Jürgen schrieb:
Kann mir irgendjemand sagen, wer so was braucht?
Zum Beispiel Firmen die einen dokumentierten Lötprozess aufsetzen wollen und gewisse Ansprüche an das Ergebnis haben. Es ist einfacher zu schreiben "halten Sie die Lötspitze an diesem Punkt für 2 Sekunden in die Maschine" und die Einhaltung zu kontrollieren.
Wenn ich so oft meine
Spitze reinige, mache ich doch irgendwas falsch - oder?
Nein, macht man nicht. Du (dein Auftraggeber) hat einfach normale Ansprüche an die Lötverbindung. Bei einem fachmännischen Vorgehen wird die Spitze vor jedem Lötvorgang gereinigt und neu verzinnt.
Selbst wenn der
Lötstoplack nach einigen Vorgängen schwarze Ablagerungen bildet,
Ähm, auf der Platine gebraten? Dann landet das Ergebnis in der Tonne und du hast ein ernsthaftes Gespräch.
kann
man doch noch weiter gut löten.
Es gibt noch anderes als zusammengebratene Hobbysachen und billige Unterhaltungselektronik.
Da schrubbt man doch die ganze
Vorverzinnung etc. runter.
Dann verzinnst du neu. Wo ist das Problem? Oder meinst du die Eisenbeschichtung? Die ist nur schwer runter zu bürsten. Abgesehen davon sind die Kosten der Lötspitzen bei so was egal. Was kaputt ist wird ausgetauscht.
Vielleicht einfach mal über den Tellerrand schauen. So, und privat kannst du dir so was auch gerne zu legen wenn du Spaß dran hast. Bastler aller Art legen sich Geräte und Maschinen zu die ihnen Spaß machen, nicht weil sie sie brauchen. Die Bastelkeller sind voll davon.
Wenn du dir eine zu legst achte darauf dass du die Verbrauchsmaterialien nachkaufen kannst. Das ist bei den teuren Markengeräten wahrscheinlicher als beim 20 Euro Aliexpress-Gadget. Auch ein Grund warum Firmen die teuren Markengeräte nehmen wenn sie automatische Lötspitzenreiniger haben wollen.