Gast
#4383033
Hallo, im Zusammenhang mit Relais an Mikrocontrollern habe ich ja schon viel erlebt und gelesen und dachte bisher, ich kenne die meisten Probleme (Spannungsabfall beim Befeuern des Relais, fehlende Freilaufdiode etc.), aber das folgende stellt mich vor ein Rätsel. Diesmal ist die Relais-Spule nicht mit der Schaltung verbunden, sondern völlig unabhängig. Es handelt sich um ein 230V-Relais, welches an einem Wandtaster angeschlossen ist. Beim Betätigen des Tasters zieht das Relais an und schaltet einen Kontakt auf Masse. Also liegen an der Spule 230V und am Schaltkontakt 5V und Masse. Der Schaltkontakt ist kein GPIO des ESP8266, sondern der I/O eines PCF8574, der am ESP8266 handelt, also logisch sogar noch von diesem entkoppelt. Warum resettet der ESP8266 nun, sobald ich den Taster betätige, obwohl doch die Relaisspule völlig unabhängig von der Stromversorgung des uC ist? Kann hier überhaupt ein Spannungsabfall stattfinden? Findet ein Spannungsabfall durch das Schließen des Schaltkontakts statt? Wenn ja, warum? Oder gibt es durch die magnetische Induktivität irgendwelche komischen Spikes auf der Signalleitung des PCF8574, die den ESP8266 zum Reset zwingen können? Dazu muss ich noch sagen, es ist beim ESP8266 kein üblicher "Crash", wo über die serielle Konsole noch der Reset-Grund und der Stack ausgegeben werden, es kommt kurz Müll über die serielle Leitung und das Programm startet neu. Hoffe, jemand hat eine Antwort oder zumindest eine begründete Vermutung :-) Liebe Grüße, Sascha
