Moin zusammen!
Lange nicht mehr hier gewesen, aber seit 2002 ja noch dabei ;)
Ich tüftel grad an einem Alarmsystem mit zus. Wettersensor für meie
Garage, die ca 1km weit weg auf Sichtlinie liegt. Kann man kaufen,
basteln macht aber mehr Spass.
Das wetterfeste Kastl enthält einen LoRa Sender, der aber kein
offizieller LoRaWAN Node ist sondern nur zu mir funkt ins Arbeitszimmer.
Das Problem war die Stromversorgung über Solarzelle, da ich keine
aufwendige Ladeschaltung bauen wollte, sondern was einfaches. Kam also
auf die Idee ein 5V/120mA Modul über eine BAT41 Schottky Diode an einen
18650 Akku mit Schutzschaltung zu pappen. Diese Schutzschaltungen
erkennen (getestet) Unterspannung, Überstrom und Überspannung, schalten
dann einfach den Mosfet, bzw sind es zwei für beide Richtungen ab. Löst
die Schutzschaltung aus kann nur durch Laden die Blockade wieder
aufgehoben werden. Das ist immer gegeben.
Lege ich das Kastl in die Sonne lädt diese den leeren Akku in ca 4 Tagen
auf. Gemessen habe ich 4,32V wenn komplett voll, d.h. dann springt die
Spannung auf 5V, weil die Schaltung zu macht. Bei Nacht schaltet der
Arduino Pro Mini noch LED Blitzer ein, die die Überwachung anzeigen und
abschrecken sollen. Ein BME280 überwacht Temperatur und Feuchte im
Kastl, über 55 Grad sendet das Kästchen Alarm, da der Akku dann kritisch
wird (dürfte bei unseren Sommern wohl leider öfter vorkommen). Das Teil
liegt ja in praller Sonne. Oder wenn Wasser eindringt, ein Feuchtesensor
ist auch mit im BME280. Klappt auch prima.
Die Schaltung selbst wird durch einen cleveren "Universal
Step-Up-Step-Down DC/DC" versorgt, der aus 2V-15V immer 3.3V macht.
Kosten 1,50 die Dinger, haben einen Ruhestrom von 0,2mA und können bis
100mA leisten.
Der Pro Mini arbeitet Low Power stromsparend, alle Module an SPI und
I2C Bus haben einen Sleep Mode, das Ganze zieht 2,5mA konstant, reicht
für 30 Tage ohne Sonne. Im Winter etc könnte es kritisch werden aber
damit kann ich leben. Sicherheitshalber hat das LoRA Modul noch einen
fetten Elko für seine kurzen Pakete, da es ca 75mA ziehen kann. Es funkt
sowieso 1x pro Stunde einen Heartbeat und ansonsten nur, wenn der
externe Bewegungssensor etwas erkennt. Das Radar Modul (Typ ILS, 5.8
Ghz, 20 Euro) kommt mit ca 2m Kabel extern, die Dinger mögen DC/DC
Wandler in ihrer Nähe gar nicht.
Meine Frage: Ist diese Art der "Ladeschaltung" halbwegs sicher? Dafür
gemacht wurde sie ja nicht. Das Solarmodul kann extrem schwankende
Spannungen erzeugen.
Gruss,
Christian
Wenn Du noch mehr Strom sparen willst, lege das System incl. Sensoren
über einen MOSFET komplett schlafen.
Eine RTC DS3231 mit Knopfzelle, kann es via Interrupt alle 15 Minuten
zum Leben erwecken......
Rainer schrieb:> Woher hast Du das schöne Gehäuse mit dem Klarsichtdeckel?
Vielleicht ein ... Standard Elektro Gehäuse? Baumarkt :-) Und das System
darf nicht dauernd schlafen, da es ja aufpassen soll. Der Radar Sensor
weckt es per Interrupt auf, der Arduino ist im POWER_DOWN Mode, wacht
nur per WDT alle 4s auf für Messungen oder bei einem Alarm. Das ist
schon alles ausgetüftelt.
gegen Kondenswasser würde ich noch eine Goretex Mebran einbauen, die
gibt es als Einschraubteile z.B. mit M12 oder M16 Gewinde.
Im letzten heissen Sommer hatte ich eine Temperaturmessung auf dem
Balkon liegen, da stieg die Temperatur in der Sonne auf über 70 °C, ein
Batteriehalter aus PLA wurde weich und hat sich ordentlich verformt.
Vielleicht einen elektrisch ausfahrbaren Sonnenschirm installieren :)
Oder die Zelle ausserhalb des Gehäuses im Schatten unterbringen.
Christian J. schrieb:> Bleibt dabei, bei "voll" hat die Zelle 4.32V... so ist es halt.
Naja, deine Frage war ja, ob das sicher ist und ich behaupte mal die
Zelle nicht zu überladen ist da das Hauptinteresse.
was schrieb:> Naja, deine Frage war ja, ob das sicher ist und ich behaupte mal die> Zelle nicht zu überladen ist da das Hauptinteresse.
Naja, rechnen wir mal 10% zu, damit 100% erreicht werden.... weiss
nicht, was das so ausmacht.. sie sterben ja nicht bei 4.21 Volt sofort
denke ich mal.
Rainer schrieb:> Woher hast Du das schöne Gehäuse mit dem Klarsichtdeckel?
Spelsberg hat auch solche Gehäuse zu Hauf im Lieferprogramm. Die Gehäuse
kommen dem Gehäuse vom TO etwas näher, weil die auch diese vier
Bohrungen für Wandmontage haben.
Christian J. schrieb:> sie sterben ja nicht bei 4.21 Volt sofort denke ich mal.
Nein, ich habe allerdings auch noch nie gesehen, dass jemand mutwillig
eine Schaltung mit Ladeschlussspannung größer 4,25V für normale 3,7V
Li-Akkus genutzt hätte.
Selbst im Modellbau, wo aus Akkus wirklich auch auf Kosten der
Lebensdauer alles rausgeholt wird macht das keiner.
Von daher sehe ich da schon einen Mangel an der Schutzschaltung der
Zelle.
was schrieb:> Christian J. schrieb:>> sie sterben ja nicht bei 4.21 Volt sofort denke ich mal.>> Nein, ich habe allerdings auch noch nie gesehen, dass jemand mutwillig> eine Schaltung mit Ladeschlussspannung größer 4,25V für normale 3,7V> Li-Akkus genutzt hätte.>> Selbst im Modellbau, wo aus Akkus wirklich auch auf Kosten der> Lebensdauer alles rausgeholt wird macht das keiner.>> Von daher sehe ich da schon einen Mangel an der Schutzschaltung der> Zelle.
Die Spannung am Li-Ion Akku wird normalerweise durch einen
Lade-Controller auf 4.20 Volt begrenzt. Erst wenn der Lade-Controller
versagt soll die Schutzschaltung eingreifen, und deshalb muss deren
Spannungsgrenzwert etwas über den 4.20 Volt liegen. 4.30 Volt ist in
diesem Fall normal.
Deshalb sehe ich da keinen Mangel an der Schaltung, aber einen Mangel
bei einem Anwender der auf die Idee kommt die Schutzschaltung als
Lade-Controller zu misbrauchen.
Wie dem auch sei, eine Industrielösung war ja nicht gefragt. Und der
Missbrauch einer Eigenschaft stellt noch keinen Mangel da, sondern eine
Form der Kreativität. Der nächste Entwurf kriegt dann den Laderegler,
oder ich baue ihn direkt ein, ist keine Arbeit.
Aber was anderes... der I2C Bus stürzt oft ab. d.h. die Werte sind Unfug
und auch das bme.Init() bei Reset klappt nicht mehr, Device not present.
Erst wenn ich die Spannung ganz weg nehme spielt er wieder los.
Das Thema hatte ich schonmal bei EEPROMs... alle 7-14 Tage hängten die
sich auf am STM32F405 und da half nichts mehr, Power off/on nur noch.Er
hier hängt schon nach ein paar Minuten. Ich vermute, dass die
Statemachine des BME280 oder des AVR sich aufhängt.... aber nur wenn
Lora sendet! 10k sind die Pull-Ups auf der China Platine.
Ich hasse diese Fehler! 470uF sind dran, damit ein wenig Puffer
vorhanden ist. Mein Oszi liegt leider noch bei Conrad im Schaufenster,
habe leider keines.
Idee?
Christian J. schrieb:> Und der Missbrauch einer Eigenschaft stellt noch keinen Mangel da
Nein, aber Li-Akkus leiden halt darunter lange vollgeladen herumzuliegen
und deutlich ÜBERvoll runzuliegen macht die Sache bestimmt nicht besser.
Langfristig wirst du also mehr von dessen Kapazität haben, wenn du auf
4,0-4,1V begrenzt.
Christian J. schrieb:> was schrieb:>> 4,32V finde ich ganz schön heftig. Was für eine Zelle ist denn das?>> Diese hier:> Ebay-Artikel Nr. 362224171143
Kraftmax?
Nimm lieber eine US18650VTC5 oder NCR18650B vom selben Laden,
oder ein gute 18650 von nkon oder batterijservice.nl
Christian J. schrieb:> @Rainer: Sorry, aber Du kommst vom Thema ab. Da würde ich nämlich gern> bleiben
Und Du beantwortest meine Fragen nicht, obgleich ich Dir hier antworte.
Christian J. schrieb:> Ich hasse diese Fehler! 470uF sind dran, damit ein wenig Puffer> vorhanden ist. Mein Oszi liegt leider noch bei Conrad im Schaufenster,> habe leider keines.>> Idee?
SPI probiert?
John Doe schrieb:> SPI probiert?
Da es defintiv das Lora Modul ist, was den BME280 nach einiger Zeit in
die Binsen haut wird das schwierig. Es reicht die Init Routine auf zu
rufen und nach einer Weile wird BME280 nicht mehr initialisierbar, egal
welcher Mode eingestellt ist.
Schwierig..... SPI wäre die letze Chance, falls da nichts kollidiert,
dass dann beide an der gleichen SPI hängen. Man weiss ja nicht ganz
genau was da alles so im Hintergrund passiert.
Christian J. schrieb:> Idee?
Ich nehme an der Funkmodul arbeitet mit einer internen Antenne.
Die Leitungen der I2C Leitung verlaufen in der Nähe dieser Antenne. So
werden Störspannungen in die I2C Leitungen und anderen Leitungen
induziert.
Abhilfe sind RC-Filter an den empfindlichen Eingängen, abgestimmt auf
das Nutzsignal.
Bei meinem Projekt hat der Funkmodul, ein ESP8266, die Verbindung
zwischen PIR und MC gestört.
Welche Signale noch gestört wurden, ließ sich nicht leicht ausfindig
machen.
Daher habe ich alle MC Pins mit RC-Filter versehen, die gleichzeitig zur
Entprellung dienen.
Bei Pins, die sich als unempfindlich erwiesen, wurde die Bestückung weg
gelassen.
Die Filter sind besonders wirksam, wenn die Widerstände und
Kondensatoren in SMD ausgeführt sind und möglichst nahe bei den
Eingängen plaziert werden.
Beitrag "Re: Wo Kondensator hin?"
Im Foto sind die Baulemente auf der linken Leiterplatte links und rechts
vom MC im 20 poligen DIL Gehäuse zu sehen.
Die Filter bei allen Pins im Design vorzusehen, reduzierte die Gefahr
ein weiteres Redesign durchführen zu müssen.
Noch ein weiterer Tipp : Je weiter die Entladung fortgeschritten ist
und die untere Grenze der Versorgungsspannung erreicht wird, um so
empfindlicher wird die Schaltung auf Störungen der Stromversorgung. Ich
habe Abhilfe mit einem 20 F LIC (Lithium-Ionen-Kondensator), parallel
zur Spannungsversorgung (Batterien) getroffen.
Gerald K. schrieb:> Ich nehme an der Funkmodul arbeitet mit einer internen Antenne.> Die Leitungen der I2C Leitung verlaufen in der Nähe dieser Antenne.
Eigentlich nicht. Die Antenne ist übereine u.fl Buchse auf eine externe
433Mhz Antenne geführt. Wenn das alles "dicht" ist dürfte da nicht viel
passieren. Die Solarzelle hat eine große GND Fläche unten drunter.
Deine Antwort ist sehr fundiert aber für eine Bastelei unpraktikabel.
Ich habe es mit Sendeleistung von 0 bis 17dbm probiert, jetzt bleibt nur
noch der Umstieg auf die SPI als Veränderung des Konzeptes.
Für solch Lochrastergeschichten ist alles andere zu aufwendig.
Christian J. schrieb:> Schwierig..... SPI wäre die letze Chance, falls da nichts kollidiert,> dass dann beide an der gleichen SPI hängen. Man weiss ja nicht ganz> genau was da alles so im Hintergrund passiert
SPI ist multi-slave tauglich, i.e. das Interface ist auf mehrere Slaves
am SPI-Anschluss des Masters ausgelegt.
LiPo-trustFIRE schrieb:> Nimm lieber eine US18650VTC5 oder NCR18650B vom selben Laden,> oder ein gute 18650 von nkon oder batterijservice.nl
Was zahlen Dir nkon und batterijservice für Deine dusselige Werbung?
18650 bekommt man 'an jeder Straßenecke', z.B. bei Pollin. Ich habe
mehrere Zellen von P* nachgeladen und direkt in meinen Tester gesteckt,
aus allen kommt heraus was draufsteht.
Die US18650VTC5 von Sony ist bis 30A Entladestrom spezifiziert, das
braucht man bei einem LoRa-Modul unbedingt - Blödsinn. Im übrigen
beinhaltet die keine Schutzschaltung und ist damit ein Kandidat für
den GAU.
Das Problem ist, dass der Fragesteller nicht verstanden hat, wie man
LiIon lädt und Ladung bis zum Ansprechen der Schutzschaltung rein bäst.
Das ist vorsätzlicher Pfusch, damit kann man nur empfehlen, die Finger
davon zu lassen und sich ein anderes Hobby zu suchen: Rosen züchten,
Kuchen backen, Holzfiguren schnitzen ..., Hauptsache nichts mit Strom.
10K Pull-up ist ziemlich hochohmig. Nimm das was die ICs noch locker
treiben können.
SCL muß nicht oC sein, wenn Clock Stretching nicht gebraucht wird.
Wenn es das Funkmodul unterstützt, verzögere die Sendung und lege den
i2c-Bus in der Zeit dann einfach lahm.
Die 9Bit-Sequenz für einen Bus-Reset wirste ja schon kennen?
> Meine Frage: Ist diese Art der "Ladeschaltung" halbwegs sicher? Dafür> gemacht wurde sie ja nicht.
Eben, sonst würde es ja jeder so machen und man könnte sich jegliche
Ladeschaltungen sparen. Wie lange es "halbwegs sicher" es ist, Akkus mit
unerlaubten Betriebsspannungen zu betrieben, kann man wohl nur von Fall
zu Fall herausfinden.
Wenn die 2 Faktoren Überhitzung und Überladung ständig zusammentreffen,
wird das Experiment jedenfalls optimal beschleunigt.
Sollte aber relativ einfach sein, schädliche Akkuspannungen
softwaremäßig durch gezielten Stromverbrauch zu vermeiden. So geht bei
meiner (ATtiny-) Solarlampe ab 4.0V (akkuschonend) tagsüber die LED an,
die stärker ist als das Solarmodul.
Abdul K. schrieb:> SCL muß nicht oC sein, wenn Clock Stretching nicht gebraucht wird.>> Wenn es das Funkmodul unterstützt, verzögere die Sendung und lege den> i2c-Bus in der Zeit dann einfach lahm.
Hi,
durch srundenlange Tests habe ich herausgefunden, dass wenn ich die
Sendeleistung des Lora langsam steiegere etwas ab dem Wert 7 die
Probleme auftauchen. Die Pull Up habe ich schon auf 4.7k gesetzt, also
welche dazu gelötet. Den Bus abschalten wird aber wohl nicht so viel
bringen, ich werde es probieren ihn voll auf GND zu ziehen durch
Umprogrammierung ud vor jeder Abfrage neu zu starten.
Danke für den Tip!
>>Sollte aber relativ einfach sein, schädliche Akkuspannungen>>softwaremäßig durch gezielten Stromverbrauch zu vermeiden.
Habe ich auch gemacht, es gehen 2 LED an (40ma), die aber nicht ganz
ausreichen. Es aber zumindest abmildern. Das Modul kann 130mA erzeugen.
>>Das ist vorsätzlicher Pfusch, damit kann man nur empfehlen, die Finger>>davon zu lassen und sich ein anderes Hobby zu suchen: Rosen züchten,
Dummes Geschwätz!
Christian J. schrieb:> Die Pull Up habe ich schon auf 4.7k gesetzt, also welche dazu gelötet
Statt die die PullUps weiter zu verkleinern, würde es helfen kleine SMD
Kondensatoren zwischen Eingang und Ground zu schalten. Gleiche Werte
für Clock unnd Datenleitung damit sich beide Flanken gleich verzögeren.
Die Größe der Kondensatoren hängt von der Übertragungsgeschwindigkeit
ab. Das Nutzsignal sollte nicht zu stark verzerrt werden.
Gerald K. schrieb:> für Clock unnd Datenleitung damit sich beide Flanken gleich verzögeren.> Die Größe der Kondensatoren hängt von der Übertragungsgeschwindigkeit> ab. Das Nutzsignal sollte nicht zu stark verzerrt werden.
Ich habe es erstmal gemacht wie oben gesagt und es läuft, auch bei 20dbm
Sendeleistung. Also die Abschaltung des i2c und "Erdung" der Datenpins
vor
dem Senden. Die Leitungen des Lora scheinen eben nicht ganz "dicht" zu
sein, eigentlich müsste man auch alles kapseln aber das ist ja nur ein
Bastelprojekt.
Bisher läuft es... und läuft.... und läuft...
Abdul K. schrieb:> Wenn es das Funkmodul unterstützt, verzögere die Sendung und lege den> i2c-Bus in der Zeit dann einfach lahm.
Ich wollte Dir nur Rückmeldung geben, dass es uneingeschränkt so
funktioniert, keinen einzigen Hänger mehr! Danke für den Tip, hat
geholfen!
Abdul K. schrieb:> Hab ich verstanden. Gern geschehen.
Hi,
Nachdem die Schaltung stabil läuft und ich das Daten Protokoll
komfortabel im Struct habe und auf maximale Reichweite mit DR0 Mode mal
so ein Ärgernis.... es gibt da ja so Richtlinien, z.b. maximal 30s On
Air Time pro Tag.
Naja, ich wohne auf dem Land aber irgendjemand sprazzt hier auf 433 Mhz
mit so einem Modul alle 10 Sekunden Daten durch die Luft, rund um die
Uhr, so dass ein Empfänger ununterbrochen getriggert wird. RSSI = -71
dbm messe ich. Habe den Header erstmal um eine 32bit ID erweitert, so
dass ich meine Sendungen im Alarmfall unterscheiden kann aber
grundsätzlich macht der Typ hier das ganze 433Mhz Lora Band platt
:-(
Die Ladebegrenzung habe ich übrigens per Kurzschluss-Transistor am Modul
gemacht, > 4.2 klemmt der + auf -, sind ja nur 150mA, packt der BC 635
locker mit 1A Ice
Die Schutzschaltungen greifen > 4.35 und < 3.3V laut Datenblatt.
Vom Balkon ins Arbeitszimmer aber schon prima:
19:57:03.437 -> Battery : 4190 mV
19:57:03.471 -> Ladung : 90% OK
19:57:03.505 -> Licht : 886
19:57:03.505 -> Baro : 1009.81 hPa
19:57:03.539 -> Celsius : 18.49 *C
19:57:03.573 -> Feuchte : 50.68 %
19:57:03.607 -> Solar : ON
19:57:03.607 -> RSSI : -35
Gruss,
Christian
Christian J. schrieb:> Naja, ich wohne auf dem Land aber irgendjemand sprazzt hier auf 433 Mhz> mit so einem Modul alle 10 Sekunden Daten durch die Luft, rund um die> Uhr, so dass ein Empfänger ununterbrochen getriggert wird.
Da hat vielleicht jemand ein Thermometer mit Funk-Außensensor - soll's
ja geben und im SRD-Band musst du damit umgehen können. Es kann dir dort
auch passieren, dass im Nachbardorf jemand mit 75dBm ERP oder mehr
sendet.
Wolfgang schrieb:> Da hat vielleicht jemand ein Thermometer mit Funk-Außensensor - soll's> ja geben und im SRD-Band musst du damit umgehen können.
Gerade LoRa, wenn man es nicht gerade auf BW=10kHz einstellt, kommt
recht gut mit mit den üblichen schmalbandigen OOK auf 433 MHz
verhältnismäßig gut klar..
Christian J. schrieb:> an einen> 18650 Akku mit Schutzschaltung zu pappen.
das ist doch nicht etwa eine Trustfire auf dem Bild? Eine langlebige
richtig gute 18650 mit Schutzschaltung kostet mindestens 7-9€
Christian J. schrieb:> Philipp K. schrieb:>> das ist doch nicht etwa eine Trustfire auf dem Bild?>> Natürlich ist das eine Trustfire. 13 Euro / Stück und erfüllt alle> Specs, hat volle 3500maH>> https://www.akkushop.de/de/trustfire-18650-3400mah-36v-37v-pcb-geschuetzter-li-ionen-akku-flame/?gclid=CjwKCAjwxev3BRBBEiwAiB_PWAx3KUR4w5J_l_ykJ9NK9QNZDYUipYUFE8eazbS_3k0no3P7lX5JARoCQscQAvD_BwE
Dann hast du sicherlich auch folgenden Hinweis des Shops gelesen:
"Für das Laden dürfen nur Lithium Ionen Ladegeräte verwendet werden.
Allerdings haben die billigen Ladegeräte mitunter den Nachteil, das sie
nach Ende des Ladevorgangs nicht sicher abschalten, sondern die Akkus
mit einem kleinen Ladestrom weiterladen, was gefährlich sein kann."
Christian J. schrieb:> Die Ladebegrenzung habe ich übrigens per Kurzschluss-Transistor am Modul> gemacht, > 4.2 klemmt der + auf -, sind ja nur 150mA, packt der BC 635> locker mit 1A Ice
Denn genau das machst du, du klemmst die Spannung auf 4.2 Volt und es
wird mit geringerem Strom weitergeladen statt abzuschalten.
Christian J. schrieb:> Lange nicht mehr hier gewesen, aber seit 2002 ja noch dabei ;)> Ich tüftel grad an einem Alarmsystem mit zus. Wettersensor für meie> Garage, die ca 1km weit weg auf Sichtlinie liegt. Kann man kaufen,> basteln macht aber mehr Spass.
Aber falls es gefährlich wird, bist du ja weit genug weg :)
Buster schrieb:> Denn genau das machst du, du klemmst die Spannung auf 4.2 Volt und es> wird mit geringerem Strom weitergeladen statt abzuschalten.
Die Spannung wird zu 0.7V... Stichwort: Diode :-) Und da die Anwendung
permanent 5mA frisst sorgt die auch noch für Entladung. Ja, die billigen
Ladegeräte schalten nicht ab, das habe ich auch schon bemerkt. Darum
habe ich auch kein billiges für meine rund 20 18650er, die in starken
Taschenlampen und Videostrahlern verwendet werden.
Christian J. schrieb:> Philipp K. schrieb:>> das ist doch nicht etwa eine Trustfire auf dem Bild?>> Natürlich ist das eine Trustfire. 13 Euro / Stück und erfüllt alle> Specs, hat volle 3500maH
Glück gehabt!
Ich kauf nur noch LG, Samsung/Panasonic oder Sony..
Buster schrieb:> Dann hast du sicherlich auch folgenden Hinweis des Shops gelesen:> "Für das Laden dürfen nur Lithium Ionen Ladegeräte verwendet werden.> Allerdings haben die billigen Ladegeräte mitunter den Nachteil, das sie> nach Ende des Ladevorgangs nicht sicher abschalten, sondern die Akkus> mit einem kleinen Ladestrom weiterladen, was gefährlich sein kann."
Dieser Text weckt Begeisterung, damit will sich die Akkuapotheke
offenbar einen Persilschein ausstellen, Haftung für nichts.
Wenn das 'billige Ladegerät' nicht abschaltet, aber die Endspannung
einhält, wird genau garnichts gefährlich.
Wer mit solchen Akkus bastelt, kauft vom Chinamann TP4056-Module,
aktuell finde ich beim Ali 24ct pro Stück incl. Versand! Die Dinger
schalten ab und haben ein definiertes Verhalten, wenn deren Speisung
wegfällt.
Tomatenzüchter schrieb:> Gerade LoRa, wenn man es nicht gerade auf BW=10kHz einstellt, kommt> recht gut mit mit den üblichen schmalbandigen OOK auf 433 MHz> verhältnismäßig gut klar..
Wenn jemand da ein Fernsehsignal sendet, ist das nicht schmalbandig.
Feuerversichert? schrieb:> Glück gehabt!>> Ich kauf nur noch LG, Samsung/Panasonic oder Sony..
Ich kenne nur die trustfire von früher.. da gab es die ja kaum in DE, in
china gab es nur die Fakes.
Die relabeln Panasonic und spendieren noch ein Schutz-PCB. (kurz mal
gegoogelt).
Die Panasonic gibts Original genauso teuer :D
Christian J. schrieb:> Natürlich ist das eine Trustfire. 13 Euro / Stück und erfüllt alle> Specs, hat volle 3500maHmAh
Wenn du die Möglichkeit hast, die Zellen vernünftig auszumessen, würde
(wahrscheinlich nicht nur) ich mich über eine Kurve vom Jetzt-Zustand
und eine nach vielleicht einem Jahr Betrieb unter den hier genannten
Umständen freuen.
OT: wo bekommt man denn so originale 3,5Ah-Trustfire her? Kann ja noch
nicht zu lange her sein, dass die gekauft wurden, der Sprung auf über
3,4Ah bei 18650ern liegt noch nicht lange zurück. Frage aus Interesse,
weil ich vor Kurzem eine „*Fire“-Zelle mit einem 4,2Ah-Aufdruck zu einem
Gerät aus CN mitgeliefert bekommen habe, die a) ’ne ganz furchtbare
Ladekurve, b) gerade mal etwas über 0,6Ah und c) eine „Schutzschaltung“
nur aus ’nem PCB, ohne jegliche Bauteile, aufweist. Da wäre in deinem
Szenario der Name das Programm: man kann drauf vertrauen, dass früher
oder später Feuer rauskommt.
Jack V. schrieb:> Wenn du die Möglichkeit hast, die Zellen vernünftig auszumessen, würde> (wahrscheinlich nicht nur) ich mich über eine Kurve vom Jetzt-Zustand> und eine nach vielleicht einem Jahr Betrieb unter den hier genannten> Umständen freuen
Du, ich mache da jetzt keine Wissenschaft draus, wenn sie kaputt ist
kommt ne neue rein. Ich habe so ein Chinamessgerät, wo man sie laden und
entladen kann und dabei sehen, wieviel reingeht. Ist ne 3400er wie ich
grad sehe und das passt auch rein. Und für meinen Dampfer nehme ich die
Konion Vt6 Zellen, die haben aber keine Schutzschaltung.
Christian J. schrieb:> ich mache da jetzt keine Wissenschaft draus, wenn sie kaputt ist> kommt ne neue rein.
… und wenn die Hütte abbrennt, kommt ’ne Neue hin. Passt schon …