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Forum: Codesammlung DS1820, DS18B20 in C

Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 12.05.2004 00:23
Dateianhang: 1wire.zip (5 KB, 4950 Downloads)

Anbei der komplette Code für 1-Wire in C auf dem AVR.

Wer meine AVR Assembler und C51 Beispiele schon kennt, wird große
Ähnlichkeiten entdecken.

Es werden alle gefundenen Sensoren in 0,1°C Schritten ausgegeben.
Dabei erfolgt die Anzeige der DS1820 nur in 0,5°C Schritten.
Die Routine muß für negative Werte leicht geändert werden.
Die Ausgabe erfolgt über die UART.

Die nötigen Delay-Zeiten für den 1-Wire werden mit dem Timer erzeugt.
Dadurch ergibt sich eine Unabhängigkeit vom Compiler und die
Quarzfrequenz kann einfach geändert werden.


Peter
Autor: Matthias Reiter (Gast)
Datum: 14.07.2004 18:45
Dateianhang: makefile (10,5 KB, 1022 Downloads)

@Peter:
Ich mache erste Gehversuche mit C und WINAVR.
Dein 1-wire Beispiel bekomme ich aber nicht fehlerfrei compiliert.
Ich bekomme nach make all folgende Fehler:

-------- begin --------
avr-gcc (GCC) 3.3.2
Copyright (C) 2003 Free Software Foundation, Inc.
This is free software; see the source for copying conditions.  There is
NO
warranty; not even for MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR
PURPOSE.


Linking: main.elf
avr-gcc -mmcu=at90s8535 -I. -g   -Os -funsigned-char
-funsigned-bitfields -fpack-struct -fshort-enums -Wall
-Wstrict-prototypes -Wa,-adhlns=main.o  -std=gnu99
-Wp,-M,-MP,-MT,main.o,-MF,.dep/main.elf.d main.o  1WIRE.C DELAY.C
TIMEBASE.C TEMPMEAS.C UART.C   --output main.elf
-Wl,-Map=main.map,--cref    -lm
cc1plus.exe: warning: "-std=gnu99" is valid for C/ObjC but not for
C++
cc1plus.exe: warning: "-std=gnu99" is valid for C/ObjC but not for
C++
cc1plus.exe: warning: "-std=gnu99" is valid for C/ObjC but not for
C++
TIMEBASE.C: In function `void init_timer()':
TIMEBASE.C:40: warning: assignment of negative value `-1' to `volatile
unsigned
   int'
TIMEBASE.C:40: warning: argument of negative value `-1' to `unsigned
int'
cc1plus.exe: warning: "-std=gnu99" is valid for C/ObjC but not for
C++
TEMPMEAS.C: In function `void read_meas()':
TEMPMEAS.C:37: error: invalid conversion from `unsigned char*' to
`char*'
TEMPMEAS.C:38: error: invalid conversion from `unsigned char*' to
`char*'
TEMPMEAS.C:45: error: invalid conversion from `unsigned char*' to
`char*'
TEMPMEAS.C:46: error: invalid conversion from `unsigned char*' to
`char*'
TEMPMEAS.C:47: error: invalid conversion from `unsigned char*' to
`char*'
TEMPMEAS.C:48: error: invalid conversion from `unsigned char*' to
`char*'
cc1plus.exe: warning: "-std=gnu99" is valid for C/ObjC but not for
C++
UART.C: In function `void uinit()':
UART.C:6: error: `UBRRL' undeclared (first use this function)
UART.C:6: error: (Each undeclared identifier is reported only once for
each
   function it appears in.)
UART.C:7: error: `UBRRH' undeclared (first use this function)
UART.C:8: error: `UCSRA' undeclared (first use this function)
UART.C:9: error: `UCSRC' undeclared (first use this function)
UART.C:9: error: `URSEL' undeclared (first use this function)
UART.C:9: error: `UCSZ1' undeclared (first use this function)
UART.C:9: error: `UCSZ0' undeclared (first use this function)
UART.C:10: error: `UCSRB' undeclared (first use this function)
make.exe: *** [main.elf] Error 1

> Process Exit Code: 2

Müssen bei Deinem Code SFR-Bezeichnungen für den AT90S8535 angepaßt
werden?

Was ist mit den Umwandlungen von Uchar zu Char??

Liegen die ganzen Fehlermeldungen möglicherweise an meinem makefile?

Ich bin dankbar für jeden Hinweis.

BTW: Danke für Deine zahlreichen Codebeispiele.

Gruß

Matthias
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 14.07.2004 22:30

Tut mir leid, aber mit dem make kenne ich mich nun überhaupt nicht aus.

Ich compiliere immer in der DOS-Box mit einer Batch:


@echo off

:set mcu=90s2313
:set mcu=tiny26

set mcu=mega8

set main=test

set ac=c:\avr\winavr

path %ac%\bin;%path%
avr-gcc.exe -Os -mmcu=at%mcu% -Wall -g -o main.out *.c
if not exist main.out goto end
cmd /c avr-objdump.exe -t -h -S main.out >%main%.lst
cmd /c avr-objcopy.exe -O ihex main.out %main%.hex
avr-size.exe -B main.out
del main.out

:end


Peter
Autor: Matthias Reiter (Gast)
Datum: 14.07.2004 22:57

@ Peter:

Danke für die Antwort. Ich werds mal auf Deine Art probieren.

Zwei Fragen zu Deinen Code habe ich noch:

1. Für welchen Controller hast Du Ihn geschrieben? Für den Mega8, wie
Dein Batchfile andeutet? Ich könnte dann leichter die Fehlermeldungen
mit den SFR-Definitionen verstehen.

2. Sind die Fehlermeldungen zu den Umwandlungen von uchar* nach char*
in der TEMPMEAS.C berechtigt?

Beispiel:
TEMPMEAS.C:37: error: invalid conversion from `unsigned char*' to
`char*'
Zeile 37:   sprintf( s, "%02X ", id[i] );
s ist uchar

Grüße Matthias
Autor: Matthias Reiter (Gast)
Datum: 14.07.2004 23:12

@Peter:

Frage 1 hat sich erledigt: bei mcu=atmega8 sind die Fehlermeldungen zu
den SFRs weg.

Matthias
Autor: Ronny Schulz (Gast)
Datum: 19.07.2004 21:35

Ich möchte mich nochmal bei Peter bedanken. Lange hatte ich mit dem
1-Wire-Protokoll rumgefummelt. Und irgendwie hat nichts so recht
geklappt. Inzwischen geht es endlich, da ich hier ein sehr gutes
Beispiel hatte. Somit bin ich zumindest schon in der Lage so ein Teil
auszulesen.

Was noch offen ist, wäre Search-ROM und Match-ROM. Das ist wirklich
sehr schwer zu verstehen und vor allem umzusetzen, wenn man mal das
iButton-Guide gelesen hat. Obwohl ja alles ausführlich dasteht.
Autor: Andreas Schwarz (Gast)
Datum: 20.07.2004 00:34

Matthias: Die Dateinamen müssen auf ".c" enden, sonst behandelt sie
der Compiler als C++, nicht C:
"cc1plus.exe: warning: "-std=gnu99" is valid for C/ObjC but not for
C++"
Autor: Matthias Reiter (Gast)
Datum: 29.07.2004 22:53

@ Andreas:
Danke für den Hinweis. Meine C-Dateien waren "*.C".
Ich verstehe deshalb die Meldung von make nicht.
Ich nehme an, dass ich irgend einen Unsinn in meinem Makefile habe.
Autor: Matthias Reiter (Gast)
Datum: 30.10.2004 13:26

Nun funktioniert es. Danke
Autor: Martin Schuhmacher (Gast)
Datum: 20.11.2004 16:50

das gepostete batch file bringt bei mir
[...Warnings...]
uart.c: In function `uinit':
uart.c:6: error: `UBRRL' undeclared (first use in this function)
uart.c:6: error: (Each undeclared identifier is reported only once
uart.c:6: error: for each function it appears in.)
uart.c:7: error: `UBRRH' undeclared (first use in this function)
uart.c:8: error: `UCSRA' undeclared (first use in this function)
uart.c:9: error: `UCSRC' undeclared (first use in this function)
uart.c:9: error: `URSEL' undeclared (first use in this function)
uart.c:9: error: `UCSZ1' undeclared (first use in this function)
uart.c:9: error: `UCSZ0' undeclared (first use in this function)
uart.c:10: error: `UCSRB' undeclared (first use in this function)
uart.c: In function `uputchar':
uart.c:16: error: `UCSRA' undeclared (first use in this function)

die dateien sind *.c
in der main.h habe ich noch
#include <avr/signal.h>
verbessert sowie in der batch den pfad geändert.
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 21.11.2004 18:16

@Martin,

lies alle Beiträge in Ruhe durch, besonders die von Matthias.


Peter
Autor: Michael (Gast)
Datum: 22.11.2004 15:35

@ Peter,
im Hauptprogramm setzt du die Sekunden auf 0. Must du eigentlich nicht
auch den Prescaler auf 0 setzen, um das Timing sicherzustellen? In
dieser Applikation evtl. nicht so wichtig, aber durch irgendwelche
Interrupt-Sachen kann der Prescaler ja weiter zählen, bis im
Hauptprogramm Sekunden auf Null gesetzt werden.
Michael
Autor: Peter Dannegger (Gast)
Datum: 22.11.2004 17:16

Hast recht, guter Programmierstil ist es, alle globalen Variablen zu
initialisieren, damit das Programm besser lesbar ist.

Oft wird das Initialisieren mit 0 weggelassen, da das der Compiler
automatisch macht.


Peter
Autor: Michael Kramer (Gast)
Datum: 26.01.2005 14:43

Hi ...

nachdem ich Sie nirgends finden kann - Peter Dannegger hat mal Routinen
in C51 veröffentlicht - gibts die noch irgendwo ?

danke
  michael
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 26.01.2005 15:41

Autor: Leo (Gast)
Datum: 23.03.2005 15:55

@peter

... On bigger applications this time may be longer, but should not
exceed 500ms. Otherwise the user can think, there is Windows working
inside ...

W U N D E R B A R E S    S T A T E M E N T!!!


leo
Autor: Andreas (Gast)
Datum: 05.06.2005 22:25

Hallo liebes Forum,

hat jemand einen C-oder Assembler -code für den ds18s20 an einem 8051?
Oder einen entsprechenden Link?

MFG
Andreas
Autor: Bernhard Waterkamp (Gast)
Datum: 13.06.2005 23:25

Hi!
Ich brauche dringend Hilfe. Ich möchte den DS1820 mit meiner C-Control
auslesen. Allerdings hab ich nur einen Assemblerocde ohne viele
Erklärungen (http://www.b-kainka.de/ccbsp.htm; ganz unten).
Kennt wer einen Beispielcode in Basic und Assemblercode?

Gruß

Bernie
Autor: Elektrikser (Gast)
Datum: 13.06.2005 23:35

C-Control I oder II?

Bei der C-Control I wird es nicht möglich sein das ganze in Basic zu
machen. Das wird zu langsam und der Ein-Draht-Bus ist im Timing
ziemlich empfindlich. Du wirst um Assembler nicht herumkommen, und da
gehen ohne Tricks nur 256 Bytes, wenn ich mich nicht irre.

Gruß Elektrikser
Autor: Bernhard Waterkamp (Gast)
Datum: 13.06.2005 23:43

Hi!
Ja ich habe die C-Control I. Wenn Assemblercode dabei ist, wäre es ja
nicht schlimm. Aber die oben genannten Seite beinhaltet nur den
Assemblercode. Ich weiß nur nicht wie das Basic-Programm dazu
aussieht.

Gruß Bernie
Autor: Elektrikser (Gast)
Datum: 14.06.2005 00:44

Autsch, die CControl ist bei mir schon lang her. Aber die asm-Datei
müsste mit "syscode" in das Basic-Programm eingebunden werden. Und
der Rest? Hmm, Das asm-Programm hat auf der linken Seite Sprungmarken,
die du im Basic-Programm anspringen kannst. Da gab es noch den
"sys"-Befehl. Schau mal in deine Beschreibung rein.
In dem Assemblerprogramm müsste es; reset, byte_read, byte_write, delay
geben.
Ich muss mal suchen, ob ich überhaupt noch was mit der CControl
habe...

Ich hoffe, dass ich da jetzt nicht zuviel durcheinander gebracht habe.

Gruß Elektrikser
Autor: Bernhard Waterkamp (Gast)
Datum: 14.06.2005 01:13

Wie ich den Assembler in den Code einbinde und "anspringe" habe ich
auch schon herrausgefunden. Aber ich glaube, dass es im Basic-Programm
noch mehr Code erforderlich ist um die Temperatur auszulesen, denn als
Kommentar bei der Variabeldeklarierung steht: "bas_2  .equ $b8 ;
zweite Basic Variable => Daten Rein&Raus". Falls du da durchblickst:
Ich habe ein BASIC-Programm gefunden, aber es ist recht komplex und ich
habe keine Erklärung dazu gefunden.
(http://homepages.compuserve.de/BernardWeiler/DS1820.BAS).
Ich habe den Code ausprobiert und auch etwas herum experimentiert aber
ich bekomme nur Fehlermeldungen, dass der Sensor nicht gefunden worden
ist. Da ich von diesem Code wenig Ahnung und keine Informationen habe,
weiß ich nicht wo ich mit der Fehlersuche beginnen soll.

Gruß Bernie
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 30.10.2005 21:20

Auch wenn ich diesen alten Thread mal wieder rauskrame, habe ich mal
eine Frage zu der Leseroutine:
Ich versuche gerade meine eigenen 1-Wire Funktionen zu schreiben, da
das Lesen aber nicht so recht funktioniert habe ich mir mal die
Funktionen von Peter angesehen.

Aus dem Datenblatt des DS1820 verstehe ich den Read-Time Slot
folgendermaßen:

- 1 Byte über den 1-Wire Bus lesen:
Ein Read-Time-Slot hat eine Mindestdauer von 60µs. Zwischen den
einzelnen Slots muss einer Erholungszeit von mindestens 1µs liegen.
Der Slot wird gestartet, indem der Master den Bus für mindestens 1µs
auf 0 zieht, und dann wieder vom Pull-Up auf 5V gehen lässt.
Der DS1820 überträgt daraufhin sein Bit:
Lesen einer 0:
  Der DS1820 zieht den Bus nach der fallenden Flanke vom Master auf 0.
  Das Signal muss innerhalb von 15µs nach Beginn vom Master gesampelt
werden.
Lesen einer 1:
 Der DS1820 lässt den Bus weiterhin auf 5V (vom Pull-Up hochgezogen)
 Das Signal muss innerhalb von 15µs nach Beginn vom Master gesampelt
werden.

So habe ich das auch programmiert, erhalte aber keine Daten zurück.
(Ich habe vorher ein READ ROM (0x33) gesendet)

Die Funktion w1_bit_io() von Peter funktioniert auch anders:
Er programmiert erst den Pin als Ausgang, nach 1µs Wartezeit dann
wieder als Eingang, liest dann nach 14µs den Pin ein.
Zum Abschluss wird der Pin nochmals als Eingang programmiert (wohl nur,
weil die Funktion auch zum Bits senden benötigt wird).

Wieso funktioert das bei Peter, obwohl er den Ausgang ja garnicht auf 0
zieht und dem Slave mitzuteilen dass der Slot gestartet wird?
Autor: Peter Dannegger (Gast)
Datum: 31.10.2005 08:55

@Thomas

es wird ja ein open-drain Ausgang benötigt, d.h. das Ausgangsbit bleibt
immer auf 0 und mit dem Direktionbit wird dann nur der untere Transistor
ein- bzw. ausgeschaltet.


Peter
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 31.10.2005 11:33

Achso OK, das aktive auf 0 setzen des Ausgangs machst du nur einmal in
der 1-Wire Initialisierungsroutine. Naja, reicht ja auch eigentlich, da
diese vor jedem Übertragungsbeginn sowieso einmal durchlaufen wird.
Autor: Simons (Gast)
Datum: 06.11.2005 20:59

Hallo!
Wo ich syscode ds1820.obj erhalten kann, das ich im Programm benötige.
Danke!
Autor: xzibit (Gast)
Datum: 16.12.2005 11:50

Das Du kann erhalten compilieren. Mit Compiler.
Autor: Wolf4124 (Gast)
Datum: 31.03.2006 21:46

Hallo

Ich wollte einen anderen Pin verwenden.
Habe die Zeilen

#define OW_PIN  PD6
#define OW_IN   PIND
#define OW_OUT  PORTD
#define OW_DDR  DDRD
 auf

#define OW_PIN  PC5
#define OW_IN   PINC
#define OW_OUT  PORTC
#define OW_DDR  DDRC

geändert.
Ich verwende einen ATMEGA8.
Es funkt super aber eben nur mit dem PD6.
Wenn ich die andere Festlegung verwenden funkt es auch.?????
Aber nur über den PD6????
Vielleicht habe ich ja etwas übersehen.

Gruß
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum: 31.03.2006 22:33

@Wolf4124

diese Macros stehen nirgends in meinem Code.

Ist also kein Wunder, daß auf nicht verwendete Macros keine Reaktion
erfolgt.


Peter
Autor: wolf4124 (Gast)
Datum: 31.03.2006 22:49

Upps

Falsche Baustelle.  ;-(

Gruß
Autor: H-Joachim (Gast)
Datum: 24.05.2006 20:04

Hallo Peter.

Habe Deinen Source auf einem ATMEGA16 mit 8Mhz Quartz
ausprobiert. Nachdem es immer die Meldung "DATA_ERR" gab,
habe ich dann angefangen mit einem Scope zu messen.
Als erstes habe ich mir eine kleine Schleife geschrieben,
mit der ich messen konte, ob die delay-Funktion richtig
funktioniert (timing). Das tat sie.
Ich habe dann gesehen, daß Du bei einem READ immer erst
nach 15usec. die Daten des Sensors einließt. Laut Spec.
sollte das aber innerhalb von 15usec. passieren.
Habe dann Deinen Code zum Testen wie folgt "gepatcht":

#if 0
uchar w1_bit_io( bit b )
{
  cli();
  W1_DDR |= 1<<W1_PIN;
  DELAY( DELAY_US( 1 ));
  if( b )
    W1_DDR &= ~(1<<W1_PIN);
  DELAY( DELAY_US( 15 - 1 ));
  if( (W1_IN & (1<<W1_PIN)) == 0 )
    b = 0;
  DELAY( DELAY_US( 60 - 15 ));
  W1_DDR &= ~(1<<W1_PIN);
  sei();
  return b;
}
#else
uchar w1_bit_io( bit b )
{
  cli();
  W1_DDR |= 1<<W1_PIN;
  DELAY( DELAY_US( 1 ));
  if( b )
  {
    W1_DDR &= ~(1<<W1_PIN);
    DELAY( DELAY_US( 10 - 1 )); // beim LESEN kurzer delay
  }
  else
    DELAY( DELAY_US( 15 - 1 ));
  if( (W1_IN & (1<<W1_PIN)) == 0 )
    b = 0;
  DELAY( DELAY_US( 60 - 15 ));
  W1_DDR &= ~(1<<W1_PIN);
  sei();
  return b;
}
#endif

Damit funktionierte es.
Der DS1820 hat bei einer "0" das Signal schon nach 15usec
wieder auf 1 gesetzt. Das hatte ich mit dem Scope gesehen.
Darum natürlich "DATA_ERR".
Jetzt frage ich mich, wieso hat das bei Euch funktioniert?
Sind die Teile vom Timing so unterschiedlich? Allerdings laut
meinem Datenblatt (DS18S20) soll man auch innerhalb der 15usec lesen.
Liegt es an dem DS18S20 (S!!!!)?

Hast Du eine Idee?

Danke und Gruß
Joachim
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 24.05.2006 23:03

@Joachim,

ich habs nicht nachgemessen.

Ich hab auch einige Meter Leitung dazwischen, deren Kapazität wird wohl
die Flanke etwas verzögern.

Der genaue Wert, wann der Slave wieder auf 1 geht, darf laut Datenblatt
irgendwo zwischen 15µs und 60µs liegen.

Du hast warscheinlich ein Exemplar erwischt, was genau am unteren Limit
liegt.


Peter
Autor: Dubbster (Gast)
Datum: 14.11.2006 19:01
Dateianhang: temp.rar (40,7 KB, 594 Downloads)

kann mir jemand beim 1 wire port helfen,ich muss das in c programmiern!
Autor: Dubbster (Gast)
Datum: 19.11.2006 10:01

hey kann mir wer sagen,ob das hier richtig ist!

#include<reg517.h>
#include<stdio.h>


//---------------------------------------
// Initialize serial port
//---------------------------------------



void InitSerial(void)
{
    TMOD = 0x20;    // Timer 1=8-Bit-relod
    TH1  = 0xFD;    // TH1
  TR1   = 1;      // Timer 1 starten
  SCON = 0x52;    // Freigabe von Sender & Empfänger
}

bei mir steht immer undefined identifier! jedoch sollte es meiner
meinung stimmen,blick da jetzt ned durch
Autor: Serge Polish (Gast)
Datum: 04.12.2006 15:33

Good day, Peter!

Thanks for the "1Ware.zip"!

Best regards, P.S.
Autor: Karl (Gast)
Datum: 12.12.2006 17:35

Hallo

Ich habe das Programm ProfiLab Expert. Mit dem Programm kann man
Schaltungen am PC realisieren.
Für meine Anwendung (Heizungsregeler) muss ich Temperaturen erfassen die
ich über den 1 wire Bus auslesen möchte. Es gibt fertige Lösungen z.B.
von der Firma Hygrosens, die mir aber etwas zu teuer sind.
In ProfiLab kann man aber DLL Dateien importieren die in C++ oder Delphi
geschrieben werden müssen.
Gibt es eine DLL um den 1 wire Bus in Profilab Expert auszulesen um
damit die Temperatur zu messen?

Ich habe hier einmal einen Auszug der Hilfe zum DLL-Import von ProfiLab
reingestellt.


DLL-Import

Funktion
Mit dem DLL-Import haben Sie ein Bauteil zur Verfügung, dass eine
Programmierschnittstelle darstellt, die es ermöglicht selbst eigene
Bauteile, z.B. zur Ansteuerung spezieller Hardware, o.ä., für ProfiLab
zu programmieren. Dazu benötigen Sie natürlich eine Programmiersprache,
die es ermöglicht DLL-Dateien (Dynamic Link Libraries) zu erzeugen,
sowie die entsprechenden Programmierkenntnisse.

Bei der Programmierung der DLL müssen Sie sich an bestimmte Vorgaben von
ProfiLab halten. So muss Ihre DLL bestimmte Routinen enthalten und
exportieren, mit denen Sie die Anzahl der Ein- und Ausgänge, deren
Bezeichnung und natürlich die interne Funktion des Bauteils bestimmen.
Folgende Funktionen muss Ihre DLL bereitstellen:

Delphi: function NumInputs: Byte;
C++: unsigned char _stdcall NumInputs()
Das Ergebnis dieser Funktion muss einen Bytewert mit der gewünschten
Anzahl von Bauteileingängen zurückliefern.

Delphi: function NumOutputs: Byte;
C++: unsigned char _stdcall NumOutputs()
Das Ergebnis dieser Funktion muss einen Bytewert mit der gewünschten
Anzahl von Bauteilausgängen zurückliefern.

Delphi: function InputName(Channel: Byte): ShortString;
C++: void _stdcall GetInputName(unsigned char Channel, unsigned char
*Name)
Das Ergebnis dieser Funktion muss einen Text für die Beschriftungen
jedes Eingangs (Channel) zurückliefern. Das Bauteil ruft diese Funktion
für jeden Eingang (Channel) auf und fragt so die Beschriftung für jeden
Eingangs-Pin ab. Der Parameter CHANNELS gibt an welcher Pin gemeint ist,
und läuft von 0 bis NumInputs-1.

Delphi: function OutputName(Channel: Byte): ShortString;
C++: void _stdcall GetOutputName(unsigned char Channel, unsigned char
*Name)
Das Ergebnis dieser Funktion muss einen Text für die Beschriftungen
jedes Ausgangs (Channel) zurückliefern. Das Bauteil ruft diese Funktion
für jeden Eingang (Channel) auf und fragt so (von oben nach unten) die
Beschriftung für jeden Eingangs-Pin ab. Der Parameter CHANNELS gibt an
welcher Ausgangs-Pin gemeint ist, und läuft von 0 bis NumOutputs-1.

Delphi: Procedure Calculate(PInput,POutput,PUser: PDLLParams);
C++: void _stdcall CCalculate(double *PInput, double *POutput, double
*PUser)
Die ist die zentrale Berechnungsroutine Ihres DLL-Bauteils, die die
Funktion des Bauteils definiert. Mit den Parametern PINPUT, POUTPUT und
PUSER bekommt die Routine drei Zeigervariablen (Pointer) übergeben die
folgende Funktion haben:

Der Pointer PINPUT zeigt auf einen Speicherbereich, der dazu dient die
Eingangswerte des Bauteils an die DLL zu übergeben.
Der Pointer POUTPUT zeigt auf einen Speicherbereich, der dazu dient die
berechneten Ausgangswerte der DLL an das Bauteil zurückzugeben.
Der Pointer PUSER stellt einen Pointer auf einen Speicherbereich zur
Verfügung, in dem die DLL eigene (lokale) Werte speichern kann.
Hintergrund: Variablen, die die DLL selbst deklariert sind globale
Variablen. Werte die in diesen Variablen gespeichrt werden, würden sich
gegenseitig überschreiben, wenn man dieselbe DLL mehr als einmal in
einem ProfiLab-Projekt verwendet. Um lokale Werte speichern zu können,
stellt ProfiLab der DLL den lokalen Speicherbereich zur Verfügung, auf
den PUSER zeigt. (Alternativ kann man auch Variablen in der DLL selbst
deklarieren. Dann muß man die DLL aber mehrfach unter verschiedenen
Dateinamen speichern und importieren, um sie mehrfach in einem
ProfiLab-Projekt verwenden zu können.)

Alle drei Pointer PINPUT, POUTPUT und PUSER zeigen jeweils auf einen
Speicherbereich in dem 100 Variablen vom Typ EXTENDED in einem Array
abgelegt sind. Die Pointer sind vom Typ PDLLParams, dessen Deklaration
in Delphi so aussieht:

type TDLLParams = array[0..100] of extended;
     PDLLParams = ^TDLLParams;

Die Extended-Variablen des Pointers PINPUT enthalten die
Eingangszustände des Bauteils. Auf den Wert eines Eingangs des Bauteils
können Sie wie folgt zugreifen:

PInput^[0] enthält den numerischen Eingangswert des 1. Eingangs,
PInput^[1] enthält den numerischen Eingangswert des 2. Eingangs, usw.

Die Extended-Variablen des Pointers POUTPUT nehmen die Ausgangszustände
des Bauteils auf. Um den Wert der Ausgänge des Bauteils zu setzen,
benutzen Sie:

POutput^[0] nimmt den numerischen Ausgangswert des 1. Ausgangs auf,
POutput^[1] nimmt den numerischen Ausgangswert des 2. Ausgangs, usw.

Entsprechend können Sie mit PUser^[0] bis PUser^[99] frei verwenden um
eigene Werte zu speichern. Die Werte in diesen Variablen werden von
ProfiLab mit in der Projektdatei abgespeichert, und sind so beim
nächsten Laden des Projekts wieder verfügbar. Die Variable PUser^[100]
wird von ProfiLab gesetzt, und enthält die Nummer des DLL-Bauteils in
Ihrem Projekt: 1 für DLL1, 2 für DLL2, usw.

Die Routine Calculate wird im RUN-Modus ständig von ProfiLab aufgerufen,
um neue Eingangswerte zu übergeben und neue Ausgangswerte für das
Bauteil abzurufen. Diese Routine muss daher unbedingt zeitoptimiert
programmiert werden, und sollte auf keinen Fall Pausen (in Form von
SLEEP-Befehlen oder Warteschleifen) enthalten. Nach dem Abfragen der
Eingangswerte und dem Setzen der Ausgangswerte sollte die Routine so
schnell wie möglich wieder verlassen werden. Die Rechenzeit für die
Routine wirkt sich unmittelbar auf die Simulationsfrequenz von ProfiLab
aus.

Delphi: Procedure SimStart(PInput,POutput,PUser: PDLLParams);
C++: void _stdcall CSimStart(double *PInput, double *POutput, double
*PUser)
Diese Routine wird beim Starten eines ProfiLab-Projekt aufgerufen, und
kann z.B. benutzt werden, um Anfangswerte Ihrer DLL zu initialisieren.
Die Funktion der Parameter wurde zuvor bereits beschrieben.

Delphi: Procedure SimStop(PInput,POutput,PUser: PDLLParams);
C++: void _stdcall CSimStop(double *PInput, double *POutput, double
*PUser)
Diese Routine wird beim beenden des RUN-Modus eines ProfiLab-Projekt
aufgerufen, und kann z.B. um geöffnete Dateien zu schliessen, etc.. Die
Funktion der Parameter wurde zuvor bereits beschrieben.

Delphi: Procedure Configure(UserValues: PDLLParam);
C++: void _stdcall CConfigure(double *PUser)
Sofern Ihre DLL diese Prozedur exportiert, wird die Schaltfläche
EINSTELLUNGEN... im Eigenschaftendialog des DLL-Bauteils aktiviert. Wird
dann diese Schaltfläche betätigt, so springt ProfiLab die
CONFIGURE-Prozedur in Ihrer DLL an. Hier können Sie dann z.B. einen
eigenen Dialog zum Konfigurieren Ihrer DLL ausführen.

Mit diesen Routinen haben Sie alle Möglichkeiten um eigene Bauteile für
ProfiLab programmieren zu können. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen
gesetzt. Sie könnten z.B. Treiber für eigene Hardwaregeräte
programmieren, einen eigene Programminterpreter integrieren, oder
beliebige andere komplexe Berechnungen in einer DLL ausführen. Um
digitale Bauteile zu programmieren, setzen Sie den numerischen
Ausgangswert auf 5 um einen HIGH-Pegel zu erzeugen und auf 0 um einen
LOW-Pegel zu erzeugen. Ebenso entspricht ein Eingangswert >2.5  einem
logischen HIGH-Pegel und ein Eingangswert darunter einem logischen
LOW-Pegel.

Beim Laden einer DLL-Datei über den Eigenschaften-Dialog des
DLL-Bauteils, werden die aus der DLL importierten Routinen zur Kontrolle
aufgelistet. Das Bauteil erscheint danach mit den von Ihnen definierten
Ein- und Ausgängen im Schaltplan.  Um den Aufrufkonventionen von
C-Compilern zu genügen, kann dem Namen von exportierten Funktionen und
Prodeduren jeweils auch ein Unterstrich _ vorangestellt sein, z.B.
_SimStart statt SimStart. Derart exportiere Routinen werden
gleichermassen von ProfiLab erkannt und importiert. Beim Compilieren
eigener DLL-Projekte müssen Sie ggf. darauf achten, dass Sie die
Linkeroption "Dynamische RTL" deaktivieren. Anderfalls kann Ihre DLL auf
Systemen ohne installierte C++-Umgebung nicht geladen werden.
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum: 13.12.2006 08:41

@Karl,

für ellenlange Texte hat der Forenbetreiber den Dateianhang gedacht.


Ein PC für ne Heizungsregelung wäre mir zu unzuverlässig, teuer und
stromfressend.
Hier im MC-Forum nimmt man eigentlich nen MC dafür.


Fragen zur PC-Programmierung sind außerdem besser in der Rubrik
"PC-Programmierung" aufgehoben.


Peter
Autor: Falk (Gast)
Datum: 13.12.2006 11:31

@Peter Dannegger

> Ein PC für ne Heizungsregelung wäre mir zu unzuverlässig, teuer und
> stromfressend.

Der PC IST die Heizung ;-)

MFG
Falk

Autor: Karl (Gast)
Datum: 13.12.2006 12:31

@ Peter

Danke für die schnelle Antwort und den Tip mit dem anderen Forum.
Nur noch eine Frage: Kann man mit einem PC den überhaupt den 1 wire bus
auslesen, ohne ein MC dazwischenzuschalten (ist der PC schnell genug)?

P.S. Die Energiekosten die der PC zur Steuerung braucht, spar ich durch
geringere Pumpenlaufzeiten ein. Außerdem kenne ich mich mit MC nicht so
aus.

MFG
Karl
Autor: Falk (Gast)
Datum: 13.12.2006 14:54

@Karl

> Kann man mit einem PC den überhaupt den 1 wire bus
> auslesen, ohne ein MC dazwischenzuschalten (ist der PC schnell genug)?

Naja, es sollte schon mindestens ein P4 mit 3 GHz sein ;-)

Im Ernst, der PC ist schnell genug, aber das Timing der One-wire ICs ist
recht schnell und du brauchst dafür einen Low-Level Treiber. Knifflige
Sache. Für einen uC kein Problem, der muss nicht WinXP mit sich
rumschleppen.

Ich behaupte mal, der Aufwand sich in uC einzuarbeiten ist geringer als
eine low-level Treiber für winXP zu schreiben. Und am Ende hast du eine
wesentlich bessere und zweckmässigere Heizungssteuerung. uCs kannst du
einfach in C programmieren, so wie deinen PC auch.

MFG
Falk


Autor: irgendein Rahul (Gast)
Datum: 13.12.2006 15:19

>P.S. Die Energiekosten die der PC zur Steuerung braucht, spar ich durch
>geringere Pumpenlaufzeiten ein

Wozu dann die Steuerung, wenn es keine Verbesserung gibt?
(Ich hab mir nicht den langen Post durchgelesen; vielleicht gibt es die
Antwort ja auch in Kurzform...).

>Außerdem kenne ich mich mit MC nicht so aus.

Was spricht dagegen, das zu ändern?

Schade, dass ich sonst nichts zu diesem Thema beitragen kann.
Autor: Pete (Gast)
Datum: 13.12.2006 15:28

Den 1-wire bus kann man sehr schön auch in Java programmieren. Gibt es
auf der Herstellerseite www.maxim.de. Schnell genug ist der PC.

Am einfachsten geht es mit dem DS9490R über USB.

Und hier ein Link für eine einfache Ansteuerung :
lena.franken.de/hardware/temperaturmessung.html

Selbst mit einem Epia-Board braucht der PC immer noch 20W. Mit
Mikrocontroller liegt man eher bei 20mW (!).

20W sind immerhin 175kWh pro Jahr...

Das Problem bei den DS1820 ist die breite Messfläche. Lufttemperatur
lässt sich gut messen, aber als Anlegesensoren sind sie eher weniger
geeignet.
Die Sensoren muss man sehr gut isolieren, wenn man sie direkt auf das
Kupferrohr klebt. Ich habe teilweise bis zu 5 Grad Unterscheid zur
Heizungsregelung gehabt. Wärmeleitpaste und schön Festzurren
(Kabelbinder) hilft auch ein bischen.

Gruss,
Pete
Autor: Axel (Gast)
Datum: 19.12.2006 15:57

"Kann man mit einem PC den überhaupt den 1 wire bus
auslesen, ohne ein MC dazwischenzuschalten (ist der PC schnell genug)?"

Gibt es Digitemp für. Ältere Versionen liefen auch unter Windows. Da
wird die serielle Schnittstelle für verwendet.

Gruss
Axel
Autor: EFI (Gast)
Datum: 19.12.2006 22:45

@Karl

Hallo Karl,

ich betreibe seit ca. 1 Jahr meine kpl. Haus-Heizungssteuerung via PC.
Als Sensorik fungieren 32 DS18B20 (Boden-, Luft-, Vor- und
Rücklauftemperaturen). Die Sensoren sind via DS2482-800 und I2C via
Parallel-Port angeschlossen. Die komplette Steuerung (nebst kpl.
Haussteuerung) ist in C++ geschrieben. Wenn ich Dir diesbezüglich
weiterhelfen kann, gern.
Autor: Karl (Gast)
Datum: 20.12.2006 19:58

Hallo EFI

Danke für dein Angebot. Ich kenne mich in C++ nicht aus, deshalb wollte
ich meine Steuerung mit ProfiLab Expert realisieren. Mit dem Programm
kann man Schaltungen erstellen, ohne eine Zeile zu programmieren. In dem
Programm ist schon einiges an Hardware eingebunden, aus für den 1 wire
bus. Es gibt aber ein Bauteil womit man eine DLL-Datei importieren kann.
Diese DLL-Datei kann in C++ geschrieben werden und müste den 1-wire bus
bzw die angeschlossenen Sensoren auslesen. Bei der Programmierung der
DLL-Datei müssen nur einige Vorgaben eingehalten werden.

Wie leicht oder schwer ist es in C++ zu programmieren und wie lange hast
du für dein Programm gebraucht gebraucht?

Ist deine Steuerung kpl. in C++ und ist sie visualisiert d.h
Temperaturanzeigen, Temperaturganglinien, Optischer und Akustischer
Alarm, Welche Eingabe möglichkeiten gibt es usw..

Wie Regelst du die Heizung nach Vor oder Rücklauftemperatur, Heizkurve,
Zeit, Warmwasseraufbereitung?

Also nochmals Danke!!!
Autor: wesch (Gast)
Datum: 03.01.2007 14:19

Hallo Forum!

Ich hab mal studienhalber die Bibliotheken getestet und alles
funktioniert wunderbar.

Da ich jedoch verstehen will wie das alles so tickt (bin AVR-Anfänger)
hab ich mein Problem bei der Funkion w1_reset

bit w1_reset(void)
{
  bit err;

  W1_OUT &= ~(1<<W1_PIN);
  W1_DDR |= 1<<W1_PIN;
  DELAY( DELAY_US( 480 ));
  cli();
  W1_DDR &= ~(1<<W1_PIN);
  DELAY( DELAY_US( 66 ));
  err = W1_IN & (1<<W1_PIN); // no presence detect
  sei();
  DELAY( DELAY_US( 480 - 66 ));
  if( (W1_IN & (1<<W1_PIN)) == 0 )    // short circuit
    err = 1;
  return err;
}

1. Problem mit der Zeile err = W1_IN & (1<<W1_PIN);
   err ist ein bit und kann 0 oder 1 werden
   W1_IN ist doch der Status des Eingangs
   doch mit dem & (1<<W1_PIN); komm ich nicht klar

   Was passiert da?

2. DELAY( DELAY_US( 480 - 66 ));
   Die DELAY-Funktion bekommt dann als Argument DELAY_US....?


vielen Dank schon mal
Autor: Jankey (Gast)
Datum: 03.01.2007 16:37

@EFI: Wie weit sind deine Sensoren voneinander entfernt?

lg Jan
Autor: Frank Se. (Gast)
Datum: 27.02.2007 22:57

Hallo Peter,

ich habe mir deinen 1Wire C-Code heruntergeladen.
Zuerst habe ich auf dem AT90S8535 (8Mhz Takt) die Reset Funktion
getestet.
Wenn ich die Funktion ResetDS1820 ausführe erhalte ich immer den Wert 2.
Das verstehe ich nicht. Dies bedeutet doch dass der DS1820 nicht erkannt
wurde oder?

// Diese Funktion habe ich zuerst erstellt. Ohne dass ich deinen Code
// kannte
// Bei der Ausführung dieser Funktion erhalte ich "0"
char ResetDS1820(void)
{
 presence = 0xFF;
 DDRD.2=1;    // PORTD.2 --> OUTPUT
 PORTD.2 = 0;           // PORTD.2 den Wert 0 ausgeben
 delay_us(480);   // Zeitverzögerung von 500us
 PORTD.2 = 1;           // PORTD.2 den Wert 0 ausgeben
 delay_us(66);          // Zeitverzögerung von 70us
 DDRD.2=0;              // PORTD.2 --> INPUT
 presence = PIND.2;   // Signal mit PIND.2 einlesen und der Variable
                        // presence zuweisen
 delay_us(480-66);   // Zeitverzögerung von 250us
 DDRD.2=1;              // PORTD.2 --> OUTPUT
 return presence;       // Ausgabe von presence
}// 0=presence, 1=no part


// Diese Funktion habe ich von deiner ZIP Datei übernommen
#ifndef W1_PIN
#define W1_PIN  PORTD.2
#define W1_IN         PIND
#define W1_OUT  PORTD
#define W1_DDR  DDRD
#endif

unsigned char w1_reset(void)
{
  unsigned char err;
  err = 0x00;
  W1_OUT &= ~(1<<W1_PIN);
  W1_DDR |= 1<<W1_PIN;
  delay_us(480);      // 480 us
  W1_DDR &= ~(1<<W1_PIN);
  delay_us(66);
  err = W1_IN & (1<<W1_PIN);      // no presence detect
  delay_us(480-66);
  if( (W1_IN & (1<<W1_PIN)) == 0 )    // short circuit
    err = 1;
  return err;
}

Hier erscheint bei mir immer 2 als Rückgabewert.

Ich programmiere mit dem CodeVision AVR
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum: 27.02.2007 23:27

Frank Se. wrote:


> #define W1_PIN  PORTD.2

So gehts nicht.

Der Code ist für WINAVR geschrieben und der kennt keine Bitvariablen.

Also mußt Du da die Bitnummer (0..7) eintragen.


> Hier erscheint bei mir immer 2 als Rückgabewert.

Das ist möglich, wenn Du Pin 1 eines Ports benutzt.
0 = o.k.
!0 = Fehler


Peter


Autor: Frank Se. (Gast)
Datum: 28.02.2007 10:34

Danke Peter für die Unterstützung.
Ich habe die Funktion nochmals auf den CodeVision_AVR abgestimmt.
An Pin PD2 ist die Datenleitung vom DS1820 angeschlossen.

#define W1_PIN  PORTD.2 // Ausgang
#define W1_IN  PIND.2  // Eingang
#define W1_OUT  PORTD.2 // Ausgang
#define W1_DDR  DDRD.2  // die Richtung kann hiermit bestimmt werden.

unsigned char w1_reset(void)
{
  unsigned char err;
  err = 0x00;
  W1_OUT &= ~(W1_PIN);
  W1_DDR |= W1_PIN;
  delay_us(480);       // 480 us
  W1_DDR &= ~(W1_PIN);
  delay_us(66);
  err = W1_IN & (W1_PIN);      // no presence detect
  delay_us(480-66);
  if( (W1_IN & (W1_PIN)) == 0 )// short circuit
    err = 1;
  return err;
}

Leider erscheint auf meinem Display eine "1".
Dies bedeutet DS1820 wurde nicht erkannt.
Warum eigentlich "W1_PIN" und "W1_IN"?
Es kann sein das ich bei der Definition noch einen Fehler habe.
ich weiss allerdings nicht wo.
Autor: Frank Se. (Gast)
Datum: 28.02.2007 10:37

Ich verstehe es nicht. WIe müsste ich dann die Definitionen unter
CodeVision_AVR deklarieren?
Autor: Frank Se. (Gast)
Datum: 28.02.2007 10:55

Also ich denke die Definition ist bei mir falsch.

Wie müsste die Definition dann bei mir aussehen?
#ifndef W1_PIN
#define W1_PIN  PD6
#define W1_IN  PIND
#define W1_OUT  PORTD
#define W1_DDR  DDRD
#endif
Autor: Frank Se. (Gast)
Datum: 28.02.2007 13:49

So ich habe mal das ganze ohne define erstellt.

unsigned char w1_reset(void)
{
  unsigned char err;
  err = 0x00;
  PORTD.2=0;
  DDRD.2=1;
  delay_us(480);
  DDRD.2=0;
  delay_us(66);
  err = PIND.2;
  delay_us(480-66);
  if( (PIND.2) == 0 )
    err = 1;
  return err;
}

Wenn ich diese Funktion ausführe, dann erhalte ich auch den Wert "0".
Also funktioniert doch das ganze oder?
Autor: Frank Se. (Gast)
Datum: 28.02.2007 13:52

W1_OUT &= ~(1<<W1_PIN); --> PORTD.2=0;
W1_DDR |= 1<<W1_PIN;    --> DDRD.2=1;
W1_DDR &= ~(1<<W1_PIN); --> DDRD.2=0;
W1_IN & (1<<W1_PIN);    --> PIND.2

Stimmt meine Interpetation so?
Autor: Frank Se. (Gast)
Datum: 28.02.2007 18:07

Vielen Dank nochmals!
Der DS1820 läuft bei mir jetzt. Bin jetzt voll happy.
Nur noch eine Sache hätte ich da, ich kann nur ganze Temperaturen
darstellen,
wie z.B. 21 C°. Was muss ich tun, damit ich z.B. so einen Wert 21.5 C°
auslesen kann?
Autor: hansl (Gast)
Datum: 15.03.2007 12:52

Servus Peter,

irgendwie bekomm ich dieses 1wire zeug einfach nicht zum
laufen.

mein hardwaresetup habe ich nun mehrmals aufgebaut.
die strippen und widerstaende ausgetauscht. alles ohne erfolg.
deine software meldet mir BusError.

funktioniert dein code auch mit ds1821?

hast du nen vorschlag wie ich den bus debuggen koennte?

mfg
 hansl
Autor: hansl (Gast)
Datum: 15.03.2007 13:11

ok, der ds1821 hat einen andren befehlssatz und funtionen.

dennoch, debugginbgtips fuer 1wire?
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum: 15.03.2007 19:38

@hansl,

wenn mich nicht alles täuscht, hat der DS1821 gar keine Adresse.
Die ganzen ROM-Kommandos gehen also nicht.

Nach dem Reset macht man sofort die gewünschte Aktion (Messung starten,
Wert auslesen usw.).

Es gibt da allerdings auch noch nen Temperaturschaltermodus. Wenn er da
drin ist, muß man ihn erstmal mit ner speziellen Sequenz zurückschalten.

Er kann auch kein parasite Power.


Peter
Autor: hansl (Gast)
Datum: 15.03.2007 22:46

danke peter,

werd mich jetzt mal ans portieren deines programms machen
und hier hoffentlich bald die ds1821 version hochladen.

mfg
 hansl
Autor: Markus Hiller (Gast)
Datum: 18.03.2007 23:41

Hi Leutz,

bin grad am rumtesten mit dem von P.D. geposteten Code. Mit einem DS1820
Sensor funktioniert alles wunderbar.
Nun hab ich hier ausm Forum/Markt DS1822 gekauft. Leider läuft keiner
dieser Sensoren an der Schaltung. Laut Datasheets sind die Dinger völlig
identisch bis auf die größere Ungenauigkeit des DS1822. Oder hab ich das
was übersehen?

Gruß  -  Markus
Autor: Hansl (Gast)
Datum: 12.04.2007 02:13

mit der portierung auf DS1821 wirds nun endgueltig nix. hab nun meinen
zweiten sensor verpolt und gegrillt. sollt mir mal ne 2.te rolle
litze in ner andren farbe kaufen, bei der gelegenheit hol ich mir
dann auch gleich nen DS1820 und gut ists.

sorry for the inconvenience.

mfg
Hansl
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum: 12.04.2007 09:56

Hansl wrote:
> mit der portierung auf DS1821 wirds nun endgueltig nix. hab nun meinen
> zweiten sensor verpolt und gegrillt.

Gehörst Du etwa auch zu den unbelehrbaren, die ein 5V/100A PC-Netzteil
zum Basteln benutzen ?

Für MC-Experimente nehme ich ne Wandwarze und nen 78L05 dahinter.
Der 78L05 begrenzt auf etwa 100mA, dann wird nichts mehr gegrillt.


Peter
Autor: Andreas Koch (eisenkoch)
Datum: 27.05.2007 13:59

leider erhalte ich immer den folgenden Fehler:
../TEMPMEAS.C:37: error: invalid conversion from 'unsigned char*' to 'char*'
../TEMPMEAS.C:37: error: initializing argument 1 of 'int sprintf(char*, const char*, ...)'
../TEMPMEAS.C:38: error: invalid conversion from 'unsigned char*' to 'char*'
../TEMPMEAS.C:38: error: initializing argument 1 of 'void uputs(char*)'

woran kann das liegen?