Buzzer Signal mit Mikrofon auswerten

Gast #5068298
Lesenswert?
• ▲
▼
Ich habe auf einer Elektronik einen Buzzer, der gelegentlich einen 4 kHz 
Ton erzeugt. Mit einer anderen Elektronik möchte ich nun prüfen, ob 
dieses Signal vorliegt oder nicht.
Ich würde mir einfach z.B. dieses Mikrofon bestellen und möglichst nah 
am Buzzer platzieren: 
https://www.reichelt.de/Mikrofone-Megafone/EMY-63M-P/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=145850&GROUPID=3604&artnr=EMY-63M%2FP&SEARCH=mikrofon
Dann würde ich ich es mit der angehängten Schaltung probieren. Am µC 
sollte dann doch das 4kHz Signal digital ankommen und mit einem I/O Pin 
auswertbar sein. Oder stelle ich mir das zu einfach vor?
Den Kondensator kann ich wahrscheinlich auch weglassen, oder?
Angehängte Dateien:
Gast #5068326
Lesenswert?
• ▲
▼
Bernd schrieb:
> Den Kondensator kann ich wahrscheinlich auch weglassen, oder?

Den musst du sogar weglassen, weil der FET sonst kein definiertes 
Gatepotential hat und irgendwas macht (z.B. an einen Anschlag driftet). 
Wenn du das Gate direkt an das Mikro anschließt, musst du aber auch eine 
passende Gatespannung mit R32 einstellen (z.B. so dass, 2,5V 
Gleichspannung am Drain liegen).

Insgesamt ist das aber eine Bastellösung, die nicht temperatur- oder 
spannungsstabil ist. Besser wäre eine getrennte Gatespannungseinstellung 
mit Spannungsteiler und Stromgegenkopplung in der Sourceleitung.
Gast #5068355
Lesenswert?
• ▲
▼
Bernd schrieb:
> Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

Ich fürchte schon. Das Mikrosignal ist vermutlich zu klein (Abhängig von 
Buzzerlautstärke, Abstand, Mikrofonempfindlichkeit), um den FET sicher 
umzuschalten - selbst mit Biasing. Und um ein digitales Signal zu 
machen, wäre mindestens ein Komparator notwendig.
Vielleicht hilfreich ist ein 'Verstärker' aus CD4049UB o.ä. (siehe 
https://www.fairchildsemi.com/application-notes/AN/AN-88.pdf Bild 2), um 
das Signal auf Logikpegel zu bekommen.
Gast #5068377
Lesenswert?
• ▲
▼
Bernd schrieb:
>Mit einer anderen Elektronik möchte ich nun prüfen, ob
>dieses Signal vorliegt oder nicht.

Vielleicht geht es mit einem Operationsverstärker besser,
da kannst du einen höhere Verstärkung einstellen.
Und bevor es zum µC geht würde ich die NF noch gleichrichten
und begrenzen. Eventuell auch noch einen Schmitt-Trigger
nachschalten.
Gast #5068461
Lesenswert?
• ▲
▼
Vielen Dank für eure Tipps! Da ergeben sich mal wieder viele Wege nach 
Rom. Am besten gefällt mir gerade dieser Vorschlag:

Jobst Q. schrieb:
> Ich würde einen NE567 bzw LM567 nehmen und genau auf die Frequenz
> einstellen. Damit erhältst du ein durchgehendes Signal, wenn ein Ton
> dieser Frequenz vorliegt, alle anderen Geräusche stören nicht.

Falls man nichts mehr von mir hört, hat es funktioniert :)

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.