TV bild erstellen Analog oder Digital?

#651386
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Hallo.

Ich brauch ein Ozilloskop. Da ich mir keins kaufen kann. (wenig geld). 
Dachte ich daran mir eins zu bauen. Als anzeige hab ich noch einen 12cm 
Schwarz/weiss TV, bei dem ich die plastikplatte vor der röhre abnehmen 
kann und eine rasterfolie aufkleben kann.


Jetzt ist die frage natürlich. Soll uch Digital also mit einem AVR 
arbeiten oder ein analoges Ozi bauen. Analog wär vllt einfacher, aber 
ich kann das U/t-diagramm nicht aufzeichnen oder an den PC übermitteln.

An meinem TV hab ich einen antennen-anschluss sowie einen Composite. Wie 
groß ist so eine schaltung?? (ich hab auf der unterseite des TV's ein 
Batteriefach(für 2x5 C-type batterien).

Als versorgungsstrom braucht der TV 12V DC.

Am TV selber will ich nix verändern (trau mich auch nicht)

Das Ozi soll später am besten so gut sein wie ein gekauftes 
Billig-gerät. (vllt so 10 oder 20 Mhz)



MfG Flashbanger
Gast #651398
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Um ein 20 MHz-Signal vernuenftig digital aufzuzeichnen benoetigst du 
eine Samplerate von etwa 200 MSpS. Das ist mit einem AVR sicher nicht zu 
schaffen.

Ein CPLD oder FPGA mit schnellem RAM waere hier die bessere Wahl. Aber 
solch schnelle AD-Wandler sind sehr teuer und so hohe Sampleraten sind 
nicht ohne.

Du kommst mit einem guten gebrauchten Oszi deutlich besser.
#651402
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Laut wikipedia soll ein analoges Ozi ja ganz einfach sein. mann brauch 
wohl nur noch einen verstärkler (im TV gerät eigendlich schon 
drin,oder?) sowie einen sägezah generator. (entwerder AVR oder irgend 
ein IC).

Wenn ich das signal, was über die röhre kommt digitalisiere dürfte es 
doch nur 50hz schnell sein oder. Mehr kann der mensch an der röhre ja 
nicht sehen oder.

MFG Flashbanger
Gast #651425
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Als Oszi ist ein Fernsehgerät wegen seiner elektromagnetischen Ablenkung
nicht gut geeignet. Es ist so nur eine verhältnismäßig geringe 
Ablenkfrequenz möglich. Deshalb haben "normale" Oszillographenröhren 
eine
elektrostatische Ablenkung.

Kauf Dir lieber einen billigen, älteren Oszillographen. Das ist 
vergebliche Mühe.

MfG Paul
#651470
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Naja ich werd es trotzdem versuchen. ICh kann den TV eh nicht mehr 
benutzen, da analog-TV hier in Hessen abgestellt wurde. Außerdem ist 
S/W-TV irgenwie farblos xD.

ICh hab vor eine 11x12cm platine zu basteln und die ins batteriefach zu 
kleben. Hinten will ich ein paar schnittstellen einbauen. (was ist das 
Beste??? RS232, LAN, USB, Firewire(hab ich aber nicht am PC)

Einstellungen sollen Via PC oder einer I2c-Bus fehrnbedienung 
eingestellt werden.

Gabrauchte analoge können auch kaputt sein oder schnell kaputt gehn. Und 
dann hab ich 50€ für elektroschrott bezahlt.... Da löt ich lieber 
selber. Eigendlich sollte die TV-röhre gut genug sein, denn es soll auch 
leute geben die sich ein PC-Ozi holen und es am CRT anguggen. Wenn ich 
das genauso mache ist es zwar ein digitales Ozi aber solang es funzt. 
(auch wenn ich dann auf 1-2Mhz runter gehen muss).

Der vorteil meines ozis wäre auch, dass wenn ich es mal kaputt mache ich 
einfach nur ein paar bauteile einbauen muss. (bei meinem weis ich was 
drin ist.)

MFG Flashbanger
#651482
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Wenn der S/W tv kaputt ist nehm ich den nächsten... sind genug da. 
Sollte ich keine S/W's mehr haben dann nehm ich einen alten bunten usw 
usw. Durch die umstellung auf TFT und HDTV fallen bei uns Alte röhren 
als nebenprodukt an.

MfG Flashbanger

ICh weis wie man eine spannung Via A/D-Wandler misst. ICh weis auch, 
dass wenn ich nur einen A/D wandler nehme ich nur ich glaub im 
normalfall sind es 65k messungen/sekunde machen kann. Daher muss ich 
viele A/D's ind einer art Domino-kette hintereinander abtasten lassen. 
(oder hab ich mich irgendwo verlesen???.
Gast #651495
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Das habe ich schon als Kind gespielt (1966 oder so) und zwar habe ich 
die Beatels auf die Ablenkspulen gegeben. Horizontal "Here comes the 
sun" und Vertical "I am the walrus".

Sieht ungefähr so aus wie beim Media Player. Das kriegst du auf jeden 
Fall hin.

Einmal war der Ton weg und die Stelle in der Mitte etwas gelblich und in 
der Mitte schwarz eingebrannt. Damit du weisst warum es 
Bildschirmschoner gibt (gab). Witzig sind die Bildschirmschoner für 
TFTs, da macht es gar keinen Sinn nämlich.
Gast #651536
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@Jorge

doch ein bildschirmschoner macht auch bei einem lcd sinn !
Senn auch die können einbrnnen .... sollte die bank deines geringsten 
misstrauens noch alte geldautomaten haben ache mal drauf.... zudem weiss 
ich dies auch von einer fimra in der ich mal praktikum gemacht hab 
......allesdings ists bei tft´s reversibel .... meistens reicht 
abschalten ...

Ich wuste es vorher auch nicht ... ich habs denen auch nicht geglaubt 
aber die habens mir bewiesen ;)

@ll

ich weiss das es irgendwo so ein projekt im inet gibt ... such doch 
einfach mal nen bischen im netz ....

Schöne Grüße
#651637
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Hallo Ich bins wider. Ich suche einen AD-wandler für mein system.

Der AD sollte nicht zu teuer sein. Es muss auch kein so schneller sein.
Es sollte aber ein Flash- ADC sein.

ICh hab bei Maxim den Max1421 gefunden. (40Msps, 15Mhz AC). 6$. Auch den 
Max1422 (20Msps, 15Mhz AC), 5$.

Beide arbeiten mit 12Bit.

Was gibt es noch für alternativen >=10€. Die bessere oder ähnliche 
ergebnisse bringen.

MfG Flashbanger
#651663
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ICh will doch nicht 255 widerstände einlöten!!! Lieber kauf ich für 5 
ein DIL-20 Maxim.


Den TS(transport-Stream will ich im im speicher cachen. Dann über die 
RS-232 die USB oder via Ethernet an den PC übertragen. An einem ausgang 
des Avr will ich einen Coposite Adapter basteln und die ergebnisse auf 
dem Tv darstellen. (ich könnt mir vorstellen mehrere AVR's zu nutzen 
wegen der datenmengen.) einen zum anzeigen einen um erfassen einen zur 
PC-verbindung.



MfG Flashbanger.
Gast #651818
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@Flashbanger:

Denk mal drüber nach, ob Du wirklich 20 MHz brauchst. Das machst es sehr 
kompliziert. Für die meisten Hobbyzwecke reicht 1 MHz völlig aus, du 
sparst ne Menge teure Hardware, und kannst Deine Energie auf anderes 
konzentrieren, da gibt es noch genug zu tun.

Nochmal die gute Idee von oben: Wenn Du eh eine PCSchnittstelle hast, 
warum nicht duie Daten auf dem PC darstellen? Kleine Box mit AD-Wandler, 
ein bisschen RAM und eine Schnittstelle. Den Rest macht der PC, schön 
bunt und konfigurierbar ohne Ende.
#652068
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Der grund für den TV ist, dass ich das ozi auch mobil benutzen will. 
(hab kein Notebook). Zwar hab ich so einen kleinen handheld mit rs232 
schnittstelle doch benutz der irgendeine exotische programiersprache.


Die datenerfassung peer pc ist nur als highlight vorgesehen. Dieser 
Flash-AD-Wandler kostet doch auch nur 5 oder 6 €.

Doch meine frage: warum denkt ihr werde ich keine vernünftigen 
ergebnisse bekommen??? Ich nutz den TV quasi als LCD. Nicht als röhre.

MFG Flashbanger
#652078
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Jalmar Tschakert wrote:
> Der grund für den TV ist, dass ich das ozi auch mobil benutzen will.
> (hab kein Notebook). Zwar hab ich so einen kleinen handheld mit rs232
> schnittstelle doch benutz der irgendeine exotische programiersprache.

Jalmar Tschakert wrote:

> Den TS(transport-Stream will ich im im speicher cachen. Dann über die
> RS-232 die USB oder via Ethernet an den PC übertragen.

Irgendwie wiederspricht sich das...

> Doch meine frage: warum denkt ihr werde ich keine vernünftigen
> ergebnisse bekommen??? Ich nutz den TV quasi als LCD. Nicht als röhre.

Die erziehlbare Auflösung ist einfach zu gering um viel erkennen zu 
können.
Außerdem: Wie willst du die >20MS erstmal in einen Speicher bekommen ?
Gast #652152
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Wenn du einen FGPA + SRAM und einen VGA-Monitor benutzen wüurdest, dann 
sähe es deutlich besser aus.

Ein VGA-Signal lässt sich deutlich einfacher als ein Comsposite-Signal 
erzeigen. Mit einem FPGA wäre auch eine höhere Samplerate kein so 
grosses Problem.

Ein AVR wird aber schon alleine mit der Erzeugung des Videosignals eine 
ganze Menge zu tun haben.

Probier doch ersteinmal mit einem AVR ein Videosignal zu erzeugen (vllt. 
einfach geometrische Formen).
#652204
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OK OK! Den Tv stell ich erst mal beiseite. Der soll später ml was 
anzeigen können. ODer ich hol mir noch ein billiges LCD display oder ich 
schreib eine anzeige-software für einen alten Toshiba-Laptop mit 286er.

Doch da sind wir schon am problem. Der PC-anschluss.

Meine UART im pc unterstütz 128000 bits/s. Daher wenn ich das signal mit 
12 Bit 20.000.000-Mal/sek abtaste hab ich ein bissel viel daten.

Die RS232 ist dann nicht mehr geignet. Die parallele ist unter Xp so 
schwer anzusteuern. Außerdem ist der anschlussbuchse zu groß. USB wäre 
nur im Full-Speed (480Mbit's) ne alternative. Und Ethernet nur als 
100Mbit's oder GLAN.

Wie schaff ich es die informationsflut zu bändigen.

Entweder ich übertrag nur wenn sich etwas ändert, was bei 12Bit sehr 
schnell  mal passiert. Oder ich muss teile z.B 1/10 sek in eine 
mathematische funktion umrechnen und dann versenden.(doch was wenn der 
abschnitt keiner Logik folgt??).

Die andere Methode ist, dass ich Das Ozi als recorder benutze also eine 
sekunde aufzeichne und dann aufhöre zu messen und alle daten an den PC 
schicke. (Dann hab ich aber nur so eine art kleines Aufnahmefenster) wie 
macht den ein gekauftes Digitales Ozi dass. Es gibt ja auch da welche 
mit RS232.




2. Möglichkeit ist so kompliziert........xD Ich könnt für das Toshiba 
Notebook eine ISA-Bus karte basteln, die als Ozi läuft. Dann müsste ich 
auch noch eine ISA-Bus netzwerkkarte basteln oder kaufen(gibts so was 
noch???) und eine kleine software schreiben, die das Ozi auf DOS-ebene 
benutz. (ich bin selber von dieser Methode nicht angetan)


Ich hoffe auf antworten!

MfG Flashbanger
Gast #652222
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DSO = Digital Storage Oscilloscope

Die Oszis zeichnen das Signal auf.

Da man auch vor dem Trigger etwas sehen möchte, zeichnen die Oszis in 
einen Ringpuffer auf und sobald die Triggerbedingung wahr wird, wird 
z.B. noch um die hälfte des Speichers aufgezeichnet.
So hat man dann 50% vor und 50% nach dem Trigger.

Nach so einer Aufzeichnung hat man dann genug Zeit, um die Daten 
darzustellen oder zu übertragen.
Gast #652235
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Ein wirklich gut gemeinter Rat von jemandem, der sich das Oszi iselber 
bauen auch schon ein-, zweimal überlegt hat: Kauf dir eines.

Gründe:
1. AVR als AD Wandler missbrauchen: Laaaangsam. Mit den 15 kHz oder was 
der kann kaum zu gebrauchen.
2. ARMe haben idR schnellere AD Wandler. ca. 1 MS/s (ADuC), 0.5 MS/s 
(AT91SAM7), LPC und STR weiß ich nicht auswendig. Daten sind etwas 
älter, könnte mittlerweile bessere geben. Datenübertragung per USB 
möglich. Höhere Rechenleistung -> Besserer Trigger oder ähnliches 
möglich.
3. FPGA und externer AD Wandler. 80 MS/s gibts beim Reichelt für wenig 
Geld, bis 200 MS/s relativ leicht beschaffbar und auch bezahlbar. 
Mehrere Wandler könnten gemultiplext werden. Damit könnte man 
theoretisch professionelle Ergebnisse erzielen.
Nachteil: Allein die Hardware ist so teuer, dass es sich kaum noch 
lohnt, immenser Entwicklungsaufwand, Probleme ganz anderer Art (clock 
jitter und skew erfordern sehr sorgfältiges Layout und Takttreiber, der 
Eingangsverstärker wird immer nicht-trivialer). Ein einziger 
zerschossener Prototyp und die Sache ist nicht profitabel. Außerdem wäre 
ein Funktionierendes Oszi + Logic Analyser Pflicht.

Kurz: Vergiss die Sache. Kauf ein günstiges analoges, wenn es dir reicht 
oder das Geld knapp ist. Ansonsten einen LA und halt ein gescheites DSO. 
Rigol soll garnicht so übel sein, ein Tek ist auch nie verkehrt und 
halbwegs bezahlbar.
Gast #652482
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In der ganze Diskussion über TV-Bild-Erzeugung hat mich immer folgendes 
inspiriert - vor mehr als 15 Jahren hatte ich meinen ersten Rechner mit 
Z80 @ 4MHz und der konnte (!) ein farbiges (!!!) TV-Signal erzeugen, und 
zwar nebenbei, gleichzeitig auch tat er andere Dinge, z.B. rechnen ;) 
oder spielen... Und jetzt, wenn die Mikrokontroller-Chips so 
leistungsfähig sind, wie die ersten 286, sagt jeder zweite "das ist 
kompliziert, vergiss es..."

Sollten wir evtl. die Lösungen unserer Eltern anschauen, vielleicht 
lernen wir da was...

Sorry für ein bisschen Offtopic...
Gast #652518
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Hi

@ Alexandre

Im Prinzip hast du Recht. In den meisten Fällen wurde die eigentliche 
Videosignalerzeugung durch externe Hardware erledigt. Bei 
(kapitelistischen) Rechnern durch Grafikprozessoren, bei sozialistischen 
mit TTL-Gräbern. Der Prozessor hat nur den Bildwiederholspeicher 
beschrieben. Allerdings gab es auch interessante Lösungen: Beim ZX80 
(Vorgänger von ZX81 und ZX Spectrum) wurde die DRAM-Refreshadresse des 
Z80 zur Adressierung des Bildwiederholspeichers benutzt.

Abgesehen davon, hier wird gern mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

MfG Spess

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