In gefühlt jedem 2. Job wird rumgejammert, dass:
- Die Leute in den IGM-Betreiben zu viel verdienen, quasi überbezahlt
sind
- Dort ohnehin nicht viel geleistet werden muss
- die ganze Arbeite von den Zulieferern gemacht werden muss und die
anderen mit ihren 35-Stunden eh nur am Eierschaukeln sind.
- Die Gehaltsangaben meistens eh nur "gefaked" sind.
Was hält euch eigentlich noch in eurem Job? Warum bewerbt ihr euch nicht
weg, am besten zum besagtem "IGM-Disneyland"?
Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus
Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da
rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)
Butter bei de Fische! Was funktioniert bei euch nicht? Oder seid ihr
einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
genervt schrieb:> In gefühlt jedem 2. Job wird rumgejammert, dass:> ...> Butter bei de Fische!
Klarer Fall, Deine Gefühlswelt hat wenig mit der Realität zutun.
genervt schrieb:> Was hält euch eigentlich noch in eurem Job? Warum bewerbt ihr euch nicht> weg, am besten zum besagtem "IGM-Disneyland"?
Auch wenn das Nest nicht der Hit ist, ist man dran gewöhnt und der
Sicherheitsfaktor ist da auch zu bedenken.
> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)
Da muss es erst mal passende Jobs in der Nähe geben mit entsprechenden
Anreizen. Firmen die nur auf Geiz ist Geil stehen, wer will da schon
arbeiten.
> Butter bei de Fische! Was funktioniert bei euch nicht? Oder seid ihr> einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
Da ist die Wirtschaft doch selbst dran schuld wenn sie keine Anreize
bietet. Dann lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
Ob man bei dem neuen AG nicht vom Regen in die Traufe gerät weiß man
vorher auch nicht. Wenn der sichere Job erst mal weg ist, gibts in der
Regel kein zurück.
genervt schrieb:> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)
Ich bewerbe mich regelmäßig, ich jammer nicht rum.
Machen wir uns nichts vor. Eine gewisse Unzufriedenheit kommt vermutlich
eher von der Art der Tätigkeit, die man als Endwiggler eben so ausübt,
bzw. den äusseren Umständen. Und die sind unabhängig vom Arbeitgeber und
sogar der Branche ja doch immer die gleichen.
Man steckt viel Aufwand in etwas, es ist nie wirklich fertig, man hat
jahrelang an etwas gearbeitet, damit es von heute auf morgen durch etwas
neues ersetzt wird. Das macht auf Dauer einfach mürbe. Da ist ein
Beitrag recht lesenswert, in dem einige (vermeintliche)
Google-Mitarbeiter auspacken:
https://www.quora.com/What-is-the-worst-part-about-working-at-Google?share=1
Vieles von dem was man da lesen kann, kommt einem doch sehr bekannt vor.
Firmenweite Doppel - und Dreifachlösungen für das gleiche Problem, kaum
noch wartbarer Legacy-Code, Arbeit in Wartungsprojekten die eine
Sackgasse sind, geistige Unterforderung, Arroganz der Entwickler, die so
weit führt, dass keiner mit dem anderen redet, wenn er nicht ein
"Important God" ist.
Was man allerdings schon rausliest, ist das immense Freiheitsbedürfnis
der Amerikaner. Die Deutschen kommen mit dem Konzernleben wohl eher
zurecht, solange das Geld passt und das Auto größer ist als das des
Nachbarn. Nein, besser: Das Arbeiten im IGM-Konzern ist das
Non-Plus-Ultra im Leben eines Deutschen.
Klaus schrieb:> Das ist der Neid! Typisch deutsche Nörgelgesellschaft. Einfach> ignorieren und dein eigenes Ding durchziehen!
Diese Nörgelmentalität kann auf furiose Art und Weise also auch
Zufriedenheit schaffen, solange man die richtigen Bedürfnisse
befriedigt.
Zumal auch der neue AG solche Gedankenspiele und Vorurteile sehr gut
kennt, und sie doppelt skeptisch stimmen dürfte. Selbstverständlich ist
der neue AG sehr interessiert daran zu erfahren weshalb er weg will und
er möchte schon genau wissen warum der Bewerber denkt, es würde bei ihm
besser laufen.
Woher weiss ich denn als Chef , dass es nicht an seiner Einstellung
liegt und mir dann auch bald davon läuft? Das ist übrigens auch ein
Grund weshalb viele Bewerber scheitern und es unter den Umständen auch
klüger ist, den alten Job zu behalten. Sonst wird es nämlich eng, zumal
es ohne neuen Job auch noch eine Sperre gibt und man überhaupt kein Geld
verdient.
Und dann erklär das mal bitte Deiner Familie, dass Du armer Kerl es
nicht mehr aushälst dort zu arbeiten aber keine Einnahmen hast.
genervt schrieb:> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern?
Selten, weil für eine Bewerbung die Unterlagen up-dated werden müssen!
Immer problematisch!
> (Wenn so manch einer die Energie da> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)
Aufwand/Nutzen muß halt passen!
> Butter bei de Fische!> Was funktioniert bei euch nicht?
Der Arbeitsmarkt!
Die Firmen holen sich für dein Ing.-Bereich halt AÜG`ler!
> Oder seid ihr> einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
Cha-woma M. schrieb:> genervt schrieb:>> Was funktioniert bei euch nicht?> Der Arbeitsmarkt!> Die Firmen holen sich für dein Ing.-Bereich halt AÜG`ler!
Klar, mangels Bewerber/Freiberufler muss man halt auf Dienstleister
zurückgreifen.
SCNR,
Cha-woma M. schrieb:> Selten, weil für eine Bewerbung die Unterlagen up-dated werden müssen!> Immer problematisch!
Was ist einer Ergänzung des Lebenslaufes und Anpassen des Anschreibens
problematisch?
MfG,
genervt schrieb:> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern?
Mehrmals im Jahr. Aber in einen IGM-Betrieb zu kommen ist etwa so
unwahrscheinlich wie ein Hauptgewinn im Lotto.
Cha-woma M. schrieb:> genervt schrieb:>> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus>> Bewerbungen um euch zu verbessern?> Selten, weil für eine Bewerbung die Unterlagen up-dated werden müssen!> Immer problematisch!
Wenn dich das schon überfordert, ist ohnehin alles zu spät.
>> (Wenn so manch einer die Energie da>> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)> Aufwand/Nutzen muß halt passen!
Klar, der Nutzen hier im Forum rumzujammern liegt auf der Hand: Du
zählst hier im Forum ja zu den größten Schreihälsen, was dieses Thema
betrifft.
>> Butter bei de Fische!>> Was funktioniert bei euch nicht?> Der Arbeitsmarkt!> Die Firmen holen sich für dein Ing.-Bereich halt AÜG`ler!
Wenn du es nie probierst, bleibt das dein Weltbild.
MarkusM schrieb:> Und dann erklär das mal bitte Deiner Familie, dass Du armer Kerl es> nicht mehr aushälst dort zu arbeiten aber keine Einnahmen hast.
Deshalb animieren die Herrschenden auch mit geringen monetären Anreizen,
die Leute, Kinder in die Welt zu setzen. Nur ein Familienvater lässt
sich im Hamsterrad mit dem Damoklesschwert Hartz IV am besten
auspressen. Mit ein Grund, warum die Lohnkultur hier so im Eimer ist und
es soviele unbezahlte Überstunden und so wenig Urlaub gibt, warum sich
soviele Familienväter- und Mütter krank zur Arbeit schleppen. Alles
natürlich inoffiziell, offiziell werden alle Gesetze eingehalten, sogar
überfüllt, wir sind ja Urlaubsweltmeister, sind durch die Bank
Gutverdiener, der Durchschnitt wird immer angeführt, der Median nicht
mit dem Arsch angeschaut, versteckt oder erst gar nicht ermittelt.
genervt schrieb:> - Die Leute in den IGM-Betreiben zu viel verdienen, quasi überbezahlt sind
Stimmt ja auch.
> - Dort ohnehin nicht viel geleistet werden muss
Das ist sehr unterschiedlich von Stelle zu Stelle, kann man nicht
pauschalisieren.
> - die ganze Arbeite von den Zulieferern gemacht werden muss und die> anderen mit ihren 35-Stunden eh nur am Eierschaukeln sind.
Ja, diese Jobs gibt es zum Glück tatsächlich!
> - Die Gehaltsangaben meistens eh nur "gefaked" sind.
Hier im Forum bzw. generell im Internet ist das leider so, da beißt die
Maus keinen Faden ab. Bei Gehalt und Sex wird nun einmal am meisten
gelogen, das scheint tief in der menschlichen Psyche verankert zu sein.
> Was hält euch eigentlich noch in eurem Job? Warum bewerbt ihr euch nicht> weg, am besten zum besagtem "IGM-Disneyland"?
Weil ich dort schon bin, wohin soll ich mich also hin weg bewerben? Ich
arbeite zwar noch minimal am weiteren internen Aufstieg, aber
mittlerweile geht das fast nur noch zu Jobs, die ich gar nicht machen
möchte, egal wie viel mehr es an Gehalt noch dafür gibt. Geld ist eh ein
ganz schlechter Motivationsfaktor, da habe ich schon genug davon.
> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern?
Keine.
> Butter bei de Fische! Was funktioniert bei euch nicht? Oder seid ihr> einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
Richtig, ich bin bequem, sehe aber auch keine Notwendigkeit.
Ing. schrieb:> genervt schrieb:>> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus>> Bewerbungen um euch zu verbessern?>> Mehrmals im Jahr. Aber in einen IGM-Betrieb zu kommen ist etwa so> unwahrscheinlich wie ein Hauptgewinn im Lotto.
Hängt vom Alter ab!
Cha-woma M. schrieb:> Ing. schrieb:>> genervt schrieb:>>> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus>>> Bewerbungen um euch zu verbessern?>>>> Mehrmals im Jahr. Aber in einen IGM-Betrieb zu kommen ist etwa so>> unwahrscheinlich wie ein Hauptgewinn im Lotto.>> Hängt vom Alter ab!
Korrekt, denn dann wird der Kollege richtig teuer ...
>Korrekt, denn dann wird der Kollege richtig teuer ...
Kannst du das begründen. Soweit ich weiß kommt in den ERA-Einstufungen
das Lebensalter nicht vor.
D.h. ein Einsteiger mit 50 Jahren bekommt genauso viel wie jemand mit 25
Jahren.
ERA schrieb:>>Korrekt, denn dann wird der Kollege richtig teuer ...>> Kannst du das begründen. Soweit ich weiß kommt in den ERA-Einstufungen> das Lebensalter nicht vor.>> D.h. ein Einsteiger mit 50 Jahren bekommt genauso viel wie jemand mit 25> Jahren.
Eben, es gibt keinen Verhandlungsspielraum und deshalb werden Bewerber
aus gutem Grund schneller abgelehnt.
Übrigens zahlt nicht jeder ERA weil er muss, sondern weil man die
"Besten" will. Und das nicht jeder Bewerber zu den "Besten" gehört
bedarf hoffentlich keiner weiteren Erklärung.
>Eben, es gibt keinen Verhandlungsspielraum und deshalb werden Bewerber>aus gutem Grund schneller abgelehnt.
Wenn ein 50jähriger Einsteiger genauso viel bekommt wie ein 25jähriger,
dann ist er doch nicht teurer.
genervt schrieb:>>> Butter bei de Fische!>>> Was funktioniert bei euch nicht?>> Der Arbeitsmarkt!>> Die Firmen holen sich für dein Ing.-Bereich halt AÜG`ler!>> Wenn du es nie probierst, bleibt das dein Weltbild.
Ich glaub du hast dich noch nie beworben!
Schau mal in die Onlinestellenbörsen, da sind locker zu 90%
Personaldienstleister unterwegs. Der Rest sind Stellen beim Zuli oder
Werkvertragsdienstleister.
Stellen von Firmen gibt`s auch manchmal. Die sind aber immer mit einer
propieteren Firmen-Onlinebörse gekoppelt in der man sein Profil
eintragen muß. Verlangt werden dann "vollständige Bewerbungsunterlagen"
die dann in einer Datei von max. 3 MB hochgeladen werden. Wer paar
ZusatzQuali hat muss dann halt schauen wie er da noch vernünftige
Unterlagen hochladen kann! Aufwändig und manchmal echt nervig.
Bei der Jobbörse der Agentur für A. kann man auch eine Masche der AG
feststellen.
Da werden von relativ renomierten Firmen immer wieder Stellen
ausgeschrieben, die nur kurze Zeit online sind. Ausgeschrieben werden
Entwickler Stellen mit sehr spezifischen Anforderungprofil.
Anzunehmen ist, dass die Firma die Voranprüfung für AN aus
Nicht-EU-Staaten pro Forma über die Bühne bringen wollten.
Toll treiben es auch manche Recruiter, die fangen nach Eingang der
Bewerbung an in Salamitaktik diverse Fragebögen zuzusenden. Da geh ich
dann offline!
Und mein letztes VG war letzten Freitag.
Die Herrschaften haben erst beim Zusammensitzen die Unterlagen gelesen.
Echt, sowas braucht man.
Keine Zu- oder Absage.
Ich warte ab!
Aber die sind wohl auf der Suche nach einen 130% Mann für 60% Kohle.
Geboten wurden Dienstwagen (1% Regel, aber nötig da Firma
Bauausbaugewerbe), 26 Tage Urlaub, 40h/Woche + Mehrarbeit wird nicht
gezahlt! Zur Bezahlung wollten die nix sagen. Denke aber für 3300€/mtl
Brutto sollte man bei denen einsteigen.
Projektleiterstelle mit kompletter Kostenverantwortung, aber bezahlen
wollen die offenbar eine Elektriker knapp über min. Lohn von 10,xx€/h,
so mein Eindruck
Dennen sollte man die Projekte an die Wand fahren!
Dann können die anfangen zu sparen, bei sich selbst!
Und mein
genervt schrieb:> Warum bewerbt ihr euch nicht> weg, am besten zum besagtem "IGM-Disneyland"?
Weil man als Initiativbewerber als Bittsteller gilt, der dringend etwas
braucht. Dem wird man nicht viel bieten.
Geld gibt es nur, wenn die Firma selber aktiv sucht und einen haben
will.
Ach die Jammerei mal wieder. Wenn man schon mit simpelsten Aufgaben wie:
Cha-woma M. schrieb:> Stellen von Firmen gibt`s auch manchmal. Die sind aber immer mit einer> propieteren Firmen-Onlinebörse gekoppelt in der man sein Profil> eintragen muß. Verlangt werden dann "vollständige Bewerbungsunterlagen"> die dann in einer Datei von max. 3 MB hochgeladen werden. Wer paar> ZusatzQuali hat muss dann halt schauen wie er da noch vernünftige> Unterlagen hochladen kann!
überfordert sind, darf man doch nicht ernsthaft auch nur annähernd für
einen Ingenieursjob in Betracht ziehen. Entsprechend wird es bei der
Stellensuche sehr schwierig. Wenn man den Fehler bei den Arbeitgebern
sucht, wird man aus dem Loch nie raus kommen.
nemesis... schrieb:> Da ist die Wirtschaft doch selbst dran schuld wenn sie keine Anreize> bietet.
Die Anreize gibt es zuhauf. Die richtigen Leute müssen nur beiläufig ein
Jobangebot bei der Konkurrenz erwähnen, um sofort eine fette
Gehaltserhöhung angeboten zu bekommen. Dazu kommen noch weitere
Freiheiten (Überstunden? Nur bezahlt oder gar nicht. Home Office? Kein
Problem. etc.), die man bieten muss, um die Leute zu behalten. Die Leute
müssen geschult werden, damit sie nicht die ganze Abteilung bei einem
Headhunter ausplaudern.
Eine interessante Beobachtung: Bei dem selben Arbeitgeber gibt es Leute,
die solche Freiheiten genießen und welche, die das nicht tun. Logische
Schlussfolgerung: Am Arbeitgeber kann es nicht liegen.
Manchmal muss man sich eben mit der Oberliga abfinden, wenn man nicht in
der Lage ist, in der Bundesliga zu spielen. Wobei in diesem Vergleich
ca. 50% in der "Bundesliga" spielen und es noch andere interessante
Ligen gibt, die ihre eigenen Vorzüge haben und der ein oder andere Star
sogar besser bezahlt wird. Die Oberliga ist dann nur noch für die
unbequeme letzte Alternative für die restlichen 10%.
IchGlaubeEsNicht schrieb:>>Eben, es gibt keinen Verhandlungsspielraum und deshalb werden> Bewerber>>aus gutem Grund schneller abgelehnt.>> Wenn ein 50jähriger Einsteiger genauso viel bekommt wie ein 25jähriger,> dann ist er doch nicht teurer.
Das hat auch niemand behauptet.
Als Geschäftsführer habe ich aber die Wahl wen ich in Betracht ziehe,
und da spielt Erfahrung die vom Alter abhängt eine ziemlich große Rolle.
Nur reicht das alleine natürlich nicht aus.
Wenn er also sagt es sei schwerer in ERA Betriebe reinzukommen dann hat
er recht, denn ERA wird nicht nur zum Spaß gezahlt, sondern weil hohe
Anforderungen erfüllt werden müssen.
Und nochmal, nicht jeder MUSS ERA zahlen, viele tun es freiwillig weil
sie die "Besten" wollen, ganz einfach.
>Das hat auch niemand behauptet.
Ach ja?
Autor: MarkusM (Gast)
Datum: 17.04.2016 16:07
>> Hängt vom Alter ab!>Korrekt, denn dann wird der Kollege richtig teuer ...
Wieder jemand mit extrem kurzer Aufmerksamkeitsspanne.
Claymore schrieb:> Die Anreize gibt es zuhauf.
Was du als Anreiz betrachtest, ist nur Blendwerk, aber kein echter
Anreiz. Arglistige Täuschung von Arbeitgeberseite ist da völlig
normal, damit man genug Sklaven zur Auswahl hat, wenn es überhaupt
was auszuwählen gibt. Viele angebotene Stellen sind schon so alt,
dass da nur ein Schwebezustand herrscht, aber kein wirklicher Bedarf.
Bei Mietwohnungenanzeigen hab ich das auch schon festgestellt.
Freie Wohnungen gibts da in Wirklichkeit gar nicht und so läuft das
oft auf dem Arbeitsmarkt.
IchGlaubeEsNicht schrieb:>>Eben, es gibt keinen Verhandlungsspielraum und deshalb werden Bewerber>>aus gutem Grund schneller abgelehnt.>> Wenn ein 50jähriger Einsteiger genauso viel bekommt wie ein 25jähriger,> dann ist er doch nicht teurer.
Aber deutlich älter!
Und wie bei Gebrauchtwagen fällt der Preis mit dem Alter!
nemesis... schrieb:> Was du als Anreiz betrachtest, ist nur Blendwerk, aber kein echter> Anreiz.
Wenn der Arbeitgeber Bittsteller beim Arbeitnehmer wird, ist das also
nur Blendwerk. Die Anreize lassen sich auf alles ausdehnen, was sich der
Arbeitnehmer wünscht.
nemesis... schrieb:> Arglistige Täuschung von Arbeitgeberseite ist da völlig> normal, damit man genug Sklaven zur Auswahl hat, wenn es überhaupt> was auszuwählen gibt.
Arglistige Täuschung können sich Arbeitgeber nicht leisten. Schon gar
nicht bei Experten, die einfach nur zwei Anrufe tätigen und gleich den
nächsten Job in der Tasche haben.
Unbrauchbare Leute werden natürlich sofort aussortiert, und das
möglichst ohne Angriffspunkte für Klagen zu liefern. Das ist allenfalls
staatlich erzwungene Täuschung, aber nicht arglistig von den
Arbeitgebern herbeigeführt.
nemesis... schrieb:> Viele angebotene Stellen sind schon so alt,> dass da nur ein Schwebezustand herrscht, aber kein wirklicher Bedarf.
Wenn es da draußen nichts gibt, sucht man eben länger. Und wenn man
großen Bedarf hat, braucht man die Anzeige gar nicht runter zu nehmen,
weil man quasi permanent auf der Suche ist.
Cha-woma M. schrieb:> IchGlaubeEsNicht schrieb:>>>Eben, es gibt keinen Verhandlungsspielraum und deshalb werden Bewerber>>>aus gutem Grund schneller abgelehnt.>>>> Wenn ein 50jähriger Einsteiger genauso viel bekommt wie ein 25jähriger,>> dann ist er doch nicht teurer.>> Aber deutlich älter!> Und wie bei Gebrauchtwagen fällt der Preis mit dem Alter!
Das kann man so nicht sagen, ein 25 Jähriger kann bedingt durch seine
fehlende Erfahrung oft garnicht die Stellenanforderung erfüllen, aber
das hat der vorlaute ERA Träumer hier im Thread noch nicht ganz
verstanden.
IchGlaubeEsNicht schrieb im Beitrag #4548131:
>>Aber deutlich älter!>> Hast du das wirklich ganz alleine herausgefunden, daß 50 Jahre älter als> 25 Jahre sind? Respekt!!!!>>>Und wie bei Gebrauchtwagen fällt der Preis mit dem Alter!>> Wann steht dein Verschrottungstermin an?
Dauert noch werde erst mit 67 Jahren Stillgelegt!
genervt schrieb:> Was hält euch eigentlich noch in eurem Job? Warum bewerbt ihr euch nicht> weg, am besten zum besagtem "IGM-Disneyland"?
Weil das Problem ist, dass man sich in solchen Betrieben nur mit
Zulieferern rumärgen muss, sonst nichts zu tun hat was irgendwelche
Erfolgserlebnisse liefern könnte und man und man es zu häufig mit Leuten
zu tun hat, die selbst damit noch überfordert sind.
Kurz um, in vielen solchen Betrieb sitzen einfach nur noch nervige Leute
die keine Ahnung haben was sie tun. Das Extrembeispiel ist unsere
Automobilindustrie die es nicht mal schafft tragfähige
Elektromobilitätskonzepte zu schaffen. Geschweige denn selbstfahrende
Autos. Selbst solch triviale Probleme wie Ampeln die detailierte
Informationen über ihre zukünftigen Zustände vermitteln werden höchst
komplex gelöst.
Da sitzen fast nur noch Leute die Dogmen zitieren anstelle selbst zu
denken. Dem entsprechend sieht es da auch aus.
Christian B. schrieb:> Das Extrembeispiel ist unsere Automobilindustrie die es nicht mal schafft >
tragfähige Elektromobilitätskonzepte zu schaffen.
> Geschweige denn selbstfahrende> Autos. Selbst solch triviale Probleme wie Ampeln die detailierte> Informationen über ihre zukünftigen Zustände vermitteln werden höchst> komplex gelöst.
Wenigstens bekommen Kunden schon mal einen Vorgeschmack mit welchen
Pappnasen Industrie 4.0 gestaltet werden soll. ;-)
MarkusM schrieb:> Wenigstens bekommen Kunden schon mal einen Vorgeschmack mit welchen> Pappnasen Industrie 4.0 gestaltet werden soll. ;-)
Ach komm.
Die Jungs von Google und Co. werden schneller eine App fürs Selfie-mobil
beieinader haben als BMW&Co eine neue Alufelge durchgetestet haben!
MarkusM schrieb:> IchGlaubeEsNicht schrieb:> Und nochmal, nicht jeder MUSS ERA zahlen, viele tun es freiwillig weil> sie die "Besten" wollen, ganz einfach.
Was ja auch nachvollziehbar ist.
Mit anderen Worten, die Berufsjammerer dichten sich ihre Welt von
"IGM-Disneyland" zurecht.
Aber das es so schlimm ist, dass manche "High-Performer" schon am
Online-Berwerberportal scheitern hätte ich nicht gedacht. Das geht ja
weiter als beim Dunning-Kruger!
genervt schrieb:> MarkusM schrieb:>> Und nochmal, nicht jeder MUSS ERA zahlen, viele tun es freiwillig weil>> sie die "Besten" wollen, ganz einfach.>> Was ja auch nachvollziehbar ist.>> Mit anderen Worten, die Berufsjammerer dichten sich ihre Welt von> "IGM-Disneyland" zurecht.>
Die Frage ist wie Du überhaupt darauf kommst?
Ein Teil bewirbt sich parallel, hat dabei Erfolg oder nicht.
Und wenn jemand zu dem Schluss kommt, dass es für ihn besser ist,
in seiner Komfortzone zu verweilen, dann ist das seine persönliche
Entscheidung und gut ist.
Das kann Dir doch vollkommen egal sein.
Es gibt gerade wieder eine "Top"-Stelle von einem Konzern, und die sogar
bundesweit in allen Ballungszentren und Industrieregionen.
Leider schafft es die HR-Abteilung des Konzerns nicht, die Anforderungen
mit dem richtigen Berufsbild und Ausbildungsnamen darzustellen, und noch
ganz andere Umstände wie z.B. eine etwaige Befristung, preiszugeben.
Auf ihrer internen Firmen-HP zur gleichen Stelle sind dann ein paar mehr
Infos zu finden, z.B. die Befristung.
Fehlende Basics, wie die mögliche oder geplante Vergütung, der
Arbeitsort u.v.a.m. werden einfach mal weggelassen.
Dann muß man sich als Interessierter nicht wundern, dass diese Stelle
dann in sämtlichen öffentl. Job-Börsen, und noch dazu bei der Agentur f.
Arbeit, also nicht nur bei Monster auftaucht.
Die HR-Leute dort bekommen wahrscheinlich so langsam Termindruck, weil
in einem Monat bisher noch nicht genug passendes Personal zu den
ungewissen Konditionen vorsprach!
Also kann man mit solchen AG auch nur Katz und Maus spielen, anfüttern
und dumme Fragen stellen und abwarten, und das alles aber bitte
inkognito.
Wie im richtigen Leben - man muß Pokern lernen und auch können, denn die
AG machen es nicht anders.
Zu dem Thema hier bzgl. gute Job und alles drumherum, die Bewerbung ist
der letzte und dann erste Schritt auf eine berufliche Zukunft. Die soll
aber bitte kein Abenteuer oder Test für mich werden.
Ist aber leider immer wieder so.
ERA schrieb:> Kannst du das begründen. Soweit ich weiß kommt in den ERA-Einstufungen> das Lebensalter nicht vor.>> D.h. ein Einsteiger mit 50 Jahren bekommt genauso viel wie jemand mit 25> Jahren.
Theoretisch, aber ERA hat viele Stufen. Muss man immer verhandeln. Und
ein alter Fuchs kennt seinen Bau.
Wenn man anderswo hingeht, dann doch auch wegen des Geldes oder etwa
nicht?
Und wenn die dich haben wollen und du sagst (Beispiel) ich brauche 5000
Euro Brutto (besser du sagst 6000), dann handeln sie noch ein wenig mit
dir, aber wenn sie dich wollen, dann findet sich auch eine passende ERA
Stufe.
Tja also ich weiß nicht. Ich sitze in einem ERA-Laden:
+ Kohle stimmt.
+ Urlaub 30Tage
+ Gleitzeit
+ 35h
+ Schulungen (was das Budget hergibt)
+ So groß das es massiv krachen muss damit man das merkt.
Alles super und toll. Trotzdem hab ich stellenweise unfassbar 0 Bock.
Motivieren kann man sich nur dadurch, dass man sich Nebenschauplätze
eröffnet mit denen man seine eigenen Interessen etwas verfolgen kann.
Aber naja.
Was mich am meisten nervt ist diese manchmal absolut schwachsinnige
Konzernpolitik. Diese Grabenkämpfe und Zankereien. Hinterlistiges
Gemauschel.
Das alles betrifft mich jetzt zwar nicht direkt, aber man kriegt mit und
wundert sich dass die überhaupt Geld verdienen mit dem laden. Man hat da
als jemand der der Technik nahe bleiben will 0 Aufstiegschangsen. Man
kann da halt irgendwelche Team-, Projekt- oder Bereichsleiterstellen
anstreben aber das ist eigentlich permanentes PP-Geschubse und
Meeting-Breitsitzen.
Und ganz ehrlich. Das mit dem Eierschaukeln passt. Ich glaub kaum das
sich jemand in einem großen Laden wirklich totarbeitet. Das liegt aber
nicht an den Leuten selbst, sondern an der Atmosphäre. Wenn man ständig
durch undurchschaubare interne Reibereien oder unlogische Entscheidungen
seiner Motivation beraubt wird , macht man halt dienst nach vorschritt.
Ja es ist dann sogar so, dass wenns dann mal was interessantes gibt,
dass direkt an einen Zulieferer abgegeben wird, anstatt selbst mal was
zu machen. (Siehe Daimler und Tesla). Man könnt ja Knox-how aufbauen
"Oh Mein Gott".
Wieso also noch als "Endwiggler" noch anstrengen?
Diese Scheiße ist eigentlich nur dann gut, wenn man Fam. + Haus hat und
die Arbeit einfach nur als Geldquelle dienen soll. (So ist das dann auch
bei gefühlt 98% der Belegschaft)
Dafür sind IGM-Rahmenbedingungen natürlich Top. Aber als junger Mensch
der noch ungebunden ist und gewisse Flexibilität besitzt wirds da
relativ schnell Fad in so einem laden. Bei mir gehts daher eher in die
andere Richtung. Raus aus dem Riesenkonzern. Weg von der langweiligen
Autoindustrie wo man sich einscheisst wenn ein Widerstand 1x10^-999 Cent
mehr kostet.
Mal so als ne andere Sichtweise für das "IGM-Disneyland".
(Natürlich ist das meine persönliche Meinung basierend auf meinen
persönlichen Erfahrungen. Es mag durchaus auch andere Karriereoptionen
in anderen Läden geben.)
> Butter bei de Fische! Was funktioniert bei euch nicht? Oder seid ihr> einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
Ich glaube das Gejammer basiert lediglich auf der Unzufriedenheit mit
dem eigenen Leben. Der Job, das Gehalt oder andere Umstände dienen
lediglich als Projektionsfläche innerer Defizite.
Schon der Buddha wusste: Wer das eigene Glück im Äußeren sucht, läuft
einer Fata Morgana hinterher.
Ich mache es nach der Devise: Ich nehme den Job, der mir Spaß macht, bei
dem das Umfeld passt und gut ist. Mit dem Gehalt komme ich gut über die
Runden.
genervt schrieb:> Aber das es so schlimm ist, dass manche "High-Performer" schon am> Online-Berwerberportal scheitern hätte ich nicht gedacht. Das geht ja> weiter als beim Dunning-Kruger!
Die Online-Portale lasse ich auch links liegen bzw. die Stellen bekommen
dann halt Priorität "C". Lieber stattdessen in derselben Zeit bei 5
anderen Firmen bewerben.
Trau keinem schrieb:> genervt schrieb:>> Aber das es so schlimm ist, dass manche "High-Performer" schon am>> Online-Berwerberportal scheitern hätte ich nicht gedacht. Das geht ja>> weiter als beim Dunning-Kruger!>> Die Online-Portale lasse ich auch links liegen bzw. die Stellen bekommen> dann halt Priorität "C". Lieber stattdessen in derselben Zeit bei 5> anderen Firmen bewerben.
Richtig!
Warum sich groß ärgern mit Portalen wo man sich auch noch per
"Passwort+Kennname" erst "anmelden" soll um dann sich mal durch 4-6 Page
sich durchzuklicken?
Am Schluß vllt. noch eine zusätzliche Engstelle in Form von max. XMB!
......
Sowas tut man sich nur an wenn der Arbeitsplstz in Gefahr ist, oder
manschon bei der Argentur für Arbeit gemeldet ist!
Wer Berufstätig ist hat def. nicht die Zeit um solchen Unsinn
mitzumachen.
Ich bin auch der Meinung das die Portale eher der "Abschreckung"
potentieller Bewerber dienen sollen.
Da bleibt der Kreis der Bewerber klein, und die Sippen- und
Spezelwirtschft folgt den bekannten Mustern dann.
Und die HR kann gemüdlich ihren Nachmittagskaffe mit Kuchen genießen!
Versoffener Philosoph schrieb:> Ich nehme den Job, der mir Spaß macht, bei> dem das Umfeld passt und gut ist.
Was ein dummes Geschwätz!
Heutzutage muss man den Job nehmen den man bekommt. Ich bin sicher dass
nur weniger als 1% der Leute einen Job haben der ihnen Spass macht und
wo das Umfeld passt.
qwertz schrieb:> Versoffener Philosoph schrieb:>> Ich nehme den Job, der mir Spaß macht, bei>> dem das Umfeld passt und gut ist.>> Was ein dummes Geschwätz!> Heutzutage muss man den Job nehmen den man bekommt. Ich bin sicher dass> nur weniger als 1% der Leute einen Job haben der ihnen Spass macht und> wo das Umfeld passt.
Viele wissen erst nachdem sie den Job verloren haben, was für ein toller
Futtertrog der war!
Ansonsten klagen nur die die noch leben!
qwertz schrieb:> Ich bin sicher dass> nur weniger als 1% der Leute einen Job haben der ihnen Spass macht und> wo das Umfeld passt.
Interessant, ich wusste bisher nicht, dass meine Kollegen und ich zu
einer verschwindend geringen Gruppe von weniger als 1% gehören. Ich bin
mir sehr sicher, der Prozentsatz ist sehr viel höher, mindestens
zweistellig.
MarkusM schrieb:> Wenn er also sagt es sei schwerer in ERA Betriebe reinzukommen dann hat> er recht, denn ERA wird nicht nur zum Spaß gezahlt, sondern weil hohe> Anforderungen erfüllt werden müssen.
Es gibt Firmen, die nach IG Metall Tarif zahlen und die relativ viele
Pfeifen einstellen. Weil sie kein geeignetes Personalwesen haben und
keine vernünftigen Maßstäbe dafür aufstellen, welchen Bewerber man
nehmen und welchen man lieber wegschicken sollte.
In so mancher Firma zählt im Vorstellungsgespräch mehr, wie gut Du Dich
verkaufen kannst als das, was Du tatsächlich drauf hast. Letzteres wird
teilweise nicht mal wirklich abgefragt. Zum Teil auch, weil keine Leute
dabei sind die wirklich echte Ahnung von dem haben, was der Bewerber
dann jobmäßig machen wird.
Paradebeispiel: Stelle als Software-Entwickler in einer Firma für
Sondermaschinenbau, in der es nicht eine einzige Führungskraft gibt die
wirklich etwas von Software versteht. Man könnte ja die Peer Group in
die Bewerberauswahl mit einbinden - also dass die künftigen Kollegen dem
Kandidaten entsprechende Fragen stellen können. Aber so clever ist man
meistens nicht.
So kannst Du als Blender durchaus an einen gut bezahlten ERA-Job kommen.
Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt. Eigentlich ist es
eher schlecht, aber die Firma die das zulässt ist auch selbst schuld.
qwertz schrieb:> Versoffener Philosoph schrieb:>> Ich nehme den Job, der mir Spaß macht, bei>> dem das Umfeld passt und gut ist.>> Was ein dummes Geschwätz!> Heutzutage muss man den Job nehmen den man bekommt.
'Man' oder 'du'?
qwertz schrieb:> Versoffener Philosoph schrieb:>> Ich nehme den Job, der mir Spaß macht, bei>> dem das Umfeld passt und gut ist.>> Was ein dummes Geschwätz!> Heutzutage muss man den Job nehmen den man bekommt. Ich bin sicher dass> nur weniger als 1% der Leute einen Job haben der ihnen Spass macht und> wo das Umfeld passt.
Ich glaube es sind deutlich mehr als nur 1%.
Wenn ich keinen Job habe, also arbeitlos bin oder gar auf Hartz IV
sitze, muss ich mich in meinen Ansprüchen etwas einschränken.
Ansonsten, mit Job gilt "Warum bewerbt ihr euch nicht einfach?".
Ich will mich verbessern, näher an den Heimatort, besseres Gehalt,
andere Branche, .....
Also bewerbe ich mich weiter.
Nicht so wild, als zu Zeiten ohne Job, statt 5 Bewerbungen pro Woche,
ev. 1 Bewerbung im Monat.
Cha-woma M. schrieb:> qwertz schrieb:>> Versoffener Philosoph schrieb:>>> Ich nehme den Job, der mir Spaß macht, bei>>> dem das Umfeld passt und gut ist.>>>> Was ein dummes Geschwätz!>> Heutzutage muss man den Job nehmen den man bekommt.
Eure schwarz/weiss Denke ist kaum auszuhalten.
>> nur weniger als 1% der Leute einen Job haben der ihnen Spass macht und>> wo das Umfeld passt
Auf unflexible Angestellte mit einem zweifelhaften Lebenslauf und
schlechter Ausbildung mag das abhängig von der Branche zutreffen, die
sind allerdings nicht der Maßstab in Deutschland.
Was hat die denn damit zutun, wenn Du unqualifiziert oder nicht flexibel
genug bist? Wenn Du mit dieser Einstellung auch Vorstellungsgespräche
führst wundert mich garnichts.
Mark B. schrieb:> MarkusM schrieb:>> Wenn er also sagt es sei schwerer in ERA Betriebe reinzukommen dann hat>> er recht, denn ERA wird nicht nur zum Spaß gezahlt, sondern weil hohe>> Anforderungen erfüllt werden müssen.>> Es gibt Firmen, die nach IG Metall Tarif zahlen und die relativ viele> Pfeifen einstellen. Weil sie kein geeignetes Personalwesen haben und> keine vernünftigen Maßstäbe dafür aufstellen, welchen Bewerber man> nehmen und welchen man lieber wegschicken sollte.
Es ist allerdings auffällig, dass man sich hier im Forum scheinbar nur
die schlechten Beispiele rauspickt und es dann so verkauft, als sei es
die Mehrheit deutscher Unternehmen.
>> In so mancher Firma zählt im Vorstellungsgespräch mehr, wie gut Du Dich> verkaufen kannst als das, was Du tatsächlich drauf hast. Letzteres wird> teilweise nicht mal wirklich abgefragt.
Das hängt zum Teil aber auch damit zusammen, weil der ein oder andere
Bewerber vom Typ sehr gut ins Team passen würde und man je nach Budget
dann auch gerne bereit ist, mehr als üblich in Aus und Fortbildung der
Mitarbeiter zu investieren.
Das ist sowieso der einzig vernünftige Weg dem Fachkräftemangel sinnvoll
entgegen zu wirken, denn Uni Abgänger oder Berufserfahrene Ingenieure
stehen nunmal nicht Schlange vor der Personalabteilung.
Ich stimme aber zu, dass es immer noch einige Unternehmen gibt, die das
nicht ernst genug nehmen, sie werden aber spätestens durch den Wandel
mit Industrie 4.0 auch die ersten sein, die als Verlierer dastehen.
Wollen wir doch mal sehen wer zuletzt lacht.
MarkusM schrieb:> Was hat die denn damit zutun, wenn Du unqualifiziert oder nicht flexibel> genug bist?
Der Fachbergriff für das ist Merkeln!
> Wenn Du mit dieser Einstellung auch Vorstellungsgespräche> führst wundert mich garnichts.
Wunder gibt es immer wieder!
Cha-woma M. schrieb:> Sowas tut man sich nur an wenn der Arbeitsplstz in Gefahr ist, oder> manschon bei der Argentur für Arbeit gemeldet ist!
Jeder kann das ja für sich entscheiden. Niemand wird gezwungen, sich
irgendwo zu bewerben, es sei denn, man wird für die Jobsuche bezahlt.
Du brauchst aber nicht von dir auf andere schließen. Für die meisten
fähigen technischen Fachkräfte ist so ein Bewerberportal keine
ernstzunehmende Hürde, weder praktisch noch ideologisch.
Im Prinzip dient das auch schon als eine Art Filter. Wer sich nicht
einmal die geringste Mühe machen möchte, eine Bewerbung abzuliefern,
kann es auch gleich sein lassen. Zumal gerade in Konzernen solche
Systeme auch für die tägliche Arbeit üblich sind (zum Beispiel für
Zeiterfassung, Urlaubsanträge, Budgetverwaltung, Teileverwaltung,
Bestellungen und so weiter) und so automatisch abgeprüft wird, ob jemand
damit umgehen kann oder will. Somit profitieren alle davon.
Cha-woma M. schrieb:> Richtig!> Warum sich groß ärgern mit Portalen wo man sich auch noch per> "Passwort+Kennname" erst "anmelden" soll um dann sich mal durch 4-6 Page> sich durchzuklicken?> Am Schluß vllt. noch eine zusätzliche Engstelle in Form von max. XMB!
Ahhhhh und das ist erst der Anfang!
Dann klingelt auch noch das Telefon und man wird zu einem
Vorstellungsgespräch (ja, mit fremden Leuten reden!) eingeladen zu dem
man pünktlich erscheinen soll!
Und passend gekleidet am besten auch noch, also Socken knoten und
Krawatte bügeln ect.... Rasieren???
Was die alles im Vorstellungsgespräch wissen wollen und das ist so
anstrengend...
Und was tun, wenn die Zusage kommt? Dann muss man ja eine Kündigung
schreiben, welch ungeheure Herausforderung!1!
Bei manchen frag ich mich echt, was mal ist, wenn Mammi nicht mehr das
Frühstück macht!
genervt schrieb:> Bei manchen frag ich mich echt, was mal ist, wenn Mammi nicht mehr das> Frühstück macht!
Du ziehst es ins Lächerliche, aber ehrlich gesagt ist mir der ganze
Aufwand einer Bewerbung tatsächlich zuviel. Warum soll ich mir denn
eigentlich den Stress machen? Da bleibe ich lieber in meiner Komfortzone
und lass es mir dort gut gehen! :-)
Wurzelsepp schrieb:> Warum soll ich mir denn> eigentlich den Stress machen? Da bleibe ich lieber in meiner Komfortzone> und lass es mir dort gut gehen! :-)
Klar, schon irgendwo nachvollziehbar.
Aber auf der anderen Seite gibts halt immer wieder die Behauptungen:
- "IGM-Disneyand" wäre vieeeel bequemer.
- Es gibt gar keinen Fachkräftemangel, die Stellenangebote sind völlig
überlaufen.
- Die Gehälter sind zu niedrig.
- Man wird bei den Dienstleistern/Mittelständlern/Klischen nur
ausgebeutet.
- die Welt ist soooo böse ect...
Das wirkt schon ein wenig paradox.
Aber kein Wunder, wenn die Gehälter nicht so recht steigen, gibt ja
keinen Anlass, wenn die Unzufriedenheit überall geäußert wird, nur nicht
bei den Leuten, die die Gehälter mitbestimmen und man sich mit der
Floskel zufrieden gibt "bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage ist
nicht mehr drin..."
Die Betriebswirte sind sich, soweit ich weiß, für Bewerbungen nicht zu
schade, kein Wunder, dass die Personalabteilungen zum Schluss kommen,
dass es einen Fachkräftemangel gibt, wenn die Bewerbungen ausbleiben...
genervt schrieb:> Wurzelsepp schrieb:>> Warum soll ich mir denn>> eigentlich den Stress machen? Da bleibe ich lieber in meiner Komfortzone>> und lass es mir dort gut gehen! :-)>> Klar, schon irgendwo nachvollziehbar.
Der Wurzelsepp sitzt vermutlich schon im "Disneyland".
genervt schrieb:> - "IGM-Disneyand" wäre vieeeel bequemer.
Man kann es sich zumindest bequem machen, wenn man der Typ dafür ist.
Wenn nicht, kann man auch ganz schön eingehen. Aber ein Konzern ist
groß, da findet man fast alles, von der Bastelabteilung, die jeder
Klitsche Konkurrenz machen könnte bis zur Bürokratie im Vogonen-Style.
genervt schrieb:> - Die Gehälter sind zu niedrig.
Regel Nummer 1 des Jammerns: Die Gehälter sind immer zu niedrig. Manche
würden ein Vorstandsgehalt noch für zu niedrig empfinden, weil der
Vorstand vom Nachbarunternehmen mehr bekommt.
genervt schrieb:> In gefühlt jedem 2. Job wird rumgejammert, dass:>> - Die Leute in den IGM-Betreiben zu viel verdienen, quasi überbezahlt> sind> - Dort ohnehin nicht viel geleistet werden muss> - die ganze Arbeite von den Zulieferern gemacht werden muss und die> anderen mit ihren 35-Stunden eh nur am Eierschaukeln sind.> - Die Gehaltsangaben meistens eh nur "gefaked" sind.>> Was hält euch eigentlich noch in eurem Job? Warum bewerbt ihr euch nicht> weg, am besten zum besagtem "IGM-Disneyland"?>> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)>> Butter bei de Fische! Was funktioniert bei euch nicht? Oder seid ihr> einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
Ganz ehrlich?
ich habe panische Angst davor, so zu enden wie Du:
- kein eigenes Leben
- ich müsste in so einem heruntergekommenen Forum, wie diesem, um ein
wenig Anerkennung buhlen
- mir dazu noch irgendwelche Fake-Identitäten ausdenken
- wäre ständig vor Neid zerfressen und versuchte unentwegt Leute
"kleinzureden" - nur um mich für einen kurzen Moment besser zu fühlen
Nö danke - brauch ich nicht und will ich nicht. Und die Beiträge hier
entlocken mir - auch ohne ERA und IGM - nicht einmal ein mitleidiges
Lächeln.
Schönes Leben noch ..
Claymore schrieb:> Regel Nummer 1 des Jammerns: Die Gehälter sind immer zu niedrig. Manche> würden ein Vorstandsgehalt noch für zu niedrig empfinden, weil der> Vorstand vom Nachbarunternehmen mehr bekommt.
Hier wurde niemals wegen hoher Gehälter "gejammert", sondern wegen den
Taschengeldern, für die wir uns noch mit einem Hofknicks brav bedanken
sollen. Deine stumpfe Polemik hat mal wieder NULL Inhalt.
Henry G. schrieb:> sondern wegen den> Taschengeldern, für die wir uns noch mit einem Hofknicks brav bedanken> sollen
Die 60k, die man im Durchschnitt erreichen kann, ist also ein
Taschengeld?
Da kann ich nur sagen:
Henry G. schrieb:> Deine stumpfe Polemik hat mal wieder NULL Inhalt.
Claymore schrieb:> Du brauchst aber nicht von dir auf andere schließen. Für die meisten> fähigen technischen Fachkräfte ist so ein Bewerberportal keine> ernstzunehmende Hürde, weder praktisch noch ideologisch.
Kommt auf das Bewerberportal an.
Manchen wollen da nur schön einzeln Anschreiben, Abschlusszeugnisse,
Arbeitszeugnisse etc. seperat haben.
Das hat man eh parat.
Manche bitten dann schön in einzelnen Abschnitten zu erklären, Warum man
für diese Stelle geeignet ist, persönliche Stärken, ... aber bitte
innerhalb von 10 Minuten.
Rick M. schrieb:> Claymore schrieb:>> Du brauchst aber nicht von dir auf andere schließen. Für die meisten>> fähigen technischen Fachkräfte ist so ein Bewerberportal keine>> ernstzunehmende Hürde, weder praktisch noch ideologisch.>> Kommt auf das Bewerberportal an.> Manchen wollen da nur schön einzeln Anschreiben, Abschlusszeugnisse,> Arbeitszeugnisse etc. seperat haben.> Das hat man eh parat.>> Manche bitten dann schön in einzelnen Abschnitten zu erklären, Warum man> für diese Stelle geeignet ist, persönliche Stärken, ... aber bitte> innerhalb von 10 Minuten.
Nicht nur das!
Die wollen auch noch ein Motivationsschreiben haben!
Und dann kommt monatelang NIX!
Irgenwasnn trudelt die "Absage" ein!
Wie gesagt, die Firmen-Stellenbörsen sollte man mit sehr viel Vorsicht
beäugen!
Heftig sind die Profilfischer, die stellen Stellen ins Netz nur um
Kandidaten für ihre Profilbörse zu haben!
Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen fangen die an die Katze aus dem
Sack zu lassen.
Per Mail kommt dann die Bitte doch noch den
Skillbogen auszufüllen, bitte eine unterschriebene
Einverständiserklärung abzugeben, .....
Echt wie wir das liebennnnnnn!!!!!!!!!!
Cha-woma M. schrieb:> Heftig sind die Profilfischer, die stellen Stellen ins Netz nur um> Kandidaten für ihre Profilbörse zu haben!
Über was beschwerst du dich als nächstes? Dass du E-Mails mit
Stellenanzeigen bekommst, bei denen man nur fürs zuhause rumsitzen 4000€
bekommt und dazu nur einen PC haben muss um gewisse "Transaktionen" zu
überwachen?
MarkusM schrieb:> Das ist sowieso der einzig vernünftige Weg dem Fachkräftemangel sinnvoll> entgegen zu wirken, denn Uni Abgänger oder Berufserfahrene Ingenieure> stehen nunmal nicht Schlange vor der Personalabteilung.
War das jetzt Ironie?
Also wenn Uni Abgänger nicht schlange stehen, lebe ich wohl in einer
anderen Welt?
genervt schrieb:> Was hält euch eigentlich noch in eurem Job? Warum bewerbt ihr euch nicht> weg, am besten zum besagtem "IGM-Disneyland"?
Ich habe nicht studiert und IGM Firmen stellen SW-Entwickler nur mit
Studium ein.
> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)
Die letzten Jahre im Schnitt so 4-5 Bewerbungen, dieses Jahr allerdings
noch keine, privat ein bisschen Stress. Eingeladen werde ich aber nur
bei KMUs und die bieten meist weniger (Geld, Urlaub etc.) als ich jetzt
habe.
> Butter bei de Fische! Was funktioniert bei euch nicht? Oder seid ihr> einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
Bei mir in der Umgebung gibt es gar nicht so viele Stellen die zu meiner
"Spezialisierung" passen, wenn die Anfahrt dann mal die 50km übersteigt
ist das auch ein kritischer Punkt. Ich habe derzeit 38km und bin
teilweise schon für die einfache Fahrt eine Stunde unterwegs und gebe
recht viel Geld für Fahrtkosten aus, da ich mein Auto so gut wie nur für
den Arbeitsweg benutze.
Ich meckere auch nicht über IGM, meine Frau arbeitet in einem solchen
Unternehmen, wenn auch mit 40h/Woche. Nur die Relation passt irgendwie
nicht, was dort geleistet wird und was man dafür bekommt. Das fängt bei
dem Geld an, Urlaub, Weiterbildung, Arbeitsmotivation und hört bei der
Kantine auf (Als Beispiel, ich hatte gestern mittag ein Essen für 10€
mit Getränk. Meine Frau hatte eine Suppe, Hauptspeise, Salat, Nachtisch
und Getränk für 3,80€).
Meine Frau erzählt mir auch wie alle über den Betrieb meckern, wie
schlecht es doch wäre und das sich die Leute was anderes suchen würde
usw. und keine von den hat eine Ahnung wie es "draußen" wirklich so
abläuft.
T.S. schrieb:> Meine Frau erzählt mir auch wie alle über den Betrieb meckern, wie> schlecht es doch wäre und das sich die Leute was anderes suchen würde> usw. und keine von den hat eine Ahnung wie es "draußen" wirklich so> abläuft.
Es ist der typische Realitätsverlust, wenn man nicht mehr zu schätzen
weiß, wie gut es einem doch geht. Das ist dann wirklich Jammern auf
extrem hohem Niveau. Das kommt davon, wenn man Jahrzehnte im Disneyland
hockt, da weiß man irgendwann nicht mehr, wie das Leben draußen so
abgeht.
Realitätsverlust ist übrigens auch bei Politikern zu beobachten, die
nicht mal wissen, was eine Tüte Milch kostet oder eine Putzfrau so
verdient.
Ingenieur schrieb:> T.S. schrieb:>> Meine Frau erzählt mir auch wie alle über den Betrieb meckern, wie>> schlecht es doch wäre und das sich die Leute was anderes suchen würde>> usw. und keine von den hat eine Ahnung wie es "draußen" wirklich so>> abläuft.>> Es ist der typische Realitätsverlust, wenn man nicht mehr zu schätzen> weiß, wie gut es einem doch geht. Das ist dann wirklich Jammern auf> extrem hohem Niveau.
Nicht unbedingt. Es gibt auch IGM Firmen mit schlechtem Management. Da
hat das Jammern zumindest einen realen Hintergrund.
IGM = gut ist eine Gleichung, die nicht immer aufgeht.
??? schrieb:> MarkusM schrieb:>> Das ist sowieso der einzig vernünftige Weg dem Fachkräftemangel sinnvoll>> entgegen zu wirken, denn Uni Abgänger oder Berufserfahrene Ingenieure>> stehen nunmal nicht Schlange vor der Personalabteilung.>> War das jetzt Ironie?>> Also wenn Uni Abgänger nicht schlange stehen, lebe ich wohl in einer> anderen Welt?
Zumindest in einer, in der es scheinbar doch keinen Fachkräftemangel
gibt.
MarkusM schrieb:> ??? schrieb:>> MarkusM schrieb:>>> Das ist sowieso der einzig vernünftige Weg dem Fachkräftemangel sinnvoll>>> entgegen zu wirken, denn Uni Abgänger oder Berufserfahrene Ingenieure>>> stehen nunmal nicht Schlange vor der Personalabteilung.>>>> War das jetzt Ironie?>>>> Also wenn Uni Abgänger nicht schlange stehen, lebe ich wohl in einer>> anderen Welt?>> Zumindest in einer, in der es scheinbar doch keinen Fachkräftemangel> gibt.
Ein Uni Abgänger ist auch keine Fachkraft, außer es wurde vorher noch
eine Berufsausbildung erfolgreich absolviert!
Auf die Neuakademiker kommen noch harte Zeiten zu, es gibt einfach
zuviel, und den Fachkräften will niemand von den Akademikern einen
ordentlichen Lohn zahlen. Es wird die nächsten Jahre recht interessant
werden.
??? schrieb:> MarkusM schrieb:>> ??? schrieb:>>> MarkusM schrieb:>>>> Das ist sowieso der einzig vernünftige Weg dem Fachkräftemangel sinnvoll>>>> entgegen zu wirken, denn Uni Abgänger oder Berufserfahrene Ingenieure>>>> stehen nunmal nicht Schlange vor der Personalabteilung.>>>>>> War das jetzt Ironie?>>>>>> Also wenn Uni Abgänger nicht schlange stehen, lebe ich wohl in einer>>> anderen Welt?>>>> Zumindest in einer, in der es scheinbar doch keinen Fachkräftemangel>> gibt.>> Ein Uni Abgänger ist auch keine Fachkraft
Dazu müssen sie erstmal den "richtigen" Ausbildungsweg eingeschlagen
haben um passend zur Stelle mal eine werden zu können, doch konkret
dieser Nachwuchs steht eben nicht immer zur Auswahl.
Beide Bewerber kosten also viel Zeit und Geld um sie zu spezialisieren,
ob das nun der junge Mensch nach seinem Studium mit null Praxiserfahrung
ist, oder der ältere Bewerber als Quereinsteiger ,spielt dabei nur noch
eine untergeordnete Rolle, dafür aber umso mehr wer von beiden als Typ
besser ins Team passt. Wie auch immer der AG entscheide, halte ich es
dann auch für vernünftig, dass Arbeitgeber mehr als üblich in Aus und
Fortbildung investieren anstatt auf schön Wetter zu warten.
genervt schrieb:> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus> Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)
Erzähl doch mal, wie oft machst du das genau?
MarkusM schrieb:> Dazu müssen sie erstmal den "richtigen" Ausbildungsweg eingeschlagen> haben um passend zur Stelle mal eine werden zu können, doch konkret> dieser Nachwuchs steht eben nicht immer zur Auswahl.
Sagt doch einfach mal, wo dieser so genannte Mangel herrschen soll!
Es wird immer von Mangel gesprochen, ohne zu nennen, wo konkret dieser
sein soll.
Wenn ich mir die Webseiten der Firmen ansehe, bei denen angeblich
Fachkräftemangel herrscht, findet man entweder überhaupt keine
Stellenanzeigen, oder sie suchen Jemanden von der direkten Konkurenz,
oder jemanden, den es nur in der eigenen Firma geben kann. Den von der
Konkurenz gibt es auch nur, wenn er wechseln will. Also bleibt nur, dass
man sich seine "Fachkräfte" selber macht. Da kann man noch soviel
Fachkräftemangel schreien, das bringt einfach nichts.
Und da wo wirklich ein Fachkräftemangel herrscht, in Bereichen, wo es
viele gleichartige Unternehmen gibt, mit vielen ähnlichen Arbeitnehmern,
sind die Arbeitsbedingungen einfach mies, so dass der Nachwuchs sich
dieses Dilemma einfach nicht antun will.
Claymore schrieb:> Die 60k, die man im Durchschnitt erreichen kann, ist also ein> Taschengeld?
Die Zeiten sind lange vorbei und gelten für Altverträge. 60k im
Durchschnitt gibt es für die heutigen Absolventen in und Zukunft mit
Sicherheit nicht mehr. Oder kannst du das mit einer unabhängigen
Statistik belegen, in der alle Gehälter der Absolventen von vor 5 Jahren
bis heute mit jeweiliger Spezifikation dokumentiert ist?
Wie gesagt:
> Henry G. schrieb:>> Deine stumpfe Polemik hat mal wieder NULL Inhalt.
Rick M. schrieb:> Manche bitten dann schön in einzelnen Abschnitten zu erklären, Warum man> für diese Stelle geeignet ist, persönliche Stärken, ... aber bitte> innerhalb von 10 Minuten.
Die wollen eben Leute, die dazu fähig und gewillt sind, so etwas
auszufüllen. Das ist deren gutes Recht. Und es ist dein gutes Recht,
dich dort nicht zu bewerben, solange dich nicht jemand (z.B.
Arbeitsagentur) dafür bezahlt.
Ingenieur schrieb:> Es ist der typische Realitätsverlust, wenn man nicht mehr zu schätzen> weiß, wie gut es einem doch geht. Das ist dann wirklich Jammern auf> extrem hohem Niveau.
Den Realitätsverlust kann man hier schon beobachten. Einem Arbeitnehmer
mit 40k Jahresgehalt geht es schon sehr gut, das liegt weit über dem
Durchschnittseinkommen. Und ein halbwegs schweres Studium ist überhaupt
keine Rechtfertigung für ein höheres Gehalt, in vielen Bereichen kann
man trotz Studium froh sein, überhaupt ein Durchschnittseinkommen zu
bekommen. Das Gehalt bestimmt sich nur anhand von Angebot und Nachfrage
und dem Gewinn, den ein Arbeitgeber mit einem Arbeitnehmer erzielen
kann. Und letzteres ist beim Konzern eben in der Regel (wenn auch nicht
immer) höher.
Henry G. schrieb:> Die Zeiten sind lange vorbei und gelten für Altverträge. 60k im> Durchschnitt gibt es für die heutigen Absolventen in und Zukunft mit> Sicherheit nicht mehr.
Für Absolventen gibt es das natürlich nicht. Mit ein paar Jahren
Berufserfahrung geht das aber schon. Gerne auch (viel) mehr.
Henry G. schrieb:> Oder kannst du das mit einer unabhängigen> Statistik belegen, in der alle Gehälter der Absolventen von vor 5 Jahren> bis heute mit jeweiliger Spezifikation dokumentiert ist?
Jede Quelle, die ich dir vorlegen würde, würde deinen willkürlich
festgelegten Kriterien nicht widerstehen können. Genauso wenig kannst du
aber eine Statistik vorlegen, die deine These bestätigt.
Ingenieur schrieb:> Falsch
Wobei die Sonderzahlungen noch nicht mal berücksichtigt wurden. Somit
fällt der Unterschied noch deutlicher aus.
Wenn ich hier manche lese, die mit noch niedrigerem Einkommen meinen gut
hin zu kommen, kann ich das nur darauf zurückführen, dass das junge
Leute sein müssen, die keine Familie haben und vielleicht sogar noch bei
den Eltern leben.
Ich liege im oberen Mittelfeld der Gehaltsliste, die es hier im uC.net
gibt.
Gut, ich komme gut zurecht, aber ich muss nur noch für ein Kind
Unterhalt zahlen. Doch dass ich mich jetzt reich fühlen soll, davon bin
ich ungefähr den gleichen Betrag weit entfernt.
Sobald dann eine komplette Familie (also mit 2 bis 3 Kindern) davon
ernährt werden muss, ist man schon eher wieder arm.
Henry G. schrieb:> Die Zeiten sind lange vorbei und gelten für Altverträge. 60k im> Durchschnitt gibt es für die heutigen Absolventen in und Zukunft mit> Sicherheit nicht mehr.
Quatsch mit Soße, schau dir die Gehaltstabellen des öffentlichen
Dienstes etc. an.
Ingenieur schrieb:> Falsch, 40k liegen sogar deutlich unter dem Durchschnittseinkommen.
Ja, das kommt immer darauf an, wer alles in der Statistik berücksichtigt
ist.
Auch Teilzeitbeschäftigte und Selbstständige müssen irgendwie von ihrem
Einkommen leben können.
Natürlich sind die 40k für Ingenieure viel zu tief gegriffen. Ersetze
die Zahl mit 50k, dann stimmt meine Aussage immer noch und passt wieder
zu deiner Statistik.
F. F. schrieb:> Wenn ich hier manche lese, die mit noch niedrigerem Einkommen meinen gut> hin zu kommen, kann ich das nur darauf zurückführen, dass das junge> Leute sein müssen, die keine Familie haben und vielleicht sogar noch bei> den Eltern leben.
Du kannst das gerne darauf zurückführen, damit lügst du dich aber nur
selbst an. Natürlich gibt es auch Familien, bei denen das
Haushaltseinkommen deutlich unter dem Durchschnittseinkommen liegt. Ein
Ingenieur müsste also sogar als Alleinverdiener einer Familie klar
kommen können. Alles eine Frage des persönlichen Anspruchs.
Wesarion schrieb:> Henry G. schrieb:>> Die Zeiten sind lange vorbei und gelten für Altverträge. 60k im>> Durchschnitt gibt es für die heutigen Absolventen in und Zukunft mit>> Sicherheit nicht mehr.>> Quatsch mit Soße, schau dir die Gehaltstabellen des öffentlichen> Dienstes etc. an.
Ja, weil es da so krass viele freie Stellen für 60k gibt.
??? schrieb:> MarkusM schrieb:>> Dazu müssen sie erstmal den "richtigen" Ausbildungsweg eingeschlagen>> haben um passend zur Stelle mal eine werden zu können, doch konkret>> dieser Nachwuchs steht eben nicht immer zur Auswahl.>> Sagt doch einfach mal, wo dieser so genannte Mangel herrschen soll!> Es wird immer von Mangel gesprochen, ohne zu nennen, wo konkret dieser> sein soll.
Es fehlt zum Beispiel die praktische Ausbildung, aber die Debatte über
das duale System fangen wir hier besser garnicht erst an. Wer ist nicht
langsam müde davon.
Durch die Digitalisierung in der Industrie entstehen monatlich immer
mehr neue Stellen in zig Bereichen, und Automotive drehen sie im
wahrsten Sinne des Wortes am Rad mit ihren autonomen Pannenautos.
Claymore schrieb:> Du kannst das gerne darauf zurückführen, damit lügst du dich aber nur> selbst an.
Gelesen, zitiert, aber nicht verstanden.
Die Betonung lag auf "gut hin kommen".
Es bezog sich auf diejenigen, die behaupten mit diesem Geld zurecht zu
kommen.
Gehen wir bei einem Familienvater von 35% Abzügen aus, dann bleiben
nicht mal ganz 2200 Euro über.
Wohnung komplett 1000 Euro. Bleiben noch 1600 Euro (incl. Kindergeld).
Ein Auto muss sein.
Von dem Rest lebt man in Saus und Braus.
Claymore schrieb:> Den Realitätsverlust kann man hier schon beobachten. Einem Arbeitnehmer> mit 40k Jahresgehalt geht es schon sehr gut, das liegt weit über dem> Durchschnittseinkommen.
Naja der Liebe Durchschnitt, die Zahl kann man sich zwar in den Hintern
stecken, da sie so gut wie keine Aussagekraft hat, da man ja nicht die
dazugehörige Verteilung kennt, aber trozdem liegst du völlig daneben.
Hier:
https://www.absolventa.de/karriereguide/arbeitsentgelt/durchschnittsgehalt
Wenn man mal an den Median-Wert rankommt, merkt man, das die Älteren
duch recht gut verdienen müssen, den fand ich relativ hoch.
Was ich mich schon lange frage, wenn ich mir deine Beiträge so
durchlese, was hast du eigentlich für ein Einkommen, und wie sind deine
Arbeitszeiten?
Und in welchen Bereich, arbeitest du, bzw was ist die
Tätigkeitsbeschreibung deiner Arbeit/Unternehmen? Entweder muss dein
Geschäft gut laufen, oder du schreibst hier zum Geldverdienen, so kommt
mir es vor.
MarkusM schrieb:> ??? schrieb:>> MarkusM schrieb:>>> Dazu müssen sie erstmal den "richtigen" Ausbildungsweg eingeschlagen>>> haben um passend zur Stelle mal eine werden zu können, doch konkret>>> dieser Nachwuchs steht eben nicht immer zur Auswahl.>>>> Sagt doch einfach mal, wo dieser so genannte Mangel herrschen soll!>> Es wird immer von Mangel gesprochen, ohne zu nennen, wo konkret dieser>> sein soll.>> Es fehlt zum Beispiel die praktische Ausbildung, aber die Debatte über> das duale System fangen wir hier besser garnicht erst an. Wer ist nicht> langsam müde davon.>> Durch die Digitalisierung in der Industrie entstehen monatlich immer> mehr neue Stellen in zig Bereichen, und Automotive drehen sie im> wahrsten Sinne des Wortes am Rad mit ihren autonomen Pannenautos.
Sagt doch einfach mal, wo dieser so genannte Mangel herrschen soll!
Es wird immer von Mangel gesprochen, ohne zu nennen, wo konkret dieser
sein soll.
Wahrscheinlich kann man das Spielchen noch sehr lange vortsetzen ;)
Es gibt keinen Mangel, nur depperte firmen:
https://www.xing.com/news/klartext/unser-standort-ist-unser-klarer-nachteil-608?sc_o=da536_bn&xing_share=news
Da gibt es nur einen Mangel an fähigen Management, Leute würden sich da
genug bewerben.
Kann mich nur wiederholen:
Wenn ich mir die Firmen ansehe, bei denen angeblich
Fachkräftemangel herrscht, findet man entweder überhaupt keine
Stellenanzeigen, oder sie suchen Jemanden von der direkten Konkurenz,
oder jemanden, den es nur in der eigenen Firma geben kann. Den von der
Konkurenz gibt es auch nur, wenn er wechseln will. Also bleibt nur, dass
man sich seine "Fachkräfte" selber macht. Da kann man noch soviel
Fachkräftemangel schreien, das bringt einfach nichts.
MarkusM schrieb:> Durch die Digitalisierung in der Industrie entstehen monatlich immer> mehr neue Stellen in zig Bereichen, und Automotive drehen sie im> wahrsten Sinne des Wortes am Rad mit ihren autonomen Pannenautos.
Ach du bist ein PR- oder HR-Heini, wer würde sonst von Digitalisierung
der Industrie sprechen. Einmal zum mitmeiseln bitte: Die Digitalisierung
der Industrie bagann schon in den 50er Jahren mit den ersten
Digitalrechensystemen und NC-Maschinen. Was wir jetzt haben ist nur die
ganz gewöhnliche Weiterentwicklung ohne große Sprünge in der Technik,
sie wird halt immer günstiger und Leistungsfähiger, so das man immer
mehr damit abdecken kann, mehr ist es nicht.
??? schrieb:> also bleibt nur, dass> man sich seine "Fachkräfte" selber macht. Da kann man noch soviel> Fachkräftemangel schreien, das bringt einfach nichts.
Genau darum ging es doch, dass viele Unternehmen eben nicht den Mangel
beklagen sondern aktiv etwas dagegen tun indem sie für ihre Mitarbeiter
mehr Geld als üblich für eine spezialisierte Ausbildung in die Hand
nehmen.
> Ach du bist ein PR- oder HR-Heini, wer würde sonst von Digitalisierung> der Industrie sprechen. Einmal zum mitmeiseln bitte: Die Digitalisierung> der Industrie bagann schon in den 50er Jahren mit den ersten> Digitalrechensystemen und NC-Maschinen.
Nun wird es echt kindisch und gewöhn Dir vielleicht mal einen anderen
Ton an.
Zum einen leben wir heute nicht in den 50ern und zum anderen behauptest
Du in jedem Deiner negativen Beiträge, dass es keine Stellen gäbe und
ignorierst sämtliche Möglichkeiten die Deutschland auf dem Arbeitsmarkt
anzubieten hat.
Was allein im Maschinenbau für neue Chancen in Deutschland entstehen,
zieht ebenfalls komplett an Dir vorbei. Sich mit Leuten wie Dir über den
deutschen Arbeitsmarkt zu unterhalten ist also pure Zeitverschwendung,
viel Erfolg in den 50ern.
MarkusM schrieb:> Genau darum ging es doch, dass viele Unternehmen eben nicht den Mangel> beklagen sondern aktiv etwas dagegen tun
Hör ich gern!
Meine Leiblingswort GELD!
" indem sie für ihre Mitarbeiter
> mehr Geld als üblich für eine spezialisierte Ausbildung in die Hand> nehmen.
Ja, und was nun?
Was macht der Cheffe mit dem Geld?
Fächert er sich mit den Scheine kühle Luft zu?
Scheinbar nicht sonst hätte man mit den Mitarbeitern, die davon
profitiert haben nicht so gute Erfahrungen gemacht und die Kollegen
wären heute so unzufrieden und negativ wie Du.
MarkusM schrieb:> Scheinbar nicht sonst hätte man mit den Mitarbeitern, die davon> profitiert haben nicht so gute Erfahrungen gemacht und die Kollegen> wären heute so unzufrieden und negativ wie Du.
Ich und NEGATIV ich bin 0+!
Fpga K. schrieb:> Henry G. schrieb:>> Die Zeiten sind lange vorbei und gelten für Altverträge. 60k im>> Durchschnitt gibt es für die heutigen Absolventen in und Zukunft mit>> Sicherheit nicht mehr.>> http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswel...
Liest du dir auch Artikel durch, bevor du sie postest?
Auszug:"... Die Zahlen beziehen sich hauptsächlich auf Ingenieure in
Führungspositionen. Sie sind nicht repräsentativ und fußen auf einer
Datenbankanalyse, die die Angaben der von der Personalberatung
vermittelten Kandidaten enthält. Dieser Kandidatenkreis ist vor allem in
gehobenen Positionen tätig. ..."
Kurz gesagt, die Studie ist vollkommener Müll. Da sind ja Berichte von
Bigfoot glaubwürdiger. So muss z.B. eine Studie aussehen:
https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.394837.de/12-11-1.pdf
.. und nicht so ein Pippikacka-Journalismus für Vollblöde aus der FAZ.
Henry G. schrieb:> Kurz gesagt, die Studie ist vollkommener Müll. Da sind ja Berichte von> Bigfoot glaubwürdiger. So muss z.B. eine Studie aussehen:
Was hat der dir getan, der liebe kleine Bigfoot?
> https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.394837.de/12-11-1.pdf>> .. und nicht so ein Pippikacka-Journalismus für Vollblöde aus der FAZ
Ähhh Pippikacka-Journalismus steht in der FAZ def. nicht!
Nur weil einer einen Artikel missversteht, ist der Journalismus dahinter
nicht schlecht.
0815 schrieb:> Was ich mich schon lange frage, wenn ich mir deine Beiträge so> durchlese, was hast du eigentlich für ein Einkommen, und wie sind deine> Arbeitszeiten?> Und in welchen Bereich, arbeitest du, bzw was ist die> Tätigkeitsbeschreibung deiner Arbeit/Unternehmen? Entweder muss dein> Geschäft gut laufen, oder du schreibst hier zum Geldverdienen, so kommt> mir es vor.
Ich möchte hier nicht meine Lebensgeschichte erzählen und werde auch
keine detaillierte Zahlen nennen, aber mal die ungefähre Kurzfassung.
- Verdienst ist schwer zu beziffern, weil ich 4 relevante
Einnahmequellen habe, es teilweise Einmaleffekte gibt und nicht jedes
Einkommen liquide verfügbar ist. Ich drücke es mal so aus: Ich lebe von
einem Bruttogehaltsäquivalent von 60k, daneben steigt mein Nettovermögen
jährlich um eine mittlere fünfstellige (manchmal kleine sechsstellige)
Summe.
- Arbeitszeiten sind völlig unterschiedlich, manchmal fast normale
40h-Woche, manchmal nur 20h komplett im Homeoffice. Im Schnitt
vielleicht so 30h pro Woche für den Hauptjob - mit Nebenprojekten eher
45h. Viel Home-Office oder unterwegs, und immer Luft für einen
gelegentlichen Besuch im Forum, wenn ich arbeite.
- Hauptjob ist Automatisierungsingenieur, Hard/Softwareentwicklung für
Automatisierungstechnik + Gesellschaftertätigkeiten, keine
Geschäftsführung, keine direkte disziplinarische Verantwortung (trotzdem
z.B. entscheidungsberechtigt bei Personalauswahl). Quasi einziger
Ingenieur im Betrieb, salopp könnte man sagen es ist ein besserer
Handwerksbetrieb. Entwicklung ist dennoch nötig, gute Techniker reichen
aber. Zum normalen Gehalt (bin als Arbeitnehmer angestellt) gibt es eine
Gewinnausschüttung. Das Geschäft läuft ganz ordentlich, aber wir lassen
uns Luft, niemand muss sich überarbeiten, auch die Chefs nicht (haben
alle andere Dinge im Leben zu tun) und haben dafür auch größere
Gewinneinbußen in Kauf genommen.
- Diverse Nebenprojekte, vor allem Investition (Aktien,
Immobiliengesellschaft, eine Neugründung). Bringt mir mehr ein als der
Hauptjob.
Henry G. schrieb:> So muss z.B. eine Studie aussehen:>> https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.394837.de/12-11-1.pdf>> .. und nicht so ein Pippikacka-Journalismus für Vollblöde aus der FAZ.
So klappt das nicht.
Klar kann man sich die eine Quelle heraussuchen, die einem das eigene
Weltbild bestätigt. Und alle anderen Quellen werden dann als
unglaubwürdig abgetan.
Einen guten Überblick über die Realität bekommt man so aber nicht.
Hallo genervt.
genervt schrieb:> Butter bei de Fische! Was funktioniert bei euch nicht? Oder seid ihr> einfach nur zu bequem und wollt nicht aus eurer Komfortzone raus?
Die Anforderungen sind zu hoch. Alles in meiner Leistungsklasse ist nach
Südostasien verlagert. Es gibt keine Stellen mehr, auf die ich mich
bewerben könnte, und damit rechnen kann, die Probezeit zu überstehen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus allias dl1eic
Mark B. schrieb:> Henry G. schrieb:>> So muss z.B. eine Studie aussehen:>>>> https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_...>>>> .. und nicht so ein Pippikacka-Journalismus für Vollblöde aus der FAZ.>> So klappt das nicht.>> Klar kann man sich die eine Quelle heraussuchen, die einem das eigene> Weltbild bestätigt. Und alle anderen Quellen werden dann als> unglaubwürdig abgetan.>> Einen guten Überblick über die Realität bekommt man so aber nicht.
Die Quelle war als Beispiel angegeben. Dort wird mit belastbaren Zahlen
argumentiert. Du behauptest jetzt also das wäre Quatsch, weil belastbare
Zahlen nur einem Weltbild entsprechen. Der FAZ Mumpitz arbeitet nur mit
nicht genannten Daten von Personalberatern, und das hälst du für
glaubwürdig?
SETZEN! SECHS!
MarkusM schrieb:> Durch die Digitalisierung in der Industrie entstehen monatlich immer> mehr neue Stellen in zig Bereichen...
Ach ja und wo genau da? Dann werde doch mal konkret? Was soll überhaupt
"Digitalisierung in der Industrie" heißen? Brauchen die jetzt Leute, die
ihre alten Aktenschränke scannen?
Bernd Wiebus schrieb:> Die Anforderungen sind zu hoch. Alles in meiner Leistungsklasse ist nach> Südostasien verlagert. Es gibt keine Stellen mehr, auf die ich mich> bewerben könnte, und damit rechnen kann, die Probezeit zu überstehen.
Hallo Bernd,
nichts gegen eine gesunde Selbsteinschätzung, aber nun stell dein Licht
nicht so unter den Scheffel! Die Anforderungen sind nur scheinbar zu
hoch. In Wirklichkeit kochen doch alle nur mit Wasser. Wenn du jobmäßig
erst einmal einige Jahre einen Fuß in der Tür hast, dann ist alles
irgendwann Routine, das heißt die Arbeit macht sich quasi wie von
selbst.
Ich bin sicher, du schaffst das!
Henry G. schrieb:> MarkusM schrieb:>>> Durch die Digitalisierung in der Industrie entstehen monatlich immer>> mehr neue Stellen in zig Bereichen...>> Ach ja und wo genau da? Dann werde doch mal konkret? Was soll überhaupt> "Digitalisierung in der Industrie" heißen? Brauchen die jetzt Leute, die> ihre alten Aktenschränke scannen?
Man sollte schon aufmerksam lesen und sich auch ein wenig selbst auf dem
laufenden halten, auch wenn Bequemlichkeit und jammern hier im Form
gerne vorgezogen wird.
Henry G. schrieb:> Die Quelle war als Beispiel angegeben. Dort wird mit belastbaren Zahlen> argumentiert. Du behauptest jetzt also das wäre Quatsch, weil belastbare> Zahlen nur einem Weltbild entsprechen. Der FAZ Mumpitz arbeitet nur mit> nicht genannten Daten von Personalberatern, und das hälst du für> glaubwürdig?
Ich halte für glaubwürdig, dass es weder einen großen Fachkräftemangel
noch eine große Fachkräfteschwemme gibt.
Manche Firmen können sich vor lauter Bewerbern nicht mehr retten. Das
sind die Großen die jeder kennt, so wie Bosch, Siemens, Daimler, BMW und
so weiter.
Auf der anderen Seite gibt es sehr wohl viele Firmen, die weitgehend
unbekannt sind. Wenn die kein Schwein kennt, und/oder sie einen Standort
abseits der bekannten Großstädte haben, dann sind die froh über jede
qualifizierte Bewerbung die sie bekommen.
Die Wahrheit liegt, so wie meistens, nicht in den Extremen. Sondern
irgendwo in der Mitte.
Mark B. schrieb:>> Ich halte für glaubwürdig, dass es weder einen großen Fachkräftemangel> noch eine große Fachkräfteschwemme gibt.
Gut. Ich sehe schon einen deutlichen Ingenieursüberschuss. Allerdings
bin ich in Berlin und da gibt es eh viel zu viele Ingenieure.
MarkusM schrieb:> Henry G. schrieb:>> MarkusM schrieb:>>>>> Durch die Digitalisierung in der Industrie entstehen monatlich immer>>> mehr neue Stellen in zig Bereichen...>>>> Ach ja und wo genau da? Dann werde doch mal konkret? Was soll überhaupt>> "Digitalisierung in der Industrie" heißen? Brauchen die jetzt Leute, die>> ihre alten Aktenschränke scannen?>> Man sollte schon aufmerksam lesen und sich auch ein wenig selbst auf dem> laufenden halten, auch wenn Bequemlichkeit und jammern hier im Form> gerne vorgezogen wird.
Ich glaube, du weißt überhaupt nicht was dein
Marketing-Buzzwordgeschwurbel "Digitalisierung in der Industrie"
bedeuten soll.
Mark B. schrieb:> Ich halte für glaubwürdig, dass es weder einen großen Fachkräftemangel> noch eine große Fachkräfteschwemme gibt.>> Manche Firmen können sich vor lauter Bewerbern nicht mehr retten. Das> sind die Großen die jeder kennt, so wie Bosch, Siemens, Daimler, BMW und> so weiter.>> Auf der anderen Seite gibt es sehr wohl viele Firmen, die weitgehend> unbekannt sind. Wenn die kein Schwein kennt, und/oder sie einen Standort> abseits der bekannten Großstädte haben, dann sind die froh über jede> qualifizierte Bewerbung die sie bekommen.
Genau so sieht es aus. Alles nur eine Frage der Verteilung. Im Meer
gibt's zu viel Wasser, in der Wüste zu wenig. Oder andersrum: Im Meer
gibt's zu wenig Sand ;-)
Das mit "Die Nachfrage regelt den Preis" funktioniert aber wohl mit
deutlicher Verzögerung oder der Leidensdruck bei den Firmen ist noch
nicht groß genug. Auf jeden Fall beschränken sich die "händeringend
suchenden Firmen" groß teils auch nur auf's Jammern ("Fachkräftemangel",
"Wir kriegen keine guten Leute mehr usw.").
Ganz wenige investieren mal was und siehe da: die Leute rennen Ihnen die
Bude ein.
Rick M. schrieb:> Also bewerbe ich mich weiter.> Nicht so wild, als zu Zeiten ohne Job, statt 5 Bewerbungen pro Woche,> ev. 1 Bewerbung im Monat.
OK, und was machst du wenn du den Job bekommst und in der Probezeit
wieder entlasse wirst, weil z.B. der Auftraggeber abgesprungen ist, und
deinem neuem AG die Aufträge fehlen?
Oder was machst du wenn deine Kollegen totale Arschlöcher sind?
MarkusM schrieb:> ??? schrieb:>> Ach du bist ein PR- oder HR-Heini, wer würde sonst von Digitalisierung>> der Industrie sprechen. Einmal zum mitmeiseln bitte: Die Digitalisierung>> der Industrie bagann schon in den 50er Jahren mit den ersten>> Digitalrechensystemen und NC-Maschinen.>> Nun wird es echt kindisch und gewöhn Dir vielleicht mal einen anderen> Ton an.>
Da hab ich wohl einen schmerzhaften Punkt getroffen ;)
> Zum einen leben wir heute nicht in den 50ern und zum anderen behauptest> Du in jedem Deiner negativen Beiträge, dass es keine Stellen gäbe und> ignorierst sämtliche Möglichkeiten die Deutschland auf dem Arbeitsmarkt> anzubieten hat.
Wo habe ich das behauptet?
> Was allein im Maschinenbau für neue Chancen in Deutschland entstehen,> zieht ebenfalls komplett an Dir vorbei. Sich mit Leuten wie Dir über den> deutschen Arbeitsmarkt zu unterhalten ist also pure Zeitverschwendung,> viel Erfolg in den 50ern.
Ich und 50er, naja wenn du meinst. Weißt du was ein Meter HT-Supraleiter
kostet? ;)
Meiner meinung nach könnten wir schon um einiges weiter in der Technik
sein, wenn die Bedingungen für KMUs besser wären, wie bessere
Unterstütrzung von Staat und Behörden bei der Bürokratie und
Sicherheitsanforderungen, und mehr Risikokapital um auch mal eine Ideen
welche mit neuen Techniken möglich wären industriel umsetzen zu können,
leider fehlt den kleinen das Geld dafür, und die großen scheuen das
Risiko.
Naja die PR-Abteilungen hängen halt meist einige Jahre hinterher wenn es
um reale Technik geht.
Jetzt sag schon bist du in der PR oder dem HR? ;)
Der Andere schrieb:> genervt schrieb:>> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus>> Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da>> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)>> Erzähl doch mal, wie oft machst du das genau?
Genau lässt sich das nicht so recht sagen, hängt davon ab, ob es eher
nötig oder unpassend ist.
Wenn man frisch unterschrieben hat oder erst ein knappes Jahr drin ist,
ist das natürlich Unsinn. So im Normalfall dürfte das bei mir etwa 2-4
mal im Jahr der Fall sein, hängt aber davon ab, wie gut die Perspektive
im Unternehmen gerade ist.
Das ganze dient zum Marktwert ermitteln und "üben", man schaut nach, wo
man steht und weiß nach ein paar mal auch eher wo man hin will.
Mit den Zahlen aus den Vorstellungsgesprächen lässt sich auch viel
entspannter in der eigenen Firma die Gehaltserhöhungen verhandeln
(natürlich nicht auf die Plumpe Art).
@genervt
Dein ganzer Thread ist vollidiotisch - Du gehst davon aus, daß
Bewerbungen die Lösung sind?!
Zum 100. Mal - Bewerbung heißt nicht Einstellung (damit habe ich dann
den Aufwand gehabt und nicht der jammende AG, der irgendwen anders
sucht, den er nicht finden kann ... was ich übrigens bisweilen so von
AG-Seite in Vorstellungsgesprächen erlebt habe spottet auch jeder
Beschreibung, da darf man sich dann auch nicht wundern)
und kann außerdem noch Risiko bedeuten, wenn ich im Falle einer
Einstellung am Ende der Probezeit entlassen werde oder gar vom Regen in
die Traufe komme.
Außerdem scheinst Du einen easy going job zu haben, sonst würdest Du
nicht so viel Schwachsinn posten, nehme ich mal an ... offenbar selbst
noch nie richtig gearbeitet.
> Das ganze dient zum Marktwert ermitteln und "üben", man schaut nach, wo> man steht und weiß nach ein paar mal auch eher wo man hin will.>> Mit den Zahlen aus den Vorstellungsgesprächen lässt sich auch viel> entspannter in der eigenen Firma die Gehaltserhöhungen verhandeln
aha - das ist für Dich also der Sinn und Zweck einer Bewerbung. Gut,
kann man natürlich so sehen.
Das lässt sich threadübergreifend kaum realisieren.
Viele fachliche Threads erhalten auch nach durchaus größeren Zeiträumen
noch gute Beiträge und wichtige Ergänzungen. Viele Projekte ziehen sich
ind er Entwicklung ja auch durchaus über Jahre hin
Bei Themen in A&B ist das allerdings meist nicht der Fall ;-)
Also: einfach etwas auf's Datum achten, dann passt das schon :-)
Chris D. schrieb:> Das lässt sich threadübergreifend kaum realisieren.
Du kannst dir die Zitatfunktion zu nutzen auch mal angewöhnen, damit
man weiß, auf welchen Post du dich beziehst. Was der Beitrag von
"mitgelesen" mit threadübergreifend gemein hat, kann ich nicht
nachvollziehen.
>> Viele fachliche Threads erhalten auch nach durchaus größeren Zeiträumen> noch gute Beiträge und wichtige Ergänzungen. Viele Projekte ziehen sich> ind er Entwicklung ja auch durchaus über Jahre hin
Gesperrt wären die doch informell trotzdem zugänglich, nur das man
nichts mehr posten kann.
> Bei Themen in A&B ist das allerdings meist nicht der Fall ;-)
Wenn ihr kein Stammtischforum einrichtet und im Offtopic nur
Angemeldete posten dürfen, weichen die Gäste eben dahin aus, wo es
auch ohne Anmeldung geht. Es gibt für den einen oder anderen sicher
triftige Gründe sich nicht anzumelden, wenn man wegen seiner Meinung
angefeindet wird und das wird kaum einer wollen oder mögen.
Revierplatzhirsche wirds immer geben, damit muss man leben, aber
Grobheiten müssen nicht sein.
> Also: einfach etwas auf's Datum achten, dann passt das schon :-)
Ne, dass Forum verbessern, dann passt es besser. ;-b
mitgelesen schrieb:> Dein ganzer Thread ist vollidiotisch - Du gehst davon aus, daß> Bewerbungen die Lösung sind?!
Für dich sind die ja offenbar keine Lösung, so einen halbdepressiven
Jammerlappen wird man ohnehin kein Angebot machen, solange man nicht
völlig verzweifelt ist.
Es gibt eben Leute, die was aus ihrem Leben machen wollen und andere,
die hier nur im Forum rumjammern....
Aber unterm Strich bleibt eben: Wer es garnicht erst probiert ist schon
längst gescheitert!
mitgelesen schrieb:> Außerdem scheinst Du einen easy going job zu haben, sonst würdest Du> nicht so viel Schwachsinn posten, nehme ich mal an ... offenbar selbst> noch nie richtig gearbeitet.
Ohhh und btw.: Du hast wohl nichts zu tun, oder warum liest und postest
du zur besten Arbeitszeit?
Hallo Chris.
Chris D. schrieb:> Also: einfach etwas auf's Datum achten, dann passt das schon :-)
Egal. Für zünftiges Trollen ist es nie zu spät. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo genervt.
genervt schrieb:> Aber unterm Strich bleibt eben: Wer es garnicht erst probiert ist schon> längst gescheitert!
Vergiss es. Irgendwann musste ich halt Einsehen, das ich der Looser bin.
Es hat einfach keinen Sinn, immer wieder mit dem gleichen Kopf vor die
gleiche Wand zu laufen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Vergiss es. Irgendwann musste ich halt Einsehen, das ich der Looser bin.
Ein bissl mehr Selbstachtung wäre auch nicht schlecht. ;)
Es ist eine Sache, wenn man seine persönliche Leistungsgrenze (bzw. die
Grenze der pers. Leistungsbereitschaft) erreicht und das auch merkt,
aber eine Andere, wenn man sich nur im Schneckenhaus verkriecht und den
Rest der Welt für die eigene Unzufriedenheit verantwortlich macht.
> Es gibt eben Leute, die was aus ihrem Leben machen wollen und andere,> die hier nur im Forum rumjammern....
gähn, leg doch mal eine andere Platte auf.
Ich find Deine Ansichten amüsant und sie bedürfen der ironischen
Kommentierung.
> Aber unterm Strich bleibt eben: Wer es garnicht erst probiert ist schon> längst gescheitert!
Das könnte auch eine Lottoweisheit sein - wer nicht spielt, kann auch
nicht gewinnen, LOL.
Bei jedem Spiel (auch beim Bewerbungsspiel) solltest Du aber auf die
Gewinnwahrscheinlichkeit achten - diesen sehr wichtigen Punkt
unterschlägst Du völlig wie ja zu erwarten war.
> Ohhh und btw.: Du hast wohl nichts zu tun, oder warum liest und postest> du zur besten Arbeitszeit?
Das ist ein klarer Pluspunkt, meine Arbeitszeiten sind gut.
Psst schrieb:> Direkt bewerben sollte man sich aber!
Ist keine Erfolgsgarantie. Wenn denen (AG) was nicht passt, erfährst
du das nicht mal als Letzter, sondern erst nach der Sintflut. ;-b
Du wirst als aktive Marktkomponente zur Passivität verdammt, denn
du sollst dir nicht einbilden, einen Wert zu haben, denn den wollen
andere bestimmen.
Inkognito schrieb:> Ist keine Erfolgsgarantie. Wenn denen (AG) was nicht passt, erfährst> du das nicht mal als Letzter, sondern erst nach der Sintflut.
Typisch deutsches Vollkaskodenken. Wenn es keine Garantie gibt, lieber
gar nicht versuchen... So kann das nichts werden.
Inkognito schrieb:> Psst schrieb:>> Direkt bewerben sollte man sich aber!>> Ist keine Erfolgsgarantie. Wenn denen (AG) was nicht passt, erfährst> du das nicht mal als Letzter, sondern erst nach der Sintflut. ;-b> Du wirst als aktive Marktkomponente zur Passivität verdammt, denn> du sollst dir nicht einbilden, einen Wert zu haben, denn den wollen> andere bestimmen.
Hä?
Wo bitte gibt es eine Erfolgsgarantie?
Wenn die sich nicht melden, absagen, natürlich ohne Grund da §AGG, ...
na und?
Wieso bin ich zur Passivität verdammt?
Ich bewerbe mich AKTIV immer weiter, wenn mir meine derzeitige Situation
nicht gefällt.
Keine Antwort, Absage, mieses Angebot - Stinkefinger!
Ja - 60k€/a ist uns zu viel - wir dachten an 45k€/a.
Ja, dann denken sie mal weiter - ich finde den Ausgang.
Psst schrieb:> Ja - 60k€/a ist uns zu viel - wir dachten an 45k€/a.> Ja, dann denken sie mal weiter - ich finde den Ausgang.
Ja, und die Xing-Projobs-Werbung wirbt mit "hochbezahlten" Stellen ab
50.000€!!111!
Welche Begehrlichkeiten wollen die eigentlich wecken?
genervt schrieb:> Ja, und die Xing-Projobs-Werbung wirbt mit "hochbezahlten" Stellen ab> 50.000€!!111!>> Welche Begehrlichkeiten wollen die eigentlich wecken?
Och, die bewerben ja nicht nur Stellen für Ingenieure.
50k€/a+ ist mehr als 45k€/a was Frunel & Co so anbieten, für
berufserfahrene.
Was hast Du jetzt, wo möchtest Du hin, was bist du bereit dafür zu tun?
Also weiter bewerben, dass nicht jede Woche die Einladung zum Traumjob
kommt, dürfte wohl klar sein.
Dran bleiben!
Psst schrieb:>> Ja, und die Xing-Projobs-Werbung wirbt mit "hochbezahlten" Stellen ab>> 50.000€!!111!>>>> Welche Begehrlichkeiten wollen die eigentlich wecken?>> Och, die bewerben ja nicht nur Stellen für Ingenieure.>> 50k€/a+ ist mehr als 45k€/a was Frunel & Co so anbieten, für> berufserfahrene.
O-Ton: "Exklusiver Zugriff auf Jobs über 50.000€ Jahresgehalt".
Klar, dass die nicht nur als Plattform für Ings. da sind, aber wenn das
die Karotte sein, soll, der die Esel hinterher laufen?
Normalerweise wirbt man ja eher mit hoch gegriffenen Zahlen, aber wenn
die schon so werben, sind die Gehälter teilweise echt im A.....!
genervt schrieb:> O-Ton: "Exklusiver Zugriff auf Jobs über 50.000€ Jahresgehalt".
Ja, und man soll für solche Angebote exclusiv noch zusätzlich was
zahlen, damit Headhunter einen finden - GRÖHL!.
Stehe, trotz Jobs offen als arbeitssuchend drin.
Also auch für Headhunter sichtbar.
Aber, XING ist nur eine Möglichkeit von vielen, sich einen neuen Job zu
suchen.
Über 50k€/a, 60k€ - 80k€ 100k€, .....
Hallo Psst.
Psst schrieb:>> Ja, und die Xing-Projobs-Werbung wirbt mit "hochbezahlten" Stellen ab>> 50.000€!!111!>>>> Welche Begehrlichkeiten wollen die eigentlich wecken?>> Och, die bewerben ja nicht nur Stellen für Ingenieure.>> 50k€/a+ ist mehr als 45k€/a was Frunel & Co so anbieten, für> berufserfahrene.
So ab 35.000 an aufwärts gibt es Stellen nur noch, wenn man den
Bewerber, direkt oder indirekt über "vertrauenswürdige Mitttelspersonen"
schon kennt. Dabei geht es um Führungsstellen und extreme
Fachpositionen. Also eigentlich auch etwas sehr seltenes, was wohl
weniger als 5% aller Arbeitnehmer betrifft.
Dafür ist für solche Stellen eine Plattform wie Xing auch nicht so
wirklich üblich.
Deshalb würde ich den Kram nach meiner persönlichen Einschätzung
irgendwo zwischen Wunschdenken und Werbung einschätzen.
Mein Tipp: Auf dem Teppich bleiben. Und auch nicht erwarten, dass der
Teppich fliegt. ;O)
Es gibt zwar Gegenbeispiele, wie man sich auch da durchwindet, aber die
würde ich nicht unbedingt zur Nachamung empfehlen. Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel> Also weiter bewerben, dass nicht jede Woche die Einladung zum Traumjob> kommt, dürfte wohl klar sein.
Irgendwann sollte man reif genug sein, zu Erkennen, das "Job" und
"Traum" nicht zusammenpassen. ;O)
Mit freundlichen Grüßen: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de> Dran bleiben!
Chris D. schrieb:> Haltet Euch einfach ans Politikverbot, dann wird auch nicht> gelöscht.>> Ist doch ganz einfach."Ordner schrieb:> Henry G. schrieb:>> Warum wurde mein Beitrag gelöscht? Hat der Moderater nix zu tun?>> Frag dort nach:> http://www.mikrocontroller.net/forum/website>
Das bringt nichts, bevor man selber antworten kann, wird es wieder
schnell und feige gesperrt. Zensurwahnsinn auf mikrocontroller.net!
Egal, muss jetzt eh weiterarbeiten!
"
Wo siehst du da Politik drin?
Henry G. schrieb:> Das bringt nichts, bevor man selber antworten kann, wird es wieder> schnell und feige gesperrt. Zensurwahnsinn auf mikrocontroller.net!> Egal, muss jetzt eh weiterarbeiten!> ">> Wo siehst du da Politik drin?
Das wiederum hatte genau gar nichts mit dem Threadthema zu tun.
Und jetzt arbeite weiter.
Habe mich Anfang letzter Woche auf eine ausgeschriebene Stelle als
Professional bei Big S beworben. Gestern hatte ich eine Einladung zu
einem informellen Vorstellungsgespräch im E-Mail Postfach. Mal sehen was
daraus wird, anscheinend habe ich zumindest die erste Hürde (das
Bewerbungsportal welches manche Infos doppelt und dreifach abfragt)
überstanden.
Schuss ins Blaue schrieb:> Habe mich Anfang letzter Woche auf eine ausgeschriebene Stelle als> Professional bei Big S beworben. Gestern hatte ich eine Einladung zu> einem informellen Vorstellungsgespräch im E-Mail Postfach.
Was ist denn der Unterschied zwischen einem "informellen" und einem
richtigen Vorstellungsgespräch?
Cyblord -. schrieb:> Schuss ins Blaue schrieb:>> Habe mich Anfang letzter Woche auf eine ausgeschriebene Stelle als>> Professional bei Big S beworben. Gestern hatte ich eine Einladung zu>> einem informellen Vorstellungsgespräch im E-Mail Postfach.>> Was ist denn der Unterschied zwischen einem "informellen" und einem> richtigen Vorstellungsgespräch?
Manche Firmen sind dazu über gegangen, dass man zuerst den Kandidaten
zum Gespräch in die Fachabteilung lädt und wenn dieses positiv verläuft,
macht man einen richtigen Termin mit dem HR.
Cyblord -. schrieb:> Was ist denn der Unterschied zwischen einem "informellen" und einem> richtigen Vorstellungsgespräch?genervt schrieb:> Manche Firmen sind dazu über gegangen, dass man zuerst den Kandidaten> zum Gespräch in die Fachabteilung lädt und wenn dieses positiv verläuft,> macht man einen richtigen Termin mit dem HR.
Korrekt, so wurde mir das vom Teamleiter berichtet. Ich treffe mich mit
dem Teamleiter direkt vor Ort und lerne Arbeitsumgebung, Tätigkeitsfeld
und potenziell zukünftige Kollegen kennen. Quasi um sich "zu
beschnuppern", so interpretiere ich das jedenfalls. Sollte das positiv
verlaufen, gibt es ein "offizielles" Gepräch mit HR und
Abteilungsleitern uswusf.
genervt schrieb:> Manche Firmen sind dazu über gegangen, dass man zuerst den Kandidaten> zum Gespräch in die Fachabteilung lädt und wenn dieses positiv verläuft,> macht man einen richtigen Termin mit dem HR.
Heh!!
Da ist wohl tatsächlich Vernunft eingekehrt. Genau so hat man das früher
auch gemacht -und das war vernünftig. Zuerst müssen deie Leute ihren
zukünftigen Arbeitsplatz in Natura sehen können und einen Eindruck von
dem, was sie tun sollen bekommen.
Organisatorischen Mumpitz kann man immer noch erledigen, wenn das
Wichtigste erledigt ist.
mfG Paul
Schuss ins Blaue schrieb:> Habe mich Anfang letzter Woche auf eine ausgeschriebene Stelle als> Professional bei Big S beworben. Gestern hatte ich eine Einladung zu> einem informellen Vorstellungsgespräch im E-Mail Postfach. Mal sehen was> daraus wird, anscheinend habe ich zumindest die erste Hürde (das> Bewerbungsportal welches manche Infos doppelt und dreifach abfragt)> überstanden.
Wer ist Big S?
Was ist ein "informelles Vorstellungsgespräch"?
Bitte um Antwort!
Sofort!!!!!!!!!!
Cha-woma M. schrieb:> Wer ist Big S?
Hier im Forum auch liebevoll bekannt unter "Bank mit angeschlossener
Elektronikabteilung" ;)
> Was ist ein "informelles Vorstellungsgespräch"?
Siehe mein Eintrag oben. Ich lerne Team und Teamleiter kennen und
umgekehrt.
>> Bitte um Antwort!>> Sofort!!!!!!!!!!
Bitte sehr.
Schuss ins Blaue schrieb:> Hier im Forum auch liebevoll bekannt unter "Bank mit angeschlossener> Elektronikabteilung" ;)
Die haben mittlerweile wirklich eine Bankenlizens.
Paul B. schrieb:> Heh!!> Da ist wohl tatsächlich Vernunft eingekehrt. Genau so hat man das früher> auch gemacht -und das war vernünftig. Zuerst müssen deie Leute ihren> zukünftigen Arbeitsplatz in Natura sehen können und einen Eindruck von> dem, was sie tun sollen bekommen.>> Organisatorischen Mumpitz kann man immer noch erledigen, wenn das> Wichtigste erledigt ist.>> mfG Paul
Dem kann ich nur zustimmen.
??? schrieb:> Wahrscheinlich kann man das Spielchen noch sehr lange vortsetzen ;)> Es gibt keinen Mangel, nur depperte firmen:> https://www.xing.com/news/klartext/unser-standort-ist-unser-klarer-nachteil-608?sc_o=da536_bn&xing_share=news> Da gibt es nur einen Mangel an fähigen Management, Leute würden sich da> genug bewerben.
Was ist das wieder für ne unfähige oder verlogene mittelständische
Firma?
Absolventen wollen sie nicht einstellen und einarbeiten in das
ultraspezifische Fachgebiet, am besten noch mit Bahnlieferantenkenntnis.
Wo denkt die Firma, sollen die Leute herkommen? Wahrscheinlich von der
Konkurrenz, die in attraktiveren Gegenden sitzt und auch die Löhne
weitgehend an die teureren Mieten angepasst hat, die Bauunternehmen
Hering als besonderns günstig Burbach-Holzhausen erwähnt. Wohl führte
das wohl auch dazu oder rührt daher, dass die gesamte Gegend eher mau
verdient und auch Bauunternehmen Hering mäßig bis mau zahlt und damit
natürlich keinen auswärtigen Externen anlockt.
Vor der Weiterbildung könnten sie auch Angst haben, da sie wohl fürchten
müssen, dass Leute dann baldigst zur Konkurrenz in attrakiver Lage und
zu besseren Gehälter weiterzieht.
Gleichzeitig sorgen die billigen Gehälter dafür, dass Bauunternehmen
Hering ordentlich Aufträge bei Ausschreibungen an Land zieht, in einer
Branche, wo nur der Preis den Zuschlag bestimmt, und damit hohen
Workload auf die Beschäftigten ansetzt.
Long story short, es geht wieder nur um das liebe Geld, aber nicht um
Fachkräftemangel oder Standortnachteile. Höchstens um Geldmangel. ;)
Paul B. schrieb:> Mark B. schrieb:>> Dem kann ich nur zustimmen.>> Daß ich das noch erleben darf...> Du stimmst mir zu?> Zitat Nena: "Wunder gescheh'n -ich war dabei...">> :)
"Wunder gibt es immer wieder,
heute oder morgen können sie geschehn..." :-)
(singt und trällert an diesem viel zu heißen Tag)
Paul B. schrieb:> Mark B. schrieb:>> Dem kann ich nur zustimmen.>> Daß ich das noch erleben darf...> Du stimmst mir zu?
Mark stimmt Dir immer zu wenn Du Recht hast.
genervt (Gast)
21.04.2016 08:01
Der Andere schrieb:
>> genervt schrieb:>>> Wie oft im Jahr schreibt ihr aus ungekündigter Stellung heraus>>> Bewerbungen um euch zu verbessern? (Wenn so manch einer die Energie da>>> rein stecken würde, statt hier rumzujammern...)>>> Erzähl doch mal, wie oft machst du das genau?> Genau lässt sich das nicht so recht sagen, hängt davon ab, ob es eher> nötig oder unpassend ist.> Wenn man frisch unterschrieben hat oder erst ein knappes Jahr drin ist,> ist das natürlich Unsinn.
dann hast du also überhaupt gar keinen wirklichen Anlass dazu?
> So im Normalfall dürfte das bei mir etwa 2-4 mal im Jahr der Fall sein, > hängt
aber davon ab, wie gut die Perspektive im Unternehmen gerade ist.
also nach deiner Lust und Laune oder metalen Erfolgsaussicht "nur"
gehaltsmäßig aufzusteigen?
> Das ganze dient zum Marktwert ermitteln und "üben", man schaut nach, wo> man steht und weiß nach ein paar mal auch eher wo man hin will.
Von der Sorte gibt es wohl genügend in den HR-Abteilungen und GF, die
sondieren damit, umgekehrt wie du, dann den aktuellen Markt rückwärts!
> Mit den Zahlen aus den Vorstellungsgesprächen lässt sich auch viel> entspannter in der eigenen Firma die Gehaltserhöhungen verhandeln>(natürlich nicht auf die Plumpe Art).
Ach da schau her, du weisst also nicht was deinen Marktwert ist und
brauchst diese Methode um bei dir, die Gehaltsforderungen überhaupt
anzukurbeln?
Bischen viel Aufwand, sich dann überall unbeliebt zu machen? Oder wie
sehen das die kontaktierten Firmen wenn du dann plötzlich absagst?
Nur mal so aus meiner Erfahrung: wenn man bessere FremdAngebote bzgl.
Gehalt in der näheren Umgebung bekommen sollte, hat das mehrere Gründe.
Deine Logik daraus ist also, dass du das wert wärest und dort bekämst,
und gehst damit dann intern verhandeln?
Deine Budgetverantwortlichen bei der HR-Abteilung müssen ja ganz schöne
Nieten sein, das erklärt der Hinweis auf taktvolles Getue überhaupt
nicht.
Entweder du bist schon länger unterbezahlt oder dein Chef ist einfach
auf dich so sehr angwiesen ....?
Mit der aufwändigen Methode, hast du dann aber sicherlich sehr viel
Glück, intern bei dir.
Verallgemeinern lässt sich das überhaupt nicht.
Aber das war wohl dein maßgeblicher Antrieb zu dem Thread hier?
Es gibt erheblich mehr Bereiche, wo diese Art niemals klappt, nicht beim
ÖD und auch nicht in Konzernen, also dann vllt. nur im Mittelstand oder
bei Krautern?
Man bewirbt sich fremd, wenn man sich nicht nur gehaltlich verbessern
will, aber dann zu bleiben, dort wo man weg wollte?
Die Überlegung, mit dem Kostenzwang dahinter, treibt dann diverse GF und
Personaler zu ähnlich kapitalen Methoden - wir schauen mal wo wir
gleichwertiges Personal billiger her bekommen!
Oder der Typ "genervt" hat uns jetzt wieder höherer Personalkosten
beschert, jetzt muß der nächste Kandidat dafür büssen.
Und schwups sind wir bei den Sklavenhändlern gelandet, die machen das ja
professionel und den ganzen Tag über.
Analysierer schrieb:> Was ist das wieder für ne unfähige oder verlogene mittelständische> Firma?
Na,lies dir das durch:
"Seit Jahren sucht unser Unternehmen akademische Fachkräfte
Viele Großstädter zieht es schnell wieder zurück in ihre Heimat
Um die Situation zu verbessern, brauchen wir auch die Politik"
Aha, da schreit der KMU nach der Politik!
Klar die soll ihnen wohl noch ein paar "internationale" Fachkräfte für
"umsonst" in die Hütte stellen.
Einfach peonlich die Dame!
Cha-woma M.
>> Aha, da schreit der KMU nach der Politik!> Klar die soll ihnen wohl noch ein paar "internationale" Fachkräfte für> "umsonst" in die Hütte stellen.> Einfach peonlich die Dame!
also ich würde die Dame nicht von der Bettkante schupsen.
Wenn du derer Prozedere nicht kapierst, kannst einem nur leid tun.
Genau so hören sich doch alle Ausreden an, wenn man zwar mit Fakten das
Problem, aber nicht die Lösung beschreiben kann.
Im Übrigen haben die mit Fachkräften wohl eher weniger Probleme, nur
eben mit akademischen.
Zwischen den Zeilen leist man aber auch, dass dort wohl der Lohn nicht
so dolle ist, da wird das Gehalt ähnlich geringer ausfallen.
Also ein Spiel mit völlig offenen Karten, gejammert wird überall, nur
dort eben ehrlich.
Niemand schrieb:> Nur mal so aus meiner Erfahrung: wenn man bessere FremdAngebote bzgl.> Gehalt in der näheren Umgebung bekommen sollte, hat das mehrere Gründe.> Deine Logik daraus ist also, dass du das wert wärest und dort bekämst,> und gehst damit dann intern verhandeln?
Kann es sein, dass du noch recht grün hinter den Ohren bist?
Wenn du bei einem Mittelständler rumgammelst, dann bekommst du in den
ersten Jahren durchaus Gehaltszuwächse, die in Ordnung gehen (Außer in
den letzten Dreckläden), aber irgendwann kommst du an eine "gläserne
Decke", da ist sch... egal, ob du einen guten Job machst du wirst nicht
mehr bekommen, sofern du nicht sehr gute Gründe lieferst (nein, gute
Leistung zählt da nicht mehr) und da hilft in der Regel ein anderes
Angebot ungemein.
Im Grunde sind es nur zwei Möglichkeiten:
1) Du gehst mit dem besseren Angebot (nur mündlich, nicht mit dem
Originalvertrag) in die Verhandlung und legst dar, dass du bei dem
Angebot eigentlich nur wechseln kannst, aber gerne hier arbeitest.
Entweder es gibt ein akzeptables Gegenangebot, oder du bist am Zug.
2) Du hängst eh nicht an der Firma und wechselst...
Niemand schrieb:> Also ein Spiel mit völlig offenen Karten, gejammert wird überall, nur> dort eben ehrlich.
Ehrlich?
Sehe ich da nix!
Wie immer versucht hier ein KMU wieder die Tour "hilfe wir kriegen keien
Leute" abzuspielen.
Und dann nach der "Politik" schreien!
Wg. den pösen akademischen Fachkräfte die halt ned ins Kuhdorf hinter
den sieben Misthaufen hinziehen wollen.
Wo doch so dolle der Mais überall wächst und die Bio-Gasanlagen brummen.
Die reaktionäre AN-schaft jeden der nicht deren klein-karo Welt
begeister teilt als Spinner abqualifiziert.
genervt erklärte
> Kann es sein, dass du noch recht grün hinter den Ohren bist?
na dann leg mal los mit deiner Philosophie!
> Wenn du bei einem Mittelständler rumgammelst,
bei einem Konzen ist das vllt. nicht viel anders, bzgl. rumgammeln!
> dann bekommst du in den ersten Jahren durchaus Gehaltszuwächse, die in> Ordnung gehen (Außer in den letzten Dreckläden),
so meinst du? Dann kenn ich wohl nur lauter Drecksläden, das ist aber
real.
Rumgammler bekommen nur mehr, wenn sie dazu noch rumtricksen!
> aber irgendwann kommst du an eine "gläserne Decke",
den Begriff hast du wohl geprägt?
> da ist sch... egal, ob du einen guten Job machst du wirst nicht mehr> bekommen, sofern du nicht sehr gute Gründe lieferst (nein, gute> Leistung zählt da nicht mehr) und da hilft in der Regel ein anderes> Angebot ungemein.
Du meinst du willst oder kannst nicht weiter hoch steigen oder da gibt
es keine Stelle höher?
Am Ende der Fahnenstange hilft dann wohl nur noch sowas zweifelhaftes,
wenn du das so sagst. Trifft dann aber wohl nur auf euch zu.
Man kann auch seinem Chef am Stuhl sägen, wenn der eh schon wackelt. Nur
auf dessen Posten zu kommen, ist meist nicht drin.
> Im Grunde sind es nur zwei Möglichkeiten:
ja ist ja gut du Profi, allerdings hast du übersehen, was ich da oben
schrieb, oder hast du es nur nicht kapiert?
Bei euch lassen sich also die Kostenstellenverantwortlichen erpressen,
mit so einer makabren Tour? Und das ist sie nun mal, ausgeführt wie man
will.
Das kann dann ja nur ein primitiver Laden sein! Oder du erzählst nur
deine Geschichte.
Die Tour läuft weder in einem Konzern noch im ÖD, also max. bei einem
Krauter oder Mittelständler. Ich wiederhole mich schon wieder.
Also legen es bei euch die Verantwortlichen drauf an?
Dann kann das bisherige Gehalt ja wohl nicht so dolle sein, wenn man es
so vorantreiben muß.
Bekommt dann ja wohl jeder Lowperformer irgendwann mit.
> 1) Du gehst mit dem besseren Angebot (nur mündlich, nicht mit dem> Originalvertrag) in die Verhandlung und legst dar, dass du bei dem> Angebot eigentlich nur wechseln kannst, aber gerne hier arbeitest.> Entweder es gibt ein akzeptables Gegenangebot, oder du bist am Zug.
Die Geschichte soll dir wer bitte glauben? Es geht damit los, dass du
ein so viel besseres Gegenangebot erst mal bekommen mußt! Gibt es bei
euch sicher wohl überall gratis?
Muß ja eine verrückte Gegend sein, wo sich die Firmen gegenseitig das
Leben schwer machen, was aber nirgends so praktiziert wird!
Wer soll dir bei der deiner dieser persönlichen Einstellung überhaupt
ein so viel besseres Angebot machen? Noch dazu schriftlich?
Das Punkt 1 .
Punkt 2 - wenn du damit bei deiner noch-Firma zu sowas gezwungen wärest,
also um erst ordentlich Kohle für durchweg gute bis beste Leistung zu
bekommen, was hält mich dann überhaupt noch dort, wenn Leistung nicht
mehr das wert ist, sondern nur noch Pokern?
So viel Mißmanagement gibt es in keinem Laden, außer in Konzernen, nur
bist du dort nicht tätig, weil da klappt das nicht.
Diese Umstände wären das Aus für eine ordentliche Leistungsumsetzung, da
kann man ja auch gleich alle 5e von sich strecken und lebt ruhiger.
Nur müßtest du als einer der Wenigen die ganze Loser dann ausgleichen.
Merkst du was an deiner Geschichte, oder habe ich sie nur mißverstanden?
Es mag wohl solche Methoden geben, nur sind das Krauter, und andere
zahlen dann die REchnung als dein Gehalt.
> 2) Du hängst eh nicht an der Firma und wechselst...
Wer hängt bitte an seiner Firma? Man hängt an einer Geldquelle und damit
an einem Job. Wenn es genügend in der Region davon gibt, machst du das
aber auch nicht mehr als 1 Mal. Das spricht sich nämlich schnell herum.
Deinen Namen mußt du schon bei jeder Bewerbung abliefern, und deine
fachl. Größe muß als Leistung irgendwo bewertet sein.
Wenn du also so gut bist, dann bliebe ich nicht bei so einem Verein, mit
den Methoden, so es denn so wäre.
Es gäbe einfachere Wege, und die wären plausibler, so ich das richtig
kapiert habe. In den Kopf von deinem Chef kann ich aber nicht
reingucken.
Die 3. Möglichkeit, und da gibt es sicher noch einige mehr, wäre seinem
Chef indirekt klarzumachen, dass ohne mehr Lohn für durchweg Spitzen-
Leistung, mal durchweg weniger Leistung in Zukunft kommt.
Das nennt man dann seinen Einsatz nach der Bezahlung auszurichten.
Oder wäre das nun wieder gar nicht regelkonform?
Überall werden Ü-Std. aufgebaut mit weniger Leuten muß mehr geleistet
werden, da kann man ganz gut gegensteuern.
Man könnte auch nach einem Praktikanten als Hilfskraft fragen, der einem
gewisse Arbeiten abnimmt, quasie eine Sekretärin oder Zuarbeiter - die
4. Möglichkeit.
Also erzähl wem du willst deine Story, da klemmt es an mehr als 2 Ecken.
Oder du bist in einem sau schlechten Laden der Goldesel? So gut kannst
du also nicht sein, wenn du diese Tricks anwenden mußt.
Sicherheit ist schon sehr viel wert, in bekannten Verhältnissen weiter
zu bleiben. Wie sieht das dann eigentl. dein Chef, mit der Methode? Hat
er dir ja wohl aufgezwungen, du also nix schuld?
> Ehrlich?> Sehe ich da nix!
mit Antipathie ist da auch nix zu sehen
> Wie immer versucht hier ein KMU wieder die Tour "hilfe wir kriegen keien> Leute" abzuspielen.
Ja und, wird doch überall so getrieben! Nur erklärt wird auch eine ganze
Menge dazu, und das mit ehrlichen Fakten.
Was willst du denn noch mehr? Kohle natürlich, nur steht das dort nicht
zur Debatte.
> Und dann nach der "Politik" schreien!
Na dann lies dir mal die Punkte an die hiesige Politik durch, die sind
durchaus recht plausibel.
> Die reaktionäre AN-schaft jeden der nicht deren klein-karo Welt> begeister teilt als Spinner abqualifiziert.
Kommst du überhaupt für eine Stelle dort in Frage?
Vllt. solltest du mal ausschlafen, bevor du so miesgelaunt postest?
Wenn ich die ganzen heiklen Umstände, präsentiert vom AG, dort so lese,
damit legt man doch potentiellen Bewerbern schon mal Verhandlungsfakten
aufs Tablett.
Das kann man auch als Druckmittel einsetzen oder es ganz lassen.
Die Fakten sprechen aber für transparente Verhältnisse. Wie du die
empfindest, hängt ja von deiner Grundeinstellung ab.
Weder geschönt noch veräppelt, was willste denn nun wirklich?
Hatte gestern Nachmittag dieses erste inoffizielle Gespräch, anwesend
waren der Teamleiter und 3 potenziell zukünftige Kollegen aus dem Team.
Angesetzt waren 30 Minuten, gedauert hat es 180. Es wurde viel
be-/geredet von beiden Seiten. Ich empfand es als positiv, mal sehen ob
und wie es weiter geht.
Schuss ins Blaue schrieb:> Hatte gestern Nachmittag dieses erste inoffizielle Gespräch, anwesend> waren der Teamleiter und 3 potenziell zukünftige Kollegen aus dem Team.> Angesetzt waren 30 Minuten, gedauert hat es 180. Es wurde viel> be-/geredet von beiden Seiten. Ich empfand es als positiv, mal sehen ob> und wie es weiter geht.
Es war lediglich inoffiziell positiv?
Dann hast du ja gute Chancen inoffiziell eingestellt zu werden. Die
inoffizielle Bezahlung muss natürlich noch verhandelt werden.
genervt schrieb:> Du gehst mit dem besseren Angebot (nur mündlich, nicht mit dem> Originalvertrag) in die Verhandlung und legst dar, dass du bei dem> Angebot eigentlich nur wechseln kannst, aber gerne hier arbeitest.> Entweder es gibt ein akzeptables Gegenangebot, oder du bist am Zug.
Manche Unternehmen muss man wirklich heute so kommen, die haben durch
Weltfremde, Unfähigkeit im Verkauf und Tarifabkopplung überhaupt kein
Spielraum und Gespür mehr für aktuelle Gehälter. Die muss man dann ab
und und zu mal durch externe Angebote erden. Manche Unternehmer glauben
eh, sie wären die Götter auf Erden, weil sie so viele Aufräge
erfolgreich an Land ziehen. Wenn man dann mal genauer aufs Angebot
schaut, dann weiß man auch, warum.
Cyblord -. schrieb:> Es war lediglich inoffiziell positiv?> Dann hast du ja gute Chancen inoffiziell eingestellt zu werden. Die> inoffizielle Bezahlung muss natürlich noch verhandelt werden.
Ich weiß nicht auf was diese Äußerung abzielen soll wenn es sich um
keinen Trollversuch handeln sollte.
Ich berichte nur über das Verfahren im weiteren Sinne dieses Threads.
Der nächste Schritt wäre das offizielle Gespräch mit HR, Teamleitern aus
der relevanten und angrenzenden Abteilungen und der diesen Teamleitern
übergeordneten Führungskraft. So wurde mir der weitere Prozess
dargestellt.
Dumping, dumpinger, Doitschland (Gast)
> Manche Unternehmen muss man wirklich heute so kommen, die haben durch> Weltfremde, Unfähigkeit im Verkauf und Tarifabkopplung überhaupt kein> Spielraum und Gespür mehr für aktuelle Gehälter.
Oh doch das haben sie, denn weltfremd sind die nur zu ihren Angestellten
bzgl. Bezahlung, wenn man deren Forderungen im Job kennt, sind die noch
weltfremder!
> Die muss man dann ab und und zu mal durch externe Angebote erden.
Dann passt aber des Thema hier zum Inhalt nicht, denn ich bewerbe mich
um irgendwo neu unterzukommen, und nicht damit der fremde AG mir bei
meinem aktuellen weiterhilft!
> Manche Unternehmer glauben eh, sie wären die Götter auf Erden, weil sie so >
viele Aufräge erfolgreich an Land ziehen.
das ist die bekannte Taktik, dein Name weist ja schon darauf hin.
> Wenn man dann mal genauer aufs Angebot schaut, dann weiß man auch, warum.
Ja, billig kann jeder, nur preiswert und zuverlässig wie dauerhaft -
fast keiner!
Man schaue nur auf die Eintragung oder das Impressum einer Firma, steht
da etwas von e.K. o.ä. weiß man was man davon zu halten hat.
Mit Mathe wird man schon in der Grundschule recht gut fertig, weiter
haben es die Herrschaften e.K. dann auch nicht mehr geschafft. BWLer
oder Wirtschafts-Informatiker Ing. oder in der Art sind noch ein Zacken
schärfer.
Kommen dann noch Prof. oder Dr. in der GF vor, sollte man ganz genau
hinsehen.
Niemand schrieb:> Kommen dann noch Prof. oder Dr. in der GF vor, sollte man ganz genau> hinsehen.
In jeder großen Firma kommst du kaum noch in die GF ohne Doktortitel.
F. F. schrieb:> In jeder großen Firma kommst du kaum noch in die GF ohne Doktortitel.
Das ist egal, aus diesem Forum wird sowieso nie jemand GF oder sonstwas
in irgendeiner großen Firma, Doktortitel hin oder her.
Benji schrieb:> F. F. schrieb:>> In jeder großen Firma kommst du kaum noch in die GF ohne Doktortitel.>> Das ist egal, aus diesem Forum wird sowieso nie jemand GF oder sonstwas> in irgendeiner großen Firma, Doktortitel hin oder her.
Na, na - immerhin gibt es hier schon den einen oder anderen Inhaber
eines kleinen Unternehmens ;-)
Aber die haben oftmals gar kein Interesse daran, zu wachsen (wenn ich
mal mich und den Bürovorsteher nehme).
Man bleibt lieber klein, genießt seine Freiheit und nährt sich redlich
:-)
Titel sind im Geschäftsleben sowieso Schall und Rauch. Niemand unserer
Kunden interessiert sich für irgendwelche Titel.
Die haben auch nichts mit der Behandlung seiner Angestellten zu tun: das
kleine Unternehmen, das meiner (mittlerweile jahrelangen) Beobachtung
nach mit Abstand am besten mit seinen Angestellten umgeht, wird von
einem Dr. geführt, der vorher ein recht hohes Tier in der Medizinsparte
von Siemens war. Ist einfach ein tolles Betriebsklima dort.
Auf der anderen Seite kenne ich auch Juristen, die fast ausrasten, wenn
man das "Dr." vorm Namen vergisst. Gerne "vergisst" man das dann
natürlich, wenn man beim Einklagen des Rechnungsbetrages seine
Schriftstücke einreicht - weil man natürlich weiss, dass das auf der
Gegenseite zu Tobsuchtsanfällen führt :-} Zahlen müssen sie trotzdem.
Schuss ins Blaue schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Es war lediglich inoffiziell positiv?>> Dann hast du ja gute Chancen inoffiziell eingestellt zu werden. Die>> inoffizielle Bezahlung muss natürlich noch verhandelt werden.>> Ich weiß nicht auf was diese Äußerung abzielen soll wenn es sich um> keinen Trollversuch handeln sollte.
Lass dich von dem Cyblord nicht trollen.
Wenn dein Gespräch mit der Fachabteilung so lange gedauert hat, dann
hast du das meiste geschafft. Jetzt kommt es nur noch drauf an, ob es
ernstzunehmende Konkurrenz auf die Stelle gibt und wie die sich
preislich platziert.
Wenn du Glück hast, dann haben die dort aber auch keine Zeit/Lust mehr
großartig zu suchen und der offizielle Termin bei der Personalabteilung
ist dann fast Formsache.
F. Fo (foldi)
Niemand schrieb:
>> Kommen dann noch Prof. oder Dr. in der GF vor, sollte man ganz genau>> hinsehen.> In jeder großen Firma kommst du kaum noch in die GF ohne Doktortitel.
Muß ich das jetzt wieder auseinandernehmen u. erklären?
Von einer großen Firma war gar keine Rede, es geht um die GF an sich,
wenn das Dr. oder Prof. in einer Elektrobude oder neuerdings ITC aka
Netzwerk-Installateur und was nicht alles sind .....
Jetzt der Groschen gefallen ?
Da kommt garantiert wieder noch was hinterher, garantiert noch unkalr!
Chris D. schrieb:> Auf der anderen Seite kenne ich auch Juristen, die fast ausrasten, wenn> man das "Dr." vorm Namen vergisst. Gerne "vergisst" man das dann> natürlich, wenn man beim Einklagen des Rechnungsbetrages seine> Schriftstücke einreicht - weil man natürlich weiss, dass das auf der> Gegenseite zu Tobsuchtsanfällen führt :-}
So habe ich mir Deine Mentalität vorgestellt -und genau so ist sie auch.
Meine Menschenkenntnis ist immer noch recht gut.
MfG Paul
F. F. schrieb:> Niemand schrieb:> Kommen dann noch Prof. oder Dr. in der GF vor, sollte man ganz genau> hinsehen.>> In jeder großen Firma kommst du kaum noch in die GF ohne Doktortitel.
Schau mal bei Siemens und Daimler nach, nur so...
Wer ein Niemand ist, muss mir gar nichts erklären.
Ich weiß ja, dass ich immer ein gern gesehenes Ziel von dir bin.
Wir können das gerne mal außerhalb vom Forum klären.
Habe vorgestern eine Einladung zum offiziellen Vorstellungsgespräch
bekommen. Abgesehen davon, dass ich einen Vortrag halten muss sind die
Teilnehmer, ein Vertreter von HR, die direkte Führungskraft, die
übergeordnete Führungskraft und 1-2 Softwarearchitekten. Dauer 2-3
Stunden. Bin mal gespannt wies wird.
genervt schrieb:> Versuch keine Luftschlösser zu verkaufen und lass dich nicht aus der> Fassung bringen!
Wenn die Prosa man nicht ein wenig spät kommt. 2-3 Stunden für
ein Vorstellungsgespräch und dann noch so ein breites Publikum,
ist jedenfalls eine Zumutung.
Inkognito schrieb:> Wenn die Prosa man nicht ein wenig spät kommt. 2-3 Stunden für> ein Vorstellungsgespräch und dann noch so ein breites Publikum,> ist jedenfalls eine Zumutung.
Es mag dir fremd sein, aber potentiell wichtigen Leuten widmet man gerne
etwas mehr Aufmerksamkeit.
genervt schrieb:> Viel Erfolg!>> Versuch keine Luftschlösser zu verkaufen und lass dich nicht aus der> Fassung bringen!
Danke für den Zuspruch. Der Termin ist erst am Anfang der letzten
Augustwoche aufgrund der Urlaubszeit. Nun ja der Vortrag ist vorbereitet
und ich genieße noch meine eigenen 3 Wochen Urlaub. Habe diesbezüglich
kein Stress :)
Schuss ins Blaue schrieb:> Habe diesbezüglich> kein Stress :)
Das kommt noch, in Form von Lampenfieber.
Wenn möglich, halte schon mal Mustervorträge im Bekanntenkreis.
Das stärkt das Selbstbewusstsein.
genervt schrieb:> Es mag dir fremd sein, aber potentiell wichtigen Leuten widmet man gerne> etwas mehr Aufmerksamkeit.
Kommt immer drauf an, welchen Wert das ganze hat. Ob der Job den
Aufwand rechtfertigt, wissen wir ja nicht, sondern nur, welche
Klientel zum Publikum gehört.
Inkognito schrieb:> Das kommt noch, in Form von Lampenfieber.> Wenn möglich, halte schon mal Mustervorträge im Bekanntenkreis.> Das stärkt das Selbstbewusstsein.
Das ist nicht mein erster Vortrag und auch nicht mein erster Vortrag in
einem Vorstellungsgespräch :) Ich glaube das bekomme ich gewuppt, danke
aber trotzdem.
Inkognito schrieb:> Kommt immer drauf an, welchen Wert das ganze hat. Ob der Job den> Aufwand rechtfertigt, wissen wir ja nicht, sondern nur, welche> Klientel zum Publikum gehört.
Es handelt sich um eine Entwicklerstelle für Berufserfahrene (Bayern,
ERA 11)
Schuss ins Blaue schrieb:> Es handelt sich um eine Entwicklerstelle für Berufserfahrene (Bayern,> ERA 11)
Da würde ich eine Stunde (inkl. betrieblichen Rundgang)
für angemessen, bzw. usus halten. Ein zweistündigen Vortrag
ist ja schon Folter.
Ein zweistündiger Vortrag in diesem Kontext ist völlig unangemessen. In
einem Vorstellungsgespräch liegt der Fokus schließlich nicht darauf, wie
sich ein Bewerber in einem - in diesem Fall - endlos langen Vortrag
beweist. Es sei dann, man bewirbt sich explizit auf eine Stelle in der
dies der Arbeitsalltag ist.
Da habt ihr mich missverstanden. Der Vortrag inkl. Diskussion geht nur
30 Minuten, aber es gibt noch Fachgespräche mit den Architekten welches
mit 60 Minuten angesetzt ist und eben Gespräche mit HR/Führungskräften
die weitere 30 Minuten verschlingen, so dass man auf eine Gesamtzeit von
2h+ kommt.
Inkognito schrieb:> Da würde ich eine Stunde (inkl. betrieblichen Rundgang)> für angemessen, bzw. usus halten. Ein zweistündigen Vortrag> ist ja schon Folter.
Und was ist erst, wenn man den Job bekommt... Dann muss man ja sogar
fünf Tage in der Woche acht Stunden arbeiten! Jeden Tag!!! Total
bedingungsfeindlich so etwas. Am Ende muss man dann auch noch mit
Menschen reden oder muss echte Arbeit erledigen und darf nicht nur seine
Zeit absitzen. Was für eine Zumutung!!
Claymore schrieb:> Was für eine Zumutung!!
Vor allem, dass sowieso immer zu geringe Gehalt.
Das du in deinen Umgangsformen eine Zumutung bist,
erwähne ich hier nur am Rande.
Schuss ins Blaue schrieb:> Da habt ihr mich missverstanden.
Dann hast du hier ja was gelernt, nämlich dich möglichst
unmissverständlich auszudrücken. Hier bekommst du nur harmlose
Kritik, woanders den Job vielleicht nicht.
genervt schrieb:> Das Thema ist aktuell und durchaus nützlich.
Bitte begründen. Warum ist das deiner Meinung nach aktuell und nützlich?
Wenn ich mir die letzten Beiträge anschaue, würde ich eher sagen, man
sollte den Thread lieber ganz schnell schließen.
Chris D. (myfairtux)
Benji schrieb:
> F. F. schrieb:>> In jeder großen Firma kommst du kaum noch in die GF ohne Doktortitel.>> Das ist egal, aus diesem Forum wird sowieso nie jemand GF oder sonstwas> in irgendeiner großen Firma, Doktortitel hin oder her.
Zur Klarstellung von mir bzgl. Dr. oder Prof. als GF einer Fa.: wenn die
Firma nur ca. 10...15 Leute einschl. Verwaltung, Planung u. GL hat, also
dann mal nur 5 ... 8 echte Techniker im AD, und aktuell weitere mehr als
3 .. 5 mit spez. Kenntnissen und jahrelangen BerufsErfahrungen über
seltsame Methoden und Wege, aber v.a. sehr schlechten Lohnvorstellungen,
sucht, da finde ich schon den Bezug zu abgehobenen Größen ohne
Bodenhaftung.
Da sollte vllt. der Hr. Dr. oder Prof. mal einen Job machen, der seiner
Gehaltsvorstellung entspricht?
Eine Handwerksbude zu leiten bekommt man auch ohne akademischen Abschluß
ganz gut hin!
Wenn die Herrschaften GF dann nicht mal über ein 3/4 Jahr die gesuchten
"einfachen" Leute finden, u. dafür Hinz bis Kunz damit beauftragen
müssen, dann weiß man wozu diese GF als Dr. oder Prof. eigentl. fähig
sind!
Chris D. meinte
> Na, na - immerhin gibt es hier schon den einen oder anderen Inhaber> eines kleinen Unternehmens ;-)> Aber die haben oftmals gar kein Interesse daran, zu wachsen (wenn ich> mal mich und den Bürovorsteher nehme).
gibt sicher noch ein paar mehr die das genauso sehen.
> Man bleibt lieber klein, genießt seine Freiheit und nährt sich redlich
:-)
> Titel sind im Geschäftsleben sowieso Schall und Rauch.
aber auch nur deine Meinung!
> Niemand unserer Kunden interessiert sich für irgendwelche Titel.
haben sie dir das schon zu spüren gegeben ;-)
> Die haben auch nichts mit der Behandlung seiner Angestellten zu tun: das> kleine Unternehmen, das meiner (mittlerweile jahrelangen) Beobachtung> nach mit Abstand am besten mit seinen Angestellten umgeht, wird von> einem Dr. geführt, der vorher ein recht hohes Tier in der Medizinsparte> von Siemens war. Ist einfach ein tolles Betriebsklima dort.
es gibt immer solche und solche Bsp. für und oder wider
> Auf der anderen Seite kenne ich auch Juristen, die fast ausrasten, wenn> man das "Dr." vorm Namen vergisst. Gerne "vergisst" man das dann> natürlich, wenn man beim Einklagen des Rechnungsbetrages seine> Schriftstücke einreicht - weil man natürlich weiss, dass das auf der> Gegenseite zu Tobsuchtsanfällen führt :-} Zahlen müssen sie trotzdem.
Juristen ggü. muß etwas einklagen? Ja genau, die welche angeblich sehr
gut im Recht Bescheid wissen, praktizieren die Regeln auch ganz max. bis
ans Limit.
Ist mit Ings. als GF aber auch nicht anders. Ein gewisser höherer
Bildungsgrad ist kein Garant für erfolgreiche Geschäfte oder gutes
Geschäftsverhalten.
Vortrag im Vorstellungsgespräch? Ist das jetzt der neueste Gehirnfurz
der HR? "Los unterhalte uns Bittsteller, wir Könige wollen unterhalten
werden, man führe den Hofnarren herein..."
Der Powerpointhintergrund war nicht so doll, wir hätten uns mehr Farben
in Form unserer CI gewünscht, Abzug in der B-Note.
Was kommt als nächstes? Wir tanzen und singen unseren Stellenwunsch vor?
Rasenmäher schrieb:> Vortrag im Vorstellungsgespräch? Ist das jetzt der neueste Gehirnfurz> der HR? "Los unterhalte uns Bittsteller, wir Könige wollen unterhalten> werden, man führe den Hofnarren herein..."
Nein, das ist weder was neues noch was ungewöhnliches bei den Großen.
Eher geht es darum zu prüfen, ob man den Bewerber in Entscheidermeetings
schicken kann, um Arbeitsergebnisse managementkompatibel zu
präsentieren.
Rasenmäher schrieb:> Vortrag im Vorstellungsgespräch? Ist das jetzt der neueste Gehirnfurz> der HR? "Los unterhalte uns Bittsteller, wir Könige wollen unterhalten> werden, man führe den Hofnarren herein..."
Tja, das ist hat der Unterschied zu den Klitschen. In einer
professionelen Firma trägst du alle 2 Wochen die Ergebnisse deiner
Arbeit dem Team vor und diskutierst diese mit den Kollegen. Da kann man
natürlich keine introvertierten Frickler brauchen, die nur anonym in
I-Net-Foren rumstänkern können und bei den Kollegen das Maul nicht
aufkriegen.
> Eher geht es darum zu prüfen, ob man den Bewerber in> Entscheidermeetings schicken kann, um Arbeitsergebnisse> managementkompatibel zu präsentieren.
Irgendwie liest du etwas ganz besonderes aus desen Darstellung? Ein
Neuzugang in Entscheidermeetings?
Niemand schrieb:>> Eher geht es darum zu prüfen, ob man den Bewerber in>> Entscheidermeetings schicken kann, um Arbeitsergebnisse>> managementkompatibel zu präsentieren.>> Irgendwie liest du etwas ganz besonderes aus desen Darstellung? Ein> Neuzugang in Entscheidermeetings?
Du denkst auch nur von 12 bis Mittags? Der Bewerber soll doch
hoffentlich mal die ihm zugedachte Aufgabe erfüllen können und nicht auf
Dauer "Neuzugang" sein.
genervt
> Tja, das ist hat der Unterschied zu den Klitschen. In einer> professionelen Firma trägst du alle 2 Wochen die Ergebnisse deiner> Arbeit dem Team vor und diskutierst diese mit den Kollegen.
Über viel heiße Luft reden ist der Alltag in Konzernen um den Tag
herumzubringen in gewissen Sphären!
> Da kann man natürlich keine introvertierten Frickler brauchen, die nur> anonym in I-Net-Foren rumstänkern können und bei den Kollegen das Maul> nicht aufkriegen.
Die Ausfruckweise, wie da oben die Methoden um an ein Ziel zu kommen,
sprechen wieder mal für sich!