für ein Projekt benötige ich einen sehr kleinen LiPo-Akku (ich bin sehr limitiert bei der Baugröße) daher wird die Akkukapazität zwischen 20 und 40 mAh liegen (mit 0.5C Dauerentladestrom und 2C Peakentladestrom, alles ohne on-board Lade-/Tief-Entladeschutz) . Das ist jetzt nicht viel, daher möchte ich den Akku wieder laden. Ich habe mich jetzt eingelesen und als best-practice gelesen, dass man den Akku mit circa 1C (also zwischen 20 und 40 mA) laden soll. Das Problem ist, dass ich keine Lade-ICs mit so geringen Ladestrom finde, die meisten Menschen haben ja auch eher größere Akkus.
Die Frage ist jetzt, ob dieser Ladestrom für so kleine Akkus größer ausfallen kann oder ich bisher einfach nur schlecht nach passenden Lade-ICs gegoogelt habe?
Die Frage ist jetzt, ob dieser Ladestrom für so kleine Akkus größer
ausfallen kann
Nein. Aber der Strom muss nicht konstant sein, ein simpler Vorwiderstand zu 5V reicht, auch wenn der Strom beim Laden von 2.5 bis 4.2V dabei von 25mA auf 8mA fällt.
Nur musst du sicher bei 4.2V+/-0.05V abschalten und da nimmt man Hosenträger und Gürtel aka Laderegler und Protection IC.
Ein klassisches Board mit TP4056 und DW01 tut es da, es kommt halt ein 100 Ohm Vorwiderstand in die Leitung nach 5V
Ich persönlich würde zwei Spannungsregler verwenden: Einer limitiert auf die 40mA, der zweite, auf 3,8V. Damit bist Du im Bereich von halb- bis ziemlich voll und der Akku kann dauerhaft an der Spannung hängen. Bei der Entladung liefert der Regler dann, soweit angeschlossen, 40mA zusätzlich, was deinen Akku schont.
Und falls jemand andere Chemie laden möchte (z.B. die winzigen SLB von Nichicon mit 2,8 V):
BD7090 ist von 1 mA bis 100 mA und 1.2 V bis 4.7 V einstellbar.
Man könnte den Lader auch mit Bauteilen aus der Bastelkiste fluxartig
aufbauen.
Das Ding überlädt den Akku ohne Spannungbegrenzung, weil mit der Schaltung effektiv nur den Innenwiderstand erhöht wird. Der Strom sinkt etwas mit zunehmender Klemmspannung, verhindert aber keine Überspannung (aus Sicht der LiIon Zelle), weil sie so etwas wie Ladeschlussspannung ignorriert.
Dann nimm lieber wechselbare Batterien. Denn den Akku wirst du genauso
oft wechseln werden.
So was wie steckbare LIR425 (25 mAh?). Die gibt es massenhaft. Die Ladegeräte dazu auch. Ein kleines Problem ist, dass LIR425 auch als CR425 verkauft werden. Das können allerdings auch echte, nicht aufladbare CR425 sein.
Der nach eigenen Angaben "trashiest electronic channel on YouTube" hat mal ein Ladegerät dafür auseinander genommen.
Das können allerdings auch echte, nicht aufladbare CR425 sein.
Moin Hannes!
Aus meiner Sicht sind wechselbare Batterien bei dieser Belastung und solchen kleinen Zellen sicher besser geeignet. Die Zellen werden sicher nicht lange bei dem Stress halten.
Dazu kommt, wenn du die extern lädst (was sonst) die halten mit einer Ladung viel kürzer als eine gleiche Batterie.
So was wie steckbare LIR425 (25 mAh?). Die gibt es massenhaft. Die
Ladegeräte dazu auch
Ich finde es bedenklich, daß es die nur bei Angelzubehörhändlern gibt, nicht bei Elektronikhändlern. Und meist auch nur zusammen mit einem Ladegerät und/oder Angelgerät.
Man könnte den Lader auch mit Bauteilen aus der Bastelkiste fluxartig
aufbauen.
Mit einem Spannungsteiler (oder ZD3,9) am Eingang sollte die Ladespannung auf <= 4 V begrenzt werden, damit keine Überladung stattfinden kann. Man muß Akkus nicht auf 99,9% aufladen!
Alternativ haben viele Akkus schon Schutzschaltungen integriert, die wenig Platz benötigen.
Alternativ haben viele Akkus schon Schutzschaltungen integriert, die
wenig Platz benötigen.
Da die max. Größe nicht genannt wurde ein Beispiel, ohne auf den (Einzel-)Preis zu achten: https://de.aliexpress.com/item/1005011881672201.html
Multipliziert man die Kapazitätsangabe mit dem Ali-Faktor 0,5, sollte es passen ;-)
Wenn du Schiss hast, kannst du ja noch parallel zum LiPo-Akku eine 3V9 Z-Diode schalten.
Aber auch ohne Z-Diode wird es keine Brandbombe werden, weil die Selbstentladung des Akkus gegen den Ladestrom ankämpfen wird.
Damit ist man dann sowieso schon auf der sicheren Seite.
Aber auch ohne Z-Diode wird es keine Brandbombe werden, weil die
Selbstentladung des Akkus gegen den Ladestrom ankämpfen wird.
Damit ist man dann sowieso schon auf der sicheren Seite.
Du kannst deine Erfahrungen von NiCd Akkus nicht 1:1 zu LiIon Akkus übernehmen.
Wenn man beim TP4056 den Rprog zu groß macht, hört er gar nicht mehr auf zu laden. Man sollte also im Rahmen des Datenblatts bleiben. Der TP4056X kommt immerhin bis auf 50 mA herunter.
Dafuer ist der Akku zu klein, aber zum Bude entzuenden reicht es.
Ein low-drop Spannungsregler 3,9....4,0 V tut es. Kannst Du auch mit TL431 und nem BC pnp auch diskret aufbauen.
Mit einen AT13 und BC Transistor, etwas Code, waere das Forumsgemaess geloest. Es muessten hier noch im Forum so eine Loesung vor der Zeit der billigen TP4056 in einem Thread zu finden sein.