Es ging im Forum um die Daten der MeteoData welche über den DCF-77 die Wetterdaten übertragen! Der Post wurde dicht gemacht (rechtlichen Grund gab es keinen) ! Gibt es irgendwo ne Grp welche an der Stelle weiter gemacht hat? Grüße Alex
Gast
#1501926
Na ich weiß ja nicht ... Wenn es um das knacken eines kommerziellen Datenstroms geht gibt es sicherlich rechtliche Probleme.
Gast
#1502393
Ich bin neulich auf http://www.dcf77logs.de/ gestossen. Die Datenbasis zum Knackversuch dürfte vorhanden sein. Mich würde vor allem interessieren, wenn, wie das geknackt wurde.
MagIO schrieb: > Na ich weiß ja nicht ... > Wenn es um das knacken eines kommerziellen Datenstroms geht gibt es > sicherlich rechtliche Probleme. Es gibt in DE das sogenannte "LockPicking". Da versucht man innerhalb kürzerster Zeit ein Schloss zu knacken. Das ist ein in DE anerkannter Sport! Auf digitaler Ebene kann man dies auch anwenden! Das Schloss ist ja auch komerziell!
Gast schrieb: > Ich bin neulich auf http://www.dcf77logs.de/ gestossen. Die Datenbasis > zum Knackversuch dürfte vorhanden sein. > Mich würde vor allem interessieren, wenn, wie das geknackt wurde. Die Daten sind ja mal der Hammer! Verschlüsselter und entschlüsselter Datensatz auf einmal! Hmmm, das klingt wirklich sehr interessannt!
Gast
#1503159
Zitat: Hinweis: Die Wetterdaten werden über einen Dekodier-Chip (HKW581) aus einer Wetterstation, angeschlossen über einen FTDI232BM an den Server, dekodiert!
Gast
#1503163
Nochwas: Dazu ist auch dasda sehr interresant. http://imperia.mi-verlag.de/imperia/md/content/ai/ae/fachartikel/ei/2008/09/ei08_09_064.pdf
Hallo, Wenn eine CSV-Datei von den Verschlüsselten und unversclüsselen Datensätzen (www.dcf77logs.de) erwünscht ist, einfach Bescheid sagen, und ja, ich bin der Betreiber der Seite... Gruß Thomas
Im letzten Thread schien der Durchbruch ja greifbar, hat sich hier noch was "im Untergrund" getan oder sind alle aktivitäten eingeschlafen. Grüße Timo
was war denn der letzte Thread?
ok, den hatte ich gefunden, der ist ja aber doch recht alt.
Hallo, Ich hab mri mal die mühe gemacht und die Datensätze aus den Dateien rausgeholt und als CSV verpackt, Die dekodierten daten sind 22 Bit Lang, die verschlüsselten 82 bit die letzen 2 Bit (die zu den 24 Fehlen) sind statusbits und wurden hier in der csv-datei nicht beachtet, sodass die datei nur fehlerfreie einträge enthalten, fehlerhafte wurden bewusst herausgefiltert. Sollte dennoch eine Datei mit den Fehlerhaften Einträgen gewünscht werden liefere ich diese gerne nach... Einen Schönen Abend noch, Gruß Thomas
Hallöchen.. ich habe vor, die Wetterdaten des DCF77-Signals für meine Heizungssteuerung zu verwenden. Dazu habe ich legal eine Wetterstation WM-5002 von Technoline gekauft, in dem ein Dechiffrier-Chip HKW581 eingebaut ist. Diesen Chip werde ich auslöten und über ein AVR-Board benutzen um an die Wetterdaten zu kommen. Weitere Infos hier: http://www.cczwei-forum.de/cc2/thread.php?threadid=4110 Gruß Rolf
Hi, wir sind damals zu dem Schluß gekommen, dass es sich um einen PIC12F508 handelt. Die ersten 64 byte sind immer sichtbar, auch wenn die Codeprotection gesetzt ist. Der Ausgelesene Algorithmus ist ein 80 bit breites rückgekoppeltes Schieberegister mit ca 13 Abgriffen die in die Rückkopplung einfließen. Eine Idee war es, einen RAM Monitor zu schreiben. Die sichtbaren Bits des PIC lassen sich byteweise überschreiben. Dabei kann aber nur eine "1" zu "0" gesetzt werden, eine "0" aber nicht zu "1". "Chris" meinte damals eine Lösung zu haben, hat sich dann aber leider ausgeklinkt. Die 2. Idee war es, den RAM Inhalt vor oder nach der Decodierung auszulesen. Die Idee ist, dass der RAM Inhalt beim Löschen des Bausteins erhalten bleibt (noch nicht getestet). Also z.B. - an den Anfang der "Decodierroutine" einen goto $ schreiben (Programm bleibt dort stehen) - Chip starten und ein bekanntes Telegramm schicken - etwas warten, bis die Routine aufgerufen wird - Chip bei stehender Vcc löschen (RAM Inhalt sollte erhalten bleiben) - Eigenes Programm in den Chip schreiben, dass den RAM Inhalt ausgibt. Damit könnte man sehen, welche Daten in das Schieberegister geschrieben werden (von links oder von rechts geschoben) und welche Daten im den Zielregistern stehen. Soweit mein Kenntnisstand. Generell wäre es natürlich interessant, wie man die Fueses des PIC löschen kann ohne das Flash zu löschen (Stichwort Powerglitch). Ich habe da einige Tests gemacht aber leider kein positivies Resultat erziehlt. Gruß, Walter.
Nachtrag: ich habe noch eine 2.Wetterstation. Dort ist der Decoderchip auf die Platine gebondet und mit nem Schutztropfen versehen, also nicht direkt zugreifbar. Er verhält sich etwas anders als der vermutliche PIC12F508 Daneben ist noch ein SOP8 footprint auf der Platine auf welches auch die Daten und Taktleitungen geführt sind (Alternativbestückung ?) Vom Footprint könnte es ein EM6580 vom EM Microelectronic sein (Schweizer Untergruppe von Swatch). Dieser Chip verfügt über keinerlei Ausleseschutz ! Habe allerdings keinerlei Unterlagen über den Programmiermodus dieses Controllers. Ferner ist der Testpin dieses Chips für die Programmierung / das Auslesen nötig. Dieser ist aber durch den Schutztropfen nicht ohne weiteres zugreifbar. Vielleicht hat jemand Infos über die Programmierschnittstelle des EM6580. Den Tropfen könnte ich evtl. wegbekommen... Gruß, Walter.
Ich habe gesehen das der DC-IC einen Clock-Input besitzt! Dadurch wäre es doch möglich das Telegramm auf z.B. 1Bit/sek zu reduzieren, um anhand der Stromaufnahme die Rechenzyklen nachzubilden (irgendwo hier gab es mal einen Infobereich darüber)! Was passiert eigendlich wenn man dem IC lauter "0" oder "1" zusendet (eventuell mit passender Checksumme)? Auf diese weise geben einige "normalo"-Chiffer-ICs ihren Schlüssel bekannt! Edit: @Walter Den Tropfen müsstest eigendlich nichtmal wegmachen! Schau mal ob Du bei dem alternativen Footprint einige Einkerbungen findest welche von Nadeladapter herrühren! Eventuell wurde der IC im eingebauten Zustand programmiert!
Hi Alex, Danke für den Hinweis mit den Nadeln. Leider ist auf dem alternativen Footprint der Test pin auf einen festen Level gelegt (kein Pull up oder Pull down). Zum Clock: Das Senden der Daten zum Chip läuft so: -> Daten an Data in anlegen -> Clock_in auf high ziehen <- Chip zieht Clock_out auf high -> Clock_in auf low ziehen <- Chip zieht Clock_out auf low Daten Empfangen: <- Chip zieht clock auf high -> Clock_out auf high ziehen <- Chip zieht clock_in auf low -> Clock_out auf low ziehen <- Chip legt Daten an <- Chip zieht Clock_out auf high Wenn ich mich recht erinnere kannst Du das beliebig langsam machen. Wenn Du Dir das auf dem Oszilloskop anschaust wirst Du sehen, dass Bit 7 (das Alarmbit eben) sehr viel schneller als die restlichen Bits vom Chip beantwortet (also verworfen ?) wird. Desweiteren gibt es eine "Zwangspause" zwischen den Anfragen von ca 40 Sekunden (auch nach einem Reset oder Power on). Es werden ja insgesammt 82 Bit gesendet (42 Bit codiert + 40 Bit DCF77 Daten), wobei Bit0 (Startbit) und 7 nicht verwendet werden und wir wieder bei unserem 80 Bit Schieberegister sind. Schickst Du ein ungültiges Telegramm (reicht schon ein gekipptes Bit) kommt vom Chip immer die gleiche Antwort: 0100000000000000000000000 Laut den Unterlagen vom Hersteller werden 22 Bit für die Wetterinfos verwendet. Die letzen beiden Bit sind (soweit ich weiss) immer 10 (oder eben 00 im Fehlerfall) Einer hatte mal berichtet einen Chip zu haben, der ein gekipptes Bit korregieren konnte und dann den Status mit 01 oder 11 ausgegeben hat (s.alter Thread). Ein weiterer Ansatz war es, gleiche decodierte Telegramme zu finden und dann die zugehörigen Codierten Telegramme zu vergleichen. Bisher ohne erfolgt ;-( Ich hatte mir das auch so vorgestellt, zuerst den Wiederherstellungs und Fehlererkennungs Mechanismus zu finden und dann erst das Crypt anzugehen. Ich habe einen Test gemacht und bei einem gültigen Telegram ein Bit nach em anderen kippen lassen (im Telegram war also immer ein Bit falsch). Bis auf den Bitkipper an Bit 7 kam immer ein Error-Telegram. Ich hab auch mal die Stromaufnahme aufgezeichnet (10 Ohm Widerstand und "normales" Oszi). Da konnte ich aber nicht viel erkennen. Gruß, Walter. PS: der "Reset pin" in dem Bild ist wahrscheinlich der Testpin für die Programmierung des EM6580.
Bitte in diesem Thread keine Schlüssel oder urheberrechtlich geschützten ROM-Dumps o.ä. hochladen, siehe Beitrag "Re: AVR: Wetterinformationen über DCF77".
Andreas Schwarz schrieb: > Bitte in diesem Thread keine Schlüssel oder urheberrechtlich geschützten > ROM-Dumps o.ä. hochladen, siehe > Beitrag "Re: AVR: Wetterinformationen über DCF77". Hi Andreas! Ja wird gemacht! Es geht hier nur um die Technik, und ob diese fehleranfällig ist (wir sind nur "Debugger")! Nicht um den Schlüssel selber! @Walter: Eventuell sind die Testpins (TPx) am schwarzen Klecks interessannt!
Hallo, Anbei noch eine Aktualisierte Liste der Daten, Gruß thomy_pc
Hi Thomy_pc, super Sache, danke ! @Andreas: ich möchte Dir an dieser Stelle auch versichern, dass mein Interesse rein "akademischer" Natur ist. Ich will niemandem sein Geschäft kauptt machen oder sonstwie schaden. Es geht mir auch, wie Alex schon geschrieben hat, darum, ein System zu untersuchen, eventuelle Schwachstellen zu finden, beispielhaft zu verstehen, welche Möglichkeiten man hat an solch eine Sache heran zu gehen. Gruß, Walter.
Hi Thomy_pc, kann es sein, dass Du die letzen beiden Bit in Deinen decodierten Daten abgeschnitten hast ? Gruß, Walter
...noch eine Korrektur zu einem meiner letzten Posts: 1) es werden 24 Bits ausgegeben (nicht 22), davon die letzen beiden sind bisher nicht dokumentiert und stellen anscheinend so eine Art Status dar. 2) ein fehlerhaftes Telegram wird (anscheinend) immer mit 100000000000000000000100 beantwortet (Status 00 anstelle von 10) @Thomy_pc: könntest Du vielleicht auch die letzen beiden Bits der Decodierten Daten mit aufzeichnen. Vielleicht kommen wir damit weiter. Danke. Walter
Hallo, die letzten beiden bits sind zwar nicht eindeutig dokumentiert, aber die bedeutung is folgende 10 ist fehlerfreie übertragung 00 ist nicht dekodiert (fehlerhafte eingangsdaten) 11 ist daten dekodiert, jedoch fehlerkorrektur vorgenommen, anbei eine Datei, wo ALLE datensätze vorhanden sind, auch die Fehlerhaften, inkl der letzten 2 Bits.. Zu der datei, Unterstriche in den Bits stellen nicht-empfangene bits dar, zu anfang wurden diese mit nullen aufgefüllt, aber seit ein paar monaten sind dieses unterstriche "_"
super, vielen Dank nochmal. Ich habe 2 Zeilen mit 11 am Ende gefunden. Kann Dein Chip korregieren ? Hast Du da mal Tests gemacht ? Ich werde die Zeilen mal meinem Chip zuführen, mal sehen, was der macht... Line 034980: 011110101000111011001000000101111110101000010011001100010000001100010010 1000010000;000000000011011100010011 Line 084086: 001011100010111101011110010000010010001110001010001001100000101000001000 1010010000;010010000000010000100111 Walter.
Gast
#1552438
Meteo-data ist doch ein Wetterdienstleister. Gehört diese Software zu dieser Firma? Wo kann man diese erwerben? Danke für Infos
Hallo, bei den Zeilen handelt es sich um Fehler im Programmcode unter bestimmten umständen wurde der auslesevorgang zu schnell durchgeführt, sodass die Serielle schnittstelle zu träge ist. Es kann sein das noch mehr zeilen vorhanden sind, welche fehlerhaft sind EDIT: @Wilhelm Landberger: Meteo-data mag wohl ein wetterdienstleister sein, jedoch hat dies in unserem falle nichtss mit den wetterdaten zu tun, wir nennen die Wetterdaten hier halt meteodata, und die dekodierungssoftware gibt es nicht, das läuft über ICs., welche aus Wetterstationen entnommen wurden. ich Privat habe eine Software geschrieben, welche mit meinen selbstgebauten USB-Decodern klarkommt, diese ist jedoch ohne Dekoder-stick nur als DCF77-Datenlogger zu gebrauchen (welche auch die Systemzeit korrigiert, mehr informationen dazu unter http://www.tt-soft.org gruß thomas
Hallo Thomy-pc, danke nochmals für die Daten. Ich hab die Daten etwas aufbereitet: - Bit 0 und 7 entfernt (immer 0 und scheinbar nicht ausgewertet) - Trennung zwischen den 1. 40 Bit, den 2. 40 bit, dem Klartext und dem Status eingefügt - Zeitstempel hinzugefügt - sortiert nach Klartext - sortiert nach Häufigkeit Zu Beginn jedes Blockes Steht die Häufigkeit und der Klartextwert als Hex (für spätere Verarbeitung): M;[Häufigkeit][HEX Wert Klartext] Die größte Häufigkeit liegt bei über 600. Die Idee ist, Telegramme zu finden, die nur um 1 Bit von einander abweichen. Vielleicht kommen wir da weiter. Nachdem es anscheinend einen Mechanismus gibt, der 1 Bit korregieren kann (meine Station kann das anscheinend nicht) muss ein Datenfeld existieren das die Wiederherstellung ermöglicht. z.B: Bit 0 -21: Nutzdaten crypted (NC) Bit 22-37: 8x8 Matrix für Wiederherstellung von 64 Bit (22 Bit NC + 40 Bit DCF77) Bit 38-39: Checksumme über Matrix o.ä. Bit 40-79: DCF77 Daten Vielleicht können wir zumindest das Wiederherstellungsfeld identifizieren. Wichtig: Hat jemand einen Chip, der korregieren kann (anscheinend Statusmeldung 11) Wenn ja: aus Welcher Wetterstation. Damit könnte man testen, welche und wieviele Bit kippen dürfen. Gruß, Walter.
Hallo, Ich werde die nächsten Tage mal versuchen ob ich das Programm welches ich zum extrahieren der Wetterdaten aus den Logdateien nutze zu modifizieren, sodass ich das geliche format herausbekomme, werde damit dann die nächsten Datensätze herausgeben, Soll ich die fehlerhaften einträge auch mit einfließen lassen? Achja, @Walter: Keine Ursache...
Hallo, Ich habe mein Programm soweit umgeschrieben, es fasst die Gleichen datensätze nun zusammen, es ist zwar noch nicht so perfekt sortiert wie das von Walter, aber es tut seinen Zweck (hoffe ich, denn ich hatte ehrlich gesagt keine lust mehr ^^) Ich lade die dateien nun nicht mehr ins Forum hoch, da es mir zu lange dauert, Deshalb dort: http://www.dcf77logs.de/meteodata/MeteoData_Alle.zip (Alle Übertragungen, auhc die Fehlerhaften) http://www.dcf77logs.de/meteodata/MeteoData.zip (Nur die Fehlerfreien Einträge) In den ZIP-Dateien befinden sich jeweils die herkömmliche Variante wo nur die Binären Daten drinne sind 82 Bit Eingangsdaten, 24 Bit ausgangsdaten (inkl. dekoderstatus), und die Sortierte Variante, nach Walters vorlage. Da die Dateien von meinem Privaten Server geladen werden ist die Download-geschwindigkeit entsprechend meines Uploads begrenzt auf ~500kbps Gruß Thomas
Gast
#1675067
Hallo Ich wollte nur mal fragen, ob es jemandem gelungen ist den Code zu entschlüsseln. Ich würde gerne selber eine Uhr mit Wetteranzeige basteln. Gruss Hannes
Hannes Furrer schrieb: > Hallo > > Ich wollte nur mal fragen, ob es jemandem gelungen ist den Code zu > entschlüsseln. Ich würde gerne selber eine Uhr mit Wetteranzeige > basteln. Dann ist es am vielversprechendesten sich eine Uhr mit passendem Chip zu kaufen und diesen zu verwenden.
Gast
#1681272
Gibt es schon neuigkeiten?
Läubi .. schrieb: > Dann ist es am vielversprechendesten sich eine Uhr mit passendem Chip zu > kaufen und diesen zu verwenden. Welche günstige Wetterstation/Uhr ist denn zu empfehlen, wenn man gerne einen nicht gebondeten (Farbklecks) Chip haben möchte?
Ich habe mir sogar schon überlegt solch eine Uhr zu kaufen, an meinen HomeServer anzukoppeln, und ein kleines Display (verteilt im Haus) die Daten darstellen zu lassen. Alternativ nochn PlugIn auf meinem HomeClient.
Gast
#1681877
ist doch witzlos wenn man netzwerk hat
Hallo, Ich habe gerade die Meteo-Data Zips aktualisiert, die links bleiben so wie gehabt: http://www.dcf77logs.de/meteodata/MeteoData_Alle.zip (Alle Übertragungen, auhc die Fehlerhaften) http://www.dcf77logs.de/meteodata/MeteoData.zip (Nur die Fehlerfreien Einträge) (maximal 60kb/s, mein Upload schafft nich mehr^^) Naja, ich bin der datenlieferant, was ihr da rausholen könnt is eure sache, wünsche dennoch viel Erfolg (wenns denn mal wieder voran geht ;)) Gruß Thomas
Thomas, knall die aktuellen Daten der letzten vier Tage einfach auf eine HTML-Seite. Die kann dann jeder der möchte, parsen. Brauch nicht viel Bandbreite.
Hallo, wie darf es denn aussehen? so wie in den Logdateien? so wie in den geparsten zips? Ich werd mein bestes tun, Gruß Thomas
Nachtrag, Ich habe jetzt ein kleines Script geschrieben, welches die letzten 4 vollständigen Logdateien, und die aktuelle Logdatei (heute) zurückgibt. d.h. es sind Mindestens immer 4 Ganze Tage zu sehen. Jeder datensatz beginnt mit <------------------------------ und endet mit ------------------------------> das was zwischen den abgrenzungen steht sind entweder hinweise das daten fehlen (z.b. durch serverausfälle) oder versionsinformationen der Empfängersoftware. http://www.dcf77logs.de/lastmeteodata.aspx Gruß Thomas
Dein Link lädt über 3MB Daten und anscheinend beherrscht dein Server auch kein zip. Geht es nicht kleiner? Ich weiß nicht, benutze es eh nicht. Ich denke aber das die Leute die es für Wettersteuerungen benutzen wollen, nur an einer Kurzform der Klardaten interessiert sind. Trotzdem danke für die viele Arbeit.
Hallo, vorher 2.5MB
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etwa ein elftel.. Muss das manuell mit asp.net machen, aber sobald der browser gzip als content-encoding unterstützt wirds komprimiert... gruß thomas Nachtrag: Ich kann ja noch nen weiteren link erstellen, wo nur die klar-daten mit datum/uhrzeit und regions nummer und dergleichen übertragen werden, ist aber etwas aufwändiger, ich mach das wenn ihc am Wochenende zeit habe. Gruß thomas
Du kannst doch auch gleich die decodierten Werte als "String" in einer Datei direkt ausgeben. So könnten sogar Apps den Inhalt lesen und direkt auswerten. Da die Bits auch als Byte codiert werden können, wäre die Datei nur ein paar Bytes groß. Eventuel würde auch eine Datei mit Hex-Werten, getrennt von Leerzeichen reichen.
OK, es geht voran. Was macht man mit solchen Daten? Würde vermuten, eine Heizungssteuerung mit einem eher schwächlichen Controller die passenden Wetterdaten für die nächsten Tage zu liefern: 1. Um die Vorheizung zu optimieren 2. um auf einem Display am Hauseingang die Wetterdaten für die nächsten Tage anzuzeigen Folglich kann man lokal keine 2,5MB dekomprimierte Daten verwursten. Da wäre ja dann mindestens ein kleiner Linuxer-Board beschäftigt. Du kannst diese Datenmenge auch nicht mehr aufbringen, wenn nur ein paar hundert Interessenten sie ständig bei dir abholen. Also muß was kleines her! Sonst ist die ganze Mühe auf Dauer eh sinnlos.
Das is mir klar, das das auf dauer nix wird wenns dick und fett ist ;)
Ich habe heute und morgen nur nicht viel zeit, morgen eher als heute,
Dadurch habt ihr zeit mir vorschläge zu machen, welches datenformat
sinnvoll wäre, binär klingt schonmal gut, nur wie soll die "syntax" sein
die anordnung der Daten, ich wäre für eine Feste Länge pro Datensatz,
mein Vorschlag wäre
{Region}{Tag}{Monat}{Jahr}{Stunde}{Minute}{Dekodierte Wetterdaten}
Vielleicht habt ihr ja noch andere ideen, bisschen zeit zum überlegen
habt ihr ja sicher noch.
Gruß
Thomas
Nimm doch das Format in dem auch torrentfiles vorliegen: http://en.wikipedia.org/wiki/Bencode das ist recht einfach und universell.
Ein HTML-darstellbares File, oben die Daten in Hex-Darstellung, unten eine Legende. Also so, daß es keine Rückfragen gibt ;-) Die Daten werden doch in 24h komplett übertragen? Soviele Bits sind es doch nicht.
Christian H. schrieb: > Läubi .. schrieb: >> Dann ist es am vielversprechendesten sich eine Uhr mit passendem Chip zu >> kaufen und diesen zu verwenden. > > Welche günstige Wetterstation/Uhr ist denn zu empfehlen, wenn man gerne > einen nicht gebondeten (Farbklecks) Chip haben möchte? Ich habe die Wetterstation WM 5002 von techno_line mit SMD-Chip den man auslöten kann: http://www.cczwei-forum.de/cc2/thread.php?threadid=4110 Die gibts bei Saturn oder MediaMarkt und Medimaxx Gruß Rolf
Meine Idee: Könnte man die Daten auf dem PC auswerten und dann per Funk mit dem ATmega128RFA1-Chip an verschiedene Epmfänger im Haus senden. Die Idee schwebt mir so als digitale Ladezeitschaltung für meine Nachtspeicherheizung vor. Mein Projekt im CC2-Forum: http://www.cczwei-forum.de/cc2/thread.php?threadid=4110 Gruß Rolf
Rolf Degen schrieb: > Könnte man die Daten auf dem PC auswerten und dann per Funk mit dem > ATmega128RFA1-Chip an verschiedene Epmfänger im Haus senden. Kann man... aber wieso so umständlich dann kann man doch gleich einen beliebigen Wetterdienst im Internet nutzen.
Hallo, Ich hab den Code dann mal soweit umgebaut Habe die Hex-Darstellung gewählt, reines Text-format jedes Byte ist durch ein leerzeichen getrennt 1. Byte ist Jahr in BCD-Form 0x10 für 2010 0x11 fpr 2011 usw.. 2. Byte ist der Monat in BCD-Form 0x01 für Januar ... 0x12 für Dezember 3. Byte ist der Kalendertag in BCD-Form 0x01 für 01. ... 0x31 für 31. 4. Byte ist Die Stunde 0x00 für 0 Uhr .. 0x23 für 23 Uhr 5. Byte ist die Minute in BCD-Form 0x00 für 0 Minuten ... 0x59 für 59 Minuten 6. Byte ist Regions-Typ 0x00 für 1. Tag (Heute, Höchstwerte) 0x01 für 1. Tag (Heute, Tiefstwerte) 0x02 für 2. Tag (Morgen, Höchstwerte) 0x03 für 2. Tag (Morgen, Tiefst) 0x04 für 3. Tag (Höchst) 0x05 für 3. Tag (Tiefst) 0x06 für 4. Tag (Höchstwerte) 0xff für 4. Tag der ersten 60 Regionen (enthält nur winddaten) oder für 1 und 2. Tag der zusätzlichen Regionen 60 bis 89. (Diese letzten am besten ignorieren, da die Regionsnummer für 4. Winddaten sind) 7.Byte ist Regions-Nummer in BCD-Form 0x00 für Region 00 ... 0x59 für Region 59 8. bis 10. Byte sind die Wetterdaten Beispiel für dekodierte Wetterdaten aus der Logdatei: 110011000000100010000110 Hier werden die letzten beiden bits auf 00 gesetzt anstatt abgeschnitten, damit ich volle drei byte habe. Die konvertierung ist wie folgt: 1100 1100 0000 1000 1000 0100 c c 0 8 8 4 Damit lautet das folgende Beospiel so: 10 01 18 19 11 06 43 cc 08 84 18. Januar 2010, 19:11, Höchstweret für den 4. Tag für die Region 43: 1100110000001000100001 Der Link zu den Logdateien: es werden die letzten 2 Logdateien analysiert, sollte ausreichen: http://www.dcf77logs.de/lastmeteodata.aspx Die dicken Zip-Dateien werde ich dennoch alle nase lang mal aktualisieren, sodass die Algorythmenanaylsierer auch mal neue Daten bekommen. Gruß Thomas
Hallo Thomas - Danke für deine Mühen! Das sollte dann auch der schwächliste AVR parsen können. Ist auch schön kurz in Bytes. Sind die Dealgorithmer schon weiter? Das zippen scheint aber nicht zu funzen laut meinem Log. Unterstützt das dein Webserver nicht standardmäßig? Aber gerade drüber nachgedacht: Das würde dem AVR auch nicht gut schmecken. Müßte er ja unzippen. Gruß - Abdul
Hallo, er zippt es wenn der browser im http-Header einen tag setzt accept-ecoding, wenn dies gesetzt ist, dann wird gezippt, eher nicht und auhc nur bei gzip, der webserver von sich aus kann das nicht, deshlab habe ich das in asp.net implementiert Nachtrag: Mein kollege wird versuchen das demnächst in den Webserver zu implementieren, der webserver ist nämlich eine privatentwicklung in vb.net gruß thomas
Aha. Laut dem Tool hier http://www.gidnetwork.com/tools/gzip-test.php ist diese Seite komprimiert. Wie sähe dann eine Dekomprimierungsroutine für Kleinkontroller aus? Aber was mir gerade auffiel: Mein Webbrowser IE6 sendet neuerdings keine Akzeptanz mehr. Woran kann das liegen?
Warum sind in deiner Datei eigentlich keine 480 Zeilen? 24h/60min*3
Abdul K. schrieb: > Aber was mir gerade auffiel: Mein Webbrowser IE6 sendet neuerdings keine > Akzeptanz mehr. Woran kann das liegen? Hat sich erledigt. Lag an Proxy-Einstellungen.
Abdul K. schrieb: > Warum sind in deiner Datei eigentlich keine 480 Zeilen? 24h/60min*3 Pro Tag werden 480 Datensätze übertragen. Das macht 480 Zeilen. In meiner Datei sind die Daten vom Vortag enthalten und die vom aktuellen Tag. Bei vollständig fehlerfreiem Empfang müssten also >480 Datensätze oder beim Tageswechsel 481 Zeilen in der Datei sein. Bzw. bei Tagesende und fehlerfreiem Empfang sind die letzten beiden Tage, sprich 960 Zeilen in der Datei. Da der Empfang aber nicht immer fehlerfrei ist, sind es meist weniger. Ich hoffe das beantwortet die Frage. Gruß Thomas
ja ok. Dachte es wären immer die letzten 24h. Später sah ich dann, das es wächst. Kann der Controller ja einfach gzip, deflate gar nicht mitsenden und bekommt dann die Daten plain serviert.
Hallo, mir ist vorhin beim durchsehen der letzten Logdatei aufgefallen das zwischen 19 und 20 uhr keine Wetterdaten übertragen wurden. Anbei der Auschnitt aus der Logdatei. Was für einen grund kann dies haben. Zumal das ja genau eine stunde ist. Gruß Thomas
Hallo, Jetzt gerade werden wieder keine wetterdaten übertragen, seit 25min ist totenstille. gibts probleme bei der Signalaufbereitung, kommen keine wetterdaten von meteotime rein? Offenbar werden die Wetterdaten blockweise zu je 1 Stunde an die Anlage geliefert... Gruß Thomas
Hm. Könnte sein. Bau einfach passenden Code in deine Auswertung rein. Du bist der Held! Benutzt oder plant das jemanden zu nutzen?
Vlt. hat Meteo Time Übertragungsproblem zum DCF77-Sender. Bin gerade auf www.dcf77logs.de Da ist das gleiche Problem. Die Seite find ich klasse. Gruß Rolf
Gast
#1687946
Abdul K. schrieb: > Benutzt oder plant das jemanden zu nutzen? Zog ich mal in Erwägung ... Nu nicht mehr. :-/
Abdul K. schrieb: > Benutzt oder plant das jemanden zu nutzen? Ja ich, für eine Nachtspeichersteuerung in meiner Hütte um Energie zu sparen. Siehe meine Projekt-Seite unter: http://www.cczwei-forum.de/cc2/thread.php?threadid=4110 Gruß Rolf
Rolf Degen schrieb: > Vlt. hat Meteo Time Übertragungsproblem zum DCF77-Sender. > > Bin gerade auf www.dcf77logs.de Da ist das gleiche Problem. Die Seite > find ich klasse. > > Gruß Rolf ^^ Danke Ist ja auhc meine internetseite^^ außerdem hab ich die log auhc da her: vor allem unten in der Grafik zu erkennen: http://www.dcf77logs.de/logfiles.aspx?mode=swimg&file=DCFLog00645.log&showerr=true ebenso hier: http://www.dcf77logs.de/logfiles.aspx?mode=sdimg&file=DCFLog00645.log Gruß Thomas Nachtrag: Das war offenbar der erste Datensatz, wo es schon probleme gab:
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Danach ging es aber weiter. Ich habe 2 empfänger laufen, einen am Server, ein weiterer an meinem Arbeits-PC, beide haben die gleichen Daten aufgefangen, deshalb schließe ich Übertragungsfehler aus. Grruß Thomas
Huch, die Grafik sah ich nocht nicht. Nett. Hast du von HKW schon mal gehört? Spätestens jetzt ist es ja echt easy an die Wetterdaten zu kommen.
Bisher hat sich noch niemand bei mir gemeldet Gruß Thomas
Nachtrag: Was ich seltsam finde ist, das meine wetterstationen den 4. Tag heute nicht aktualisiert haben (Region 19, letzer fehlerfreie Datensatz bevor der erste fehlte) ebenso habe ich gerade eine Wetterstation auf eine andere Region eingestellt. Bisher haben diese immer sofort die nächsten Daten empfangen und angezeigt, das ist bei diesen heute nicht der fall. werden vielleicht irgendwo daten bezüglich der Regionen übertragen von denen wir noch nichts wissen? Sprich Regionscode irgendwo in den verschlüsselten daten?, in den unverschlüsselten kann nichts sein, der dekoder spuckt nicht mehr als 24 Bit aus, auhc wenn man es übertreibt und noch mehr auslesen möchte... Gruß Thomas
Hm. Wie auch immer. Es ist eine gute Gelegenheit für die Dekodierer.
Nur zur info: Das ganze hat sich gestern wiederholt, zur gleichen zeit, kann es sein, das in den Regionen (was ja nicht grad wenig sind) keine Daten mehr übertragen werden? http://www.dcf77logs.de/logfiles.aspx?mode=swimg&file=DCFLog00646.log&showerr=true Gruß Thomas
Gast
#1689575
ihr könnt es lassen, die scheinen Pleite zu sein.... http://www.intern.de/news/4194.html
Gast
#1689583
ok, war Quatsch, da gab es wohl mal eine Firma gleichen Namens.....
Die firma die hier die Wetterdaten bereitstellt heißt meteotime, meteodata ist eine andere... Gruß Thomas
Gast
#1816100
Hallo, hab mal die verschlüsselten Daten von Thomas geparst und einen ersten Blick darauf geworfen. Auf dem Bild im Anhang sieht man ein Histogramm, die x-Achse ist der Index eines Bits im chiffrierten Text, die y-Achse ist die Anzahl der Einsen, die im untersuchten Datensatz auf dieser Position vorgekommen ist. Es sind die ersten 42 Bits des Chiffretextes, d.h. der Zeitstempel ist nicht dabei. Was auf den ersten Blick auffält: Wie im Forum schon erwähnt wurde, wird die Position 0 und 7 nicht mit 1 belegt,(tatsächlich finden sich 8 Datensätze, wo die Position 0 mit einer 1 belegt ist, scheint mir aber ein fehlerhafter Datensatz zu sein) Weiterhin fällt die gleichmäßige Verteilung der Einsen auf den Stellen ab Index 14 und natürlich die Ungleichmäßigkeit bis zur Stelle 14, vor allem der Peak bei Index 13. Meine Vermutung: auf den letzten 28 Bits sind die tatsächlich verschlüsselten Daten - davor vielleicht eine Art correction code? Viele Grüße, Andreas
Es handelt sich dabei um fehlerhafte datensätze. dort wo bit 0 und bit 7 besetzt sind... Achja das Design der Seite (http://www.dcf77logs.de) und die Struktur habe ich komplett erneuert, das ganze hat mich fast 2 Wochen und viel Langeweile gekostet ^^ Falls ich irgrndwas bezüglich der DCF-Daten für euch tun kann, schreibt mir ruhig, (bevorzugt hier im thread, es sei denn es is off topic) Gruß Thomas
Hallo Leute, gibt Neuigkeiten, mich hat jemand aus Großbritannien angeschrieben bezüglich der Verschlüsselung, er ist ein kryptograph, ich habe ihm die Adresse von diesem Tread gegeben, sodass er sich hier verewigen kann mit seinen Erkenntnissen, er hat mir bereits einige Erkenntnisse geschrieben, jedoch weiss ich nicht ob ich diese hier so hne weiteres veröffentlichen darf. deshalb erstmal euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Klingt interessant! Na da werd ich gleich mal schauen. Guten Rutsch! Die ersten Raketen gingen gerade weg...
Hi thomy_pc, erstmal nen gutes Neues Jahr. Die Erkenntnisse würden mich ja auch mal interessieren. Vielleicht kannst Du sie ja mal "unter dem Tisch" weiterreichen ;-) Gruß, Walter.
Hallo, heute gab es mehrere sehr kuriose fälle, es wurden keine wetterdaten übertragen, und zwar waren die dekodierten Daten leer, nicht wie üblich wenn was fehlt die verschlüsselten daten...
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Hier ist die Logdatei: http://www.dcf77logs.de/ViewLog.aspx?mode=meteo&file=DCFLog00927.log und die grafik zur logdatei, dort ist es sehr gut zu sehen: http://www.dcf77logs.de/LFGraphic.aspx?mode=meteo&file=DCFLog00927.log vielleicht hilft das ja bisschen beim entschlüsseln... leere datensätze
Hallo, seit gestern 17 Uhr wurden keine Wetterdaten mehr gesendet. Was ist da los, wenn Wetterdaten bisher fehlten, wurde immer eine Störung ausgelöst. Dieses mal nicht. Wie in der Wetterdatengrafik zu sehen kommen alle paar stunden noch datensätze rein.
Nachtrag: es werden nur noch Wetterrdaten für Region 0 übertragen. Region.................: 05:02 Region: 0 - F - Bordeaux, Aquitaine (Südwestfrankreich) Ich denke das es sich hierbei um einen Softwaretechnischen Fehler handelt... aber ob die Wetterdaten korrekt sind weiß der Geier... Meine Wetterstationen spinnen ebenfalls, zeigen nur noch -HH und kein wettersymbol mehr an.
Gast
#2146034
(ja ich weiß dass der thread alt ist, aber das thema ist aktuell) sehr interessant! habt ihr eigentlich schon neue Erkenntnisse bzgl. der sicherheit der verschlüsselung? Ich denke es könnte evtl. ein kryptographisches Problem sein, wenn man jetzt so viele Datensätze mit dem gleichen Output hat ;-) Da sich die Minuten nur um 1 ändern sieht man auch gleich an den Wetterdaten was sich DORT ändern muss um den gleichen Output zu erzeugen. Das kann den Algorithmus sehr schwächen. Es geht schon in Richtung von "Choosen plaintext". Evtl. ist es jetzt auch möglich ein paar Sachen auszuschließen. Habt ihr euch mal damit befasst?
Hi, ja haben "wir". Ich hab versucht so einen Wetterempfänger aufzutreiben (andere haben bereits einen) mit dem Ziel erstmal die Rohdaten vor dem Chip, und die decodierten Daten nach dem Chip in eine Datei zu schreiben. Ich habs nicht fertig gestellt, aber hier im Tread wurde soetwas von einem anderen User bereits gemacht (Thomas)! Diese Datei kannst Du selbst mal etwas kryptologisch bearbeiten. Ich hatte bisher keine Zeit, mir das genauer anzuschaun. Aber so ein ALgorythmus wäre für andere Selbstbaugeräte interessant.
Gast
#2146168
Hi, ich analysiere die Bits gerade (also dort wo nur 0 rauskommt). ich konnte schon einige merkwürdigkeiten feststellen. Lasse gerade verschiedene Entropietests drüberlaufen. Es scheint so als wären (wurde hier auch schonmal angemerkt) die ersten paar Bits NICHT pseudo-zufällig, sondern haben deutliche tendenzen. Bei den hinteren Bits gilt dies nicht mehr soweit ich das jetzt schon sagen kann. Gerade ist mir auch was sehr interessantes aufgefallen, da ich eine Stelle suchen wollte: Hab in die Suche im Firefox "000100110110111011" eingegeben. Das sind 15 Bit. Ich konnte diese 15 Bit genau 2 mal in den Datensätzen finden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies rein zufällig ist, liegt nahe 0. Bei einer weiteren Analyse konnte ich einen anderen 8 Bit Block auch zwischen diesen beiden Zuordnen. (siehe Bild) Steht es eigentlich fest, dass es ein 80-bit Rückgekoppeltes Schieberegister ist? Ich hab mal was von 13 Abgriffen gelesen. Das wäre aber eigentlich untypisch, 4 wären realistischer (man will ja schließlich alle zustände durchlaufen) Siehe http://www.xilinx.com/support/documentation/application_notes/xapp052.pdf Seite 5
Gast
#2146176
Hat sich schon jemand das hier angeschaut? http://www.wetterdirekt.com
Gast
#2146187
Wetterdirekt benutzt ein anderes Verfahren. Die Übertragung läuft auf Pagerfrequenzen, soweit ich weiß. Wahrscheinlich 70-cm-Band. Eine solche Station habe ich auch mal geöffnet, alles aufgebondete und verkleckste Chips, die ganze Konstruktion wirkt ziemlich billig. Übrigens: Die Google-Suche nach "000100110110111011" liefert bei mir nur ein Ergebnis, in einer Sprache, die ich nicht verstehe. Das Xilinx-Datenblatt ist ganz interessant. Die 80 Bit und 13 Abgriffe wurden bisher nicht bewiesen, soweit ich weiß. Vielleicht eine Vermutung - oder die Entwickler kannten das Xilinx-Datenblatt nicht und wählten eine suboptimale Lösung.
Gast
#2146195
oh sry, das war auf folgende Datei bezogen mit den 010... http://www.dcf77logs.de/ViewLog.aspx?mode=meteo&file=DCFLog00927.log es scheinen genrell einige abfolgen recht häufig aufzutreten. (dem entgegen steht aber, dass es täglich 480 Datensätze gibt, einige "Treffer" sind also rein zufällig). Auffällig ist aber auch, dass das erste der 3 Pakete oftmals gleich ist bzw. mit vielen 0en anfängt.
Gast
#2146258
@Sebastian google übersetzung sagt: irgendein puzzle spiel bzw mathe rätsel
huiuiuiuii schrieb: > @Sebastian > > google übersetzung sagt: irgendein puzzle spiel bzw mathe rätsel Was hier auch so ist xD^^ Der Witz an der ganzen Technik ist ja, das wenn ich ne große Firma hätte, und z.B. für Gebäudesteuerung die Wetterdaten benötige, so würde ich mir nen Server schnappen, so ein Wetterempfänger drannbauen, die entschlüsselten daten mit meinem Schlüssel codieren und meiner Hardware zur Verfügung stellen. So würde niemand rausfinden woher die Daten ursprünglich stammen. Daher verstehe ich den Aufwand nicht, wie die Daten verschlüsselt werden.
Gast
#2146270
nur da steht schon eine lösung^^ naja doch...man könnte mal ein paar dummysignale senden..un schon sieht man das die bei dir genauso ankommen
huiuiuiuii schrieb: > nur da steht schon eine lösung^^ > > > > naja doch...man könnte mal ein paar dummysignale senden..un schon sieht > man das die bei dir genauso ankommen Wie denn? Ich verschlüssel doch mein Datenpaket!
Gast
#2146322
Man müsste nur Kunde bei dir werden;) Dann geht es:)
Gast
#2146370
interessant: Ich hab mir schnell ein Script geschrieben, welches versucht Gemeinsamkeiten in den Datensätzen zu erkennen. Sofern es keine Zufälle sind, dann kann man nach aktuellem Stand einen 14-bit Ausschnitt aus JEDEM der Wetter-000..-Datensätze auf mind. einen anderen legen. Diese Datensätze weisen auch eine sehr hohe Gemeinsamkeit auf, es scheinen auch andere Teile gleich zu sein. (diese Infos sind mit vorsicht zu sehen, denn der reine "zufall" kann nicht ausgeschlossen werden!)
Moin, Na endilch passier tmal wieder was ;) Ich ahbe die ganzen Leeren wetterdaten hier einmal zusammengefasst: http://www.dcf77logs.de/ViewLog.aspx?mode=specialmeteo&file=22%20-%20Leere%20Wetterdaten.log Sorry das es Fehler 500 gab, Mysql macht probleme.. Gruß Thomas
Die ML-LFSR kann man XORen mit einer n-bit verzögerten Version. Wenn ich mich recht erinnere, kann man dann den Klartext lesen. Müßte danach suchen. Wird so bei BERT gemacht.
Gast
#2146944
Hallo Leute! Ein Hinweis: Beachten Sie, dass fbit 0 ist für den Notfall Warnungen verwendet. Ein nicht zu vergessen Dexter Arbeit: Beitrag "Re: AVR: Wetterinformationen über DCF77" Auch Bit 0 und Bit 7 http://www.mikrocontroller.net/articles/DCF77_Wetterinformationen#Patente Patent Info kann auch hilfreich sein, auf Bits: http://www.mikrocontroller.net/articles/DCF77_Wetterinformationen#Patente PS: Sorry, mit Google von meinem schlechten Englisch übersetzt.
Leave it in english version. Most people can understand it successful.
@aaaaa, unter anderem wird in den Wetterdatenempfängern ein PIC (Microchip) eingesetzt, vermutlich ein 12x508. Eine Eigenschaft dieses Controllers ist es, dass trotz aktiver Codeprotection immer die ersten 64 Byte les- und schreibbar sind. Es wurden die Daten also ausgelesen und analysiert. Dabei kam eine Routine zum Vorschein, die ein Rückgekoppeltes Schieberegister mit 80 Bit breite und sehr vielen Abgriffen darstellte. Soweit würde das ja ganz toll passen. Es kann natürlich sein, dass es sich hierbei um einen "Honeypot" handelt (so würde ich das zumindest machen). Damals wurden hier 3 Änsätze verfolgt: 1) Ändern der SW: die Schieberegister Routine sollte erstzt werden durch eine Routine, die einen freien Zugriff auf das RAM ermöglicht (Lesen und Schreiben) 2) Auslesen des RAMs: Die Idee ist, dass trotz Bulk erase (Löschen des gesammten Flash, so es denn ein "F" Typ ist, bei dem auch die Code-Protection gelöscht wird) die Daten im RAM erhalten bleiben. Also: erste stelle der Schieberegister Routine so überschreiben, dass die SW stehen bleibt (Endlosschleife) nachdem die Codierten Daten in den Chip gelagen wurden, Erase chip, neue SW rein, die den RAM Inhalt ausgibt. 3) Codeprotection des PIC mittels Vcc Glitches umgehen. Chris (1 Thread) hatte da wohl was gemacht (zumindest angedeuetet). Hat sich leider nicht mehr gemeldet. Das Disassembly müßte sich irgenwo noch im ersten Thread befinden. Aber wie gesagt: mit Vorsicht zu genießen. Die Routine bildet zwar dieses Schiebergister ab aber es ist nicht sichergestellt, dass die Daten auch so damit verwurstet werden. Gruß, Walter. PS: aber sehr schön, dass das Thema wieder aufgegriffen wird !
Sind denn die Abgriffe am Schieberegister bekannt? Das wäre ein Ansatz. Man kann dann nach den Standardvarianten im I-Net suchen. Ein passender Begriff wäre Galois. Wird im Zusammenhang mit den Schwachpunkten von Verschlüsselung mit Schieberegistern als Verbesserung genannt. Punkt 2. ist halt blöde, denn dann ist das zu analysierende Programm auch futsch. Irgendwie muß das Schieberegister synchronisiert werden!!!! Es muß dafür passende sich oft wiederholende Vektoren als Eingangssignal im Funkdatenstrom geben. Muß oft passieren, denn sonst kann eine Uhr nicht nicht schnell genug aktuelle Daten bekommen. Dafür wäre ein Ansatz zur Größe des Schieberegisters: Durchschnittliche Zeit vom Einschalten bis zur ersten Anzeige von Wetterdaten messen.
Das Register kann sich doch aus dem Datenstrom des DCF synchronisieren.
Gast
#2150060
Die Abgriffe am Schieberegister bekommt man aus dem Assemblercode raus. So einfach siehts aber doch nicht aus: Das ist keine "einfache" Rückkopplung sondern es sind so gesehen 2 Schieberegister: Das erste ist das große mit den 80 Bit. Das zweite ist ein kleineres mit 8 Bit. Das wird so gefüllt: Es werden mehrere Bytes aus dem großen Register ausgelesen, ein paar Bits ausgeblendet mit z.B. AND 00011001 und dann geXORt mit dem 8 Bit Register. Danach wird das 8 Bit Register noch ein paar mal hintereinander geschoben und mit einem vorherigen Stand geXORt. Das LSB dieses Registers wird dann nochmal mit dem LSB des 80-Bit Schieberegisters geXORt. Das macht soweit auch alles Sinn, habs auch schonmal nachprogrammiert (wobei ich nicht weiß ob ich das richtig gemacht habe...) aber noch nichts weiter erreicht. Problem ist vor allem: Es steht nirgends, wie das ganze Ding initialisiert wird. Ich gehe mal davon aus, dass die Uhrzeit/Datum als Teil eines Schlüssels verwendet wird. Merkwürdig ist auch folgendes: ... 0036 04a4 bcf 0x04,5 0037 0213 movfw 0x13 0038 05a4 bsf 0x04,5 0039 01b3 xorwf 0x13,f ... Was macht das? Speicherzelle auf 0 setzen durch XOR mit sich selbst? Zur Synchronisation: Ich denke das funzt schon ab dem 1. Datensatz den es erhält. Also alleine die aktuelle Uhrzeit braucht es dazu.
So wie du das beschreibst, wäre der Seed die aktuelle Uhrzeit/Datum. Das wird wohl letztendlich auch die Schwachstelle sein! Ist ja sequentiell und vorhersagbar! Denken heißt nicht wissen! Kann da mal jemand probieren? Ich habe leider keine Uhr und kenn mich mit PIC nicht aus. Eine Speicherstelle XORen und damit auf Null setzen, ist ein alter Hut. Bei irgendeiner CPU war das sogar der normale Weg und als Befehl 'Nullsetzen' in der Assemblersprache -> Binärcode ist dann XOR gewesen. Das mit den zwei Schieberegistern: Kann mich nicht erinnern, das vorher hier gelesen zu haben. Hm. Wo steht das? Jedenfalls, wenn das Verfahren so genau bekannt ist, müßte man doch dazu ne Menge im I-Net prinzipiell beschrieben finden.
Gast
#2150510
zu den auf 0 setzen per XOR waren afaik die AVRs, denn der "clr r16" befehl ist auch der "eor r16,r16" befehl ;-) Schau mal in den Assemblercode rein (ist im anderen Thread als .asm angehängt), dort findest du eine Speicherzelle mit 0x1c als Adresse, die auch nochmal ein paar mal geschoben und mit sich selbst verXORt wird. Gerade eben kam mir noch eine Idee: Wir gingen doch immer davon aus, dass jede Uhrzeit nur einmal vorkommt, was zuerst auch logisch erscheint. Aber was ist mit dem Oktober? Dort wird von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt, also die Uhr eine Stunde zurück. Da die Seite offenbar gerade down ist, stelle ich die Daten direkt hier online die ich noch aufm PC habe. Was bringts? Gehen wir mal von folgendem aus: Es wird ein Key errechnet mit z.B. 40 Bit Länge, hernach werden die Daten mit diesem Key geXORt. in DIESEM FALL (und nicht hier wie gezeigt wird!!!) würde gelten: Klartext XOR Key = verschlüsselte Daten auch gilt: verschlüsselte Daten XOR Key = Klartext aber auch (wichtig!): verschlüsselte Daten XOR Klartext = Key Damit eine Verschlüsselung dieser Art funktioniert, muss natürlich jedesmal der gleiche Key rauskommen, mit dem man hernach XOR rechnet. Der Key wird errechnet (vermutlich) durch einen Festen Teil und dem aktuellen Datum. ABER: Ich habe zwei Datensätze mit gleicher Uhrzeit (Zeitumstellung) genommen und für diese den Key zu errechnen versucht. In diesem Fall müsste eigentlich der Key gleich sein. DAS IST ER ABER NICHT! D.h. es wird vermutlich NICHT am Schluss verschlüsselte Daten XOR Key gerechnet um das entschlüsselte zu erhalten. Das wirft schonmal Kanditaten wie RC4 (vorerst) aus dem Rennen. Habt ihr Ideen was man sonst noch mit diesen Daten anfangen könnte die im Anhang sind?
Sorry das es so viele Probleme mit dcf77logs.de gibt, seit ein paar tagen macht der Server Probleme ohne ende, und ich weiß ums verrecken nicht woran das liegt. Alles deutet auf die Datenbankverbindung hin, aber das ist nicht das porblem, andere webanwendungen können problemlos darauf zugreifen. Ich versuche das Problem näher einzugrenzen
Gast
#2150551
IDEE: "normalen" (= fast wertlosen PIC) vom gehäuse befreien (gibt im I-Net anleitungen) und dann die Lockbits per UV(-Laser) löschen (wenn man weiß wo auf dem chip die sin), wenns geht dann den gesperrten PIC genauso entsperren und auslesen -> fertig PS: Das hier ist keine Anstiftung zu illegalen TAten, sondern eine eine algemeine Idee wie man einen (versehentlich) gesperrten PIC wider flottkriegt...
So, Ich hoffe das ich nun soweit im Griff habe, sollte es noch Probleme geben nicht Zögern eine mail zu scheriben! So, nun ende mit OT...
aaaaa schrieb: > DAS IST ER ABER NICHT! D.h. es wird vermutlich NICHT am Schluss > verschlüsselte Daten XOR Key gerechnet um das entschlüsselte zu > erhalten. Es muss nur ein Bit beim "selbstverändernden Schlüssel" sein! Wird das Bit für Sommer/Winterzeit mit als Schlüssel genommen, so ist es klar, das bei der So/Wi bzw Wi/So Umstellung bei gleichem Datum und gleicher Uhrzeit anderer verschlüsselter Text vorliegt.
>Max (Gast) >dann den gesperrten PIC genauso entsperren und auslesen -> fertig Und mit dem ausgelesenen HEX stellst du dann genau was an ?
@ Max ev. findet sich hier was oder wir fragen die mal lieb:P http://www.flylogic.net/blog/
Gast
#2150631
@alex: dachte ich mir auch. Nur dieses Bit wird eben nicht übertragen! Wenn du dir die beiden Übertragungen ansiehst, dann bekommt der Chip die 3 Pakete + Datum/Uhrzeit. (falls ich was übersehen habe, korrigiert mich bitte) @Peter: Wenn ich das ausgelesene HEX-File habe, dann brauch ich noch ein paar Stunden, dann hab ich auch den C-Code zum Entschlüsseln ;-) Mit ein bisschen Assemblererfahrung ist das gut machbar. Weitere Infos zum "aufmachen" des Chips: http://www.rampantapathy.co.uk/12c508a.html Falls es dieser ist, wie schonmal vermutet wurde (evtl. nur mit mehr speicher): Es ist also definitiv möglich! http://www.cl.cam.ac.uk/techreports/UCAM-CL-TR-630.pdf Seite 88 ;-)
Es gibt noch ein anderes Problem: Der Sender bekommt die Wetterdaten anscheinend im Paket per Internet. Im Sendezentrum DCF77 werden die dann an die eigentlichen Zeitdaten angehangen. Werden nun die Wetterdaten mit dem Zeitcode verschlüsselt, dann müßte der Wetterdatendienst die Zeitdaten a priori wissen! Das halte ich aber für unwahrscheinlich, denn die PTB hat noch diverse andere Abhängigkeiten, wie z.B. die Schaltjahrsekunde. So ganz offline können die Daten also nicht ankommen! Hm. Das die PTB die Zeitdaten vorher an den Wetteerdienst sendet, klingt unwahrscheinlich. Das die im Sendezentrum erst verschlüsselt werden, auch. Ich denke weiterhin, das die Wetterdaten anhand eines Seeds aus den Zeitdaten vrschlüsselt werden, wobei nur Zeitbits verwendet werden, die total regelmässig und daher vorhersehbar sind. Also nur einige wenige. Wie gesagt, der Code muß in der Lage sein recht kurzfristig zu initialisieren. Sonst dauern Wetterdaten ewig. Und was macht der Kunde nach dem Kauf der Uhr? Genau, er schaut drauf und will möglichst sofort Wetterdaten sehen.
aaaaa schrieb: > @Peter: > Wenn ich das ausgelesene HEX-File habe, dann brauch ich noch ein paar > Stunden, dann hab ich auch den C-Code zum Entschlüsseln ;-) Mit ein > bisschen Assemblererfahrung ist das gut machbar. Ja ne, iss klar. Träum weiter.
Mit dem richtigen Debugger durchaus machbar. Bis auf textuelle Labels und Kommentare, ist das Programm dann wieder da.
Gast
#2150724
@Peter: Warum nicht? Hab schon einiges direkt in Assembler umgesetzt: Mein letztes größeres Projekt an dem ich arbeitete (war eine Arbeit die man machen musste, Thema durfte aber selbst gewählt werden) hatte eine Bearbeitungsdauer von ca. dreiviertel Jahr und enthält, rein vom Code her, ca. 7.000 bis 8.000 Zeilen Assemblercode. Sicher ist der andere Code nicht mehr ganz so schön zu lesen, weil eben Kommentare, Bezeichnungen für Variablen usw. fehlen. Dennoch ist es aber definitiv möglich das Ding auch wieder "schön" zu schreiben. @Abdul: Wie denkst du läuft die Verschlüsselung genau ab? Also welcher Algorithmus wäre dein Tipp?
Abdul K. schrieb: > Es gibt noch ein anderes Problem: > Der Sender bekommt die Wetterdaten anscheinend im Paket per Internet. Im > Sendezentrum DCF77 werden die dann an die eigentlichen Zeitdaten > angehangen. Das ist ja weiter kein Problem > Werden nun die Wetterdaten mit dem Zeitcode verschlüsselt, dann müßte > der Wetterdatendienst die Zeitdaten a priori wissen! Das halte ich aber > für unwahrscheinlich, denn die PTB hat noch diverse andere > Abhängigkeiten, wie z.B. die Schaltjahrsekunde. So ganz offline können > die Daten also nicht ankommen! Hm. Das die PTB die Zeitdaten vorher an > den Wetteerdienst sendet, klingt unwahrscheinlich. Das die im > Sendezentrum erst verschlüsselt werden, auch. Die Uhrzeit ist vorhersagbar. Dadurch kann der Verschlüsseler auch auf eine Art bestimmen wann ein Datensatz gesendet wird. Eine Schaltsekunde oder Sommer, bzw. Winterzeit (Die 2 Bit) fließen nicht in das Wetterdatendiagramm mit ein (Siehe Eingangsdaten in meinen Logs) Es gibt auch Unter der Rubrik "Besondere Ereigbnisse" wo Wetterdatensätze fehlen, (es werden nur Nullen gesendet) eine Weile vorher wird aber Bit 15 für Störung gesetzt. z.B. http://www.dcf77logs.de/ViewLog.aspx?mode=special&file=17%20-%20St%C3%B6rung.log Es sieht so aus als hätte die PTB einen Puffer von 15 Min > > Ich denke weiterhin, das die Wetterdaten anhand eines Seeds aus den > Zeitdaten vrschlüsselt werden, wobei nur Zeitbits verwendet werden, > die total regelmässig und daher vorhersehbar sind. Also nur einige > wenige. > > Wie gesagt, der Code muß in der Lage sein recht kurzfristig zu > initialisieren. Sonst dauern Wetterdaten ewig. Und was macht der Kunde > nach dem Kauf der Uhr? Genau, er schaut drauf und will möglichst sofort > Wetterdaten sehen. wenn der Glück hat sind diese nach 3 Minuten da, einem Datensatz, (irgend einer der vier Tage), Unabhängig davon was vorher in den Chip hineingegangen ist, ein Datensatz von 82 Bit (80 bit ohne den Alarmbits) genügen um ein Wetterdatendiagramm zu dekodieren.
hoineyNa hallo, da tut sich ja richtig was ;-) also: @Peter W: gibt mir den Hex code: 1 Stunde, dann erklär ich Dir, wie die Chiffre funktioniert. Ist echt kein Thema, da hat Max schon recht. Aber: Chip aufmachen und mit UV-Laser die Bits löschen ist die andere Sache. Theorie soweit - sogut. Ich werd's nicht machen können. Eher mit Semi-Invasiven Angriffen (Vcc Glitch beim Erase etc.) Ich denke aber, hier kommen wir nicht wirklich weiter (wäre ja auch unsportlich ;-) BTW: ein PIC 12x508 wird kaum in C programmiert sein, somit hat man nach dem Disassemly quasi den gleichen Code wie der Programmierer vor dem Assemblieren (...und bei 2K Worten ist das eh Kindergarten.) @aaaaa: ... 0036 04a4 bcf 0x04,5 0037 0213 movfw 0x13 0038 05a4 bsf 0x04,5 0039 01b3 xorwf 0x13,f ... bit 5 an Adresse 4 schaltet die RAM Bänke um (ja, extrem eklig, ist aber so beim PIC, bei den größeren hast Du sogar 4 RAM Bänke. Also: es wird auf die Bank 0 umgeschaltet, dann das Byte von Adress 0x13 nach W geladen, wieder auf Bank 1 umgeschaltet und mit dem dort (also eigentlich mit Adresse 0x80 + 0x13 (weil Bank1) = 0x93 verknüpft. Und: Der PIC rennt nach dem Reset bei Adresse 0 los, da steht ein Sprung nach weiter hinten. Ab Adresse 1 steht die "Schiebe-Register Routine" als Subroutine, wird wohl vom Hauptprogramm aufgerufen. Aber ich sage es nochmal: ich halte das ganze für einen "Honeypot". Es wäre doch ein sehr großer Zufall, dass ausgerechnet das Kernstück der Crypto-Routine als einziges sichtbar ist...ich hätte es auch so gemacht ;-) Wir sollten uns eher auf die Telegramme von Thomas (nochmal vielen Dank an dieser Stelle) konzentrieren. Damals wurde auch ein bisschen herumgemessen. Bit 6 (oder 7) wurde anscheinend beim Einlesen "übersprungen", also nicht verwertet. Macht ja auch Sinn (Alarmbit). Es wurde mal von einem Decoder Chip berichtet, der 1 Bit korregieren konnte (der PIC kann es nicht, habe alle Bits durchprobiert, nur das Alarm Bit war egal). Das spricht dafür, dass die Eingangsdaten auch Korrektur- (oder zumindest Check-) Daten enthalten um Übertragungsfehler zu erkennen, ggf. zu korregieren. Die sollten sich doch finden lassen. Wenn wir das haben, können wir "Choosen Plain (oder eigentlich Crypt) Text Atacken fahren. Das sollte in jedem Falle weiterführen. Ich hatte die Daten von Thomas mal nach Ausgangsdaten sortiert (sollten noch irgendwo hier im Thread oder im alten stehen). Da kam einiges an gleichen zusammen. Gruß, Walter.
Man könnte eines versuchen: zuerst einen bereits gesendeten Code nochmals reinsenden, und schauen ob dieser nochmals decodiert wird. Natürlich bit für bit / sekunde 1 mal. Dann das ganze testen, mit welcher schnelleren Geschwindigkeit das noch funktioniert (nicht das der Programmierer alleine schon an der Schrittgeschwindigkeit ein reverse-engeneering unterbinden wollte). Danach, wenn das geklappt hat, können wir etwas flotter testen, wie was verschlüsselt wurde. Wir senden also den Code nochmals rein, verändern aber diesmal die Sekunde. Bleibt das Ergemnis gleich = Sekunde ist nicht Keyrelevant. So machen wir das dann mit Minute, Stunde, Datum etc. So können wir rausfinden, ob die Zeit ein Codefaktor ist. Danach sollten wir anfangen die vorderen Bits zu verändern, und schaun was als Ergebnis rauskommt. Dumm nur, wenn ein CRC eingebaut ist, und ne Prüfsumme mitübertragen wird.
Wenn die Zeit da ist kann ich über Ostern ja mal einen weiteren Decoder an den Server Anschließen, welchen Ihr dann für eure zwecke nutzen könnt. Nachteil ist nur, das lediglich alle 40s ein Datensatz dekodiert werden kann. Ich habe noch 2 weitere Decoder, einen für Entwicklungszwecke (DCF-Reciever software) und einen weiteren als Backup-decoder, welcher an meinem Standrechner läuft. Als einziges lässt sich Bit 7 Kippen, dies ist bei alarmsituationen gesetzt, ebenso wird bit 0 für Alarmsituationen verwendet, lässt sich aber nicht kippen, Vermutlich prüft der Chip damit, ob es sich hier um ein Wetterdatensatz oder ein Alarmdatensatz handelt. sobald nur ein bit an den Daten der Urzeit gekippt wird (gut ich habe ncht jedes einzelne getestet) Wird nicht mehr dekodiert. Einen Datensatz kann man immer und immer wieder dekodieren, mit gleichem Ergebnis.
War nicht erwähnt, es würden Bitfehler korrigiert? Erst war die Sprache von zwei, später wurde das auf einen verifiziert. Wenn ich recht erinnere. Jetzt auf einmal keiner mehr? Ich habe leider keine Idee, wie der Algorithmus bzw. sein Schlüssel aussieht. Aber so ein PIC ist nicht riesig und kann wohl auch kein Flash für Daten bereitstellen zur Laufzeit (??), oder sich selbst durch Programmcode zerstören (??). Meiner Meinung nach, kann man bei der PTB einfach Bitmengen mieten. 2 wurden an den Alarmdienst vergeben. Die anderen eben an den Wetterdienst. Im Sender werden die Bits einfach nur noch per Maske verodert. Naja, vielleicht denke ich auch praktischer als die Leute bei der PTB ;-) Es kann natürlich auch mehrere Code-Versionen geben! Sowohl was den PIC angeht, als auch die übertragenen Codes. Wenn einer verschlissen ist (gehackt), wird der nächste benutzt. Mal sehen wie lange der Thread noch da ist. Thomas, walte deines Amtes!
Hallo, Was die bitfehlerkorrektur angeht, Es scheint Chipabhängig zu sein, der Chip von Texter damals konnte glaub ich ein Bit korrigieren, meine können das alle nicht,... Meine Chips stammen alle aus Tfa Meteotronic start/profi Diese haben die gleiche Platine, der unterschied ist nur das Display.
Gast
#2151047
Thomas Berends schrieb: > sobald nur ein bit an den Daten der Urzeit gekippt wird (gut ich habe > > ncht jedes einzelne getestet) > > Wird nicht mehr dekodiert. Vielleicht solltest du dann auch das Pariätsbit mitkippen. Dann ist alles wieder ein gültiger Datensatz. Wird dann das selbe dekodiert?
Das Paritätsbit fließt nicht in die 80 Bit Eingangsdaten mit ein!
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Nirgends wird eine Parität verwendet. Die Parität dient nur zur übertragung vom Sender zum Empfänger, dieser kann damit gegenprüfen, ob ein Telegramm richtig empfangen wurde, macht auch wenig Sinn das der Decoder zusätzlich die Parität überprüft, wäre dann ja Doppelt, dieser Muss nur Prüfen ob die Wetterdaten korrekt entschlüsselt wurden, weil dies ja nicht vom Empfänger geprüft werden kann.
Gast
#2151108
Wie ist das eigentlich: Sollte eine gute Verschlüsselung nicht so aussehen: Die Daten haben "rein zufällig" 0 und 1 an den jeweiligen Positionen. Das wird ja für die höheren Bits über 15 recht gut erreicht. ABER: Die niedrigeren Bits sind doch viel regelmäßiger. Seid ihr euch überhaupt sicher, dass diese Bits in die Verschlüsselung einfließen und dass dies NICHT eine (evtl. unverschlüsselte) Prüfsumme ist? Das würde dann zwar nicht mit der Patentschrift übereinstimmen, aber noch weniger glaube ich, dass der Anfang eines verschlüsselten Pakets so wenig "zufällig" ist, und dann ab Bit 14 oder so, die Werte nahezu perfekt sind. Was denkbar wäre, ist, dass diese Daten eine Art Initialisierungsvektor sind. (wenn man weiterdenkt könnte man auch vermuten, dass man bewusst manche schwache Vektoren ausgelassen hat. Gab damals ein ähnliches Problem bei WEP) Es würde dafür sprechen, da diese Bits nicht verschlüsselt sein können und auch nicht nicht genau 50% 1 und 0 haben müssen.
Hallo aaaaa, wie Thomas schon angemerkt hat: es gibt anscheinend Chips, die korregieren können. Meiner Meinung nach dürfen diese Korregierenden Code nicht verschlüsselt sein da im Falles eines Übertragungsfehlers im verschlüsselten Prüf/Korrektur Teil keine Korrektur mehr möglich ist. Ich nehme also an, dass zuerst die Nutzdaten verschlüsselt werden und dann die Korrekturdaten angehängt (oder vorangestellt) werden. Es stellt sich noch die Frage, ob die Korrekturdaten "nur" über die Wetterdaten erstellt werden oder auch den Zeitstempel mit einschließen. Wir haben somit vermutlich 22 Bit Wetter 18 Bit Korrektur 40 Bit Zeitstempel In Summe 80 Bit, die in den Controller reingeschoben werden Weitere Mutmaßung: Wetter und Zeit sind zusammen 62 Bit Nimmt man z.B. 2 Bit für Fehlererkennung (mini Hash), dann bleiben 16 Bit für Korrektur. Mit 16 Korrekturbit kann man z.B. eine Matrix von 8x8 aufspannen Könnte so aussehen: WWWWWWWW P WWWWWWWW P WWWWWWFZ P ZZZZZZZZ P ZZZZZZZZ P ZZZZZZZZ P ZZZZZZZZ P ZZZZZZZF P PPPPPPPP W: Weterbit F: Fehlererkennung Z: Zeitbit P: Paritätsbit Wenn jetzt ein Wetter oder Zeitbit kippt, stimmen 2 Paritäten nicht mehr (einmal Zeile, einmal Spalte), damit kann ein Bit korregiert werden. (Achtung: alles nur eine Überlegung) Generell könne aber auch ein stärkeres Korrekturverfahren eingesetzt werden, wie BCH (z.B. Reed-Solomon) Zur der Schieberegisterroutine: Hier werden anscheinend alle 80 Bit behandelt. Wäre ja nicht nötig, da 16 Bit davon anscheinend für die Fehlerkorrektur verwendet werden und auch nicht mögliche, da diese ja garnicht in die Verschlüsselung miteinfließen, da sie zum Zeitpunkt der Verschlüsselung noch garnicht bekannt sind. Bitte korregiert mich, wenn ich falsch liege. Gruß, Walter.
Nachtrag:
Um das ganze zu Vereinfachen nutze ich jetzt einfach mal die gängigen
Abkürzungen:
P -> Plaintext, Klartext
C -> Chipher text, verschlüsselte Daten
K -> KEY
E -> Fehlererkennung / korrektur
ich gehe davon aus, dass C abhängig ist von:
- P
- K (Zeitstempel)
- S evlt. ein Schlüssel
Ich vermute, dass C immer unterschiedlich ausfallen, da K immer anders
ist.
Wenn sich die 40 Bit wirklich aus C und E zusammen setzen und E durch
eine Paritäts-Matrix gewonnen wird müßten sich die 40 Bit mindestens um
3 Bit unterscheiden (ein geändertes Bit in C und folglich 2 geänderte
Bits in E).
Ich werde die Daten von Thomas mal daraufhin untersuchen.
z.B. sind hier 2 Datensätze, die sich nur um 1 Bit in K1 unterscheiden
und sich in P gleichen:
vv vvvv vvvvv vvvvvvvvv vvv vv vvvvv
C1: 1100100010111000110110111000001111001000
C2: 1111100101010111011001000110110100010111
v
K1: 00011100_0_1100000001010001001010010010000
K2: 00011100_1_1100000001010001001010010010000
^
P1: 0100010000000100100101;10 Mo, 14.09.2009, 06:38 Uhr
P2: 0100010000000100100101;10 Mo, 14.09.2009, 07:38 Uhr
In C+E sind 10 Bit identisch, 30 unterschiedlich (bei einem Bit
Unterschied in K)
noch ein Beispiel:
v vv vvvv vv v vvv v v v v
C1: 1010010010110010100100011000010101111000
C2: 1000011110111101111110010110110111101100
v
K1: 10010100_1_1001000010010000010011110010000
K2: 10010100_0_1001000010010000010011110010000
^
hier haben wir 23:17 (23 gleich, 17 unterschiedlich)
P1: 0100010000000100100101;10 So, 12.04.2009, 13:29 Uhr
P2: 0100010000000100100101;10 So, 12.04.2009, 12:29 Uhr
und noch ein drittes Beispiel, diesmal die Abweichung an stelle X:
vvvvvvv v v vv v v vvv vv v vvv
C1: 0011101100111010111010101111011111110010
C2: 1100010110110001110000010100011011101110
v
K1: 011001000_0_000000000001000010010010010000
K2: 011001000_1_000000000001000010010010010000
^
P1: 0100010000000100100101;10 Mo, 20.04.2009, 00:26 Uhr
P2: 0100010000000100100101;10 Mo, 20.04.2009, 02:26 Uhr
hier: 18:22
Wie eingangs erwähnt gibt es vielleicht noch ein S, mit dem K so
bearbeitet wird, dass die "Konfusion" möglichst groß wird, es also keine
ähnlichen Ks gibt.
Soweit meine momentanen geistigen Ergüsse - ich gehe mich sammeln und
lasse meinen Rechner nach geringen Abweichungen in C suchen.
Walter.
Gast
#2151577
hat einer von den mitlesenden einen Chip, der auch Korrigieren kann? Bzw. kennt wer erhältliche (und bezahlbare!) Stationen die das können? Denn dann könnten wir mal klären, welches der 3 Datenpakete überhaupt WAS enthält. Wenn man nämlich z.B. 2 Bits (die nicht auf der gleichen Seite sind in dieser Fehlerkorrekturmatrix!) in der oben beschriebenen Fehlerkorrektur ändern würde, dann müsste sich das dahin auswirken, dass ein Bit der Daten "korrigiert" wird. Ein weiterer Schritt wäre, der aber sehr viele Versuche und Zeit erfordert: Herausfinden wo genau die Daten stecken. Ein 1 Bit Fehler würde immer korrigiert werden. Wenn man aber 2 mal einen 1 Bit Fehler hätte, dann würde das (sofern er nicht erkannt wird) zu 2 gekippten Bits in den entschlüsselten Daten führen. Evtl. wäre es sinnvoll, wenn man ermitteln würde, was wir da überhaupt vor uns haben. Denn dass die ersten 14 Bit wirklich verschlüsselte Daten sind glaube ich kaum. Sonst wäre das viel "schöner" verteilt mit den 0 und 1.
aaaaa schrieb: > Wie ist das eigentlich: > Sollte eine gute Verschlüsselung nicht so aussehen: Die Daten haben > ... > Was denkbar wäre, ist, dass diese Daten eine Art Initialisierungsvektor > sind. (wenn man weiterdenkt könnte man auch vermuten, dass man bewusst > manche schwache Vektoren ausgelassen hat. Gab damals ein ähnliches > Problem bei WEP) > Es würde dafür sprechen, da diese Bits nicht verschlüsselt sein können > und auch nicht nicht genau 50% 1 und 0 haben müssen. Es können keine 50% sein! Niemals!! Verschlüsselung muß immer eine Asymmetrie haben, allerdings kann die auf höherer Ebene erfolgen! Sollte auch, sonst ist das System mit den heutigen Methoden zu leicht knackbar. Ich nenne das mal eine innere Verschränkung der Vektoren. Kryptos werden dafür sicherlich bereits Begriffe geprägt haben. Die einzige Ausnahme ist die unknackbare Methode, einen Datenstrom per XOR mit einem Zufallsstrom zu verknüpfen. Ist der Zufallsstrom hinreichend gut zufällig und länger als der Datenstrom, so ist es prinzipiell nicht knackbar! Hier kann also Symmetrie herrschen, muß aber nicht in der Praxis! Daher der Begriff hinreichend. Diese Methode kanns aber nicht sein, den der Zufallsstrom ist bei den Wettersystem nicht vorhanden. Was mir noch einfällt: Die Sache mit den 15 Minuten Paketen zur PTB stand irgendwo bei denen! Das scheint also sehr wahrscheinlich. Vielleicht findet man in den Logs einen Aussetzer von genau 15 Minuten.
Abdul K. schrieb: > Was mir noch einfällt: Die Sache mit den 15 Minuten Paketen zur PTB > stand irgendwo bei denen! Das scheint also sehr wahrscheinlich. > Vielleicht findet man in den Logs einen Aussetzer von genau 15 Minuten. Siehe da, nach 15min der Störung werden keine Wetterdaten mehr gesendet: http://www.dcf77logs.de/ViewLog.aspx?mode=special&file=17%20-%20St%C3%B6rung.log Hier sind es 13 minuten: http://www.dcf77logs.de/ViewLog.aspx?mode=special&file=18%20-%20St%C3%B6rung.log Das könne einen 15min-Puffer andeutetn, dies habe ich dort aauch schon geschrieben Beitrag "Re: Was ist aus dem Thread der MeteoData geworden?" Bearbeitungsgrund: Links korrigiert
Gast
#2151672
noch ein Link zum Thema Chip Gehäuse öffnen.http://cms.diodenring.de/en/electronic/mikrocontroller/83-ic-decapsulation Scheint nicht so ein abwägiger Weg zu sein.
würde ich gerne ausprobieren - wo bekomme ich NHO3 mit 90% her ;-)
Zur Not in der Apotheke. Gruß Thomas
Gast
#2152721
Walter Freywald schrieb: > würde ich gerne ausprobieren - wo bekomme ich NHO3 mit 90% her ;-) ich denke das wäre noch die Vorgehensweise mit dem größten Erfolgsversprechen. denn möglich ist es definitiv. hab auch mal gegoogelt: scheint mehrere händler zu geben die das Zeug verkaufen, allerdings nur mit ca. 60%. sollte auch gehen? würde vermutlich nur länger dauern
Gast
#2152737
aaaaa schrieb: > nur mit ca. 60%. sollte auch gehen? würde > > vermutlich nur länger dauern Zitat von der seite in meinem Link: "Warum geht nicht auch 65%ige HNO3? Diese enthält zuviel Wasser. Das führt zu zwei Problemen: Zum einen läuft die Reaktion mit dem Kunststoff stark verlangsamt ab, zum anderen greift die verdünnte Säure das Kupfer des Pads und der IC-Beinchen an. Interessanterweise tut das die 90%ige Säure nicht (zumindest nicht so sehr)." Scheinbar ist die Säure in der Wasser enthalten ist gegenüber Metallen agressiver. Säure zum Ätzen von Leiterplatten hat ja auch eine bestimmte Konzentration und ätzt nicht zwangsläufig schneller wenn sie höher konzentriert ist.
Die Säure muss wasserfrei sein!
Und dann haste einen freien Chip! Und was dann? Oder hat jemand den passenden Laser und weiß wo er brennen muß? Und vergeß nicht den schweren Marmortisch! Im Hochhaus wird das also nix. Bei der Vorgehensweise würde ich dann eher eine Sammelaktion für die 1000 Euronen durchführen. Es gibt ja ein Angebot. Sogar nach DE-Recht. Eigentlich sind die Wetterdaten eh uninteressant. Das Ganze erinnert stark an Nintendo-Sammelkarten auf dem Schulhof. Viel Spaß und Tränen, wenig Sinn, viel Kosten für die Eltern. Die einzige mir interessant erscheinende Anwendung, wäre die eigene Nutzung für Projekte, sollte sich die Übertragung als robust und gut verschlüsselt, erweisen. Die 1-Bit Fehlerkorrektur mit 2-Bit Fehlererkennung wäre dann aber das mindeste, denn es gibt viele Alternativen.
Abdul, hast Du nicht den Sinn des Ganzen begriffen? Es ist die Ambition herauszufinden wie es geht! Natürlich könnten wir uns selbst eine Verschlüsselung ausdenken. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Auch könnten wir jemand Geld geben, der das macht! Einfach wäre es den Programmieren zu schmieren. Aber das ist nicht das Ziel! Ziel ist es, es zu können! Das ist wie mit den Leuten, die Zuhause an einem Schließzylinder "Lockpicking" betreiben. Nur um es zu können, und nicht um später irgendwo einzubrechen...
Ja ja. Der zweite deinige Absatz hat aber wenigstens praktischen Nährwert -falls du mal vor der eigenen Haustür stehst. Wer der Programmierer ist, ist übrigens unbekannt. Hatte mal geforscht, aber keinen gefunden.
Abdul, glaubst Du die "Lockpicker" haben ihr Werkzeug immer dabei, falls mal der Schlüssel weg ist? Zudem ist dieses Projekt hier im etwas zu lernen. Aber Information wird wohl anderst gewertet als materielle Dinge... Ich hab mittlerweile den Verdacht, Dir passt es nicht, das wir dort forschen! Leiste bitte konstruktiven Beitrag, oder lass es! Rumstänkern bringt nichts, und macht nur den Thread kaputt.
Schön, das die Anfeindung von Alex nicht gelöscht wurde, meine Verteidigung aber sehr wohl! Leute, ich habe da verständlicherweise keine Lust mehr. Wer weiterdiskutieren will zum Thema, findet mich an besagter Stelle. Kennt ihr ja.
Zurück zum Thema: @Abdul K. ich habe was von ner Maske gelesen (ja, ruhige Hand sollte man beim Ausschneiden haben ;-) Die legt man auf den Die und geht mit nem "normalen" UV Löschgerät ran. So ein Teil hab ich. Teilweise liegen die "Lockbits" weit genug vom "Restflash" entfernt. Zur Analyse: Ich lasse gerade eine SW über die Daten von Thomas laufen, die Datensätze mit 4 oder weniger Bitunterschieden suchen. Da scheinen einige zu sein. Im Anhang ein Auszug von den bisherigen Daten Die Zahl vor der ersten Zeile ist die Zeilennummer (Referenz), die Zahl vor der 2. Zeile die Anzahl der Bitunterschiede. Wenn die SW durch ist (sind ja nur schlappe 217000 Zeilen) hänge ich mal die komplette Liste an. Gruß, Walter.
@ Walter, Die datensätze die vor einem Bestimmten zeitraum dekodiert wurden, wurden mit einer testsoftware aus den empfangenen Logdateien dekodiert, diese Logdateien beginnen mit "WETEOTIME Wetterdaten" hier kann ich keine Gewähr auf richtigkeit geben, wie man auch im ersten datensatz aus deiner simms.txt erkennen kann, ist dort als Quittierung 00 = Fehlgeschlagen und nicht das herkömmliche bitmuster bei fehlerhafter dekodierung. Zu der Zeit hatte ich noch nicht die richtigen timings (USB Adapterchip Eingang zu träge) laufen. Ich werde die Logdateien welche falsch sein könnten, nachträglich dekodieren, sodass ihr da korrekte Daten habt. Auch wenn es sich dabei nur um <10% der Gesamtdatenmenge handelt. Ich dachte bisher das sich das nur auf einzelne Datensätze auswirkt aber es sind offenbar mehrere nicht korrekt. Es handelt sich hierbei um die Logdateien DCFLog00001.log bis einschließlich DCFLog00115.log Ich werde diese ab morgen nochmal durch den Decoder jagen. Gruß, und gute nacht Thomas.
@Thomas: danke. Meine Überlegung ist wohl doch etwas fehlerhaft. Ich habe der Verleich abgebrochen (Ergebnis im Anhang). Es kommen durchaus Datensätze mit nur 3 Unterschieden in den ersten 40 Bit vor. Dafür sind aber einige Unterschiede im Zeitstempel. Da die Fehlerkorrekturdaten den Zeitstempel wohl mit einschließen muß ich diese also auch berücksichtigen. Neue Überlegung, neuer Versuch: Ich führe jetzt 2 Vergleiche durch, einmal für die ersten 40 Bit, einmal für die zweiten 40 Bit und stelle alle die Datensätze dar, der Unterschiedssumme < 11 ist. Gruß, Walter.
Hallo leute, das Ganze ging doch schneller als erwartet, ich habe hier jetzt einen Decoder online gestellt, vorherst nur einen, da ich den anderen nur zum durchlaufen der Logdateien bebötige. Wer Zugriff auf den Decoder erhalten möchte, dem Bitte ich um eine PN, da gebe ich dann den Link aus. Gruß Thomas
Gast
#2156555
Zur Fehlerkorrektur, die ist vollständig dokumentiert aus einem Bericht über die verwendung des DCF Signals für den Zivilschutz vor der Verwendung als Wetterdaten. Die Gültigkeit ist verifiziert. Zum Pic. Es wurde ein modell ermöglicht, wo die ersten 64 bytes nicht verschlüsselt und immer programmierbar sind. Nur von 1 auf 0, aber das reichte um genügend Einblick in die Entschlüsselungsroutine zu haben und um sei es durch injekting wrong code als auch durch dumping intermediade results den Datenstrom zu entschlüsseln, auch wenn immer noch die Möglichkeit besteht, daß mehrere Systeme vorhanden sind und die dann über den Sender umgeschalten werden kann.
Hallo, Nachtrag: Ich habe doch entschlossen den Link allen zur verfügung zu stellen, http://www.dcf77logs.de/DecoderAccess.aspx Gruß Thomas
Thomas Berends schrieb: > Ich habe doch entschlossen den Link allen zur verfügung zu stellen, > http://www.dcf77logs.de/DecoderAccess.aspx Nicht schlecht, und per Datenbankabfrage werden auch keine gleichen Daten zweimal dekodiert nehme ich an.
Die ganzen DCF-Logs sind nicht in einer Datenbank gespeichert, das einzige was in einer Datenbank gespeichert ist, ist der Zeitraum einer Logdatei. Es geht alles direkt an den Decoder, keine umwege über eine Datenbank oder ähnliches. Das heißt wenn 2mal hintereinander das gleiche rein geht, dann wird der decoder auch zweimal genutzt. Aber Vielen Dank für den Vorschlag, so könnte ich die Auslastung des Decoders verringern, in dem ich die datenbank ausnutze. Ich mahc mich dann mal gleich an die Arbeit
So, nun werden bereits dekodierte Datensätze aus der Datenbank geholt, diese ist jetzt noch ziemlich leer. Die Meteologs werden nicht als Datenquelle genutzt. Sollte das ergebnis mal 111111111111111111111100 sein ist dies ein Indiz, das etwas mit der hardware nicht stimmt, sollte das wiederholt der fall sein, bitte ich um eine kurze email.
Gast
#2156870
chris: bist du das "original" aus dem anderen thread? Habt ihr schon Erfolge mit eurer technik gehabt? konntet ihr den algorithmus identifizieren? hättest du noch weitere details zur fehlerkorrektur?
Gast
#2157537
So, habe mir gerade die Daten angeschaut, bei denen das Ergebnis 22x 0 herauskommt. Es waren ja fast 25 Stunden, 472 Telegramme. Interessant (siehe angehängtes File): ein Telegramm hat bei den Eingangsdaten nur 22 Einsen (2011'0121:2008). Ein Telegramm mit 26 Einsen hat 12 führende Nullen (2011'0121: Als Maximum sind 3x 42 Einsen im Eingang. Die zweistellige Zahl nach dem Leerzeichen ist die Anzahl der Einsen. Ein Telegramm ist dabei, bei dem nur ein Bit im Ergebnis gesetzt ist (2011'0121:2002). Dort sind im Eingang 27 Bits high. Noch eine Unstimmigkeit: 000000000000000000010000 01 2009'0718:0720 steht im Log 010001000000010011010110 08 2009'0718:0720 gibt der decoder aus Thomas, könntest Du bitte die Decoder-Abfrage noch erweitern, sodass die Ein- und Ausgabe decodiert und kompakt angezeigt wird? Das Datumformat 2011'0423:1125 wäre mir ganz recht. Woher kommt eigentlich das Gerücht der 13 Abgriffe des Schieberegisters? Ich glaube, wir kommen so nicht weiter, das ist nur ein Stochern im Trüben, ich sehe nur zwei Möglichkeiten: wir besorgen uns eine größere Menge an Decodern und klemmen die an µCs, die dann systematisch alle sinnvollen Kombinationen abgrasen. Wie lange dauert eine Abfrage insgesamt? 280ms? Oder wir machen die ICs auf. Hat jemand ein Foto des PICs, auf dem man erkennt, wo die Fusebits sind? Oder wir versuchen es nochmal mit den Powerspikes, das kann doch nicht soo schwer sein.
@chris: schon lange nichts mehr gehört. Hast Du was herausbekommen ? Ich habe mal die Vergleiche angehängt. Weiß noch nicht genau, was wir daraus erkennen können, vielleicht hat ja jemand ne Idee. Aufbau: Erste Zeile vor dem Doppelpunkt: Zeile, mit der Verglichen wird Zweite Zeile vor dem Doppelpunkt: Unterschiede in Crypt, Unterschiede im Zeitstempel. Das Kleinste, was ich im Crypt gefunden habe ist 3, das Kleinste im Zeitstempel ist 1 (ist klar), das Kleinste in Summe ist 3,5 4,4 5,3 also immer mindestend 8 Unterschiede in den ersten 80 Bit Gruß, Walter.
@eProfi, in n Logdateien vor Februar 2009 können Datensätze falsch sein, hier handelt es sich um die Ersten nachträglich dekodierten Datensätze, damals gab es noch Probleme mit den Timings, vor 10 oder 11 Posts habe ich darauf aber noch hingewiesen... bis einschließlich dcflog00115.log ich bin dabei diese datensätze neu zu entschlüsseln, dies dauert aufgrund der Wartezeit zwischen den Vorgängen jedoch mehrere Tage bis Wochen.
Gast
#2157835
Thomas: Du beziehst Dich auf 21.04.2011 00:46. Du gibst Du nicht 100% sicheren Logs bis 115 an, mein Beispiel ist aber MeteoLog_DCFLog00316.log Könntest Du so gut sein und meine anderen Punkte beantworten? Vor allem: wie lange dauert eine Dekodierung insgesamt? Kann ich Dir eine Datei mit Telegrammen schicken, die der Dekoder dann im Batch-Betrieb abarbeiten kann (wenn nichts anderes zu tun ist)? Vielen Dank für Dein / Euer tolles Engagement! Chris: hast Du bitte einen Link (oder einen anderen Hinweise / Suchbegriff) auf die Beschreibung der Fehlerkorrektur? Toll, dass Du Dich wieder meldest!
@chris, könntest Du mir bitte den Patch zukommen lassen, hatte damals leider nicht geklappt. Würde damit gerne ein bisschen herumexperimentieren. Danke. Walter.
offenbar sind da mehr datensätze kaputt als ich dachte. das kommt vor allem vor wenn der decoder meldet, dass er nicht bereit ist, gelegentlich setzt der seinen RDY-Ausgang für ein paar µs auf Ready und das wird dann offenbar vom dcf-receiver falsch interpretiert. Leider weiß ich nicht wann genau ich dieses Problem entdeckt und beseitigt habe. jedoch sollten diese Datensätze die äußerste ausnahme darstellen, alle Datensätze mit 00 am ende sind sowieso fehlerhaft, da die letzten beiden bit nur den Decoder-Status darstellen! Außerdem kann ich dort an dem Punkt sagen das ich 18.07.09 um 7:20:15 morgens den RAM des PCs zugemüllt habe, aus irgendeinem Grund fraß der Webserver so dermaßen viel RAM das der DCF-Receiver mitten in dem dekoder nicht mehr genug daten geben konnte und es zu dem resultat kam, zumindest sagt dies eine Systemlog aus, das der Webserver aufgrund massiven Speicherbedarfs automatissch beendet wurde. Zur Antwortzeit des Decoders weiß ich nicht viel, Ich bin mir absolut unsicher, vermute dort aber eine Zeit zwischen 180 und 250ms. ein Kompletter dekodiervorgang Eingeben und Rausholen der Daten inklusive dauert etwas über eine Sekunde. Ich mache das ganze mit dem PC, alles Softwarebasiert, und nicht mit einem Mikrokontroller. Die einzige Hardware ist der USB-Adapter und der Chip selbst. Im Ursprünglichem Thread wurde dies genau gemessen. Eine Datei mit Datensätzen kannst du mir gerne geben, jedoch muss cih erstmal meine Decoding-Anwendung umschreiben, weil diese in der Regel die DCF-Datensätze dekodiert, sprich drei minuten-sätze einließst, aufbereitet und an den Decoder sendet (dürfte aber nicht all zu aufwändig sein). Aber die ersten 115 Logdateien sind eventuell Fehlerhaft, und diese Dekodiere ich jetzt. Zum Parsen des Datums und der Urzeit, Ich möchte ungern noch etwas an der DCF-Seite ändern, da das ding immoment schon so dermaßen verfrickelt ist, und jeder kleinste eingriff schon immensen aufwand verursacht. montag und Dienstag habe ich noch frei.
Ich habe gerade nochmal den "alten" Thread durchgelesen. Im Beitrag von Dexter (25.08.2007, 13:37): - Any single bit error in the time data used as key (bits 42 to 81 of the input) makes the decoding impossible. - Any single bit error in the cipher text (bits 0 to 41 of the input) will be detected, corrected and signed in the output by DCIC. Ich interpretiere: - Fehlerkorrektur gilt nur für Crypt Daten - Fehlererkennung gilt für Crypt und TimeStamp Ich bin verwirrt ! @chris: bitte hilf mir auf die Sprünge mit der Fehlerkorrektur. Danke. Gruß, Walter.
Gast
#2158004
Walter Freywald schrieb: > - Any single bit error in the cipher text (bits 0 to 41 of the input) > will be detected, corrected and signed in the output by DCIC. Für den derzeit online abfragbaren Chip scheint das nicht vollständig zu stimmen: Bit 0 und 7 kann man zumindest bei einigen willkürlich rausgesuchten Nachrichten einzeln oder gemeinsam kippen ohne die decodierte Ausgabe zu verändern. Alle weiteren Zwei-Bit-Fehler mit invertiertem Bit 0 und einem weiteren invertierten Bit resultierten in Fehler-Ausgaben (100010000000100000001110), der verwendete Teststring (ohne Invertierungen) war 011100100110100010101011111011001011101101001000100000000000100100001001 1110001000. Vielleicht schiebt ja irgendwer anderes noch die weiteren 3240 möglichen Eingaben mit Zwei-Bit-Fehler durch den Chip.
Gast
#2159513
Ich hab mir ein Skript geschrieben das gerade alle 2-Bit Fehler durchprobiert und an tommys decoder schickt. Ich mache aber erstmal nur 2-bitFehler auf den ersten 42 Bit. Alleine das dauert schon lange genug... Wird noch einige Stunden laufen (kann ja nur 1 mal pro Minute oder so nen Code reinschicken) bis ich Ergebnisse habe.
Ich habe soeben den 2. decoder für den webzugriff freigegeben, @aaaaa, du darfst dein intervall um die hälfte verkürzen, alle etwa 25s kannst du nun daten reinschicken... dann dürfte es schneller gehen. leider habe ich nur die ersten 29 Logdateien dekodiert, es dauert einfach zu lang.
Hallo, @Thomas: super, vielen Dank für die DoppelDecoder Seite ;-) ich hab mal weiter verglichen und folgende Zeilen gefunden (s.Anhang) es sind also nur 2 unterschiede in den ersten 40 Bit (bit 0 und Bit 7 hab ich vorher entfernt). Vielleicht hat ja jemand eine tolle Idee dazu. Weiter ist mir aufgefallen, dass in der Patentschrift von 42 (3*14) Datenbit gesprochen wird, 22 Daten (würde ja passen) und 20 Fehlerprüfbit, nur fallen bei uns ja Bit0 und Bit7 weg, also bleiben 20 Bit Daten oder 22 Daten und 18 Korrekturdaten. Wenn dem so ist, dann ist das Patent IMHO wertlos, oder schließt das andere Bitaufteilungen mit ein ?
und noch was: ich habe pro stelle (1-40) das Auftreten von Unterschieden aufsummiert. Dabei zeigt sich eine deutliche Stufe von Bit 1-12 -> 13-40 (s.Anhang). Die durchschnittliche Unterschiedssumme liegt im ersten Bereich ( 1-12) bei ~2213 (13% unter dem Gesammtdurchschnitt) im zweiten Bereich (13-40) bei ~2697 (6% über dem Gesammtdurchschnitt) im gesammten Bereich (1-40) bei ~2552 Ich bin mir noch nicht ganz klar, was das bedeutet - I'm thinking... Walter.
Gast
#2159991
Hallo, erste Ergebnisse aus meinen weiteren Versuchen mit tommys decoder: 2-Bit-Fehler werden immer erkannt. Habe alle Möglichkeiten in den 3*14 Datenbits durchprobiert. Ausnahme: Bit 0 und 7 kann man auf 1 kippen, das ändert nichts. Ansonsten gibt es aber keine Ausgabe, sondern nur einen Fehler. Also fassen wir zusammen: Erkennen und Korrigieren von 1-Bit-Fehlern ist möglich (Korrigieren nur mit Spezialdecodern) Erkennung von 2-Bit-Fehlern scheint auch immer möglich zu sein (Korrektur aber offenbar nicht, auch nicht mit Spezialdecoder) So ein Prüf-Raster wie weiter oben beschrieben, würde dieses Verhalten aufweisen. Der nächste Schritt wäre jetzt: 3 Bits gleichzeitig zu kippen. Mit den aktuellen Decodern würde es aber ca. 4 Tage dauern (wenn man jede Minute 2 Möglichkeiten probiert) um alle Möglichkeiten zu testen. ;-) Ich werde deshalb erstmal nur zufällige Bits kippen und schauen ob man da evtl. auch schon was erreichen kann. Mit etwas Glück finden wir da Zusammenhänge.
Nachtrag: im Beitrag: Autor: Deschutes (Gast) Datum: 12.08.2010 23:14 hat er die Verteilung von 1 und 0 gemessen und kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die ersten 14 Bit (oder 12 Bit ohne Bit 0 und Bit 7) ein anderes Muster zeigen als die restlichen 28 Bit, geht also analog mit meinem Ergebnis. Hat jemand dazu ne Idee ? Gruß, Walter.
Gast
#2160288
Hallo, Ich habe mal einen Schuß ins Blaue... wenn es sich um eine Schieberegister handelt, schiebt vieleicht jemand zuerst die Zeit durch das Register, und erzeugt immer einen anderen Anfangsvektor. Da man die Zeit kennt, könnte man hier einen Bitfehler sogar korrigieren. Die Zeit hat evtl. nicht so eine hohe Varianz?
Gast
#2161572
also nach ca. 24 Stunden kann ich sagen: 3 Bit-Fehler wurden jetzt JEDES mal erkannt. Es wurde kein einziges Paket dekodiert. Getestet wurden ca. 2000 Möglichkeiten.
Gast
#2162522
Auch bei 4-Bit Fehlern tut sich bisher nix.
Was könnte das für eine Check sein?
Sowas wie CRC würde in Frage kommen, oder?
Bei Wikipedia steht folgendes was ziemlich genau passen müsste:
Erkannte Fehler (nach der Bitfiltertheorie) [Bearbeiten]
Der Vollständigkeit halber sei hier folgendes ergänzt:
Ein beliebiges Generatorpolynom erkennt sämtliche Bündelfehler, die
nicht länger als das Generatorpolynom sind - bis auf eines, nämlich
jenes, welches das gleiche Bitmuster hat wie das Generatorpolynom. Das
beinhaltet natürlich auch 1-Bitfehler als Bündelfehler der Länge 1.
Ein Generatorpolynom mit gerader Anzahl von Termen erkennt jede
ungerade Anzahl von Bitfehlern.
Mit der Bitfiltertheorie lässt sich zeigen, dass nur solche
Zweibitfehler nicht erkannt werden, deren Abstand ein Vielfaches des
Zyklus der Periode des längsten Bitfilters ist. Bei optimal gewählten
Generatorpolynomen vom Grad n mit gerader Anzahl von Termen ist dieser
Abstand 2n − 1 − 1, also beispielsweise bei n = 16 beträgt diese Periode
immerhin 32767, also mehr als 4000 Bytes!
Es lässt sich ähnlich zeigen, dass alle Einbitfehler korrigiert
werden können, wenn der Datenblock nicht länger als die eben erwähnte
Periode ist. Das folgt daraus, dass die Reste nach Division durch das
Generatorpolynom alle verschieden sind - so weit man verschiedene Reste,
von denen es höchstens 2n gibt, haben kann. Allerdings lassen unter
Umständen 3-Bitfehler die gleichen Reste, so dass in diesem Fall eine
Korrektur das Ergebnis noch mehr verfälschen kann. Allerdings sind 1-
und 2-Bitfehler immer mit Sicherheit zu unterscheiden.
Genaueres entnehme man der Referenz Analyse des CRC-Verfahrens mit
Bitfiltern. Dort findet sich auch eine Liste optimaler Generatorpolynome
verschiedener Grade.
Interessant: Wie wir schon festgestellt haben werden 1-Bit Fehler von
manchen Chips korrigiert. Auch das kommt hier vor.
Kanns evtl. CRC12 sein? Evtl. auch mit einem alternativen Polynom?
Ich habe folgende Zeilen gefunden (s.Anhang 0diff_cipher.txt) Diese haben in den ersten 12 Bit (CRC ???) 1-5 Unterschiede, in den nachfolgenden 28 (cipher ???) keinen Unterschied , dann wieder einen Unterschied in den letzen 40 Bit (Timestamp). Sollten also die ersten 12 Bit eine CRC oder ähnliches sein, so werden sie auch in Abhängigkeit vom Timestamp gebildet. Desgleichen gibt es aber auch Datensätze, die sich in den ersten 12 Bit nicht unterscheiden (0diff_crc.txt)
Gast
#2164618
@Walter Hallo Walter, mir ist aufgefallen, dass in deinem File 1diff_chiper.txt, bei dem im chiffer-Teil jeweils nur 1 Bit Unterschied ist, sich die beiden verglichenen Blöcke im gesamten 80-Bit Block immer genau an 10 Bit-Positionen unterscheiden! Das kann eigentlich kein Zufall sein. Kannst du mal nachsehen, ob die feste Anzahl von 10 Unterschieden bei allen Blöcken vorkommt, die sich im Chiper-Bereich nur um 1 Bit unterscheiden ?
Gast
#2164633
@Walter Hallo Walter, ich habe gerade gemerkt, dass meine Behauptung für den ersten Block nicht zutrifft. Aber trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass dieser 10 Bit Unterschied so häufig vorkommt.
@Walter, die ersten 12 Bit sind 1-5 Unterschiede, cipher identisch, aber hast du auch mal die ausgabe bedacht, die ist jeweils unterschiedlich. Also kann es auch keine crc oder ähnliches sein, sicher sind wir erst wenn cipher identisch ist und ausgangsdaten identishc, gut ich bin kein kryptoexperte oder ähnlcihes, bitte korrigiert mich wenn ich müll rede ;)
Gast
#2164661
> Sollten also die ersten 12 Bit eine CRC oder ähnliches sein, so werden > sie auch in Abhängigkeit vom Timestamp gebildet. Dann sollte sich die prozentuale Dynamik bei stabiler Wetterlage alle 24 Stunden wiederholen. Sorry, aber ich kann es nicht besser ausdrücken. Ausserdem muss ich immer an das Karnaugh Veitch Verfahren denken, wenn ich hier mitlese. Es mag ja einfach klingen, aber wäre es nicht möglich, ein Programm zu schreiben, welches als Eingangsdaten(bits) die aktuelle Zeit (Timestamp) und die empfangenen DCF-Daten bekommt und als Ausgangsdaten(bits) diejenigen Daten, die der Decoder ausspuckt? Zugegeben, in der Lehre mussten wir mit weniger Abhängigkeiten eine minimierte Logic entwerfen, das aber zu Fuß. Mit der Rechenleistung heutiger PCs sollte es doch kein Problem sein, den entsprechenden MinTerm zu finden. Oder liege ich da völlig daneben???
Hallo Ich habe mir jetzt auch mal solch eine Uhr besorgt. Ich habe den alten Thread und diesen hier ueberflogen. Ueberflogen deswegen weil ich ohne Uhr ja nicht viel mitreden konnte. Also erst mal nur die wichtigste Frage fuer mich. Mit welchem Programm loggt ihr die Daten mit und wie habt ihr das angeschlossen ? Wenn ich soweit bin das es mitloggt, werde ich beide Threads nochmal aufmerksam lesen muessen, dass ist klar. Eben habe ich bei ELV einige Uhren mit Wetterdaten fuer nur 19,95.- gesehen. Hat jemand solch ein Teil ? Teerkleks oder vernuenftiger Chip ?
Gast
#2165205
Bei Penny Süd gibt es momentan die TFA Meteotronic Start 35.1080 für 29,99 mit Decoder im SOP8. Da konnte ich nicht anders... Zum PIC-Datenblatt: Der RC-Oszillator-Abgleich (0x3ff) ist ebenfalls nicht geschützt und kann immer programmiert werden --> max. Frequ. --> min. Wartezeit für Massendecodierung. Allerdings muss der Wert explizit von der Software in das OscCal-Register hineingeschrieben werden, ob das gemacht wird? Außerdem sind weitere ICs auf dem Weg zu mir. Im Anhang eine (unvollständige )Liste der momentan verfügbaren Uhren (TFA, Bresser, IROX, Mebus, LA CROSSE, TechnoLine, Cresta) mit EAN und Marktpreise. Die TFA WM5000 gibt es bei ebuy für 17+4 / 20+4 ! Vorsicht: es werden Uhren angeboten, die kein Meteotime haben: Bresser Wetter Station Wetterstation BF-Pro NEU 60+0 Digital DCF Multi Funk Wetterstation Sender Meteo Uhr 40+5 DCF Digital Wetter Station METEO Funk Thermometer 30+5
Wenn ihr unbedingt eure eigenen Decoder-Chips wollt, fragt bei diversen Verkäufern an ob ihr defekte oder beschädigte geräte bekommen könnt, TFA Meteotronic, start/profi das kommt deutlich günstiger als sich neue geräte zu kaufen! So habe ich das auch gemacht, Wenn Ihr glück habt sind nur die DCF-Antennen in den geräten Locker (passiert sehr leicht nach einem Sturz), die dann nur noch mit Heißkleber festgeklebt werden müssen...
Gast
#2165370
Lehrmann Michael schrieb: > Ihr kennt das ? Witzbold!
@Michael Lehrmann: ja, ist bekannt. Beschreibt aber "nur" die Bedeutung der entschlüsselten Daten und die Position der Daten im DCF77-Stream. @Peter W.: Ich habe 2 Stationen, eine mit Klecks auf dem Bare Die und eine mit SOP8 Decoder Chip (PIC12x509). Für das Logging habe ich direkt an die Pins Kabel angelötet und nen Microcontroller angeschlossen, der mir die Daten dann seriell aufbereitet und an den PC übergibt. Für eine eigene Decoderschaltung habe dann den Chip rausgelötet und direkt an meinen Microcontroller angeschlossen, damit ich die Daten reingeben und wieder rausholen kann (ist ein synchron-serielles Protokoll). @Thomas: ich denke wir werden keinen Telegramme mit identischen Cipher und Plain finden, da der Schlüssel immer ein anderer ist (Timestamp oder davon abgeleitet). @me: nein, das sehe ich nicht so. Die Wetterlage / Wetterdaten liegen vermutlich verschlüsselt mit einem immer anderen Schlüssel in den ersten 40 Bit (vermutlich in den Bits 13-40). Ich habe mal die Telegramme von Thomas sortiert nach Plaintext (decodierte Wetterdaten), dabei habe ich 610 gleiche gefunden. Aufgrund des unterschiedlichen "Schlüssels" ergibt sich aber immer ein andere Cipher Text. Bei einem guten Krypto-Algorithmus sollte eine einzelne Bitänderung in Key oder Plain eine große Änderung im Cipher bewirken. Ausgehend von der Theorie, dass es sich bei den ersten 12 Bit um eine Checksumme oder ähnliches handelt und es Telegramme gibt, die sich zwar in den Bit 1-12 unterscheiden, nicht aber in den Bits 13-40 gehe ich davon aus, dass die Checksumme auch von den Bit 41-80 (Timestamp) abhängig ist. Es gibt auch Telegramme mit identischer Checksumme. Ich habe jetzt also Telegramme gesucht, die sich in den Bits 13-80 (Generator für die Bits 1-12) möglichst wenig unterscheiden um so vielleicht etwas über den Checksumme Mechanismus zu erfahren. Zu der Sache mit dem Logic-Diagramm: Das kannst Du eigentlich nur aufstellen, wenn alle Ein- und Ausgangszustände bekannt sind, das sind bei 80 Bit 2^80 ~ 10^20 Zustände, also echt viel ;-) Viele Krytpo-Algorithmen benutzen Runden und Schiebefunktionen, also kein einfaches XOR oder ähnliches. Zu der Sache mit dem Oszillator-Kalibrierungswert: Gute Idee ! Bei einem Reset startet die SW an Adresse 0x3FF. Dort steht der Kalibrierwert in from von MOVLW xx. Es handelt sich bei dem Wert um einen 7 Bit signed Wert, der Wert für die niedrigste Frequenz ist also 1000000, der für die mittlere ist 0000000, der für die höchste ist 0111111. Bei meinem Baustein ist der Wert 0x04 (0000100). Man kann die Bits aber wieder nur zu 0 schreiben. In meinem Falle kann ich den Baustein allenfalls langsamer machen. Um ihn schneller machen zu können müsste der oberste Bit (Vorzeichenbit) gesetzt sein. Eine andere Möglichkeit wäre, in den Fusebits auf LP Oscillator umzuschalten, da wird der externe Takt verwendet, dann fallen aber die Pins 2 und 3 weg (CLK out und DAT in), somit der Baustein dann nicht mehr wirklich nutzbar. Walter.
Nachtrag @Peter W: hier noch das Bild der Anzapfstellen. Der kleine Klecks in der Mitte ist der Decoder (bei dieser Wetterstation DV323 ist es wohl kein PIC sondern wahrscheinlich ein EM65...und der hat keine Copy protection, ich kenne aber leider das ICSP Protokoll nicht). Das 4fach Flachband mit der roten Ader ist die Verbindung zum Logger. Beim PIC in meiner Meteotronic Start ist die Belegung wie folgt: Pin1 Vcc Pin8 GND Pin2 Data in Pin7 Clock in Pin3 Clock out Pin6 Data out Pin4 Vcc Pin5 ??? (Busy oder so) Das Protokoll findest Du glaube ich im ersten Thread. Data in/out ist klar. Mit Clock_in Taktet der Master (Wetterstation) die Daten rein (82 Bit, 2 Bit werden verworgen, Bit0 und Bit7, kann man am Timing erkennen), der PIC antwortet mit seiner Clock Leitung (Clock out), wenn er das Bit übernommen hat. Bei der Datenausgabe ist es umgekehrt: der PIC signalisiert, wenn er ein Bit ausgegeben hat, der Master bestätigt die Übernahme mit der CLK_in Leitung.
Gast
#2165428
@Walter Freywald EM65.... sollte das evtl. ein 4-Bit µP von em-microelectronic sein? Unter "www.emmicroelectronic.com" ist da schon was zu finden. Würde mich bei einem Batteriebetrieben Gerät nicht weiter wundern. Die Microelectronic Teile sind bestens für Lowest Power-Anwendungen geeignet. Die ASM-Programmierung ist so schlecht nicht, habe bereits einiges damit gemacht. Wobei ich mir kaum vorstellen kann daß in der Serie die Flashversion eingesetzt wird, sondern eher eine Masken-ROM-Version, die dann automatisch eine Auslesesperre hat.
@No Body: ja, genau den meine ich. Ist der einzige 8 pinner, der Vcc und GND an diesen Stellen hat. Der Test Pin lässt sich auch auf über 10V ziehen. Hast Du die Programmier Spec für das Teil ? (Protokoll für ICSP, Kommandos im Einzelnen etc.) EM rückt nix raus mit dem Hinweis auf Sicherheit (security by obscurity...manche verstehen's nie, armer Kerkhoff !) und ich will mir nicht extra nen Programmer kaufen...
Gast
#2165441
Gibt es irgendwo eine Übersicht, in welcher Wetterstation ein SOP8 bzw. Bare Die sitzt? Ansonsten wäre es auch sehr hilfreich, wenn die Besitzer hier posten könnten was in ihrer Station jeweils drinsitzt.
Gast
#2166201
Bezüglich der Vermutung es könnte sich bei den ersten 12 Bit (ohne Alarmbits)um einen CRC-12 handeln, habe ich mal ein paar Versuche mit dem Programm "CRC RevEng v0.40" [http://regregex.bbcmicro.net/reveng-readme.htm] gemacht. Mit dem Programm kann man auch unbekannte CRC Algorythmen/Parameter finden. Leider wurde ich nicht fündig. Aber vielleicht möchte sich ja noch jemand anderes daran versuchen..
Gast
#2166255
Bin gerade dabei, die von mir oben angehängte Liste für den WikiArtikel DCF77 Wetterinformationen aufzuarbeiten. In ca. 15 Minuten bin ich so weit, dann dort bitte eintragen, wer welche Uhr hat und die ganzen anderen Infos (welcher Decoder, welche Bauform)...
Gast
#2168046
@Walter
Hallo Walter,
du hast doch den Dekoder-Chip an einem Mikrocontroller hängen.
Kannst du damit eventuell die Ausführungszeit des Dekoders messen,
vom letzten Clock der Dateneingabe bis zur ersten Reaktion des Dekoders?
Kann dein Dekoder Bitfehler korrigieren oder nur erkennen?
Die Idee dahinter:
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann gilt, dass
- ein 1 Bit-Fehler in den Datum/Zeit-Bits erkannt wird
- ein 1 Bit Fehler im Chiper-Teil erkannt und von manchen Dekodern
korrigiert werden kann
dann müsste es eigentlich zwei verschiedene Arten von Prüfbits geben:
1. Prüfbit(s) über die gesamte 80 Bit Übertragung zur allgemeinen
Erkennung eines Fehlers
2. Prüfbits nur über den Chipher-Teil der Übertragung, um diese
korrigieren zu können
Nach unserer Vermutung liegen die Prüfbits in den ersten 12 Bit (14 mit
Alarmbits) der Übertragung, also im ersten Übertragungsblock.
Möglicherweise lässt sich aus der benötigten Verarbeitungszeit des
Dekoders erkennen, welche Art von Bit (Prüfbit Typ1, Prüfbit Typ2,
Chipher-Daten, Key-Daten(Datum/Zeit)) er gerade bearbeitet.
Also könnte man folgenden Versuch machen:
V1. Eine 82-Bit Block der nur aus '0' besteht in den Dekoder schicken
und die Ausführungszeit messen vom einclocken des letzten Bit bis
zur Ausgabe des Ersten Dekoder-Bits
V2. Dann jeweils nacheinander nur EIN Bit auf '1' setzen und die
Ausführungszeit messen. Dies für alle 80 Bit tun.
V3. Das gleiche wie bei V2 aber diesmal mit einem zunächst gültigen
Block durchführen und dann jeweils nur ein einziges Bit invertieren
und wieder die Ausführungszeit messen. Dies für alle 80 Bit des
Blocks durchführen.
Aus den wahrscheinlich verschiedenen Ausführungszeiten lassen sich
möglicherweise Rückschlüsse auf die Art des Bits an den verschiedenen
Bit-Position ziehen.
Kannst du diese Versuche durchführen ?
Hi, nach dem ich mich durch während des Nachmittags durch die beiden Threads gelesen hab, werd ich mir demnächst auch eine Funkwetterstation zulegen. Eines ist mir noch aufgefallen das ich gleich loswerden möchte. Walter Freywald schreibt in einem älteren Beitrag, dass er eine zweite Station besitzt, bei der sich neben dem gebondeten Chip noch ein weiterer SOP8 Footprint befindet. Der Footprint soll zu einem EM6580 passen. Jetzt bin ich nach ein bisschen suchen, nach Funkwetterstationen drauf aufmerksam geworden das der gleiche Hersteller auch sogenannte Sateliettenwetterstationen anbietet, die sich äußerlich nur gering/garnicht von den DCF77 unterscheiden. Wie ich oben gelesen hab bekommen die Satelittenwetterstationen ihre Signale über die alten Pagerfrequenzen. Wenn man jetzt davon ausgeht das sich die Platine bei diesen Geräten auch eben durch den einen Chip unterscheidet, könnte man bei der Fertigung einfach einen anderen Chip bestücken. Und da EM eine Untergruppe von Swatch ist und Swatch frühers auch Pager hergestellt hat, höhrt sich das für mich stimmig an. Im Anhang noch ein PDF das die Programmier Schnittstelle das EM6580 beschreibt, falls der sich wirkklich darunter verbergen sollte. Walter meinte das er dazu keine Informationen hat.
Anhang vergessen.
Welche Frequenzen sind das denn?
Gast
#2168262
> Welche Frequenzen sind das denn?
CPU-Takt? Der rennt mit max 800KHz (interner Osc), was auch die lange
Verarbeitungszeit erklären könnte.
Hallo, Es müsste sich um diese Frequenzne handeln: http://inet4you.dyndns.org/inet2/index.php/amateurfunk-welt/6-frequenzen/170-wetterdirekt--wettervorhersage-frequenzen.html Gruß Thomas
Meinte die Pagerfrequenzen...danke:)
@uzi: gute Idee. Ich hab's gleich ausprobiert. Leider ist die Zeit immer die gleiche (nahe zu, variiert nach oben und unten), ca. 290,420 us. Aber: ich habe keinen Chip der korregiert. Sobald ich da einen aufgetrieben habe, mach ich den Test nochmal. @LuckyLuck: danke für die AN. Das steht leider "nur" drin wie man den Chip mit dem Elnec Programmer verbindet, nicht die Befehle für das ICSP. Ich brauch also einen Programmer - und er kostet. Danke trotzdem ;-) Neue Idee: Wenn die ersten 12 Bit wirklich eine Prüfsumme (in welcher Form auch immer) über den Rest des Telegramms sind dann sollte ich die passende Prüfsumme für ein selber erstellte Telegramm doch finden lassen. 12 Bit -> 4096 Möglichkeiten Wartezeit zwischen den Versuchen: ca.40 Sekunden => Um alle Kombinationen durchzuprobieren: 40 *4096 = 163840 Sekunden (etwa 45,5 Stunden). Ich werde das gleich mal anschmeißen. Walter
Gast
#2168337
@Walter >gute Idee. Ich hab's gleich ausprobiert. Leider ist die Zeit immer die >gleiche (nahe zu, variiert nach oben und unten), ca. 290,420 us. Hattest du nicht mal erwähnt, dass zumindest bei den Alarmbits die Reaktionszeit des Dekoders wesentlich kürzer ist ??? Welche Zeit hast du denn gemessen ? (Start/Stop Triggerpunkt?)
Gast
#2168344
im Anhang noch ein paar Infos zum Programmer für den EM6850. Scheint ein USB Teil mit FTDI Chip drin zu sein. Leider keine ISP Kommandos dabei :-(
Ja, bei Bit 7 (beim reintakten) ist die Zeit deutlich kürzer als bei den anderen Bits. Daraus habe ich geschlossen, dass das Bit 7 verworfen wird. Sonst habe ich leider keine Auffälligkeiten gesehen. Aber vielleicht ist das bei einem Decoder-Chip mit Fehlerkorrektur anders... Der Programmer sieht interessant aus ;-) Mal sehen, ob ich den irgendwo bekomme.
Gast
#2169266
@Walter
Schau dir doch bitte mal die Zeit an, zwischen eintakten eines Bits und
der dazugehörenden Clock-Out Flanke als Reaktion des Dekoders.
Variiert diese Zeit vielleicht in Abhängigkeit der eingeclocken Bits
('0'/'1' bzw gültig/ungültiges Bit) ??
Ich kann mir nicht vorstellen dass hier so viel Wert darauf gelegt wurde
das Timing so auszutüfteln, dass daraus kein Angriffspunkt gemacht
werden kann.
Möglicherweise resultiert die feste Zeit bis zur Ausgabe der dekodierten
Bits nicht aus der Dekodierung selbst, sondern ist ein
Verschleierungsversuch mit Hilfe eines angehängten Delays.
Mit welcher Taktfrequenz arbeitet denn der PIC vermutlich?
Ich meine das irgendwo hier oder im alten Thread gelesen zu haben, habs
aber bisher noch nicht gefunden.
Kannst du mal einen sagen wir mal 10 Ohm Widerstand in die pos oder neg.
Spannungsversorgungsleitung legen, um die Stromaufnahme während des
Ein-clockens Dekodierens Ausgabe der Daten mit dem Oszi zu
beobachten?
Achtung, die ungeschirmte Masseleitung des Oszi-Tastkopfes so kurz wie
möglich machen! Vielleicht kann mann an der schwankenden Stromaufnahme
erkennen, wann der Dekoder rechnet und wann er sich nur langweilt...
@uzi, das wurde hier schon im ansatz gemacht, siehe alten thread, die stromaufnahme messen: Beitrag "Re: AVR: Wetterinformationen über DCF77" aAuch in dem NAchfolgenden posts...
Gast
#2169378
@Thomas ja, ich weiss dass die Stromaufnahme schon mal gemessen wurde, aber ich habe keine Bilder für den gesamten Dekodierprozess gefunden! Falls ich die übersehen habe,gib mir bitte Bescheid wo die stehen. Ausserdem möchte ich damit eventuell rausbekommen, wann der Dekoder tatsächlich mit rechnen beschäftigt ist und wann er eventuell nur in einer Zeitschleife wartet. Wenn man in einem zweiten Schritt dann an einem gültigen Daten Block jeweils nur eine Bitposition verändert und sich dann den Verlauf der Stromaufnahme hierzu ansieht (Korrelation) läßt sich eventuell ableiten, in welchen Bits sich Daten, Keys oder Prüfbits verstecken.
Gast
#2170960
Sodala, gestern habe ich den Chip ausgelötet... Er wacht alle 2,4 Sekunden auf, das sieht man daran, dass Ack und Busy für 20 µs hoch gehen. Das Reinladen der 82 Bits kann sehr schnell gehen, ich nehme Clc-Low 10 µs und Clk-Hi 21µs, * 82 = 2,542 ms. Nur beim ersten Bit warte ich ein bisschen länger, da der Controller aufwachen muss (auch hier gehen Ack und Busy 20µs hoch) Unterschiedliche Reaktionszeiten habe ich leider nicht feststellen können. Bei Bit 0 und 7 sind es etwa 15µs, sonst 27. Muss aber nochmal genau messen. Die Zwangspause ist 36 Sekunden lang (15 x die o.g. 2,4 Sekunden). Busy wird alle 2,4s für 20µs low, Ack weiß ich gerade nicht. Es spricht einiges dafür, dass es ein 12C509A ist. Der erste ausgeführte Befehl ist 3FF: MOVLW FA (0CFA), komisch, denn die unteren beiden Bits des OscCal sollten 0 sein. Das mit dem Signed habe ich nicht verstanden, ist jetzt FC volle oder mittlere Geschwindigkeit? Der nächste 000: GOTO 060 (geht in den nicht mehr sichtbaren Bereich) Habe den Code mal im Simulator laufen lassen, schaut nicht schlecht aus. Die Frage ist, ob es ein Honeypot ist. Auf jeden Fall werden die Bits ordentlich durcheinandergewürfelt, da ist nichts mehr mit "scharf ansehen und durch Probieren draufkommen". Autor: aaaaa (Gast) Datum: 18.04.2011 13:18: hat es ja schon mal beschrieben. > Was macht das? Speicherzelle auf 0 setzen durch XOR mit sich selbst? Nein, Speicherstelle 13 wird mit W gexort. Allerdings weiß ich noch nicht, in welcher Reihenfolge die Bits im Array stehen. Übrigens: Es gibt nur drei lizensierte Hersteller: IROX, Hideki IDT-Oregon. Alle andere (TFA ...) vermarkten nur. www.meteotime.com/Web/de/ProductsLicencees/Lizenznehmer.htm Der Schweizer Langwellenzeitdienst HBG (75 kHz) http://www.metas.ch/ wird Ende 2011 abgestellt, da die anstehende Renovierung unrentabel ist.
ok, dann müssen wir uns echt ran halten ;-) So, mein Test ist durchgelaufen: Ich habe das letzte Bit in einem Telegramm gekippt und die ersten 14 Bit (mit Bit 0 und 7 immer 0) durchlaufen lassen (4096 Möglicheiten), hat etwa 2,5 Tage gedauert -> leider nix ! Im nachhinein: Mete-on 3 kann kan scheinend 1 Bit korregieren, wenn der Fehler in den ersten 42 Bit liegt, also nicht im Zeitstempel (und da habe ich das Bit gekippt). Also könnte es sein, dass die ersten 12 Bit zwar Korrekturbits für die Cipherbits sind, aber nicht von jedem Baustein ausgewertet werden (können). 42 -2 (0 Bits, 0 und 7) - 12 (Korrekturbits) - 22 (Cipherbits) = 6 Es blieben also dieser Theorie nach 6 Bit für eine Fehlererkennung über alle Nutzdaten übrig. Im alten Thread schrieb Poul-Henning --------------- cut ---------------------- Autor: Poul-Henning Kamp (Gast) Datum: 15.04.2007 15:17 I have collected the DCF77 data stream for some time and a brief analysis of the new bits shows one + six correlations which give a strong hint about the encoding: Collect bits 1-14 of the DCF77 timegram for periods of three minutes at a time and you get 42bit "meteotime" datagrams, ie: collect for minute 00-02, 03-05, 06-08, ...57-59. In these 42 bits, the first bit and the eight bit are always zero. Given their respective probabilities for being set, the second and ninth bit are different 10% too often. The same goes for 3rd+10th, 4th+11th, 5th+12th, 6th+13th, and 7th+14th. It is not very often that all the first seven such pars are different, but it happens, and some cases even look as suspicious as this one: -######-------####----##-#--##-#--##---#-- The format documented in the pdf, will by nature of weather generally being pleasant at this time of the year, be heavy on zeros in the front end of the datagram, that could cause the above. All this leads me to venture the guess that the datagrams are scrambled with a seven bit tapped shift-register based scrambler. The shift register is obviously preloaded with some "magic" content at the start of each datagram, because otherwise the first N-ish bits would leak through and they clearly don't. The other thing is that there is no such correlation for bits outside the first block of 14 bits of the 42 bit datagram, this could strongly indicate that the entire sequence of DCF77 bits are run through the scrambler, not just the meteotime bits. The next logical step, is to get a "known plaintext". With an "official" meteotime clock, it should be possible to "encode" the displayed values into a datagram, and if we know when the display updated, the immediately preceeding datagram is likely to be the one we want. XOR'ing the "known plaintext" against the received datagram should give us the scrambler output for the 3 minute window, and a simple brute-force attack should be able to uncover the taps on the shiftregister and the value at the start of the 3 minute window. Happy Hacking :-) Poul-Henning ---------------- end cut ----------------------- Er erwähnte, dass in den ersten 12 Bit (Bit 0 und 7 mal weggelassen) zwischen den Bits 1-8, 2-9,3-10,...6-13 ein Zusammenhang bestünde. @eProfi: hast Du ne Möglichkeit, Ströme zu messen (1K in Vcc rein und ne Stromkurve beim Decodieren aufzeichnen - s.Vorschlag von "uzi") ? Ich glaube, dass ist dann doch der bessere Ansatz. Chris hatte mal geschrieben, er hätte einen Monitorprogramm gebaut, dann man ein den bestehenden ersten 64 Worten unterbringen kann. Leider hat er es nicht online gestellt - das klang auch sehr vielversprechend. Ich werde mich trotzdem mal wieder mit der Hardware beschäftigen: Data remanence wurde hier schon mehrmals genannt - da muß ich mal ein bisschen experimentieren ;-) So weit zu meinem missglückten 12 Bit Versuch. Walter.







