Wirkungsgrad von Einspeisewechselrichtern Balkonkraftwerk

OP #8097034
Lesenswert?

Hallo,

die einschlägigen Einspeisewechselrichter (Growatt, Deye, Homiles usw.) für Balkonkraftanlagen werden mit recht hohen Wirkungsgraden (um 97%) beworben. Hat das mal jemand messtechnisch verifiziert und die Kurve über die Leistungsbandbreite aufgenommen?

Wie sieht es aus mit Abregelung wegen Überhitzung?

Hans

#8097044
Lesenswert?

Nicht nur die WR gehen bei großer Hitze in die Knie, sondern auch die Module. An den heissesten Tagen des Jahres konnten meine Anlage nicht ansatzweise ihre max Leistung erbringen. Kaum war es wieder etwas kühler, da ging der Ertrag rauf. Aber auch Batterieanlagen haben ihren Wirkungsgrad, es können keine 100% mehr entnommen werden, was eigentlich auch klar ist. Was aber auch egal ist, alles was von oben kommt ist kostenlos!

#8097051
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Rainer D. schrieb:

Was aber auch egal ist, alles was von oben kommt ist kostenlos!

Nicht wirklich. Man braucht 10% (11%) mehr PV-Module wenn der Rest nur 90 statt 100% Wirkungsgrad hat, und die 10% kosten halt Geld.

Wenn ich danach schauen würde, dann käme nur ST aufs Dach. Denn der Ertrag ist auf der gleichen Fläche dreimal so hoch. Was man damit macht ist ne andere Frage. Bei uns bereitet es seit Jahren Warmwasser und Heizungsunterstützung.

#8097074
Lesenswert?

Rainer D. schrieb:

Nicht nur die WR gehen bei großer Hitze in die Knie, sondern auch die Module. An den heissesten Tagen des Jahres konnten meine Anlage nicht ansatzweise ihre max Leistung erbringen.

Nachts geht bei mir die gesamte Anlage in die Knie. Da muß ich mal 'die' KI um Rat fragen.

Hans H. schrieb:

die einschlägigen Einspeisewechselrichter (Growatt, Deye, Homiles usw.) für Balkonkraftanlagen werden mit recht hohen Wirkungsgraden (um 97%) beworben. Hat das mal jemand messtechnisch verifiziert und die Kurve über die Leistungsbandbreite aufgenommen?

Wozu, willst Du die Hersteller verklagen? Oder bist Du auf der Suche nach dem Optimaltesten? Akzeptiere einfach die Verluste und freue Dich, wenn die Sonne scheint.
Im Audiobereich nimmt man ja besonders dicke Kabel aus Gold. Das würde ich aber nicht nachmachen.
Dann gibt es auch noch Eigenkonstruktionen. Die würde ich auch nicht nachbauen.
Der eff. Wirkungsgrad wird erst bei Anlagen interessant, für die man ein Fußballfeld braucht.

#8097082
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Nicht wirklich. Man braucht 10% (11%) mehr PV-Module wenn der Rest nur 90 statt 100% Wirkungsgrad hat, und die 10% kosten halt Geld.

Doch, wirklich, weil schon eine einzelne Wolke die 100% eh zunichte macht. Und bei den heutigen Modulpreisen baut man sich halt eben eher 1,6kWp an den Wechselrichter als 760Wp. ergo: man hat normalerweise noch genug Reserve.

Rainer D. schrieb:

Wenn ich danach schauen würde, dann käme nur ST aufs Dach.

Das macht heute keiner mehr. Denn Strom ist erstens viel flexibler Nutzbar als auch, so Überschuss vorhanden, verkaufbar. Solarthermie ist früher eine Option gewesen, als PV Module noch deutlich weniger Leistung hatten aber dafür 10mal soviel kosteten. Das ist heute anders. Bei einem 500Wp Modul für 60Euro braucht man sich über die Kosten keine großen Gedanken mehr zu machen. Oft kommt dann noch ein PV Speicher dazu und damit wird das System erst richtig rund. Weil man dann seine Energiekosten massiv senken kann.

Mi N. schrieb:

Im Audiobereich nimmt man ja besonders dicke Kabel aus Gold.

DAS tut man ganz sicher nicht! Gold ist ein sehr viel schlechterer Leiter als Kupfer. Das Einzige, was man aus Gold macht, sind die Kontaktflächen von Steckverbindern. Aber auch hier nicht wegen der Leitfähigkeit sondern wegen der Eigenschaft des Goldes, nicht zu oxidieren und, insbesondere im audio Bereich muss es natürlich hochwertig aussehen, damit es funktioniert, jedenfalls für manche

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren