Einfacher Transienten-Generator, Eigenbau.

OP #8105878
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Welche Werte sind für den Heimgebrauch sinnvoll. Nur für den Consumer-Bereich.

Mein Plan: 0,25-1,00 Joule. Halbwertszeit 2,5µs -20µs. Sollte jeweils in 3 Sufen geschaltet werden. Sowohl Halbwertszeit als auch Entladenergie. Burst fällt weg, ist mir zu aufwendig. Macht das Sinn?

Geschaltet wird Netzsynchron oder zufällig. Die Kapazitäten und Entladewiderstände werden über Relais zugeschaltet. Einfacher Stufenschalter an der Frontplatte ist mir zu unangehnem.

Oben anbei mal eine einfache Schaltung von Elektor. Ist aber alles ähnlich aufgebaut. Fotos kann ich noch keine machen. Nur von einem haufen Bauteile die eingeplant sind (waren). Wollte ich vor 10 Jahren schon mal bauen.

Danke

PS: Ich glaube Elektor hat da auch noch einen “Bock“ reingebaut. Die Kondensatorbank C5,C6 liegt ja dauernd an der Kaskade. Das geht so nicht.

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OP #8106291
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Eigentlich bin ich ja kein Freund von der KI. Kommt ja trotzdem automatisch bei Google. Leider habe ich das Folgeheft, oder die Fehlerkorrektur von Elektor nicht. Hat das zufällig jemand aus dem Forum? Ich meine D4 ist falsch gepolt.

Die Hochspannungskaskade mit dem Netzfilter will ich separat auf eine Eurokarte packen. Die dicken MKP rauben leider viel Platz. Viel Experimente will ich da nicht machen. Läuft erstmal alles über Trenntrafo und Glühlampe in Reihe.

Das ist jetzt kein Projekt für das WE. Wird schon ein bisschen länger dauern.

Danke

Thomas B.

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#8106674
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Hab´das Ding einmal nachgebaut, ich wollte meine "EMV-Päpste" nicht ständig von der Arbeit abhalten. Ein Komparator in einer Steuerung schaltete bei der geringsten Störung - Leuchtstofflampe ein-aus, Klimakammer ein-aus, Weller-TCP-Lötkolben ein-aus ...usw. Es mußte etwas am Layout verbessert werden. Gruß Hans

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#8106702
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Hans-Joachim S. schrieb:

Ein Komparator in einer Steuerung schaltete bei der geringsten Störung - Leuchtstofflampe ein-aus, Klimakammer ein-aus, Weller-TCP-Lötkolben ein-aus ...usw. Es mußte etwas am Layout verbessert werden. Gruß Hans

Die bei diesen Schaltvorgängen entstehenden schnellen Transienten aka Burst sind aber schon etwas anderes als der mit dem hier vorgestellten Generator erzeugbare Einzelimpuls aka Surge.

OP #8107145
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Hans-Joachim S. schrieb:

Hab´das Ding einmal nachgebaut

Dann funktioniert die Schaltung von Elektor doch fehlerfrei? Die Spannungskaskade (C2,C3,C4) darf also doch dauerhaft an der Kondesatorbank (C5, C6) anliegen.

Aber wie bekomme ich dann einen definierbaren Impuls? In meiner Schaltung hätte ich umgeschaltet, zwischen Kondesatoren laden und entladen. Mit einem Umschalter. Auch mit einem Relais.

Schönes WE wünsche ich.

Thomas B.

#8107179
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Hallo Thomas,

Thomas B. schrieb:

darf also doch dauerhaft an der Kondesatorbank (C5, C6) anliegen

Ja, warum auch nicht? Bei den älteren (sehr alten) Farbfernsehgeräten waren die Hochspannungskaskaden ja auch immer unter Spannung, solange Oma und Opa bis weit nach Mitternacht ihre Leiblingssendungen schauten! Die Kaskade hat ja einen genügend hohen Innenwiderstand - da passiert nichts.

Thomas B. schrieb:

wie bekomme ich dann einen definierbaren Impuls?

Wenn die Kondensatoren aufgeladen sind, kannst Du mit einem Relais die Entladung in´s Netz des Verbrauchers auslösen - ich habe da einfach "drauflosgeschossen", bis in meiner zu optimierenden Schaltung (-mit dem bereits erwähnten Komparator) eine Fehlfunktion auftrat (-bzw. nach erfolgter Schaltungsoptimierung dann nicht mehr - dann waren unsere EMV-ler am Zug). Natürlich wäre es wesentlich komfortabler, wenn das "Abschießen" netzsynchron erfolgen würde. Da gibt es sicherlich bereits eine Schaltung die z.B. genau im Scheitelpunkt des Netzsinus auslöst. Ich habe übrigens hinter das Netzfilter noch eine fette Drosselspule auf dem Ringkern eines defekten, abgewickelten Trafos geschaltet, um die Rückwirkung auf mein Labornetz zu verringern. (Ich habe dem Netzfilter allein nicht getraut, alle Transienten aus dem speisenden Netz zu absorbieren. Da waren ja noch Kollegen mit Oszilloskopen und 8-stelligen DVM usw. am werkeln - die durfte ich natürlich nicht stören, sonst hätten die mich sofort in Rente geschickt!) Natürlich kannst Du die Ladekondensatoren auch auf größere Kap.werte umschalten - dann "rummst" es entsprechend gewaltiger im Prüf-Netz. Gruß Hans

OP #8107517
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Ich werde erstmal neue MKP-Kondensatoren besorgen Die mit 630V DC sind mir doch zu knapp bemessen. Jobst M. hat das oben schon geschrieben. Können ja schon mal 253V AC am Netz anliegen.

Und an der Kondensatorbank können auch 1400V DC anliegen. Also auch neu Kondensator(en) besorgen. Da habe ich nur die 2000 V DC mit 1µF in der Bastelkiste. (halbe Zigarettenschachteln ). (0,5 Joule) Also Layout auch neu machen.

Warum sind die 1000 DC MKP 1µF so schwer beschaffbar? Bei Reichelt vielleicht im November oder nur 2027 lieferbar. Und bei Conrad nur in der Vorratspackung mit 80 Stück lieferbar.

Ich mache erstmal einen neun Schaltplan. Dann schreibe ich mal wieder. Ich lasse den Thread mal etwas ruhen ;-)

Danke euch.

Thomas B.

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