen. Die Sender für die Argos Satelliten arbeiten bspw. bei 400 MHz.
Die minimale Strecke die bis zum nächsten "Peiler" überbrückt werden muss, ist sicher je nach Tierart und Beobachtungsziel unterschiedlich. Bei heimischen Singvögeln in der Gartenkolonie reichen ein paar Kilometer, so ein Blauwal in der antarktischen Wasserwüste dagegen zieht tausende Kilometer von der Zivilisation entfernt seine Kreise. Da mag ein Satellit auf LEO näher sein als der Küstenkutter oder die Vogelwacht. (Die Sats im Argos system fliegen wohl auf 800 km Höhe ihre Ellipsen). Bei den Amateurfunkern hält man Satellitenverbindungen ohnehin ideal für QRP (geringe Sendestärke) Experimente. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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