Hallo
will gerade mit dem Thema RFM12 einsteigen, also erstmal nur eine
einfache Funkverbindung herstellen.
Wie kann man denn herausfinden, wie hoch die Empfangsstärke ist?
Also z.B. zur Realisierung eines Signal-Balkens, der sich je nach
Empfangsstärke ändert.
Gruß
Richi
Das Statusbit zeigt nur die Überschreitung einer eingestellten Schwelle.
Die Spannung ist hier gezeigt, das geht mit der internen 1,1V-Referenz
des AVR-ADC sehr gut:
http://www.mikrocontroller.net/articles/RFM12#Messungen
Ganz unten rechts ist die Durchlasskurve und die RSSI-Spannung zu sehen
Ich habe vor einiger Zeit mal das RFM12 mit einem 2*16-stelligen
Textdisplay und Drehgeber benutzt, hier ist das Assemblerprogramm für
ATMega48, da sind noch einige unbenutzte Programmteile drin, aber die
Feldstärkeanzeige und Abstimmung mit Drehgeber hat funktioniert.
Die Spektrumanzeige auf dem Display ( 8 freidefinierbare Character als
40*8-Pixel benmutzt) funktioniert noch nicht
>Das Statusbit zeigt nur die Überschreitung einer eingestellten Schwelle.
so in etwa erfolgt die Auswertung des Scanners von Controller-Designs.
Oftmals interessiert nur ein Reichweitentest, der sicher abhängig
von einigen Parametern des RFM12 ist.
@ Christoph Kessler (db1uq)
interessanter Code
Wigbert
Ja ich dachte damals noch, man könnte damit Packet Radio mit 9k6 oder
19k2 machen. Leider ist unter +/- 15 kHz Hub nichts drin. Man kann das
RFM12 als Sender benutzen, und als local oscillator für einen Empfänger,
aber den ZF-Teil muß man dazu konventionell bauen, SA612/614 oder
MC3361. Wird immer noch ziemlich kompakt, durchaus als Konkurrenz zum
T7F im Nahbereich um einen Digipeater geeignet.
http://www.df2fq.de/produkte/T7F.html
Das eine Bit genügt mir nicht, damit kann man keinen Balken teilen.
Aber der Analogwert ist gut.
Ich stelle mir das in der Art wie bei WLan vor, da heisst es ja auch
Signalstärke: ...
>Das eine Bit genügt mir nicht, damit kann man keinen Balken teilen
das ist nicht ganz so. Du kannst in ca. 8 Stufen den Empfang
einstellen, wenn dann das Statusbit kippt, kann man auf die
Empfangsempfindlichkeit schlussfolgern.
Ich hab einfach eine Spitzenwertanzeige am RFM12 rangehangen,
um ein Empfang nachzuweisen. Allerdings hab ich das nicht zu
ernst genommen, weil die Antennen ein wesentlicher Faktor sind.
Wenn ich es genauer wissen will, nehm ich mein komerziellen
Messempfänger, oder ähnlich wie Christoph Kessler mal vorgestellt
hat, ein TV-Tuner mit ein SA605 dran.
@ Christoph Kessler (db1uq)
die gute alte Packet-Zeit hat uns zumindest in DL überholt.
Ich war auch auf der HAM-Radio enttäscht, das kein Digi mehr
online war.
Wigbert
Kann man denn jetzt an dem Kondensator eine Spannung abgreifen, die der
Empfangsstärke entspricht, abgreifen? Und wenn ja, stört es irgendetwas,
wenn ich die Spannung mit dem AD-Wandler messe?
>Kann man denn jetzt an dem Kondensator eine Spannung abgreifen
na klar, hab ich doch mit mein "Bargraph" auch so gemacht.
Unter dem C ist ein Lötpin, der ist für den Anschluss wie geschaffen.
>stört es irgendetwas,>wenn ich die Spannung mit dem AD-Wandler messe
wohl kaum, die AD-Wandler sind in der Regel wohl hochohmig.
Wigbert
Das war die Schaltung zum Programm, auf Lochraster aufgebaut. Damit habe
ich auch die Messungen im Artikel gemacht. Die Diode am RSSI ist nicht
nötig, ich dachte damit die Spannung an den ADC anzupassen.
Meine alten 2*16-LCD brauchen noch eine -5V Versorgung, daher ist noch
ein ICL7660 vorhanden, hier nicht gezeigt. Der Drehgeber ist ein DDM von
Hopt-Schuler, von Conrad.
Ja, ich habe die Kurve mal umgedreht und Geradenstücke dazu gezeichnet.
So könnte man die S-Kurve mit der Software noch etwas linearisieren. Ab
den beiden Schwellwerten wird die Steigung durch Linksschieben der
Differenz verdoppelt, das kostet nicht viel Rechenzeit.
Es soll dann einen Panorama-Empfänger mit Videoausgabe ergeben, ähnlich
wie ich es hier schon gezeigt hatte:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/82224/ATMega_Videoscope.png
Thread dazu Beitrag "Kamera an Microcontroler ?"