RTC außergewöhnlich ungenau

Gast #219696
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Hallo. Ich hab ne RTC (DS1337) an meinem Mega16 dran.
An der RTC hängt ein 32,768 khz Quarz (vom Reichelt).
Nur ist die RTC sehr ungenau.
In 5 Min geht die fast ne minute flasch !
Das ist doch nicht normal....das ganze hab ich auf ner
Lochrasterplatine aufgebaut (aber daran liegts ja wharscheinlich auch
nicht)
Gast #219698
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Der Quarz schwingt nicht.
Das Problem hatte ich hier mit meinen ATMega8 ebenfalls,
diese hatten noch keine zuschaltbaren internen Kondensatoren.
(Bei späterem Silizium war das Problem beseitigt.)
Der TOSC schwang dadurch sonstwo.
Die Lösung waren 33pF-Kondensatoren.
Von jedem Quarzpin einen gegen Masse.
Auf kurze Verbindungen achten.
Dürfte hier möglicherweise das gleiche Problem sein.
Quarze hier ebenfalls von Reichelt.

Gruss
Jadeclaw.
Gast #219699
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Hi.
Danke für eure antworten.
Jadeclaw:

Der Quarz schwingt schon...hab mal mein oszi dran gehängt.
(ich hoff, das beeinflusst das schwingen nicht)

Wie genau die frequenz ist, kann nicht ganau ermitteln (da das signal
leicht verschwommen ist(strich ist ca.1,5 mm dick) ) aber die von mir
ausgerechnete lag im bereich von 32 Khz.
kann es sein, dass der durch die zu kleinen kondensatoren schneller
zählt ?

crazy horse:
Die genauigkeit müsst ja normal vom Quarz abhängen.
Also der is angegeben mit +/- 30ppm. (is n extra uhrenquarz).

das einzige das mich irritiert, ist das bei dem Quarz folgendes
angegeben ist: "Cl: 12,5 pF"
und im datenblatt vom DS1337 steht "Load Capacitance CL (Typisch):
6pF"
!?
Gast #219702
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hat nix gebracht, mit dem Tastkopf....
Hab jetzt mal n neuen RTC-Baustein genommen und nen kleineren Quarz
dran gemacht(kleineres gehäuse). und hab den Quarz direkt an mit in die
IC-fassung gesteckt. gleiches ergebniss.
(geht nach 1 min 10 sec vor). Ich werd nachher mal alle behnen um den
RTC, die ich nicht brauch wegmachen. Weil wenn der schneller zählt als
er soll, dann muss der ja irgendwoher n flasches signal bekommen. (oder
bringt des nix ?)
Gast #219703
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Hab' mir mal das Datenblatt angesehen, an den Quarz kommen keine
Kondensatoren.
Denkbar wäre nur, dass die Reichelt-Quarze für dieses IC ungeeignet
sind.
Ich würde mal sagen, programmier dir INTB mal auf Rechteckausgang um,
da kannst du dann rückwirkungsfrei die Frequenz messen und dann ggf.
mal mit einen Kondensator(5-20pF) parallel zum Quarz experimentieren.
Ansonsten Quarz woanders besorgen.
Am RTC kann es eigentlich nicht liegen, 2 ICs auf einmal platt wäre
etwas ungewöhnlich.

Gruss
Jadeclaw.
Gast #219707
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Du kannst auch mal versuchen mit einem Widerstand (10k-100k) in Reihe
mit dem Oszi die Frequenz am Ausgang des Oszillators zu messen. Damit
ist die Belastung nicht mehr ganz so heftig. Wie sieht die
Betriebsspannung aus ? Ist diese vernünftig abgeblockt ? Ggf. ist auch
eine Guard-Leiterbahn (GND) um die Quarzanschlüsse ganz nützlich. Wo
kommt die Betriebsspannung für den DS1337 her ?

Fragen über Fragen :o)))

Gruß
Thomas
Gast #219708
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Ein 10-100K Widerstand zum Oskar bringt da nicht viel.

Wenn man nur die Frequenz messen will dann eher nen "Messpion" also
nen ca. 2pF Kerko davor.

Die Signalform ist dann zwar Nadelförmig aber man belastet den
Schwingkreis nicht mehr.
Zum Zählen sind die Nadeln voll ausreichend und nebenbei bekommt man
auch ein stabileres Bild auffem Oskar.


@Mathias


Ja den ds3231 hatte ich auch schonmal im Auge aber der hat für mich
meist Zwei Schönheitsfehler.

1.Mit knapp unter 10 Eur (Segor.Lieferzeit derzeit 15 Wochen) ist der
einwenig Teuer (Fast das 3-Fache der anderen) aber er bietet ja was
dafür wenn man es braucht.

2. Die Gehäusewahl seitens Maxims ist mir immernoch ein Rätsel.
Wenn ich nur 8 Pinne Nutze warum dann ein 16 Poliges Gehäuse ?
Zumal nur die Pinne 1-4 und 13-16 genutzt werden ist es
unverständlich.
Leider kann man den Vogel nicht einfach durchsägen
Oder doch ? Vieleicht liegt der Chip ironischerweise sogar in der
oberen Hälfte des Gehäuses. :D :D

So bleibt man doch gerne beim Alten Design mit Quarz denn für die
hälfte Geld ist der Platzbedarf der gleiche und man bekommt sie bei
fast jedem Versender nachgeworfen.

Wenn ich allerdings ne größere Schaltung habe und Platz nicht mehr so
wichtig ist dann gerne.
Gast #219712
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@Ratber: ich hab die beiden zuhause:
0,032768
0,032768-L6

Ich hab nooch folgendes in der Appl. Note (58),
(http://pdfserv.maxim-ic.com/en/an/app58.pdf) gefunden:
Aber da steht net wie man das Problem beseitigt.

The following are the most common scenarios that cause a crystal-based
RTC to run fast.
1) Noise coupling into the crystal from adjacent signals. This problem
has been extensively covered
above. Noise coupling usually causes an RTC to be grossly inaccurate.
2) Wrong crystal. An RTC typically runs fast if a crystal with a
specified load capacitance (CL) greater
than the RTC-specified load capacitance is used. The severity of the
inaccuracy is dependent on the
value of the CL. For example, using a crystal with a CL of 12pF on an
RTC designed with a 6pF CL
causes the RTC to be about 3 to 4 minutes per month fast.
Gast #219713
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@Mathias


>großes gehäuse, weil der quarz ja auch irgendwo platz haben muss!

Sorry aber nicht nen halben SO16.
Da hab ich schon komplexere Schaltungen in nem Modifizierten (Dicker)
SO8 gesehen.

Gegenüber ner 8-Poligen Standard-RTC ülus nem Externen TCXO (Beiß mich
aber die Gehäuseform weiß ich jetzt nich aussem Kopp)ist da platzmäßig
nix gewonnen.


>nur wo hast du das mit der lieferzeit von 12 wochen her? bekommt man
>die samples bei maxim nicht früher??

Die 12 Wochen sind bei Segor.
Zu den Tatsächlichen Lieferzeiten haben ja andere schon was
abgelassen.
Etwas anbieten und relativ kurzfristig liefern können sind zwei paar
Schuhe.


>Price     $4.75 (1-24)

Wo ?







@Looser

>ich hab die beiden zuhause:
>0,032768
>0,032768-L6

Nö,dann isses nicht was ich vermutet habe.
Der L6 wird gerne genommen weil er kleiner ist als die anderen Beiden
aber er hat einen höheren Serienwiderstand.
Hätte ja sein können.



>For example, using a crystal with a CL of 12pF on an
>RTC designed with a 6pF CL
>causes the RTC to be about 3 to 4 minutes per month fast.

Ja,das ist richtig aber dein Problem sind ja nicht 4 Minuten im Monat
sondern gleich eine in 5 Minuten.
Das wären mal spielerisch erechnete 6 Tage im Monat daneben.

Bei dir liegt der Hase ganz woanders.




Apropos 1 in 5 Minuten. :
=========================
 1 in 5 Minuten würde Sinn machen wenn es ne RTC ist die man alternativ
auch Netzsynchron betreiben könnte und die einfach auf 60Hz steht
(Steuerregister).
Da hätte man dann rund ne Minute zuwenig in 5 Minuten.



2 Fragen:

1. Ist es sicher der Typ den du da oben angegeben hast ?
2. Geht das Schätzchen in 5 Minuten eine Vor oder nach ?


Das nur mal zur sicherheit und zum ausschließen.



Ansonsten mal die Frage ob du schon andere Uhrenquarze (Andere Modelle)
probiert hast ?
Gast #219714
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zu 1.) Meinst du den DS1337 ? ja, Sicher und die 2 Quarze sind auch
sicher die vom reichelt.
zu 2.) Das schätzchen läuft zu schnell. Also geht es vor.

3.) andere Uhrenquarze hab ich leider nicht, bin aber grad dabei in
alle Uhren im Haus aufzuschrauben und einen zu suchen ;)

[Zitat]
 1 in 5 Minuten würde Sinn machen wenn es ne RTC ist die man
alternativ
auch Netzsynchron betreiben könnte und die einfach auf 60Hz steht
(Steuerregister).
Da hätte man dann rund ne Minute zuwenig in 5 Minuten.
[/Zitat]

Ich glaube nicht, das die netzsync betreiben werden kann (Ok, ich weiss
auch nicht was das heisst ;) )
Aber klingt irgendwie logisch.

Datenblatt:
http://pdfserv.maxim-ic.com/en/ds/DS1337-DS1337C.pdf
Gast #219715
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>Ich glaube nicht, das die netzsync betreiben werden kann (Ok, ich
>weiss
>auch nicht was das heisst ;) )
>Aber klingt irgendwie logisch.

Spielt kein Rolle mehr denn in unseren Breitengraden kann se damit nur
nachgehen aber da deine vorgeht ist das Thema vom Tisch.

Was Netzsynchron betrifft so ist das die Methode nach der die meisten
billigen (Und auch einige der Teuren) Radiowecker funktionieren.

Hintergrund ist das unsere Netzspannung mit 50 Hz läuft und diese 50Hz
seit langem sehr Konstant sind (Seit einiger Zeit auch Atomgenau
Synchronisert) also kann man se als Zeitbasis nehmen.

Die 50 Hz in die RTC hinein,ihr mitteilen ob 50 oder 60 Hz und schon
wird intern passend geteilt (Eben nicht durch 15 Bit sondern durch 50
bzw. 60).
Fertig ist der 1 Sekundentakt.


Ich hatte darauf Spekuliert das die RTC doch vieleicht ein solches
Modell ist und auf Netzsynchron steht.
Damit fängt der Schwingkreis uu. alles ein was er bekommen kann und
Netzbrumm is immer inner Luft '-)

Egal,hat sich auch erledigt.



Wenn ich davon ausgehe das die RTC keinen hau wech hat dann bleibt nur
noch eine viel zu hohe Quarzfrequenz.

Bei 1 auf 5 Minuten sind das,sofern ich noich rechnen kann,glatte 20%
also müßte der Quarz mit ca. 39.3 Khz schwingen.

Leider kann ich mir echt nicht vorstellen das ein Uhrenquarz soweit vom
schuß Arbeitet.
An zufällig zwei deffekte auf einem Haufen mit obendrein dem gleichen
Fehler glaube ich auch nicht.

Haste mal aus Jux nen 12pF Kerko statt Quarz drangehangen ?

Könnte ja sein das da nur die Kapazität schwingt und nicht der Quarz
selber bzw. nicht so wie man sich das eigentlich gedenkt hat :D
(Jaja,verrückte Ideen)
Gast #219716
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Hab mal die uhren durchgeschaut, aber keinen anderen Quarz gefunden, den
ich versuchen könnte.
Also ich hab mal n Oszi an den Quarz gehängt (einfach an masse und ein
bein vom Quarz) dann komm ich ungefär auf die frequenz...aber die RTC
läuft trotzdem zu schnell. Man merkt es richtig, wen man auf das
Display schaut, dass des kein Sekundentakt ist.

N paar sachen sin mir grad noch aufgefallen:
--der Quarz hat (12 pF / 12,5 pF... im Datenblatt steht man braucht
einen 6pf). Muss ich da evtl noch zusätzlich kondensatoren zuschalten
?
--Wenn ich garkein Quarz dran mach, dann steht die uhr still...Hab
vorhin mal die Uhr ne weile still stehen lassen und die Uhr hat nach n
paar minuten 4 Sec angezeigt.
--Hab in ner anderen schaltung auch ne RTC gesehen und da war parallel
zum Quarz n Drehkondensator !? Kann man somit die Frequenz einstellen
(/adjustieren) oder zu was is der ?

Nee, ich hab noch keinen 12pF dran gehängt...so gut bin ich leider
nicht ausgestattet, dass ich so einen da hab ;)
Gast #219717
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>Muss ich da evtl noch zusätzlich kondensatoren zuschalten ?

Ist weiter oben schon angesprochen worden aber normalerweise dienen die
zusätzlichen zur Stabilisierung des Schwingkreises und damit er sicher
anläuft.
Bei deiner RTC sind diese Kondensatoren lt. Datenblatt schon eingebaut
also brauchst du se nicht.
Versuchen kannste es trotzdem.
Wir wissen ja nicht woher dieser Atypische Fehler herkommt.

Mal nebenbei gefragt:
Die Spannungsversorgung der RTC ist aber in ordnung ja ?
Nicht das da nen Spannungsregler (78xx) wie wild am Schwingen ist weil
mal wieder der 100nF am Ausgang fehlt.



>Hab in ner anderen schaltung auch ne RTC gesehen und da war parallel
>zum Quarz n Drehkondensator !? Kann man somit die Frequenz einstellen
>(/adjustieren) oder zu was is der ?

Ja,damit kann man die Frequenz des Quarzes noch etwas "Ziehen" damit
die Ticktack auch richtig läuft aber da geht es in der Regel um einige
Minuten pro Monat.
Zu berücksichtigen ist das der Dreko die Temperaturempfindlichkeit
Wieder etwas raufsetzen kann.


>Nee, ich hab noch keinen 12pF dran gehängt...so gut bin ich leider
>nicht ausgestattet, dass ich so einen da hab ;)


Du wars doch eben auf "Schlachtrunde".
Da wäre doch sicher was dabei gewesen :D :D  (Scherz)




Ja,wie gesagt ist mir das Fehlverhalten der RTC etwas fremd.

Entweder se gehen minimal falsch oder garnicht bzw. haben Probleme wie
Datenausfall,Backupbatterieverweigerung oder Komunikationsprobleme aber
ne abweichung von 20 Prozent hatte ich auch noch nicht.
Gast #219718
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Kannst Du aus einer anderen Quelle (µC-Timer, Quarzuhr) 32768 Hz in die
RTC einspeisen oder die 32768 Hz diskret (Transistor, CD40xx)erzeugen.

Auf jeden Fall verändert eine Oszi-Probe das Verhalten gewaltig!

Aufbau (Lochrasterplatine) könnte schon das Problem sein.
Kurze Leitungen!
Keine anderen Signale in der Nähe!
Versorgung sauber abblocken! Oszi!
Evtl. mal einen Serienwiderstand (am Out-Pin) versuchen!

Sollte doch hinzubekommen sein!
Gast #219722
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So, der test läuft gerade. Seit 35 min lass ich die RTC jetzt schon
laufen und sie ist schon leicht Falsch (ca. 1sec). Ich kann aber auch
nicht sagen, wie genau die Stoppuhr von meinem Handy funktioniert ;)
(aber normal sollte die schon ganau sein)

Wenns jetzt wirklich daran lag, dass die Spannungsversorgung schrott
ist, dann muss ich mir mal darüber gedanken machen. Nützt es was, wenn
ich das Ganze Teil mit Kondensatoren an jedem IC vollpflastere ?
Hab mal meine Spannungsversorgung skizziert. (siehe Anhang)

Die Spannung die aus dem Trafo (230 / 12V) kommt hat einen Spitzenwert
von ca. 21 V.  (nach dem Gleichricter schwankt sie zwischen 15 und 20
V. ( der Glättungskondensator is n bissle klein bemessen. Oder )
nach dem Spannungsregler hab ich mal die Spannung gemessen Ergebniss im
nächsten beitrag (anhang).
Angehängte Dateien:
Gast #219724
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@Looser



Ja,da brauchen wir glaube ich nicht mehr viel drüber zu diskutieren.

Der Schaukelt ziemlich heftig und schnell (Einige Mhz wenn ich im Kopf
richtig rechne)



Zu deinem Plan:


Wichtig ist das der 100nF möglichst Dicht am Regler sitzt um wirken zu
können.
Einfach Folie oder Vielschicht.


Den Elko nach dem Gleichrichter der zu erwartenden Leistung
angleichen.
Mehr Strom= Größer.
Er trägt die Haupütlast.
Gibt ne nette Formel dazu aber ist noch einwenig vom Fall abhängig.

Ansonsten ok.



@Anm

Mit 19 schon Diplom ?

Respekt !

Oder darf man in Ö was anderes drunter verstehen ?
Gast #219725
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Das ist immer noch zu viel Ripple.
Baue mal 100nF keramisch an den Eingang des Spannungsreglers.

Wie lange sind die Leitungen? Vor allem die Masse?
Glaub mir: je gedrängter der Aufbau, umso besser.
Gib aber acht, dass keine Digitalleitung in der Nähe des Quarzes
vorbeigehen.
Folienkondensatoren eignen sich nicht unbedingt zum Abblocken, da sie
hohe Güte haben und mit den Leitungen Schwingkreise bilden.
Besser: Keramische mit hohem Verlustfaktor dämpfen die Schwingungen.
Gast #219730
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@Ratber: Die Diplomarbeit wird bei uns so genannt, wenn man in der 5.
Klasse HTL (höhere technische Lehranstalt) eine Arbeit über das ganze
Jahr macht! Mit dem Abschluss der HTL hat man die Matura (bei euch
Abitur genannt), eine Genehmigung Firmen zu gründen, nach 3 Jahren
einen Ingenieur Titel....
Aber richtiges Diplom ist es keines....


mfg andi
Gast #219732
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Den Testlauf hab ich immer noch nicht machen können. Hab die Uhr zwar
über nacht laufen lassen aber der akku von meinem Handy hat irgendwann
in der nacht aufgegeben und so hab ich keinen Vergleich. Naja...ich
werds auf jeden fall noch nachholen.

Aber nioch ne andere Frage: Wie bring in die RTC dazu, das sie die
Uhrzeit behält und ich sie nicht immer neu einstellen muss, wenn man
der Strom weg war? Es gibt ja keine Separaten Power Pins. und wenn ich
einfach n Goldcap (o.ä.) an die Pins schalt, dann saugen mir die
anderen Bauteile den Sofort leer.
Gast #219735
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Also nochmal:
soll das in etwas so machen:?

5V  ---o---------------------------|>|----o----|<|----Batterie 5V /CAP
       |                                  |
       |                                  |
GND ---|---o------------------------------|---o-------Batterie GND
       |   |                              |   |
      --------                           -------
     |   µC   |                         |  RTC  |
     |        |                         |       |
      --------                           -------

Ich frag mich nur ob das funktioniert, da meine spannungsversorgung
anscheinend eh schon schrott is ;)
Gast #219737
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Ja,da gibt es ja einige möglichkeiten.

Die Einfaschste:

4.8V Akku Parallel zum RTC und alles zusammen in reihe mit nem
Widerstand und ner Diode damit der Akku nicht die ganze Sache
befeuert.
Das geht auch mit dem Goldcap ganz gut.

Verfeinerte Methode.
Widerstand nur für Akku,eine Schottky vom Akku zur RTC,eine Schottky
von  der Versorgung zur RTC (Damit der Akku nicht die Schaltung
versorgt.

Dann das Ganze ohne Ladewiderstand und nur mit Dioden für
Lithiumbatterieversion.



Ich würde zur Lithiumbaterie raten.

So wie du schon gezeichnet hast sorgt die erste Diode dafür das die
Batterie nicht die ganze Schaltung befeuert und die Zweite schützt die
Batt. Davor "geladen" zu werden was sie ja nicht darf.
Nimm Schottkydioden dann haste den geringsten Verlust und die Batt
reicht ,wie anm schon sagtre,Ewig.



Was diene Schaltung allgemein betrifft so kann ich nochmals empfehlen
jedem Chip einei 100nF Kerko zu spendieren.
Gerade in Digitalen Umgebungen wird die Versorgung stsrk verseucht und
das dämmt es sehe gut ein.
Gast #219739
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Ich habs mal im anhang zusammengefasst.

Links ohne alles.

Daneben mit Goldcap.
Der Widerstand begrenzt den Ladestrom um das Netzteil und die Diode
nicht zu überfordern.
Er ist klein genug um den Strom zur RTC liefern.

Nächste Hausnummer:
Batterie.
Die erste Diode nach Ub sorgt dafür das die Batt nur die RTC versorgt
und die andere das die Batt nicht geladen wird.


Und am Ende mit Akku.
Die Dioden sorgen dafür das Versorgung und Akku sich nicht ins Gehege
kommen und der Widerstand lädt den Akku (1/30 Kapazität).
Als Akku empfielt sich ein NiMh wegen Memoryeffekt.


Alles Dioden am besten als Schottky wegen Spannungsabfall.


Das Wars.
Gast #219744
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Ja,hast recht bei einer RTC mit ihren paar uA kann man die Diode auch
weglassen.

Das war für Verbraucher mit "mehr Saft" gedacht.
Wenn man nen Akku mit ca. 100mA/h nimmt dann sind 1/30 Ladestrom ca.
3mA
Bei den üblichen 1-3 uA die eine RTC im Standby schluckt ist der
Spannungsabfall unerheblich.


Im Anhang ne neue Version.
Angehängte Dateien:
Gast #219748
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Sorry - ich hatte zwar extra Ctrl-F bemüht, aber da hat mich wohl der
Browser geleimt.

Probieren kannst Du es mit dem Kondensator jedenfalls mal. Häng mal ein
paar pF dran (im Bereich 10-33pF) und schau was sich ändert. Nu, hat der
olle PFC8583 vielleicht doch seine Vorteile gegenüber Dallas?

Freilich müsste nach der AN58 das Teil zu schnell gehen, jedenfalls
wenn die Quarz-Kapazität der Grund wäre.
Gast #219749
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>was dann im Monat ca. 10 Minuten wären....also irgendwas passt immer
>noch nicht.

Doch das geht schon ganz gut.
Was jetzt an Fehlzeiten zustande kommt sind verschiedene Sachen.

-Die Eigenkapazität des Quarzes entspricht nicht so ganz der
erwarteten.

-Der Q. hat natürlich eine Serienstreuung zum angegebenen Wert.

-Dazu noch das der angeg. Wert auf eine bestimmte Temperatur
bezogen ist und die Temperaturdrift zuschlägt.

Dazu ähnliche Bedingungen für den Schwingkreis der RTC.

Alles zusammen ergibt eben die Abweichung.

Gegenüber einer einfachen Mechanischen Uhr (Wir vergleichen ja
Preiswert mit Preiswert) liegt die unabgeglichene Quarzzwiebel mit 10
Min/Monat schonmal gut da.


>Kann ich diese 10 minuten mit einem Parellelen TrimKondensator
>korrigieren ?

Ja !
12-15 pF sollten reichen.

Natürlich ist der Abgleich zeitraubend.
Ein genauer Zähler oder ein Zeitnormal zum Vergleichen wären jetzt
nicht übel.

Probiers einfach.
Gast #219753
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@sven:
> jetzt am tag noch 2sek
Wie wäre es mit 0 oder kleinen Bruchteilen von Sekunden am Tag?
Hat man einen AVR mit T2, geht das Problemlos OHNE RTC.
Einfach 100KHz an T2, Timer2 auf CTC und Compare = 100-1 einstellen.
Stellt man in einem der ersten Testläufe eine kleine Abweichung des
Quarzes fest, z. B. statt 100000 Hz nur 99997 Hz, läßt sich das per
Softwarezähler abgleichen in dem alle 333 oder 334 Millisekunden der
Compare-Wert auf 99-1 statt 100-1 gestellt wird.
Fertig ist die sehr genaue Uhr.

MfG
Andi

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