ich restauriere gerade einen älteren Luftfahrtumformer (28V DC zu 115V 400Hz AC) mit einer Frequenzregelung über Kohledrucksäule (Carbon Pile Frequency Regulator).
Das Prinzip der Schaltung ist folgendes:
Die Ausgangsfrequenz wird über die Drehzahl des Gleichstrommotors geregelt. An den 115V AC Ausgangsspannung hängt ein Reihenresonanzkreis als Frequenzerfassung. Die Betätigungsspule der Kohledrucksäule wird über einen Brückengleichrichter angesteuert.
Damit die Schaltung beim Hochlauf erst ab einer bestimmten Spannung zündet, ist vor dem Gleichrichter ein Bauteil geschaltet, das in der Doku als Glow Lamp bezeichnet wird.
Leider ist bei mir die Lampe nicht vorhanden. Rein von der Größe her entspricht sie in etwa einer typischen KFZ Glühlampe.
Weiß jemand, welcher genaue Lampentyp hier original verbaut war?
Auf welche genaue Zündspannung oder Kennlinie sollte die Glimmlampe im 115V Netz ausgelegt sein?
Bestimmt keine Glimmlampe, die vertragen nur wenige mA (85A2. 1-10mA) und haben 85V Zündspannung oder 150V bei der 150C2, was anderes gibt es nicht. Sockel Mimiatur 7. Englisch: gas discharge lamp.
Glow Lamp könnte eine Glühlampe >= 28V sein, die dann nur glüht.
Über den Carbon Pile Regulator habe ich mal ein YouTube Video gesehen, vielleicht gibt es dort Hinweise.
Bestimmt keine Glimmlampe, die vertragen nur wenige mA (85A2.
1-10mA) und haben 85V Zündspannung oder 150V bei der 150C2, was anderes
gibt es nicht. Sockel Mimiatur 7. Englisch: gas discharge lamp.
Glow Lamp könnte eine Glühlampe >= 28V sein, die dann nur glüht.
Über den Carbon Pile Regulator habe ich mal ein YouTube Video gesehen,
vielleicht gibt es dort Hinweise.
Danke für den Hinweis! Im Text steht allerdings, dass die Lampe über die Spannung schaltet: Erst wenn die vorgegebene Ausgangsspannung erreicht ist, zündet sie („fires the glow lamp“) und lässt den Steuerstrom zum Gleichrichter durch.
Eine normale Glühlampe hat keine Zündspannung und schaltet auch nicht schlagartig durch.
Dass diese nur wenige Milliampere verträgt, passt perfekt, da über diesen Resonanzkreis ohnehin nur ein winziger Steuerstrom zur spule fließt.
Kohledruckregler wurden zu alten Zeiten zur Stromregelung beim Akkuladen verwendet.
Laut Schaltung sind, wenn ich zu später Stunde hoffentlich richtig gesehen hab hab, die "Nr26" Gasentladungsröhren.
Also sind dort Zweipolröhren mit Gasfüllung, was der Punkt im Röhrensymbol andeutet, vorgesehen.
Ich würde heut Stabilisatorröhren (Stabis) mit 110 Volt Brennspannung und 30ma Strom probieren.
Danke für den Tipp und die Bestätigung mit der Gasentladung!
Der Vorschlag mit der Stabilisatorröhre (110V Brennspannung) hat allerdings einen Haken. Die Zündspannung solcher Röhren liegt doch meist deutlich höher (bei rund 130 bis 150V), da sie erst durchbrechen müssen.
Da der umformer im Normalbetrieb eine Nennspannung von 115V liefert, würde eine 110V Stabi-Röhre den Schwellenwert nie knacken.
Ich würde vermuten daß man eine klassische Glimmlampe wie z. B. die GE NE-42 oder NE-32 mit Bajonett braucht, deren Zündspannung im Bereich von 60-85V liegt, damit der Regelkreis rechtzeitig anspringt.
vorweg, ich habe keine ahnung von der materie. allerdings , ich kenne eine uv-lampe für die aquarienwassersterilisation, das ist eine gasentladungslampe, die aber eine glühwendel als eine elektrode verwendet und die andere elektrode normal blech oä daneben. die gasentladung fängt erst an wenn die glühwendel aufgeheizt ist, es gehen auch nur 2 pole raus , edisongewinde e14 . die gasentladung liegt also parallel zur glühwendel. ich habe das mit einem kleintrafo aus ?sony-cd-player? versorgt (vielleicht 30V), mit vorwiderstand, den ich dann bei zünden weiter erhöhen muss.
So eine Lampe kenne ich auch: Lichtquelle für einen alten preiswerten Chemielabor-Quecksilber-Analysator aus den USA (MAS-50). Betrieb mit etwa 40 V, etwas Quecksilbermetall im Glaskolben. Der Glühfaden brennt dunkeklrot, an den Drahtenden erscheint nach dem Aufheizen ein blaues Glimmen, das reicht für eine Gasküvette aus. Der Glaskolben aus Spezialglas läßt das 256-nm-Quecksilberlicht gerade noch durch. Man kann Ozon riechen.
Suche nach "Carbon Pile Frequency Regulator" findet das hier: https://www.studyaircrafts.com/voltage-regulation-load-sharing
Andere Fundstellen (scribd, Googlepatents) verlangen eine Registrierung.
Es gibt auch noch Youtube Videos, wer's mag...D
Die Rohübersetzung ist leider etwas mühsam, was ist ein Frequenz-Wildgenerator?
Und ein KOHLENSTAPFSPANNUNGSREGLER
KOHLENSTAPFSPANNUNGSREGLER - vermutlich ein Schreibfehler.
Es gab Grafitscheiben-Stapel oder auch einen Zylinder mit Kohlengrieß-Füllung (wie beim Kohlemikrofon), beide verringern den Widerstand beim Zusammenpressen zur Feldregelung.
Wie entsteht aber eine KOHLENSTOHLENSPANNUNGSREGLERIN
Die unnötige Überschrift auf jeder Seite ist ziemlich hartnäckig. Eigentlich sieht die Druckvorschau noch recht vernünftig aus, aber das PDF ist fast unbrauchbar.
Kohlepresswiderstände gibt gab es in der Nähmaschinenregelung. Egal. Könnte es sein, dass der Punkt in der Glowlamp einen radioaktiven "Vor-ionisierer" angibt ?
Googlen ergibt : der Punkt steht für eine Gasladung. sry
Habe eine Serviceanleitung gefunden von ein ähnlichen Umformer.
Laut der Teileliste ist die Steuerung aber identisch.
Ich stelle hier dann gleich mal ein paar Auszüge rein. Da ist alles schon sehr gut beschrieben.
Meine das dort irgendwo auch drin stand, das die Glowlamp Schwarz lackiert war. Vermutlich sollte eine Lichteinstrahlung (Fotoeffekt) verhindert werden. Man hat vermutlich eine größere gewählt, weil sie eine höhere Thermische Stabilität aufweist?